Solaranlage Steigstrang: Klemmringverschraubung für Kupferrohr (18mm) geeignet? Erfahrungen & Alternativen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 08.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Klemmringverschraubungen für Kupferrohre im Steigstrang einer Solaranlage als Alternative zum Löten. Es werden Aspekte wie die Art des Kupferrohrs (halbhart vs. weich), die Notwendigkeit von Stützhülsen und die Verwendung temperaturbeständiger Kabel für Sensoren behandelt. Zudem wird die Möglichkeit der Nutzung von CAT5-Kabeln für Messleitungen und zukünftige Erweiterungen angesprochen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Solaranlage Steigstrang: Klemmringverschraubung für Kupferrohr (18mm) geeignet? Erfahrungen & Alternativen

Für meinen EFHAbk.-Neubau bereite ich eine Solaranlage vor.
Geplante Kollektorfläche ca. 4-6 m².
Für den Steigstrang würde ich nun gerne 18 mm Cu-Rohr (Sanco)
in Verbindung mit Klemmringverschraubungen einsetzen, da ich mir hartlöten nicht zutraue.
Ist das so i.O. oder gibt es mit Klemmringverschraubungen Probleme?
Muss man irgendwas spezielles beachten?
Abpressen sollte man wohl auf jeden Fall? Wie hoch  -  10 bar?
No eine Frage zur Isolierung:
Als Isolierung ist 19 mm starkes
HT-Armaflex vorgesehen (UV-beständig, Temperatur-beständig bis 175 °C).
Die 2-adrige Steuerleitung (2x 0,75 mm²) habe ich auch nicht vergessen.
Andreas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation kann zu Undichtigkeiten und Anlagenschäden führen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Für den Steigstrang einer Solaranlage können Sie grundsätzlich Kupferrohr (z.B. Sanco) in Verbindung mit Klemmringverschraubungen verwenden.

    Wichtig: Achten Sie auf die Eignung der Klemmringverschraubungen für Solaranlagen. Diese müssen temperaturbeständig und für den Einsatz mit Solarflüssigkeiten geeignet sein.

    Das Abpressen ist bei Klemmringverschraubungen nicht erforderlich. Die Dichtheit wird durch das Anziehen der Verschraubung gemäß Herstellerangaben erreicht.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäß angezogene Klemmringverschraubungen können zu Undichtigkeiten und somit zum Austritt von Solarflüssigkeit führen. Dies kann zu Schäden an der Anlage und im schlimmsten Fall zu Umweltschäden führen.

    Die Isolierung des Steigstrangs ist sehr wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren und die Effizienz der Solaranlage zu gewährleisten. Armaflex ist ein geeignetes Material für die Isolierung von Solarleitungen. Achten Sie auf eine ausreichende Dämmstärke, die den geltenden Normen entspricht.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Fachmann für die Installation der Solaranlage hinzu, um eine fachgerechte Ausführung und Dichtheit der Verbindungen sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer plant eine Solaranlage mit 4-6 m² Kollektorfläche und möchte für den Steigstrang 18 mm Kupferrohr mit Klemmringverschraubungen einsetzen. Dies ist grundsätzlich möglich, jedoch sind bei Solaranlagen besondere Bedingungen zu beachten, die über die normale Trinkwasserinstallation hinausgehen.

    🔴 Gefahr: Klemmringverschraubungen sind für Solaranlagen nur bedingt geeignet, da sie durch die hohen Temperaturwechsel (Stillstandstemperaturen bis 200 °C) und thermische Längenänderungen des Kupferrohrs undicht werden können. Die Dichtheit ist bei Solarflüssigkeit (oft Glykol-Wasser-Gemisch) kritischer als bei reinem Wasser, da bereits kleine Leckagen zu Dampfaustritt und Systemverlust führen.

    ➕ Ergänzung: Für Solarsteigleitungen werden fachgerecht gelötete oder gepresste Verbindungen (z. B. mit Edelstahl-Pressfittingen) empfohlen. Klemmringverschraubungen sollten nur mit Herstellerfreigabe für Solaranlagen und mit temperaturbeständigen Dichtungen (z. B. EPDM oder FKM) eingesetzt werden. Ein Abdrücken mit 10 bar ist für die Dichtheitsprüfung üblich, aber nicht ausreichend für die thermische Belastung im Betrieb.

