Kaminofen Verbrennung: Schnell vs. Langsam – Was ist effizienter & schadstoffärmer?
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Kaminofen Verbrennung: Schnell vs. Langsam – Was ist effizienter & schadstoffärmer?

Höhrt sich erstmal komisch an, wir haben aber folgendes Problem:
In unserem Neubau wollen wir einen Kamin einbauen. Nach einigen Recherchen bin ich nun zu der Überzeugung gekommen, das in Verbindung mit unserer Lüftungsheizung am besten ein Speicherkamin geeignet ist. Anbieter sind hier z.B. Biofire und Ambio. Die Öfen dieser Hersteller brennen das Holz relativ schnell ab. Die Verbrennungsenergie wird dann in Zügen aus Schamott gespeichert und über einen Zeitraum von 12.. 24 h gröstenteils als Strahlungsenergie abgegeben. Eigentlich ein überzeugendes Prinzip. Nun habe ich von einem bei uns im Ort ansässigem Ofensetzer so eine Art geschlossenen Kachel- / Warmluftofen angeboten bekommen. Der Speicher wird hier durch zirkulierende Luft (wird ebenfalls von Verbrennungsluft erwärmt, aber keine direkte Verbindung) an einen Speicherkern abgegeben. Als Heizeinsatz kommt hier ein "normaler" Kamineinsatz mit geregelter Verbrennung (Raumluftunabhängig, da WRG) zum Einsatz.
Ambio und Biofire werben natürlich damit, das Ihre Öfen durch die relativ schnelle Verbrennung auch weniger Schadstoffe erzeugen und die Verbrennung wesentlich vollständiger ist. Die Asche muss angeblich nur 2 mal im Jahr ausgelehrt werden.
Wo liegen also die Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) dieser beiden Systeme? Kann mir evtl. jemand eine Empfehlung geben, für welches man sich entscheiden sollte. Die preisliche Komponente spielt insgesamt nicht die wichtigste Rolle.
Danke schon mal für alle Antworten.
MfG
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich beurteile die Frage nach der optimalen Verbrennung im Kaminofen wie folgt: Grundsätzlich ist eine langsame, kontrollierte Verbrennung effizienter und schadstoffärmer als eine schnelle, unkontrollierte Verbrennung.

    Vorteile langsamer, kontrollierter Verbrennung:

    • Höherer Wirkungsgrad: Mehr Wärme wird aus dem Holz gewonnen.
    • Geringere Schadstoffemissionen: Weniger Feinstaub und Kohlenmonoxid entstehen.
    • Bessere Speicherfähigkeit: Die Wärme wird gleichmäßiger an den Speicherkern abgegeben, was besonders bei Speicherkaminen wichtig ist.

    Nachteile schneller, unkontrollierter Verbrennung:

    • Geringerer Wirkungsgrad: Viel Wärme geht ungenutzt durch den Schornstein verloren.
    • Höhere Schadstoffemissionen: Mehr Schadstoffe belasten die Umwelt.
    • Ungeeignet für Speicherkamine: Die Wärme wird zu schnell freigesetzt und kann nicht optimal gespeichert werden.

