Nasser Keller im Altbau: Ursachen, Dränage sinnvoll? Kosten & Risiken
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Nasser Keller im Altbau: Ursachen, Dränage sinnvoll? Kosten & Risiken

Hallo, ich werde demnächst ein 100 J. altes Mehrfamilienhaus (MFH) mit 4 kleinen Wohnungen erwerben. Es steht in Kiel, S-H, das ca. 1400 m² Grundstück fällt allseits zum Haus ca. 1 m ab. Nebenan, ca. 15 m entfernt, ist ein großer vollunterkellerter Neubau entstanden, seitdem steht das Wasser derart im Keller, dass ein Pumpensumpf angelegt wurde. Das Haus steht auf einem Backsteinfundament und ist gemeinerweise nur teilunterkellert, sodass man an die nasseste Wand von außen nicht herankommen kann. Diese Wand ist dann angebohrt worden, wohl bis ins Erdreich hinein, aus den offenen Bohrungen tropft das Wasser in eine Bodenrinne zur Pumpe. das Oberflächenwasser vom eigenen Grundstück wird in mehreren Regenwassersielen aufgefangen und zur Kanalisation abgeführt. Meine Fragen: Werden Ihrer Meinung nach Dränungen um das Haus diesem Spuk ein Ende bereiten? Notfalls in mehreren Eingrabetiefen? Soweit man herankommt, sollten die Außenwände des Fundamentes neu gedichtet werden? Womit? Hat es evtl. Sinn, die nasse Wand durchzubrechen und den belüfteten, nicht unterkellerten Teil des Hauses sozusagen von unten und innen freizulegen und einen neuen Boden einzubringen? Danke sehr Dr. Frieder Traulsen
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtung des Mauerwerks kann die Statik des Gebäudes beeinträchtigen. Eine statische Prüfung ist ratsam.

    🔴 Gefahr: Schimmelbildung in Kellerräumen kann gesundheitsschädlich sein. Bei Schimmelbefall ist eine professionelle Schimmelbeseitigung erforderlich.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie mit einem feuchten Keller in Ihrem 100 Jahre alten Mehrfamilienhaus in Kiel zu kämpfen haben. Die Nähe eines Neubaus könnte die Ursache sein, da sich die Grundwasserverhältnisse verändert haben könnten.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und einem beeinträchtigten Wohnklima führen.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Ursachenforschung: Lassen Sie eine detaillierte Baugrunduntersuchung durchführen, um die genaue Ursache des Wassereintritts zu ermitteln.
    • Zustandsanalyse: Überprüfen Sie die Außenwände und das Fundament auf Risse oder Beschädigungen.
    • Dränage prüfen: Untersuchen Sie, ob eine Dränage vorhanden ist und ob diese funktionsfähig ist.

