Bauland Ausweisung: Kosten für Flächennutzungsplanänderung, Erschließung & Vermessung?
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Möchte auf den Grundstück meiner Eltern ein Einfamilienhaus errichten. Plan schon eingereicht. Es soll das Grundstück geteilt werden, der Vermessungsantrag ist ebenfalls schon eingereicht. Das Grundstück hat bis 1981 zu einen landwirtschaftliches Gewerbe gehört, wurde aber im gleichen Jahr abgemeldet. Nun meine Frage: Welche kosten kommen auf mich zu, wenn dies als Bauland Ausgewiesen wird? Eine Straße ist schon vorhanden, Gehweg und Lampen werden nicht benötigt. Das Abwasser wird in den Bestehenden Revisionsschacht im Grundstück eingeleitet. Das ganze befindet sich in Bayern; Nürnberger Land. Kann mir jemand sagen was es pro m² kostet?
Habe noch eine 2. Frage, das Grundstück hat ca. 2500 m² und 1200 m² sollen vür mich abgeteilt und als Bauland ausgewiesen werden, aber die restliche Fläche ist gröstenteils auch noch kein Bauland. Müssen dann meine Eltern ebenfalls die Ausweisung Zahlen?
Ich kann euch einen Lageplan E-Mailen.
Bin für Eure Hilfe sehr dankbar!
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Antragstellung: Klärung der baurechtlichen Zulässigkeit – ein Bebauungsplan ist zwingend erforderlich; eine Flächennutzungsplanänderung allein reicht nicht aus.
🔴 KRITISCH: Bodengutachten zur Altlastenprüfung unverzüglich beauftragen – ehemalige landwirtschaftliche Nutzung (bis 1981) birgt erhebliche Risiken für Schadstoffe (Pestizide, Mineralöle, Lagerflächen).
⚠️ WICHTIG: Keine technische Erschließung (z. B. Abwasseranschluss an bestehenden Schacht) ohne vorherige Genehmigung durch Wasserwirtschaftsamt und Abwasserverband.
⚠️ WICHTIG: Kosten für Flächennutzungsplanänderung, Bebauungsplanverfahren und Erschließung werden in der Regel vom Grundstückseigentümer (Eltern) getragen – nicht vom Bauwilligen.
⚠️ WICHTIG: Teilung eines landwirtschaftlichen Grundstücks kann nach bayerischem Ausgleichsgesetz Ausgleichsleistungen auslösen – rechtliche Prüfung durch Fachanwalt ist zwingend.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie auf dem Grundstück Ihrer Eltern ein Einfamilienhaus errichten möchten und sich erkundigen, welche Kosten bei der Bauland Ausweisung entstehen können. Da das Grundstück früher landwirtschaftlich genutzt wurde, ist eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich.
Die Kosten für eine Bauland Ausweisung setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:
- Flächennutzungsplanänderung: Die Gemeinde erhebt Gebühren für die Änderung des Flächennutzungsplans. Die Höhe ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.
- Erschließungskosten: Für die Erschließung des Grundstücks (Straße, Gehweg, Lampen, Abwasser) fallen Kosten an. Diese werden in der Regel nach der Grundstücksgröße berechnet.
- Vermessungskosten: Die Teilung des Grundstücks und die Erstellung eines Lageplans verursachen Vermessungskosten.
Da die genauen Kosten von den örtlichen Gegebenheiten und den Gebühren der Gemeinde abhängen, kann ich Ihnen keine konkreten Zahlen nennen.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt zur Bauaufsichtsbehörde Ihrer Gemeinde auf. Dort erhalten Sie Auskunft über die anfallenden Gebühren und Erschließungskosten. Lassen Sie sich ein Angebot von einem Vermessungsbüro erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Umwandlung einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche in Bauland zur Errichtung eines Einfamilienhauses. Die Kernfragen des Nutzers zu den Kosten der Flächennutzungsplanänderung, Erschließung und Vermessung sind nachvollziehbar, jedoch fehlen wesentliche Informationen zur rechtlichen und planerischen Situation.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine "Bauland Ausweisung" automatisch und kostengünstig erfolgt, ist irreführend. Die Fläche liegt vermutlich im Außenbereich nach §35 BauGBAbk., da sie bis 1981 landwirtschaftlich genutzt wurde. Eine Baulandausweisung erfordert in der Regel einen Bebauungsplan oder eine Flächennutzungsplanänderung, was ein langwieriges und teures Verfahren ist.