    Für einen Neubau mit Lüftungsheizung ist ein Speicherkamin mit raumluftunabhängigem Betrieb (z.B. von Herstellern wie Biofire oder ähnlichen) eine gute Wahl, da er die Wärme effizient speichert und kontrolliert abgibt. Achten Sie auf eine saubere Verbrennung mit ausreichend Verbrennungsluft.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Ofensetzer beraten, um den optimalen Kaminofen für Ihre Bedürfnisse zu finden und die Verbrennung richtig einzustellen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Speicherkamin
    Ein Speicherkamin ist ein Kaminofen, der über einen Speicherkern aus Schamott oder ähnlichem Material verfügt. Dieser Kern nimmt die Wärme der Verbrennung auf und gibt sie über einen längeren Zeitraum als Strahlungswärme ab. Speicherkamine sind besonders effizient und sorgen für ein angenehmes Raumklima.
    Verwandte Begriffe: Kachelofen, Warmluftofen, Strahlungswärme.
    Raumluftunabhängiger Betrieb
    Raumluftunabhängiger Betrieb bedeutet, dass der Kaminofen die Verbrennungsluft nicht aus dem Wohnraum bezieht, sondern von außen. Dies verhindert Unterdruck im Raum und das Austreten von Rauchgasen. Besonders wichtig in dichten Neubauten mit Lüftungsanlagen.
    Verwandte Begriffe: Zuluft, Verbrennungsluft, Unterdruck.
    Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der im Brennstoff enthaltenen Energie tatsächlich in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet eine effiziente Verbrennung und geringe Energieverluste.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Heizwert, Brennstoffausnutzung.
    Schornsteinzug
    Der Schornsteinzug ist der Unterdruck im Schornstein, der für den Abtransport der Rauchgase und die Zufuhr von Verbrennungsluft sorgt. Ein optimaler Schornsteinzug ist entscheidend für eine saubere und effiziente Verbrennung.
    Verwandte Begriffe: Abgas, Rauchgase, Unterdruck.
    Strahlungswärme
    Strahlungswärme ist eine Form der Wärmeübertragung, die ohne direkten Kontakt oder Luftbewegung erfolgt. Sie wird als besonders angenehm empfunden und sorgt für ein behagliches Raumklima. Kachelöfen und Speicherkamine geben hauptsächlich Strahlungswärme ab.
    Verwandte Begriffe: Konvektionswärme, Infrarotstrahlung, Wärmeleitung.
    Verbrennungsluft
    Verbrennungsluft ist die Luft, die für die Verbrennung des Brennstoffs benötigt wird. Eine ausreichende und richtig dosierte Zufuhr von Verbrennungsluft ist entscheidend für eine saubere und effiziente Verbrennung.
    Verwandte Begriffe: Sauerstoff, Zuluft, Luftzufuhr.
    Schamott
    Schamott ist ein feuerfestes Material, das häufig für den Bau von Kaminöfen und Speicherkernen verwendet wird. Es zeichnet sich durch eine hohe Wärmespeicherfähigkeit und Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen aus.
    Verwandte Begriffe: Feuerfest, Keramik, Speichermasse.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Was bedeutet raumluftunabhängiger Betrieb bei einem Kaminofen?
      Antwort: Raumluftunabhängiger Betrieb bedeutet, dass der Kaminofen die Verbrennungsluft nicht aus dem Wohnraum bezieht, sondern von außen, beispielsweise über einen separaten Kanal. Dies ist besonders in dichten Neubauten mit Lüftungsanlagen wichtig, um Unterdruck im Raum und das Austreten von Rauchgasen zu verhindern.
    2. Frage: Welche Holzarten sind für eine effiziente und schadstoffarme Verbrennung geeignet?
      Antwort: Gut getrocknetes Hartholz wie Buche oder Eiche ist ideal für eine effiziente und schadstoffarme Verbrennung. Vermeiden Sie Nadelhölzer, da diese harzhaltiger sind und zu stärkerer Rußbildung führen können. Die Restfeuchte des Holzes sollte unter 20% liegen.
    3. Frage: Wie oft sollte ich meinen Kaminofen reinigen lassen?
      Antwort: Ein Kaminofen sollte mindestens einmal jährlich von einem Schornsteinfeger gereinigt werden. Bei häufiger Nutzung oder bei Verwendung von ungeeignetem Brennmaterial kann eine häufigere Reinigung erforderlich sein, um die Betriebssicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
    4. Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Kachelofen und einem Warmluftofen?
      Antwort: Ein Kachelofen gibt die Wärme hauptsächlich als Strahlungswärme ab, die als besonders angenehm empfunden wird. Ein Warmluftofen hingegen erwärmt die Luft, die dann im Raum zirkuliert. Speicherkamine sind eine moderne Form des Kachelofens mit einem Speicherkern aus Schamott oder ähnlichem Material.
    5. Frage: Wie beeinflusst die Luftzufuhr die Verbrennung im Kaminofen?
      Antwort: Eine ausreichende und richtig dosierte Luftzufuhr ist entscheidend für eine saubere und effiziente Verbrennung. Zu wenig Luft führt zu unvollständiger Verbrennung und erhöhten Schadstoffemissionen, während zu viel Luft die Verbrennungstemperatur senkt und den Wirkungsgrad verringert.
    6. Frage: Was bedeutet der Begriff 'Wirkungsgrad' bei einem Kaminofen?
      Antwort: Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der im Brennstoff enthaltenen Energie tatsächlich in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet, dass der Kaminofen effizient arbeitet und wenig Energie ungenutzt durch den Schornstein verloren geht. Moderne Kaminöfen haben oft einen Wirkungsgrad von über 80%.
    7. Frage: Welche Rolle spielt der Schornsteinzug für die Verbrennung?
      Antwort: Der Schornsteinzug sorgt für den Abtransport der Rauchgase und die Zufuhr von Verbrennungsluft. Ein optimaler Schornsteinzug ist wichtig für eine saubere und effiziente Verbrennung. Ist der Zug zu gering, kann es zu Rauchentwicklung im Raum kommen. Ist er zu stark, wird zu viel Wärme ungenutzt abgeführt.
    8. Frage: Kann ich mit einem Kaminofen mein ganzes Haus heizen?
      Antwort: Ob ein Kaminofen das ganze Haus heizen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Hauses, der Dämmung, der Heizleistung des Ofens und der Verteilung der Wärme. In gut gedämmten Neubauten kann ein Kaminofen in Kombination mit einer Lüftungsheizung einen wesentlichen Beitrag zur Beheizung leisten.