    Eine Dränage kann sinnvoll sein, um das Oberflächenwasser abzuleiten. Allerdings sollte dies von einem Fachmann geplant und ausgeführt werden, um Schäden am Gebäude zu vermeiden. Auch die Regenwasserableitung und die Kanalisation sollten überprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen erfahrenen Bauingenieur oder einen Fachbetrieb für Kellerabdichtungen, um eine umfassende Analyse und ein Sanierungskonzept zu erstellen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dränage
    Eine Dränage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus Rohren, die das Wasser sammeln und ableiten. Eine Dränage kann dazu beitragen, den Grundwasserspiegel zu senken und das Eindringen von Wasser in Gebäude zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Oberflächenwasser, Grundwasser, Sickerschicht.
    Baugrunduntersuchung
    Eine Baugrunduntersuchung dient dazu, die Beschaffenheit des Bodens zu ermitteln, auf dem ein Gebäude errichtet werden soll. Sie umfasst u.a. die Bestimmung der Tragfähigkeit des Bodens, des Grundwasserspiegels und des Vorhandenseins von Schadstoffen.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Geotechnik, Tragfähigkeit.
    Kellerabdichtung
    Eine Kellerabdichtung dient dazu, das Eindringen von Wasser in den Keller zu verhindern. Es gibt verschiedene Arten von Kellerabdichtungen, z.B. Außenabdichtungen, Innenabdichtungen und Horizontalsperren.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Feuchtigkeitssperre, Bauwerksabdichtung.
    Pumpensumpf
    Ein Pumpensumpf ist eine Vertiefung im Kellerboden, in der sich eindringendes Wasser sammelt. Eine Pumpe im Sumpf leitet das Wasser ab, um den Keller trocken zu halten.
    Verwandte Begriffe: Drainagepumpe, Kellerentwässerung, Rückstausicherung.
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird in der Regel nachträglich eingebaut.
    Verwandte Begriffe: Kapillarität, aufsteigende Feuchtigkeit, Injektionsverfahren.
    Außenabdichtung
    Eine Außenabdichtung ist eine Abdichtung, die von außen an die Kellerwand angebracht wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie ist in der Regel aufwendiger als eine Innenabdichtung, aber auch effektiver.
    Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Drainage, Bauwerksabdichtung.
    Innenabdichtung
    Eine Innenabdichtung ist eine Abdichtung, die von innen an die Kellerwand angebracht wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie ist in der Regel einfacher und kostengünstiger als eine Außenabdichtung, aber nicht immer so effektiv.
    Verwandte Begriffe: Dichtungsschlämme, Injektionsverfahren, Bauwerksabdichtung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die häufigsten Ursachen für einen nassen Keller in einem Altbau?
      Häufige Ursachen sind eine fehlende oder defekte Abdichtung, aufsteigende Feuchtigkeit, seitlich eindringendes Wasser, Kondensation oder ein hoher Grundwasserspiegel. Auch Veränderungen in der Umgebung, wie z.B. durch Neubauten, können die Grundwasserverhältnisse beeinflussen.
    2. Ist eine Dränage immer die beste Lösung für einen nassen Keller?
      Eine Dränage ist nicht immer die beste Lösung. Sie ist sinnvoll, wenn das Problem durch Oberflächenwasser oder einen hohen Grundwasserspiegel verursacht wird. In anderen Fällen können andere Maßnahmen, wie z.B. eine Innen- oder Außenabdichtung, effektiver sein.
    3. Welche Kosten sind mit einer Kellersanierung verbunden?
      Die Kosten für eine Kellersanierung können stark variieren, abhängig von der Ursache des Problems, dem Umfang der Arbeiten und den gewählten Materialien. Eine Dränage kann mehrere tausend Euro kosten, während eine umfassende Abdichtung deutlich teurer sein kann.
    4. Wie finde ich einen qualifizierten Fachbetrieb für Kellersanierungen?
      Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und Erfahrung des Fachbetriebs. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. Fragen Sie nach, welche Garantien der Betrieb gibt.
    5. Kann ich einen nassen Keller selbst sanieren?
      In den meisten Fällen ist es ratsam, einen Fachbetrieb mit der Sanierung zu beauftragen. Unsachgemäße Arbeiten können das Problem verschlimmern und zu weiteren Schäden führen.
    6. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Kellersanierungen?
      Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für Kellersanierungen, z.B. von der KfW oder von regionalen Förderprogrammen. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank oder bei der zuständigen Behörde.
    7. Wie lange dauert eine Kellersanierung?
      Die Dauer einer Kellersanierung hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Eine einfache Abdichtung kann wenige Tage dauern, während eine umfassende Sanierung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.
    8. Was ist ein Pumpensumpf und wozu dient er?
      Ein Pumpensumpf ist ein tieferer Bereich im Kellerboden, in dem sich eindringendes Wasser sammelt. Eine Pumpe im Sumpf leitet das Wasser ab, um den Keller trocken zu halten.

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      Tipps zur Identifizierung von Feuchtigkeitsproblemen im Keller.
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      Methoden zur Ermittlung der Ursache von Wassereintritt.
    • Kosten einer Kellersanierung
      Überblick über die verschiedenen Kostenfaktoren bei der Sanierung eines Kellers.
    • Fördermöglichkeiten für Sanierungen
      Informationen zu staatlichen und regionalen Förderprogrammen.
    • Schimmelbildung im Keller vermeiden
      Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbefall in Kellerräumen.
  2. Baugrund Kiel: Dränung vs. Drainage – Bodenverhältnisse entscheidend

    Zunächst mal Gratulation
    Endlich schreibt mal einer Dränung und nicht Drainage. Ist der Dr. für Medizin? Denn wissen Sie ja den Unterschied 🙂
    Zur Frage: das ist leider nur sehr schwer zu beurteilen. Das hängt sehr stark von den Bodenverhältnissen ab, wie hier vorgegangen werden soll. Mit Bodenverhältnissen sind Art des Bodens und Art des anstehenden Wassers gemeint. Dränung hat ja nur Sinn, wenn das Wasser überhaupt irgendwohin abgeleitet werden kann, möglichst ohne Pumpen. Bei einem Lehmboden versicjert das Wasser aber gar nicht erst. Gerade in der Umgebung von Kiel steht aber sehr unterschiedlicher Boden an (weiß ich, weil ich lange Zeit Bauleiter in der Gegend war). Gibt es ein Bodengutachten?
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Nasser Keller: Oberflächenwasser ableiten statt Dränage?

