Gussrohr angebohrt für neuen Abfluss: Dichtigkeit, Risiken & Sanierung?
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ich hätte da mal eine Frage. Mein Sanitärinstallateur hat für einen zusätzlichen Abwasseranschluss das ca. 50 Jahre alte Gussrohr in der Wand angebohrt und ein Kunststoffabflussrohr hineingesteckt. Das ganze wurde dann mit einem Kleber abgedichtet. Für mich sieht das so aus, als ob das nicht lange hält und ich bald im neu renovierten Badezimmer einen Wasserschaden zu erwarten habe. Er ist der Meinung das hält ewig und ich sollte mir keine Sorgen machen. Ist das wirklich zutreffend? Ich dachte immer in einem solchen Fall ist ein Teilabschnitt des Gussrohres zu entfernen und ein T-Stück einzufügen. Geht die andere weniger aufwendige Lösung auch?
Danke schon mal für das Feedback.
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🔴 KRITISCH: Das Anbohren eines 50 Jahre alten Gussrohrs schwächt dessen statische Integrität und birgt akute Risiken für Rissbildung, Leckage oder plötzlichen Rohrbruch.
🔴 KRITISCH: Eine Klebeverbindung zwischen Guss und Kunststoff ist normwidrig, nicht druck- und vibrationsfest und gewährleistet keine dauerhafte Dichtigkeit – besonders bei Temperaturschwankungen und dynamischen Belastungen.
⚠️ WICHTIG: Vor jeder Bearbeitung des Gussrohrs ist eine fachliche Zustandsbegutachtung (inkl. Dichtigkeits- und Druckprüfung) zwingend erforderlich – bei 50 Jahre altem Material ist Korrosion, Materialermüdung oder innere Ablagerung wahrscheinlich.
⚠️ WICHTIG: Jede Lösung muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen (DINAbk. 1986-100, DIN EN 12056, DVGW W 534) – werkstoffgerechte, mechanisch verankerte Anschlüsse (z. B. Guss-T-Stück oder zugelassene Manschetten) sind Pflicht.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die beschriebene Vorgehensweise kritisch. Das Anbohren eines alten Gussrohres und das Einkleben eines Kunststoffabflussrohres ist keine fachgerechte und dauerhafte Lösung.
🔴 Gefahr: Durch die unterschiedliche Materialausdehnung von Guss und Kunststoff kann es zu Spannungen und Undichtigkeiten kommen. Dies kann langfristig zu einem Wasserschaden führen.
- Korrosion: Das Anbohren schwächt das Gussrohr, was Korrosion begünstigen kann.
- Dichtigkeit: Die Klebeverbindung ist möglicherweise nicht dauerhaft dicht, insbesondere bei Temperaturschwankungen.
- Normen: Die Installation entspricht möglicherweise nicht den geltenden Normen und Richtlinien für Abwasserinstallationen.
Ich empfehle, die Installation von einem Fachbetrieb überprüfen und gegebenenfalls fachgerecht sanieren zu lassen. Eine mögliche Lösung wäre der Einsatz einer Rohrschelle mit Gummidichtung oder der Austausch des betroffenen Gussrohrabschnitts.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Installation umgehend von einem Sanitärfachbetrieb prüfen und eine dauerhafte Lösung vorschlagen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Eingriff in ein 50 Jahre altes Gussrohr durch Anbohren und Einkleben eines Kunststoffrohrs stellt eine handwerkliche Notlösung dar, die nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Bei Gussrohren handelt es sich um ein sprödes Material, das bei unsachgemäßen mechanischen Eingriffen wie Bohren zu Mikrorissen neigen kann, die erst später zu Undichtigkeiten führen. Die Verwendung eines einfachen Klebers zur Abdichtung ist für die dauerhafte Verbindung von Abwasserrohren ungeeignet, da dieser weder die thermischen Ausdehnungen noch die dynamischen Lasten im Betrieb zuverlässig kompensieren kann.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einem schleichenden Wasserschaden, der erst nach Monaten oder Jahren durch Korrosion oder Materialermüdung an der Bohrstelle auftritt. Da das Bad bereits renoviert ist, wäre eine spätere Sanierung mit massiven Zusatzkosten und Zerstörung der neuen Oberflächen verbunden. Zudem kann die statische Integrität des Gussrohrs durch die Bohrung geschwächt sein, was im Extremfall zu einem Rohrbruch führen könnte.
✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass die fachgerechte Lösung der Austausch eines Rohrabschnitts mit Einbau eines T-Stücks ist, ist absolut korrekt. Diese Methode gewährleistet eine druckdichte und dauerhafte Verbindung, die den Belastungen im Abwassersystem standhält.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Installateurs, dass diese Konstruktion "ewig hält", ist fachlich unhaltbar und widerspricht den Installationsnormen (z.B. DIN EN 12056 oder DIN 1986). Eine solche provisorische Abdichtung ist kein zugelassenes System und wird von keinem seriösen Hersteller für diese Anwendung empfohlen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Sachverständigen für Sanitärtechnik oder einen zweiten Fachbetrieb mit der Begutachtung der Anschlussstelle. Lassen Sie die provisorische Verbindung dokumentieren und fordern Sie vom ursprünglichen Installateur eine fachgerechte Sanierung durch Austausch des Rohrabschnitts mit einem Guss-T-Stück oder einer zugelassenen Manschettenlösung. Bestehen Sie auf eine schriftliche Gewährleistung für die ausgeführte Arbeit. Zögern Sie nicht, da ein späterer Wasserschaden erheblich teurer wird als die jetzt notwendige Korrektur.
KI-Analyse (Qwen)
Das Anbohren eines ca. 50 Jahre alten Gussrohrs zur Einbringung eines Kunststoffabflussrohrs stellt eine gravierende Verletzung der technischen Regeln und Sicherheitsstandards dar.
🔴 Gefahr: Gussrohre altern durch Korrosion, Materialermüdung und innere Ablagerungen – das Anbohren schwächt die Rohrwand lokal massiv und schafft einen unkontrollierten Spannungspunkt, der zu Rissbildung, Leckage oder plötzlichem Rohrbruch führen kann.
🔴 Gefahr: Ein Kleber allein kann niemals eine dauerhafte, druck- und vibrationsfeste Dichtung zwischen heterogenen Materialien (Gusseisen und Kunststoff) gewährleisten – insbesondere bei wechselnden Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen im Abwassersystem.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Installateurs, dass diese Lösung "ewig hält", ist fachlich unzutreffend und gefährlich irreführend; es handelt sich um eine nicht normkonforme, nicht zulassungsfähige und nicht nachhaltige Montage.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 1986-100 und DVGW-Arbeitsblatt W 534 ist bei Anschlussarbeiten an bestehende Abwasserleitungen grundsätzlich ein werkstoffgerechter, mechanisch verankerter Anschluss (z. B. mit T-Stück, Klemm- oder Gewindeanschluss) erforderlich – nicht ein "eingestecktes" Rohr mit Kleber.
➕ Ergänzung: Zudem fehlt jegliche Prüfung der Tragfähigkeit und Dichtigkeit des bestehenden Gussrohrs vor der Bearbeitung – bei 50 Jahre altem Material ist eine vorherige Zustandsanalyse zwingend notwendig.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Sanitärtechnik oder einen geprüften Abwasserfachbetrieb mit einer dringenden Zustandsbegutachtung, einer druck- und dichtheitsprüfung des betroffenen Rohrabschnitts sowie der fachgerechten Sanierung nach DIN-Norm – eine Reparatur durch bloßes Nachkleben ist nicht ausreichend.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Das Anbohren des Gussrohrs ist nicht fachgerecht, nicht normkonform und birgt erhebliche Risiken für Dichtigkeit und Stabilität.
- Alle drei bestätigen: Klebeverbindungen zwischen Guss und Kunststoff sind langfristig unzuverlässig und widersprechen den anerkannten Regeln der Technik.
