Wir sammeln zurzeit Informationen für die Errichtung unseres Einfamilienhaus. Bisher steht fest:
- nicht unterkellert
- Außenwände Porenbeton 36,5 oder 40 cm
- Innenwände KS (überwiegend 24 cm)
- Grundstück fast eben
- Bodenklasse 3
- Grundwasser weit entfernt (Brunnentiefen der Nachbarn 9 - 13 m)
Wir bevorzugen eine unterseitig gedämmte Bodenplatte und sind auf folgende Ausführungsmöglichkeit gestoßen:
Bodenbelag
Heizestrich
Schutzschicht (z.B. 2 cm Beton)
PE-Folie
Schaumglasschotter (z.B. 25 cm)
evtl. Vliesschicht
Erdreich
(Details: siehe Link)
Ich sehe zwei wesentliche Abweichungen von der konventionellen Bauweise:
1. keine Frostschürze
Nach Angabe von Mispor (Schaumglasschotter-Anbieter) ersetzt die horizontale Weiterführung der Dämmung über die Außenwände hinaus um 30-50 cm die vertikale Frostschürze.
2. kein Beton - weder Platte noch Streifen
Dies wird vor allem von Millcell (anderer Schaumglasschotter-Anbieter) propagiert.
Wer kann zu diesen beiden Punkten etwas kompetentes beitragen? Ich bitte dabei auch diejenigen, denen es schwerfällt auf folgende Antworten zu verzichten:
" fragen Sie ihren Statiker" (wir haben natürlich einen, aber haben das Thema feiertagsbedingt mit dem noch nicht besprochen. Ich frage aber hier, um im Vorfeld möglichst viele Informationen zu sammeln)
" das haben wir noch nie so gemacht "
" Wie erklären Sie ihren Kindern, dass später ... (blühende Schilderungen möglicher Katastrophen) "
Danke!
MfG
P. Sanz

