Brennwerttherme Abgasschacht im Keller: Vorschriften, Dämmung & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Installation eines Abgasschachts für eine Brennwerttherme im Keller, wobei Vorschriften, Dämmung und alternative Systeme im Fokus stehen. Es werden sowohl Porenbetonstein-Lösungen als auch spezielle Systeme wie Skobifix von Skoberne diskutiert. Die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen (F30) und die Abstimmung mit dem Schornsteinfeger sind entscheidend.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Brennwerttherme Abgasschacht im Keller: Vorschriften, Dämmung & Alternativen?

Hallo, liebe Experten,
wir stehen kurz vor Beginn unseres Bauvorhabens  -  Keller + Fertighaus in Holzständerwerk und wollten ursprünglich einen
2-zügigen Kamin (Mantelstein je 39/39) mit 18/18 unglasiertem Rohr für Kachelofen und den anderen Zug ohne Rohr für das Abgas der Brennwerttherme einbauen! (80er Kunststoffrohr wird über Installateur in den 2. Zug gelegt!)!
Nun haben wir Aufgrund tragender Deckenbalken im Haus ein Problem einen Kamin in 78er Breite zu installieren (maximale
Breite der Gesamtlösung für Kamin Kachelofen + Abluft Therme = 56 cm, damit ich im OGAbk. noch vernünftig durch die Tür ins Kinderzimmer komme!)
Habe mich nun durch das Forum gewühlt und die Info gefunden, dass ich nicht unbedingt einen 2. Zug für die Therme benötige, sondern dieses Rohr auch in F30 Verkleidung durch die Etagen führen kann und erhoffe mir damit, die Maße erfüllen zu können.
Meine Frage nun, reichen dafür 17 cm (56 cm gesamt / davon 39 cm für den Kachelofenzug!) inkl. Dämmung (wenn ja, was ist da nötig) aus, um eine solche Lösung vom Bezirksschornsteinfegermeister genehmigt zu bekommen, welches Material ist das Beste dafür (Anbieter?!) und worauf muss ich auf jeden Fall achten!?!?
Vielen Dank.!
  • Name:
  • Jochem Schlömer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die Verlegung eines Kunststoffabgasrohrs (PP) für eine Brennwerttherme in einer F30-Verkleidung durch Wohnräume oder Geschosstrenndecken ist gemäß DIBtAbk.-Zulassungen und FeuVO grundsätzlich unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Unglasiertes 18/18-Rohr für Kachelöfen ist nicht brandschutzkonform – erforderlich ist mindestens 20/20-Rohr mit ≥1 mm Wandstärke und Temperaturbeständigkeit bis 600 °C.

    🔴 KRITISCH: Bohrungen oder Durchbrüche durch tragende Deckenbalken im Holzständerwerk erfordern zwingend eine statische Prüfung und Ertüchtigung – Eigenentscheidungen ohne Berechnung gefährden die Gebäudesicherheit.

    ⚠️ WICHTIG: Eine F30-Verkleidung allein ersetzt keine zugelassene Abgasleitung – für Brennwertthermen ist ausschließlich ein CEAbk.-gekennzeichnetes, DIBt-zugelassenes System (z. B. Edelstahl-Abgasrohr mit F90-Dämmung) zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Mindestbreite von 17 cm für die Abgasführung inkl. Dämmung und Montageraum ist technisch nicht realisierbar – mindestens 25–30 cm Breite erforderlich für brandschutzkonforme Verlegung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie einen Kamin mit zwei Zügen planen, wobei ein Zug für einen Kachelofen und der andere für die Abgase einer Brennwerttherme vorgesehen ist. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

    Material des Abgasrohrs: Für Brennwertthermen sind in der Regel Kunststoffrohre (PPs) oder Edelstahlrohre geeignet, da diese korrosionsbeständig gegenüber dem sauren Kondensat sind, das bei der Verbrennung entsteht.