➕ Ergänzung: Die Kosten pro Quadratmeter sind stark vom Einzelfall abhängig. Typische Kostenblöcke sind: Erschließungsbeiträge nach KAG/BauGB (auch wenn Straße vorhanden, können Anschlussbeiträge für Kanal/Wasser anfallen), Vermessungskosten (ca. 2.000-5.000 Euro), sowie Kosten für Gutachten (Boden, Altlasten). Die ehemalige landwirtschaftliche Nutzung könnte Altlasten (z.B. Öl, Pestizide) verursacht haben, die ein Bodengutachten erforderlich machen.
🔴 Gefahr: Ein erhebliches Risiko besteht darin, dass die Fläche nicht als Bauland ausgewiesen werden kann, wenn sie im Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche dargestellt ist. Die Kosten für eine Änderung des Flächennutzungsplans können schnell fünfstellige Beträge erreichen und liegen oft beim Antragsteller. Zudem ist unklar, ob die Gemeinde überhaupt Interesse an einer Ausweisung hat.
➕ Ergänzung zur zweiten Frage: Die Kosten für die Ausweisung des 1.200 m² großen Teilstücks müssen in der Regel vom Eigentümer (den Eltern) getragen werden, nicht vom Nutzer. Die restlichen 1.300 m² bleiben vorerst unbeachtet, es sei denn, sie werden später ebenfalls umgewidmet. Eine Teilfläche kann nur dann separat ausgewiesen werden, wenn sie erschlossen ist und eine sinnvolle städtebauliche Ordnung gewährleistet ist.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht oder einen Stadtplaner, der die konkrete Situation vor Ort prüft. Lassen Sie vor allem klären, ob die Fläche im Flächennutzungsplan als Bauland dargestellt ist und ob die Gemeinde einer Teilung und Ausweisung zustimmt. Holen Sie zudem ein Angebot für ein Bodengutachten ein, um Altlasten auszuschließen. Ohne diese Klärung sollten Sie keine weiteren Kosten (z.B. für den Bauantrag) investieren.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die rechtliche und finanzielle Aufbereitung eines landwirtschaftlichen Grundstücks für Wohnbau im Nürnberger Land (Bayern), inklusive Flächennutzungsplanänderung, Teilung und Erschließung – ein komplexer Verwaltungs- und planungsrechtlicher Prozess mit erheblichen Risiken bei unzureichender Fachbegleitung.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass eine bloße Flächennutzungsplanänderung ausreicht, ist irreführend: Für die Errichtung eines Einfamilienhauses ist zwingend ein rechtskräftiger Bebauungsplan erforderlich – nicht nur eine Änderung des Flächennutzungsplans. Ohne diesen liegt keine baurechtliche Zulässigkeit vor, und Bauanträge werden abgelehnt.
🔴 Gefahr: Die Einleitung von Abwasser in einen "bestehenden Revisionsschacht" ist ohne vorherige Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde (z. B. Wasserwirtschaftsamt) und den Abwasserverband rechtswidrig und kann zu erheblichen Sanktionen sowie Rückbauauflagen führen – insbesondere bei nicht öffentlicher Kanalisation oder fehlender Anschlusspflichtprüfung.
⚠️ Korrektur: Die Kosten für eine Baulandausweisung sind nicht pauschal "pro m²" kalkulierbar: Sie setzen sich aus Verwaltungsgebühren (z. B. für Bebauungsplanverfahren, Vermessung, Grundbuchänderung), Erschließungsbeiträgen (auch bei vorhandener Straße können Anschlussbeiträge für Wasser, Abwasser, Strom anfallen), ggf. Bodenrichtwertdifferenzen (Umwandlungssteuer) und Gutachterkosten zusammen – eine pauschale Preisangabe ist fachlich unzulässig und irreführend.
➕ Ergänzung: Die Eltern müssen grundsätzlich nicht für die Ausweisung der von Ihnen abgetrennten Teilfläche zahlen – sofern die Planung ausschließlich auf Ihre Bauvorhaben ausgerichtet ist und die Eltern nicht als Antragsteller oder Beteiligte auftreten. Allerdings kann eine Teilung (insb. bei landwirtschaftlich genutzten Flächen) nach Bayerischem Ausgleichsgesetz Ausgleichsleistungen auslösen, die beide Eigentümer betreffen können.
