Dränage notwendig? Kosten, Nutzen & Alternativen für Ihr Haus in München-Allach
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Dränage für ein Einfamilienhaus in München-Allach. Dabei werden Aspekte wie Grundwasserstand, Bodenbeschaffenheit (Kies), Bodengutachten, Abdichtungsmethoden (KMB, Bitumenschweißbahn) und die Rolle von Sachverständigen (DEKRA) beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist die Klärung des Lastfalls (drückendes Wasser, Sickerwasser) und die korrekte Ausführung der Abdichtung, um Bauschäden zu vermeiden. Die Erfahrungswerte der Nachbarn sollten nicht blind übernommen werden, ein Bodengutachten wird empfohlen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 📊 Fakten · 👉 Handlungsempfehlung
Dränage notwendig? Kosten, Nutzen & Alternativen für Ihr Haus in München-Allach
Wir bauen in München-Allach ein Einfamilienhaus. Der Boden besteht bis in etwa 8 Meter Tiefe aus Kies und nochmal aus Kies. Das Grundwasser kommt erst nach einer Tiefe von etwa 6 Metern (unsere Nachbarn sind bei einer Brunnenschlagung dort erst auf Wasser gestoßen!).
Jetzt stellt sich die Frage, ob die geplante Dränung hier überhaupt einen Sinn macht?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Entscheidung zur Dränage ohne vorherige fachliche Baugrund- und hydrogeologische Untersuchung durch einen zertifizierten Geotechniker oder Hydrogeologen.
🔴 KRITISCH: Eine fehlende oder unsachgemäß ausgeführte Dränage birgt bei unvorhergesehenem Schichten- oder Hangwasser Risiko von Feuchteschäden, kapillarem Aufstieg und Schimmelbildung – insbesondere bei unzureichender Kellerabdichtung.
⚠️ WICHTIG: Eine Dränage darf niemals isoliert geplant werden – sie muss immer in Kombination mit einer geeigneten, druckwasserdichten Bauwerksabdichtung (z. B. weiße oder schwarze Wanne nach DINAbk. 18533) sowie einem funktionsfähigen Rückstauschutz konzipiert werden.
⚠️ WICHTIG: Bei kiesigem Untergrund ist die Korngrößenverteilung und mögliche Feinanteilbildung entscheidend – ein bloßes „Kies = gut drainierend“ ist nicht ausreichend; Kies kann lokal wasserdicht wirken.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ob eine Dränage notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich dient eine Dränage dazu, das Gebäude vor drückendem Wasser zu schützen. Da das Grundwasser in Ihrem Fall erst in 6 Metern Tiefe beginnt und der Boden aus Kies besteht, der gut wasserdurchlässig ist, könnte eine Dränage unter Umständen nicht zwingend erforderlich sein.
Allerdings sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
- Bodengutachten: Ein detailliertes Bodengutachten gibt Aufschluss über die tatsächliche Wasserdurchlässigkeit des Bodens und das Risiko von Stauwasser.
- Bauwerksabdichtung: Eine hochwertige Bauwerksabdichtung kann das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern, auch ohne Dränage.
- Regenwasserversickerung: Eine ordnungsgemäße Regenwasserversickerung auf dem Grundstück kann die Belastung des Baugrunds reduzieren.
🔴 Gefahr: Wenn Wasser unkontrolliert an die Kellerwände gelangt, kann dies zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Architekt, Bauingenieur) beraten, der die spezifischen Gegebenheiten Ihres Grundstücks beurteilen und eine fundierte Empfehlung geben kann. Ziehen Sie das Bodengutachten zurate.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Neubau eines Einfamilienhauses in München-Allach mit einem Baugrund aus Kies bis 8 Meter Tiefe und Grundwasser erst ab 6 Metern. Die Frage nach der Notwendigkeit einer Dränage ist aus fachlicher Sicht differenziert zu betrachten.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass bei einem derart tiefen Grundwasserstand und durchlässigem Kiesboden eine klassische Dränage zur Grundwasserabsenkung in der Regel nicht erforderlich ist, ist grundsätzlich richtig. Der Kiesboden sorgt für eine natürliche Drainagewirkung.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist jedoch die Art der Bauausführung. Bei einer weißen Wanne (wasserdichter Beton) oder einer schwarzen Wanne (Bitumenabdichtung) kann auf eine Dränage verzichtet werden. Eine Dränage wäre nur dann sinnvoll, wenn das Gebäude eine Kellerabdichtung ohne druckwasserdichte Ausführung erhält und Oberflächenwasser oder Schichtenwasser gezielt abgeführt werden muss.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass eine Dränage generell keinen Sinn macht, ist zu pauschal. Auch bei tiefem Grundwasser kann es zu sogenanntem Hang- oder Schichtenwasser kommen, das bei Starkregen oder Schneeschmelze oberflächennah auftritt. Zudem muss die Dränage immer in Kombination mit der geplanten Abdichtung des Kellers betrachtet werden.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße oder überflüssige Dränage kann sogar schädlich sein. Sie kann zu Setzungen im Kiesboden führen, wenn feine Bestandteile ausgespült werden, oder sie kann als Eintrittspforte für Grundwasser dienen, falls der Rückstau nicht korrekt berechnet wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor Baubeginn unbedingt ein geotechnisches Gutachten (Baugrundgutachten) durch einen zertifizierten Ingenieur für Geotechnik erstellen. Dieses Gutachten klärt die genauen Bodenverhältnisse, das Schichtenwasserrisiko und die erforderliche Abdichtungsklasse nach DIN 18533. Beauftragen Sie zudem einen Fachingenieur für Bauwerksabdichtung, der die optimale Lösung aus Dränage, Abdichtung und ggf. Perimeterdämmung für Ihr konkretes Bauvorhaben plant. Nur so vermeiden Sie spätere Feuchteschäden und unnötige Kosten.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein Neubauprojekt in München-Allach mit einem durchgängig kiesigen Untergrund bis 8 m Tiefe und einem tief liegenden Grundwasserspiegel ab ca. 6 m – basierend auf Nachbarbohrungen. Kiesböden weisen eine sehr hohe Durchlässigkeit auf, was eine natürliche Entwässerung begünstigt und klassische Dränagesysteme oft entbehrlich macht.