- Alle drei fordern eine sofortige fachliche Begutachtung durch einen unabhängigen Sachverständigen oder geprüften Sanitärfachbetrieb.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Rohrschelle mit Gummidichtung“ als mögliche Alternative – DeepSeek und Qwen erwähnen sie nicht explizit, sondern priorisieren klar den Austausch des Rohrabschnitts mit Guss-T-Stück oder zugelassener Manschette.
- Qwen betont stärker die fehlende Vorprüfung des Rohrzustands als zwingende Voraussetzung; DeepSeek und GoogleAI führen dies implizit, aber nicht als eigenständige Forderung an.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert konkrete Normverweise (DIN 1986-100, DVGW W 534) und betont die Notwendigkeit einer werkstoffgerechten, mechanischen Verankerung – ergänzt DeepSeeks und GoogleAIs allgemeinere Verweise auf „Normen“.
- DeepSeek hebt besonders die finanziellen Risiken einer späteren Sanierung nach Badrenovierung hervor (Zerstörung neuer Oberflächen, hohe Zusatzkosten), ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht explizit nennen.
❌ Widerspruch:
- Der Installateur behauptet „ewige Haltbarkeit“ – alle drei KI-Modelle widersprechen dies einstimmig und entschieden: GoogleAI nennt es „nicht dauerhaft“, DeepSeek „fachlich unhaltbar“, Qwen „gefahrenträchtig irreführend“. Die sicherere Einschätzung (klare Ablehnung) ist in allen Fällen identisch → Vorsichtsprinzip voll erfüllt.
👉 Empfehlung: Die strengste, normkonformste und sicherste Vorgehensweise nach Qwen und DeepSeek – also Austausch des betroffenen Rohrabschnitts mit Guss-T-Stück oder zugelassener mechanischer Manschette nach vorheriger Zustandsprüfung – wird als allein tragfähige Lösung empfohlen. GoogleAIs „Rohrschelle“ wird nur als sekundäre Option erwähnt und ist bei fehlender Zulassung oder Montagequalifikation nicht ausreichend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Materialverträglichkeit (Guss + Kunststoff) ❌ Widerspruch Alle drei Modelle lehnen die Klebeverbindung entschieden ab – keine Übereinstimmung mit der Installationspraxis; Konsens: Unzulässig, nicht dauerhaft, normwidrig. Rohrintegrität nach Bohrung ✅ Konsens Anbohren schwächt 50 Jahre altes Gussrohr lokal massiv – erhöht Risiko für Mikrorisse, Leckage und plötzlichen Bruch; alle drei Modelle benennen dies als kritische Gefahr. Normative Einordnung ✅ Konsens Verstoß gegen DIN 1986-100, DIN EN 12056 und DVGW W 534; fachgerechte Lösung erfordert werkstoffgerechten, mechanisch verankerten Anschluss – Konsens zwischen allen Modellen. Vorprüfung des Rohrzustands ⚠️ Abwägung Qwen betont sie als zwingend; DeepSeek und GoogleAI implizieren sie, aber nicht als eigenständige Forderung. KI-Konsens: Hoch empfohlen – bei Alter und Alterungsriskiko nicht vernachlässigbar. Sanierungslösung ✅ Konsens Austausch des betroffenen Gussrohrabschnitts mit Guss-T-Stück ist die sicherste, normkonforme Lösung – alle drei Modelle stimmen darin überein; „Kleben“ oder „Rohrschelle“ werden als unzureichend oder sekundär bewertet. 👉 Handlungsempfehlung: Die Installation ist nicht sicher, nicht dauerhaft und nicht normkonform. Sofortige Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen oder geprüften Abwasserfachbetrieb ist zwingend erforderlich. Nur ein werkstoffgerechter, mechanisch verankerter Austausch des betroffenen Rohrabschnitts nach vorheriger Zustandsprüfung stellt eine fachgerechte und langfristig sichere Lösung dar.