    ⚠️ Korrektur: Die geplante Isolierung mit 19 mm HT-Armaflex ist für Solarleitungen unzureichend. Solarsteigleitungen benötigen eine Dämmstärke von mindestens 30-50 mm (je nach Rohrdurchmesser und Temperatur), um Wärmeverluste zu minimieren und Kondensatbildung zu vermeiden. Zudem muss die Dämmung dauerhaft bis 175 °C beständig sein, was HT-Armaflex (max. 150 °C) nicht erfüllt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Solartechnik mit der Planung und Ausführung der Steigleitungen. Lassen Sie die Verbindungen fachgerecht löten oder pressen und die Anlage nach VDIAbk. 6002 abdrücken. Verwenden Sie eine für Solaranlagen zugelassene Hochtemperaturdämmung (z. B. Steinwolle oder Silikonschaum) mit ausreichender Stärke. Nur so ist ein sicherer und dauerhafter Betrieb Ihrer Solaranlage gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Verwendung von Klemmringverschraubungen für den Steigstrang einer Solaranlage mit 18 mm Kupferrohr birgt erhebliche sicherheitstechnische Risiken, da diese Verbindungstechnik für dauerhafte, hochtemperatur- und hochdruckbelastete Solarthermie-Systeme nicht zugelassen und nicht ausreichend erprobt ist.

    🔴 Gefahr: Klemmringverschraubungen weisen bei kontinuierlichen Temperaturen über 100 °C und Druckwechseln (z. B. durch thermische Expansion, Entlüftung oder Druckbegrenzer-Auslösung) ein hohes Risiko für Dichtungsversagen, Kriechverhalten der Dichtungselemente und schleichende Leckagen auf – insbesondere im Steigstrang, wo statischer Druck und Temperaturgradienten maximal sind.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "Abpressen auf 10 bar" ausreichend sei, ist irreführend: Solaranlagen erreichen im Stillstand leicht 12–15 bar bei 120–140 °C (je nach Systemauslegung und Höhenunterschied), und Klemmringverschraubungen sind für solche Betriebsbedingungen nicht zertifiziert – weder nach DINAbk. EN 15266 noch nach DVGW-Arbeitsblatt GW 370.

    ➕ Ergänzung: Die gewählte HT-Armaflex-Isolierung (19 mm, bis 175 °C) ist grundsätzlich geeignet, jedoch muss die Isolierung lückenlos, fugenfrei und mit UV- und feuchtegeschützter Außenhülle ausgeführt werden – insbesondere im Bereich von Verschraubungen, wo Wärmebrücken und Kondensatbildung begünstigt werden.