    Abstand zu brennbaren Materialien: Achten Sie darauf, dass der Abgasschacht ausreichend von brennbaren Materialien wie Deckenbalken entfernt ist. Die genauen Abstände sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und den Herstellerangaben der Therme festgelegt. Eine Dämmung des Abgasrohrs kann erforderlich sein, um die Oberflächentemperatur zu reduzieren und den Brandschutz zu gewährleisten.

    Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister: Bevor Sie die Anlage in Betrieb nehmen, muss der Bezirksschornsteinfegermeister die Installation abnehmen. Er prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden und die Anlage sicher betrieben werden kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie Ihre Planung detailliert mit Ihrem Installateur und dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt werden und eine sichere und effiziente Lösung realisiert wird.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung eines kombinierten Abgassystems für einen Kachelofen und eine Brennwerttherme in einem Neubau mit Keller und Holzständerwerk. Der Bauherr möchte aus Platzgründen auf einen zweiten Kaminzug verzichten und das Abgasrohr der Therme in einer F30-Verkleidung führen. Diese Überlegung ist grundsätzlich nachvollziehbar, erfordert jedoch eine genaue Prüfung der geltenden Vorschriften.

    ✅ Zustimmung: Die Idee, das Abgasrohr der Brennwerttherme in einer brandschutztechnisch geeigneten Verkleidung (F30) zu führen, ist ein gängiger und zulässiger Weg, um Platz zu sparen. Die Feuerungsverordnung (FeuVO) und die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) lassen dies unter bestimmten Bedingungen zu.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine F30-Verkleidung allein ausreicht, ist zu pauschal. Für Brennwertthermen gelten spezifische Anforderungen an die Abgasführung, insbesondere hinsichtlich der Dichtheit, des Materials (Kunststoffrohr muss für den Überdruck zugelassen sein) und der Kondensatbeständigkeit. Zudem muss die Verkleidung den Brandschutzanforderungen für die Durchführung durch Decken und Wände entsprechen.

    ➕ Ergänzung: Die genannten 17 cm Breite für die Verkleidung sind sehr knapp. Die F30-Verkleidung muss aus nichtbrennbaren Baustoffen (z.B. Gipskarton oder Kalziumsilikatplatten) bestehen und einen ausreichenden Abstand zum brennbaren Bauteil (Holzständerwerk) einhalten. Zudem muss der Installateur ein CE-gekennzeichnetes Abgassystem verwenden, das für die jeweilige Therme und die Gebäudeklasse zugelassen ist. Die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegermeisters ist zwingend erforderlich und sollte vor Baubeginn eingeholt werden.

    🔴 Gefahr: Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass die geplante Lösung ohne vorherige Abstimmung mit dem Schornsteinfeger zu einer späteren Stilllegung der Anlage führen kann. Auch die unzureichende Dämmung des Abgasrohrs in der kalten Umgebung des Kellers kann zu Kondensatausfall und Korrosion führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zugelassenen Schornsteinfegermeister mit der Erstellung eines Feuerstättenbescheids. Lassen Sie die genauen Maße, Materialien und den Brandschutznachweis (F30) von einem Fachplaner oder Statiker prüfen. Verzichten Sie auf Eigenbau-Lösungen und setzen Sie ausschließlich geprüfte Systemkomponenten ein. Planen Sie ausreichend Platz für die Wartung der Therme und des Abgasrohrs ein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein geplantes Bauvorhaben mit Keller und Holzständer-Fertighaus, bei dem eine Brennwerttherme und ein Kachelofen gemeinsam über einen Schornsteinzug bzw. eine separate Abgasführung entsorgt werden sollen – unter räumlichen Einschränkungen durch tragende Deckenbalken und Türbreiten im Obergeschoss.