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    • Kaminofen Förderung
      Überblick über aktuelle Förderprogramme für Kaminöfen.
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      Wichtige Hinweise zu Abständen zu brennbaren Materialien.
  2. Kaminofen: Schnelle Verbrennung – Weniger Asche durch Luftdurchströmung?

    Asche 2x im Jahr raus?
    Asche ist Asche und die Menge auch. Das wird wohl bedeuten, dass diese durch die "schnelle Verbrennung" (= starke Luftdurchströmung) durch den Schornstein weggebracht wird. Wie begründen denn die angegebenen Firmen den geringen Ascheanfall?
    Ein Heißluftsystem habe ich noch vom Hausgründer (1962), inzwischen zusätzlich zur Heizung, im Hause. Zum Heizen in den Übergangsperioden und zum Zuheizen in den Kälteperioden eine tolle Einrichtung. Heißluftschächte in fast alle Räume des Hauses. Aber alleinig damit das Haus ganzjährig zu beheizen, ist das Ding ungeeignet. Das wäre echt mit "Kohlenschleppen" und damit Arbeit verbunden.
    Zur eigentlichen Fragestellung kann ich leider nichts beitragen, denn ich kenne die genannten Hersteller nicht und mein Kram ist "was Altes". Ich habe mich mit einer Überholung noch nicht beschäftigt, aber rausschmeißen werde ich das System sicher nicht.
  3. Ofensetzer-Termin: Kaminofen-Technik und Verbrennung – Erste Einschätzung

    2x, das kommt mir auch etwas wenig vor.
    Danke erstmal für die Antwort. Heute Abend habe ich einen Termin mit dem ortsansässigen Ofensetzer. Der macht eigentlich einen guten Eindruck. Mal sehen, was er zu der Technik meint.
  4. Kachelofen vs. Kaminofen: Unterschiede in Verbrennung und Ascheanfall

    Kann schon sein ...
    Kachelofen und Kaminofen unterscheiden sich bei der Verbrennung schon wesentlich. Auch bei Pellets fällt sehr wenig Asche an. Ich würde eher zum Kachelofen tendieren. Aber beides funktioniert nur optimal, wenn das Holz gut abgelagert ist. Grüße bf
  5. Ascheanfall Kaminofen: 3% bei optimaler Holzverbrennung – Aschebett beachten!

