wir haben im hochwasserumschlossenen Gebiet gebaut (Rheindeich ca. 1 km entfernt).
Das Grundwasser kann daher relativ hoch kommen – Z.Z. liegt der Grundwasserspiegel etwa 11/2 m unter dem Kellerboden.
Wir haben aus diesem Grund mit dem Generalübernehmer die Ausführung des Kellers als weiße Wanne vereinbart. Info: Der Grund ist sandig mit wenigen lehmigen/tonigen Schichten – vermutlich kein Schichtenwasser.
So weit so gut - dachten wir! Bis zum 08.07. hatten wir keine Zweifel, dass unser Haus monatelang im Wasser stehen könne doch dann regnete es heftig und der Schlamm stand im Keller.
Bild -
Es stellte sich heraus, dass die Abwasserdurchführung ohne jegliche Dichtung ausgeführt wurde und das Wasser seinen Weg gefunden hat.
Der Rohbauer hat am gleichen Tag das Rohr freigelegt und – für unseren Geschmack – provisorisch abgedichtet. Innen mit PU-Brunnenschaum – außen mit Deitermann. Bilder:
– Rohbau:
– Innen mit PU- (Brunnen) Schaum:
– Außen mit Deitermann:
Seiner Meinung nach ist jetzt jedoch alles erledigt.
Unsere Fragen:
1. Mündlich wurde immer von einer weißen Wanne gesprochen (auch unter Zeugen). Entspricht dies im Bauvertrag der Beschreibung "Die Kelleraußenwände werden aus wasserundurchlässigem Stahlbeton inkl. aller notwendigen Abdichtungen hergestellt. "?
2. Haben wir den Anspruch auf regelrechte Dichtmuffen (z.B. Hauff wie sie für den Mehrspartenkanal auch verwendet wurden)?
Oder müssen wir die "provisorische" Abdichtung akzeptieren?
3. Wie muss es denn jetzt richtig nachgebessert werden?
Weitere Randinfos:
Ausführung aller Gewerke wurde gemäß nach DINAbk.-Normen und Stand der Technik vereinbart.
Übrigens – wir hatten noch KEINE formale Abnahme, sondern sind unter Protest eingezogen, da unsere Nachmieter in unserer alten Wohnung auf der Matte standen.
Der Boden am Haus wurde noch nicht verfüllt – dies soll jedoch bald geschehen. Das Abwasserrohr liegt unter der Zugangstreppe, die dann angeschüttet wird und damit unzugänglich wird. Daher unsere Bitte um qualifizierte Meinungen damit wir ggf. noch einschreiten können.
Grüße
Gerhard und Monika