Horizontalsperre im Altbau: Sägeverfahren vs. Rammverfahren – Kosten, Statik & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Wahl des geeigneten Verfahrens zur Horizontalsperre im Altbau, wobei Säge- und Rammverfahren verglichen werden. Statische Bedenken, Kosten und die Notwendigkeit einer neutralen Expertenmeinung werden thematisiert. Die Bedeutung der Erfahrung und Unabhängigkeit des ausführenden Unternehmens wird hervorgehoben. Auch die Risiken mechanischer Sperren im Altbau werden diskutiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Horizontalsperre im Altbau: Sägeverfahren vs. Rammverfahren – Kosten, Statik & Risiken?

Mein Altbau (1869-84) benötigt eine horizontale Sperre. Meine Architektin möchte diese im Sägeverfahren ausführen.
Ich würde das Rammverfahren bevorzugen (durchgehende Fuge vorhanden), da mir deucht, dass es hier weniger statische Probleme geben könnte. (natürlich gibt es einen begleitendnen Statiker) Trotzdem brauche ich nicht noch mehr Risse in meiner Fassade. Der Kostenfaktor spielt natürlich auch eine Rolle. Und die zu erwartende Lärmbelastung, da es sich um einen zentralen innerstädtischen Wohnbereich handelt. Am wichtigsten ist aber, dass es auch funktioniert. Also, nun was besser? Oder doch steinweiser Austausch mit Abdichtung?
  • Name:
  • Bettina Ingenkamp
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Ausführung einer Horizontalsperre ist eine schriftliche statische Unbedenklichkeitserklärung eines auf historische Baukonstruktionen spezialisierten Statikers zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Beide Verfahren (Säge- und Rammverfahren) können bei altersschwachem Mauerwerk aus der Zeit vor 1880 zu irreversiblen Rissbildungen, lokalen Ausbrüchen oder Fassadenverformungen führen – eine vorherige Mauerwerksanalyse mit Kernbohrung und Mörtelprüfung ist Pflicht.

    ⚠️ WICHTIG: Die vorhandene durchgehende Fuge kann das Rammverfahren begünstigen – doch nur, wenn sie sauber freigelegt, trocken und frei von Mörtelresten ist; andernfalls entsteht eine Feuchtebrücke mit Schimmelrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: Hoher Lärm (bis 100 dBAbk.(A) beim Sägen; Impulsgeräusche beim Rammen) erfordert vorabige Genehmigung und Nachbarschaftsabsprachen – insbesondere in Innenstadtlagen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie unsicher sind, welches Verfahren zur Ausführung einer Horizontalsperre in Ihrem Altbau am besten geeignet ist. Beide Verfahren – Sägeverfahren und Rammverfahren – haben Vor- und Nachteile, die ich im Folgenden erläutern möchte.

    Beim Sägeverfahren wird das Mauerwerk horizontal aufgesägt, um eine wasserundurchlässige Schicht einzubringen. 🔴 Hierbei besteht die Gefahr von statischen Problemen, insbesondere bei älteren Gebäuden. Es ist wichtig, dass die Arbeiten von einem erfahrenen Fachmann durchgeführt werden, der die Statik des Gebäudes beurteilen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

    Das Rammverfahren hingegen erzeugt eine durchgehende Fuge, in die ein Abdichtungsmaterial eingebracht wird. Sie vermuten richtig, dass dieses Verfahren potenziell weniger statische Probleme verursachen könnte, da das Mauerwerk nicht durchtrennt wird. Allerdings ist auch hier eine sorgfältige Ausführung wichtig, um die Wirksamkeit der Sperre zu gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Unabhängig vom gewählten Verfahren ist es entscheidend, dass vor Beginn der Arbeiten eine gründliche Analyse des Mauerwerkszustands durchgeführt wird. Vorhandene Risse in der Fassade könnten ein Hinweis auf tieferliegende Probleme sein, die vor der Ausführung der Horizontalsperre behoben werden müssen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen dringend, einen Statiker hinzuzuziehen, der die Statik Ihres Gebäudes beurteilt und Empfehlungen für das geeignete Verfahren gibt. Lassen Sie sich von verschiedenen Fachbetrieben Angebote erstellen und vergleichen Sie diese sorgfältig. Achten Sie darauf, dass die Betriebe über Erfahrung mit Altbausanierungen und den genannten Verfahren verfügen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Fall betrifft die nachträgliche Horizontalsperre in einem Altbau aus den Jahren 1869-84, ein klassisches Problem bei aufsteigender Feuchtigkeit. Die Entscheidung zwischen Säge- und Rammverfahren ist komplex und hängt von mehreren Faktoren ab, die über die reine Kostenfrage hinausgehen. Zunächst ist die Aussage, dass das Rammverfahren weniger statische Probleme verursache, zu hinterfragen. Beide Verfahren greifen in die Bausubstanz ein, jedoch auf unterschiedliche Weise: Das Sägeverfahren erzeugt einen durchgehenden Schlitz, während das Rammverfahren punktuelle Erschütterungen verursacht. Die vorhandene durchgehende Fuge ist ein wichtiger Hinweis, der für das Rammverfahren sprechen könnte, da hier die Gefahr von Rissbildungen durch Vibrationen geringer sein kann als bei massivem Mauerwerk ohne Fuge.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der Unterschätzung der statischen Auswirkungen. Bei einem Altbau aus dem 19. Jahrhundert ist die Mörtelqualität oft schlecht, und die Wände können unerwartete Hohlräume oder Setzrisse aufweisen. Ein begleitender Statiker ist unerlässlich, aber selbst dieser kann nicht alle Risiken ausschließen. Das Sägeverfahren birgt die Gefahr von Setzungen, wenn der Schlitz nicht fachgerecht in Etappen ausgeführt wird. Das Rammverfahren kann bei ungeeignetem Mauerwerk zu Mikrorissen führen, die die Standsicherheit langfristig beeinträchtigen.

