Kellerabdichtung von innen: Risiken, Kosten & Alternativen zur Außenabdichtung?
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Kellerabdichtung von innen: Risiken, Kosten & Alternativen zur Außenabdichtung?

Ich habe eine unterkellerte Doppelhaushälfte aus dem Jahre 1910 erworben. Der Vorbesitzer hat die Sanierung aus finanziellen Mitteln abgebrochen. Im Keller soll unter anderem auch ein Bad mit Sauna entstehen. Da die Kelleraußenwände feucht sind und der Vorbesitzer den Aufwand einer äußeren vertikalen Abdichtung vermeiden wollte (Erdarbeiten ), hat er die Wände von Innen mit einer bituminösen Abdichtung versehen. Meine Frage ist nun, ob dieses technisch richtig ist und ob das Mauerwerk durch die Feuchtigkeit nicht trotzdem geschädigt wird. Würde alternativ zu einer äußeren Abdichtung eine zusätzliche Horizontalsperre genügen?
  • Name:
  • Weihrauch, Marco
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtungsarbeiten können die Bausubstanz schädigen und zu Schimmelbildung führen.

    🔴 Gefahr: Bei älteren Gebäuden besteht die Möglichkeit, dass Asbest verbaut wurde. Vor Beginn der Arbeiten sollte eine Asbestuntersuchung durchgeführt werden.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Abdichtung eines Kellers von innen als eine Maßnahme, die sorgfältig abgewogen werden muss. Bei einem Haus aus dem Jahr 1910 ist die Ursache der Feuchtigkeit oft komplex und eine reine Innenabdichtung kann das Problem verschlimmern.

    🔴 Gefahr: Eine Innenabdichtung verschiebt das Problem der Feuchtigkeit lediglich. Das Wasser verbleibt im Mauerwerk, was zu Frostschäden im Winter und Salzausblühungen führen kann. Diese Ausblühungen können die Bausubstanz langfristig schädigen.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Ursachenforschung: Bevor Sie mit der Abdichtung beginnen, sollten Sie die genaue Ursache der Feuchtigkeit ermitteln. Dies kann durch eine Bausubstanzanalyse erfolgen.
    • Horizontalsperre: Eine nachträgliche Horizontalsperre kann sinnvoll sein, um aufsteigende Feuchtigkeit zu stoppen. Es gibt verschiedene Verfahren, wie z.B. Injektionsverfahren.
    • Innenabdichtung: Wenn eine Außenabdichtung nicht möglich ist, kann eine Innenabdichtung in Kombination mit einer Drainage sinnvoll sein. Hierbei sollten diffusionsoffene Materialien verwendet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich rate Ihnen dringend, einen Fachmann für Bausanierung hinzuzuziehen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und ein geeignetes Sanierungskonzept zu erstellen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine nachträglich eingebaute Barriere im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert. Es gibt verschiedene Verfahren, wie z.B. Injektionsverfahren oder das Einbringen von Blechen.
    Verwandte Begriffe: Kapillarität, Feuchtigkeitssperre, Mauerwerkstrockenlegung
    Kapillarität
    Kapillarität bezeichnet die Fähigkeit von Flüssigkeiten, aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften in engen Röhren oder porösen Materialien aufzusteigen. Im Bauwesen ist dies relevant für das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk.
    Verwandte Begriffe: Adhäsion, Oberflächenspannung, Feuchtigkeitstransport
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Material Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig bei der Innenabdichtung, um Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen zu lassen und Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Kondensation
    Salzausblühungen
    Salzausblühungen sind weiße Ablagerungen auf der Oberfläche von Mauerwerk, die durch aus dem Mauerwerk transportierte Salze entstehen. Sie sind ein Zeichen für Feuchtigkeit im Mauerwerk und können die Bausubstanz schädigen.
    Verwandte Begriffe: Ausblühungen, Effloreszenz, Bauschäden
    Bausubstanzanalyse
    Eine Bausubstanzanalyse ist eine Untersuchung der vorhandenen Baustoffe, um deren Zustand und Zusammensetzung zu bestimmen. Sie dient dazu, Schäden zu erkennen und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen.
