Heizkreistemperatur: 70/55 vs. 55/45 Grad – Was ist effizienter für Gas-Brennwerttechnik?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Heizkreistemperatur für Gas-Brennwerttechnik in Neubauten mit Heizkörpern. Es wird ein Vergleich zwischen 70/55 und 55/45 Grad Auslegung angestellt, wobei die Mehrheit der Teilnehmer zu einer niedrigeren Temperatur (55/45) tendiert, um die Brennwertausnutzung zu maximieren. Alternativen wie großflächige Heizkörper, Designheizkörper und Fußbodenheizung werden ebenfalls diskutiert. Die Reinigung von Heizkörpern, insbesondere von Typ 33, wird als praktisches Problem thematisiert.
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Heizkreistemperatur: 70/55 vs. 55/45 Grad – Was ist effizienter für Gas-Brennwerttechnik?
Letzteres leuchtet ein. Es handelt sich dabei nach ersten Recherchen um 2 bis 4 Prozentpunkte am Jahresnutzungsgrad. Erkauft wird das allerdings mit mehr oder größeren Heizkörpern. Lieber wären uns die raumsparenderen Heizkörper der 70/55-Anlage.
Kann uns jemand mitteilen, ob sich der Aufwand für die 55/45-Anlage wirklich lohnt? Lassen sich die o.g. 2 bis 4 Prozentpunkte in Gasverbrauch ausdrücken? Oder haben die beiden ersten Heizungsbauer recht, wenn sie sagen, dass auch bei 70/55 die Anlage überwiegend im Brennwertbereich läuft und eine weitere Absenkung nicht nötig ist?
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KI-Analyse (GoogleAI): Heizkreistemperatur: 70/55 oder 55/45?
Ich empfehle, die Heizkreistemperatur so niedrig wie möglich zu wählen, um die Brennwertausnutzung optimal zu gestalten. Eine Heizkreistemperatur von 55/45 Grad ist in der Regel effizienter als 70/55 Grad, da sie einen höheren Jahresnutzungsgrad ermöglicht.
Die Brennwerttechnik nutzt die im Abgas enthaltene Wärme zur Vorwärmung des Heizungswassers. Je niedriger die Rücklauftemperatur (in diesem Fall 45 Grad), desto besser kann dieser Effekt genutzt werden. Dies führt zu einer höheren Effizienz und einem geringeren Gasverbrauch.
Allerdings kann eine niedrigere Heizkreistemperatur größere Heizkörper erforderlich machen, um die gleiche Wärmeleistung zu erzielen. Es ist wichtig, die Heizkörper entsprechend auszulegen, um sicherzustellen, dass alle Räume ausreichend beheizt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Heizkreistemperatur für Ihr Haus und Ihre Heizkörper zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei die Größe der Heizkörper und die gewünschte Raumtemperatur.
KI-Analyse (DeepSeek): Heizkreistemperatur: 70/55 oder 55/45?
Der Sachverhalt beschreibt eine typische Entscheidungssituation bei der Auslegung einer Gas-Brennwertheizung mit Heizkörpern. Die Wahl zwischen 70/55 °C und 55/45 °C Vorlauf-/Rücklauftemperatur hat direkte Auswirkungen auf Effizienz, Heizkörpergröße und Investitionskosten.
✅ Zustimmung: Die Aussage, dass niedrigere Systemtemperaturen die Brennwertausnutzung verbessern, ist fachlich korrekt. Bei 55/45 °C kann der Brennwertkessel häufiger im Kondensationsbetrieb arbeiten, was den Jahresnutzungsgrad um 2-4 Prozentpunkte steigert. Dies entspricht bei einem typischen Einfamilienhaus mit 15.000 kWh Gasverbrauch einer Einsparung von 300-600 kWh pro Jahr.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung der ersten Heizungsbauer, dass eine 70/55-Anlage "überwiegend im Brennwertbereich" läuft, ist irreführend. Bei höheren Rücklauftemperaturen über 55 °C kondensiert der Wasserdampf im Abgas kaum, sodass der Brennwerteffekt nur bei sehr niedrigen Außentemperaturen oder in Übergangszeiten greift. Der tatsächliche Brennwertnutzen liegt bei 70/55 oft unter 50 % der möglichen Effizienz.
➕ Ergänzung: Die Entscheidung sollte nicht nur auf den Jahresnutzungsgrad fokussieren. Wichtige Faktoren sind: die Heizlast des Gebäudes (gut gedämmte Neubauten benötigen ohnehin niedrige Temperaturen), die tatsächliche Heizkurve (moderne Regelungen senken die Vorlauftemperatur bei mildem Wetter automatisch) und die Raumaufteilung (größere Heizkörper können in Nischen oder unter Fenstern platziert werden).