    ➕ Ergänzung: Der steinweise Austausch mit Abdichtung ist eine dritte, oft übersehene Option. Diese Methode ist zwar arbeitsintensiver und teurer, aber sie ist die schonendste für die Statik, da nur einzelne Steine entnommen werden. Sie eignet sich besonders für stark geschädigtes Mauerwerk oder wenn Denkmalschutzauflagen bestehen. Die Lärmbelastung ist beim Sägeverfahren (mit Diamantsäge) und beim Rammverfahren (mit Presslufthammer) ähnlich hoch, während der steinweise Austausch leiser, aber staubiger ist.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken bezüglich der Rissbildung in der Fassade sind absolut berechtigt. Bei einem Altbau dieser Epoche ist die Fassade oft nicht durch eine durchgehende Bewehrung geschützt, sodass Erschütterungen oder Setzungen schnell zu sichtbaren Schäden führen können. Die Wahl des Verfahrens sollte daher nicht primär nach Kosten, sondern nach der tatsächlichen Beschaffenheit des Mauerwerks getroffen werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen mit einer detaillierten Zustandsanalyse des Mauerwerks (Kernbohrung, Mörtelanalyse). Lassen Sie sich von diesem ein Lastenheft für die Ausschreibung erstellen, das die statischen Anforderungen und die Lärmgrenzwerte für die Innenstadt klar definiert. Holen Sie von mindestens zwei spezialisierten Fachfirmen Angebote für alle drei Verfahren (Säge, Ramm, Steinwechsel) ein und lassen Sie diese auf Basis des Lastenhefts bewerten. Entscheiden Sie sich erst dann für ein Verfahren, wenn die statische Unbedenklichkeit durch den Statiker schriftlich bestätigt wurde.

    KI-Analyse (Qwen)

    Horizontalsperren im Altbau sind hochsensible Sanierungsmaßnahmen, insbesondere bei Gebäuden aus der Zeit vor 1880, deren Mauerwerk oft aus unverputztem, nicht verfestigtem Bruchstein oder Sandstein mit schwacher Zugfestigkeit besteht. Die Wahl des Verfahrens beeinflusst nicht nur die statische Integrität, sondern auch die Langzeitstabilität der Fassade und die Feuchtesituation im Mauerwerk.

    🔴 Gefahr: Das Sägeverfahren birgt bei altersschwachem Mauerwerk ein hohes Risiko für horizontale Rissbildung oder gar lokale Ausbrüche, da es mechanisch hohe Schwingungen und Zugspannungen in das Mauerwerk einleitet – besonders kritisch bei fehlender oder unzureichender Verankerung der Mauerwerksschalen.

    🔴 Gefahr: Das Rammverfahren ist bei vorhandener Fuge zwar weniger invasiv, setzt aber voraus, dass die Fuge sauber freigelegt, trocken und frei von Mörtelresten ist; andernfalls wird die Sperrschicht unvollständig oder unverankert, was zu Feuchtebrücken und späterem Auswaschen führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Rammverfahren per se weniger statische Probleme verursacht, ist irreführend: Beide Verfahren erfordern eine vorherige, detaillierte statische Analyse – nicht nur zur Abtragung von Lasten während der Bauzeit, sondern auch zur Beurteilung der Langzeitverformung infolge der neu eingeführten Steifigkeitsebene.

    ➕ Ergänzung: Der steinweise Austausch mit Abdichtung ist zwar technisch die sicherste Methode für historische Substanz, birgt aber erhebliche Risiken für Fassadenverformung, Putzabplatzungen und unvorhersehbare Mauerwerksverlagerungen – besonders bei nicht homogenem Mauerwerk oder unklarer Fugentiefe.

    ➕ Ergänzung: Lärmbelastung ist beim Sägeverfahren deutlich höher (bis zu 100 dB(A) lokal), während das Rammverfahren durch Impulsgeräusche (Schlaglärmspitzen) ebenfalls erhebliche Störpotenziale für Nachbarn birgt – beides erfordert vorabige Genehmigung und Schallschutzmaßnahmen.

    ✅ Zustimmung: Die Einbindung eines begleitenden Statikers ist zwingend erforderlich – doch dieser muss spezifisch auf historische Baukonstruktionen und Horizontalsperren mit Erfahrung in Altbauten vor 1900 ausgewiesen sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für historische Baukonstruktionen (z. B. nach DINAbk. 18008-4 oder mit Zertifizierung nach RAL-RG 410), der vor Ort eine Mauerwerksanalyse, Feuchtemessung und Fugenkartierung durchführt – erst danach darf ein Verfahren verbindlich festgelegt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) verlangen zwingend einen begleitenden Statiker mit Spezialisierung auf historische Baukonstruktionen – keine allgemeine Statikprüfung reicht aus.
    • Alle drei betonen die Gefahr von Rissbildung in der Fassade bei beiden Verfahren und verweisen auf mangelnde Bewehrung und schwache Mörtelqualität in Altbauten vor 1880.
    • Alle drei fordern eine vorherige, detaillierte Mauerwerksanalyse (z. B. durch Kernbohrung), bevor ein Verfahren gewählt wird.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt das Rammverfahren „potenziell weniger statische Probleme verursachend“ – DeepSeek relativiert dies mit dem Hinweis auf punktuelle Erschütterungen und Mikrorisse, Qwen korrigiert ausdrücklich: Diese Annahme ist „irreführend“ und verlangt stets die gleiche statische Tiefenanalyse.
    • GoogleAI erwähnt den steinweisen Austausch nicht – DeepSeek und Qwen heben ihn als dritte, schonendere, aber aufwändigere Alternative hervor, wobei Qwen zusätzlich auf Risiken für Putzabplatzungen hinweist.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt das Lastenheft für die Ausschreibung sowie die Forderung nach Angeboten für alle drei Verfahren (Säge, Ramm, Steinwechsel).
    • Qwen spezifiziert die Zertifizierungsanforderungen (DIN 18008-4, RAL-RG 410) und nennt konkrete Lärmmesswerte sowie die Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert eine relative statische Sicherheit des Rammverfahrens – DeepSeek und Qwen widerlegen dies einhellig und betonen: Beide Verfahren greifen massiv in die Tragfähigkeit ein; Sicherheit hängt allein von der vorherigen Analyse und fachgerechter Ausführung ab, nicht vom Verfahren an sich. → Priorisierung der sichereren Einschätzung: ❌ Widerspruch zugunsten von DeepSeek & Qwen.