    🔴 Gefahr: Die geplante Verlegung eines 80er Kunststoffabgasrohrs für eine Brennwerttherme in F30-Verkleidung durch mehrere Geschosse ist grundsätzlich nicht zulässig, da Kunststoffrohre für Brennwertgeräte ausschließlich für den Einsatz im Inneren von Schornsteinen (also innerhalb eines zugelassenen Schornsteinzugs) oder im Freien zugelassen sind – niemals in F30-Verkleidungen durch Wohnräume oder Geschosstrenndecken.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung unglasierten 18/18-Rohrs für einen Kachelofen ist nicht ausreichend für moderne Anforderungen: Kachelöfen erfordern mindestens ein 20/20-Rohr mit mindestens 1 mm Wandstärke und einer Temperaturbeständigkeit von mindestens 600 °C; unglasiertes Rohr ist korrosionsanfällig und gefährdet die Brandschutzintegrität.

    ⚠️ Korrektur: Ein 2-zügiger Kamin mit getrennten Zügen ist nicht zwingend erforderlich – jedoch muss die Abgasführung der Brennwerttherme entweder in einem separaten, zugelassenen Abgasrohrsystem (z. B. Edelstahl-Abgasrohr mit DIBt-Zulassung) oder innerhalb eines zugelassenen Schornsteinzugs erfolgen; eine F30-Verkleidung ersetzt keine brandschutztechnisch geprüfte Abgasleitung.

    ➕ Ergänzung: Die Mindestbreite von 17 cm für die Abgasführung inkl. Dämmung ist technisch nicht tragfähig: Für ein zugelassenes Edelstahl-Abgasrohr mit erforderlicher Dämmung (z. B. Mineralwolle 50 mm, F90) und Montageraum benötigt man mindestens 25–30 cm Breite – bei 17 cm ist eine brandschutzkonforme Lösung unmöglich.

    ➕ Ergänzung: Die Verlegung durch tragende Deckenbalken erfordert eine statische Prüfung – Bohrungen oder Durchbrüche in tragenden Holzbalken beeinträchtigen die Tragfähigkeit und müssen durch einen statisch geprüften Ersatzquerschnitt oder eine statische Ertüchtigung ausgeglichen werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit DIBt-Zulassung für Abgasanlagen sowie einen statisch geprüften Holzbauingenieur, um eine brandschutz- und statikkonforme Lösung zu entwickeln – vor Baubeginn ist eine schriftliche Genehmigung des Bezirksschornsteinfegermeisters sowie eine statische Berechnung zwingend erforderlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die zwingende Notwendigkeit der Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister vor Inbetriebnahme.
    • Alle drei verweisen auf die Korrosionsanfälligkeit des sauren Kondensats bei Brennwertthermen und die damit verbundene Materialanforderung (Kunststoff oder Edelstahl).
    • Alle drei fordern explizit, vor Baubeginn mit Fachleuten (Installateur, Schornsteinfeger, ggf. Statiker) abzustimmen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI hält eine F30-Verkleidung für grundsätzlich zulässig („kann erforderlich sein“), während DeepSeek sie unter Auflagen als zulässig ansieht, aber Qwen sie ausdrücklich als grundsätzlich unzulässig für Kunststoffrohre in Wohnräumen bewertet.
    • GoogleAI thematisiert nicht die statische Tragwerksintegrität bei Balkendurchbrüchen – DeepSeek erwähnt Abstände zu brennbaren Materialien, Qwen fordert aber explizit eine statische Prüfung für Bohrungen in Deckenbalken.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert konkrete technische Mindestanforderungen (Rohrdimension 20/20, Wandstärke ≥1 mm, Temp. ≥600 °C), die bei GoogleAI und DeepSeek fehlen.
    • Qwen benennt die realistische Mindestbreite (25–30 cm) – DeepSeek spricht von „sehr knapp“, GoogleAI bleibt hier vage.
    • DeepSeek verweist explizit auf die MLAR und FeuVO als Rechtsgrundlage; Qwen ergänzt die DIBt-Zulassungspflicht – GoogleAI benennt lediglich „Landesbauordnungen“ allgemein.

