Nutzung alternativer Energieformen

Solar oder Holz? Nur zum Heizen!

Wir haben eine Ölheizung und ein großes Haus (140 qm zu heizende Fläche, kein Niedrigenergie). Neben dem Ölkessel steht jetzt auch noch ein 300 l Pufferspeicher und die entsprechende Regelung für die Kombination mit der Ölheizung. Warmwasser ist über Strom. Wir haben Zugang zur sehr viel kostenlosem Holz. Und nun die große Frage, wie wir am besten die Ölheizung minimieren. Gibt es Sinn nur für den Winterheizbedarf Sonnenkollektoren auf`s Dach zu stellen (Südseite in der Eifel)? Oder gibt es eine weitere Holzheizmöglichkeit, die auch funktioniert, wenn wegen Winterferien niemand heizen kann?
Versucht haben wir schon Grundofen mit Absorbertechnologie als Ganzhausheizung, mit Umstellmöglichkeit auf Ölheizung - aber da war uns diesen Winter ganz schön kalt.
Ich wäre sehr dankbar für Tipps oder für Hinweise weiterführende Informationsquellen.

Name:

  • Birgitt
  1. ...

    Solare HeizungsUNTERSTÜTZUNG ist im Winter tagelang bei oder nahe Null.
    Solare Beheizung funktioniert mittels riesigem Pufferspeicher (ca 50,000l) und passendem Haus dazu....hierbei wird über Sommer aufgeladen...
    Die andere Frage scheint mir etwas widersprüchlich: Eine völlig komfortabel Heizung (wie Öl) setzt einen förderbaren Brennstoff voraus und einen vollautomatischen Kessel.
    Diese Voraussetzung sind in erster Linie bei Pellets gegeben, eventuell auch bei Hackschnitzeln
    (d.h.: du müsstest dein Holz zu Pellet oder Hackschnitzel verarbeiten lassen)
    Eine funktionierende Holzheizung kann auch mittels eines Holzvergaserkessels dargestellt werden. Der Kessel mit Scheithölzern geladen und brennt automatisch..
    Bei einem Bekannten ist zwei bis dreimaliger Abbrand notwendig (altes, grösseres Haus). Die Energie wird in 2400 l Pufferspeicher (3Stück) (plus WW speicher) zwischen gelagert und bei Bedarf zu den Heizkörpern geleitet. Sind Speicher voll schaltet der Ofen automatisch herunter.. (man sollte aber nur so viel laden, dass er das nicht machen muss).
    Komfortabel ist das nicht (holz machen, spalten etc) aber immerhin sind die Scheite länger als bei einem Grundofen...(mW).
    Kessel, Speicher (4) und Montage hat mW soviel gekostet wie dein nichtfunktionierendes Heizkonzept (30.000 euro).
    Öl oder Gas gibts in diesem Haus nicht.

  2. Ehe man

    über Holznutzung nachdenkt, wäre sicherlich die elektr. WW- Bereitung eine erste Baustelle.
    Im Winter über STA heizen zu wollen, ist schon lustig.

  3. Holz und Solar

    Wir haben thermische Solaranlage, 16 m2 Kollektoren 30 Grad SW-exponiert (gibg leider wegen bestehendem Dach nicht besser) und Stückholz im Altbau. Speicher 1700 Liter.
    WW und Heizung sollten kombiniert sein.
    Für die Kollektoren wären 45 Grad oder steiler optimal.
    Speicher sollte eher grösser, jedenfalls nicht kleiner sein.
    Funktioniert gut, auch Wintersonne macht merklich etwas.
    Allerdings muss man Brennholz bewirtschaften (Lagerplatz!) und Feuer machen.
    Wers bequem mag, für den ist das nichts, aber im Betrieb ist es günstig und nachhaltig ist es auch.
    Ich würde es wieder machen.

  4. Holzvergaser

    hört sich recht gut an. Auch, weil dann das eigene Holz verwertet werden kann. Nur der große Speicher... Danke für die freundlichen Hinweise an alle! Dass die solare Heizung nur sehr eingeschränkt möglich ist, habe ich auch befürchtet. Neben Holzvergaser werden wir nun doch weiter prüfen, ob es eine zuverlässige Technologie gibt, die über den Grundofen die Heizung unterstützt. Nutzt uns da der 300 l Speicher überhaupt?

    Name:

    • Birgitt
  5. Der Grundofen ...

    ... ist doch, richtig aufgestellt, schon die optimale Heiungsergänzung. Wenn er schwer genug ist und entsprechend viel Wärme hält, kann man damit die Wohnräume bequem heizen. Da es dem Innenthermostat für die Regelung der anderen Heizung egal ist, warum es warm ist, wird die Ölheizung entsprechend weniger laufen.
    300 Liter Speicher sind für solares Warmwasser gedacht, für Heizzwecke viel zu klein.


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