    👉 Empfehlung:

    • Die KI-Konsens-Empfehlung lautet: Kein Verfahren darf ohne schriftliche statische Unbedenklichkeitserklärung und Mauerwerksanalyse begonnen werden. Der steinweise Austausch ist bei besonders geschädigter Substanz oder Denkmalschutz die einzige methode, die höchste Sicherheit für die historische Bausubstanz bietet – trotz höherer Kosten und Aufwand.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statikprüfung✅ KonsensAlle drei KI-Modelle fordern eine schriftliche, fachspezifische statische Unbedenklichkeitserklärung durch einen auf historische Baukonstruktionen spezialisierten Statiker – nicht nur eine Standardprüfung.
    Verfahrensvergleich (Säge vs. Ramm)⚠️ AbwägungKein Verfahren ist per se sicherer. Die Wahl hängt allein von der vorher ermittelten Mauerwerksbeschaffenheit ab. Die Annahme eines „geringeren Risikos“ beim Rammverfahren wird von DeepSeek und Qwen ausdrücklich widerlegt.
    Steinweiser Austausch✅ KonsensDeepSeek und Qwen nennen ihn als technisch sicherste, aber arbeitsintensivere Alternative. GoogleAI erwähnt ihn nicht – ergänzender KI-Konsens besteht daher zwischen DeepSeek und Qwen, jedoch nicht in allen drei Modellen.
    Fassadenrisiko✅ KonsensAlle drei Modelle warnen einhellig vor Rissbildung, Putzabplatzung und Fassadenverformung bei beiden mechanischen Verfahren – besonders bei mangelnder Verankerung der Mauerwerksschalen.
    Lärmschutz & Genehmigung⚠️ AbwägungGoogleAI erwähnt Lärm nicht; DeepSeek nennt Lärmbelastung allgemein; Qwen spezifiziert Messwerte (bis 100 dB(A)) und fordert vorabige Genehmigung sowie Schallschutzmaßnahmen – dies ist der präziseste und sicherste Ansatz.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie nicht nach Kosten oder „Verfahrensreputation“, sondern ausschließlich nach dem Ergebnis einer Mauerwerksanalyse mit Kernbohrung und Mörtelprüfung sowie einer schriftlichen, verbindlichen statischen Unbedenklichkeitserklärung eines auf Altbauten vor 1900 spezialisierten Statikers.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoHorizontale Rissbildung durch Sägeverfahren in altersschwachem MauerwerkStandsicherheitseinschränkung, Aufwand für Nachbesserung, Schadensersatzforderungen
    🔴 RisikoFeuchtebrücke durch unvollständige Fugenfreilegung beim RammverfahrenDauerhafte Feuchteschäden, Schimmelbildung im Wohnraum, Gesundheitsrisiko
    🔴 RisikoUnzureichende Lärmschutzmaßnahmen (bis 100 dB(A))Nachbarschaftskonflikte, Baustopp durch Ordnungsamt, Vertragsstrafen
    🔴 RisikoFehlende Mörtelanalyse vor VerfahrenswahlUnpassende Abdichtungsmaterialien, Auswaschung der Sperrschicht, frühzeitiger Versagen
    🔴 RisikoStatikprüfung durch nicht spezialisierten StatikerUnterschätzung von Langzeitverformungen, falsche Lastannahmen, latente Einsturzgefahr
    ✅ ChanceSteinweiser Austausch als denkmalgerechte SanierungsmethodeErhalt historischer Substanz, höhere Akzeptanz bei Denkmalschutzbehörden, langfristige Werterhaltung
    ✅ ChanceFugenkartierung vor RammeinsatzPräzise Verlegung der Sperrschicht, hohe Dichtigkeit, Vermeidung von Nacharbeiten
    ✅ ChanceEinsatz eines RAL-zertifizierten Sachverständigen (RG 410)Rechtssichere Dokumentation, Vermeidung von Haftungsrisiken, bessere Förderfähigkeit
    ✅ ChanceSchriftliches Lastenheft für die AusschreibungKlare Leistungsdefinition, vergleichbare Angebote, bessere Ausschreibungsqualität, weniger Nachträge
    ✅ ChanceVerwendung moderner, diffusionsoffener SperrmaterialienVermeidung von Kondensatbildung im Mauerwerk, dauerhafte Trockenlegung, keine Schimmelgefahren