    ❌ Widerspruch:

    • F30-Verkleidung für Brennwert-Kunststoffrohr: GoogleAI (neutral/positiv), DeepSeek (bedingt zulässig), Qwen (grundsätzlich unzulässig) → nach Vorsichtsprinzip: Qwen ist die sicherere, regelkonformere Einschätzung (da DIBt-Zulassungen keine F30-Verkleidung für PP-Rohre im Innenbereich vorsehen).
    • Rohr für Kachelofen: GoogleAI erwähnt nicht die Rohrspezifikation; DeepSeek schweigt dazu; Qwen identifiziert unglasiertes 18/18-Rohr als nicht konform → Widerspruch durch Nichtbeachtung vs. klare Ablehnung → Qwens Einschätzung wird priorisiert (Sicherheitsvorrang).

    👉 Empfehlung: Orientierung an Qwens Bewertung bei technischen Materialeigenschaften und Zulassungsfragen (höchste Spezifizität und Rechtsgrundlagenbezug), kombiniert mit DeepSeeks Hinweisen zur Verkleidungsanforderung und GoogleAIs allgemeiner Betonung der Schornsteinfegerabnahme als zentralem Freigabeprozess.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verwendung von Kunststoffrohr (PP) für Brennwerttherme in F30-Verkleidung durch Wohnräume❌ WiderspruchQwen (unzulässig) steht im Widerspruch zu GoogleAI (nicht thematisiert) und DeepSeek (bedingt zulässig); KI-Konsens nach Vorsichtsprinzip: nicht zulässig – nur im Schornsteinzug oder im Freien gemäß DIBt.
    Materialanforderung für Kachelofenrohr❌ WiderspruchQwen fordert 20/20-Rohr, ≥1 mm, ≥600 °C – GoogleAI und DeepSeek geben keine Spezifikation ab; KI-Konsens: 18/18 unglasiert ist unzureichend, 20/20 ist Mindeststandard.
    Statische Ertüchtigung bei Durchbruch tragender Deckenbalken⚠️ AbwägungGoogleAI und DeepSeek thematisieren Brandschutzabstände, Qwen fordert explizit statische Prüfung; KI-Konsens: immer statische Prüfung erforderlich, da Holzständerwerk tragend ist.
    Mindestbreite Abgasschacht inkl. Dämmung✅ KonsensQwen (25–30 cm), DeepSeek („sehr knapp“ bei 17 cm), GoogleAI (keine Angabe) → KI-Konsens: 17 cm ist unzureichend, 25 cm ist Minimum für F90-Dämmung und Montage.
    Pflicht der Abnahme durch Bezirksschornsteinfegermeister✅ KonsensAlle drei Modelle stimmen darin überein: vor Inbetriebnahme zwingend erforderlich, keine Ausnahme.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich DIBt-geprüfte Edelstahl-Abgasrohre für die Brennwerttherme, installieren Sie Kachelofenrohre nach DINAbk. 18160-1 (20/20, ≥1 mm), lassen Sie alle Durchbrüche durch tragende Holzbalken statisch absegnen und planen Sie den Abgasschacht mit mindestens 25 cm Breite – die schriftliche Zustimmung des Schornsteinfegermeisters muss vor Baubeginn vorliegen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Verlegung von PP-Rohr in F30-VerkleidungRechtliche Stilllegung der Therme, Brandschutzverstoß, Haftung bei Schadensfall
    🔴 RisikoUngenaue oder fehlende statische Berechnung bei BalkendurchbrüchenTragwerkschäden, Einsturzgefahr, Versicherungsleistungsausschluss
    🔴 RisikoVerwendung unglasierten 18/18-Rohrs für KachelofenKorrosion, Rauchgasaustritt, Brandgefahr, Nichtabnahme durch Schornsteinfeger
    🔴 RisikoFehlende Kondensat- und Temperaturabfuhr im KellerbereichKorrosion der Leitung, Frostschäden, Betriebsstörungen der Therme
    🔴 RisikoMangelnde Wartungszugänglichkeit bei zu schmalem Schacht (17 cm)Unmöglichkeit der jährlichen Feuerstättenprüfung, Zwangsstilllegung
    ✅ ChanceEinbau eines zertifizierten Edelstahl-Abgassystems mit F90-DämmungDauerhafte Brandschutzkonformität, langfristige Betriebssicherheit, hohe Wertstabilität
    ✅ ChanceFrühzeitige Beteiligung eines Schornsteinfegermeisters mit DIBt-ZulassungVermeidung teurer Nachbesserungen, schnelle Genehmigung, reibungsloser Bauablauf
    ✅ ChanceIntegration einer Kondensatsammelstelle mit Frostschutz im KellerVerbesserte Lebensdauer der Anlage, keine Betriebsstörungen im Winter
    ✅ ChanceVerwendung einer modular verbauten F90-Verkleidung mit wartungsfreundlichem ZugangErleichterte jährliche Kontrolle, reduzierte Instandhaltungskosten
    ✅ ChanceAuswahl eines Kachelofens mit zertifizierter 20/20-Rohr-AnbindungZukunftssichere Einhaltung aller Vorschriften, problemlose Übertragbarkeit bei Verkauf

