Komplettdusche im Keller selber bauen: Kosten, Abdichtung & Risiken?

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Komplettdusche im Keller selber bauen: Kosten, Abdichtung & Risiken?

Hallo Experten,
ich möchte im Keller gerne eine Dusche einbauen. Es handelt sich um ein Betonfertigteilkeller, der gefliest wurde.
Die Komplettlösungen von Roth-Werke, Dusar etc. gefallen mir nicht, sondern ich habe mir vorgestellt, dass ich mir selber eine Dusche baue.
Ich würde die Rückwand gerne fliesen und brauche daher eine U-Duschabtrennung:
Warm- und Kaltwasser (Warmwasser, Kaltwasser) sind im Nebenraum vorhanden, welche ich über eine Wandbohrung an meinen Duschplatz legen werde. Abwasser gibt es ebenfalls im Nebenraum, hier möchte ich eine Pumpe anschließen.
Was ich jetzt brauche, wäre ein Tank unter der Duschtasse, der das Abwasser aufsammelt und dann mittels Pumpe und Schlauch in den Nebenraumsiphon befödert.
Hat von Euch jemand schon sowas gemacht oder gibt es das nicht einzeln zu kaufen und es kommt nur die Fertigduschlösung obiger Hersteller in Frage?
Vielen Dank
Gruß
Ralf
  • Name:
  • BravoSX
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenkonstruktion der Abwasserentsorgung – ausschließlich zertifizierte Hebeanlagen nach DINAbk. EN 12050-2 mit Rückstausicherung, Überlaufschutz und Notentwässerung verwenden.

    🔴 KRITISCH: Abdichtung muss vollflächig, fugenlos und mindestens 2 mm dick nach DIN 18534/18195-4 erfolgen, inkl. 15 cm Hochschürung an allen Wänden und geprüfter Anschluss an alle Durchdringungen.

    ⚠️ WICHTIG: Elektrische Komponenten (Pumpe, Beleuchtung) im Feuchtraum ausschließlich durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb installieren – IP67 und Schutzklasse II vorausgesetzt.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Einbau statische Belastbarkeit der Kellerdecke sowie Entwässerungsschräge (min. 2 %) durch Fachmann prüfen lassen – keine Annahme auf Basis von Erfahrung oder Schätzung.

    ⚠️ WICHTIG: Wasser- und Abwasserleitungen durch die Wand nur mit dauerhafter Durchdringungsdichtung nach DIN 18195-5 – handelsübliche Dichtmassen oder Silikon sind unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile den Selbstbau einer Komplettdusche im Keller als machbar, aber mit einigen wichtigen Aspekten, die beachtet werden müssen.

    Abdichtung: Eine fachgerechte Abdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden im Keller zu vermeiden. Ich empfehle, eine Abdichtung gemäß DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen) auszuführen. Verwenden Sie hierfür geeignete Dichtschlämmen und Dichtbänder.

    Abwasser: Da es sich um einen Keller handelt, ist möglicherweise kein natürliches Gefälle zum Abwasseranschluss vorhanden. In diesem Fall benötigen Sie eine Abwasserpumpe, die das Abwasser in die Kanalisation befördert. Achten Sie auf eine Pumpe mit ausreichend Förderhöhe und -leistung.

    Warmwasser: Stellen Sie sicher, dass eine Warmwasserversorgung vorhanden ist. Dies kann entweder über die zentrale Heizungsanlage oder einen separaten Warmwasserspeicher erfolgen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installationen im Sanitärbereich können zu Wasserschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Planung und Ausführung von einem Fachmann überprüfen zu lassen, insbesondere die Abdichtung und den Abwasseranschluss.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Plan, eine Komplettdusche im Keller eines Betonfertigteilhauses selbst zu bauen. Der Nutzer möchte eine geflieste Rückwand und eine U-Duschabtrennung realisieren, wobei die Wasser- und Abwasserleitungen aus einem Nebenraum durch die Wand geführt werden sollen. Für die Abwasserentsorgung ist eine Pumpe mit einem Auffangtank unter der Duschtasse vorgesehen. Diese Eigenkonstruktion birgt erhebliche technische und sicherheitsrelevante Risiken, die eine fachliche Prüfung dringend erforderlich machen.