🔴 Gefahr: Trotz des tiefen Grundwasserspiegels besteht ein Risiko durch temporäre, oberflächennahe Wasseransammlungen bei Starkregen oder bei unzureichender Geländeentwässerung – insbesondere wenn die Baugrube während der Bauzeit nicht ausreichend geschützt wird oder bei unklarer hydrogeologischer Situation (z. B. verdeckte Schichtenwechsel, Stauwasser durch Böschungen oder benachbarte Bebauung).
⚠️ Korrektur: Die Aussage "Der Boden besteht bis in etwa 8 Meter Tiefe aus Kies und nochmal aus Kies" ist keine ausreichende hydrogeologische Charakterisierung – Kies kann fein- bis grobkörnig sein, unterschiedliche Durchlässigkeitsbeiwerte (kF-Werte) aufweisen und durch Schlammeinlagerungen oder Kiespackungen lokal wasserdicht wirken.
➕ Ergänzung: Entscheidend für die Dränageentscheidung ist nicht nur die Tiefe des Grundwassers, sondern auch die dynamische Wassermenge (z. B. bei langanhaltendem Regen), die Geländeneigung, die Dichtungsebene der Kellerwand (z. B. Bitumen- oder Kunststoffabdichtung), sowie die Anforderungen der DIN 18195 und DIN 4095 an den Wasserabstand zur Bauwerksoberkante.
✅ Zustimmung: Bei nachgewiesener, homogener Kiesstruktur mit hoher Durchlässigkeit und einem stabilen, tiefen Grundwasserspiegel ist eine klassische Ringdränage oft nicht zwingend erforderlich – jedoch darf dies nicht ohne fachliche Bodengutachtung und hydrogeologische Bewertung festgestellt werden.
🔴 Gefahr: Ein Verzicht auf Dränage bei fehlender fachlicher Absicherung birgt das Risiko von Feuchteschäden, kapillarem Aufstieg, Frosthebung an Fundamenten oder Schäden an der Abdichtung durch hydrostatischen Druck bei unvorhergesehenen Wasserzuflüssen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Geotechniker oder Hydrogeologen mit einer baubegleitenden Bodenuntersuchung und einer hydrogeologischen Stellungnahme – inkl. Probenentnahme, Korngrößenanalyse und Durchlässigkeitsbestimmung. Erst auf dieser Grundlage kann eine verbindliche, haftungsrechtlich abgesicherte Entscheidung zur Notwendigkeit einer Dränage getroffen werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass bei tiefem Grundwasser (ab 6 m) und kiesigem Untergrund eine klassische Dränage grundsätzlich nicht zwingend erforderlich ist – jedoch unter Vorbehalt einer fachlichen Absicherung.
- Alle betonen die zentrale Bedeutung einer hochwertigen, druckwasserdichten Bauwerksabdichtung unabhängig von der Dränageentscheidung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert eher risikoabwägend und betont die Möglichkeit, auf Dränage zu verzichten – ohne stärker auf potenzielle Gefahren einer fehlenden Dränage einzugehen.
- DeepSeek und Qwen fokussieren stärker auf die Risiken eines Verzichts (z. B. Schichtenwasser, temporäre Oberflächenansammlungen) und warnen explizit vor einer pauschalen Nicht-Notwendigkeit.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Wechselwirkung zwischen Dränage und Abdichtungsart (weiße/schwarze Wanne) und warnt vor Schäden durch unsachgemäße Dränage (z. B. Ausspülung, Rückstau).
- Qwen ergänzt die hydrogeologische Dimension: Korngrößenanalyse, kF-Werte, lokale Widerstandsschichten, Geländeneigung und baubegleitende Probenentnahme – und verweist explizit auf DIN 18195 und DIN 4095.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert implizit, dass bei Kies und tiefem Grundwasser eine Dränage „unter Umständen nicht zwingend erforderlich“ sei – ohne ausreichend auf die Gefahr von Hang- oder Schichtenwasser hinzuweisen.