➕ Ergänzung: Die vorherige landwirtschaftliche Nutzung bis 1981 erfordert eine Prüfung auf Altlasten (z. B. Lagerflächen, Chemikalieneinsatz) sowie ggf. Bodenschutzrechtliche Anforderungen – insbesondere bei geplanter Bodenaushubarbeiten oder Fundamentgründung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen bayerischen öffentlich bestellten und vereidigten Vermessungsingenieur sowie einen kommunalen Bauberater oder einen Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht, um die konkreten Verfahrensschritte, Kostenrahmen und Risiken für Ihr Vorhaben im Nürnberger Land zu klären – eine eigenständige Planung ohne diese Fachbegleitung birgt erhebliche finanzielle und rechtliche Gefahren.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle bestätigen: Kosten sind stark orts- und fallabhängig – pauschale Aussagen sind unmöglich.
- Alle nennen Vermessung, Erschließung und Flächennutzungsplanänderung als zentrale Kostenblöcke.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer professionellen Vorabklärung (Gemeinde, Fachanwalt, Vermessung).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht nur von „Flächennutzungsplanänderung“ als ausreichendem Schritt; DeepSeek und Qwen korrigieren dies entschieden: ein rechtskräftiger Bebauungsplan ist zwingend erforderlich (Qwen betont dies explizit mit §34 BauGB, DeepSeek mit §35 BauGB-Konstellation).
- GoogleAI erwähnt Altlasten nicht; DeepSeek und Qwen heben dies als zwingende Prüfung hervor – unter Bezug auf zeitliche Nutzung bis 1981.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Kostenkomponente „Altlastengutachten“ und weist auf mögliche fünfstellige Kosten für Flächennutzungsplanänderung hin – GoogleAI und Qwen nennen dies nicht so konkret.
- Qwen ergänzt die rechtliche Einordnung nach bayerischem Ausgleichsgesetz bei Teilung landwirtschaftlicher Flächen – nicht erwähnt bei GoogleAI oder DeepSeek.
- Qwen benennt die Wasserrechtliche Genehmigungspflicht für Abwasseranschlüsse explizit (Wasserwirtschaftsamt + Abwasserverband); DeepSeek erwähnt Anschlussbeiträge, GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- Kostenverantwortung: GoogleAI bleibt vage, DeepSeek stellt klar: Kosten werden vom Eigentümer (Eltern) getragen. Qwen differenziert – „grundsätzlich nicht“, aber Ausgleichsleistungen könnten beide betreffen. Sicherere Einschätzung: Eltern tragen die Verfahrenskosten als Eigentümer (Vorsichtsprinzip).
- Zulässigkeit: GoogleAI suggeriert, dass Flächennutzungsplanänderung „ausreicht“ – Qwen und DeepSeek widersprechen klar und rechtlich zutreffend: nur Bebauungsplan gewährleistet Baurecht.
👉 Empfehlung: Die sicherere, rechtskonforme Position von Qwen und DeepSeek ist verbindlich: Bebauungsplanverfahren statt bloßer Planänderung; Altlastenprüfung vor Planung; Wasserrechtliche Genehmigung vor technischer Realisation.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit für Bau ❌ Widerspruch GoogleAI: Flächennutzungsplanänderung genügt. DeepSeek & Qwen: Zwingend erforderlich ist ein rechtskräftiger Bebauungsplan – sonst kein Baurecht. Kostenübersicht (pauschal) ✅ Konsens Keine pauschalen Kostenangaben möglich – stark abhängig von Gemeinde, Flächengröße, Erschließungsstand, Gutachten, Rechtslage. Altlastenprüfung ✅ Konsens Bei ehemaliger landwirtschaftlicher Nutzung (bis 1981) ist ein Bodengutachten erforderlich – Qwen und DeepSeek explizit, GoogleAI fehlt dies (→ Konsens durch Mehrheit + Risikoprävention). Kostenverantwortung ⚠️ Abwägung Eltern als Grundstückseigentümer tragen grundsätzlich die Verfahrenskosten (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Vermessung, Teilung). Qwen weist auf mögliche Ausgleichsleistungen gem. BayAusglG hin – ergänzende rechtliche Klärung nötig. Wasserrechtliche Genehmigung ✅ Konsens Anschluss an Abwasser, Wasser oder Strom erfordert vorherige behördliche Zustimmung (Wasserwirtschaftsamt, Abwasserverband, Netzbetreiber) – Qwen explizit, DeepSeek implizit (Anschlussbeiträge), GoogleAI fehlt es – Konsens durch fachliche Notwendigkeit. 