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachabstimmung initiieren: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister mit DIBt-Zulassung für Abgasanlagen – vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch vor Baubeginn und beantragen Sie den Feuerstättenbescheid schriftlich.
    2. Statikprüfung beauftragen: Beauftragen Sie einen statisch geprüften Holzbauingenieur mit der Berechnung aller Durchbrüche durch tragende Deckenbalken – fordern Sie eine schriftliche Ertüchtigungsempfehlung mit Einbauanleitung.
    3. Abgasrohr-System wechseln: Verzichten Sie auf PP-Rohr in F30-Verkleidung – bestellen Sie stattdessen ein DIBt-geprüftes Edelstahl-Abgasrohrsystem mit F90-Dämmung und Kondensatablauf für Kelleranwendung.
    4. Kachelofenrohr anpassen: Stellen Sie sicher, dass das Kachelofenrohr mindestens 20/20-Abmessung, ≥1 mm Wandstärke und Temperaturbeständigkeit bis 600 °C aufweist – lassen Sie die Zertifizierung durch den Installateur dokumentieren.
    5. Abgasschacht neu dimensionieren: Planen Sie den Abgasschacht mit mindestens 25 cm Breite (vorzugsweise 30 cm) inkl. Dämmung, Montageraum und wartungsfreundlichem Zugang – berücksichtigen Sie dies bereits in der Keller- und Holzständerwerk-Planung.
    6. Kondensatsammelstelle im Keller einplanen: Integrieren Sie eine frostgeschützte Kondensatsammelstelle mit automatischer Abschaltautomatik für die Brennwerttherme – lassen Sie diese vom Installateur fachgerecht anschließen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwerttherme
    Eine Brennwerttherme ist ein Heizgerät, das die Wärme, die bei der Verbrennung von Gas oder Öl entsteht, besonders effizient nutzt. Sie kondensiert die Abgase und gewinnt dadurch zusätzliche Wärme zurück.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgas.
    Abgasschacht
    Ein Abgasschacht ist ein senkrechter Kanal, der dazu dient, die Abgase einer Feuerstätte (z.B. einer Brennwerttherme) sicher nach außen abzuführen. Er muss bestimmte Anforderungen an Material, Dämmung und Brandschutz erfüllen.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Kamin, Abgasrohr.
    Kachelofen
    Ein Kachelofen ist ein Warmluftofen, der mit Holz oder Kohle beheizt wird und die Wärme über einen längeren Zeitraum speichert und abgibt. Er besteht aus einem Feuerraum, Zügen und einer Verkleidung aus Kacheln.
    Verwandte Begriffe: Speicherofen, Warmluftofen, Feuerstätte.
    Bezirksschornsteinfegermeister
    Der Bezirksschornsteinfegermeister ist ein öffentlich bestellter und beeidigter Handwerker, der für die Überprüfung und Abnahme von Feuerungsanlagen in seinem Bezirk zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeinsparung.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Feuerstättenschau, Kehrbezirk.
    Landesbauordnung
    Die Landesbauordnung (LBOAbk.) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Vorschriften für ein Bundesland regelt. Sie enthält Bestimmungen über die Gestaltung, Nutzung und Sicherheit von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauantrag, Baugenehmigung.
    TRGI
    TRGI steht für Technische Regeln für Gasinstallationen. Sie sind ein Regelwerk, das die Anforderungen an die Planung, Installation, Betrieb und Instandhaltung von Gasleitungen und -geräten festlegt.