    2 x im Jahr Acheleeren
    Das kann schon sein. Wenn der Ofen gut brennt hat er einen Ascheanfall von ca. 3 %. Natürlich ist es eine Voraussetzung dass sie einwandfreies Holz (< als 20 % Feuchtigkeit, naturbelassen) verbrennen. Wenn nun die Aschemulde groß genug ist geht das ohne weiteres. Bei der Verbrennung bleiben nur Mineralstoffe übrig. Sie sollten allerdings nicht die ganze Asche rausnehmen, sondern immer ein paar Zentimeter drin lassen. In diesem Aschebett brennt das Holz gut.
  6. Biofire-Ofen: Geringer Ascheanfall durch gute Verbrennung bestätigt

    2 x  -  stimmt
    Wir haben einen Biofire-Ofen und das mit dem geringen Ascheanfall stimmt. Das hängt mit der guten Verbrennung zusammen, die nur wenig Asche hinterlässt.
    Die Entscheidung Warmluftofen oder Kachelofen (oder beides) ist eine grundsätzliche. Warmluftöfen haben den Vorteil, dass sie schnell Wärme abgeben und die Verteilung auch in andere Räume zulassen. Der Nachteil ist, dass sie öfter beschickt werden müssen. Die Kombination Warmluft mit Speichermasse ist eine recht gute Lösung wie ich finde und für ein Niedrigenergiehaus (NEH) geradezu ideal, da dort keine hohen Oberflächentemperaturen notwendig sind um eine wohlige Wärme im Raum zu erhalten. Eine geschlossene Warmluftkonstruktion (aus Speichermasse) gibt aber wie ein Kachelofen die Wärme nur zeitversetzt an den Raum ab. Daher ist hier ein sogenanntes Wärmefach oder ein Metall-Nachheizregister für die sofortige Wärmeabgabe zu empfehlen.
    Ein reiner Kachelofen ist i.w. nur zur Heizung eines Raumes geeignet (oder bei Durchbau auch mehrere Räume). Die hauptsächliche Wärmestrahlung heizt nur die Flächen auf, die der Ofen "sieht". Die Wärmeabgabe ist darüber hinaus sehr stark zeitversetzt (abhängig von der Speichermasse). Ein Grundofen sollte auch durchgeheizt werden, da eine ständige Abkühlung und Aufheizung zu Schäden (thermische Beanspruchung) führt.
    Daher ist ein Kachelofen eher was für Gebiete mit langen kalten Perioden, die man auch durchheizen muss und nichts für das gelegentliche gemütliche Kaminfeuer.
  7. Speicherkamin-Befeuerung: Konstante Wärmeabgabe vs. Thermische Beanspruchung?

    Durchheizen des Grundofens?
    Das Argument mit der thermischen Beanspruchung leuchtet mir ein. Nur werben ja gerade die Hersteller von Speicherkaminen (Prinzip = Grundofen) wie Biofire gerade damit, das einmal der Ofen angezündet wird und man dann für 13 h eine konstante Wärmeabgabe von Beispielsweise 4,2 kW/h (laut einem uns übergebenem Angebot) hat. Laut der Aussage des Ofensetzers, entstehen bereits nach der zweimaligen Befeuerung kurz hintereinander sehr hohe Temperaturen. Eine durchgängige Befeuerung ist hier eigentlich nicht möglich, da die Verbrennung nicht kontrolliert werden kann.
    Oder beheizen Sie ihren Biofire ständig?
    Damit sind wir wieder beim der Ursprungsfrage angelangt.
    Das geschlossene Warmluftofenprinzip mit Speicher hat den Vorteil, das zur Beheizung ein relativ kostengünstiger Standard-Kamineinsatz verwendet wird. Dieser kann auch irgendwann mal ausgetauscht werden. Ein Speicherkamin wie z.B. von Biofire besteht ja nur aus Schamott-Steinen. Halten die wirklich ein Leben lang? Das geschlossene Warmluftsystem hätte auch noch zusätzlich den Vorteil, das z.B. bei Stromausfall über entsprechende Klappen (Idee meines Ofensetzers) aus dem geschlossenen ein offenes System, also ein reiner Kachel/bzw. besser Warmluftofen, machen lässt.
    Ich bin immer noch am überlegen, was die bessere Wahl ist.
    Trotzdem erstmal danke für alle Antworten.
  8. Grundofen Wärmeabgabe: Heizkurve, Speichermasse und Oberflächentemperatur

