Stromverbrauch elektrische Heizung im Holzhaus: Kosten, Anbieter & Vergleich mit Gas?
In diesem Forum sind Sie: Fußbodenheizungen / Wandheizungen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 07.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine elektrische Heizung im Holzhaus im Vergleich zu einer Gasheizung wirtschaftlich ist. Dabei werden Aspekte wie Investitionskosten, Betriebskosten (Stromverbrauch vs. Gasverbrauch), Dämmstandards und individuelle Stromtarife berücksichtigt. Es wird deutlich, dass Strom oft teurer ist, aber auch von günstigen Heizstromtarifen profitiert werden kann. Die Entscheidung hängt stark vom Einzelfall und den spezifischen Gegebenheiten ab.
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Stromverbrauch elektrische Heizung im Holzhaus: Kosten, Anbieter & Vergleich mit Gas?
wir planen grade den Bau eines Holzhauses der Firma Sjödalshus. Es handelt sich um Niedrigenergiehäuser und wir sind uns bezüglich der Heizung noch nicht sicher was wir wählen sollen. Strom oder Gas? Die Wohnfläche beträgt 160 m² auf zwei Vollgeschossen und im EGAbk. hätten wir gerne eine Fußbodenheizung.
Nach allem was wir gelesen haben, ist der Einbau einer elektrischen Heizung deutlich preiswerter, als der einer Gasheizung.
Aber kann man die Kosten für den Stromverbrauch denen für das verbrauchte Gas gleichsetzen? Unser Stromanbieter bietet zwar preiswerten Heizstrom an, aber rechnet sich das? Ich habe gelesen, dass man mit ca. 100 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr rechnen muss. Bei 10 ct pro kWh wären das immerhin 1600 € Stromkosten für 160 m² pro Jahr. Das erscheint mir recht viel. Allerdings habe ich keine Ahnung, was man für Gas ausgeben müsste.
Beste Grüße
Uwe
-
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KI-Analyse (GoogleAI): Stromverbrauch E-Heizung: Kosten im Holzhaus?
Für ein Niedrigenergiehaus mit 160 m² Wohnfläche stellt sich die Frage nach der effizientesten Heizmethode. Ich empfehle, den Stromverbrauch einer elektrischen Heizung genau zu prüfen und mit den Kosten einer Gasheizung zu vergleichen.
Bei einer elektrischen Fußbodenheizung ist der Stromverbrauch stark von der Isolierung des Hauses, der gewünschten Raumtemperatur und den aktuellen Strompreisen abhängig. Heizstromtarife können hier eine Option sein, um Kosten zu senken.
Eine Gasheizung hat den Vorteil, dass Gas oft günstiger ist als Strom, allerdings fallen auch Kosten für Wartung und Schornsteinfeger an. Zudem ist die Installation einer Gasheizung aufwendiger.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die voraussichtlichen jährlichen Heizkosten beider Systeme (Strom vs. Gas) unter Berücksichtigung aller Faktoren (Anschaffung, Wartung, Verbrauch) und holen Sie Angebote von verschiedenen Anbietern ein.
KI-Analyse (DeepSeek): Stromverbrauch E-Heizung: Kosten im Holzhaus?
Der Nutzer Uwe plant den Bau eines Niedrigenergie-Holzhauses mit 160 m² Wohnfläche und steht vor der Entscheidung zwischen einer elektrischen Heizung (mit Fußbodenheizung im EGAbk.) und einer Gasheizung. Seine Annahme, dass eine elektrische Heizung preiswerter im Einbau sei, ist grundsätzlich richtig, jedoch vernachlässigt er die langfristigen Betriebskosten und die spezifischen Anforderungen eines Holzhauses.
✅ Zustimmung: Die grobe Kalkulation von 100 kWh pro m² und Jahr für ein Niedrigenergiehaus ist realistisch, ebenso der Ansatz, die Kosten für Heizstrom und Gas zu vergleichen. Die genannten 10 ct/kWh für Heizstrom sind jedoch bereits heute oft zu niedrig angesetzt; tatsächlich liegen die Kosten für Heizstrom (Nachtstrom oder Wärmepumpentarif) meist zwischen 20 und 30 ct/kWh, was die jährlichen Kosten drastisch erhöhen würde.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine reine Elektroheizung (Direktheizung oder Nachtspeicher) mit einer Gasheizung gleichzusetzen sei, ist fachlich falsch. Bei einem Neubau mit Niedrigenergiestandard ist eine elektrische Widerstandsheizung (z. B. Heizstab oder Infrarotheizung) extrem ineffizient und verursacht unnötig hohe Betriebskosten. Zudem ist der Primärenergiefaktor von Strom (ca. 1,8 bis 2,4) deutlich schlechter als der von Gas (ca. 1,1), was bei der Energiebilanz des Hauses (EnEVAbk./GEG) zu Problemen führen kann.