    Verwandte Begriffe: Gasinstallation, Gasleitung, Gasgerät.
    LAS-Schornstein
    Ein LAS-Schornstein (Luft-Abgas-Schornstein) ist ein Schornsteinsystem, das die Verbrennungsluft für die Feuerstätte über den Schornstein ansaugt. Dies ermöglicht eine raumluftunabhängige Betriebsweise und verbessert die Effizienz der Verbrennung.
    Verwandte Begriffe: Zuluft, Verbrennungsluft, raumluftunabhängig.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorschriften gelten für Abgasschächte von Brennwertthermen im Keller?
      Die Vorschriften umfassen unter anderem die Materialbeschaffenheit des Abgasrohrs (korrosionsbeständig), den Abstand zu brennbaren Bauteilen, die Dämmung des Schachts und die Abnahme durch den Schornsteinfeger. Die genauen Anforderungen sind in den Landesbauordnungen und den technischen Regeln für Gasinstallationen (TRGI) festgelegt.
    2. Kann ich ein unglasiertes Rohr für die Abgase der Brennwerttherme verwenden?
      Nein, unglasierte Rohre sind für Brennwertthermen nicht geeignet, da sie nicht säurebeständig sind. Verwenden Sie stattdessen Kunststoffrohre (PPs) oder Edelstahlrohre, die speziell für diesen Zweck zugelassen sind.
    3. Welche Dämmung ist für einen Abgasschacht im Keller erforderlich?
      Die Dämmung hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den Vorschriften ab. Sie dient dazu, den Wärmeverlust zu minimieren, die Oberflächentemperatur des Schachts zu reduzieren und den Brandschutz zu gewährleisten. Sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger, um die richtige Dämmstärke zu ermitteln.
    4. Was passiert, wenn der Abgasschacht nicht korrekt installiert ist?
      Eine fehlerhafte Installation kann zu gefährlichen Situationen führen, wie z.B. Kohlenmonoxidvergiftung, Brände oder Schäden an der Bausubstanz durch Kondensat. Es ist daher wichtig, die Installation von einem Fachmann durchführen und vom Schornsteinfeger abnehmen zu lassen.
    5. Muss der Abgasschacht regelmäßig gewartet werden?
      Ja, der Abgasschacht sollte regelmäßig vom Schornsteinfeger überprüft werden, um sicherzustellen, dass er einwandfrei funktioniert und keine Schäden aufweist. Dies dient der Sicherheit und der Effizienz der Heizungsanlage.
    6. Welche Alternativen gibt es zum klassischen Abgasschacht im Keller?
      Eine Alternative ist die Abgasführung über Dach, bei der das Abgasrohr direkt durch das Dach geführt wird. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung eines LAS-Schornsteins (Luft-Abgas-Schornstein), der die Verbrennungsluft über den Schornstein ansaugt.
    7. Wie finde ich den besten Anbieter für Abgasschächte und Zubehör?
      Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter und achten Sie auf Qualität, Zertifizierungen und Bewertungen. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die richtige Lösung für Ihre Bedürfnisse zu finden.
    8. Was kostet die Installation eines Abgasschachts für eine Brennwerttherme im Keller?
      Die Kosten variieren je nach Aufwand, Material und den örtlichen Gegebenheiten. Holen Sie mehrere Angebote von Fachbetrieben ein, um einen Überblick über die zu erwartenden Kosten zu erhalten.

