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Hagelschlagresistenz von Fassadenputz: Abweichung von WDVS-Vorgaben – Risiken & Sanierung?
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Hagelschlagresistenz von Fassadenputz: Abweichung von WDVS-Vorgaben – Risiken & Sanierung?

Hallo Experten --- besonders Maler Kempf + Veikko 😉
wir haben ein WDVSAbk. mit Dünnputz. Der Verputz ist aber dünner als im abZAbk. vorgesehen angebracht worden. Laut WDVS-Hersteller, "so kann auch funktionieren". Laut Verputzer ist die Fassade "pico bello".
Oberputz ist an mehrere Stellen mit eine Stärke von ca. 1 mm gemessen. Gesamt Putzdicke an mehrere Stellen: 3-4 mm gemessen. Es kann natürlich sein, dass die gesamt Stärke woanders bzw. teilweise mehr ist. Ohne Rechtstreit sind die Fassadenprobleme aber anscheinend nicht zu lösen und WDVS-Hersteller tut anscheinend alles möglich, um sicherzustellen, dass z.B. kein Richter glauben würde, dass eine Sanierung nötwendig ist. Der Verputzer sowie Bauträger stellen sich nur doof.
Nun haben wir ein Hagel-Sturm gehabt. Oberputz ist an viele Stellen in unsere Reihenhaus-Anlage von Hagel beschädigt. Ich habe die nächste Ausrede noch nicht gehört, erwarte aber, dass der Bauträger bzw. Verputzer bzw. WDVS-Hersteller nun behaupten werden, dass Verputzschaden durch Hagel nicht vermeidbar ist.
Und deswegen, meine Frage: wie "Hagel anfällig" darf ein Dünnputz eigentlich sein? Der Sturm war schon "heftig". Also, Sachen im Garten aus Plastik haben Löcher bekommen, Holzanstrich an einige Stellen beschädigt, usw. Aber, z.B. keine Dachziegel beschädigt, Autos haben keine merkbare Schaden erhalten ...
Gibt es eigentlich eine "Mindest-Stärke" (allgemein, nicht nur was in abZ steht) für Dünnputz?
Danke + Grüße
  • Name:
  • Frau Am-072-Har
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    ? Bei Beschädigung des WDVSAbk. durch Hagel kann Feuchtigkeit eindringen und zu Schimmelbildung führen. Lassen Sie die Fassade umgehend von einem Fachmann überprüfen.

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    Die Frage nach der Hagelanfälligkeit eines Putzes, der dünner als im zugelassenen WDVS (Wärmedämmverbundsystem) aufgebracht wurde, ist berechtigt. 🔴 Eine reduzierte Putzdicke kann die Widerstandsfähigkeit gegen Hagelschlag beeinträchtigen.

    Ich empfehle folgende Punkte zu beachten:

    • Prüfung der abZAbk. (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung): Die abZ des WDVS gibt die minimal erforderliche Putzdicke vor. Eine Unterschreitung kann die Gewährleistung des Herstellers gefährden.
    • Hagelschutzklasse: Der Oberputz sollte idealerweise eine Hagelschutzklasse aufweisen. Diese gibt an, welcher Hagelkorngröße der Putz standhält.
    • Gutachter: Bei Unsicherheiten oder bereits entstandenen Schäden ist ein Gutachter ratsam. Dieser kann die tatsächliche Widerstandsfähigkeit des Putzes beurteilen.
    • Dokumentation: Halten Sie alle Vereinbarungen und Zusicherungen des Verputzers und des WDVS-Herstellers schriftlich fest.