    Verwandte Begriffe: Materialprüfung, Schadstoffanalyse, Gutachten
    Injektionsverfahren
    Das Injektionsverfahren ist eine Methode zur nachträglichen Abdichtung von Mauerwerk, bei der spezielle Dichtungsmittel in das Mauerwerk injiziert werden. Diese Mittel verstopfen die Poren und verhindern das Aufsteigen von Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Rissverpressung, Abdichtungstechnik
    Erdarbeiten
    Erdarbeiten umfassen alle Arbeiten, die mit dem Bewegen von Erdreich verbunden sind, wie z.B. Ausheben von Baugruben, Verfüllen von Gräben oder Anlegen von Böschungen. Sie sind oft notwendig für die Außenabdichtung von Kellern.
    Verwandte Begriffe: Aushub, Verfüllung, Geländeformung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Risiken birgt eine Kellerabdichtung von innen?
      Eine Innenabdichtung kann die Feuchtigkeit im Mauerwerk einschließen, was zu Frostschäden und Salzausblühungen führen kann. Zudem behebt sie nicht die Ursache des Problems.
    2. Wann ist eine Horizontalsperre sinnvoll?
      Eine Horizontalsperre ist sinnvoll, wenn aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden ist. Sie verhindert, dass Wasser kapillar aufsteigt und Schäden verursacht.
    3. Welche Materialien eignen sich für eine Innenabdichtung?
      Für eine Innenabdichtung sollten diffusionsoffene Materialien verwendet werden, die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Geeignet sind z.B. spezielle Putze oder Dichtungsschlämmen.
    4. Was kostet eine Kellerabdichtung?
      Die Kosten für eine Kellerabdichtung variieren stark und hängen von der Art der Abdichtung, dem Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien ab. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
    5. Kann ich eine Kellerabdichtung selbst durchführen?
      Eine Kellerabdichtung sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, da sie spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Ausführung können zu schwerwiegenden Schäden führen.
    6. Wie erkenne ich aufsteigende Feuchtigkeit?
      Aufsteigende Feuchtigkeit äußert sich oft durch feuchte Stellen im unteren Bereich der Wände, abblätternde Farbe oder Putz sowie Salzausblühungen.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Innen- und Außenabdichtung?
      Eine Außenabdichtung dichtet die Kellerwand von außen ab und verhindert, dass Feuchtigkeit überhaupt in das Mauerwerk eindringen kann. Eine Innenabdichtung hingegen dichtet die Wand von innen ab und verhindert, dass die Feuchtigkeit in den Raum gelangt.
    8. Wie lange dauert eine Kellerabdichtung?
      Die Dauer einer Kellerabdichtung hängt vom Umfang der Arbeiten und der gewählten Methode ab. Eine einfache Innenabdichtung kann wenige Tage dauern, während eine umfassende Außenabdichtung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kellerlüftung
      Die richtige Belüftung des Kellers ist wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelbildung vorzubeugen.
    • Drainage
      Eine Drainage kann helfen, das Grundwasser vom Keller fernzuhalten und so Feuchtigkeitsprobleme zu reduzieren.
    • Schimmelbildung im Keller
      Schimmel im Keller ist ein häufiges Problem, das gesundheitsschädlich sein kann und beseitigt werden muss.
    • Ursachen von Feuchtigkeit im Keller
      Es gibt verschiedene Ursachen für Feuchtigkeit im Keller, wie z.B. aufsteigendes Grundwasser, Regenwasser oder Kondensation.
    • Kellersanierung
      Eine Kellersanierung kann notwendig sein, um Feuchtigkeitsschäden zu beheben und den Keller wieder nutzbar zu machen.
  2. 🔴 Kellerabdichtung innen: Wasserdruck & Kapillarwirkung beachten!

    Lastfall-abhängig
    Wenn Sie außen drückendes oder zeitweise stauendes Sickerwasser haben, dann reicht eine ungeschützte Bitumendichtung innen nicht aus, da diese durch den Wasserdruck irgendwann Blasen schlägt. Weiterhin ist bei innen aufgebrachten Abdichtungen zu berücksichtigen, dass dadurch die kapillare Steighöhe des Wassers im Wandmauerwerk erhöht wird. Achtung Feuchtebeanspruchung dann vielleicht bis zur Kellerdecke und drüber möglich!