- DeepSeek und Qwen widersprechen dieser Minimierung eindeutig: Sie heben hervor, dass ein Verzicht ohne fachliche Stellungnahme rechtlich und technisch unzulässig ist – und dass „nicht zwingend“ nicht gleichbedeutend ist mit „sicher entbehrlich“.
- 👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (DeepSeek & Qwen) wird priorisiert: Kein Dränage-Verzicht ohne hydrogeologische Stellungnahme – Vorsichtsprinzip gilt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Notwendigkeit einer Dränage bei tiefem Grundwasser & Kiesboden ⚠️ Abwägung Grundsätzlich nicht zwingend – aber nur bei nachgewiesener Homogenität, hoher Durchlässigkeit und fehlendem Schichten-/Hangwasserrisiko; ein pauschaler Verzicht ist nicht zulässig. Erforderlichkeit einer fachlichen Bodenuntersuchung ✅ Konsens Unbedingte Vorbedingung für jede Entscheidung – Geotechnisches Gutachten mit Korngrößen- und Durchlässigkeitsanalyse ist verbindlich erforderlich. Zusammenhang zwischen Dränage und Abdichtung ✅ Konsens Dränage und Abdichtung sind stets systemisch zu planen; bei druckwasserdichter Abdichtung (weiße/schwarze Wanne) ist Dränage oft entbehrlich – bei anderen Lösungen nicht. Risiko einer fehlenden Dränage ⚠️ Abwägung Bei unzureichender hydrogeologischer Absicherung: Hoch – durch temporäres Wasser, Frosthebung, kapillaren Aufstieg und Schäden an Abdichtung. Risiko einer unsachgemäßen Dränage ✅ Konsens Existiert – z. B. durch fehlenden Rückstau, Ausspülung von Feinanteilen oder als Eintrittspforte für Grundwasser; muss fachlich dimensioniert und installiert werden. 👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich nicht für oder gegen eine Dränage – entscheiden Sie sich für ein geotechnisches Gutachten mit hydrogeologischer Stellungnahme. Erst danach erfolgt die technisch und haftungsrechtlich sichere Planung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unterlassung einer fachlichen Bodenuntersuchung Hohe Wahrscheinlichkeit für Feuchteschäden, Schimmel, kapillaren Aufstieg; Nachbesserungskosten >100.000 €; Haftungsrisiko für Bauherr/Bauunternehmer 🔴 Risiko Fehlplanung der Dränage (z. B. ohne Rückstauschutz oder falscher Gefälleberechnung) Grundwassereinbruch, Setzungen im Kies, Schäden an Fundament und Abdichtung; baubegleitender Ausfall 🔴 Risiko Verzicht auf Dränage trotz lokalem Hangwasser (z. B. durch benachbarte Bebauung oder Geländeneigung) Unkontrollierter Wasserdruck an Kellerwand; Rissbildung, Abdichtungsversagen, Eindringen von Feuchtigkeit in Wohnräume 🔴 Risiko Verwendung veralteter oder unzureichender Abdichtung ohne Dränage-Kombination Kurzfristige Funktionsfähigkeit, langfristige Versagenswahrscheinlichkeit >60 %; Sanierung nur über Austausch der Kellerwand möglich 🔴 Risiko Fehlende baubegleitende Entwässerung während der Bauphase Wassereintrag in Baugrube, Aufweichung des Kiesbodens, Verlust der Tragfähigkeit, Verzögerung, Zusatzkosten für Pumpen und Sondermaßnahmen ✅ Chance Fachlich abgesicherte Dränageverzichtsentscheidung Kostenersparnis von 8.000–15.000 € bei gleichbleibender Sicherheit; schlankere Bauausführung; geringerer Eingriff in den Baugrund ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Geotechnikers und Abdichtungsplaners Vermeidung von Planungsfehlern; klare Haftungsregelung; schnelle Genehmigung; erhöhte Wertstabilität des Objekts ✅ Chance Nutzung des Kiesbodens als natürliches Entwässerungssystem mit gezielter Versickerungssteuerung Reduzierte Regenwasser-Abwassergebühr; höhere Nachhaltigkeitszertifizierung (z. B. DGNB); geringere Belastung des öffentlichen Kanals ✅ Chance Integration einer Dränage in ein intelligentes Monitoring-System (z. B. mit Wasserstandssensoren) Frühzeitige Fehlererkennung; präventive Wartung; langfristige Dokumentation des Feuchteverhaltens – ideal für Energieberatung und Sanierung ✅ Chance Synergie mit Perimeterdämmung und Wärmeschutzkonzept Einheitliche Bauphase; reduzierte Dämmstoffdurchfeuchtung; höhere Energieeffizienz nach EnEVAbk./DIN V 4108; Verbesserung der sommerlichen Wärmeschutzwirkung Orientierungshilfen
- Geotechnisches Gutachten beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor Baubeginn einen zertifizierten Geotechniker oder Hydrogeologen für eine baubegleitende Bodenuntersuchung mit Korngrößenanalyse, kF-Bestimmung und hydrogeologischer Stellungnahme – inkl. Bewertung von Schichten- und Hangwasser.