➕ Ergänzung: Für ein Holzhaus bietet sich eine moderne Wärmepumpe (Luft-Wasser oder Sole-Wasser) in Kombination mit einer Fußbodenheizung an. Diese nutzt den Strom effizient (Jahresarbeitszahl 3-5) und senkt die Heizkosten auf etwa 400-800 € pro Jahr (bei 160 m² und 20 ct/kWh). Alternativ ist eine Pelletheizung oder eine Hybridlösung (Wärmepumpe + Gas) denkbar. Die reine Gasheizung ist zwar günstiger im Betrieb als eine Elektroheizung, aber aufgrund der CO2-Bepreisung und der steigenden Gaspreise langfristig nicht mehr optimal.
🔴 Gefahr: Die Wahl einer reinen Elektroheizung (ohne Wärmepumpe) in einem Neubau birgt das Risiko extrem hoher Stromkosten (1.600-3.200 €/Jahr) und einer schlechten Energiebilanz. Zudem kann die elektrische Fußbodenheizung im Holzhaus zu Problemen mit der Raumakustik und der Trittschalldämmung führen, wenn sie nicht fachgerecht eingebaut wird.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit der Erstellung einer Heizlastberechnung und eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs für Ihr konkretes Holzhaus. Lassen Sie sich Angebote für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (z. B. von Vaillant, Stiebel Eltron oder Daikin) sowie für eine Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie geben. Prüfen Sie zudem die Fördermöglichkeiten (BAFA, KfW) für erneuerbare Energien. Verzichten Sie auf eine reine Elektroheizung, da diese in einem Niedrigenergiehaus weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll ist.
KI-Analyse (Qwen): Stromverbrauch E-Heizung: Kosten im Holzhaus?
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Heizungsanlage für ein neu zu errichtendes Niedrigenergie-Holzhaus mit 160 m² Wohnfläche und dem Wunsch nach Fußbodenheizung im EG — mit der zentralen Frage nach der wirtschaftlichen und technischen Sinnhaftigkeit einer elektrischen Heizung im Vergleich zu Gas.
🔴 Gefahr: Eine rein elektrische Direktheizung (z. B. Heizkörper oder Fußbodenheizung ohne Wärmepumpe) ist bei Niedrigenergiehäusern technisch unzweckmäßig und energetisch ineffizient — sie verbraucht deutlich mehr Primärenergie als eine Wärmepumpe oder Gas-Brennwertanlage und birgt bei Stromausfällen ein erhebliches Versorgungsrisiko für Heizung und Warmwasser.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, elektrische Direktheizung sei kostengünstiger im Einbau, ist irreführend: Zwar entfallen Gasanschlusskosten, aber die notwendige elektrische Zuleitung (z. B. 3×25 mm² oder größer), Sicherungseinrichtungen, Zählerplatz und ggf. Netzanschlusserweiterung führen zu erheblichen Zusatzkosten — oft vergleichbar oder teurer als ein Gasanschluss.
➕ Ergänzung: Der angegebene Verbrauchswert von 100 kWh/m²/a ist für ein Niedrigenergiehaus unrealistisch hoch — korrekte Werte liegen bei 30–50 kWh/m²/a, vorausgesetzt, die Gebäudehülle entspricht den Anforderungen (U-Werte, Luftdichtheit). Jedoch bleibt der Strompreis pro kWh mindestens 3–4× höher als der effektive Preis pro kWh Wärme bei Gas-Brennwerttechnik.
❌ Widerspruch: Die Gleichsetzung von Strom- und Gas-Kosten pro kWh ist fachlich unzulässig: Strom ist eine hochwertige, schwer speicherbare Energieform mit hohem Primärenergieaufwand (ca. 2,5–3 kWh Primärenergie pro 1 kWh Strom), während Gas direkt als Brennstoff genutzt wird — ein direkter Kostenvergleich ohne Berücksichtigung von Wirkungsgrad, Primärenergiebedarf und CO₂-Bilanz ist irreführend und ökologisch verantwortungslos.
