Kellerdämmung mit Styrodur: Reicht die Ausführung mit Bitumenkleber & vollflächigem Auftrag?
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Kellerdämmung mit Styrodur: Reicht die Ausführung mit Bitumenkleber & vollflächigem Auftrag?

Hallo liebe Experten!
wir bekommen von unserem Kellerbauer einen Fertigteilkeller (Beton), versehen mit einem Bitumenanstrich. Man
möge mich jetzt nicht nach der Dicke des Anstriches fragen ... Auf jeden Fall wollen wir, wie ja in einem anderen Beitrag bereits zu lesen war unseren Keller mit einer Wärmeisolierung versehen. Gerade habe ich ein erfrischendes Gespräch mit einem Mitarbeiter des Baumarktes geführt. Erfrischend deswegen weil zumindest für mich sachkundig und freundlich. Trau schau wem, daher wollte ich die empfohlene Vorgehensweise kurz vorstellen, verbunden mit der Bitte um Rückmeldungen.
1. Dämmmaterial BASF Styrodur 2800CS 40 mm mit Falz zum m² Preis von umgerechnet DM 7,77
2. Als "Bitumenkleber" IsoDick 2 K für DM 99,- der Eimer (28 kg)
3. Anbringen der Styrodurplatten mittels punktuellem Auftrag des Bitumenkleber (Vollflächig kann man machen, sei nicht unbedingt notwendig)
4. Anbringen der Platten von der Kellersohle bis zur Oberkante Kellerdecke
5. Mittels doppelseitigem Klebeband oder Nägeln eine Grundmauernschutzfolie (3,95 der m²) fixieren.
6. Wiederverfüllen
Jetzt bitte einmal ganz pragmatisch die Frage, ist das so richtig? sinnig?
Reicht das alles? wurde etwas vergessen?
Mir kommt das so außergewöhnlich überschaubar vor. Allerdings mag der Teufel ja auch im Detail stecken, weil noch nie selber gemacht ...
Wir haben laut Bodengutachten nur mit Sickerwasser zu rechnen, also "wasserseitig" alles normal
Herzlichen Dank für die Meinungen vorab!
  • Name:
  • Heinz Achatz
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unzureichende Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Keller führen.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender oder mangelhafter Drainage kann sich Sickerwasser an der Kellerwand ansammeln und die Dämmwirkung beeinträchtigen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die geplante Kellerdämmung mit Styrodurplatten, angebracht mit Bitumenkleber und vollflächigem Auftrag, unter Berücksichtigung einiger wichtiger Aspekte.

    Wärmedämmung: Styrodur (extrudierter Polystyrol-Hartschaum, XPS) ist grundsätzlich ein geeignetes Dämmmaterial für die Perimeterdämmung, also die Dämmung erdberührter Bauteile. Achten Sie auf eine ausreichende Dämmstärke, die den aktuellen energetischen Anforderungen entspricht (z.B. EnEVAbk. bzw. GEG).

    Abdichtung: Der Bitumenanstrich dient als Abdichtung. Die Dicke des Anstrichs ist entscheidend für die Wirksamkeit. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dicke und Qualität des Bitumenanstrichs sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. 🔴

    Ausführung: Der vollflächige Auftrag des Bitumenklebers ist wichtig, um Hohlräume zu vermeiden, in denen sich Wasser sammeln könnte. Die zusätzliche Fixierung mit Klebeband oder Nägeln ist sinnvoll, bis der Kleber vollständig ausgehärtet ist.

    Bodengutachten und Sickerwasser: Ein Bodengutachten ist essenziell, um die Art des Bodens und das Vorhandensein von Sickerwasser zu beurteilen. Je nach Ergebnis sind zusätzliche Maßnahmen zur Drainage erforderlich, um die Dämmung und die Kellerwand vor Feuchtigkeit zu schützen. 🔴