    🔴 Ein dünnerer Putz kann zu Rissen und Abplatzungen durch Hagelschlag führen. Dies kann die Dämmwirkung des WDVS beeinträchtigen und Folgeschäden verursachen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Putzdicke von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen und fordern Sie vom Verputzer eine schriftliche Bestätigung der Einhaltung der WDVS-Vorgaben oder eine Erklärung für die Abweichung ein.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
    Ein WDVS ist ein System zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden, bestehend aus Dämmstoff, Kleber, Armierungsgewebe und Oberputz. Es dient dazu, den Energieverbrauch zu senken und das Raumklima zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Fassadendämmung, EnEVAbk.
    abZ (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung)
    Die abZ ist eine Zulassung für Bauprodukte und Bauarten, die deren Verwendbarkeit im Sinne der Bauordnung nachweist. Sie wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBtAbk.) erteilt.
    Verwandte Begriffe: DIBt, Bauordnung, Bauregelliste
    Hagelschutzklasse
    Die Hagelschutzklasse gibt die Widerstandsfähigkeit eines Bauteils gegen Hagelschlag an. Sie wird in verschiedenen Klassen eingeteilt, wobei höhere Klassen eine höhere Widerstandsfähigkeit bedeuten.
    Verwandte Begriffe: Hagelwiderstand, Schlagfestigkeit, Prüfverfahren
    Dünnputz
    Ein Dünnputz ist ein Oberputz mit geringer Schichtdicke, der auf ein WDVS oder eine andere Unterlage aufgebracht wird. Er dient zur Gestaltung der Fassadenoberfläche und zum Schutz der darunterliegenden Schichten.
    Verwandte Begriffe: Oberputz, Kratzputz, Reibeputz
    Gutachter
    Ein Gutachter ist ein Sachverständiger, der aufgrund seiner Fachkenntnisse und Erfahrung in der Lage ist, eine objektive Beurteilung von Sachverhalten vorzunehmen. Im Baubereich werden Gutachter häufig zur Feststellung von Schäden oder zur Bewertung von Bauleistungen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Sachverständiger, Schadensgutachten, Baubegleitung
    Fassadensanierung
    Die Fassadensanierung umfasst alle Maßnahmen, die zur Instandsetzung und Verbesserung der Fassade eines Gebäudes durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise die Reparatur von Schäden, die Reinigung der Fassade oder die Erneuerung des Putzes.
    Verwandte Begriffe: Fassadenrenovierung, Wärmedämmung, Anstrich
    Rechtstreit
    Ein Rechtstreit ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei oder mehreren Parteien, die vor einem Gericht ausgetragen wird. Im Baubereich entstehen Rechtstreite häufig aufgrund von Mängeln, Schäden oder Streitigkeiten über die Auslegung von Verträgen.
    Verwandte Begriffe: Klage, Gerichtsverfahren, Mediation

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Rolle spielt die Putzdicke bei der Hagelbeständigkeit?
      Die Putzdicke ist ein entscheidender Faktor für die Hagelbeständigkeit. Ein dickerer Putz kann die Aufprallenergie besser verteilen und so Schäden verhindern. Eine Unterschreitung der in der abZ genannten Dicke kann die Widerstandsfähigkeit erheblich reduzieren.
    2. Was bedeutet Hagelschutzklasse bei Putzen?
      Die Hagelschutzklasse gibt an, welcher Hagelkorngröße der Putz standhält, ohne Schaden zu nehmen. Höhere Klassen bedeuten eine höhere Widerstandsfähigkeit. Achten Sie beim Kauf auf die entsprechende Kennzeichnung.
    3. Wie erkenne ich einen Hagelschaden am Putz?
      Hagelschäden äußern sich oft durch kleine, kraterartige Vertiefungen oder Risse im Putz. In schweren Fällen können auch größere Abplatzungen auftreten. Eine genaue Inspektion der Fassade nach einem Hagelsturm ist ratsam.
    4. Was kann ich tun, wenn der Putz dünner ist als vorgeschrieben?
      Wenn der Putz dünner ist als in der abZ des WDVS vorgeschrieben, sollten Sie dies dokumentieren und den Verputzer sowie den WDVS-Hersteller informieren. Lassen Sie die Situation von einem unabhängigen Sachverständigen beurteilen.
    5. Wer haftet für Hagelschäden bei mangelhafter Putzdicke?
      Die Haftung für Hagelschäden bei mangelhafter Putzdicke hängt von den vertraglichen Vereinbarungen und den Umständen des Einzelfalls ab. In der Regel haftet der Verputzer, wenn er die Vorgaben des WDVS nicht eingehalten hat.
    6. Kann man einen dünnen Putz nachträglich verstärken?
      Ob ein dünner Putz nachträglich verstärkt werden kann, hängt von der Art des Putzes und dem Ausmaß der Unterschreitung ab. Ein Fachmann kann die Möglichkeiten prüfen und eine geeignete Lösung empfehlen.
    7. Welche Rolle spielt das WDVS-System bei der Hagelbeständigkeit?
      Das WDVS-System als Ganzes trägt zur Hagelbeständigkeit der Fassade bei. Die einzelnen Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein, um eine optimale Schutzwirkung zu erzielen.
    8. Wie finde ich einen geeigneten Gutachter für Hagelschäden?
      Einen geeigneten Gutachter für Hagelschäden finden Sie über die Handwerkskammer, Architektenkammer oder über Online-Portale. Achten Sie auf eine Zertifizierung und Erfahrung im Bereich WDVS und Fassadenputz.