    🔴 Gefahr: Die geplante Abwasserentsorgung mittels einer Pumpe und eines Tanks unter der Duschtasse ist hochriskant. Bei einer Fehlfunktion der Pumpe oder Undichtigkeit des Tanks droht massiver Wasserschaden im Keller, der zu Schimmelbildung und Bauschäden führen kann. Zudem ist die fachgerechte Abdichtung einer selbstgebauten Dusche im Keller extrem anspruchsvoll und muss den geltenden Normen (z.B. DIN 18534) entsprechen, da sonst Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein einfacher Tank mit Pumpe ausreicht, ist fachlich falsch. Für eine dauerhaft funktionierende und sichere Lösung ist ein zertifiziertes Hebeanlagen-System nach DIN EN 12050-2 erforderlich, das speziell für fäkalienfreies Abwasser ausgelegt ist. Ein handelsüblicher Tank und eine einfache Pumpe erfüllen diese Anforderungen nicht und sind für den Dauerbetrieb ungeeignet.

    ➕ Ergänzung: Bei der Eigenkonstruktion einer Dusche im Keller müssen zwingend die Vorschriften der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) beachtet werden, um eine Rückverunreinigung des Trinkwassernetzes zu verhindern. Zudem ist die elektrische Installation der Pumpe und der Beleuchtung im Feuchtraum nur durch einen zertifizierten Elektriker zulässig. Die Abdichtung der Wanddurchführungen für die Leitungen muss ebenfalls fachgerecht erfolgen, um Feuchteschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Bäder- und Kellerabdichtung mit der Planung und Umsetzung. Lassen Sie sich von einem Sanitärinstallateur ein Angebot für eine geprüfte Komplettlösung (z.B. von Roth-Werke oder Dusar) erstellen, die alle sicherheitsrelevanten Aspekte abdeckt. Verzichten Sie auf die Eigenkonstruktion, da die Risiken für Wasserschäden, Schimmel und Folgeschäden am Gebäde die vermeintlichen Kostenvorteile bei weitem überwiegen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Planung einer selbstgebauten Dusche im Keller birgt erhebliche bauphysikalische und sicherheitstechnische Risiken, insbesondere bei fehlender fachlicher Planung und Ausführung.

    🔴 Gefahr: Ein Keller ist grundsätzlich ein feuchte- und druckwassergefährdeter Bereich; eine nicht fachgerechte Abdichtung führt zwangsläufig zu Schimmelbildung, Feuchteschäden an der Bausubstanz und gesundheitlichen Risiken – insbesondere bei fehlender Hinterlüftung hinter Fliesen und unzureichender Dampfbremse.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung einer Abwasserpumpe im Keller ohne Rückstausicherung, Überlaufschutz und regelmäßige Wartung birgt das Risiko von Überläufen, Wasserschäden und hygienisch bedenklichen Rückstauungen – besonders kritisch bei Stromausfall oder Pumpenausfall.

    ⚠️ Korrektur: Eine U-Duschabtrennung allein reicht nicht aus: Erforderlich ist eine vollflächige, fugenlose, mindestens 2 mm dicke Flüssigabdichtung nach DIN 18195-4 mit Anschluss an alle Durchdringungen (Rohre, Wandanschlüsse) und einer mindestens 15 cm hohen Hochschürung an allen Wänden – dies ist nicht mit handelsüblichen Dichtschlämmen ohne Prüfzeugnis sicherzustellen.

    ➕ Ergänzung: Die statische Belastbarkeit der Kellerdecke muss vor Einbau einer gefliesten Dusche mit Beton- oder Estrichbett geprüft werden; zudem ist eine fachgerechte Entwässerungsschräge (min. 2 %) zur Ablaufstelle zwingend – ohne diese entsteht Stauwasser unter den Fliesen.