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schleichender Wasserschaden durch Mikrorisse an der Bohrstelle Massive Bauschäden, Schimmelbildung, teure Nachsanierung nach Fertigstellung des Bads 🔴 Risiko Plötzlicher Rohrbruch infolge statischer Überlastung am Bohrpunkt Unkontrollierter Wasseraustritt, Zerstörung von Estrich, Fliesen und Unterkonstruktion, Evakuierung notwendig 🔴 Risiko Hygienische Gefährdung durch Undichtigkeiten im Abwassersystem Geruchsbelästigung, Keim- und Gasaustritt (z. B. Schwefelwasserstoff), gesundheitliche Belastung der Bewohner 🔴 Risiko Keine Gewährleistung oder Haftung durch den Installateur bei normwidriger Ausführung Volle Kostenlast für Nachbesserung und Schadensersatz bei Schäden an Dritter – rechtliche und finanzielle Risiken 🔴 Risiko Mangelhafte Dichtheitsprüfung vor Inbetriebnahme Versteckte Leckagen bleiben unentdeckt, führen nachträglich zu erheblichen Schäden und Komplikationen bei der Beweissicherung ✅ Chance Fachgerechte Sanierung vor Fertigstellung des Bads Keine Zerstörung neuer Oberflächen, minimale Bauzeitverlängerung, kostengünstigste Lösung insgesamt ✅ Chance Nachweis einer normkonformen Installation Erfüllung von Versicherungs- und Bauordnungsanforderungen, Sicherstellung der Gewährleistung, Werterhalt der Immobilie ✅ Chance Proaktive Zustandsbegutachtung des gesamten Abwassersystems Früherkennung weiterer Alterungsschäden, zielgerichtete Sanierung, Vermeidung von Folgeschäden ✅ Chance Einbindung zertifizierter Fachbetriebe mit Dokumentation Rechtsichere Abnahme, klare Verantwortungszuweisung, nachweisbare Qualität – entscheidend bei späteren Streitigkeiten ✅ Chance Modernisierung mit zukunftsfähigen Materialien und Anschlusstechniken Längere Lebensdauer, geringerer Wartungsaufwand, bessere Schalldämmung und Betriebssicherheit Orientierungshilfen
- Unverzügliche Zustandsbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Sanitärtechnik oder einen geprüften Abwasserfachbetrieb – nicht den ursprünglichen Installateur – zur Dokumentation und Druckdichtheitsprüfung des betroffenen Gussrohrs.
- Dokumentation aller Arbeiten sichern: Fordern Sie vom ursprünglichen Installateur schriftlich sämtliche Angaben zur verwendeten Klebetechnik, Normzulassung und Gewährleistung – bei fehlender Zulassung ist die Arbeit nicht genehmigungsfähig.
- Fachgerechte Sanierung nach Vereinbarung umsetzen: Vereinbaren Sie mit dem begutachtenden Fachbetrieb den Austausch des betroffenen Gussrohrabschnitts inkl. Einbau eines Guss-T-Stücks oder einer zugelassenen mechanischen Manschette – ohne Nachkleben oder Rohrschellen ohne Zulassung.
- Normkonforme Abnahme sicherstellen: Verlangen Sie vor Inbetriebnahme eine schriftliche Abnahme nach DIN 1986-100 mit detaillierter Prüfprotokoll-Dokumentation (Druckprüfung, Dichtigkeitsprüfung, Materialzertifikate).
- Alle Unterlagen zentral archivieren: Sammeln Sie sämtliche Rechnungen, Zertifikate, Prüfprotokolle und Korrespondenz – diese sind bei Schäden, Versicherungsfällen oder späteren Verkaufsverhandlungen zwingend erforderlich.
- Prüfung des gesamten Abwassersystems initiieren: Nutzen Sie die Gelegenheit, einen Zustandsbericht für das gesamte Gussrohrnetz anzufordern – altersbedingte Schäden können sich an anderen Stellen zeigen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Gussrohr
- Ein Rohr aus Gusseisen, das häufig für Abwasserleitungen verwendet wird. Gussrohre sind robust und langlebig, können aber korrodieren. Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, Fallrohr, Kanalrohr.
- Abwasseranschluss
- Eine Verbindung, die ein Gerät (z.B. Waschbecken, Toilette) mit dem Abwassersystem verbindet. Ein korrekter Anschluss ist wichtig, um Undichtigkeiten und Geruchsbelästigung zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Siphon, Ablauf, Kanalanschluss.