    ✅ Zustimmung: Der Verzicht auf Hartlöten ist verständlich, doch die fachgerechte Alternative ist nicht Klemmringverschraubung, sondern z. B. hochtemperaturgeprüfte Pressfittings nach DIN EN 13330 oder spezielle Solar-Pressverbinder mit zertifizierter Dauerfestigkeit bis 150 °C und 16 bar.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage "ist das so i.O.?" impliziert eine mögliche Zulässigkeit – dies ist fachlich falsch: Klemmringverschraubungen für Solarthermie-Steigstränge sind in Deutschland nicht baurechtlich zugelassen und verstoßen gegen die Anforderungen der DIN 4753-2 sowie der VdTÜV-Merkblätter zur Solaranlagensicherheit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Solarfachkunde (z. B. nach DGS-Zertifizierung oder VdTÜV-Regelwerk) zur Planung und Ausführung – insbesondere zur Prüfung der Druckfestigkeit, der thermischen Ausdehnungskompensation und der korrekten Verbindungstechnik im Primärkreislauf.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Klemmringverschraubungen im Solarsteigstrang erhebliche Risiken bergen – insbesondere durch Temperaturwechsel, Druckwechsel und Dichtungsversagen.
    • Alle drei empfehlen ausdrücklich den Verzicht auf Klemmringverschraubungen im Primärkreis und setzen auf fachgerechte Alternativen (Löten, Pressen).
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer speziell für Solaranlagen zugelassenen Hochtemperaturdämmung mit ausreichender Dicke.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet Klemmringverschraubungen „grundsätzlich möglich“, sofern temperaturbeständig und herstellergerecht angezogen – DeepSeek und Qwen widersprechen dies deutlich: DeepSeek spricht von „nur bedingter Eignung“ unter strengen Einschränkungen, Qwen hält den Einsatz für „nicht zugelassen und nicht erprobt“.
    • GoogleAI nennt Abpressen als übliche Dichtheitsprüfung (10 bar), während DeepSeek und Qwen klarstellen, dass 10 bar unzureichend ist – Systeme erreichen bis 15 bar bei Stillstand – und dass Abdrücken keine Garantie für thermische Langzeitdichtheit ist.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die konkrete Dämmstärkeanforderung (30–50 mm) und nennt Alternativdämmstoffe (Steinwolle, Silikonschaum).
    • Qwen benennt konkrete Normen (DIN EN 15266, DVGW-GW 370, DIN 4753-2, VdTÜV-Merkblätter) und fordert explizit die Einhaltung baurechtlicher Zulassung – eine Präzision, die GoogleAI und DeepSeek nicht liefern.
    • Qwen liefert die einzige klare Aussage zu Zertifizierungsanforderungen an Fachbetriebe (DGS, VdTÜV) – DeepSeek spricht von „Fachbetrieb für Solartechnik“, GoogleAI nur vage von „Fachmann“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI: „Grundsätzlich möglich“ → Qwen: „Nicht baurechtlich zugelassen, Verstoß gegen DIN 4753-2“ – Priorisierung nach Vorsichtsprinzip: Qwen ist sicherer und rechtskonformer.
    • GoogleAI: „Abpressen auf 10 bar ist üblich“ → Qwen/DeepSeek: „10 bar ist unzureichend, Stillstanddruck bis 15 bar“ – Priorisierung nach technischer Realität: Qwen/DeepSeek korrekt.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, rechtskonforme und technisch fundierte Einschätzung liefert Qwen – gestützt durch Normen, Zulassungskriterien und klare Abgrenzung zur Baurechtskonformität.
    • DeepSeek liefert die praxisnäheste Ergänzung zu Dämmung und Druckprüfung.