    Nein, ist mir zumindest (noch?) nicht bekannt ...
    Nein, ist mir zumindest (noch?) nicht bekannt, ob es ein Bodengutachten gibt. Wie gesagt, ich bin ja erst dabei, es zu erwerben und kaufe diesen Mangel mit. Sie meinen also, wenn es denn OFl-Wasser wäre, müsste man dieses ableiten und nicht in der Tiefe drainieren, habe ich das richtig verstanden? Dahin gingen auch meine Überlegungen schon. Aber: Irgendwie kommt ja was an den Wänden im Keller an, und das nicht zu knapp. Ich bin ja nur Mediziner, aber sowas habe ich noch nicht gesehen. Außerdem hat der (öff. -rechtl.) Vorbesitzer schon Regenwassersammelsiele angelegt, ich muss mich aber noch informieren, was da genau gemacht wurde. Wie empfehlen Sie denn, OFl-Wasser abzuleiten? Eigentlich müsste man die Flächen dafür ja versiegeln (Pflaster o.ä.), damit nichts mehr versickert, oder? Also nichts mit Garten? Danke Frieder Traulsen
  4. Kellerabdichtung: Genehmigungspflicht & Schadenanalyse im Altbau

    Eher eine Genehmigungsfrage
    Parallel läuft eine ähnliche Diskussion (Tiefbau 56). Zunächst muss das ganze ja mal erlaubt sein. Mit Wasser stellen sich ja alle so ein an. Versiegeln kostet Geld.
    Grundsätzlich bin ich natürlich dafür, Wasser abzuleiten, aber gleichzeitig auch für eine vernünftige Abdichtung. Allerdings: welcher Schaden ist denn überhaupt da? Gibt es Schimmel oder bröckelt was? Normalerweise halten die Häuser das schon aus.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Feuchtigkeitsschaden: Rissige Backsteine im nassen Keller sanieren

    Putz ist 'runter, gelbe Backsteine (die harten ...) rissig.
    Tja, der Putz ist entfernt worden, darunter sind diese unglaublich zähen gelben Backsteine. Die sehen auch nicht mehr ganz jugendlich aus; ich habe da aber noch nicht dran rumgeklopft oder so, da ich das Haus "liebevoll" besichtigt habe. Schimmel habe ich nicht gesehen. Aber: Selbst wenn die Wand das aushält, derzeit fällt mir nichts ein, wie man den Keller nutzen könnte, außer zum Fischezüchten. Und das finde ich schade. Ich möchte darin ja nicht wohnen, aber z.B. Fahrradkeller oder Bastelkeller fände ich schon ganz nett ... Danke Frieder Traulsen
  6. Nasser Keller sanieren: Wirtschaftlichkeit vs. Hobbyraum-Nutzung

    Kreisen wir mal ein
    OK, das verstehe ich. Wenn der Raum nun mal da ist, will man den ja auch nutzen. Problem: Aufwand zu Nutzen.
    Ein bauliches Problem sehe ich da weniger. Eher das wirtschaftliche. Salopp gesagt, : wie viele verrostete Fahrräder kann ich für die Sanierung kaufen. Da wird ein "dahingenagelter" Schuppen wohl doch effektiver sein.
    Vielleicht wäre eine Championzucht eine Alternative? Das ist nicht mal im Spaß gesagt.
    Die Kosten für einen Hobbykeller oder eine Bar stehen wohl nie in einem Verhältnis zu dem Aufwand für die Trockenlegung. Gibt es denn Alternativen? Platz scheint doch genug da zu sein.
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. Keller als Pilzzucht: Champignons im feuchten Altbau?