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung der Kellerdämmung von einem Fachmann (z.B. einem Energieberater oder Bauingenieur) prüfen, um sicherzustellen, dass alle Aspekte (Dämmwirkung, Abdichtung, Drainage) korrekt berücksichtigt werden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Perimeterdämmung
    Die Perimeterdämmung bezeichnet die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, wie Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu minimieren und die Energieeffizienz zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Außendämmung, Wärmedämmung.
    Styrodur
    Styrodur ist ein Markenname für extrudiertes Polystyrol (XPS), einem Hartschaumstoff, der häufig für die Wärmedämmung eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und Wasserbeständigkeit aus.
    Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff.
    Bitumenkleber
    Bitumenkleber ist ein Klebstoff auf Bitumenbasis, der zum Verkleben von Dämmplatten, insbesondere im Erdreich, verwendet wird. Er ist wasserbeständig und bietet eine gute Haftung.
    Verwandte Begriffe: Klebstoff, Abdichtung, Bitumen.
    Sickerwasser
    Sickerwasser ist Wasser, das durch den Boden sickert und sich im Erdreich ansammelt. Es kann die Bausubstanz angreifen und zu Feuchtigkeitsschäden führen.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Drainage, Feuchtigkeit.
    Bodengutachten
    Ein Bodengutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die Informationen über die Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit und das Vorhandensein von Schadstoffen liefert. Es ist wichtig für die Planung und Ausführung von Bauvorhaben.
    Verwandte Begriffe: Baugrund, Geotechnik, Baugrunduntersuchung.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um zu verhindern, dass es sich an der Bausubstanz ansammelt und Schäden verursacht. Sie wird häufig im Bereich der Kellerdämmung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Sickerwasser, Dränageleitung.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Dies kann zu erhöhten Wärmeverlusten und Kondenswasserbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Dämmung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstärke ist für die Kellerdämmung erforderlich?
      Die erforderliche Dämmstärke hängt von den energetischen Anforderungen (GEG) und dem gewünschten U-Wert ab. Ich empfehle, sich von einem Energieberater beraten zu lassen, um die optimale Dämmstärke zu ermitteln.
    2. Ist Bitumenkleber für die Anbringung von Styrodurplatten geeignet?
      Ja, Bitumenkleber ist grundsätzlich geeignet, sofern er für die Verwendung im Erdreich und für Styrodurplatten zugelassen ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben und eine fachgerechte Verarbeitung.
    3. Was ist bei der Abdichtung des Kellers zu beachten?
      Die Abdichtung muss dauerhaft wasserdicht sein und den Lastfall (z.B. drückendes Wasser) berücksichtigen. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    4. Wie wichtig ist ein Bodengutachten?
      Ein Bodengutachten liefert wichtige Informationen über die Bodenbeschaffenheit und das Vorhandensein von Sickerwasser. Diese Informationen sind für die Planung der Abdichtung und Drainage unerlässlich.
    5. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung der Kelleraußenwände und der Bodenplatte im Erdreich. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und die Bildung von Kondenswasser zu verhindern.
    6. Kann ich die Kellerdämmung selbst anbringen?
      Grundsätzlich ist das möglich, jedoch empfehle ich, die Ausführung von einem Fachmann durchführen zu lassen, um Fehler zu vermeiden und eine dauerhafte Wirksamkeit der Dämmung zu gewährleisten.
    7. Welche Alternativen gibt es zu Styrodurplatten?
      Alternativen zu Styrodurplatten sind z.B. Schaumglasplatten oder Mineralschaumplatten. Diese Materialien sind ebenfalls für die Perimeterdämmung geeignet und bieten ähnliche Dämmeigenschaften.
    8. Was bedeutet vollflächiger Auftrag des Bitumenklebers?
      Vollflächiger Auftrag bedeutet, dass der Bitumenkleber ohne Hohlräume auf die gesamte Fläche der Styrodurplatten aufgetragen wird, um eine optimale Haftung und eine wasserdichte Verbindung zu gewährleisten.

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      Tipps zur Verbesserung der Energieeffizienz im Keller durch Dämmung und andere Maßnahmen.
  2. BASF: Styrodur Infos & Anleitungen zur Kellerdämmung

    und noch was ...
    Da suche ich doch gerade noch zu meinem Thema durchs Internet und finde auf der Homepage von BASF jede Menge wirklich gute Informationen. Wen es interessiert:

    und bei Suchbegriff Styrodur eingeben. Jede Menge Infos, PDF's mit Anleitungen usw.
    Könnte sich für die oft diskutierte Kellerdämmungsfrage doch auch für andere als nützlich erweisen ...