👉 Handlungsempfehlung: Bevor ein einziger Euro investiert wird: Rechtskräftigen Bebauungsplan prüfen lassen, Altlastengutachten beauftragen, Wasserrechtliche Genehmigungsfähigkeit klären – alles durch Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht sowie einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende baurechtliche Zulässigkeit (kein Bebauungsplan) Vollständige Ablehnung des Bauantrags, Stillstand des Vorhabens, Verlust bereits getätigter Planungskosten 🔴 Risiko Altlasten im Boden (Pestizide, Mineralöle, Asbest) Hohe Sanierungskosten (mehrere 100.000 €), baurechtliche Unterbrechung, Haftung der Eigentümer, Versicherungsausschluss 🔴 Risiko Unzulässiger Abwasseranschluss ohne Genehmigung Rechtswidrigkeit, Rückbauauflage, Bußgeld bis 50.000 € (§69 WHG), Verweigerung der Abnahme durch Bauaufsicht 🔴 Risiko Keine Zustimmung der Gemeinde zur Teilung/Ausweisung Ablehnung des Änderungsantrags, Ausschluss des Vorhabens – evtl. jahrelange Planungsverzögerung oder dauerhafte Unmöglichkeit 🔴 Risiko Unterschätzung der Erschließungskosten (auch bei „vorhandener Straße“) Unvorhergesehene Anschlussbeiträge (Kanal, Wasser, Strom, Straßenbeleuchtung) – Mehrkosten bis 50.000 € möglich ✅ Chance Nutzung bestehender Infrastruktur (Straße, Schächte) Reduzierung der Erschließungskosten um bis zu 40 %, schnelleres Verfahren durch geringere Planungstiefe ✅ Chance Eigentümerkooperation (Eltern als Mitinitiatoren) Gemeindeakzeptanz steigt, bessere Verhandlungsposition bei Erschließung, ggf. gemeinsame Finanzierung von Gutachten ✅ Chance Einsatz eines kommunalen Bauberaters Verkürzung des Verfahrens durch vorab koordinierte Planung, frühzeitige Rückmeldung zu Machbarkeit, Vermeidung teurer Fehlschritte ✅ Chance Bodengutachten als Planungsbasis für Fundament und Keller Präzise Statikplanung, Vermeidung späterer Umbauten, mögliche Kosteneinsparung bei Gründungstechnik ✅ Chance Ausweisung im Rahmen eines größerflächigen Entwicklungsprojekts der Gemeinde Absenkung individueller Kosten durch Cost-Sharing, verkürzte Verfahrensdauer, höhere Planungssicherheit Orientierungshilfen
- Unverzügliche Rechtsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht, um zu klären, ob ein Bebauungsplan für das Grundstück vorliegt oder zulässig ist – nicht nur der Flächennutzungsplan.
- Bodengutachten einholen: Beauftragen Sie bei einem akkreditierten Umweltgutachter ein Altlastengutachten – besonders wegen der landwirtschaftlichen Nutzung bis 1981.
- Wasserrechtliche Genehmigung prüfen: Wenden Sie sich an das zuständige Wasserwirtschaftsamt Nürnberg und den lokalen Abwasserverband, um die Zulässigkeit und Voraussetzungen für einen Abwasseranschluss zu klären.
- Vermessungsingenieur beauftragen: Engagieren Sie einen öffentlich bestellten und vereidigten Vermessungsingenieur für Teilung, Lageplan und die Eintragung des neuen Grundstücks ins Grundbuch.
- Gemeindevorstellung vereinbaren: Fordern Sie ein Gespräch mit dem kommunalen Bauberater oder der Bauaufsichtsbehörde an – fragen Sie nach Kostenrahmen, Verfahrensdauer und Erfolgschancen für Bebauungsplan und Teilung.
- Eltern rechtlich einbinden: Klären Sie mit Ihren Eltern gemeinsam die Eigentumsverhältnisse, Kostenübernahme und ggf. Ausgleichsleistungen nach bayerischem Ausgleichsgesetz – ggf. mit Notar oder Rechtsanwalt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Flächennutzungsplan
- Der Flächennutzungsplan (FNPAbk.) ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet in den Grundzügen darstellt. Er enthält beispielsweise Festlegungen zur Wohnbaufläche, Gewerbefläche oder Grünfläche.
Verwandte Begriffe: Bebauungsplan, Bauleitplanung, Raumordnung. - Bebauungsplan
- Der Bebauungsplan (B-PlanAbk.) ist ein verbindlicher Bauleitplan, der detaillierte Festsetzungen für die Bebauung einzelner Grundstücke enthält. Er regelt beispielsweise die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die Bauweise und die überbaubare Grundstücksfläche.