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      Informationen über die verschiedenen Komponenten eines Wärmedämmverbundsystems und deren Eigenschaften.
    • Hagelschäden an Fassaden erkennen und beheben
      Anleitung zur Identifizierung von Hagelschäden und zur Durchführung von Reparaturmaßnahmen.
    • Versicherungen für Hagelschäden am Haus
      Überblick über Gebäudeversicherungen und deren Leistungen bei Hagelschäden.
    • Putzarten im Vergleich: Eigenschaften und Anwendungsbereiche
      Informationen über verschiedene Putzarten und deren Eignung für unterschiedliche Fassaden.
    • Sachverständiger für Bauschäden finden
      Tipps zur Auswahl eines qualifizierten Sachverständigen für die Begutachtung von Bauschäden.
  2. WDVS: Brauchbarkeit nur mit abZ – Fassadenrisiken

    " (allgemein, nicht nur was in abZAbk. steht) "
    Hallo,
    die abZ ist das ausschlaggebende.
    Bauprofukte dürfen in Deutschland nur verwendet werden, wenn ihre Brauchbarkeit nachgewiesen ist. WDV-Systeme sind nicht in der Bauregelliste enthalten. Die Verwendbarkeit muss also über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nachgewiesen werden.
    Wenn, dass setze ich hier mal ungesehen voraus, das vorhandene WDV-System der Zulassung nicht entspricht, ist es mangelhaft. keine Rechtsberatung  -  nur Meinung 😉
    Schalten Sie ggf. einen RA ein. Der dürfte die Gegenseite sehr schnell überzeugen.
    Das der Produktvertreter hier kurz tritt dürfte auf der Hand liegen. Er "lebt" von der Provision und kann sich gar nicht erlauben, seinen "besten Kunden" (den Unternehmer) zu verprellen. Anders sieht es mit dem Hersteller selbst aus. Der ist mehr an einem guten Image, also einer mangelfreien Fassade, interessiert.
    Mit freundlichen Grüßen
  3. WDVS-Hersteller: Schutz von Verputzer statt Mangelfreiheit?

    Hersteller
    Danke, Volker
    es gibt wenigstens einen WDVSAbk.-Hersteller, der weniger an die Mangelfreiheit und mehr an ausführender Firma denkt. Und das ist teilweise das Problem. Die "Stellungnahme" vom Hersteller hat mich schockiert. Polemik pur. Also, der Hersteller hat Verputzer und Bauträger in Schutz genommen, und hat mehr oder weniger abZAbk., Gutachten und Bauteiluntersuchung (privat) ignoriert. Ich rede nicht von einem Vertreter, sondern Geschäftsführer der WDVS-Firma.
    Es ist noch nicht klar, was hier unternommen wird, wie es weiter laufen wird, usw. Mit RA haben wir aber schon gesprochen.
    Theoretisch MUSS es eine vollständige Rückbau und Erneuerung der Fassade hier geben. Ob das auch passieren wird ist noch unbekannt. Es geht hier um WEGAbk.-Reihenhäuser und einige Eigentümer sind mit der Rückbau-Idee nicht so begeistert. (Na, ja, alles wird gut ...)
    Nun gibt es die Hagelschäden. Weil die Fassade möglicherweise ohne vollständige Rückbau "repariert" wird, habe ich meine "Hagel-Frage" gestellt.
    Im abZ ist eine gesamt Putzstärke von 7-11 mm vorgesehen. Im Kaufvertrag steht "15 mm Oberputz".
    Vielleicht Stelle ich meine Frage anders: Kann Verputz, mit einer gesamt Putzstärke von 7 mm (also Ober- und Unterputz (Oberputz, Unterputz) zusammen), i.d.R. Hagel "überleben"?
    Danke + Grüße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  4. Fassadenmangel: 30 Jahre Mangelhaftung bei Dünnputz!