- Fachplaner für Bauwerksabdichtung einbinden: Beauftragen Sie einen Fachingenieur für Bauwerksabdichtung (zertifiziert nach DIN 18533) zur Abstimmung von Abdichtungstiefe, Material (weiße/schwarze Wanne), Dränagekonzept und Rückstauschutz – vor Ort und dokumentiert.
- Geländeentwässerung vor Baubeginn sicherstellen: Legen Sie vor Aushebung der Baugrube ein temporäres Entwässerungssystem (z. B. Pump- und Schächtkette) an – insbesondere bei längerem Regen oder bei Baupausen.
- Abdichtungs- und Dränageplan schriftlich festhalten: Fordern Sie vom Planer eine verbindliche, unterschriebene Stellungnahme zu Dränage, Abdichtungsklasse und Einbauhinweisen – diese ist Grundlage für die Bauüberwachung und Haftungsabsicherung.
- Regenwassermanagement prüfen: Analysieren Sie die Geländesituation auf mögliche Oberflächenwasserzuflüsse (z. B. von Nachbargrundstücken, Straße, Dachabläufe) und integrieren Sie gegebenenfalls eine separate oberflächennahe Entwässerung (z. B. Mulden-Rigolen-System).
- Dokumentation aller Bauphasen sichern: Fotografieren und archivieren Sie alle Abdichtungs- und Dränageeinbauten vor Verfüllung – inkl. Sichtkontrolle durch den Bauingenieur vor Abnahme.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dränage
- Ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Drainagerohren, Filtervlies und Kontrollschächten. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Regenwasserversickerung, Grundwasserhaltung.
- Bodengutachten
- Eine Untersuchung des Baugrunds, die Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit, die Wasserdurchlässigkeit und den Grundwasserstand gibt. Es dient als Grundlage für die Planung der Bauwerksabdichtung und der Dränage. Verwandte Begriffe: Baugrund, Grundwasser, Wasserdurchlässigkeit.
- Bauwerksabdichtung
- Maßnahmen zur Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit in ein Gebäude. Sie umfasst die Abdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten und Durchdringungen. Verwandte Begriffe: Dränage, Feuchtigkeitssperre, Abdichtungsbahn.
- Regenwasserversickerung
- Die Ableitung von Regenwasser in den Untergrund, um die Kanalisation zu entlasten und den Grundwasserspiegel aufzufüllen. Sie kann durch Versickerungsanlagen oder Mulden erfolgen. Verwandte Begriffe: Dränage, Oberflächenentwässerung, Niederschlagswasser.
- Grundwasser
- Unterirdisches Wasser, das Hohlräume im Boden vollständig ausfüllt. Der Grundwasserspiegel ist die obere Grenze des Grundwasserkörpers. Verwandte Begriffe: Dränage, Bodengutachten, Wasserdurchlässigkeit.
- Stauwasser
- Ansammlung von Wasser im Boden, das nicht abfließen kann. Es entsteht häufig bei undurchlässigen Bodenschichten oder mangelnder Entwässerung. Verwandte Begriffe: Dränage, Bodengutachten, Wasserdurchlässigkeit.
- Wasserdurchlässigkeit
- Die Fähigkeit eines Bodens, Wasser zu leiten. Sie wird durch die Korngröße und die Porenstruktur des Bodens bestimmt. Verwandte Begriffe: Dränage, Bodengutachten, Grundwasser.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Dränage?
Eine Dränage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die rund um das Gebäude verlegt werden und das Wasser ableiten. - Wann ist eine Dränage notwendig?
Eine Dränage ist notwendig, wenn das Gebäude durch drückendes Wasser oder Stauwasser gefährdet ist. Dies ist häufig bei hohen Grundwasserständen, undurchlässigen Böden oder Hanglagen der Fall. - Welche Alternativen gibt es zur Dränage?
Alternativen zur Dränage sind beispielsweise eine hochwertige Bauwerksabdichtung, eine Regenwasserversickerung oder eine Kombination aus beidem. Die Wahl der geeigneten Maßnahme hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Grundstücks ab. - Was kostet eine Dränage?
Die Kosten für eine Dränage variieren je nach Größe des Gebäudes, Art des Bodens und gewählter Ausführung. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten zwischen 50 und 150 Euro pro laufendem Meter rechnen. - Wie lange hält eine Dränage?
Die Lebensdauer einer Dränage hängt von der Qualität der Ausführung und den Umgebungsbedingungen ab. Im Allgemeinen kann man von einer Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren ausgehen. - Was ist ein Bodengutachten?
Ein Bodengutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit, die Wasserdurchlässigkeit und den Grundwasserstand gibt. Es dient als Grundlage für die Planung der Bauwerksabdichtung und der Dränage. - Was bedeutet "drückendes Wasser"?
Drückendes Wasser ist Wasser, das aufgrund von hohem Grundwasserstand oder Stauwasser mit Druck auf die Kellerwände wirkt. Es kann zu Feuchtigkeitsschäden führen, wenn die Bauwerksabdichtung nicht ausreichend ist. - Kann ich eine Dränage selbst verlegen?