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 durchführen und prüfen Sie, ob die 55/45-Auslegung mit kompakten Heizkörpern (z.B. Typ 33) realisierbar ist. Die Mehrkosten für größere Heizkörper amortisieren sich bei aktuellen Gaspreisen meist innerhalb von 5-8 Jahren. Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater, der die optimale Systemtemperatur unter Berücksichtigung von Gebäudedämmung, Nutzerverhalten und Investitionskosten berechnet.
KI-Analyse (Qwen): Heizkreistemperatur: 70/55 oder 55/45?
Die Frage nach der optimalen Vorlauf-Rücklauf-Temperatur bei Gas-Brennwertkesseln ist zentral für Energieeffizienz, Komfort und Systemlebensdauer – doch sie lässt sich nicht pauschal mit "70/55 ist gut genug" oder "55/45 ist immer besser" beantworten.
🔴 Gefahr: Eine Auslegung mit 70/55 °C führt bei modernen Niedertemperatur-Heizkörpern oder Flächenheizungen häufig zu unnötig hohen Vorlauftemperaturen, wodurch die Kondensation im Brennwertkessel systematisch unterdrückt wird – der Kessel verliert bis zu 6 % Wirkungsgradpotenzial und belastet die Umwelt stärker.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "die Anlage läuft bei 70/55 überwiegend im Brennwertbereich" ist technisch falsch: Bei 70 °C Vorlauftemperatur liegt die Rücklauftemperatur meist über 50 °C – weit oberhalb der Kondensationsgrenze von ca. 55 °C für Wasserdampf bei Gasverbrennung; damit bleibt der Brennwerteffekt nahezu vollständig ungenutzt.
➕ Ergänzung: Die genannten 2–4 Prozentpunkte am Jahresnutzungsgrad entsprechen realistisch einer Gasverbrauchsersparnis von 8–15 % – nicht nur wegen höherer Kondensationsanteile, sondern auch durch geringere Wärmeverluste in Rohrleitungen und bessere Regelbarkeit bei niedrigeren Temperaturen.
✅ Zustimmung: Die Erkenntnis, dass niedrigere Temperaturen mehr Heizkörperleistung oder größere Flächen erfordern, ist korrekt – doch moderne, hochleistungsfähige Heizkörper (z. B. mit 3–4 Platten oder integrierter Luftheizfunktion) erreichen bei 55/45 °C nahezu identische Heizleistungen wie konventionelle Modelle bei 70/55 °C, ohne Raumverlust.
❌ Widerspruch: Die Annahme, "raumsparender sei immer besser", ignoriert die langfristigen Kosten: Ein 10–15 % höherer Gasverbrauch über 20 Jahre summiert sich zu mehreren Tausend Euro – bei steigenden Energiepreisen und CO₂-Abgaben wird dieser Nachteil zunehmend gravierend.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit hydraulischem Abgleich und Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, um die optimale Vorlauftemperatur, Heizkörperdimensionierung und Regelstrategie für Ihr Gebäude individuell zu ermitteln – verzichten Sie auf pauschale Empfehlungen ohne Wärmebedarfsanalyse.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Heizkreistemperatur
- Die Heizkreistemperatur bezeichnet das Temperaturverhältnis von Vorlauf- und Rücklaufwasser in einem Heizsystem. Sie wird in Grad Celsius angegeben und beeinflusst die Effizienz der Wärmeübertragung. Verwandte Begriffe: Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Systemtemperatur.
- Brennwerttechnik
- Die Brennwerttechnik ist eine Heiztechnik, die zusätzlich zur Verbrennungswärme auch die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs nutzt. Dies führt zu einem höheren Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen Heizkesseln. Verwandte Begriffe: Heizwerttechnik, Kondensation, Wirkungsgrad.
- Jahresnutzungsgrad
- Der Jahresnutzungsgrad ist ein Maß für die Effizienz einer Heizungsanlage über ein gesamtes Jahr. Er berücksichtigt alle Energieverluste und gibt an, wie viel der eingesetzten Energie tatsächlich für die Raumheizung genutzt wird. Verwandte Begriffe: Wirkungsgrad, Energieeffizienz, Heizlast.
- Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Wärmeerzeuger (z.B. Heizkessel) zu den Heizkörpern oder Flächenheizungen transportiert wird. Sie ist ein wichtiger Parameter für die Auslegung und den Betrieb von Heizsystemen. Verwandte Begriffe: Heizkreistemperatur, Rücklauftemperatur, Systemtemperatur.