    Orientierungshilfen

    1. Statiker mit Altbau-Spezialisierung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Statiker, der nach DIN 18008-4 oder RAL-RG 410 zertifiziert ist und Erfahrung mit Gebäuden vor 1900 nachweisen kann – fordern Sie die schriftliche Unbedenklichkeitserklärung vor Vertragsabschluss.
    2. Mauerwerksanalyse durchführen lassen: Vereinbaren Sie eine Zustandsanalyse mit Kernbohrung, Mörtelanalyse und Fugenkartierung durch einen unabhängigen Bausachverständigen – nicht durch den ausführenden Fachbetrieb.
    3. Alle drei Verfahren vergleichen: Fordern Sie von mindestens zwei Fachfirmen detaillierte Angebote für Säge-, Ramm- und steinweisen Austausch – jeweils basierend auf dem vorliegenden Lastenheft und der Mauerwerksanalyse.
    4. Lärmschutz vorab regeln: Klären Sie mit der zuständigen Bauaufsicht die erforderlichen Genehmigungen für Lärmbelastung bis 100 dB(A) und vereinbaren Sie mit Nachbarn schriftliche Absprachen über Bauphasen und Schallschutzmaßnahmen.
    5. Denkmalschutz- und Fördermöglichkeiten prüfen: Informieren Sie sich bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde und der KfW über Förderprogramme – der steinweise Austausch bietet hier oft die höchste Förderquote.
    6. Abdichtungsmaterialien an Mauerwerk anpassen: Lassen Sie das Sperrmaterial (z. B. Silikat- oder Kupferblechsysteme) nicht pauschal wählen – die Wahl muss auf Basis der Mörtelanalyse und Feuchtemessung erfolgen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine nachträglich eingebaute Abdichtung in einem Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerkstrockenlegung, Feuchtigkeitssperre, Abdichtung.
    Sägeverfahren
    Das Sägeverfahren ist eine Methode zur Herstellung einer Horizontalsperre, bei der das Mauerwerk horizontal aufgesägt wird, um eine wasserundurchlässige Schicht einzubringen.
    Verwandte Begriffe: Rammverfahren, Injektionsverfahren, Mauertauschverfahren.
    Rammverfahren
    Das Rammverfahren ist eine Methode zur Herstellung einer Horizontalsperre, bei der eine durchgehende Fuge in das Mauerwerk gerammt wird, in die ein Abdichtungsmaterial eingebracht wird.
    Verwandte Begriffe: Sägeverfahren, Injektionsverfahren, Mauertauschverfahren.
    Statik
    Die Statik befasst sich mit der Standsicherheit von Bauwerken und der Berechnung von Kräften und Spannungen in Bauteilen.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Spannungen.
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit bezeichnet die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport, Atmungsaktivität.
    Mauerwerkstrockenlegung
    Die Mauerwerkstrockenlegung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, feuchtes Mauerwerk zu trocknen und vor erneuter Durchfeuchtung zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Vertikalsperre, Entfeuchtungsputz.
    Altbausanierung
    Die Altbausanierung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein älteres Gebäude zu modernisieren, zu erhalten oder wiederherzustellen.
    Verwandte Begriffe: Denkmalpflege, Modernisierung, Instandsetzung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre und wozu dient sie?
      Eine Horizontalsperre ist eine nachträglich eingebaute Abdichtung in einem Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie wird eingesetzt, um feuchte Wände in Altbauten zu sanieren und Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit zu vermeiden.
    2. Welche Verfahren gibt es zur Ausführung einer Horizontalsperre?
      Es gibt verschiedene Verfahren, darunter das Sägeverfahren, das Rammverfahren, das Injektionsverfahren und das Mauertauschverfahren. Die Wahl des geeigneten Verfahrens hängt von den Gegebenheiten des Gebäudes, dem Mauerwerkszustand und den individuellen Anforderungen ab.
    3. Welche Vor- und Nachteile hat das Sägeverfahren?
      Das Sägeverfahren ermöglicht eine präzise Einbringung der Abdichtung, kann aber statische Probleme verursachen, insbesondere bei älteren Gebäuden. Es ist mit Lärm und Staub verbunden und erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung.
    4. Welche Vor- und Nachteile hat das Rammverfahren?
      Das Rammverfahren ist in der Regel weniger aufwendig als das Sägeverfahren und kann potenziell weniger statische Probleme verursachen. Allerdings ist die Wirksamkeit der Sperre stark von der Qualität der Ausführung abhängig.
    5. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für die Ausführung einer Horizontalsperre?
      Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und diese sorgfältig zu vergleichen. Achten Sie auf Referenzen, Qualifikationen und Erfahrungen der Betriebe im Bereich Altbausanierung und Mauerwerkstrockenlegung.
    6. Welche Kosten sind mit der Ausführung einer Horizontalsperre verbunden?
      Die Kosten für eine Horizontalsperre variieren je nach Verfahren, Mauerwerksbeschaffenheit und Umfang der Arbeiten. Es ist ratsam, sich von mehreren Fachbetrieben Angebote erstellen zu lassen, um einen Überblick über die zu erwartenden Kosten zu erhalten.
    7. Was ist bei der Auswahl des Abdichtungsmaterials zu beachten?
      Das Abdichtungsmaterial sollte diffusionsoffen sein, um Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen zu lassen. Es sollte zudem dauerhaft wasserundurchlässig und beständig gegen chemische Einflüsse sein.
    8. Muss ich nach der Ausführung einer Horizontalsperre noch weitere Maßnahmen ergreifen?
      Ja, nach der Ausführung einer Horizontalsperre ist es in der Regel erforderlich, den Putz zu erneuern und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Trockenlegung des Mauerwerks durchzuführen.

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  2. Vertrauen in Experten: Statiker & Architekt bei Horizontalsperre

    sie haben einen begleitenden Statiker und eine Architektin!
    warum vertrauen sie nicht deren Meinung? will ihnen nichts böses  -  aber  -  wird ihre Arbeit auch immer so hinterfragt? sie haben zwei Profis an der Seite  -  sollte langen.
    MfG
    jens raabe
  3. Sägeverfahren bevorzugt? Gründe der Architekt für Horizontalsperre

    Warum ...
    Werte Fragestellerin
    möchte Ihre Architekt den bevorzugt das Sägeverfahren durchführen? Gibt sie einen Grund an?
  4. Trockenlegung: Verfahrensvergleich bei aufsteigender Feuchtigkeit

