Die Statik scheint in Ordnung zu sein, die gemessene Durchbiegung der Deckenbalken beträgt bei simulierter (statischer) Verkehrslast ca. 2 mm (10 mm sind laut Zimmerer erlaubt, da die Deckenbalken eine Länge von 3 m haben).
Der Zimmermann meint, dass die Materialen sich erst einmal aufeinander "setzen" müssten. Nach einigen Monaten/Jahren wäre das Problem evtl. verschwunden. Toller Tipp!
Unser Architekt hat den weiteren Ausbau erstmal gestoppt, bis ein "Sachverständiger" des Estrichplattenlieferanten sein Kommentar dazu gegeben hat.
Zu dieser misslichen Situation nun meine Fragen:
a) Hat jemand ähnliche Probleme gehabt und kennt die Lösung?
b) Verspricht ein anderer (Trocken-) Estrichaufbau weniger Probleme?
Hier die Details:
- Raumgröße ist ca. 3,20 x 3,00 m.
- Fußbodenaufbau (von oben nach unten):
Höhe mm Material
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12,0 Fliese (noch nicht geklebt)
22,0 Perlcon Floor Estrichplatten, schwimmend gegeneinander verklebt
40,0 "Hartes" Polystyrol PS 20 SE 40 mm, auf Untergrund aufgelegt
20,0 "Weiches" Polystyrol PST SE 22/20 mm, auf Untergrund aufgelegt, als Schallschutz
50,0 Zementplatte (auf Rieselschutz verklebt, jeweils umseitig 1 cm Abstand, verfüllt mit Blähton)
03,0 Rieselschutz (Holzfaserplatte, auf Untergrund getackert)
25,0 Fasebretter (aus Fichte/Tanne)
Deckenbalken
Bin für jede Hilfe dankbar ...
Martin.