    reine Schätzung
    Hallo,
    ibwohl ich "vom Fach" bin, kann ich hier nur schätzen und würde keine Gefahr infolge von Hagel sehen wollen.
    Die Fassade ist trotzdem mangelhaft. Es sollte min. eine verlängerte Mangelhaftung (30 Jahre) und eine entsprechende Bürgschaft rauskommen.
    Mit freundlichen Grüßen
  5. WDVS-Experte: RA Hägele spezialisiert auf Fassadensysteme

    Werbung in fremder Sache
    Hallo,
    Herr RA Hägele ist nach eigener Aussage auf WDV-Systeme spezialisiert (sh. obige Anzeige). Vielleicht sollten Sie mal Kontakt aufnehmen.
    Mit freundlichen Grüßen
  6. Oberputz: 15mm Edelkratzputz laut Vertrag – Abweichungen?

    Auch wenn ich nicht gefragt war
    Laut Vertrag sollen sie einen Oberputz! 15 mm erhalten, das kann nur mit einem mineralischem Edelkratzputz erreicht werden! Wenn sie sieben Millimeter Gesamtputzstärke haben, ist das im höchstfall ein Organischer Armierungsputz (4 mm) sowie ein Scheiben oder Reibeputz 3 mm. Das ist auch preislich ein erheblicher Unterschied. Es gibt ja tatsächlich Leute die Scheibenputz als Kratzputz (manchmal durch die "irreführende" Bezeichnung Kratzputzstruktur) verkaufen. (Und da hört bei mir alles auf! 1 mm wie in der Frage aufgeführt ist definitiv nicht möglich. Es sei denn sie messen nur den Oberputz zwischen dem Korn. Ihr Armierungsputz sollte Minimum 4 mm haben (organisch) und der Oberputz hat dann noch mal 2 mm Minimum. 1 mm Oberputze sind mir nicht bekannt (Außer einige Buntsteinputze, die sind aber für innen gedacht). Mit dem Hagel stimmt was nicht: Er Durchschlägt Plastik (Was denn? Folie?), hinterlässt jedoch auf Autos keine Spuren? Ihre Fassade sollte Hagel eigentlich überstehen, zumal sie keine Waagerechten Flächen haben, wie bei ihrem Auto ... Der Hagel schlägt also wenn überhaupt doch in relativ spitzem Winkel auf. Wenn da einzelne Körner mitgenommen werden lass ich mir das gefallen, aber nicht ganze Teile des Oberputzes. Oder in ihrem Garten flogen irgendwelche andere Teile durch den Wind umher, oder der hagel war sehr extrem ... (z.B. Taubeneigroße meißelförmige Hagelkörner..) Ich glaube mich zu erinnern wer der Hersteller war, da wird ihnen Herr Klein vielleicht gern behilflich sein. Der kennt sich auch mit den Zulassungen und Anforderungen an WDVSAbk. sehr gut aus. Ansonsten wie Herr Stöckel schon sagt, ein Anwalt mit spezifischen Kenntnissen wie Herr Hägele wäre in ihrem Falle ideal. Denn meiner Meinung nach stimmt bei ihnen mit der Haftung des Oberputzes nicht, von der des Bauträger ganz zu schweigen. Hören sie in jedem Falle auf mit dem Hersteller zu sprechen (Zeitverschwendung)! Der ist kein Ansprechpartner: Das dürfte in ihrem Falle nur der Bauträger sein, dem müssen sie Dampf machen!
    Mit freundlichen Grüßen
  7. Hersteller-Stellungnahme: Gutachten ignoriert – Sanierung?