    • Name:
    • Heinz Achatz
  3. Bitumenanstrich: 3mm Mindeststärke für Kellerdämmung

    Beschäftige mich gerade mit gleichem Thema!
    Der Bitumenanstrich sollte 3 mm nicht unterschreiten. Die Styrodur Platten würde ich mit dem gleichen Bitumenzeugs aufbringen wie der Kellerbauer benutzte. 40 mm wäre mir ein bisschen mickrig. Bei BASF schau ich auch mal rein.
    • Name:
    • EmKa
  4. Kellerdämmung: Welche Styrodur-Stärke ist optimal?

    Und welche Stärke nehmen Sie?
    Wir haben 40 mm vorgeschlagen bekommen, und Styrodur bekommt man ja auch schon in schwächeren Ausführungen.
    Trotzdem, was für eine Stärke nehmen Sie? und warum?
    Danke vorab
    • Name:
    • Heinz Achatz
  5. Kellerabdichtung: Fragen zu Bitumen, Sickerwasser & Dämmung

    mal ein paar fragen ...
    bitumenanstrich: abdichtende funktion, d.h. Dickbeschichtung?
    Sickerwasser: Ausführungshinweise vom Bodengutachter zur Abdichtung/Entwässerung (Drainage)?
    Kleber: zeugnis/Verträglichkeitsnachweis mit "bitumenanstrich"?
    Verklebung punktuell: Einfluss e. etwaigen Hinterläufigkeit auf Dämmwert?
    Dämmstoffdicke: welche Anforderungen (beheizt/unbeheizt)?
    grundmauerschutzfolie: wie stabil ist die Befestigung, was geschieht, wenn angefüllt wird?
  6. Antworten: Kellerabdichtung, Sickerwasser & Isolierung

    und die Antworten
    Guten Tag Herr Sollacher,
    hier die Antworten soweit es mir möglich ist :
    1. O-Ton: Vertikale Abdichtung, ... Isolierung der Kelleraußenwände gegen Bodenfeuchtigkeit ... (Dachbeschichtung?)
    2. "Während der Bohrarbeiten wurde im Aufschluss BS 1 kein Grundwasser festgestellt. Ebenso wurde zum Zeitpunkt der Baugrunduntersuchung kein Hinweis im Bohrgut auf Schichtenwasserzutritte beobachtet. Sickerwasserzutritte sind jedoch möglich) "
    "Es wird eine Ringdräinage mit Spülschachten empfohlen. "
    "Bei dem erkundeten Untergrund halten wir eine Abdichtung der erdberührenden Bauteile nach DINAbk. 18195, Teil 4 mit den üblichen Abdichtungsmaßnahmen an Gebäuden (Schutzanstrich in Verbindung mit Sickersteinen, einer Grundmauerschutznoppenfolie oder bitumierten Polystyroldränplatten bzw. einer Dickbeschichtung) für ausreichend"
    3. zu dem Kleber kann ich bis auf die Typbezeichnung siehe oben nichts sagen
    4. hier konnte ich keine Frage erkennen. Bitte präzisieren
    5. Der Keller ist unbeheizt. Ein Raum (22 m²) sollen alsbald als Arbeitszimmer ausgebaut werden, das dann für ca. 5-10 Stunden pro Woche genutzt wird. Für diese Zeit wollte ich dann eigentlich mit einem klassischen Radiator oder Heizgebläse "arbeiten".
    6. Auch hier konnte ich mit ihrer Frage leider nichts anfangen. Könnten Sie das bitte auch noch präzisieren?
    Vielen Dank soweit!
    • Name:
    • Heinz Achatz
  7. Kellerdämmung: Risiken bei unpassendem Kleber & Aufbau

    machen wir weiter ...
    nach meinem Verständnis sind höhere gw-Pegel nicht ausgeschlossen.
    also IMHO durchaus nicht unkritisch.
    zu 3)
    wenn Kleber und Dickbeschichtung nicht zusammenpassen, haben sie den schwarzen Peter ...
    zu 4)
    die Platten müssen plan an der Wand "pappen", damit kein Wasser (woher auch immer)
    zwischen Dämmung und Beton läuft (dann wär die Dämmwirkung *ziemlich* schlecht)
    zu 5)
    ohne zu rechnen würde ich min 6-8 cm Dämmung verwenden, um die Kondensatwahrscheinlichkeit
    zu reduzieren
    zu 6)
    ich kenne ihr System nur aus dem Baumarkt.
    mir fehlt da noch einiges, s.u., 3 links
    mir fehlt da auch noch einiges an Risikoaufklärung! für den Kellerbauer ist das
    natürlich toll, wenn er  -  im Schadensfall- sein Risiko auf sie abwälzen kann,
    für sie dürfte das nicht so toll sein.
    sollten sie zum Ergebnis kommen, kritische arbeiten *komplett* von Profis
    ausführen zu lassen, dann fehlt mir nichts mehr 🙂
  8. Bitumenkleber: Verträglichkeit bei Kellerdämmung prüfen!