Die Verlegung einer Dränage ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Fachkenntnisse erfordert. Es ist ratsam, diese Aufgabe einem Fachbetrieb zu überlassen, um eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen.
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Dränage: Mehr Infos nötig – Grundwasserstand entscheidend
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Grundwasser München-Allach: Historischer Tiefstand unter Bodenplatte
Hui! Das ging aber schnell!
Das Grundstück ist bretteben! Der Höchtsgrundwasserstand liegt jetzt schon 60 Jahre zurück und war damals etwas unter der jetzigen Bodenplatte (so etwa 3,20 Meter) -
Dränageplanung: Bodengutachten & Lastfall nach DIN erforderlich!
Wer..
hat die Ausführung geplant?
Was steht im Bodengutachten zu Boden- und Wasserverhältnissen (Bodenverhältnissen, Wasserverhältnissen) (Lastfall nach DINAbk.?)?
Wie wird die Kelleraußenwand abgedichtet? -
Dränage: Schlüsselfertigbau ohne Bodengutachten – Risiko?
Also ...
Also gebaut wird das Ganze schlüsselfertig von Hebelhaus und zusätzlich "Bauqualitätsüberwacht" von der Dekra.
Ein Bodengutachten wurde nie gemacht, eben aus vorgenannten Fakten und den Erfahrungen der Nachbarn (Ein weiterer hatte erst vor kurzem gebaut, fertigstellt und hatte bis jetzt ebenfalls keine Wasserprobleme)
Die Abdichtung sieht wie folgt aus:- Waagrechte Abdichtung mit einem Dichtungssschlamm namens Cerinol CS
- Senkrechte Abdichtung mit einer Dickbeschichtung namens Superflex 10
- Der Keller wird komplett aus Hebelsteinen 36,5 cm (Porenbetonsteine) hergestellt
Ich hoffe diese Angaben lassen eine Einschätzung zu!
Danke! -
Bodengutachten-Pflicht: Lastfallanalyse für Dränage entscheidend!
Aha ...
und die DEKRA-Leute fragen wohl auch nicht nach einem Bodengutachten! - wissen auch so was los ist? Treten Sie denen mal ...
Egal
Es muss festgestellt werden welcher Lastfall hier vorliegt. Drückt's oder staut's, kommt was von schräg vorne oben oder von wasweisichnichtwo, ist der Boden bindig oder nicht (Kies wird's ja wohl nur weiter unten geben?).
Bei der Kombination KMB / Porenbeton hör ich schon die ersten Spezies aufheulen. Ich tu's nicht.
Mit Superflex 10 liegen Sie schon richtig - aber Achtung: Untergrund nicht entsprechend vorbehandelt, Beschichtung nicht min. 3 mm trocken (bei Lastfall aufstauendes Sickerwasser 4 mm + Nachweis + Gewebe), Auftrag in einem Arbeitsgang, in die Baugrube geworfene Steine oder und keine Schutzschicht wie Perimeterdämmung o.ä. - das alles muss kontrolliert werden, geht gerne schief und den Dekra-Leuten vertraue ich auch gerade mal mein Auto an (TÜV dito). -
Baugrund München: Kiesgrube – Dränage trotzdem sinnvoll?
Ist tatsächlich so ...
Ist tatsächlich so das bis auf die ersten 20 cm Mutterboden das Ganze Grundstück letztendlich eine Kiesgrube ist. Keine Lehmschichten oder so. Kies und nochmal Kies. Die Firma, die den Aushub gemacht hat, hat sich tierisch gefreut, das sie den ganzen Kies kostenlos wegfahren durften (ist in München anscheinand rar das Zeug). Habe mich schon gefragt ob ich nicht eine Kiesgrube aufmach 😉
Auf jeden Fall sollte ich deren Rechnung noch zu meinen Gunsten korrigieren. Aber jetzt mal ohne Spaß.
Die Dekras haben den Auftrag erst seit ein paar Tagen. Vielleicht kommt da ja noch die Frage nach dem Bodengutachten?!?!
Wie sieht es den mit einer Perimeterdämmung in meinem Fall aus. benötige ich die? und wofür ist die gut (Wahrscheinlich eine peinliche Frage, aber ich weiß das nicht!)
Vielen Dank bis hierher! -
Risiko Grundwasser: Unvorhergesehene Wasserzufuhr bei Kiesböden
mal was grundsätzliches ...
was hier immer wieder zu lesen ist: "wasserpegel bei den Nachbarn", "brunnenpegel
sooo tief", "nochnie Wasser" ... alles schön und gut, aber wer hat den schwarzen Peter im
Schadensfall, d.h., wenn doch "richtig" Wasser kommen sollte?
bezogen auf den konkreten fall:
8 m Kies von oben her, oder?
ein häufig unterschätztes Problem ist die wasserzufuhr durch diese offenen
Schichten ... ja, ja, das kann kann sich sich nämlich ändern - glaubt nur keiner.
wenn schon kein Baugrundgutachter (u.a. für Gründungsberatung da ist, dann sollte
man wenigstens "offizielle" Pegel abfragen.
ist schon lange her bei mir (bzw. mittlerweile ausschließlich mit Bodengutachten - inkl.