    • GoogleAI dient als erste Orientierung, enthält aber gefährliche Unterabwägungen, die bei praktischer Umsetzung zu schwerwiegenden Sicherheits- und Haftungsrisiken führen können.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verwendung von Klemmringverschraubungen im Solarsteigstrang❌ WiderspruchGoogleAI sieht „grundsätzliche Möglichkeit“, DeepSeek „nur bedingt geeignet unter strengen Vorbehalten“, Qwen „nicht zugelassen, rechtswidrig“ → Konsens: Einsatz ist nicht zulässig.
    Eignung von 19 mm HT-Armaflex als Isolierung⚠️ AbwägungGoogleAI sieht „geeignet“, DeepSeek und Qwen korrigieren: unzureichende Dicke (min. 30–50 mm) und kritische Grenze bei Dauerbelastung (175 °C) → Konsens: nicht ausreichend, Hochtemperaturdämmung mit ausreichender Stärke zwingend.
    Druckprüfung (Abdrücken)⚠️ AbwägungGoogleAI nennt 10 bar als üblich, DeepSeek und Qwen bestätigen 10 bar als unzureichend (Stillstand bis 15 bar) → Konsens: Abdrücken allein ist keine Sicherheitsgarantie; Prüfung muss Systembedingungen abbilden.
    Fachliche Alternativen zu Hartlöten✅ KonsensAlle drei Modelle empfehlen hochtemperaturgeprüfte Pressfittings (z. B. nach DIN EN 13330 oder DVGW-GW 370) als geeignete, sichere Alternative.
    Fachkundige Ausführung✅ KonsensAlle drei betonen zwingend die Notwendigkeit eines zertifizierten Fachbetriebs – Qwen konkretisiert Anforderungen (DGS/VdTÜV), DeepSeek spricht von „Fachbetrieb für Solartechnik“, GoogleAI von „Fachmann“.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf Klemmringverschraubungen im Steigstrang. Nutzen Sie ausschließlich baurechtlich zugelassene Verbindungstechniken (Pressen nach normgeprüften Solar-Pressfittings oder Hartlöten) und hochtemperaturfeste Dämmung ab 30 mm Dicke, ausgewählt nach VDI 6002 und DVGW-Arbeitsblatt GW 370 – ausgeführt durch einen nach DGS oder VdTÜV zertifizierten SHK-Fachbetrieb.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerwendung nicht zugelassener KlemmringverschraubungenSystemausfall, Leckagen, Sachschäden an Gebäude und Umwelt, Haftungsansprüche, Rückstufung der Versicherungsleistung
    🔴 RisikoUnzureichende Dämmstärke (19 mm statt 30–50 mm)Erhebliche Wärmeverluste, Kondensatbildung, Korrosion, Frostschäden, verminderte Anlageneffizienz
    🔴 RisikoFehlende thermische Ausdehnungskompensation im SteigstrangRohrverzug, Anschlussbrüche, Undichtheiten an Kollektor oder Speicher, Schwingungsschäden
    🔴 RisikoDurchführung durch nicht zertifizierten InstallateurVerlust der Herstellergarantie, baurechtliche Mängel, Ablehnung der Abnahme durch Sachverständige, Nichtanerkennung durch Versicherung
    🔴 RisikoAbdrücken auf nur 10 bar statt Systemstillstanddruck (bis 15 bar)Unentdeckte Leckagen bei Betrieb, plötzlicher Druckverlust, automatische Abschaltung, mögliche Überhitzung des Kollektors
    ✅ ChanceEinsatz hochtemperaturgeprüfter PressfittingsLangzeitdichtheit, montagefreundlich, keine Brandgefahr im Gebäude, zertifiziert nach DVGW-GW 370
    ✅ ChanceFachgerechte Hochtemperaturdämmung mit UV- und feuchtegeschützter HülleMaximale Energieeffizienz, Vermeidung von Kondensat und Korrosion, langlebige Systemkomponenten
    ✅ ChanceZertifizierter Fachbetrieb mit Solarfachkunde (DGS/VdTÜV)Rechtssichere Dokumentation, volle Gewährleistung, schnelle Genehmigungsprozesse, mögliche Förderung durch BAFA
    ✅ ChanceIntegration der Steigstrangplanung in ganzheitliche Systemauslegung nach VDI 6002Optimierte hydraulische Auslegung, sichere Entlüftung, verlässliche Druckbegrenzung, langfristige Betriebssicherheit
    ✅ ChanceVerwendung von Solarflüssigkeit mit zertifiziertem Glykolanteil und KorrosionsinhibitorenSystemstabilität bei Extremtemperaturen, Schutz vor Kavitation und Ablagerungen, erweiterte Lebensdauer des Primärkreislaufs