    Ich bevorzuge stets die Außenabdichtung oder eine Injektionsdichtung.
  3. Kellerabdichtung: Ursachenforschung & Instandsetzung feuchter Keller

    Foto von Edmund Bromm

    Abdichtung von innen. Was soll eigentlich abgedichtet werden  -  und gegen oder für was?
    Instandsetzung von feuchten Kellern  -  von Innen
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt. An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Die Wand muss atmen
    Dies hört man sehr oft, auch von "Fachleuten".
    Es herrscht die Meinung  -  nur nicht dicht machen, sondern offenporig  -  und gut dampfdurchlässig!
    Aber was soll es bedeuten?
    Zunächst handelt es sich nur um Phrasen, es wird nichts definiert. Eine Wand "atmet" nicht.
    Sicher wäre die beste Instandsetzung, das Haus von außen aufzugraben, aufzuheben um so außen und unten eine neue Abdichtung und eine Wärmedämmung herzustellen.
    In einigen Fällen könnte auch eine Drainanlage oder ein Lüftungsschacht eingebaut werden.
    Ein Teil dieser Maßnahmen ist technisch nicht möglich ein anderer unter ökonomischer Betrachtung unsinnig. Selbst Teillösungen nur von außen sind fraglich, führen auch diese noch nicht zu einem "trockenen" Keller und /oder einer sauberen, salzfreien Oberfläche.
    Sanierputzsysteme wurden entwickelt, um die Restfeuchte (die auch nach einer erfolgreichen Abdichtung  -  oder Trockenlegung in einer Wand verbleibt) ausdiffundieren zu lassen. Wenn eine Wand austrocknet, werden dabei bauschädliche Salze im Baustoff als Lösung an die Oberfläche transportiert. Das Wasser verdunstet. Salze und andere lösliche Bestandteile verbleiben an der Oberfläche.
    Es entstehen Salzkristalle und beim Kristallisationsvorgang entstehen laut Literaturangaben dabei Drücke von 50 bis 200 N/mm². Daher ist es notwendig ein sehr großporiges bzw. offenporiges Verputzsystem aufzubringen.
    Gips-, Kalk-, Kalkzement-, und auch Zementputze sind bei der Instandsetzung von feuchten Wänden ungeeignet
    Dies wegen einer zu hohen Wasseraufnahme und eines zu geringen Anteils von Poren und /oder geringen Wasserdampfdiffusion.
    Sanierputze haben Aufgrund ihrer Rohdichte einen großen Porenraum. Die Rohdichte dieser Putze liegt im Normalfall unter 1300 kg. pro m³. Im Vergleich zu einem Kalkputz von mehr als 1800 kg. Dieser Porenanteil ist notwendig um die Salzkristallisation und die dadurch entstehenden Volumenvergrößerungen ohne Probleme in der Putzschicht zu ermöglichen.
    Es gibt noch eine Reihe anderer wesentlicher Vorteile und Merkmale von Sanierputzen, jedoch sollte der Ein-Satz wohl bedacht werden, da es sonst schnell zu Schäden kommt.
    Es ist aber auch sicher, je besser ein Sanierputz für eine Abtrocknung oder Verdunstung sorgt, um so mehr wird von außen oder unten aufgesaugt.
    Wenn keine dampfdichte Abdichtung von außen oder eine Horizontalsperre im Mauerwerk vorhanden ist, wird durch die Kapillarwirkung weiter Wasser und Salz nachgesaugt.
    Mit Sanierputzen nach WTAAbk.*  -  Richtlinien geprüft, ist es möglich nach einer Abdichtung oder einer Trockenlegung über Oberkante Gelände die Mauer schadensfrei zu verputzen.
    Die Wand ist normalerweise nach 1 bis 3 Jahren ausgetrocknet. Die Wärmedämmung wird verbessert und Aufgrund der wasserabweisenden Oberflächen findet eine Feuchteaufnahme so gut wie nicht mehr statt.