- Rücklauftemperatur
- Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das von den Heizkörpern oder Flächenheizungen zurück zum Wärmeerzeuger (z.B. Heizkessel) fließt. Eine niedrige Rücklauftemperatur ist besonders wichtig für die Effizienz von Brennwertheizungen. Verwandte Begriffe: Heizkreistemperatur, Vorlauftemperatur, Systemtemperatur.
- Heizkörperauslegung
- Die Heizkörperauslegung ist die Berechnung der benötigten Heizkörpergröße und -leistung, um einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu beheizen. Sie berücksichtigt Faktoren wie Raumgröße, Wärmedämmung und Heizkreistemperatur. Verwandte Begriffe: Heizlastberechnung, Wärmebedarf, Heizleistung.
- Brennwertausnutzung
- Die Brennwertausnutzung beschreibt den Grad, in dem die im Abgas enthaltene Wärme bei einer Brennwertheizung genutzt wird. Eine hohe Brennwertausnutzung führt zu einer höheren Effizienz und einem geringeren Energieverbrauch. Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Kondensation, Wirkungsgrad.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet Heizkreistemperatur 70/55?
Die Heizkreistemperatur 70/55 gibt die Vorlauf- und Rücklauftemperatur des Heizwassers an. In diesem Fall beträgt die Vorlauftemperatur 70 Grad Celsius und die Rücklauftemperatur 55 Grad Celsius. - Warum ist eine niedrigere Heizkreistemperatur effizienter?
Eine niedrigere Heizkreistemperatur ermöglicht eine bessere Brennwertausnutzung, da mehr Wärme aus den Abgasen zurückgewonnen werden kann. Dies führt zu einem höheren Jahresnutzungsgrad und einem geringeren Gasverbrauch. - Benötige ich größere Heizkörper bei einer niedrigeren Heizkreistemperatur?
Ja, in der Regel benötigen Sie größere Heizkörper, um die gleiche Wärmeleistung bei einer niedrigeren Heizkreistemperatur zu erzielen. Die Heizkörper müssen entsprechend ausgelegt werden. - Was ist der Jahresnutzungsgrad?
Der Jahresnutzungsgrad gibt an, wie effizient eine Heizungsanlage über das gesamte Jahr arbeitet. Er berücksichtigt alle Verluste und den tatsächlichen Energieverbrauch. Ein höherer Jahresnutzungsgrad bedeutet eine höhere Effizienz. - Was bedeutet Brennwertausnutzung?
Die Brennwertausnutzung bezieht sich auf die Nutzung der im Abgas enthaltenen Wärme zur Vorwärmung des Heizungswassers. Je besser die Brennwertausnutzung, desto höher die Effizienz der Heizungsanlage. - Kann ich die Heizkreistemperatur nachträglich ändern?
Ja, die Heizkreistemperatur kann in der Regel nachträglich angepasst werden. Es ist jedoch wichtig, die Heizkörper entsprechend auszulegen oder anzupassen, um eine ausreichende Wärmeleistung sicherzustellen. - Welche Rolle spielt die Vorlauftemperatur?
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das von der Heizung zu den Heizkörpern fließt. Eine niedrigere Vorlauftemperatur kann die Effizienz der Brennwerttechnik verbessern. - Welche Rolle spielt die Rücklauftemperatur?
Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das von den Heizkörpern zurück zur Heizung fließt. Eine niedrigere Rücklauftemperatur ist entscheidend für eine gute Brennwertausnutzung.
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Heizkreistemperatur: 70/55° unzeitgemäß für Brennwerttechnik
70 55 ist nicht mehr zeitgemäß schon gar ...
70/55 ° ist nicht mehr zeitgemäß, schon gar nicht bei einem Brennwertgerät + Neubau. Auch nicht nach der Norm.
Neben erhöhten Abstrahlverlusten auch größere Verteilverluste.
Gar keine Frage. Dass es solche Heizungsbauer noch gibt ...
Warum keine Fußbodenheizung (FBHAbk.)? -
Alternative: Großflächige Heizkörper statt Fußbodenheizung
Und wenn Ihnen die Fußbodenheizung missfällt ...
sei es aus preislichen oder konstruktiven Gründen, oder weil Sie da immer dicke Füße drauf bekommen (kein Spruch), freunden Sie sich vielleicht mit großflächigen, flachen ungerippten Heizkörpern an? Die gibt's auch nicht für umsonst, dafür fallen die nicht sonderlich auf ... es sei den, Sie heben sie bewusst farblich hervor. Auf jeden Fall erreichen Sie mit großflächigen HK mit niedrige Auslegung ein gesünderes Raumklima, als mit kleinen glühenden Miefkonvektoren.