Wasser), aber ich
meine, es gibt ein pegelverzeichnis mit hhw - evtl. bei der lbk?
und noch was: ich bring dann demnächst mein Auto zur inspektion in die kardiologische
Abteilung - die sind echt gut 😉 -
Perimeterdämmung: Bei 36,5 Poroton evtl. nicht notwendig
-
KMB: Was bedeutet das? Schutzschicht bei Porenbeton nötig?
Was ist KMB?
Was bedeutet die Abkürzung KMB? Meinen Sie mit Schutzschicht etwa den Schrammschutz?
Sie haben Poroton geschrieben, wir haben aber Porenbetonsteine. Gilt dann Ihre Aussage auch noch?
@ Herrn Sollacher:
Ist die DEKRA wirklich SO SCHE ...! Ich habe noch die Möglichkeit die Jungs von meinem Bau fernzuhalten!
Der Höchstwasserstand wurde bei der LBK abgefragt. Er war 1940 (lang lang ist es her) bei etwa 3,20 unter natürlicher Geländehöhe. Von daher sollten wir also kein Problem haben. -
KMB: Dickbeschichtung – Kein aufstauendes Sickerwasser bei Kies?
KMB=
die Dickbeschichtung von der Sie sprachen. Schrammschutz - naja, wenn Sie so wollen ...
AAAAH ... Porenbeton! - mein ich natürlich auch 🙂
Der Wasserstand allein ist nicht unbedingt das Problem, aber wenn der Kies wirklich so mächtig ist müssen Sie verm. auch nicht mit aufstauendem Sickerwasser o.ä. rechnen.
DEKRA - TÜV usw. können Sie sich schenken. Für 4.000,- Mäuse bekommen Sie auch einen engagierten Bauleiter aus der Umgebung. Der kann natürlich nicht mit so tollem Briefpapier und so wichtigen Stempeln winken wie die großen "wirschaunmalkurznachdemrechten" ... -
Dank für Fachwissen: Dränage-Entscheidungshilfe im Forum
Vielen Dank!
Für die Tipps ...
Ich muss schon sagen: Für kein Geld soviel geballtes Fachwissen, sowas gibt es halt nur im Internetz.
Servus -
Bodengutachten: Sicherheit vor KMB-Auftragung – Empfehlung!
Bodengutachten machen lassen
... bei Hebel im Kölner Raum wird zuerst ein Bodengutachten veranlasst. Sie sollten dies zu Ihrer eigenen
Sicherheit tun. Der Bodengutachter haftet für seine Aussage! .
Außerdem, wenn Sie KMB (= kunstfmodifiziertes Bitumen) auftragen
lassen, dann sollte diese Schicht geschützt werden. (z.B. Noppenfolie -Noppen nach außen anbringen- oder Drainplatten)
damit der Kies, mit dem die Baugrube wiederverfüllt wird die
schwarze elastische Schicht nicht verletzt sonst haben Sie ganz
schnell eine nasse Wand , gerade bei Porenbeton. Perimeterdämmung (= zusätzlicghe Wärmedämmplatten) zusätzlich außen werden Sie wohl nicht benötigen, weil Porenbeton gut wärmedämmend ist. Wie stabil ist denn Ihre Gründung (sprich Bodenplatte/Streifenfundament, Festigkeitsklasse der verwendeten Porenbetonsteine für die Kellerwände) ,
wenn da so viel Kies ist (vielleicht nochmals einen anderen Statiker befragen!). Manche Firmen gehen ein bisschen sparsam mit Material um, weil's dann billiger wird ...
Gruß
W. Schmitz -
Alternative zu Dichtungsschlamm: Bitumenschweißbahn G200-S4
"Dichtungsschlamm"
Morgen Christian
Noch ein paar Bemerkungen. 1. Diese Qualität der Infos gibt es nur bei BAU.DE . 2. Dichtungsschlamm würde ich nicht nehmen. Gab es schon zu Uwe Seelers Zeiten war nicht der große Bringer. Alternative: Bitumenschweißbahn G200-S4 auf die Bodenplatten schweißen, 15 cm breiter als Kellermauerwerk. Sie können dann später eine saubere Bodenabdichtung anschließen. 3. Filtervlies vor Filterschicht nicht vergessen.
Gruß -
KMB: Superflex von Deitermann – Infos & Schutzmaßnahmen
Noch 2 ...
die KMB von der wir hier sprechen gab's zu Uwes Zeiten so noch nicht - das Zeug (vor allem Superflex von Deitermann) ist wirklich OK. Auf der Homepage von denen bekommen Sie auch brauchbare Informationen zu dem Thema.
Mit Noppenbahnen als Schutz bin ich sehr vorsichtig. - Die können beim Verfüllen punktweise von der KMB abreißen. Das ist dann nicht mehr der Hit. -
Dichtungsschlamm auf Sohle: Besser G200 Bitumenschweißbahn!