    Anders ist es in einem Keller unter Oberkante Gelände, dessen Wände ständig feucht bleiben.
    Es ergeben sich dabei folgende Effekte: je mehr innen abgesaugt wird, je besser also eine Verdunstung statt-findet, um so mehr kommt von außen oder unten nach. Es ist jedoch nicht nur Wasser, sondern es sind auch bauschädliche Salze, die von außen oder unten mittransportiert werden. Außerdem werden vom Mauerwerksquerschnitt Baustoffeigene freie und lösliche Bestandteile mit an die Oberfläche transportiert.
    Auch hier gilt, je mehr und besser die Feuchtigkeit an der Innenseite abgegeben wird, um so schlechter ist
    letztendlich die Wirkung. Die Sanierputze haben bei unsachgemäßer Anwendung nur eine begrenzte Lebens-Dauer oder diese sind von vornherein schon zum scheitern verurteilt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Salze an der Oberfläche erscheinen.
    Lösungsvorschläge
    Es gibt eine Reihe von Verfahren um auch diese unangenehmen Effekte zu verhindern oder zumindest eine Schädigung zeitlich stark zu verzögern.
    Dazu gehören unter anderem diverse Vorarbeiten mit relativ dicht schließenden zementgebundenen oder kunststoffvergüteten Mörteln und auch Dichtungsschlämmen. Es ist dabei darauf zu achten, insbesondere bei alten feuchtigkeitsgeschädigten Ziegeln, dass die Dicke und die Festigkeit die aufgebracht wird auf die Oberflächenfestigkeit abzustimmen ist. Die Festigkeit ist in der Regel sehr gering.
    Wenn zu dicke oder zu feste Schichten oder Putze aufgebracht werden, so stellt man sehr schnell fest, dass sich diese schalenförmig  -  großflächig von dem Untergrund ablösen. Dies trifft insbesondere auch auf die gesamten Abdichtungsmaßnahmen mit sogenannten Sperrputzen zu. In der Regel sind diese schon nach wenigen Jahren entweder als lose Platte (hohl) noch an der Wand oder sie liegen nach kurzer Zeit auf dem Boden.
    Beim Aufbringen von Zwischenschichten, ohne Luftaustausch z.B. mit Filtervlies einschl. Putzträger und Verputz bleibt die Problematik der Kondenswasserbildung und/oder der Verdunstung (Abkühlung) dabei bestehen. Jedoch mit einer Veränderung, der Putz der aufgebracht wird, hat keinen direkten Kontakt zum feuchtigkeitsbelasteten Altmauerwerk und kann somit wenigstens seine wasserabweisende Wirkung erreichen. Da- mit wird zwar eine Verlängerung der Lebensdauer möglich, aber:
    Bei allen diesen dampfdurchlässigen Systemen ist auch die sogenannte Verdunstungskälte zu berücksichtigen. Im Inneren eines Raumes kühlt es ab. Hier gelten die gleichen Gesetze wie bei alten Sandsteinkühlschränken. Je mehr Wasser verdunstet, um so kühler. Es kommt zu Abkühlungen der Oberflächen und des Raumes.
    Vorsatzschalen
    Auch das Verkleiden (mit mehr oder weniger Abstand) der Oberflächen, führt ebenfalls zu keinen empfehlenswerten Ergebnissen. Es wird suggeriert, ähnlich wie bei einem Kamin, sollte die warme Luft nach oben entweichen können und somit für eine Luftumwälzung sorgen. Diesem Austausch steht jedoch das absinken der kalten Luft gegenüber, es wird sich hinter der Verkleidung nichts wesentliches ereignen.
    In der Praxis zeigt sich jedoch, dass hinter diesen Verkleidungen oft ein "ideales" Klima für Schimmelpilze oder Schwamm entsteht. Erst Recht, wenn mit einem Unterbau aus organischen Produkten wie z.B. Holzlatten gearbeitet wird. Es kommt daher oft zu Modergeruch und Fäulnisschäden.