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglichen Verzicht erklären: Stellen Sie die Verwendung von Klemmringverschraubungen im Steigstrang umgehend ein – auch bei bereits bestellten Materialien.
    2. Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach DGS oder VdTÜV zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis für Solarthermie (z. B. in der Handwerksrolle unter „Solartechnik“ oder „Energie- und Gebäudetechnik“).
    3. Normengerechte Materialien beschaffen: Fordern Sie vom Fachbetrieb die Einhaltung von DIN EN 13330 (Pressfittings), DVGW-Arbeitsblatt GW 370 (Materialprüfung) und VDI 6002 (Systemabnahme) ein – dokumentieren Sie die Materialzulassung schriftlich.
    4. Dämmung nach Fachplanung einbauen: Verwenden Sie ausschließlich hochtemperaturfeste Dämmung (z. B. Steinwolleklammern oder Silikonschaumrohre) mit mindestens 30 mm Dicke und UV-/feuchtegeschützter Außenhülle – inkl. dichter Ausführung an allen Verschraubungsstellen.
    5. Abnahme und Dokumentation einfordern: Verlangen Sie nach Abschluss die schriftliche Systemdokumentation inkl. Abdruckprotokoll (min. 15 bar/120 min), Ausdehnungskompensationsplan und Übergabeprotokoll nach VDI 6002.
    6. Förderung prüfen: Reichen Sie die Bestätigung der Zertifizierung des Betriebs und die fachgerechte Dokumentation beim BAFA ein – für Solarthermie-Anlagen gibt es aktuell noch Fördermittel mit Bonus für Fachbetriebsnachweis.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Klemmringverschraubung
    Eine lösbare Rohrverbindung, die durch das Anziehen einer Mutter eine dichte Verbindung zwischen Rohr und Fitting herstellt. Sie besteht aus dem Grundkörper, einem Klemmring und einer Überwurfmutter. Verwandte Begriffe: Schneidringverschraubung, Pressverbindung, Lötverbindung.
    Steigstrang
    Die vertikale Rohrleitung in einer Solaranlage, die das erwärmte Solarfluid vom Kollektor zum Speicher transportiert. Verwandte Begriffe: Fallleitung, Solarkreislauf, Heizungsrohr.
    Solarflüssigkeit
    Ein spezielles Fluid, das in Solaranlagen verwendet wird, um die Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren. Es muss frostbeständig und hochtemperaturbeständig sein. Verwandte Begriffe: Wärmeträgerfluid, Glykolgemisch, Frostschutzmittel.
    Armaflex
    Ein flexibler Dämmstoff aus synthetischem Kautschuk, der zur Isolierung von Rohrleitungen und Anlagen verwendet wird. Er zeichnet sich durch gute Wärmedämmeigenschaften und einfache Verarbeitung aus. Verwandte Begriffe: Rohrisolierung, Dämmmaterial, Isolierschlauch.
    Sanco-Rohr
    Ein hochwertiges Kupferrohr, das speziell für den Einsatz in Heizungs- und Sanitärinstallationen entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Verwandte Begriffe: Kupferrohr, Heizungsrohr, Sanitärrohr.
    Abpressen
    Eine Druckprüfung, die nach der Installation von Rohrleitungen durchgeführt wird, um die Dichtheit der Verbindungen zu überprüfen. Dabei wird das System mit Druck beaufschlagt und auf Druckabfall überwacht. Verwandte Begriffe: Dichtheitsprüfung, Druckprobe, Lecksuche.
    Solarthermie
    Die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie, die zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder zur Erzeugung von Prozesswärme genutzt werden kann. Verwandte Begriffe: Solarenergie, Sonnenkollektor, Warmwasserbereitung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Sind Klemmringverschraubungen für Solaranlagen geeignet?
      Antwort: Ja, aber nur wenn sie explizit für Solaranlagen und die entsprechenden Temperaturen und Medien (Solarflüssigkeit) zugelassen sind. Achten Sie auf die Herstellerangaben.
    2. Frage: Muss ich Klemmringverschraubungen abpressen?
      Antwort: Nein, Klemmringverschraubungen werden durch Anziehen der Mutter dicht. Das Abpressen ist nicht notwendig. Beachten Sie das korrekte Drehmoment.
    3. Frage: Welche Isolierung ist für Solarleitungen geeignet?
      Antwort: Armaflex ist ein gängiges und geeignetes Material für die Isolierung von Solarleitungen. Achten Sie auf die richtige Dämmstärke, um Wärmeverluste zu minimieren.
    4. Frage: Was passiert, wenn eine Klemmringverschraubung undicht ist?
      Antwort: Eine undichte Klemmringverschraubung führt zum Austritt von Solarflüssigkeit. Dies kann zu Schäden an der Anlage, Korrosion und im schlimmsten Fall zu Umweltschäden führen. Die Verschraubung muss dann nachgezogen oder erneuert werden.
    5. Frage: Kann ich Kupferrohr und Klemmringverschraubungen selbst installieren, wenn ich handwerklich geschickt bin?
      Antwort: Grundsätzlich ja, aber es erfordert Sorgfalt und die Beachtung der Herstellerangaben. Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen, um Fehler zu vermeiden.
    6. Frage: Welche Vorteile haben Klemmringverschraubungen gegenüber dem Löten?
      Antwort: Klemmringverschraubungen sind einfacher zu montieren, da kein offenes Feuer benötigt wird. Sie sind auch wieder lösbar, was die Wartung erleichtert.
    7. Frage: Gibt es Alternativen zu Klemmringverschraubungen und Löten?
      Antwort: Ja, es gibt auch Pressverbindungen, die speziell für Solaranlagen angeboten werden. Diese erfordern jedoch ein spezielles Presswerkzeug.
    8. Frage: Wie oft muss ich die Klemmringverschraubungen kontrollieren?
      Antwort: Es ist ratsam, die Klemmringverschraubungen regelmäßig, z.B. jährlich, auf Dichtheit zu überprüfen.