    Danke 🙂
    Danke Thomas
    vor einige Jahre habe ich versucht, Infos direkt vom Hersteller zu holen. Das hat so gut wie nichts gebracht und ich habe damit aufgegeben. Der Verputzer (bzw. Bauträger) hat der Hersteller zum vor Ort Termin im Januar eingeladen, um eine Stellungnahme zum meinen Privat-Gutachten abgeben zu können. An diesem Tag war ich nicht zu Hause und habe erst von diesem Termin erfahren, nachdem ich eine Kopie der s.g. Hersteller-Stellungnahme erhalten habe. ☹Der Herstellername hat übrigens mehr als 3 Buchstaben 😉
    Dass die Fassade weder fachgerecht noch besonders vertragsentsprechend ist, weiß ich. Nur, wenn es um eine ganze Anlage geht, dann wird alles schwieriger. Einige von meine Nachbarn leiden immer noch an den "AWG-Hormon" und wollen nun am liebsten nur "Ruhe". Eine große Sanierung bedeutet "immer noch keine Ruhe". ☹
    Wir habe KEINE 7 mm gesamt Putzstärke! Sowas "hätten" wir, wenn es die "mindest" Putzstärke laut abZAbk. geben würde. Bein einer Untersuchung hier (letztes Jahr) wurde an mehrere Stellen eine gesamt Putzstärke von 3-4 mm gemessen. Wo es jetzt Hagelschaden gibt kann man die Oberputzdicke ziemlich gut messen. An den Schaden-Ränder ist der Putz fast so dünn wie Papier, also teilweise weniger als 1 mm. Wo es eine von den "Körner" am Schadenrand gibt, da kann ich knapp 2 mm messen. Die Schadenstellen hier sind runde Stellen, hauptsächlich ca. 4-6 cm Durchmesser. An den Schadenränder sieht es eigentlich aus, als ob der Oberputz am Armierungsputz kaum haftet. Oder sieht es immer so aus?
    Der Hagel-Sturm war schon heftig (30. Juli). Sachen aus Kunststoff, wie z.B. Kinder-Kästchen im Garten ("waagerecht"), haben Löcher erhalten, meine Biotonne-Eimer z.B. ist jedoch absolut schadenfrei geblieben. 😉 Hier in der Nähe konnte ich keine Autoschaden feststellen. Bei einer Freundin von mir (also 10 Km entfernt!) gab es jedoch jede Menge Autoschaden vom Hagel, aber ihr Verputz hat keine Schaden bekommen. Sie hat aber kein WDVSAbk. und ein andere Verputz.
    Von ihrem Beitrag, verstehe ich, dass eine 7 mm Gesamtputzstärke "meistens" ausreichen soll, wäre aber nicht viel mehr als "Minimum" und deswegen immer noch relativ anfällig. Stimmt das so ungefähr?
    Grüße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  8. Mineralische WDVS: Armierungsschicht ab 7mm – Info!

    Stimmt nicht ganz..
    wir verarbeiten mineralische Systeme, die haben schon eine Armierungsschicht von ca. 7 mm (Gesamtputzstärke hier = Armierungsschicht+Oberputz, nur das wir uns nicht falsch verstehen). Organische Armierungsschichten (meiner Meinung nach kein Putz, sondern eine Spachtelung) haben in der Regel 4 mm Armierungsschichten. Und auch da gibt es vom Hersteller vorgegebene "Mindestputzstärken"! . Der Oberputz 2-3 mm. 7 mm sind da völlig normal und in Ordnung. Für mich hört sich das ohne weitere Kenntnis ihres Systems so an als ob sie wirklich am Rand des Korns Messen, das geht so nicht. Die Kornstärke gibt das Maß an (zumindest bei Reibe und Scheibenputzen). Im Prinzip können sie sich die Putzmasse bei Dünnschichtigen Oberputzen ähnlich wie (dicke) Farbe Vorstellen in der Körner nach gewünschter Struktur sind. zwischen den Körnern haben sie also logischerweise keine 2 mm. Haben sie Zweifel bezüglich der Haftung ihres Putzes ist eine Haftzugprüfung vielleicht angeraten (Hier geht es um Schadensansprüche die eventuell gesichert und dokumentiert werden müssen). Hatten sie nicht mal zum Thema Frostschaden geschrieben? Hatte der Hersteller nicht 7Buchstaben? Also wie heftig der Hagel war, wie dick der Putz ist, wie gut die Haftung ist, kann man alles von hier nicht beurteilen. Mir scheint irgendwie die Putzstärke ist hart an der Grenze aber in Ordnung. Aber die Haftung ... Die Herstellerstellungnahme hat keine Bedeutung, das muss sie nicht Interessieren. Der den sie bezahlen ist verantwortlich für das was er geliefert (verarbeitet) hat. Der Hersteller kann auch nicht sagen: Mindestputzstärke nicht eingehalten ist aber OK!?! (oder habe ich da was falsch verstanden?) Wenn sie einen BMW kaufen der keine Blinker hat kann der Händler auch nicht sagen das BMW gesagt hat ist OK. Der TÜV würd sich klumpig lachen (Nagut, der hinkt etwas..). Also für mich hört sich das so an als ob die Putzstärke Ok ist, aber warum schreibt der Hersteller dann "nicht eingehalten". Oder haben sie ein mineralisches System 4 mm? Irgendwie ist hier einiges Unklar das vor Ort geklärt werden muss..
    Mit freundlichen Grüßen
  9. Putzdicke: Baukleber 700 – Herstellerangaben beachten!