✅ Zustimmung: Der Verweis auf den Heizstromtarif ist sachlich korrekt — jedoch ist selbst der günstigste Heizstromtarif bei einer Direktheizung langfristig teurer als eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl (JAZ) > 3,5 oder eine Gas-Brennwertanlage mit Solarthermie-Unterstützung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater (z. B. nach §21 Energieeinsparverordnung) zur Erstellung eines individuellen Heizkonzepts — inklusive Wärmebedarfsberechnung, Wirtschaftlichkeitsvergleich aller Systeme (Wärmepumpe, Gas-Brennwert, Hybridlösung) sowie Prüfung der Fördermöglichkeiten (z. B. BAFA, KfW). Eine Entscheidung für elektrische Direktheizung ist bei Neubau nicht zukunftsfähig und widerspricht den aktuellen energetischen Mindestanforderungen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Niedrigenergiehaus
- Ein Niedrigenergiehaus verbraucht deutlich weniger Energie als ein Standardhaus. Dies wird durch eine gute Dämmung, effiziente Heiztechnik und Lüftungsanlagen erreicht.
Verwandte Begriffe: Passivhaus, KfW-Effizienzhaus, Energieeffizienz - Heizstrom
- Heizstrom ist ein spezieller Stromtarif für Heizungen, der oft günstiger ist als normaler Haushaltsstrom. Er wird meist für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen angeboten.
Verwandte Begriffe: Wärmepumpenstrom, Sondertarif, Doppeltarifzähler - Fußbodenheizung
- Eine Fußbodenheizung ist ein Flächenheizsystem, das die Wärme gleichmäßig über den Fußboden abgibt. Sie arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und ist daher energieeffizient.
Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Wandheizung, Strahlungswärme - Wärmepumpe
- Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme (z.B. aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser) zum Heizen. Sie ist eine umweltfreundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen.
Verwandte Begriffe: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Erdwärmepumpe, Geothermie - Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Heizkessel zu den Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung fließt. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet das Heizsystem.
Verwandte Begriffe: Rücklauftemperatur, Heizkurve, Systemtemperatur - kWh (Kilowattstunde)
- Die Kilowattstunde ist eine Einheit für die Energiemenge. Sie gibt an, wie viel Energie ein Gerät mit einer Leistung von 1 Kilowatt in einer Stunde verbraucht.
Verwandte Begriffe: Watt, Joule, Energieverbrauch - Gasheizung
- Eine Gasheizung verbrennt Erdgas oder Flüssiggas, um Wärme zu erzeugen. Sie ist eine gängige Heizmethode, aber weniger umweltfreundlich als erneuerbare Energien.
Verwandte Begriffe: Brennwertkessel, Gastherme, Erdgas
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Wie berechne ich den Stromverbrauch einer elektrischen Heizung?
Der Stromverbrauch hängt von der Heizleistung (in Watt), der Betriebsdauer (in Stunden) und dem Strompreis (in Cent/kWh) ab. Multiplizieren Sie diese Werte, um die Kosten zu ermitteln. - Welche Vorteile bietet ein Heizstromtarif?
Heizstromtarife sind oft günstiger als normale Stromtarife, da die Energieversorger den Strombezug steuern können. Allerdings kann es Einschränkungen bei der Verfügbarkeit geben. - Ist eine Fußbodenheizung im Niedrigenergiehaus sinnvoll?
Ja, eine Fußbodenheizung kann im Niedrigenergiehaus sehr effizient sein, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet und die Wärme gleichmäßig verteilt. - Welche Alternativen gibt es zu Strom- und Gasheizung?
Alternativen sind Wärmepumpen, Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen. Diese können je nach Gegebenheiten ökologischer und wirtschaftlicher sein. - Wie finde ich den besten Stromanbieter für Heizstrom?
Vergleichen Sie die Preise und Konditionen verschiedener Anbieter online. Achten Sie auf Vertragslaufzeiten, Preisgarantien und eventuelle Boni. - Was ist der Unterschied zwischen einer direkten und einer indirekten Elektroheizung?