    An den Meister der Fachbegriffe 😉
    Moin Herr Beisse,
    welche Champions wollen Sie denn in dem Keller züchten? Lauter geklonte Schumis?
    Oder dachten Sie an diese weißen Pilze, die im südlichen Teil der Republik gemeinhin als Champignons bezeichnet werden?
    • vorfreudeaufdieschenkelklopfweilMBendlichmalerwischt*
  8. Formel 1 & Kellerabdichtung: Kurze thematische Abschweifung

    Hihi, Formel 1 im Kopf
    Jetzt fällt es mir erst auf 🙂 War aber auch ein verrücktes Rennen ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  9. Nasser Keller im Altbau: Reihenfolge für Trockenlegung planen

    Wie komme ich denn am pfiffigsten weiter?
    Hallo, nachdem wir nun die ersten Meinungen geklärt haben: Wie mache ich am besten weiter? Also, ich hätte den Keller schon gerne trockenER, sodass ich zumindest beim Gehen nicht auf die tieffliegenden Aale achten muss. Wie gesagt, eine Bar o.ä. will ich gar nicht. Aber soVIEL Wasser mag ich nicht. Ach so, der Hausbetreuer des Vorbesitzers murmelte was von einer "Wasserader", die durch den Neubau nebenan gestört worden sei. Ob das nun Erkenntnis oder Vermutung war, weiß ich nicht. Mein Gedanke ist ja auch der: Bevor ich den Garten und die Wege anlege, würde ich gerne den "Tiefbaukram" erledigt wissen. (von wegen: in 3 Jahren alles aufreißen ...) Also: Reihenfolge Bodengutachten, Fachmann gucken lassen (aber wen?), Grundkarte (oder wie das heißen mag, wo die Leitungen drauf abgebildet sind (Ersthaus 🙂 ) )? Noch was: Herr Beisse, haben Sie eigentlich noch eine Flatrate? Sonst sind Ihre zahllosen Beiträge ja kaum finanzierbar ... PS: Wenn es im Gebiet Orthopädie mal zwackt ... *grinsweilbieteimbauforuman* Gruß Frieder Traulsen
  10. Keller abdichten: Dachdecker statt Maurer – Warum eigentlich?

    Richtige Reihenfolge
    Zu Ortopädie siehe weiterführenden Link 🙂 Mittlerweile ist es nicht mehr der Linke, sondern der rechte Fuß ☹
    Und nun nicht wundern: für die Abdichtung sind Dachdecker zuständig, und eben nicht die Maurer. Warum? Es heißt genaugenommen "Dachtechnik, Wandtechnik und Abdichtungstechnik". Weiß aber kaum einer.
    Wasserader klingt plausibel, aber ohne Bodengutachten geht eben nicht viel. Pfiffig wäre natürlich die gern angebotenen "Wundertrockungsmethoden" schicken zu lassen, und die Prospekte zum Trocknen der Wände zu verheizen. Oder an Altpapierhändler verkaufen 🙂
    Auf eine Freilegung der Außenwände werden Sie kaim verzichten können. Einzige Alternative wäre eine sog. Negativ-Abdichtung. D.h. kurzgefasst: von innen abdichten, und gegen den Wasserdruck dagegen Mauern/Betonieren.
    • Name:
    • Martin Beisse
  11. Kellerwand verputzen: Entfeuchtungsputz für dauerhafte Trockenlegung

    Wandflächen verputzen
    Moin Moin,
    die Wandflächen lönnen mit einem spez. Entfeuchtungsputz dauerhaft verputzt werden (kein üblicher Sanierputz). Vor ca. 30 Jahren wurde z.B. ein Keller einer Brauerei in München (ca. 30.000 m²) verputzt, der bis heute einwandfrei ist. Der Wandputz bleibt trocken und nimmt keinerlei Salze auf, die ihn zerstören könnten. Dazu den Boden mit Schweißbahn abdichten und die Probleme sind behoben.
    Ich bin ebenfalls in Kiel wohnhaft und könnte mir das BVAbk.. ansehen, Tel. : 0171 7030937
  12. Entfeuchtungsputz: Mauertrockenlegung – Wunder oder Vertreter-Mythos?

    Foto von Jürgen Weber, Dipl.-Ing.