    Ja weiter ...
    So Herr Sollacher,
    Danke für die Antworten, welche ich meinerseits wieder versuche zu beantworten bzw. zu kommentieren :
    An Grundwasser mag ich nicht so recht glauben. Wir liegen auf der Ostalbhochfläche und die Frage nach Grundwasser wurde von Gemeinde, Bauamt uns sonstigen "Eingeborenen" immer wieder verneinet. Aber das nur so am Rande.
    zu 3) Meinen Sie vom Typ her, oder muss es gar das identische Fabrikat sein? Würde ich beim Kellerbauer einfach hinterfragen und dann das selbe nehmen.
    zu 4) Leuchtet mir absolut ein, damit wäre aber vollflächige Verspachtelung ratsam. Ich kann mir aber nicht erklären woher hier Wasser kommen soll. Die Noppenfolie geht doch bis zur Ebene des Erdreiches und ich hätte die obere Glatte Seite der Folie nach der Fixierung auch mit Bitumenkleber "verspachtelt". Oder unterschätze ich den Willen des Wassers?
    zu 5) Wie lässt sich des denn errechnen. Mich würde das einfach interessieren. Nicht das wir mit 40 mm dämmen und hinterher stellt sich raus, keine Dämmung wäre beinahe besser gewesen. Wenn wir uns schon diesen "Akt" machen, soll es auch einen Sinn haben.
    zu 6) Was für Produkte sind denn empfehlenswert?
    etwas neues: Gleitfolie habe ich nun gelesen. Also PE Folie über die Noppenfolie anbringen? Welche Stärke der PE Folie?
    Danke nochmals vorab, auch an die anderen Teilnehmer.
    • Name:
    • Heinz Achatz
  9. 🔴 Risiko: Laienhafte Kellerdämmung birgt Sanierungsgefahr!

    vielleicht jetzt ...
    ausreichend deutlich, was doch bereits in den verlinkten Beiträgen auch steht:
    was sie vorhaben ist schadensgeneigt und im Fall des mißerfolgs nur teuer und unbequem zu sanieren.
    es gibt bestimmt andere Beschäftigungen für den Bauherren 😉
    mögliche Ersparnis und Risiko passen nicht zusammen.
    beauftragen sie jemanden, den sie ggfs. in die Haftung nehmen können.
    is zwar 'n anderes Thema:
  10. Diskussion: Offene Fragen zur Kellerdämmung erwünscht!

