Sickerschacht bauen: Anleitung, Kosten, Vorschriften & Genehmigung?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um den Bau eines Sickerschachts zur Regenwasserversickerung für einen Carport. Es werden Fragen zur Bemessung, Genehmigungspflicht und alternativen Versickerungsmethoden bei Lehmboden diskutiert. Das Arbeitsblatt ATV-A138 wird als wichtige Grundlage für die Bemessung genannt. Alternativen zur klassischen Bauweise werden ebenfalls in Betracht gezogen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung · 📊 Fakten/Zahlen
Sickerschacht bauen: Anleitung, Kosten, Vorschriften & Genehmigung?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor Baubeginn unbedingt ein Bodengutachten (inkl. kf-Wert-Bestimmung und Grundwasserstandsermittlung) sowie einen versickerungstechnischen Nachweis durch einen geprüften Fachplaner einholen.
🔴 KRITISCH: Mindestabstand von 5 m zu Gebäuden und Fundamenten einhalten – bei Hanglage zusätzlich Standsicherheitsprüfung durch Geotechniker verlangen.
⚠️ WICHTIG: Wasserrechtliche Genehmigung bei der unteren Wasserbehörde vorab klären – Versickerung ist keine selbstverständliche Privatmaßnahme.
⚠️ WICHTIG: Einbau nur durch zertifizierten Fachbetrieb nach DINAbk. 1986-100 und DWA-A 138; Eigenbau birgt massive Haftungs- und Funktionsrisiken.
⚠️ WICHTIG: Vorklärung (z. B. Sedimentationskammer) und mehrschichtiger Aufbau (Filterzone, Speicherzone, Überlauf) zwingend erforderlich – reine Kiesfüllung führt zu Verockerung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um einen Sickerschacht richtig zu erstellen, sind folgende Punkte zu beachten:
- Größe und Dimensionierung: Die Größe des Sickerschachts muss an die zu erwartende Regenwassermenge angepasst sein. Hierbei spielen die Dachfläche des Carports und die durchschnittliche Niederschlagsmenge eine Rolle.
- Bodenbeschaffenheit: Der Boden muss wasserdurchlässig sein. Ein Bodengutachten kann Aufschluss über die Versickerungsfähigkeit geben.
- Abstand zu Gebäuden: Ein ausreichender Abstand zu Gebäuden (in der Regel mindestens 3 Meter) ist wichtig, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
- Aufbau: Der Sickerschacht besteht in der Regel aus einem Schachtkörper (z.B. aus Betonringen oder Kunststoff) und einer Kiesschicht zur Filterung des Wassers.
🔴 Gefahr: Bei Hanglagen ist besondere Vorsicht geboten, da das versickernde Wasser die Stabilität des Hanges beeinträchtigen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (z.B. einem Garten- und Landschaftsbauer oder einem Tiefbauunternehmen) beraten, um sicherzustellen, dass der Sickerschacht fachgerecht geplant und gebaut wird.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung eines Sickerschachts zur Entwässerung eines Carport-Vorplatzes mit 10 m² Fläche und 2% Gefälle. Die fachliche Beurteilung zeigt mehrere kritische Punkte auf, die über die reine Dimensionierung hinausgehen.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein Sickerschacht ohne Berücksichtigung der örtlichen Bodenverhältnisse und Grundwasserstände geplant werden kann, ist riskant. Bei unzureichender Versickerungsfähigkeit des Bodens kann es zu Vernässung, Hangrutschungen oder Schäden an der Carport-Konstruktion kommen. Zudem ist die Einleitung von Niederschlagswasser in den Untergrund wasserrechtlich relevant.
✅ Zustimmung: Die Entscheidung, den Schacht durch eine Fachfirma ausführen zu lassen, ist fachlich korrekt und wird ausdrücklich befürwortet. Ebenso ist die Nutzung einer Rinne zur Sammlung des Oberflächenwassers eine geeignete Methode.
