ich begleite als Bauausschussmitglied den Neubau eines Gemeindesaals. Nun sind mir einige Punkte aufgefallen, die mich stutzig machen und da bräuchte ich Ihre Hilfe: gemäß Statik wurde als Baustoff Baustoff für die Wände Mauerziegel HLz, Steinfestigkeitsklasse 12, Normalmörtel IIIa, Mindestrohdichteklasse 1,4 angenommen. Tatsächlich wurden aber Steine der Firma Eder (Eder XP11) verwendet, die erheblich von den o.g. Werten abweichen: Eder XP11,30 cm, Steinfestigkeitsklasse 8, Mindestrohdichteklasse 0,7.
Weiterhin wurden auf diesem Mauerwerk aufliegend Balken als sogenannte Randrippe eingeplant, die die Deckenbalken halten sollen. Diese Randrippe sollte 14x36 cm stark sein, ist aber tatsächlich 16x36 cm geworden. Es ist also zusätzlich zu den geringeren Festigkeitswerten auch eine höhere Last auf den Mauern.
Inwieweit sind die Abweichungen der Festigkeits- und Rohdichtewerte tatsächlich problematisch?