    nun ...
    Herr Sollacher,
    lassen Sie damit die gestellten Fragen offen? Ich würde mich freuen wenn Sie, oder ein anderes Forumsmitglied die offenen Punkte beantworten würde.
    Nebenbei, verfolgt man die Beiträge (speziell in diesem Teil des Forums) drängt sich einem der Tenor auf "erst viel reden und wenn es einem zu lang wird auf den Fachmann verweisen". Verstehen Sie mich bitte nicht falsch Herr Sollacher, natürlich haben Sie zum Teil recht, das viele Dinge von Fachleuten oder sog. Fachleuten besser zu machen sind. Aber dann schließen wir doch dieses Forum ganz schnell? Alles, wirklich alles von der Finanzierung bis hin zur Gartengestaltung kann von Fachleuten (besser?) getan werden. Aber sowohl dieses Forum, wie auch z.B. jeder Baumarkt lebt von dem Tatvorsatz vieler es eben doch selber tun zu wollen. Ja sie haben recht das dies unter Umständen Probleme mit sich bringen kann. Aber was wollen wir alle mehr tun, als die Fragenden auf mögliche Probleme hinzuweisen? Ich kenne das aus meinem Beruf auch. Trotzdem finde ich diese Stimmung in vielen Beiträgen nicht schön. Auch ein MB (MB = Martin Beisse?) sorgt mit seiner persönlichen Note nicht unbedingt zu einem entspannten Klima hier. Kurz Angebunden, teils sarkastisch, Minimalismus ... auch das seit einigen Wochen ganz extrem. Ja sicher, manchmal recht lustig, für manch Fragenden aber mit Sicherheit eine Antwort bei der Sie sich verarscht vorkommen. MB schafft es regelmäßig nicht, seinen mit Sicherheit hohen Sachverstand auf das Niveau der Amateure anzugleichen. Das ist in ungefähr das gleiche das ein Dozent (bin keiner!) machen würde, hätte er nicht die Fähigkeit sich auf das Niveau seiner Teilnehmer einzustellen und würde gottgleich und erhaben in höheren Sphären über dem (minderwertigen?) Rest der Menschheit schweben. Nein ehrlich, der von Ihnen beiden eingeschlagene Weg steht meines Erachtens sehr stark zu der Grundphilosophie solcher Foren. Wenn jemand als Experte auftritt, bringt das auch Verantwortung mit sich. Verantwortung nicht nur in der Inhaltlichen Beantwortung, sondern auch in der Form. Von den Ständigen verweisen auf die Fachleute und der unhöflichen Art mancher Beantwortungen schwindet der Mut überhaupt eine Frage hier zu stellen! Aber die Höflichkeit schwindet ja auch in der restlichen Welt ... warum sollte es hier anders sein?
    Ich kann nur sagen, bitte beantwortet die Fragen sachlich und freundlich, und keiner nimmt einem den Hinweis über, das für das ein oder andere Gewerk besser ein Fachmann "angeheurt" werden soll. Aber nicht mit der Momentan herrschenden Penetranz.
    Schade eigentlich. Aber vermutlich emfpinde ich das alles viel zu subjektiv und sehe auch alles viel zu schwarz ...
    Trotzdem einen Gruß an Sie Herr Sollacher und bitte bitte, fühlen Sie sich nicht angegriffen, nur auf einem Umstand aufmerksam gemacht. Mehr soll es gar nicht sein.
    • Name:
    • Heinz Achatz
  11. Alternative: Fertigkeller mit PUR-Hartschaumplatten Dämmung

    Ich finde Sie sind auf
    dem richtigen Weg (Normale Bodenverhältnisse angenommen). War heute bei BASF auf der Homepage und finde die bieten da wirklich viel. 2800 cs habe ich auch ins Auge gefasst. Wir bekommen auch einen Fertigkeller. Haben uns aber nach langem Hin und Her gegen Beton entschieden. Haben ein gutes Angebot der u.s. Firma bekommen. Aber auch hier: Hersteller stellt Keller und dichtet ab (Dickbeschichtung der Fa. Remmers 5 mm bin gespannt obs auch soviel werden!) Wegen der Gewährleistung kann die Abdichtung nicht bauseits vergeben werden. (Aussage des Verkäufers! toi toi toi). Um die Dämmung werde ich mich selbst kümmern. Zur Stärke der Dämmung folgendes,
    Herstellerangabe: bei 6 cm PURAbk. Hartschaumplatten k-Wert = 0,483
    • bei 12 cm " " k-Wert =0,264.

    Achtung, Aussage dummer Baulaie! " Umso stärker die Dämmung umso besser der k-Wert! " duck
    Stimme Ihrer Kritik übrigens zu. Schön geschrieben. Herr Beisse (hat ja aufgehört) vermisse ich allerdings ein wenig.

    • Name:
    • EmKa
  12. Entscheidung: Kellerbau mit Bitumenanstrich & Folienabklebung