    Systembeschreibung des I-Bau Saniersystems für Sanierungen im Altbaubestand
    Auf den "alten" Untergrund, gleich welcher Art, wird vorzugsweise entweder eine Folie und /oder eine Noppenbahn aus unverrottbarem Kunststoff z.B. Polypropylen aufgebracht. Diese ist in der Regel mit einer Noppenhöhe von ca. 1-2 cm. Unebenheiten werden ausgeglichen und / oder überbrückt.
    Wichtig ist, dass kein Luftaustausch stattfindet, so dass:
    • eine Dampfbremse /sperre entsteht
    • kein Kondenswasser anfällt und / oder entsteht
    • keine Fäulnisschäden (Schimmelpilze) hinter dem I-Bau Saniersystem auftreten und dadurch der Modergeruch entfällt

    Auf diese Folie oder Noppenbahn kann ein Putzträger z.B. Rabitzgewebe vorzugsweise aus "Edelstahl Rost-frei" aufgedübelt werden oder es werden Noppenbahnen mit verbundenen (aufgeschweißten) Putzträger verwendet (wie beim Wärmedämmsystem) um die Lasten des Putzes aufzunehmen.
    Die so vorbereitete Fläche kann anschließend mit jedem Verputzmaterial verputzt werden.
    Oder mit einer "Platte" trocken verkleidet werden.
    In der Regel wird jedoch Sanierputz "WTA" verwendet um die unterschiedlichen Klima- und Temperaturdifferenzen (Klimadifferenzen, Temperaturdifferenzen) besser auszugleichen.
    Um jedoch Kondenswasserbildung zu vermeiden soll oder muss die Oberfläche erwärmt, und/oder die Luftfeuchte abgesenkt werden.
    Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, dass das Bestehende (oder ein anderes) Heizungssystem integriert wird. (Es reicht normalerweise aus, den Rücklaufstrang der Heizungsanlage an der Außenwand, innenseitig am Boden-Wandanschluss entlang zu leiten). Außerdem kann auch mittels Elektroheizkabel und dementsprechender Zeitsteuerung ebenfalls eine Erwärmung stattfinden.
    Oder es wird die Raumluftfeuchte mittels Luftentfeuchter so reguliert bzw. abgesenkt, dass der Taupunkt an
    der Oberfläche nicht unterschritten wird.
    Wenn kein Kondenswasser anfällt, nimmt die Wand auch kein Wasser auf. Hinter dem I-Bau System stellt sich eine Gleichgewichtsfeuchte ein. Es bildet sich ein stationärer Zustand, die Poren der Wände bleiben mit Wasser gefüllt  -  die Wände "dichten" sich selbst ab.
    Daraus ergeben sich folgende Vorteile!
    Das Aufgraben von außen entfällt. Dadurch werden enorme Kosten eingespart.
    Sparten müssen nicht verlegt werden.
    Lichtschächte; Treppen und Eingänge werden nicht zerstört.
    Eine Entlastung durch den Anpressdruck aus dem Erdreich findet nicht statt.
    Die Erschütterungen durch die Verdichtung beim Wiederauffüllen entfallen.
    Der alte Verputz kann verbleiben. Weniger Staub- und Schmutzanfall (Staubanfall, Schmutzanfall). Es fällt fast kein Bauschutt an.
    Weniger Lärm wird verursacht.
    Die Versalzung ist nicht relevant. Hinter dem I-Bau-Saniersystem bleibt die Wand gleichmäßig durchfeuchtet. Salze bleiben in Lösung, dadurch fällt die Volumensvergrößerung (Sprengdruck) weg.
    Sehr zeitsparend. Die Oberflächen können ohne Wartezeiten fertiggestellt werden.
    In der Regel kann die Nutzung der Räume beibehalten werden.
    Weniger Wasser wird bei der Verarbeitung verbraucht.
    Die Luftfeuchtigkeit im Raum wird geringer. Ein wesentlicher Teil der Feuchte entfällt durch die dichte Oberfläche.
    Keine Schimmelpilzbildung. Sowohl an den Oberflächen als auch und hinter dem Saniersystem. Es gibt keinen Modergeruch.