    3-4 mm
    Hallo Thomas,
    was genau für ein Putz auf der Fassade ist weiß ich immer noch nicht ganz sicher. In der Zulassung wird die dünnst mögliche Unterputz "Xxxxxxxxx Baukleber 700" genannt (9 mal x = Hersteller) und laut abZAbk., diese "Baukleber 700" muss mit 3-4 mm Dicke angebracht werden. Die übrige Baukleber (Unterputze) in der Zulassung müssen 4-5 mm dick angebracht werden.
    Auch in der Zulassung sind 3 mögliche Oberputze: mineralische Trockenputze (3-6 mm), Silikatputze (3-4 mm), und Kunstharzputze (3-4 mm)
    Im Terrassenbereich gibt es Abplatzungen. Dort kann man jetzt gerade nur eine "Panzer-Gewebe" sehen. Weder Oberputz noch Unterputz da. (Dort wurde auch keine "normale" Glasfasergewebe angebracht, was auch gegen Hersteller-Richtlinie ist.) Ich kann die "Gesamtputzdicke" an diese Stellen sehr gut messen. Gesamtstärke HÖCHSTENS 4 mm (inkl. Panzergewebe und Putz-Körner 😉.
    Vielleicht ist es der Fall, dass der Verputz in unterschiedliche Dicken angebracht worden ist. Aber, nach so viele Abplatzungen und auch ein Bauteilöffnung (Gesamtputzdicke von SV gemessen: 3-4 mm) und nun Hagelschaden, ich weiß, dass überall wo es Probleme gibt, ist der Oberputz- bzw. Gesamtputzdicke (Oberputze, Gesamtputzdicke) auch dünner als in der abZ vorgesehen ... zu dünn, auch mit Körner voll gemessen. 😉.
    Auf jeden Fall, es ist gut zu wissen, dass 7 mm i.O. wäre. Nach der Hersteller "Stellungnahme" war ich nicht sicher, trotz abZ, ob 7 mm tatsächlich i.O. wäre.
    Danke für die weitere Infos. 🙂
    Grüße
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  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    Hagelschlagresistenz von Fassadenputz: Risiken bei WDVSAbk.-Abweichungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Hagelschlagresistenz von Fassadenputz bei Abweichungen von WDVS-Vorgaben. Ein zentraler Punkt ist die Putzdicke und deren Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit gegen Hagelschäden. Es wird die Rolle der Hersteller und deren Stellungnahmen beleuchtet, sowie rechtliche Aspekte der Mangelhaftung diskutiert. Die Notwendigkeit einer fachgerechten Ausführung gemäß abZAbk. (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) wird hervorgehoben.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag WDVS: Brauchbarkeit nur mit abZ – Fassadenrisiken dürfen Bauprodukte in Deutschland nur verwendet werden, wenn ihre Brauchbarkeit nachgewiesen ist, was bei WDVS-Systemen durch eine abZ erfolgt. Abweichungen können zu Fassadenrisiken führen.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Mineralische WDVS: Armierungsschicht ab 7mm – Info! wird darauf hingewiesen, dass mineralische Systeme eine Armierungsschicht von ca. 7 mm haben können, was wichtig für die Gesamtputzstärke ist. Dies ist relevant für die Hagelschlagresistenz.

    🔴 Risiko: Eine zu geringe Putzdicke, wie im Startbeitrag beschrieben, kann die Hagelschlagresistenz der Fassade erheblich beeinträchtigen. Dies kann zu Hagelschäden und teuren Sanierungen führen. Die Einhaltung der Herstellerangaben und der abZ ist daher entscheidend.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Gutachter hinzuzuziehen, um die tatsächliche Putzdicke und die Konformität mit den WDVS-Vorgaben zu überprüfen. Bei Abweichungen sollte man sich rechtlich beraten lassen, wie im Beitrag WDVS-Experte: RA Hägele spezialisiert auf Fassadensysteme angedeutet, um mögliche Ansprüche geltend zu machen. Beachten Sie auch den Hinweis im Beitrag Putzdicke: Baukleber 700 – Herstellerangaben beachten! bezüglich der korrekten Dicke des Bauklebers.

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