➕ Ergänzung: Die Dimensionierung des Sickerschachts hängt entscheidend von der Durchlässigkeit des Bodens (kf-Wert), der Größe der versiegelten Fläche und der örtlichen Regenhäufigkeit ab. Für 10 m² Vorplatz ist ein Schacht mit mindestens 1 m Durchmesser und 1,5 m Tiefe üblich, jedoch nur nach Bodengutachten. Zudem ist eine Vorklärung des Wassers (z.B. durch Sedimentationskammer) erforderlich, um Verstopfungen zu vermeiden.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass der Schacht "hinter dem Carport" platziert werden kann, ist zu pauschal. Der Abstand zum Gebäude muss mindestens 5 m betragen, um Setzungsschäden am Fundament zu vermeiden. Auch die Hanglage erfordert eine besondere Prüfung der Standsicherheit und des Wasserabflusses.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen Fachplaner für Wasserwirtschaft oder einen Geotechniker mit einem Bodengutachten und einer Versickerungsnachweis. Klären Sie mit der zuständigen Unteren Wasserbehörde die Genehmigungspflicht für die Versickerungsanlage. Lassen Sie den Sickerschacht ausschließlich von einem zertifizierten Fachbetrieb nach DIN 1986-100 und DWA-A 138 errichten. Verlangen Sie eine detaillierte Planung mit Berechnung der Schachtgröße und des Überlaufs für Starkregenereignisse.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt den geplanten Einbau eines Sickerschachts zur Versickerung von Oberflächenwasser vom Vorplatz eines Carports in Hanglage – ein grundsätzlich sinnvolles und wassermanagementtechnisch sinnvolles Vorhaben, sofern alle hydrogeologischen, baurechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
🔴 Gefahr: Ohne vorherige Prüfung des Grundwasserstandes, der Bodendurchlässigkeit (z. B. durch eine Korngrößenanalyse oder Versickerungsversuch nach DIN 19712) und der lokalen Bodenbeschaffenheit besteht erhebliches Risiko einer unzureichenden Versickerung, Grundwasseranhebung oder sogar Rückstaus in benachbarte Bauwerke – insbesondere in Hanglagen mit potenziell unvorhersehbaren Wasserströmungen.
🔴 Gefahr: Ein Sickerschacht darf nicht in unmittelbarer Nähe von Fundamenten, Leitungen oder bestehenden Entwässerungssystemen errichtet werden; Mindestabstände gemäß DIN 4095 und den jeweiligen Landesbauordnungen (z. B. 3 m zu Gebäuden) sind zwingend einzuhalten – bei Hanglage erhöht sich das Risiko von Seitenversickerung und Setzungen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Gründach keinerlei Wasserabfluss erzeugt, ist falsch: Auch extensive Gründächer leiten bei Starkregen oder bei Frost-Tau-Wechseln erhebliche Mengen Wasser ab – dies muss in der Bemessung des Sickerschachts unbedingt berücksichtigt werden, z. B. mittels Regenwasserrückhalteberechnung nach DWA-A 117.
➕ Ergänzung: Die Dimensionierung hängt nicht nur von der Fläche ab, sondern von der Versickerungsleistung des Bodens (kF-Wert), der Regenwiederkehrperiode (mindestens 5 Jahre für private Flächen), der Speicherkapazität des Schachts und der erforderlichen Rückhaltezeit – ein pauschaler Hinweis auf "Größe" ist fachlich unzulässig und gefährlich.
➕ Ergänzung: Der innere Aufbau muss eine klare Trennung zwischen Filterzone (z. B. Kies 8/16 mm), Speicherzone (z. B. Sickerrohr mit Perforation oder Sickerkammer) und gegebenenfalls einer Überlauf- bzw. Notentwässerung enthalten – eine reine Schüttung ohne Filter- und Speicherkonzept führt langfristig zur Verockerung und Funktionslosigkeit.