    Foto von Edmund Bromm

    Welches Verfahren für die Trockenlegung ist das "Beste".
    Beschreibung der Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
    Zusammenfassung
    Unterschiedliche Verfahren zur Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk werden beschrieben. Auch ungeeignete Verfahren werden in diesem Zusammenhang genannt. Auf einige Risiken wird hingewiesen. Schließlich wird auf die Schwierigkeit, das jeweils optimale Verfahren für ein Objekt auszuwählen, aufmerksam gemacht.
    1 Einleitung
    Viele Hausbesitzer, Architekten und Behördenvertreter stehen vor der Frage, welches Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit für welches Gebäude geeignet ist. Dabei gibt es grunddsätzliche Unterschiede: z.B. mechanische Trennundgen; Injektionen oder sogenannte elektrophysikalische Verfahren.
    Diese Techniken können, sofern für das jeweilige Gebäude geeignet, selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden. Stets aber muss von Fall zu Fall sorgfältig geprüft werden, welche Methode für welches Objekt sinnvoll ist. Eine fachkundige Beratung ist deshalb vorab sehr zu empfehlen.
    In diesem Beitrag werden die wichtigsten Verfahren kurz beschrieben. Dabei werden der Vollständigkeit halber auch unwirksame Verfahren genannt. Danach werden einige Risiken vergleichend behandelt und schließlich wird die Schwierigkeit angesprochen, geeignete Verfahren und Fachfirmen auszuwählen.
    2 Geeignete und ungeeignete Verfahren
    2.1 Mauerwerksaustausch und Unterfangung
    Gemeint ist damit das traditionelle Verfahren, das von allen Bauunternehmen und sehr oft auch mehr oder minder erfolgreich in "Eigenleistung" durchgeführt werden kann. Dabei entfernt man Stück für Stück des Grundmauerwerkes und ergänzt es entweder durch Beton oder durch Mauerwerk (einschl. einer Abdichtung)..
    Bei einer Variante wird der Mauerwerksquerschnitt über dem Fundament oder über dem Gelände ausgebrochen und anschließend eine Dichtungsunterlage (als Sauberkeitsschicht) hergestellt. Darauf kommt eine Abdichtung, und der Rest wird entweder ausbetoniert oder ausgemauert.
    2.2 Das Mauersägeverfahren
    Mit einer Schwert-, Seil- oder Kreissäge (Seilsäge, Kreissäge) wird ein Schnitt im Mauerwerk hergestellt. Dabei ist es möglich, trocken oder nass zu schneiden.
    Diese Schnittfuge ist je nach Sägeverfahren 4 bis 15 mm dick. Anschließend wird die Abdichtung meistens aus glasfaserverstärktem Polyester, aus Polypropylen oder auch aus Edelstahlplatten eingebaut. Die Schnitte werden nach Einlegung der Abdichtung in der Regel verkeilt. Die Keile sollen während der Arbeit die Lastenübertragung sichern. Anschließend werden die Schnittfugen an der Innen- und Außenseite (Innenseite, Außenseite) provisorisch abgedichtet und der Hohlraum mit Quellmörtel verpresst.
    2.3 Das Einschlagen von nichtrostenden Chromstahlplatten
    Ohne Öffnung der Mauer wird eine 1,5 mm dicke gewellte Platte eingeschlagen. Dabei braucht man eine mehr oder weniger durchgehende Mörtelfuge.
    Der Baustoff selbst ist bei dieser Methode nicht entscheidend. Setzungen können nicht auftreten, weil die Platten ohne vorheriges Öffnen in die Mörtelfuge eingeschlagen werden. Der Mörtel wird auf diese Weise nach oben oder unten verdrängt bzw. verdichtet.
    Um den Verdrängungs- und Verdichtungswiderstand (Verdrängungswiderstand, Verdichtungswiderstand) zu verringern, werden seit einiger Zeit Chromstahlplatten verwendet, die keil- bzw. pfeilförmig (keilförmig, pfeilförmig) verformt bzw. angespitzt sind. Dadurch wird die Durchdringungsgeschwindigkeit erhöht und die Oberflächenreibung vermindert. Dieses seit mehr als fünfundzwanzig Jahren bewährte Verfahren hat sich als eines der preisgünstigsten und sichersten Verfahren erwiesen.
    2.4 Bohrverfahren mit Überlappung (aneinander gereihte Kernbohrungen).
    Hierbei werden Löcher gebohrt (meistens mit einem Durchmesser von 8-12 cm) und so angeordnet, dass ihre Überlappungen eine durchgehende Mauertrennung erfolgt. Diese Bohrlöcher werden anschließend mit einem dichtenden und quellfähigen Mörtel wieder ausgefüllt und somit eine sichere Abdichtung erzielt.
    2.5 Injektionsverfahren
    Eine andere Form der Abdichtung im Mauerwerkquerschnitt wird mit Injektionsverfahren erreicht. Sie werden oft, weil das Injektage-Mittel über Bohrlöcher eingebracht wird als "Bohrlochverfahren" bezeichnet. Dabei bohrt man Löcher in die Wand und füllt sie mit sehr unterschiedlichen Injektionsmitteln unterschiedlicher Konsistenz.
    Die Wirksamkeit einer solchen Sperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit hängt nicht nur von der Wahl des Injektionsmittels und dessen Wirkungsweise (kapillarverstopfend, Kapillarverengung), sondern auch der Ausführungsart ab. So sind z.B. Abstand, Tiefe und Durchmesser der Bohrlöcher von entscheidender Bedeutung, und außerdem, ob der jeweilige Stoff mit oder ohne Druck und in der ausreichenden Menge eingebracht wird. Der zeitliche Aspekt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn die Injektionsmittel eine gewisse Zeit, um sich zu verteilen. Die Viskosität der Injektionsmittel ist ebenfalls zu berücksichtigen. Soll eine Kapillarverstopfung oder eine Hydrophobierung, erzielt werden? Sehr oft ist beides erwünscht.
    Eine vorherige fachkompetente Prüfung, sowohl des Feuchte- als auch des Salzgehaltes ist genauso wichtig wie die "Verträglichkeit" der Injektionsmittel mit dem Baustoff.
    2.6 "Entfeuchtungsputze"
    Der Name dieses Verfahrens ist zwar vielversprechend, aber sachlich falsch. Kein Patent konnte bisher für die Trockenlegung einer Mauer garantieren! Ähnlich dem Effekt der Röhrchen (aus den 50er und 60er Jahren bekanntes Verfahren) soll dieser Verputz durch eine bessere Verdunstung die Mauer trocknen. Es wird jedoch nur der Kreislauf angeregt  -  denn: was schneller verdunstet, kommt von unten um so schneller nach. Ob diese Putze also der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln, denn es werden nicht nur Wasser, sondern auch bauschädliche Salze auf diese Weise nachtransportiert.
    " Entfeuchtungsputze" entfeuchten nicht, sie wirken bestenfalls ähnlich wie ein Sanierputz.
    Sehr oft ist eine solche "Sanierung" mit Entfeuchtungsputzen nur deswegen erfolgreich, weil es sich "nur" Kondenswasserbildung aus Gründen einer falschen Nutzung handelte oder um technische Schäden, wie beispielsweise eine undichte Regenrinne. Möglicherweise wurden auch Fugen abgedichtet, die Heizung an der richtigen Stelle angebracht, die Fassade gestrichen usw.  -  und somit ist der eigentliche Schaden beseitigt. Es ist dann sehr leicht zu suggerieren, dass die Pseudotrockenlegung den entsprechenden Erfolg gehabt hat. Bis man erkennt, was wirklich geschehen ist, vergehen meist Jahre.
    2.7 "Elektro-Osmose"
    Eine weitere Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, ist die "Trockenlegungsart" mittels "Elektro-Osmose" (mittels elektrischer Energie soll das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden) oder anderer elektrophysikalischer Methoden.
    Dabei sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese ergibt sich aus den Parametern:
    .- Anzahl und Lage der Kapillaren
    .- Durchmesser, nach Größe und Häufigkeit eingeteilt
    .- Oberflächenbenetzung der Kapillaren
    Mit Hilfe von Versuchen lässt sich ermitteln, in welcher Zeiteinheit, wieviel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch diese Feuchtigkeit, in welcher Zeit aufsteigen wird.
    All das sind klassische physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig.
    Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Um so erstaunlicher ist es, wieviel "Fachleute" auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen. Das Verfahren ist nur deshalb so ausführlich beschrieben, damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger versierte Hausbesitzer versteht, das nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt, auch wirklich sein Handwerk versteht.
    Für Spezialisten zum Weiterlesen!
    Wird nun die Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugleistung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss als die der Saugfähigkeit. Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Leistung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen. In nahezu betrügerischer Weise wird auch versprochen, mit sogenannten Erdstrahlablenkgeräten zum Teil primitivster Bauart eine Trockenlegung zu erwirken.
    So gibt es noch andere bekannte Größen, die eine Funktion verhindern. z.B. das Zeta-Potential, nämlich der Effekt, der dadurch entsteht, dass eine Ladungstrennung an den Kapillaroberflächen stattfindet, sobald Flüssigkeit in einer Kapillare transportiert wird. Dabei stehen die Effekte des Saugens die bei Ziegel und Kalkmörtel in einem umgekehrten Verhältnis zueinander stehen.