    @ Taubmann  -  Stimmt nicht
    Eine konstante Wärmeabgabe ist nicht richtig. Ein Kachelofen heizt sich langsam auf und kühlt dann langsam ab. Die Heizkurve macht also einen Bogen. Die Krümmung dieses Bogens wird durch die Masse des Ofens bestimmt die allerdings wiederum die erreichbare Oberflächentemperatur und das Speichervermögen beeinflusst. Man unterscheidet leichte, mittelschwere und schwere Grundöfen  -  je nachdem wie groß die Speichermasse ist. Die leichten haben ein geringes Speichervermögen, eine relativ hohe Oberflächentemperatur und eine nur geringe zeitversetzte Wärmeabgabe (Zeitraum zwischen Feuerung und Wärmeabgabe). Die schweren Öfen haben eine sehr hohe Speichermasse, eine geringe Oberflächentemperatur und eine großen Zeitversatz.
    Thermische Belastungen sollte man gering halten: Der Grundofen wird nur ein/zweimal gefeuert. Dann ist er warm. Man sollte ihn dann nicht wieder völlig (eiskalt) werden lassen bevor man wieder feuert  -  das ist damit gemeint. Daher sind Grundödfen auch v.a. für Regionen mit strengen durchgehenden Kälteperioden geeignet, wo zwangsläufig eine ständige Beheizung erfolgen muss.
    Sie müssen sich unbedingt nach ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen orientieren. Grundöfen sind für eine schnelle Aufheizung nicht geeignet. Die Feuerung bedarf sozusagen der Planung =>die "Regelung" ist damit sehr träge.
    Vorteile die ich (als Grundofenbesitzer) sehe:
    • Man feuert, der Abbrannt erfolgt schnell und damit schadstoffarm. Dann hat man mind. 12 Stunden Ruhe und wohlige Wärme.
    • Man kann Brot darin backen
    • Strahlungswärme

    Nachteile:

    • Aufwendige Konstruktion des Ofens, die anfällig ist gegen Verschleiß da aus Schamotte (früher war es üblich, das ein Grundofen alle 10 Jahre umgesetzt wurde!  -  die Schamotte sind zwar heute besser aber halten auch nicht ewig).

    Damit Verbunden sind eventuelle Undichtigkeiten des Systems.

    • Der Schamotte mag vielleicht stabil sein. nur die Fugen bekommen Risse Aufgrund der thermichen Bewegung, die regelmäßig "gewartet" werden müssen.
    • Eine Reparatur oder Austausch ist sehr schwierig.
    • Die Wärmeabgabe ist stark zeitversetzt  -  also nichts um schnell mal aufzuheizen
    • Der Grundofen erwärmt nur was er sieht. Bei Warmluft können auch andere Zimmer mitgeheizt werden.
    • Ein Grundofen bedarf der Disziplin, da er regelmäßig beheizt werden sollte, besonders wenn er als alleinige Wärmequelle fungieren soll (dafür eher ungeeignet wie ich finde)