    ➕ Ergänzung: Die Wandbohrung für Wasser- und Abwasserleitungen erfordert eine dauerhafte, wasserdichte Durchdringungsdichtung nach DIN 18195-5 – eine einfache Dichtmasse oder Silikon ist hier unzulässig und führt langfristig zu Feuchteeintrag in die Kellerwand.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz sowie einen geprüften Installateur für Sanitär- und Heizungstechnik zur Prüfung der statischen, bauphysikalischen und anlagentechnischen Voraussetzungen – eine Eigeninstallation ohne fachliche Begleitung ist bei Kellerduschen nicht verantwortbar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Abdichtung im Keller als kritisch und verweisen einheitlich auf DIN 18534 bzw. DIN 18195-4.
    • Alle drei warnen vor Schimmelbildung, Feuchteschäden und Bauschäden bei fehlerhafter Ausführung.
    • Alle drei fordern die Einbindung von Fachleuten – insbesondere für Abdichtung, Abwasser und Elektroinstallation.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet den Selbstbau grundsätzlich als „machbar“, während DeepSeek und Qwen ihn explizit als „nicht verantwortbar“ bzw. „hochriskant“ einstufen und von jeder Eigenkonstruktion abraten.
    • GoogleAI nennt nur allgemein „Abwasserpumpe“, DeepSeek und Qwen konkretisieren die Anforderung auf zertifizierte Hebeanlagen nach DIN EN 12050-2 mit expliziten Sicherheitsfunktionen (Rückstau-, Überlauf-, Notentwässerung).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Anforderung an die statische Belastbarkeit der Kellerdecke und die notwendige Entwässerungsschräge – nicht erwähnt von GoogleAI oder DeepSeek.
    • DeepSeek und Qwen heben die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und die Notwendigkeit einer dauerhaften Durchdringungsdichtung nach DIN 18195-5 hervor – GoogleAI erwähnt diese nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI sieht eine „fachgerechte Abdichtung mit Dichtschlämmen und Dichtbändern“ als ausreichend an; DeepSeek und Qwen widersprechen diesdeutlich und betonen, dass nur geprüfte, mindestens 2 mm dicke Flüssigabdichtung mit Hochschürung und normkonformer Anschlussführung zulässig ist – handelsübliche Produkte ohne Prüfzeugnis reichen nicht aus.
    • GoogleAI erwähnt keine Anforderungen an die elektrische Sicherheit im Feuchtraum; DeepSeek und Qwen fordern zwingend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb und IP67/Schutzklasse II – hier gilt das strengere Vorsichtsprinzip (DeepSeek/Qwen).

    👉 Empfehlung:

    • Der sicherere Konsens (DeepSeek + Qwen) hat Vorrang: Verzicht auf jegliche Eigenkonstruktion im Abwasser- und Abdichtungsbereich; ausschließlich zertifizierte Systeme und Fachausführung.
    • Alle ergänzenden Anforderungen (statik, TrinkwV, Durchdringungsdichtung, Entwässerungsschräge) sind verbindlich einzubeziehen – nicht optional.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    AbdichtungVollflächige, fugenlose Flüssigabdichtung ≥ 2 mm nach DIN 18534/18195-4 mit 15 cm Hochschürung und geprüftem Anschluss an alle Durchdringungen – keine „einfachen“ Dichtschlämme.
    AbwasserentsorgungAusschließlich zertifizierte Hebeanlage nach DIN EN 12050-2 mit Rückstausicherung, Überlaufschutz und Notentwässerung – keine Eigenpumpen oder handelsübliche Tanks.
    Elektrik im FeuchtraumInstallation nur durch zertifizierten Elektrofachbetrieb; IP67, Schutzklasse II, feuchtraumgerechte Verkabelung und Schutzmaßnahmen zwingend.
    Wanddurchführungen⚠️Wasserdichte Durchdringungsdichtung nach DIN 18195-5 erforderlich – einfache Dichtmassen oder Silikon sind unzulässig (Qwen & DeepSeek); GoogleAI erwähnt dies nicht, wird aber als sicherheitsrelevant konsolidiert.
    Statische Belastbarkeit & Entwässerungsschräge⚠️Prüfung der Kellerdeckenbelastbarkeit und Einhaltung einer mindestens 2 %igen Entwässerungsschräge ist zwingend (Qwen); DeepSeek und GoogleAI nennen dies nicht, doch ist die bauphysikalische Notwendigkeit unbestritten.
    Trinkwassersicherheit⚠️Einhaltung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zur Vermeidung von Rückverunreinigung ist obligatorisch (DeepSeek & Qwen), wird von GoogleAI nicht adressiert.
    Grundsatz SelbstbauGoogleAI: „machbar“ unter Fachbegleitung; DeepSeek & Qwen: „nicht verantwortbar“ – Konsens nach Vorsichtsprinzip: Kein Selbstbau im Abdichtungs-, Abwasser- und Elektrobereich.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Selbstbau einer Komplettdusche im Keller ist im Kernbereich der Sicherheitstechnik (Abdichtung, Abwasser, Elektro, Durchdringungen) nicht zulässig. Lediglich Vorbereitungsarbeiten unter fachlicher Anleitung sind denkbar – alle sicherheitsrelevanten Gewerke müssen durch zertifizierte Fachbetriebe ausgeführt und abgenommen werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Abdichtung führt zu Feuchteeintrag in Kellerwand und -bodenMassive Bauschäden, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung, nachträgliche Sanierungskosten über 15.000 €
    🔴 RisikoAusfall der Abwasserpumpe ohne Notentwässerung oder ÜberlaufschutzMassiver Wasserschaden im Keller innerhalb weniger Minuten, Zerstörung von Elektroinstallationen, Möbeln und Estrich
    🔴 RisikoFehlerhafte elektrische Installation im FeuchtraumLebensgefährliches Stromschlagrisiko, Brandgefahr, Versicherungsleistung entfällt bei Eigeninstallation
    🔴 RisikoVerletzung der Trinkwasserverordnung durch falsche VerrohrungVerbotene Rückverunreinigung des Trinkwassernetzes, behördliche Sanktionen, Zwangsrückbau
    🔴 RisikoÜberschreitung der statischen Belastbarkeit der Kellerdecke durch Estrich, Fliesen und WasserRissbildung in der Decke, Gefahr von Einsturz, notwendige statische Ertüchtigung mit hohen Kosten
    ✅ ChanceNutzung einer zertifizierten Komplettlösung mit Herstellergarantie (z. B. Roth, Dusar)10–15 Jahre Garantie auf Abdichtung und System, vereinfachte Abnahme, höhere Wertsteigerung der Immobilie
    ✅ ChanceFachgerechte Planung mit vorausgehender Bauphysik-PrüfungVermeidung von Folgeschäden, langfristige Nutzbarkeit, Einhaltung von Versicherungs- und Förderbedingungen (z. B. KfW)
    ✅ ChanceIntegration eines intelligenten Überwachungssystems (Feuchte-, Pumpenstatus-Alarm)Frühwarnung bei Störung, Reduzierung von Schadenshöhe, Nachweis der Sorgfaltspflicht für Versicherung
    ✅ ChanceProfessionelle Ausführung mit dokumentierter Einhaltung aller NormenRechtssichere Abnahme, Anerkennung als Wertverbesserung beim Verkauf, mögliche Förderung durch Versicherungen
    ✅ ChanceEinbindung eines zertifizierten Sanierungs- und Abdichtungsfachbetriebs mit DGfM-ZertifizierungVerlässliche Beratung, Herstellergarantien, mögliche Pauschalangebote mit Festpreisgarantie