-
Schweißbahn: Seitlicher Druck auf Mauerwerk – Bedenken?
war da aber nicht
moin zusammen,
das Problem, dass eine Schweißbahn nicht unter das tragende Außenmauerwerk soll? Bei einer G200DD hätte ich da weniger Bedenken.
Irgendwas sagt mir, dass es da seitlichen Druck auf das MW gibt und eine Schweißbahn "wegschmieren" kann.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege
Grüße
si -
Schweißbahn: Breite korrekt berücksichtigen!
-
G200-S4: Haftfestigkeit unter Erddruck – Diskussion!
Wegschmieren SI
Das mit dem wegschmieren der G200-S4 auf der Bodenplatte unter horizotalem Erddruck war auch immer mein Problem. Es ist schon oft hier diskutiert worden, aber der Meister des Kantholzes 🙂 und der schwarzen Pampe hat mich etwas beruhigt. Es gibt eine Untersuchung von Prof. Kirtschig TU Hannover über die Haftscherfestigkeit von Bitumenpappen , ich nehme an 500er Mauerpappe wobei er grünes Licht gibt. Wer mehr weiß , bitte raus damit.
Gruß -
Bitumendachbahnen: DIN-Normen für Kellerabdichtung beachten!
mb weiß das aus dem Kopf, ich muss
Moin zusammen,
nachsehen. Also - das ist Teil 4 und da sind Bahnen nach DINAbk. 52130 (Bitumendachdichtungsbahnen ) oder nach DIN 52128 (Bitumendachbahnen mit Rohfilzeinlage ) zugelassen. Die 52131 und 33 sind ausdrücklich NICHT erwähnt (Schweißbahnen, Polymerbitumen-Schweißbahnen).
Grüße
si -
Kirtschig-Studie: Praxiswert vs. DIN-Normen bei Dränage?
viel Spaß mit kirtschig ...
kenn ich zwar nicht ... aber welchen praxiswert hat "eine Untersuchung" wenn
harte Fakten *DINAbk., vdi, Zulassung, versuche mit zul. im Einzelfall* gefordert sind?
überlegt euch mal die rechtliche Situation e. Planers/e. Baufirma die
sowas macht ... und dann kommt der kleine korinthenk ... daher ...
sorry, ich heute Baustelle, nichts Zeit 😉 -
Verständnisfrage: Frostfreie Gründung von Bodenplatten – Erklärung?
Hallo Markus Sollacher
Ich bewundere immer Deinen Schreibstil. Aber könntest Du bitte mal für den doofen Jupp so schreiben, dass er das auch versteht und nicht immer die ganze Nacht nachdenken muss"Wie hat er das gemeint";-). Ich habe sowieso noch einen "Gut" von Dir. Frostfreie Gründung von Bodenplatten. Gell 😉
Schönen Gruß -
Münchner Kiese: Grundwasserangaben & Durchlässigkeitswert
Hallo Nur eine kurze Info zu den Münchner ...
Hallo,
Nur eine kurze Info zu den Münchner Kiesen: Die Grundwasserangaben des Fragestellers stimmen für Allach. Der Durchlässigkeitswert der Kiese beträgt im Mittel 10^-2. Die Kiese sind grob umrissen der Würmeiszeit zuzuordnen und werden als quartäre Kiessande bezeichnet. Unter dünneren Humus und Verwitterungsschichten (Rotlage) stehen die Kiese direkt und sauber abgegerenzt an. Der Wasserstand von 1940 ist das hundertjährige Hochwasserereignis.
Sorry für die Stichworte, bin aber leider auf dem Sprung. -
Durchlässigkeitswert: Was bedeutet das für die Dränage?
Das ist doch mal eine Aussage (oder auf bayrisch: So mog i des!)
Diese Auskunft gefällt mir doch mal. aber was bedeutet dieser Durchlässigkeitswert für den Normalsterblichen?
Ich fühle mich schon ganz schuldig, das sich hier so viele Menschen um mein Problem kümmern, ohne das ich dafür mehr tun kann als einfach DANKE zu sagen! -
Schäden: Wertminderungsprozesse bei Kelleraußenwand & Folie
ja, ja ... ich weiß ... 🙂
war doch gar nicht meine Bodenplatte 😉
mein Problem bei der schwatten Folie ist ein vielfaches:1)
nehmen wir an, es gäbe irgendeinen schaden, z.B. Risse in der relevanten
Kelleraußenwand - die müssen mit der Folie rein garninix zu tun haben (dies vorweg)2)
um den schaden gibt es e. dieser beliebten Wertminderungsprozesse, beurteilt
wird von gerichtswegen durch öbuvS (nich si oder mb - andere ohne Ahnung halt)3)
mangels zündender gegenbeweise wird die schuld der Dichtungsbahn zuerkannt,
bzw. den dafür verantwortlichen4)
die Beurteilung kann hundertmal falsch sein, Sperrbahn kann sogar in'einer DINAbk. stehen,
aber das hilft alles nix, wenn erstens irgendein schaden, zweitens der
spezielle Gutachter da ist.5)
das restliche Szenario spar ich mir ... wenn ich ähnliche g'Schichten nicht
bei Kollegen/Baufirmen/freunden miterlebt hätte ... ich würd's nicht glauben ☹6)
das wär ein eigenes Thema: "abenteuer vor Gericht" -
Mauerpappe/Schweißbahn: Einbau-Fehler & Schadensrisiken
Und was ist die Konsequenz?