    Unser Biofire-Ofen ist jetzt 10 Jahre alt und zeigt bisher keine Mängel (abgesehen von wenigen Rissen im Brennraum, die aber normal sind).
    Mein Tipp zur Entscheidungsfindung. Wenn sie einen echten Grundofen haben wollen bauen sie unbedingt einen mit Nachheizregister damit Sie eine direkte Wärmeabgabe beim anheizen haben.
    Hätte ich keinen günstigen Biofire-Grundofen bekommen dann hätte ist auch einen Ofen mit Heizregister und geschlossenem (!) (wahlweise offenem) Umluftsystem mit Speichermasse vorgezogen. Allerdings ist die Wärmespeicherung eines Grundofens damit nicht zu erreichen und die Wärmeabgabe muss zu ihrem Haus passen! Bei uns ist es ein Altbau bei dem wir schon recht hohe Oberflächentemperaturen brauchen um ausreichende Wärme zuhaben. Bei einem Niedrigenergiehaus (NEH)  -  so wie bei ihnen  -  ist das wahrscheinlich nicht notwendig. Des weiteren ist bei Ihnen, wenn Sie Frischluft zuführen müssen, ein Heizregister mit Frischluftanschluss sicher zu bevorzugen.
    Zum Schluss: Mit den Vertretern von Biofire hatten wir relativ schlechte Erfahrungen. Die Wärmemengen (Leistung des Ofens) sind stark ideal gerechnet (damit es günstiger aussieht) und die Preise sind am oberen Ende der Skala. Das heißt: Lieber eine Nummer größere Öfen nehmen und dann geringere Oberflächentemperaturen. Lassen sie sich auch nicht zu sehr von dem Stein beeindrucken. Bei hohem Druck gepresst und die vergrößerte Oberflächenstruktur sind nur marginal von realistischer Bedeutung. Des weiteren hat die Struktur auch erhebliche Nachteile z.B. bei der Reinigung des Ofens.
    Wir haben den Ofen über einen ansässigen Kachelofenbauer bezogen, der uns dann auch in jedem Falle mit Rat und Tat zur Seite Stand. Das ist praktisch und Erleichtert auch die Verhandlungen mit dem Schwarzen Mann.
    Eventuell sind auch die Tulikivi-Öfen aus Speckstein was für Sie  -  sind allerdings sehr teuer und sehr schwer aber auch recht gut. Es muss einem halt nur gefallen.

  9. Kaminofen-Entscheidung: Lokaler Ofensetzer für beide Systeme

    Danke für die vielen Tipps,
    auch wenn ich immer noch nicht so genau weiß, was wir nun für einen Kamin einbauen. Eine Entscheidung steht allerdings so gut wie fest, der Kamin wird von einem ortsansässigen Ofensetzer gebaut (der von dem ich oben schon sprach). Ich werde mich noch mal mit ihm zusammensetzen und alle Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) durchgehen. Bekommen könnte ich beide Systeme von ihm. Daher kann ich auch mit ihm die Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) beider Systeme fachlich diskutieren, was ich mit dem Vertreter von z.B. Biofire nicht kann.
    Werden wird es auf jeden Fall ein Speicherkamin mit möglichst großem Speicher. Er soll zur Heizungsunterstützung diehnen. Die Grundbeheizung erfolgt über eine Lüftungsanlage mit WRG.
    Daher kommt es weniger auf die sofortige Wärme an.
  10. Onsana Speicherkamine: Erfahrungen und Preis-Leistungsverhältnis?

    Kennt jemand die Fa. Onsana?
    Die stellen ebenfalls Speicherkamine her und kommen aus dem Algäu. Ich habe von dehnen Unterlagen über meinen Ofensetzer bekommen. Sieht eigentlich ganz gut aus. Wie das Preis-Leistungsverhältnis ist weiß ich allerdings noch nicht.
  11. Speicherkamin-Definition: Kachelofen mit großer Sichtscheibe – Hersteller-Überblick