    Eine weitere Problematik ergibt sich aus dem bekannten Effekt, dass Wasser bei Anlegen von Spannungen von über 1,3 Volt zersetzt wird. Dabei kommt es zu einer Aufspaltung: An der Anode entsteht nasszierender Sauerstoff (sehr aggressiv) deswegen kommt es sofort zu einer Korrosion der Elektroden und an der Kathode wird Wasserstoff (ab 4 % = Knallgas) erzeugt.
    Nun gibt es einige Sicherheitsbestimmungen, die auch am Bau einzuhalten sind, weil bei der Zersetzung von Wasser auch Wasserstoff entsteht. Dieses Gas ist leichter als Luft; es muss dafür gesorgt werden, dass diese Räume ausreichend be  -  und entlüftet werden. Diese Anlagen unterliegen auch den Bestimmungen der VDE-Vorschriften.
    Aber all dies interessiert die Vertreiber solcher Anlagen offenbar nicht. Doch keine Patentanmeldung, auch keine goldene Erfindermedaille von der Messegesellschaft "X" und erst recht kein Referenzschreiben des Herrn Pfarrer "Y" aus "Z" kann Fakten aus der Welt schaffen. ebenso wenig hilft eine schöne Urkunde mit einer sehr langen Gewährleistungszeit.
    Viele Firmen sind sich ihrer unlauteren Machenschaften sehr wohl bewusst  -  und profitieren von der mangelnden Sachkenntnis der meisten Hausbesitzer.
    Überraschungen sind programmiert!
    Ein namhafter Hersteller hat 1995 in einer Broschüre für ein neues Injektionsmittel darauf hingewiesen, dass die meisten der auf dem Markt bekannten Produkte, die bisher eingesetzt wurden, entweder feuergefährlich, geruchsbelästigend, überteuert oder sogar extrem gesundheitsschädlich waren. Die erheblichen Preisunterschiede stören angesichts dieser beängstigenden Auflistung kaum.
    Nicht alle Injektionsmittel sind jedoch für die Unterbrechung der kapillaren Saugfähigkeit geeignet. Die Produkte, die heute angeboten werden, sollten von unabhängigen Prüfinstituten auf einwandfreie Funktion und Unschädlichkeit genau geprüft sein.
    Neben den Hinweisen der Materialhersteller gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich zu informieren, welche Produkte, Firmen und Berater weiterhelfen können.
    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
    Während bei mechanischen Trennungen eine sofortige Kontrolle des Erfolges (Motto: "Was abgeschnitten ist, wird auch trocken") nachvollziehbar ist, ist dies bei Injektionsverfahren nicht so einfach möglich.
    Im Labor funktionieren diese Verfahren meistens gut. Am Objekt ist eine Überprüfung des Erfolges oft erst Jahren möglich, bei ungeeignetem Einsatz leider auch der Misserfolg.
    3. Zu den Risiken
    3.1 Erschütterungen, Setzungen und Rissbildung
    Ein Verfahren, das hundertprozentig gegen alles hilft, dazu noch und außerdem preisgünstig ist und keinen Eingriff in das Mauerwerk notwendig macht, gibt es auch bei der Mauerwerktrockenlegung nicht. Es werden immer Kompromisse zu schließen sein. Entscheidend dabei ist immer Aufwand und Ergebnis.
    So ist es z.B. dringend notwendig, darüber zu diskutieren, ob es ein erschütterungsfreies Verfahren gibt. Auch das Bohren von Mauerwerk kann nicht ohne Erschütterung ausgeführt werden. Ähnlich dem Zertrümmern von Ziegelsteinen mittels eines Abbruchhammers werden dabei in etwa gleiche Kräfte freigesetzt und "erschüttern" das Mauerwerk.
    Nur bei Holz oder Metall werden die Löcher durch Spanen erzielt. Bei der Bohrung eines Lochs mit 3 cm Durchmesser schlägt der Bohrkopf jeweils eine Fläche von > 5 cm² auf den Stein, um diese Fläche zu zertrümmern. Dies kann einfach nicht erschütterungsfrei sein. Eine ähnliche Belastung wird auch durch das Einschlagen von Chromstahlplatten erzielt. Bei einer Plattenbreite von 30 cm und einer Materialdicke der Platten von 1,5 mm ergeben sich ebenfalls 4,5 cm² Einschlagfläche, und das muss eben überwunden werden. Wobei es sicher von Vorteil ist, wenn der Mörtel weicher ist.
    Ein Nachteil beim Einschlagen der Chromstahlplatten ist die Lärmbelästigung. Da es sich ansonsten aber um ein sehr sicheres Verfahren handelt, kann man diese kurzfristige Störung akzeptieren.
    3.2 Bewertung der "Erschütterungen"
    Wer heute einem Bauherren einzureden versucht, dass das Mauersägeverfahren völlig erschütterungsfrei ist, macht keine korrekten Angaben.
    So ist beim Sägen weniger das Problem des direkten Angriffs der "Sägezähne" entscheidend, sondern vielmehr die Entlastung des Mauerwerks einerseits und die Schwingung des Sägeblattes andererseits. Beim Durchschneiden von z.B. 60-70 cm dicken Mauern muss der Sägeblattdurchmesser schon mehr als 150 cm betragen. Dabei tritt eine doch ganz erhebliche "Erschütterung" bereits bei sehr geringer Unwucht auf.
    Bei manchen Baustoffen ist das Sägen nur mit Wasserkühlung bzw. Wasserspülung möglich und deswegen nicht überall problemlos einsetzbar.
    Beim Trennen (Herstellen eines Hohlraumes) ist noch zu bemerken, dass durch die unterschiedlichen Belastungen eines alten Gebäudes, durch Setzungen oder Nutzungsänderungen, unterschiedliche Lasten eintreten können. Diese weichen oft erheblich von den rein rechnerisch ermittelten Lasten ab. Nach einem Sägeschnitt kommt es an einigen Stellen im Gebäude zu einer Entlastung und an anderen Stellen zu einer Mehrbelastung.
    Die Verteilung der Lasten wird, bedingt durch den Sägeschnitt, kurzfristig durch Auskeilen und Auspressen vom angrenzenden Mauerwerk aufgefangen. Andere Be- oder Entlastungen (Belastungen, Entlastungen) können jedoch nicht wieder aufgebaut werden.
    Es wird sich ein neues "Gleichgewicht" einstellen. D.h. konkret: An Bereichen, wo gegenwärtig mehr Lasten sind, werden weniger und wo weniger waren, werden mehr. Durch diese neue Belastung kann es durchaus zu Entspannungen oder Rissen im Gebäude kommen. Diese Risse können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.
    3.3 Risse im Gebäude
    Es soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass selbst kleine Risse an einem Gebäude sicherlich einen Schaden (Mangel) darstellen, jedoch wird dieser oft überbewertet. Wer alte Häuser genauer inspiziert, wird auf der Such nach kleinen Spalten und Rissen schnell fündig. Insbesondere in Sturzbereichen, an Türen und in Fensternähe sind Risse immer sichtbar.
    Wenn Spundwände in unmittelbarer Umgebung des Gebäudes eingerammt werden, treten allerdings wesentlich mehr Erschütterungen und Rissgefahren auf.
    Auch beim Verdichten von Baugruben oder im Straßenbau und U-Bahnbau sind erhebliche Belastungen auch noch in der weiteren Umgebung festzustellen.
    Wenn Sie mit Anbietern darüber diskutieren, welche Verfahren sicher sind, werden Sie schnell feststellen, dass die Argumente dieser Anbieter meistens darauf abzielen, nur ihre Verfahren seien gut, während sie alle anderen Verfahren und Firmen jedoch negativ bewerten. Diese seien zu teuer, sie beschädigten das Haus, es gäbe Risse usw.
    Größte Vorsicht ist sicher gegenüber solchen Anbietern geboten, deren Argumentation nur auf langjährige Garantie aufgebaut sind und die mit eindrucksvollen Urkunden werben.
    Die besten Referenzen nützen wenig, wenn Sie nicht mindestens einen Zeitraum von 5-10 Jahren abwarten, denn vorher ist eine Überprüfung nur in den seltensten Fällen möglich. Wer weiß schon, wie das Objekt vorher "belastet" war.
    4 Die Wahl des geeignetsten Verfahrens und einer zuverlässigen Fachfirma
    Wer hilft bei der Lösung der Probleme, nämlich einen feuchten Keller trockenzulegen oder eine Querschnittsabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk herzustellen oder den Hausschwammschaden zu beseitigen?
    Natürlich kann man sich an die Handwerkskammern, Bauinnungen, Verbraucherverbände oder an das Bauzentrum in München wenden. Sie sollten Ihre Erwartungen allerdings nicht zu hoch ansetzen ...
    Doch ist es sicher nicht ausreichend, sich drei oder vier Firmen aus dem Branchenbuch herauszusuchen. Eine sorgfältige Schadensuntersuchung tut not, als nächstes die Wahl eines geeigneten Verfahrens zur Abhilfe.
    5 Eine neue Berufung: Fachingenieur für Altbau  -  Instandsetzung
    In den Fachhochschulen wird erst seit wenigen Jahren auf die chemischen und physikalischen Aspekte der Altbausanierung eingegangen. Der Erfahrungsschatz ist also noch eher spärlich. Es bleibt Ihnen also nicht erspart, nach wie vor viel Zeit dafür aufzuwenden, die richtige Firma auszusuchen! Bedienen sich erfahrener freier Ingenieure oder Architekten, wobei Sie sich zuvor die von ihnen bereits sanierten Objekte genau ansehen sollten.
    Erkundigen Sie sich auch bei Nachbarn und Bekannten, die bereits einschlägige Erfahrungen in Sachen Mauertrockenlegung gemacht haben, wie abgedichtet wurde und wie hoch die Kosten waren. Ob allerdings genau die gleichen Voraussetzungen wie an ihrem Objekt vorhanden sind, ist nicht so einfach zu ermitteln. Selbst wenn zwei Häuser in der gleichen Straße Feuchteschäden aufweisen, muss es nicht die gleiche Ursache haben.
    Edmund Bromm
    6 Literatur
    WTAAbk. (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.) div. Merkblatter aus dem Referat 4 ... Geschäftsstelle: Edelsbergstr. 8,80686 München, Tel. 089 / 57869727; Fax. 089 / 57869729
    Kurzfassungen aller Merkblätter sind im Internet abrufbar:

    e. E-Mail [email protected]
    Auch auf meiner Homepage finden Sie unter Schriften noch jede Menge zu diesen Themen.

  5. Horizontalsperre: Mechanische Sperren – Risiken im Altbau

    Hallo Frau Ingenkamp! Die mechanischen Sperren basieren darauf, ...
    Hallo Frau Ingenkamp!
    Die mechanischen Sperren basieren darauf, dass man z.B. mit einer speziellen Kettensäge (sog. Mauersäge ) die Mauer durchsägt und dann in diesen Sägespalt eine Sperrbahn einlegt (Bitumenpappe, Kunststoff  -  Folie, Edelstahlplatten oder dergleichen ).
    Das ist bei altem Mauerwerk nicht ganz unproblematisch, da bereits geschwächter Mörtel leicht nachgibt und das Mauerwerk dann nachbricht. Ähnlich muss man auch eine weitere mechanische Methode beurteilen, bei der Bleche z.B. mit Drucklufthämmern in die Mörtelfugen eingeschlagen werden.
    Beide Methoden bedingen bei ihrer Anwendung im Kellerbereich ohnehin, dass man das Gebäude auch außen freilegt. Vor allen Dingen, wenn vor der Sperrmaßnahme bereits die vertikale Außenabdichtung erstellt oder erneuert wurde, führen diese Verfahren dazu, dass diese Außenabdichtung wieder beschädigt wird.
    Es gibt außerdem an vielen Gebäuden dadurch Komplikationen, dass auch schräg oder senkrecht verlaufende Sperren oder die Absperrung von Feuchtigkeit aus Nachbarwänden notwendig ist, für die diese Verfahren kaum oder nicht geeignet sind.
    Die chemischen Sperren haben hier erhebliche Einbauvorteile. Man kann sie, je nach Notwendigkeit, in jeder Lage in das Mauerwerk injizieren ohne, dass man das Mauerwerk durchsägen oder größeren Erschütterungen aussetzen muss.
    Sie sollten sich auf jedenfall über andere Möglichkeiten Informieren und darauf achten das keine wässerigen Gels bildende Substanzen verwendet werden die nur die Poren verstopfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Wiekenberg
  6. Horizontalsperre: Unabhängige Expertise vs. Injektions-Interesse?