Direkte Elektroheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um, während indirekte Elektroheizungen (z.B. Wärmepumpen) die Umweltwärme nutzen und somit effizienter sind. - Wie beeinflusst die Dämmung den Stromverbrauch?
Eine gute Dämmung reduziert den Wärmeverlust und somit den Stromverbrauch erheblich. Investitionen in eine gute Dämmung lohnen sich langfristig. - Welche Rolle spielt die Vorlauftemperatur bei einer Fußbodenheizung?
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Fußbodenheizung. In einem Niedrigenergiehaus sind niedrige Vorlauftemperaturen ideal.
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Holzhaus Heizung: Wärmepumpe statt Elektroheizung?
Das hat man Ihnen ernsthaft angeboten? ...
Das hat man Ihnen ernsthaft angeboten? normalerweise haben die eine WP drin. -
Heizkostenvergleich: Strom vs. Gas im Holzhaus
rechnen, rechnen, Gas nehmen
Strom ist die wohl teuerste Art zu heizen. Zwar sparen Sie am Anfang eine Menge bei den Investitionen, aber die Betriebskosten ...
Zum Vergleich:
1 kWh Strom = 0,18 Cent/kWh
0,1 m³ Gas = rund 1 kWh = 3,5 Cent/kWh -
Korrektur: Strompreise vs. Gaspreise pro kWh
sorry natürlich muss das heißen 18 Cent Strom ...
sorry,
natürlich muss das heißen:
18 Cent Strom und 35 Cent Gas -
Aktuelle Heizkosten: 18 Cent/kWh Strom vs. 3,5 Cent/kWh Gas
aber jetzt 18 Cent kWh Strom 35 Cent ...
aber jetzt ...
18 Cent/kWh Strom
35 Cent/m³ / 10 kWh/m³ = 3,5 Cent/kWh Gas -
Heizstrom Kosten: Günstigerer Tarif im Holzhaus?
Also der Heizstrom unseres Stromanbieters kostet nicht 18 ...
Also der Heizstrom unseres Stromanbieters kostet nicht 18 ct, sondern 8 ct pro kWh.
Meine Eltern verbrauchen in ihren alten schlecht gedämmten Steimhaus ca. 3000 Liter Öl im Jahr für Warmwasser und Heizung. Macht unterm Strich auch 1600 € im Jahr.
Gruß
Uwe -
Gasheizung im Altbau: Hohe Kosten trotz Niedrigenergiehaus?
-
Elektroheizung im Holzhaus: Anfangsinvestition vs. Betriebskosten
Das Spielchen mit Strom habe ich
das erste Jahr auch getrieben. Korrekt, mit Strom wird es teuerer, aber mal ehrlich, alle anderen Formen setzen erst mal Investitionen voraus, die sich erst nach vielen Jahren rechnen. Zwar braucht eine WP viel weniger Strom, doch braucht es erstmal 8000 € Investition ohne ein KWAbk. Verbrauch, die dann auf jedes verbrauchte KW umzulegen sind 🙂 -
Stromrabatt: Deutlich teurer trotz günstigerem Tarif?
naja da haben sie aber einen Super Rabatt ...
naja, da haben sie aber einen Super-Rabatt beim Stromversorger.
Ist aber, wenn ich diesmal richtig rechne immer noch deutlich teurer ... -
Kostenberechnung: Gasverbrauch für 160 m² Wohnfläche
Bitte mal laut rechnen
Hallo Hr. Ing-702-Suc,
rechnen Sie doch bitte mal laut. Sie sagen, es ist deutlich teurer. Was verbraucht denn eine Gasheizung bei 160 m² Wohnfläche? Wieviel Kubikmeter verbrennt man damit?
Beste Grüße
Uwe -
Vergleich: kWh Strom vs. kWh Gas – Heizkosten
Äh wie jetzt, wenn Sies vergleichen wollen brauchen Sie schon die kWh
oder können Sie mir sagen wieviel Krischen ich mehr brauche, das der Apfelkuchen nach Pflaumen schmeckt?!
Und wenn die kWh Strom 10 cent kostet und die kWh Gas 3,5 cent, dann zahlen Sie bei Gas nur ca. ein Drittel der felxiblen Heizkosten! -
Gaspreisvorteil: Halber Preis im Vergleich zu Strom
Ach etwas tiefer stand noch 8 cent
dann ist Gas noch immer halb so teuer wie Strom bezogen auf den flexiblen Preisanteil, der jedes Jahr anfällt! -
Vergleichsmethoden: Strom vs. Gas im Niedrigenergiehaus
Wie vergleichen?
