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Nutzung alternativer Energieformen

Aufpreis 16k € für Luftwärmepumpe realistisch?

Wir sind noch in der Projektierungsphase unseres EFHs. Dort würde eine Heizung mit Heizkörpern auf Gasbrennwerttechnik-Basis in etwa 8.000 € kosten. Wir hätten gerne eine Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung. Die würde aber 24.000 € kosten, also satte 16.000 € mehr. Inklusive Fußbodenheizung im EGA und OGA von insgesamt 180 m².
Ist das realistisch oder hat sich da jemand verrechnet?

  1. ...

    die 8000.--Euro sind wohl ein hart kalkulierter Preis ohne Gasanschluß (?!). Das relativiert die Sache schon mal.
    Unterstellt man dass FBHA nicht (wesentlich) teurer ist als HK Heizung und auch das Fundament für die LWP (im Freien aufgestellt?) nicht die Welt kostet....
    dann kann man schon auf den Gedanken kommen: Der Anbieter will eigentlich nicht...oder lässt sich den Systemwechsel ordentlich bezahlen

  2. Das passt

    dann halt nicht in das Konzept des GUA/GÜ. KA => "Kundenabwehrangebot".
    Wenn die LWP für das BVA sinnvoll ist, Gewerk herausnehmen und separat vergeben. Dann hätte man weiterhin den Vorteil, dass die Anlage u.U. auch richtig geplant/berechnet wird, sofern das extern und unabhängig erfolgt. Bei der GBW ist damit vermutlich nicht zu rechnen.

  3. Dabei wäre es mal spannend...

    ... wie er denn nur mit GBW die EnEVA nachweist....

  4. Vielen Dank erstmal für die schnelle ...

    ... Reaktion ;)
    8000 € waren kalkuliert ohne Anschluß. Die LWP sollte im Keller aufgestellt werden.
    Mit "Gewerk herausnehmen" ist gemeint, die komplette Heizungsanlage von einem anderen Anbieter kalkulieren zu lassen? Was bedeutet denn GBW?

  5. GBW=Gasbrennwert @Rüdiger Nur mit GBW kriegt ...

    ... GBW=Gasbrennwert
    @Rüdiger
    Nur mit GBW kriegt der EnEVA ja hin. Mit dem EEWärmeG hapert es dann allerdings. Es sei denn, er ist 15% besser als EnEv.

  6. GBW

    = Gas Brenn Wert

  7. Es gibt

    verschiedene Möglichkeiten auch mit GBW (Gasbrennwert) den Nachweis zu erreichen. Ja, Heizung durch eine Fremdfirma. Wobei man dabei aufpassen muß, denn der GUA/GÜ wird hierfür wohl kaum die Koordination bauseits übernehmen.
    Vorher wäre allerdings zu prüfen, ob eine LWP für das Vorhaben überhaupt geeignet ist. Sonst wird die Mühe leicht zum Groschengrab. Die Prüfung sollte natürlich nicht der Anlagenbauer vornehmen, der LWP verkauft und installiert ;-)

  8. ja Manfred...

    ... hast recht, das meinte ich auch.


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