    Unsere Entscheidung
    Liebe Gemeinde,
    gerade haben wir nun das vorerst letzte Gespräch mit Architekt und Kellerbauer (http://www.Knauel.de ) beendet. Das Gespräch mit dem Kellerbauer empfand ich als sehr angenehm. Kein Zeitdruck trotz der fortgeschrittenen Stunde, viel Transfer von Know-how und letztlich wurde uns sehr gut alle Hintergründe erklärt, jede Frage wurde erst abgeschlossen als wir (meine Frau und ich) das Thema verstanden hatten.
    Bestimmt ist es für die ein oder andere Bauherrschaft auch interessant, deswegen hie rnun unser Ergebnis betreffend der Dämmung unseres Kellers der nun nächste Woche gestellt wird.
    1. Isolatin gegen Wasser erfolgt durch den Kellerbauer nicht mittels Bituenanstrich, sondern nach DINAbk. 18195 Teil 4 mit Folienabklebung. Ich erspare mir hier detailliertere Ausführung zu Grundierung (Spezial-Primer, usw.) da dies nicht durch uns selbst erfolgt.
    2. Von der Kellersohle bis zur Oberkante der Kellerdecke bringen wir selbst punktuell geklepte 40 mm Styrodurplatten an. Letzte Reihe bleibt frei und wird erst nach der Hausstellung eingepasst, Fuge (Oberirdisch) mit Montageschaum geschlossen.
    3. Drainage erfolgt übrigens mittelspodrän-Sickerplatten.
    4. danach wird ca. 30-40 cm über die Uunterkante der Styrodurplatten mit Kiesfilter angefüllt
    5. Letztlich kommt eine Systemplatte zu Einsatz, die Noppenmatte und Filtervlies kombiniert.
    Details zum Wiederverfüllen, Spritzschutz, Verputzen usw. lasse ich hier auch weg.
    Die Dämmung von "nur" 40 mm ist für uns ausreichend, da lediglich ein "klater Keller" vermieden werden soll und nur ein Raum stundenweise im Winter für 1-2 Tage pro Woche beheizt wird. Der Rest des Kellers ist klasische Nutzfläche. Anstelle von normalen Kellerfenstern (Acrylglas) haben wir isolierte Wohnraumfenster aus Kunststoff (Holzfenster nur im EG/DGAbk.).
    So dass war es. Ob wir mit dieser Ausführung glücklich werden, kann nur die Zeit zeigen. Wir gehen auf jeden Fall nun diesen Weg.
    Danke an alle Konstruktiven Anregungen, die sehr sehr wertvoll waren. Man möge mir meinen Redeschwall im letzten Beitrag verzeihen, aber es war aus meiner Sicht notwendig.
    In 3-4 Wochen sind wir klüger und in ein paar Jahrzehnten vielleicht nochmal. Wir werden sehen.
    Damit einen schönen Abend an alle Leser und einen Gruß aus dem schwäbischen Filstal!
    • Name:
    • Heinz Achatz
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

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    Kellerdämmung mit Styrodur & Bitumenkleber: Ausführung und Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung der Kellerdämmung mit Styrodurplatten und Bitumenkleber. Wichtige Punkte sind die Dicke des Bitumenanstrichs, die Verträglichkeit des Klebers mit der Abdichtung und die Berücksichtigung von Sickerwasser. Es wird auch die Frage der Dämmstoffstärke und die Notwendigkeit einer Drainage diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermeidung von Risiken und potenziellen Schäden durch unsachgemäße Ausführung.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Risiko: Laienhafte Kellerdämmung birgt Sanierungsgefahr! wird darauf hingewiesen, dass eine fehlerhafte Ausführung der Kellerdämmung teure Sanierungen nach sich ziehen kann. Daher sollte man die Risiken nicht unterschätzen und im Zweifelsfall einen Fachmann beauftragen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag BASF: Styrodur Infos & Anleitungen zur Kellerdämmung verweist auf umfangreiche Informationen und Anleitungen zur Kellerdämmung auf der BASF-Homepage. Diese können eine wertvolle Ressource für die Planung und Ausführung der Dämmarbeiten sein.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Verklebung der Styrodurplatten ist darauf zu achten, dass diese vollflächig an der Wand "pappen", um Hinterläufigkeit von Wasser zu vermeiden, wie im Beitrag Kellerdämmung: Risiken bei unpassendem Kleber & Aufbau erläutert wird. Andernfalls kann die Dämmwirkung erheblich beeinträchtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, vor Beginn der Arbeiten ein Bodengutachten einzuholen, um die Sickerwasserverhältnisse zu klären und die Abdichtungsmaßnahmen entsprechend anzupassen. Zudem sollte die Verträglichkeit von Bitumenkleber und Dickbeschichtung unbedingt geprüft werden, wie im Beitrag Bitumenkleber: Verträglichkeit bei Kellerdämmung prüfen! betont wird.

    📊 Fakten/Zahlen: Ein Bitumenanstrich sollte eine Mindeststärke von 3 mm aufweisen, um eine ausreichende Abdichtung zu gewährleisten, wie im Beitrag Bitumenanstrich: 3mm Mindeststärke für Kellerdämmung erwähnt wird. Die Wahl der Dämmstoffstärke hängt von den Anforderungen (beheizt/unbeheizt) ab und sollte entsprechend den Empfehlungen der Hersteller erfolgen.

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