    Na da ist ja fast alles gesagt
    Ein Speicherkamin ist dann wohl ein Kachelofen/Grundofen/Zeitbrandtofen mit großer Sichtscheibe. Dieser Begriff war mir noch nicht geläufig.
    Biofire, Osana, Prometheus, KSW (aus Mitterteich bei Tirschenreuth), u.a. stellen sowas her. Manche verkaufen Bausätze an Endkunden (aufpassen), andere arbeiten nur mit Ofenbauern zusammen (das finde ich besser). Bei so einem Ofen hat man nicht viel von der Sichtscheibe, weil die meiste Zeit das Feuer aus ist.
    Bei den Heizkaminen mit warmluftbeheizten Speicherwänden können sie das Feuer genießen, dafür haben sie weniger Speichermasse und/oder größere Oberflächen. Sie können ganze Innenwände, Raumteiler auf diese weise bauen  -  muss aber gut berechnet/gebaut sein (Auftrieb, Luftgeschwindigkeit im System), sonst sind die Wärmewände oben heiß und unten kalt.
    Sie müssen sich also entscheiden, ob sie die meiste Zeit zündeln und Feuersehn statt Fernsehen wollen, oder lieber die meiste Zeit am Ofen kuscheln.
    Auf jeden Fall viel Spaß dabei
    Gruß aus Hause
    F. U. Keppler
  12. KSW Kachelofen: Link zum Hersteller

    noch'n Link
    Link vergessen
  13. Grundöfen & Kachelöfen: Literatur-Empfehlungen und Ofensetzer-Zusammenarbeit

    @Herrn Keppler
    Danke erstmal. Ich habe mir erstmal etwas Literatur zu Grundöfen und Kachelöfen besorgt. Das muss ich erst mal durcharbeiten. Dann werden mit Sicherheit noch etliche Fragen kommen. Ich habe zwar einen ganz guten Draht zu einem Ofensetzer, mit welchem ich dann wahrscheinlich an die Sache herangehe aber einer alleine kann ja auch nicht alles wissen.
  14. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Kaminofen Verbrennung: Schnell vs. Langsam – Effizienz und Schadstoffarmut

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Effizienz und Schadstoffemissionen von Kaminöfen mit schneller versus langsamer Verbrennung, insbesondere im Kontext von Speicherkaminen und Lüftungsheizungen. Ein wichtiger Punkt ist der Ascheanfall, der bei effizienter Verbrennung geringer ausfällt. Die Wahl zwischen Warmluftofen und Kachelofen hängt von den individuellen Bedürfnissen ab, wobei Warmluftöfen schneller Wärme abgeben, während Kachelöfen Wärme speichern. Die Qualität des Holzes (Feuchtigkeit < 20%) ist entscheidend für eine saubere Verbrennung.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Der geringe Ascheanfall bei Biofire-Öfen wird bestätigt, was auf eine gute Verbrennung hindeutet (siehe Biofire-Ofen: Geringer Ascheanfall durch gute Verbrennung bestätigt). Dies ist ein wichtiger Faktor für die Wartung und den Reinigungsaufwand.

    ⚠️️ Wichtig/Achtung: Eine konstante Wärmeabgabe bei Speicherkaminen ist nicht korrekt; die Wärmeabgabe erfolgt in einer Heizkurve (siehe Grundofen Wärmeabgabe: Heizkurve, Speichermasse und Oberflächentemperatur). Die Masse des Ofens beeinflusst die Oberflächentemperatur und das Speichervermögen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Zusammenarbeit mit einem lokalen Ofensetzer wird empfohlen, um die individuellen Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme zu besprechen (siehe Kaminofen-Entscheidung: Lokaler Ofensetzer für beide Systeme). Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Lösung für die spezifischen Bedürfnisse des Neubaus.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich mit der Literatur zu Grundöfen und Kachelöfen auseinanderzusetzen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme mit dem Ofensetzer zu besprechen. Informationen zu Herstellern von Speicherkaminen finden sich im Beitrag Speicherkamin-Definition: Kachelofen mit großer Sichtscheibe – Hersteller-Überblick.

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