- Dichtigkeit
- Die Eigenschaft eines Systems, keine Flüssigkeiten oder Gase durchzulassen. Eine hohe Dichtigkeit ist bei Abwasserleitungen essenziell, um Wasserschäden und Umweltschäden zu verhindern. Verwandte Begriffe: Wasserdicht, Leckage, Abdichtung.
- Rohrschelle
- Ein Befestigungselement, das Rohre an Wänden oder Decken fixiert. Rohrschellen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien, passend für unterschiedliche Rohrdurchmesser und -arten. Verwandte Begriffe: Rohrbefestigung, Rohrschelle mit Gummidichtung, Stockschraube.
- Korrosion
- Die Zerstörung eines Materials durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Bei Gussrohren kann Korrosion durch den Kontakt mit Wasser und Abwasser auftreten. Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Materialermüdung.
- Sanitärinstallation
- Die Installation von Wasser- und Abwasserleitungen sowie sanitären Einrichtungen in Gebäuden. Eine fachgerechte Sanitärinstallation ist wichtig für die Hygiene und den Komfort der Bewohner. Verwandte Begriffe: Heizungsinstallation, Lüftungsinstallation, Gebäudeinstallation.
- Wasserschaden
- Ein Schaden, der durch austretendes Wasser verursacht wird. Wasserschäden können erhebliche Schäden an der Bausubstanz und am Inventar verursachen. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Rohrbruch, Überschwemmung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Ist das Anbohren von Gussrohren für Abwasseranschlüsse üblich?
Antwort: Nein, das Anbohren von Gussrohren ist keine übliche oder empfohlene Vorgehensweise. Es schwächt die Struktur des Rohres und birgt das Risiko von Undichtigkeiten. Fachgerechte Lösungen umfassen den Austausch des Rohres oder die Verwendung von speziellen Anschlussstücken. - Frage: Welche Alternativen gibt es zum Anbohren eines Gussrohres?
Antwort: Es gibt verschiedene Alternativen, wie z.B. das Auftrennen des Gussrohres und das Einfügen eines T-Stücks mit entsprechenden Verbindungen. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Anbohrschellen, die speziell für Gussrohre entwickelt wurden und eine dichte Verbindung gewährleisten. - Frage: Welche Risiken birgt eine undichte Stelle im Abwassersystem?
Antwort: Eine undichte Stelle im Abwassersystem kann zu Wasserschäden, Schimmelbildung, Geruchsbelästigung und hygienischen Problemen führen. Zudem kann es die Bausubstanz schädigen und zu teuren Reparaturen führen. - Frage: Wie erkenne ich eine undichte Stelle im Abwassersystem?
Antwort: Anzeichen für eine undichte Stelle können feuchte Stellen an Wänden oder Decken, Schimmelbildung, unangenehme Gerüche oder ein unerklärlicher Anstieg des Wasserverbrauchs sein. In manchen Fällen kann auch ein Wasserschaden sichtbar werden. - Frage: Welche Normen sind bei der Installation von Abwasserleitungen zu beachten?
Antwort: Bei der Installation von Abwasserleitungen sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) und die DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke). Diese Normen regeln u.a. die Dimensionierung, Ausführung und Prüfung von Abwasserleitungen. - Frage: Kann ich die Installation selbst überprüfen?
Antwort: Eine oberflächliche Überprüfung auf sichtbare Mängel ist möglich. Für eine umfassende Beurteilung der Dichtigkeit und fachgerechten Ausführung ist jedoch die Expertise eines Sanitärfachbetriebs erforderlich. - Frage: Welche Materialien sind für Abwasserleitungen geeignet?
Antwort: Für Abwasserleitungen werden verschiedene Materialien verwendet, wie z.B. Guss, Kunststoff (PVC, PE, PP) oder Edelstahl. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen und Einsatzbedingungen ab. - Frage: Wie lange halten Gussrohre im Durchschnitt?
Antwort: Gussrohre können bei guter Qualität und fachgerechter Installation eine sehr lange Lebensdauer haben, oft 50 Jahre oder länger. Die Lebensdauer hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Wasserqualität, der Belastung und der Wartung.
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