Mir geht es übrigens so ... wenn ich den energetischen und gesundheitliche Nutzen erkannt habe, wird plötzlich auch der vorher etwas unansehnliche HK immer "schöner". -
Heizkreistemperatur: 60/45 Grad als guter Kompromiss
60/45
wäre ein guter Kompromiß; die 55/45 werden von der HK-Industrie stark proklamiert.
Und die Fußbodenheizung mit 40/30 ... -
Brennwerttechnik: Heizkörper mit 55/45 Grad realisiert
Brennwert, HK mit 55/45 realisiert
Hallo,
wir haben es so realisiert. Geht recht praktisch und erfordert in der Regel statt dem 100 mm breiten HK (Typ 22) den mit 155 mm Breite (Typ 33), was sich aber sehr gut in der Nische unterbringen lässt.
Zu beachten ist lediglich, dass die Fensterbänke ordentlich überstehen, damit ein gerader Abschluss des HK mit der Vorderkante stattfindet. Also vorher messen, und vor allem die Isolation der Nische und Putzstärke nicht vergessen mitzurechnen (i.d.R. 6 cm-8 cm)
Andere HK im OG haben wir als 40 cm hohe Version vor dem Kniestock untergebracht, da wir keine Dachgauben haben. Kniestock ist bei uns (UK Sparren bis OKFFAbk.) ca. 60 cm. So ein HK ist zwar lang (ca. 2 m), aber damit verbaut man sich in solchen Situation keine wertvolle "gerade" Wandfläche. Schaut außerdem recht gut aus. Man könnte natürlich auch Ventilkonvektoren nehmen, aber die Kosten das zigfache. z.B. im OGAbk. Wohnzimmer mit 25 m² ein Kermi Typ 33,40 cm hoch, 230 cm lang, kostet € 230.
Mit zurzeit 4 installierten Heizkörpern halte ich den gesamten Bau auf knapp unter 10 °C. Die Vorlauftemperatur beträgt so um die 45 °C und Dauerleistung ca. 5 kW. -
Designheizkörper: Alternative zu Kompaktheizkörpern mit 55/45
es muss ja nicht immer
so'n schnöder Kompaktheizkörper sein. die Industrie bietet auch schöne Designheizkörper an. sind natürlich etwas teurer. Und die Auslegung der Heizkörper auf jeden Fall mit 55/45 machen. Alles andere ist überholt. -
Heizkörper-Reinigung: Optik vs. Praktikabilität bei Typ 33
@Koellner
Das ist ja meist das (optische) Problem: Die HK werden "dicker". Typ 33 sieht hässlich aus. Vor allem: Heute baut keiner mehr HK-Nischen ein! Die Blecheumel stehen also schön in den Raum hinein und nehmen Platz weg.
+++++
Fragen Sie mal den "Putzteufel" in Ihrem Haushalt, ob es Spaß macht, die HK-Zwischenräume und Lamellen zu reinigen. Deshalb werden diese Personen stets zu Flachheizkörpern tendieren. Und diese sind bei den genannten 55/45 (in meinen Augen eine geschickte Werbekampagne der Heizgeräte-Industrie) sehr großflächig, also meist auch problematisch. Die Gratwanderung VL/RL-Temperatur, Größe, Form und Strahlungs- / Konvektionsanteil der HK muss jeder Bauherr selbst machen. -
Problem: Heizkörper-Reinigung und Staubentwicklung
Reinigung tatsächlich Problem
Es gibt ja solche, die sich von der Wand abschwenken lassen.
Aber dazwischen?
Naja, was mich betrifft - was ich nicht sehe ... aber
1. das sehen gewisse Familienmitglieder aber ganz anders- und wer dann dann ran und schrauben?
2. vermindert der Staub doch mit der Zeit die Leistung
3. könnte es im Winter unangenehm muffig riechen ...
