da sich in den letzten Threads die Anfragen zu einem besonderen Fall häufen, möchte ich dies zum Anlass nehmen und eine kleine Diskussion lostreten, die sich ausschließlich damit beschäftigt damit nicht die Energie auf Einzelfragen des gleichen Themas verwendet wird.
Es handelt sich um folgende Situation:
- Gebäude ca. 70 - 80 Jahre alt
- Keller aus Mauerwerk oder Beton
- feuchte Stelle mit einem Durchmesser von 0,5 m, mittig der Wand
- Lehmboden außen anstehend.
Generell wollen viele, dass nur diese eine Stelle, jedoch nicht der gesamte Keller abgedichtet wird. Meist handelt es sich wohl auch lediglich um oberflächlich feuchte Stellen ohne regelmäßigen Flüssigwassereintrag.
Meine Idee wäre nun, zunächst die Wand entsprechend freizulegen um sehen zu können, was denn dort überhaupt los ist. Handelt es sich um Mauerwerk, so sollte die Qualität der Fugen überprüft werden. Dies kann aber nur von Außen geschehen.
Gerade bei alten Gebäuden ist die Qualität der Außenwände oft miserabel. Dichtet man von Innen ab, so hat sich das Problem noch nicht erledigt, sondern die Auswirkung wird m.E. bloß zeitlich nach hinten verschoben.
Von Außen hilft jedoch eine Überarbeitung per Grundreinigung, Entfernen aller loser Teile, Grundierung und Spachtelung mit hochwertigem schwindarmem Repa-Mörtel. Darüber kommt dann zweimal Dichtschlämme oder KMB - dicht ist die Kiste in dem Bereich.