    Gute wärmedämmende Eigenschaften. Es kann jederzeit mit wärmedämmenden und dampfsperrenden und/oder anderen Belägen die Oberfläche weiter bearbeitet werden.
    Auf das I-Bau Saniersystem kann "trocken" weitergearbeitet werden z.B. mit (Kalzium) Dämmplatten.
    In Verbindung mit der Sockelleistenheizung kommt es zur Strahlungswärme von den Wandflächen. Ähnlich dem Hypokausten-Heizsystem.
    Die Raumtemperatur bleibt wärmer. Weil keine Wasserdampfdiffusion stattfindet entfällt die "Verdunstungskälte" an den Oberflächen.
    Und weitere Vorteile!
    Das I-BAU Saniersystem kann u.a. ohne Probleme in den Fällen eingesetzt werden wo geringe Wassereinbrüche sind. Das System kann z.B. an eine innen- oder außenliegende (innenliegende, außenliegende) Drainage oder an einen Pumpensumpf angeschlossen werden.
    Anmerkung: Bisher ist in der Literatur, den Normen und Patenten; Patentanmeldungen; Werksvorschriften und Merkblättern von Firmen und Verbänden, nicht eindeutig getrennt:
    Maßnahmen gegen das Eindringen von Feuchte, am Neubau oder in der Bauinstandsetzung insbesondere am Baudenkmal.
    Abdichtungen über und/oder unter Gelände. Dabei ist u.a. die Wärmedämmung des Baustoffs sowie die Wasserführung oder das Eindringen von Wasser entscheidend.
    Oberflächenbearbeitung: In sehr vielen Fällen ist es nur Kosmetik (oft auch ausreichend) wie die Oberflächen bearbeitet werden.
    Raumklimaveränderungen: Eine gute Austrocknung des Baustoffes ist über OKGAbk.. gewünscht, unter OKG ist dies jedoch entscheidend von der Nutzung abhängig.
    Unterschiede bei der Feuchte: Flüssig oder Dampfförmig. Kondenswasser oder Kapillarkondensation; Es gibt auch keine klare Definitionen für "trocken und feucht".
    Wärmedämmung: Welcher Aufwand ist gerechtfertigt. Es wird sehr oft nach Gefühl entschieden  -  selten gerechnet. Was spricht gegen eine gut ausgebildete Wärmedämmung von innen auch unter OKG.?
    Antworten auf häufig gestellte Fragen
    Wird die Wand nicht noch mehr feucht, wenn innen nichts mehr verdunsten kann?
    Nachdem es Jahre dauert bis eine Wand über die Kapillaren vollgesaugt ist, ist davon auszugehen, dass wenn innen keine Verdunstung stattfindet, die Kapillaren als seit Jahren mit Wasser gefüllt sind auch von außen nichts mehr aufgenommen werden kann. Die Wand "dichtet" sich, je feuchter sie wird, bis zur maximalen Sättigung mehr oder weniger selbst ab.
    Wenn innen nichts mehr verdunsten kann steigt die Feuchte um so höher auf?
    Es gibt keine Gesetze die der Feuchte vorschreiben welchen Weg sie nehmen soll, also auch nicht, "wenn
    nicht nach innen dann nach oben".
    Wie vor erwähnt, ist die Mauer erst einmal gesättigt, kann ein nachwandern nur erfolgen, wenn etwas verdunstet. Dies geschieht normalerweise, sowohl nach innen wie nach oben. Wenn ein Abdichtung in der Mauer (im Querschnitt) fehlt, sollte eine eingebaut werden. Diese Leistung ist völlig unabhängig von der Maßnahme einer Innenabdichtung.
    Was geschieht hinter der Abdichtung?
    Nichts von Bedeutung. Es fault nichts, die Salze bleiben in Lösung. Die Festigkeit der Ziegel oder des Betons verändert sich nicht (zum verputzten Mauerwerk). Da die Innenkondensation im wesentlichem wegfällt, ist eher mit eieinem Rückgang der Feuchtebelastung im Mauerwerk zu rechnen. Es stellt sich ein stationärer Zustand ein. Es kommt zu keiner Schädigung der Wände. Die Mauern bleiben so feucht wie bisher. (Unter ei-einem Putz bleibt die Wand auch feucht).