    Foto von

    Könnte es auch sein, dass Sie für eine Injektion sind, weil diese Leistungen nur Bauunternehmen ausführen dürfen?
    Woher wissen Sie denn wie "gefährlich" die mechanischen Sperren sind?
    So wie ich Ihren Text verstehe, könnte dieser auch von Zauberkästchenvertreter sein.
    Ich jedenfalls kann alle Verfahren ausführen und meine Erfahrungen seid 1970 bewerten.
    Das was Sie da behaupten kann ich nicht nachvollziehen!
    Übrigens hat die WTAAbk. ein Merkblatt herausgebracht: Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit
    (überarbeitete Fassung vom Oktober 2004, ersetzt Merkblatt 4-4-96/D) hier ist eindeutig beschrieben wie zu Verfahren ist und welche Einschränkungen zu beachten sind.
    Weiter ist im Merkblatt 4-7-02/D Nachträgliche Mechanische Horizontalsperren eindeutig beschrieben, dass das Verfahren mit dem einschlagen der Chromstahlplatten zu den sichersten Verfahren zählt. Und dazu braucht es keinen Schnitt vorher, weil sonst wieder Setzungen entstehen können! Hier kann jederzeit kontrolliert werden wie dicht die Mauer ist.
    Bei allen Injektionen weiß niemand genau wohin die "Soße" läuft. Deswegen ist auch geregelt, dass vorab genau ermittelt wird welche Bohrabstände und Restfeuchte etc. gegeben sind. Diese Verfahren sind jedenfalls immer zweiter Sieger.
    Es gilt auch hier das alte Sprichwort: Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Ich jedenfalls empfehle Ihnen bleiben Sie bei Ihrem Kerngeschäft und überlassen den Fachbetrieben die Trockenlegung.
  7. Entscheidungsfindung: Neutrale Meinung zur Horizontalsperre einholen

    @Jens Raabe
    Hallo Herr Raabe,
    ganz einfach: weil man sich als Entscheidungsgrundlage auch selbst eine möglichst neutrale Meinung bilden möchte. Bei unserer Architekt hätten wir gut daran getan, rechtzeitig und öfters den Forumsrat einzuholen. Heißt ja nicht, dass man per se zweifelt  -  im Gegenteil, für einen Fachmann ist es sicher angenehmer, wenn der Bauherr sich zumindest in den Grundzügen mit etwas beschäftigt hat. Dann heißt's hinterher wenigstens nicht mehr: "Das haben Sie mir aber nicht gesagt, die Beratung stimmt nicht. ".
    @Bettina Ingenkamp:
    Wir haben Maueraustauschverfahren, in etwa gleich altes Haus, aber durchgehende Fugen waren nicht 100 % klar durchgängig, und Mauer als solche arg bröckelig. Kostet so oder so viel. Von Injektionsverfahren waren wir nach Argumentation mit Fachfirmen nicht überzeugt (auch wenn's billiger war), weil wir nach wie vor Bedenken wegen unterschiedlicher Saugfähigkeit der alten Materialien / Materialmix hatten, und halt manche Fugen mehr aus Luft denn aus Mörtel bestanden. So ein Austauschverfahren mit neuen Ziegeln und Quellmörtel und so setzt das Haus auf solide Füße, fand ich persönlich sehr überzeugend 🙂. Und die Trennlage konnte gleich mit der Bodenschweißbahn verbunden werden, ist dicht. Was sagt der Denkmalschutz bei Ihnen zum Thema Horizontalsperre?
    LG, Petra.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Horizontalsperre im Altbau: Verfahren, Kosten & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wahl des geeigneten Verfahrens zur Horizontalsperre im Altbau, wobei Säge- und Rammverfahren verglichen werden. Statische Bedenken, Kosten und die Notwendigkeit einer neutralen Expertenmeinung werden thematisiert. Die Bedeutung der Erfahrung und Unabhängigkeit des ausführenden Unternehmens wird hervorgehoben. Auch die Risiken mechanischer Sperren im Altbau werden diskutiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Horizontalsperre: Mechanische Sperren – Risiken im Altbau wird auf die Problematik von mechanischen Sperren in geschwächtem Mauerwerk hingewiesen, da Mörtel nachgeben und zu weiteren Schäden führen kann.

    ✅ Zusatzinfo: Das WTA-Merkblatt "Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit" wird im Kontext der Diskussion um verschiedene Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung erwähnt, siehe Horizontalsperre: Unabhängige Expertise vs. Injektions-Interesse?.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie neutrale Meinungen von Fachleuten ein und berücksichtigen Sie die spezifischen Gegebenheiten Ihres Altbaus bei der Wahl des Verfahrens zur Horizontalsperre. Beachten Sie die Hinweise zu Risiken und Komplikationen bei mechanischen Sperren, wie im Beitrag Horizontalsperre: Mechanische Sperren – Risiken im Altbau beschrieben.

    Die Diskussionsteilnehmer betonen die Wichtigkeit, die Gründe für die Präferenz eines bestimmten Verfahrens durch den Architekten zu hinterfragen, wie im Beitrag Sägeverfahren bevorzugt? Gründe der Architekt für Horizontalsperre angedeutet. Es wird auch darauf hingewiesen, dass man als Bauherr eine neutrale Meinung einholen sollte, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, siehe Entscheidungsfindung: Neutrale Meinung zur Horizontalsperre einholen.

    Die verschiedenen Verfahren zur Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk werden im Beitrag Trockenlegung: Verfahrensvergleich bei aufsteigender Feuchtigkeit beschrieben, wobei auf die Schwierigkeit hingewiesen wird, das jeweils optimale Verfahren auszuwählen. Es wird empfohlen, sich umfassend zu informieren und die Expertise von Fachleuten zu nutzen, um die beste Lösung für den individuellen Fall zu finden.

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