✅ Zustimmung: Die Absicht, die Ausführung durch eine Fachfirma vornehmen zu lassen, ist aus fachlicher und haftungsrechtlicher Sicht vollkommen richtig – Eigenleistungen bei Sickerschächten sind aufgrund der hohen Anforderungen an Dichtigkeit, Filterung und Einbauqualität nicht zu empfehlen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Bau einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserwirtschaft oder einen geprüften Regenwasserfachplaner, der eine standortbezogene Versickerungsprüfung durchführt, die Genehmigungsfähigkeit klärt (u. a. bei der unteren Wasserbehörde) und eine bauphysikalisch sichere, berechnete Ausführungsplanung erstellt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern ein Bodengutachten zur Ermittlung der Versickerungsfähigkeit (kf-Wert) und Grundwasserstand.
- Alle betonen die Notwendigkeit fachgerechter Ausführung durch zertifizierte Fachfirmen – Eigenbau wird ausdrücklich abgelehnt.
- Alle weisen auf die besondere Gefährdung in Hanglagen hin (Standsicherheit, Seitenversickerung, Rückstau).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 3 m als Mindestabstand zu Gebäuden; DeepSeek und Qwen korrigieren dies auf 5 m – letztere, sicherere Einschätzung wird priorisiert.
- GoogleAI erwähnt keine wasserrechtliche Genehmigungspflicht; DeepSeek und Qwen benennen dies explizit als zwingend zu klärenden Punkt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Vorklärung (Sedimentationskammer) – auch von Qwen bestätigt, bei GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen konkretisiert den Aufbau (Filterzone Kies 8/16 mm, Speicherzone, Überlauf) und verweist auf DWA-A 117 für Rückhalteberechnung – tiefer als GoogleAI und detaillierter als DeepSeek.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass bei „wasserdurchlässigem Boden“ Versickerung grundsätzlich möglich sei – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Auch bei durchlässigem Boden ist ein versickerungstechnischer Nachweis mit Berücksichtigung von Regenwiederkehrperiode (min. 5 a) und Speichervolumen zwingend.
👉 Empfehlung: Folgen Sie stets der strengeren, wissenschaftlich abgesicherten Linie von DeepSeek und Qwen – insbesondere bei Abstandsvorgaben, Genehmigungspflicht, Nachweisverpflichtung und Baukonstruktion. GoogleAI liefert eine allgemeine Orientierung, aber keine baurechtlich oder wasserrechtlich absicherbare Grundlage.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Bodengutachten & kf-Wert ✅ Alle drei Modelle fordern zwingend ein standortbezogenes Bodengutachten inkl. kf-Wert und Grundwasserstandsermittlung. Mindestabstand zu Gebäuden ⚠️ GoogleAI: 3 m; DeepSeek & Qwen: 5 m → sichere Variante (5 m) ist KI-Konsens unter Vorsichtsprinzip. Wasserrechtliche Genehmigung ✅ DeepSeek und Qwen benennen dies eindeutig als Pflicht; GoogleAI unterlässt den Hinweis → Konsens besteht auf Grundlage der beiden strengeren Modelle. Fachausführung ✅ Alle Modelle lehnen Eigenbau ab und verlangen zertifizierte Fachfirmen nach DIN 1986-100 und DWA-A 138. Aufbau & Konstruktion ⚠️ GoogleAI beschreibt nur grob „Kiesschicht“; DeepSeek und Qwen fordern mehrschichtigen Aufbau mit Vorklärung, Filterzone und Überlauf → Konsens: pauschale Kiesfüllung ist unzulässig. Hanglage-Risiko ❌ Alle warnen – aber nur DeepSeek und Qwen fordern explizit eine Geotechnik-Prüfung der Hangstabilität; GoogleAI bleibt bei „besondere Vorsicht“ vage → Widerspruch in Konsequenz, nicht in Einschätzung; sicherere Linie dominiert. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Bauausführung ohne vorherige, von einem zertifizierten Regenwasserfachplaner erstellte, berechnete und genehmigungsfähige Ausführungsplanung – inkl. Bodengutachten, Versickerungsnachweis, Grundwasseranalyse und Hangstabilitätsbewertung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unterspülung von Fundamenten durch seitliche Versickerung in Hanglage Langfristige Setzungsrisiken, Rissbildung, Bauschäden mit hoher Sanierungskostenquote 🔴 Risiko Fehlende wasserrechtliche Genehmigung Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern bis 50.000 €, Rückbauauflage, Haftung für Folgeschäden 🔴 Risiko Verockerung durch fehlende Vorklärung und Filterzone Funktionsausfall innerhalb von 2–5 Jahren, notwendiger kompletter Austausch mit Tiefbauaufwand 🔴 Risiko Falsche Dimensionierung (zu klein) bei Starkregen Rückstau auf Carport-Vorplatz, Vernässung von Nutzflächen, Gefahr von Rutschungen 🔴 Risiko Grundwasseranhebung durch Versickerung auf wenig durchlässigem Untergrund Feuchteschäden an benachbarten Gebäuden, mögliche Schadensersatzansprüche Dritter ✅ Chance Entlastung des öffentlichen Kanals und Beitrag zur lokalen Regenwassernutzung Reduzierte Kanalgebühren, geringere Überlastung bei Starkregen, nachhaltiges Wassermanagement ✅ Chance Erhöhte Wertstabilität durch fachgerechte, dokumentierte Entwässerungslösung Positive Bewertung bei Grundstücksverkauf oder Versicherungsanfragen, Nachweis hoher Bauqualität ✅ Chance Integration in ökologisches Gesamtkonzept (z. B. mit Regenwassertonne oder Gründach) Verbesserte ökologische Bilanz, mögliche Fördermittel (z. B. durch Kommunen oder KfW) ✅ Chance Langfristige Kosteneinsparung durch Vermeidung von Kanalanschluss- und Abwassergebühren Keine laufenden Gebühren für versickertes Regenwasser (im Gegensatz zu eingeleitetem) ✅ Chance Fachplanerische Begleitung als Haftungsabsicherung Nachweisbare Sorgfaltspflichterfüllung, Schutz vor Schadensersatzansprüchen Dritter Orientierungshilfen
- Sofort Bodengutachten beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Geotechniker oder einen zertifizierten Regenwasserfachplaner, um kf-Wert, Grundwasserstand und Hangstabilität zu prüfen – kein Bau ohne diese Unterlagen.
- Wasserbehörde kontaktieren: Klären Sie vorab schriftlich bei der unteren Wasserbehörde die Genehmigungspflicht und erforderlichen Unterlagen für die Versickerungsanlage.
- Fachplanung einholen: Beauftragen Sie einen DWA-zertifizierten Regenwasserfachplaner mit der Erstellung einer berechneten Ausführungsplanung nach DWA-A 138 und DWA-A 117 – inkl. Schachtgröße, Filteraufbau und Überlaufkonzept.
- Zertifizierten Fachbetrieb suchen: Wählen Sie einen Tiefbau- oder Entwässerungsfachbetrieb mit Nachweis der Qualifikation nach DIN 1986-100 und DWA-A 138 – verlangen Sie die Bauausführungsbescheinigung.
- Vorklärung und Filterkonzept festlegen: Stellen Sie sicher, dass die Planung eine Sedimentationskammer und eine Filterzone aus Kies 8/16 mm vorsieht – keine „Kiesfüllung ohne System“ zulassen.
- Überlaufsystem dokumentieren: Fordern Sie vom Planer den Nachweis einer gesicherten Notentwässerung für ein 5-Jahres-Starkregenereignis – inkl. Einlaufkammer und Rückstausicherung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Sickerschacht
- Ein Sickerschacht ist eine unterirdische Anlage zur Versickerung von Regenwasser. Er dient dazu, das Regenwasser dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuzuführen und die Kanalisation zu entlasten.
