YTONG: Wärmedämmung alter Fassaden

Wärmedämmung alter Fassaden

Außen schön, innen warm

Häufig trifft man bei alten Häusern auf so schlechte Wärmedämmungen, dass der Garten gut mitgeheizt werden könnte. Die Folgen dieser Situation sieht man an der Heizkostenabrechnung: Ein Verbrauch von 30 Litern pro m2 und Jahr ist keine Seltenheit. Der dadurch verursachte Umweltschaden ist immens.

Spätestens also, wenn ein altes Haus einer gründlichen Sanierung unterzogen wird, sollte auch an eine bessere Wärmedämmung gedacht werden. Bei einer ganzen Reihe von Sanierungsmaßnahmen ist die Anwendung der heute gültigen Wärmeschutzverordnung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die komplizierten Regelungen im einzelnen kennt der Architekt. Allerdings ist kein Bauherr gut beraten, wenn er nach der Lücke im Gesetz sucht, denn die hohen Heizkosten bleiben ihm dann für Jahre.

Normal verputzte Häuser lassen sich auf vielfältige Art nachträglich von außen dämmen. Dabei können - beispielsweise mit dem Ytong-Thermopanzer - auch der Schall- und Brandschutz gleichzeitig verbessert werden. Ganz anders stellt sich die Aufgabe, wenn es gilt, schöne alte Häuser oder Fachwerkfassaden zu erhalten. Dann kommt nur eine Innendämmung in Frage. Da Luft hervorragend dämmt und nichts kostet, bietet sich die hinterlüftete Innenschale aus hochwärmedämmenden Ytong-Planplatten an. Vor Beginn einer solchen Baumaßnahme sollte auf jeden Fall der Fachmann befragt werden, denn nicht nur Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz müssen neu berechnet werden, auch statische Fragen sind zu prüfen. Da der Porenbeton Ytong im Vergleich zu anderen massiven Wandbaustoffen jedoch leichter ist, sind kaum Probleme zu erwarten.

Sind alle bautechnischen, bauphysikalischen und baurechtlichen Fragen geklärt, kann der Bauherr selbst aktiv werden. Denn die Ytong-Planplatten lassen sich leicht verarbeiten. Lediglich die unterste Steinreihe wird zum Ausgleich der Bodenunebenheiten in eine Mörtelschicht gesetzt. Danach werden die Platten mit Dünnbettmörtel verbunden. Paßstücke für die schrägen Fensterlaibungen und die Anschlüsse an altes Balkenwerk können mit einer Porenbetonsäge millimetergenau gesägt werden. Schlitze für Elektroleitungen werden mit dem Rillenkratzer problemlos herausgearbeitet, mit speziellen Aufsätzen für den Bohrer werden die Löcher für Schalter- und Steckdosen passend gebohrt. Für die Fertigstellung der Wand hat der Bauherr dann alle Möglichkeiten vom Fliesen übers Tapezieren bis zum Rohputz.

Mit hochwärmegedämmten Fenstern, einer guten Dämmung des Dachs und einer leistungsstarken Heizungsanlage verbraucht ein solches Haus höchstens noch ein Drittel der früher benötigten Heizenergie. Und der Bauherr kann gelassen abwarten, was die Zukunft bringt. Ob steigende Energiepreise oder eine spezielle Öko-Steuer auf Heizenergie wer wenig verbraucht, ist kaum davon betroffen. Bildunterschrift:

Die Luftschicht und eine Innenschale aus 11,5 cm dicken Ytong-Planplatten verbessern die Wärmedämmung der alten Außenwand entscheidend. Selbstverständlich werden die einfach verglasten Fenster auch noch ersetzt.


(Foto: YTONG)