Ergo: Es müsste einen geben, bei dem sich die einzelnen Lagen nach vorn klappen lassen ... -
Niedrige Vorlauftemperatur: Flächenheizung für optimale Wärme
Niedrige
Vorlauftemperatur braucht halt Fläche um zu wärmen. Dafür sind Fußbodenheizung und Wandheizung ideal. Man bekommt keine "dicken Füße", wenn die Fußbodenheizung richtig dimensioniert wird, dh geringer Verlegeabstand 5-10 cm und niedrige Vorlauftemperatur. Kostet natürlich Rohr und damit etwas teuerer. Auch muss eine Fußbodenheizung nicht teuerer sein als mit Heizkörpern. Leider hält sich das Gerücht hartnäckig. 😉 -
Ergebnis: Trend zur 55/45-Grad-Auslegung bei Heizkörpern
Danke für viele Meinungen
Der Trend der Antworten neigt zur 55/45-Grad-Auslegung. Das bedeutet natürlich große Oschies in der Wohnung. Und die von Günter Köllner beschriebenen Fensternischen haben wir beim Neubau ja nicht. Die mehrfach angesprochene Alternative "Fußbodenheizung" haben wir in unserer Familie lange, sehr lange erwogen. Letztlich sind wir davon abgegangen aus drei Gründen:
1. Nach intensiven Recherchen in Forschungsergebnissen von einschlägigen Instituten und auch Stöbern im Bauforum haben wir uns in einen langen Prozess zu der Meinung durchgerungen, dass eine Fußbodenheizung Aufgrund ihrer Trägheit nicht das Richtige für unser Niedrigenergiehaus ist. Zu diesem Thema mag nun ein Aufschrei durch das Forum gehen. Wir wissen, dass es viele anderslautende Feststellungen darüber gibt. Aber aus aller Meinungsvielfalt mussten wir letztendlich zu einem Ergebnis kommen. Und das heißt für uns: Heizkörperheizung
2. Dem kommt entgegen, dass wir keine sehr kälteempfindlichen Menschen sind. In unserer jetzigen Wohnung suchen wir oft mit den Füßen einen kühlen Boden, nur kurzzeitig, aber das ist wohltuend. Bei mehreren Bekannten mit Fußbodenheizung mussten wir erkennen, Einstellung hin oder her, dass uns diese zu warme Füße macht.
3. Aus geschmacklichen Gründen wollen wir einen Holzdielenboden einbauen. Darunter dürfte eine Fußbodenheizung wenig effektiv sein.
Es bleibt uns also weiterhin, wie Frank Taschner schreibt, die Gratwanderung VL/RL eines jeden Bauherren. Da wir das ganze gerne unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten, interessiert uns weiterhin, wieviel eine Steigerung des Jahresnutzungsgrades um 2 Prozentpunkte in Liter oder Kubikmeter oder € ausmacht
Sollte noch jemand uns dabei helfen können, bitten wir um seinen Beitrag. -
Alternative: Kontrollierte Lüftung mit Lüftungsheizung
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Heizkreistemperatur für Gas-Brennwerttechnik in Neubauten mit Heizkörpern. Es wird ein Vergleich zwischen 70/55 und 55/45 Grad Auslegung angestellt, wobei die Mehrheit der Teilnehmer zu einer niedrigeren Temperatur (55/45) tendiert, um die Brennwertausnutzung zu maximieren. Alternativen wie großflächige Heizkörper, Designheizkörper und Fußbodenheizung werden ebenfalls diskutiert. Die Reinigung von Heizkörpern, insbesondere von Typ 33, wird als praktisches Problem thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Heizkörper-Reinigung: Optik vs. Praktikabilität bei Typ 33 erwähnt, kann die Reinigung von Heizkörpern, insbesondere von Typ 33, ein Problem darstellen, da die Lamellen schwer zugänglich sind. Dies sollte bei der Auswahl der Heizkörper berücksichtigt werden.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Brennwerttechnik: Heizkörper mit 55/45 Grad realisiert zeigt, dass die Umsetzung einer Heizkreistemperatur von 55/45 Grad in der Praxis gut funktioniert und in der Regel Heizkörper des Typs 33 erfordert, die etwas breiter sind als Typ 22.
💰 Zusatzinfo: Designheizkörper sind eine optisch ansprechendere Alternative zu herkömmlichen Kompaktheizkörpern, wie im Beitrag Designheizkörper: Alternative zu Kompaktheizkörpern mit 55/45 erwähnt, jedoch in der Regel teurer.
👉 Handlungsempfehlung: Bei der Entscheidung für die Heizkreistemperatur sollte die Brennwertausnutzung berücksichtigt werden. Eine Auslegung auf 55/45 Grad wird empfohlen. Alternativ kann über eine Fußbodenheizung oder eine kontrollierte Lüftung mit Lüftungsheizung nachgedacht werden. Weitere Informationen zur Flächenheizung finden Sie im Beitrag Niedrige Vorlauftemperatur: Flächenheizung für optimale Wärme.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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