    Können hinter der Abdichtung Schimmelpilze oder Schwamm entstehen?
    Nein. Es bedarf immer mehrerer Parameter und /oder Voraussetzungen für das Wachstum von Pilzen. Dazu gehört: das Eindringen oder Vorhandensein von organischem Material die "richtige" Temperatur eine "ideale" Feuchte und ausreichend Licht; (Sauerstoff und Säuregrad spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle).
    Wenn auch nur einer der aufgeführten Punkte nicht zutrifft, kann kein Schimmel wachsen.
    Wie ist die Umweltbelastung der Folie zu bewerten?
    Diese Folien werden durch nichts geschädigt und geben keine umweltbelasteten Stoffe ab.
    Zu den Umweltverträglichkeiten dieser Niederdruck-Polyethylen-Folien einige technische Angaben:
    Niederdruckpolyethylen (PE  -  HD) auch alle andern Polyäthylene sind der Kunststoff, der im täglichen Leben am häufigsten zur Anwendung kommt, weil er kein Chlor, keinen Weichmacher und auch keine anderen Zusatzstoffe enthält.
    Polyethylen besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff und ist der ökologisch sinnvollste Werkstoff, weil:

    • für seine Herstellung und Verarbeitung im Vergleich mit anderen Werkstoffen relativ wenig Energie benötigt wird.
    • das werkstoffliche Recycling gebrauchter Polyäthylenprodukte zu wieder verwendbarem Granulat möglich ist.
    • Polyäthylene in der Deponie keine Grundwasserbeeinträchtigung verursachen.
    • Polyäthylene nach den Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes für die Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (Lebensmittelgesetzes, Bedarfsgegenständegesetzes) zugelassen sind.
    • Polyäthylenrohre für öffentliche Trinkwasseranlagen Verwendung finden.

    Somit ist sicher, dass im Normalfall eine Instandsetzung der Kelleraußenwände an der Innenseite mit dem
    I-Bau System eine kostengünstige und ökonomisch sinnvolle Alternative ist.
    Das Verfahren ist seit November 1998 beim Patentamt unter Nr. : 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen. Es wird von unserer Firma seit Jahren mit Erfolg eingesetzt.

  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Kellerabdichtung von innen: Risiken und Instandsetzung

    💡 Kernaussagen: Die Kellerabdichtung von innen birgt Risiken, insbesondere bei drückendem Wasser. Eine sorgfältige Analyse der Ursachen für Feuchtigkeit im Keller ist entscheidend. Die Instandsetzung feuchter Keller erfordert eine umfassende Herangehensweise, um Schimmelbildung und Bauschäden zu vermeiden. Eine ungeschützte Bitumendichtung ist bei Wasserdruck ungeeignet. Die kapillare Steighöhe des Wassers im Mauerwerk kann durch Innenabdichtungen erhöht werden.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Kellerabdichtung innen: Wasserdruck & Kapillarwirkung beachten! erläutert, kann eine ungeschützte Bitumendichtung bei drückendem Wasser Blasen schlagen. Daher ist die Lastfall-Abhängigkeit bei der Wahl der Abdichtungsmethode entscheidend.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kellerabdichtung: Ursachenforschung & Instandsetzung feuchter Keller betont die Wichtigkeit der Ursachenforschung bei feuchten Kellern. Modergeruch, Schimmelbildung und Ausblühungen sind deutliche Anzeichen für Feuchtigkeitsschäden, die eine Kellersanierung erfordern.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Kellerabdichtung sollte eine gründliche Analyse der Feuchtigkeitsursachen erfolgen. Bei drückendem Wasser ist eine Außenabdichtung oder eine Injektionsdichtung in Betracht zu ziehen. Es ist ratsam, Fachleute für die Kellersanierung hinzuzuziehen, um eine dauerhafte Lösung zu gewährleisten. Die Horizontalsperre kann eine sinnvolle Ergänzung sein, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.

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