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  2. Abgasschacht: Porenbetonstein-Lösung für Brennwerttherme im Keller

    24 x 24 cm
    Wir haben das Abgas- / Frischluftrohr für unsere Brennwerttherme in einem 24 x 24 cm Porenbetonstein eingelassen. Diese Formsteine sind direkt mit einer Bohrung (Loch) von ca. 18 cm ausgestattet. Der Grund bei uns war der, dass wir damit den Rauchgaskanal in eine 24 cm Hebelwand einbauen konnten. Ich weiß leider den Hersteller nicht, würde mich aber wundern wenn Hebel und/oder YTONG (ist jetzt neuerdings nicht dasselbe?) die Dinger im Programm hätten. Unser Bauunternehmer hatte jedoch Schwierigkeiten bei der Beschaffung.
    • Name:
    • Herr Ber-180-Sob
  3. Abgasanlage: Skoberne's Skobifix System für Brennwerttherme

    me. Ahrendt => ... schauen Sie bei Skoberne nach!
    Bei Skoberne finden Sie ein System, Skobifix, welches bei Ihnen mit Sicherheit auf Interesse stößt ... es ist auch in rechteckiger Form erhältlich und somit ungemein sparsam im Platzbedarf ... und alles natürlich in F30 und zugelassen ... abgesehen davon brauchen Sie sich nicht zu informieren um es dem Schornsteinfegersteinfeger recht zu machen ... er ist dazu da, um Ihnen bei diesen Problemnemn weiter zu helfen! ... fragen Sie ihn einfach ... er kommt zu Ihnen und bespricht mit Ihnen das Problem ... gemeinsam finden Sie eine Lösung ... Ihr Heizungsbauer sollte es eigentlich schon im Vorfeld schon klären welche Möglichkeiten bereit stehen ... eigentlich sollten Sie einen Termin mit dem Heizungsbauer und dem Schornsteinfeger zusammen einrichten ... dann klappt's auch mit dem Nachbarn 🙂 ...
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Brennwerttherme im Keller: Abgasschacht-Lösungen & Vorschriften

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Installation eines Abgasschachts für eine Brennwerttherme im Keller, wobei Vorschriften, Dämmung und alternative Systeme im Fokus stehen. Es werden sowohl Porenbetonstein-Lösungen als auch spezielle Systeme wie Skobifix von Skoberne diskutiert. Die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen (F30) und die Abstimmung mit dem Schornsteinfeger sind entscheidend.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Installation eines Abgasschachts im Keller sind die geltenden Vorschriften bezüglich Brandschutz und Abgasführung unbedingt zu beachten. Details zur Porenbetonstein-Lösung finden Sie im Beitrag Abgasschacht: Porenbetonstein-Lösung für Brennwerttherme im Keller.

    ✅ Empfehlung: Das Skobifix System von Skoberne bietet eine platzsparende und zugelassene Lösung für den Abgasschacht, wie im Beitrag Abgasanlage: Skoberne's Skobifix System für Brennwerttherme erläutert wird. Es ist ratsam, sich im Vorfeld mit dem Schornsteinfeger abzustimmen, um Probleme zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Beginn der Installation sollte eine detaillierte Planung unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten und der einschlägigen Vorschriften erfolgen. Die Einbindung eines Fachmanns (Heizungsbauer, Schornsteinfeger) ist empfehlenswert, um eine sichere und vorschriftsmäßige Installation des Abgasschachts für die Brennwerttherme im Keller zu gewährleisten.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Abgasschacht Brennwerttherme: Keller-Lösung
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