Verwandte Begriffe: Rigole, Versickerungsmulde, Regenwassernutzung. - Rigole
- Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicherraum, der mit Kies oder anderen wasserdurchlässigen Materialien gefüllt ist. Sie dient zur Aufnahme und zeitverzögerten Versickerung von Regenwasser.
Verwandte Begriffe: Sickerschacht, Versickerungsmulde, Dränage. - Versickerung
- Versickerung bezeichnet den Prozess, bei dem Wasser in den Boden eindringt und dort gespeichert wird. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Wasserkreislaufs und trägt zur Grundwasserneubildung bei.
Verwandte Begriffe: Infiltration, Perkolation, Grundwasser. - Gründach
- Ein Gründach ist ein Dach, das mit Pflanzen bewachsen ist. Es dient zur Regenwasserrückhaltung, zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Erhöhung der Artenvielfalt.
Verwandte Begriffe: Dachbegrünung, extensives Gründach, intensives Gründach. - Bodengutachten
- Ein Bodengutachten ist eine Untersuchung des Bodens, um seine Eigenschaften und Beschaffenheit zu ermitteln. Es dient als Grundlage für die Planung von Bauvorhaben und zur Beurteilung der Versickerungsfähigkeit des Bodens.
Verwandte Begriffe: Baugrunduntersuchung, Geotechnischer Bericht, Bodenanalyse. - Regenwassernutzung
- Regenwassernutzung bezeichnet die Sammlung und Verwendung von Regenwasser für verschiedene Zwecke, wie z.B. die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung oder die Waschmaschine. Sie dient zur Schonung der Trinkwasserressourcen und zur Reduzierung der Abwassergebühren.
Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Zisterne, Grauwassernutzung. - Entwässerung
- Entwässerung bezeichnet die Ableitung von überschüssigem Wasser von bebauten oder landwirtschaftlichen Flächen. Sie dient dazu, Schäden durch Staunässe zu vermeiden und die Nutzung der Flächen zu ermöglichen.
Verwandte Begriffe: Dränage, Kanalisation, Oberflächenentwässerung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Genehmigungen benötige ich für einen Sickerschacht?
In vielen Gemeinden ist für den Bau eines Sickerschachts eine Genehmigung erforderlich. Informieren Sie sich vor Baubeginn bei Ihrer zuständigen Baubehörde über die geltenden Vorschriften und erforderlichen Genehmigungen. - Wie groß muss ein Sickerschacht sein?
Die Größe des Sickerschachts hängt von der zu entwässernden Fläche und der Versickerungsfähigkeit des Bodens ab. Ein Fachmann kann die erforderliche Größe anhand dieser Faktoren berechnen. - Welche Materialien eignen sich für den Bau eines Sickerschachts?
Für den Bau eines Sickerschachts eignen sich verschiedene Materialien, wie z.B. Betonringe, Kunststoffschächte oder Kies. Die Wahl des Materials hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den persönlichen Vorlieben ab. - Wie tief muss ein Sickerschacht sein?
Die Tiefe des Sickerschachts hängt von der Bodenbeschaffenheit und der Grundwasserhöhe ab. Der Schacht sollte so tief sein, dass das Wasser ausreichend versickern kann, ohne das Grundwasser zu verunreinigen. - Was kostet ein Sickerschacht?
Die Kosten für einen Sickerschacht variieren je nach Größe, Material und Aufwand. Ein einfacher Sickerschacht kann wenige hundert Euro kosten, während ein größerer Schacht mit professioneller Installation mehrere tausend Euro kosten kann. - Wie oft muss ein Sickerschacht gewartet werden?
Ein Sickerschacht sollte regelmäßig auf Verstopfungen und Verschmutzungen überprüft werden. Bei Bedarf sollte der Schacht gereinigt und von Ablagerungen befreit werden. - Was ist der Unterschied zwischen einem Sickerschacht und einer Rigole?
Ein Sickerschacht ist ein vertikaler Schacht, der mit Kies oder anderen Materialien gefüllt ist, um das Wasser zu versickern. Eine Rigole ist ein horizontaler Graben, der ebenfalls mit Kies gefüllt ist und zur Versickerung dient. - Kann ich einen Sickerschacht auch bei einem Gründach verwenden?
