Der Boden war so hart, dass der Bagger den Pumpenschacht (1 mx1 mx1 m Innenmaß) nicht ausheben konnte, dieser musste mit Hilfe eines Presslufthammers ausgehoben werden. Der Aufbau der Bodenplatte (9,5 m x 11,5 m) ist wie folgt:
- Sauberkeitsschicht
- PE-Folie
- 25 cm WU-Beton
Untere Bewehrung Q513
Obere Bewehrung Q257
Umlaufend d=12 mm Stahlstab
Körbe 8/20
Bodenplatte schließt bündig mit Mauerwerk ab. Bitumenabdichtung (>4 mm mit eingelegtem Flies), Drainage mit vier Spülschächten und Sickerschacht.
Keller Porotonstein, Fertighaus.
Die Struktur der Bewehrung ist auf der Bodenplatte deutlich sichtbar und tastbar. Am Tag als die Bodenplatte gegossen wurde hat es stark geregnet.
Welche Auswirkungen kann das haben? Risse im Fußbodenbelag, Abdichtung (anstauendes Sickerwasser mit Drainage), statische Probleme, etc.
Habe bis jetzt zwei Rechnungen bekommen:
Entwässerung 10 % des Kellerpreises (3000,- €)
Bodenplatte 25 % des Kellerpreise (7500,- €)
Sollte ein Einbehalt gemacht werden für die mangelhafte Bodenplatte, wenn ja wieviel (absolut oder relativ)?
Oder mache ich mir zu viel Gedanken?
Danke im Voraus
Carsten
PS: Beitrag 245 habe ich gelesen, hat mir aber nicht endgültig weiter geholfen. Mir kommt es auch auf die Unterschiede 16 cm Bodenplatte zu 25 cm Bodenplatte.