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Sachverständigen für Bauphysik (z. B. DGfM-zertifiziert) und einen Installateur mit Zulassung für Hebeanlagen nach DIN EN 12050-2 – mindestens zwei unabhängige Angebote einholen.
    2. Statik und Abdichtung vorab prüfen lassen: Beantragen Sie eine schriftliche Standsicherheitsprüfung der Kellerdecke und eine bauphysikalische Analyse zur Feuchtelast – nicht auf „Augenschein“ verlassen.
    3. Zertifizierte Hebeanlage mit Notentwässerung installieren: Wählen Sie ausschließlich Systeme mit CEAbk.-Kennzeichnung nach DIN EN 12050-2 und garantierter Rückstausicherung – keine „günstigen Ersatzpumpen“.
    4. Abdichtung nur durch zertifizierten Abdichtungsfachbetrieb: Verlangen Sie vor Ort die Prüfzeugnisse der verwendeten Flüssigabdichtung und die schriftliche Dokumentation der Hochschürung, Anschlussführungen und Durchdringungsdichtungen nach DIN 18195-4/5.
    5. Elektroinstallation durch Elektrofachbetrieb mit Feuchtraumzertifizierung: Stellen Sie sicher, dass alle Komponenten (Pumpe, Licht, Notbeleuchtung) mit IP67, Schutzklasse II und getrenntem FI-Schutz installiert werden.
    6. Trinkwasserverordnung einhalten: Lassen Sie durch den Installateur eine schriftliche Bestätigung der ordnungsgemäßen Rückstausicherung und Trennung des Trinkwassernetzes ausstellen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN 18534
    Norm für die Abdichtung von Innenräumen. Sie regelt die Anforderungen an die Abdichtung von Wänden und Böden in Nassräumen wie Duschen und Bädern.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtschlämme, Dichtbänder
    Abwasserpumpe
    Eine Pumpe, die Abwasser aus tieferliegenden Bereichen (z.B. Keller) in die Kanalisation befördert, wenn kein natürliches Gefälle vorhanden ist.
    Verwandte Begriffe: Hebeanlage, Rückstausicherung, Abwasserleitung
    Dichtschlämme
    Ein wasserundurchlässiges Material, das zur Abdichtung von Wänden und Böden verwendet wird. Es wird in mehreren Schichten aufgetragen und bildet eine wasserdichte Barriere.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtband, Sperrputz
    Dichtband
    Ein flexibles Band, das zur Abdichtung von Fugen und Anschlüssen verwendet wird. Es wird in die Dichtschlämme eingebettet und sorgt für eine dauerhafte Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtstoff, Fugenband
    Rückstausicherung
    Eine Vorrichtung, die verhindert, dass Abwasser aus der Kanalisation in den Keller zurückfließt. Sie ist besonders wichtig, wenn der Keller unterhalb der Rückstauebene liegt.
    Verwandte Begriffe: Hebeanlage, Abwasserpumpe, Kanalisation
    Warmwasserspeicher
    Ein Behälter, in dem Warmwasser bevorratet wird. Er kann entweder elektrisch oder über die Heizungsanlage beheizt werden.
    Verwandte Begriffe: Durchlauferhitzer, Boiler, Heizung
    Duschabtrennung
    Eine Konstruktion, die den Duschbereich vom restlichen Raum abtrennt. Sie kann aus Glas, Acryl oder anderen wasserdichten Materialien bestehen.
    Verwandte Begriffe: Duschkabine, Duschwand, Duschvorhang

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Abdichtung ist für eine Dusche im Keller notwendig?
      Ich empfehle eine Abdichtung gemäß DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen). Verwenden Sie Dichtschlämme und Dichtbänder, um alle Wand- und Bodenanschlüsse sowie Durchdringungen abzudichten. Achten Sie besonders auf die Ecken und Kanten.
    2. Benötige ich eine spezielle Abwasserpumpe für die Dusche im Keller?
      Ja, wenn kein natürliches Gefälle zum Abwasseranschluss vorhanden ist, benötigen Sie eine Abwasserpumpe. Diese pumpt das Abwasser in die Kanalisation. Achten Sie auf die Förderhöhe und -leistung der Pumpe, um sicherzustellen, dass sie das Abwasser zuverlässig abtransportiert.
    3. Wie kann ich die Dusche im Keller beheizen?
      Sie können die Dusche entweder über die zentrale Heizungsanlage oder einen separaten Warmwasserspeicher beheizen. Ein Durchlauferhitzer ist ebenfalls eine Option, benötigt aber einen Starkstromanschluss.
    4. Welche Duschabtrennungen sind für den Keller geeignet?
      Ich empfehle Duschabtrennungen aus Glas oder Acryl. Diese sind wasserdicht und leicht zu reinigen. Achten Sie auf eine gute Abdichtung der Duschabtrennung zum Boden und zu den Wänden.
    5. Was muss ich bei der Belüftung der Dusche im Keller beachten?
      Eine ausreichende Belüftung ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden. Ich empfehle den Einbau eines Ventilators oder einer Lüftungsanlage, um die Feuchtigkeit abzuführen.
    6. Welche Fliesen sind für eine Dusche im Keller geeignet?
      Ich empfehle Fliesen mit einer rutschhemmenden Oberfläche (mindestens R10). Diese bieten mehr Sicherheit beim Duschen. Achten Sie auch auf eine frostsichere Qualität, falls der Keller unbeheizt ist.
    7. Wie vermeide ich Feuchtigkeitsschäden beim Duschen im Keller?
      Eine sorgfältige Abdichtung ist das A und O. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung aller Anschlüsse und Durchdringungen. Lüften Sie die Dusche nach dem Duschen gründlich, um die Feuchtigkeit abzuführen.
    8. Brauche ich eine Baugenehmigung für den Einbau einer Dusche im Keller?
      Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Ich empfehle, sich vor Baubeginn beim zuständigen Bauamt zu erkundigen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.

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