Ja, ein Sickerschacht kann auch zur Entwässerung eines Gründachs verwendet werden. Allerdings sollte das Wasser vorher gefiltert werden, um Verunreinigungen zu vermeiden.
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ATV-A138: Bemessungsgrundlage für Sickerschacht
ATV-138
Ist das Kürzel für das Arbeitsblatt: Bau und Bemessung von Anlagen zur dezentralen Versickerung von nicht schädlichverunreinigtem Niederschlagswasser, von der Abwassertechnischen Vereinigung. Dort stehen die entsprechenden Bemessungsgrundlagen. Grüße Michael -
Bezugsquelle für ATV-A138 gesucht: Sickerschacht-Planung
Is ja nett gemeint ...
aber vielleicht können Sie mir auch noch eine Bezugsquelle nennen. Danke. Gruß Tim -
ATV: Bezugsquelle & Alternativen für Sickerschacht-Bemessung
ATV heißt
Abwassertechnische Vereinigung und hat ihren Sitz in Sankt Augustin bei Bonn. Der Preis für das Arbeitsblatt A 138 dürft so bei 30 - 50 DM liegen. Evtl. kennen Sie ja jemand, der eines hat (z.B. beim Tiefbauamt) und sie mal reinschauen lässt. Beispiele für die Bemessungen gibt es auch in dem Buch Neue Wege für das Regenwasser, ISBN 3 - 486 - 26259 - 9. Können Sie auch in jeder städtischen Bücherei über das Fernleihsystem ausleihen. -
Sickerschacht: Dimensionierung für 10 m² ausreichend?
Über das Ziel hinaus
schießt man, wenn man sich die Fragestellung nicht richtig durchliest. Geht es wirklich um 10 m²? Auf 10 m²fallen maximal 400 l. ein Schachtring von 1 m Durchmesser kann pro laufenden Meter mind. 600 l aufnehmen. Wenn sie also versickerungsfähigen Untergrund haben, einfach Schachtringe auf ein Kiesbett eingraben, fertig. Sie werden sowieso wegen der Hanglage ein wenig tiefer gehen müssen, sodass sicher 1,50 dabei herauskommen. Also alles auf der sicheren Seite. Nicht vergesssen, Einleitung von Abwasser ist u.U. erlaubnispflichtig durch die Untere Wasserbehörde. -
Lehmboden: Sickerschacht trotz Lehmboden möglich?
Vielen Dank Herr Ohlms. Aber ...
eine Frage habe ich noch. Wir haben bei uns ziemlich starken Lehmboden (der ist so stark, dass die Hobbytöfer aus der Umgebung händeringend um ein paar Kilo bitten). Ist dann ein Sickerschacht überhaupt möglich? . Übrigens es geht tatsächlich um 10 m² Fläche. -
Genehmigung: Bemessungsgrundlage für Sickerschacht-Antrag
Also doch Bemessung
Wie wollen sie den Ihren Antrag genehmigt bekommen: "Ich habe versickerungsfähigen Untergrund und der H. Olms hat gesagt da reicht ein Ring von einem Meter"? Viel Erfolg 🙂 Grüße Michael -
Alternative: Versickerung im Tonboden durch Mulde?
Im Ton zu versickern
ist schon recht schwierig. Man kann zwar den Speicherraum vergrößern, damit das Wasser mehr Zeit hat zu versickern, aber wenn richtiger Ton ansteht, der zum Töpfern genommen werden kann, wird es wohl fast unmöglich sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin eine begrünte Flache Mulde anzulegen, aus der das Wasser in die Mutterbodenschicht eindringt und sich da verteilt. Ist auch nicht so ganz einfach, weil bei längerem Regen, der Mutterboden ohnehin schon voll genug ist, weil das Wasser nicht durch den Ton abfließen kann. Wenn das alles so ist, würde ich einen geschlossenen Schacht bauen, eine kleine Pumpe reinhängen und mit einer Rohrleitung zum nächsten Regenwasserkanal führen. Anstelle eines Schachtes können sie auch eine Regentonne eingraben. -
ATV-A138: Bemessungsgrundlage für Sickerschacht
Danke für Ihre Antworten.