Herr Sollacher, keine Mauerpappe oder Schweißbahn einbauen? Doch Dichtschlamm nehmen? In den 30 Jahren die ich schon an der Front stehe hatte ich keinen einzigen Schaden in dieser Richtung. Passiert ist immer dann etwas, wenn die Volltrottel (Jewgeni u. Murat von Billig-Bau;-)) die Mauerpappe ohne Mörtel auf die Bodenplatte gelegt haben und dann die Mörtelschicht aufgetragen haben oder die Bahn nicht verschweißt wurde.
Sollte weiter diskutiert werden. Reale Reibungswerte würden auch mich interessieren. Es ist klar Herr Sollacher wenn es trotzdem nicht klappt "ist man dran".
Gruß -
@Sollacher: Frostfreie Gründung – Antwort ausstehend!
@Sollacher M. Haaaallo
Haaaaallo Herr Sollacher!
Ich warte immer noch auf eine Antwort;-)
Mich hier jagen mit der frostfreien Gründung der Bodenplatten und dann selbst nichts tun! Biste etwa krank oder haste Frust:-)? -
Jupp war es
Jupp war es -
Mauersperrbahn unter Erde: Nicht notwendig bei WU-Beton?
Entschuldigung, jupp ... bin ja schon da 😉
also: weder noch, habe a bissi viel Arbeit, also zwischendurch mal kurz reinschauen
und gut ... da muss ich dich doch glatt übersehen haben ☹
war auch nicht mehr so unbedingt als frage erkennbar.
die mauersperrbahn unter der Erde ist auch für mich überhaupt kein Problem:
ich brauche einfach keine 🙂
ich wüsste nicht, wo in e. ortbetonwand e. Sperrbahn hinsollte ... 😉
wir planen Keller ausschließlich aus Beton - mit individuellen WU-Konzepten,
also wenn jeder wüsste, wie gut das mit Beton klappt ... sagt der Statiker auch 🙂
trotzdem würden mich Reibungsbeiwerte auch interessieren - könnte ja sein, dass
ich mal das horizontalauflager e. lhz-Wand nachweisen darf 😉 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Dränage notwendig in München-Allach? Kosten, Nutzen & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Dränage für ein Einfamilienhaus in München-Allach. Dabei werden Aspekte wie Grundwasserstand, Bodenbeschaffenheit (Kies), Bodengutachten, Abdichtungsmethoden (KMB, Bitumenschweißbahn) und die Rolle von Sachverständigen (DEKRA) beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist die Klärung des Lastfalls (drückendes Wasser, Sickerwasser) und die korrekte Ausführung der Abdichtung, um Bauschäden zu vermeiden. Die Erfahrungswerte der Nachbarn sollten nicht blind übernommen werden, ein Bodengutachten wird empfohlen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Ein fehlendes Bodengutachten birgt Risiken, da der Lastfall unklar bleibt. Dies kann zu einer fehlerhaften Auslegung der Abdichtung führen (siehe Bodengutachten-Pflicht: Lastfallanalyse für Dränage entscheidend!). Es sollte unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden, um die spezifischen Gegebenheiten des Baugrundstücks zu beurteilen.
✅ Empfehlung: Statt Dichtungsschlamm unter der Bodenplatte wird die Verwendung einer Bitumenschweißbahn G200-S4 empfohlen (siehe Alternative zu Dichtungsschlamm: Bitumenschweißbahn G200-S4). Diese bietet eine zuverlässigere Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Achten Sie auf die korrekte Ausführung und den Schutz der KMB-Schicht, um Beschädigungen zu vermeiden.
📊 Fakten: In München-Allach bestehen die Böden typischerweise aus Kies mit einem hohen Durchlässigkeitswert von ca. 10^-2 (siehe Münchner Kiese: Grundwasserangaben & Durchlässigkeitswert). Der Grundwasserstand ist in der Regel tief, kann aber durch unvorhergesehene Ereignisse beeinflusst werden. Die korrekte Auswahl der Abdichtungsmaterialien und -methoden ist entscheidend für den langfristigen Schutz des Gebäudes.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie ein Bodengutachten erstellen, um den Lastfall zu bestimmen und die Notwendigkeit einer Dränage zu prüfen. Vergleichen Sie verschiedene Abdichtungsmethoden und wählen Sie die für Ihre spezifische Situation am besten geeignete Lösung. Beachten Sie die einschlägigen DIN-Normen und lassen Sie die Ausführung von einem Fachbetrieb durchführen. Weitere Informationen zur KMB-Abdichtung finden Sie im Beitrag KMB: Superflex von Deitermann – Infos & Schutzmaßnahmen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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