Das mit den 10 ct (es sind nur acht, aber 10 rechnet sich wohl besser) pro kWh Strom kann man doch nicht mit 3,5 ct für Gas vergleichen, oder? Ich dachte übrigens, dass Gas in Kubikmetern abgerechnet wird. Doch wieviel Kubikmeter Erdgas entsprechen der Heizleistung von 1 kWh Strom?
Aber wie mir scheint kann keiner der in einem ähnlich großen Haus (Niedrigenergiehaus) wohnt, mit Gasheizung, sagen, was er pro Jahr an Gas bezahlt. Aber genau das würde ich gern wissen.
Zusätzlich muss man ja noch bedenken, dass der Einbau einer Elektroheizung gegenüber einer anderen Heizung ca. 10.000 € billiger ist. Selbst wenn man dann 500 € mehr pro Jahr für Energie bezahlt, ist man erst nach 20 Jahren bei Null.
Man ist das kompliziert! Je mehr Informationen man bekommt, um so schwieriger wird die Entscheidung 🙂 )
Beste Grüße
Uwe -
Energiebedarf: kWh-Vergleich für Holzhaus-Heizung
Sie sind beauftragt für Elektroheizungen zu werben - oder?!
Mal im ernst: Sie brauchen zur Beheizung des Hauses Energie. Die wird physikalisch noch immer in kWh angegeben und wenn Sie eine bestimmte Fläche bzw. Raum beheizen möchten, benötigen Sie dafür eine bestimmte Menge Energie also in kWh, egal von welchem Energieträger. Der Stromanbieter rechnet direkt in kWh ab, bei Erdgas H liegen Sie bei etwa 10 kWh/je Einheit, also je Kubikmeter (die 10 kWh/m³ sind übrigens oben schon mal genannt). Hiervon sind gerade bei Gas geringe Schwankungen möglich, nähere Auskünfte zum Heizwert durch Ihren Gasanbieter. Damit kostet Sie die Beheizung eines gleich großen Raumes mit Gas weniger als die Hälfte gegenüber Strom. Bei der Milchmädchenrechnung mit den Einsparungen sollten sie nicht vergessen, Sie benötigen auch bei Strom zusätzliche Leitungen, größere Leitungsquerschnitte, mehr Sicherungen, damit größeren Verteilerkasten, ggf. zusätzlich Schalter und Reglerkreise. Lassen Sie sich ein Angebot für die E-Installation machen ohne die Heizung und bitten dann den Elektromeister, das Angebot um die Heizung zu erweitern. Vergleichen Sie dies mit einem Angebot für die Gasheizung und rechnen Sie dann nochmal. -
Energiekennwerte: Unabhängige Kostenangaben für Heizung
Für unabhängige Kostenangaben
empfehle ich immer die Energiekennwerte von Techemhilfsweise auch den Bund der Energieverbraucher
oder auch
1 m³ = 11 kWh (Ho)
Die ang. Brennstoff/Strompreise scheinen mir doch etwas arg überholt, alldieweil ich selbst mit Öl 4,2 cent/KWh oder 1.200 €/a zahle ...
Das mit den Anlagenkosten muss man sich tatrsächlich überlegen, ist doch die Verfügbarkeit auch von Gas nicht mehr sicher und also die Betriebsdauer der Anlage eher begrenzt ...
nur: Angesichts der Weitsicht unserer Bundesregierung, die die in den nächsten Jahren zu wersetztenden >40 Großkraftwerke durch Gas ersetzen wollen, schlägt der Effekt natürlich voll auf die Strompreise durch. zzgl. Emissionshandelsbelastungen, EEG/Solarpaddelzwangssubventionen u.v.a.m. ...VDI nachrichten, Düsseldorf, 21.1.05 - Russland will seine Erdgas- und Erdölexporte (Erdgasexporte, Erdölexporte) verstärkt in Richtung Südostasien lenken. Die Lieferungen nach Europa sollen wesentlich weniger wachsen, als die Nachfrage zunimmt. Europa muss daher auf Energieressourcen in Afrika, im Nahen Osten sowie Zentralasien setzen ...