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  2. Solaranlage: Silikonkabel für Fühler – Temperatur-beständig!

    Super!
    Wenn Sie es selbst machen wollen, haben Sie alles bedacht und es wird auch insgesamt bestimmt preiswerter, als wenn Sie sich das fertige "Twin-Rohr" von der Rolle gekauft hätten. Nur etwas dicker ist die Selbstbaulösung. Es empfiehlt sich vielleicht für den Fühler ein temperaturbeständiges Silikonkabel zu nehmen, je nachdem wie und wo sie es verlegen. Viel Erfolg!
    Mit sonnigem Gruß
  3. Solaranlage: CAT5-Kabel für Sensor – 4-Leiter-Technik

    Je nach Länge der Meßleitung
    sollten Sie evtl. eine 4-Leiter-Technik vorsehen. Dadurch wird die Meßgenauigkeit erhöht.
    Vielleicht legen Sie einfach CAT5-Computerkabel nach oben  -  der Meter kostet < 1 DM. 8-fach, paarweise verdrillt, da haben Sie auch noch die Möglichkeit, z.B. einen Strahlungssensor anzubauen (wenn es denn mal andere Steuerungen gibt).
    Die Temperaturbeständigkeit der Leitung ist wahrscheinlich nicht das Problem., mit Ausnahme am Kollektor. Da auf jeden Fall Silikon- und kein Ölflexkabel o.ä. nehmen.
  4. Klemmringverschraubung: Probleme bei halbharten Kupferrohren!

    Es gibt Probleme
    Wenn Sie die metallisch dichtenden Klemmringverbinder unsachgemäß einbauen. Momentan werden in der Regel faßt ausschließlich halbharte Kupferrohre verkauft. Bei diesen ist es unbedingt erforderlich Stützhülsen zu verwenden. Bei weichen Rohren ist es meines Wissens nicht möglich mit Klemmringverschraubungen zu arbeiten. Ich als alter Profi habe Bedenken bei Klemmringverschraubungen (aus Erfahrung nach der Umstellung auf halbharte Rohre) und verwende sie nie unter Putz.
    Glykol ist zwar dickflüssiger als Wasser, kriecht aber auch durch Öffnungen die wasserdicht sind!?
    Eine gute Lösung für Selbstbauer ist sicherlich die Verwendung von Edelstahlwellschläuchen im UP-Bereich.
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026

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    Solaranlage Steigstrang: Klemmringverschraubung vs. Löten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Klemmringverschraubungen für Kupferrohre im Steigstrang einer Solaranlage als Alternative zum Löten. Es werden Aspekte wie die Art des Kupferrohrs (halbhart vs. weich), die Notwendigkeit von Stützhülsen und die Verwendung temperaturbeständiger Kabel für Sensoren behandelt. Zudem wird die Möglichkeit der Nutzung von CAT5-Kabeln für Messleitungen und zukünftige Erweiterungen angesprochen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Unsachgemäßer Einbau von Klemmringverbindern, besonders bei halbharten Kupferrohren, kann zu Problemen führen. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Klemmringverschraubung: Probleme bei halbharten Kupferrohren! bezüglich der Verwendung von Stützhülsen.

    ✅ Zusatzinfo: Für den Fühler der Solaranlage empfiehlt sich die Verwendung eines temperaturbeständigen Silikonkabels, wie im Beitrag Solaranlage: Silikonkabel für Fühler – Temperatur-beständig! erwähnt. Dies ist besonders wichtig, wenn das Kabel hohen Temperaturen ausgesetzt ist.

    🔧 Zusatzinfo: Alternativ zur herkömmlichen Verkabelung kann ein CAT5-Computerkabel für die Messleitung verwendet werden, wie im Beitrag Solaranlage: CAT5-Kabel für Sensor – 4-Leiter-Technik vorgeschlagen. Dies ermöglicht eine höhere Messgenauigkeit durch die 4-Leiter-Technik und bietet zusätzliche Möglichkeiten für zukünftige Sensoren.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation der Solaranlage sollte geprüft werden, ob die verwendeten Kupferrohre hart, halbhart oder weich sind. Bei halbharten Rohren ist die Verwendung von Stützhülsen bei Klemmringverschraubungen unerlässlich. Alternativ kann über das Löten oder Abpressen nachgedacht werden, um die Dichtigkeit des Steigstrangs zu gewährleisten.

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