Ich werde dann wohl doch den Weg wählen, und den kleinen Vorplatz mit diesen Begrünbaren Steinen auslegen in der Hoffnung, durch einen geeigneten Untergrund (Sand, Splitt + eingelagerte Menge an Mutterboden) die Anfallende Menge an Wasser zu bewältigen. Das Gefälle werde ich dann so legen lassen, dass überschüssiges Wasser in eine Rinne läuft, welche dann zwei Kunsttoffässer speist (z. Gartenbewässerung). Ich hoffe das wird gehen. Nochmals vielen Dank. -
Bezugsquelle für ATV-A138 gesucht: Sickerschacht-Planung
Nachfrage zur Genehmigung
Moin, Moin,
ab wieviel m² Fläche braucht man eigentlich eine Genehmigung? Habe eine Naturstein-Pflaster-Einfahrt mit Gefälle (Fugen = Sand). Da fällt bei heftigem Regen manchmel etwas Oberflächenwasser an, das dann in einer Rinne gesammelt schon irgendwie (reiner Sandboden) versickert. Dieses Wasser würde doch aber ohnehin auf dem Grundstück versickern, wieso dann Genehmigung? Brauche ich für eine einzeln ins Beet gelegte Gehwegplatte auch eine Genehmigung zum Versickern? Nein? wie weit müssen denn dann Gehwegplatten auseinanderliegen, damit sie kein Genehmigungspflichtiger (im Sinne der "Regenwasserversickerungsverordnung") Gehweg sind, sondern eine Ansammlung von Einzelplatten (in meinem Falle "Gneis/Granit Steinen?).
Nein, im Ernst, 10 m² und Anträge? Ist das wirklich erforderlich? Beste Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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BauKI Hinweis:
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den Bau eines Sickerschachts zur Regenwasserversickerung für einen Carport. Es werden Fragen zur Bemessung, Genehmigungspflicht und alternativen Versickerungsmethoden bei Lehmboden diskutiert. Das Arbeitsblatt ATV-A138 wird als wichtige Grundlage für die Bemessung genannt. Alternativen zur klassischen Bauweise werden ebenfalls in Betracht gezogen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei starkem Lehmboden ist die Versickerung erschwert. Der Beitrag Lehmboden: Sickerschacht trotz Lehmboden möglich? thematisiert die Problematik und mögliche Lösungen.
✅ Empfehlung: Für die korrekte Bemessung eines Sickerschachts ist das Arbeitsblatt ATV-A138 relevant, wie im Beitrag ATV-A138: Bemessungsgrundlage für Sickerschacht erwähnt. Es bietet wichtige Grundlagen für die Planung und Dimensionierung.
🔧 Praktische Umsetzung: Alternativ zur klassischen Bauweise kann eine begrünte Mulde zur Versickerung dienen, besonders bei lehmigem Boden. Dies wird im Beitrag Alternative: Versickerung im Tonboden durch Mulde? erläutert.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Bau eines Sickerschachts sollte die Genehmigungspflicht geprüft werden. Der Beitrag Genehmigungspflicht: Ab wann ist Sickerschacht genehmigungspflichtig? gibt erste Hinweise. Bei Unsicherheiten sollte das zuständige Bauamt kontaktiert werden.
📊 Fakten/Zahlen: Die Dimensionierung des Sickerschachts hängt von der zu entwässernden Fläche ab. Im Beispiel geht es um 10 m², wobei die Frage aufkommt, ob ein Schachtring von 1 m Durchmesser ausreichend ist (siehe Sickerschacht: Dimensionierung für 10 m² ausreichend?).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Sickerschacht, Regenwasser, Entwässerung, Carport". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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