Weiteres beiYukos-Übernahme mit chinesischem Geld - Öl als Gegenleistung
Der staatliche russische Ölkonzern Rosneft hat zur Übernahme des größten Yukos-Förderunternehmens Yuganskneftegaz einen Kredit aus China erhalten ...
... Als Gegenleistung sicherte sich China Öllieferungen für fünf Jahre.oder
***
-
Wirtschaftlichkeit: Stromheizung im Passivhaus möglich?
Hängt vom Dämmstandard ab
Im Passivhausbereich gibt es genügend Beispielrechnungen (mir fällt da im Moment die Wirtschaftlichkeitsrechnung im Buch von Carsten Grobe ein), die nachweisen, dass die Stromheizung für Passivhäuser wirtschaftlich sein kann. Wie gesagt, für Passivhäuser. Dass sich die PH-Bauherren dennoch meist für ökologischere Technik entscheiden hat trotzdem gute Gründe.
Bei realistischen Annahmen zu den spezifischen Energiekosten und dem heutigen Zinsniveau hat bisher noch niemand nachvollziehbar gerechnet, dass sich auch schlechter gedämmte Häuser wirtschaftlich mit Strom heizen lassen. Bei 100 kWh/m²a und den angegebenen Daten (8 ct/kWh versus 3,5 ct/kWh, 160 m²) ergeben sich Mehrkosten von 720 €/a. Ob die 8 ct langfristig so haltbar sind steht auf einem anderen Blatt.
Mit den Daten kann doch jeder selbst ausrechnen, einen wie hohen Kredit bei der persönlich gewünschten Laufzeit man sich leisten kann. Über'n Daumen bei 10 Jahren Laufzeit (= Anlagenlebensdauer) ca. 7.000 €. Wartung und Energiekostensteigerungen nicht berücksichtigt. -
Entscheidung gefallen: Gasheizung statt E-Heizung im Holzhaus
Besten Dank an alle
Nach langen Hin und Her haben wir uns nun doch für eine Gasheizung entschieden. Die Mehrkosten der Installation im Gegensatz zu den Preisrisiken einer E-Heizung sind wohl die bessere Wahl.
Besten Dank an alle!
Gruß
Uwe Heinitz -
Gasanschluss Kosten: Beratung durch örtlichen Versorger
Hallo Hr Heinitz bin spät dran mit meinem ...
Hallo Hr. Heinitz,
bin spät dran mit meinem Kommentar. Aber gehen Sie mit Ihren Plänen mal zu Ihrem örtlichen Versorger.
Der kann Ihnen anhand seiner Preise eine Badarfs und und Kostenrechnung erstellen. Machen viele sogar kostenlos.
Übrigens kostet ein Gasanschluss ca. 2000 €.
Gaspreise sind oft an Ölpreise gekoppelt. Und wo der Ölpreis liegt sehen Sie an den Benzinpreisen.
Gruß Peter -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Stromverbrauch elektrische Heizung im Holzhaus: Gas als Alternative?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine elektrische Heizung im Holzhaus im Vergleich zu einer Gasheizung wirtschaftlich ist. Dabei werden Aspekte wie Investitionskosten, Betriebskosten (Stromverbrauch vs. Gasverbrauch), Dämmstandards und individuelle Stromtarife berücksichtigt. Es wird deutlich, dass Strom oft teurer ist, aber auch von günstigen Heizstromtarifen profitiert werden kann. Die Entscheidung hängt stark vom Einzelfall und den spezifischen Gegebenheiten ab.
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📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Energiekennwerte: Unabhängige Kostenangaben für Heizung empfiehlt die Nutzung von Energiekennwerten von Techem und dem Bund der Energieverbraucher für unabhängige Kostenangaben.
✅ Zusatzinfo: Einige Nutzer berichten von günstigen Heizstromtarifen, wie in Heizstrom Kosten: Günstigerer Tarif im Holzhaus? erwähnt, was die Attraktivität einer elektrischen Heizung erhöhen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollte man sich, wie in Gasanschluss Kosten: Beratung durch örtlichen Versorger vorgeschlagen, vom örtlichen Energieversorger eine individuelle Bedarfs- und Kostenrechnung erstellen lassen. Zudem ist es ratsam, verschiedene Angebote für Heizstrom und Gas zu vergleichen und die spezifischen Dämmstandards des Holzhauses zu berücksichtigen.
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