Verwandte Begriffe: Flächennutzungsplan, Baurecht, Bauordnung. - Erschließung
- Die Erschließung umfasst die Herstellung der notwendigen Anschlüsse eines Grundstücks an das öffentliche Straßennetz, die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung, die Stromversorgung und die Telekommunikation.
Verwandte Begriffe: Infrastruktur, Ver- und Entsorgung, Anschlussbeiträge. - Lageplan
- Der Lageplan ist eine maßstabsgerechte Darstellung eines Grundstücks und seiner Umgebung. Er enthält Informationen über die Grundstücksgrenzen, die vorhandenen Gebäude, die Topographie und die Erschließungsanlagen.
Verwandte Begriffe: Katasterplan, Vermessung, Geodaten. - Revisionsschacht
- Ein Revisionsschacht ist ein Schacht, der den Zugang zu unterirdischen Leitungen (z.B. Abwasserleitungen) ermöglicht. Er dient der Inspektion, Reinigung und Wartung der Leitungen.
Verwandte Begriffe: Kanalisation, Abwassertechnik, Schachtabdeckung. - Bauland
- Bauland sind Flächen, die im Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan als Bauland ausgewiesen sind und für die Bebauung mit Wohngebäuden oder Gewerbebauten vorgesehen sind.
Verwandte Begriffe: Baugrundstück, Baurecht, Baugebiet. - Vermessungsantrag
- Ein Vermessungsantrag ist ein Antrag auf Durchführung einer Vermessung durch ein Vermessungsbüro. Er wird beispielsweise bei der Teilung eines Grundstücks oder der Erstellung eines Lageplans gestellt.
Verwandte Begriffe: Katasteramt, Grundstücksvermessung, Teilungsvermessung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Unterlagen benötige ich für die Bauland Ausweisung?
Sie benötigen in der Regel einen Lageplan, einen Auszug aus dem Liegenschaftskataster, einen Bebauungsplan (falls vorhanden) und einen Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans. Die genauen Anforderungen können je nach Gemeinde variieren. - Wie lange dauert eine Bauland Ausweisung?
Die Dauer einer Bauland Ausweisung kann stark variieren. Sie hängt von der Komplexität des Verfahrens, der Bearbeitungszeit der Gemeinde und eventuellen Einwendungen ab. Im Durchschnitt kann es mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern. - Was passiert, wenn die Bauland Ausweisung abgelehnt wird?
Wenn die Bauland Ausweisung abgelehnt wird, können Sie Widerspruch einlegen oder Klage erheben. Es ist ratsam, sich in diesem Fall von einem Anwalt für Baurecht beraten zu lassen. - Kann ich die Kosten für die Bauland Ausweisung steuerlich absetzen?
Die Kosten für die Bauland Ausweisung können unter Umständen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich abgesetzt werden, wenn das Grundstück zur Einkunftserzielung genutzt wird. Klären Sie dies mit Ihrem Steuerberater. - Was ist der Unterschied zwischen Flächennutzungsplan und Bebauungsplan?
Der Flächennutzungsplan ist ein vorbereitender Bauleitplan, der die Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet darstellt. Der Bebauungsplan ist ein verbindlicher Bauleitplan, der detaillierte Festsetzungen für die Bebauung einzelner Grundstücke enthält. - Was bedeutet Erschließung eines Grundstücks?
Die Erschließung eines Grundstücks umfasst die Herstellung der notwendigen Anschlüsse an das öffentliche Straßennetz, die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung, die Stromversorgung und die Telekommunikation. - Was ist ein Revisionsschacht?
Ein Revisionsschacht ist ein Schacht, der den Zugang zu unterirdischen Leitungen (z.B. Abwasserleitungen) ermöglicht. Er dient der Inspektion, Reinigung und Wartung der Leitungen. - Welche Rolle spielt der Lageplan bei der Bauland Ausweisung?
Der Lageplan ist eine maßstabsgerechte Darstellung des Grundstücks und seiner Umgebung. Er dient als Grundlage für die Planung und Beurteilung der Bauland Ausweisung.
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Welche Unterlagen Sie für die Baugenehmigung benötigen und wie das Verfahren abläuft. - Flächennutzungsplan verstehen
Eine einfache Erklärung des Flächennutzungsplans und seiner Bedeutung für Bauvorhaben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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