    Mit Entfeuchtungsputz eine Mauertrockenlegen? Wie soll so ein Wunder geschehen?
    Ich habe den Verdacht, dass Sie von dieser Fa. ein Vertreter sind.
    Diese 30.000 m² Geistern immer durch die sogenannten Referenzlisten. Mir ist bekannt, dass auch ein anderer Hersteller von Entfeuchtungsputz von diesen Kellern Gebrauch macht. Wobei ich auch bestreiten würde, dass solche Flächen überhaupt davon betroffen sind.
    Was ich in der Brauerei besichtigt habe entspricht nicht dieser Behauptung!
    Wie wird das Salz (in Lösung) vom Wasserdampf getrennt?
    "Entfeuchtungsputze".
    Der Name dieses Verfahrens ist zwar vielversprechend, aber sachlich falsch. Kein Patent konnte bisher für die Trockenlegung einer Mauer garantieren! Ähnlich dem Effekt der Röhrchen (aus den 50er und 60er Jahren bekanntes Verfahren) soll dieser Verputz durch eine bessere Verdunstung die Mauer trocknen. Es wird jedoch nur der Kreislauf angeregt  -  denn: was schneller verdunstet, kommt von unten oder außen um so schneller nach. Die Wärmedämmung wird auch nicht verbessert, wenn an der Innenseite die Wand trocken aussieht.
    Wer sagt denn den Salzen sie sollen im Gestein bleiben?
    Warum haben die Kastenschen Röhrchen auch versagt, obwohl feststeht, dass es eine gute Verdunstung gegeben hat. Es ist doch nur eine Frage der Zeit.
    Ob dieser Putz also der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Denn es werden nicht nur Wasser, sondern auch bauschädliche Salze auf diese Weise nachtransportiert.
    "Entfeuchtungsputze" entfeuchten nicht, sie wirken bestenfalls ähnlich wie ein Sanierputz.
    Sehr oft ist eine solche "Sanierung" mit Entfeuchtungsputzen nur deswegen erfolgreich, weil es sich "nur" um Kondenswasserbildung aus Gründen einer falschen Nutzung handelte oder um technische Schäden, wie beispielsweise eine undichte Regenrinne etc.! Möglicherweise wurden auch Fugen abgedichtet, die Heizung an der richtigen Stelle angebracht, die Fassade gestrichen usw.  -  und somit ist der eigentliche Schaden beseitigt. Es ist dann sehr leicht zu suggerieren, dass die Pseudotrockenlegung den entsprechenden Erfolg gehabt hat. Bis man erkennt, was wirklich geschehen ist, vergehen meist Jahre.
    Entfeuchtungsputz  -  siehe auch den Beitrag vom Sachverständigen Jürgen Weberz  -  ist ein guter Werbespaß, über welchen sich die anderen Putzhersteller sicher maßlos geärgert haben  -  da er jeden Baulaien auf die falsche Fährte führt. Das schauerliche ist nur, dass auch Fachleute den technischen (physikalischen) Unsinn nachplappern! Ich persönlich war schon öfters erstaunt, wer alles dieses "Entfeuchtungsargument" mir versuchte unterzuschieben.
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Nasser Keller im Altbau: Ursachenforschung, Dränage & Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen eines nassen Kellers in einem 100 Jahre alten Mehrfamilienhaus in Kiel. Mögliche Lösungen wie Dränage, Oberflächenwasserableitung und der Einsatz von Entfeuchtungsputz werden diskutiert. Ein Bodengutachten wird als essentiell für die Ursachenforschung und die Wahl der richtigen Sanierungsmaßnahmen angesehen. Die Wirtschaftlichkeit der Kellersanierung im Verhältnis zum Nutzen spielt eine wichtige Rolle.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kellerabdichtung: Genehmigungspflicht & Schadenanalyse im Altbau wird darauf hingewiesen, dass vor jeglichen Maßnahmen die Genehmigungspflicht geprüft und das Ausmaß des Schadens (Schimmel, bröckelnder Putz) analysiert werden sollte.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kellerwand verputzen: Entfeuchtungsputz für dauerhafte Trockenlegung empfiehlt den Einsatz von speziellem Entfeuchtungsputz anstelle von üblichem Sanierputz, um die Wände dauerhaft trocken zu halten und Salzablagerungen zu vermeiden. Allerdings wird im Beitrag Entfeuchtungsputz: Mauertrockenlegung – Wunder oder Vertreter-Mythos? die Wirksamkeit von Entfeuchtungsputzen kritisch hinterfragt.

    🔴 Risiko: Ohne ein Bodengutachten ist die Gefahr groß, die falsche Maßnahme zu ergreifen, was zu unnötigen Kosten und keiner Verbesserung führen kann. Eine "Wasserader" als Ursache, wie im Beitrag Nasser Keller im Altbau: Reihenfolge für Trockenlegung planen erwähnt, sollte fachmännisch untersucht werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Zuerst sollte ein Bodengutachten erstellt werden, um die genauen Ursachen für den nassen Keller zu ermitteln. Anschließend kann ein Fachmann (Dachdecker, siehe Keller abdichten: Dachdecker statt Maurer – Warum eigentlich?) die passende Abdichtungstechnik empfehlen. Die Reihenfolge der Maßnahmen sollte gut geplant werden, wie im Beitrag Nasser Keller im Altbau: Reihenfolge für Trockenlegung planen beschrieben.

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