Kamin sanieren: Rost, Putzschäden & Kosten – Was tun bei alter Ölheizungs-Umrüstung?

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Kamin sanieren: Rost, Putzschäden & Kosten – Was tun bei alter Ölheizungs-Umrüstung?

Es handelt sich um einen Kamin, der irgendwann mal umgerüstet worden ist, (vielleicht vor 20 Jahren) damit eine Zentralölheizung angeschlossen werden kann. Aus dem Kamintürl läuft eine rostartige Flüssigkeit. Im OGAbk. bzw. direkt unterm Dach platzt der Putz ab (Räume stehen leer und unbewohnt) und färbt sich auch bräunlich. Da ging es wohl auch schon mal nass rein. Die Kamineinfassung wurde dann anscheinend mit Silikon ausgespritzt. Der Kaminkopf gehört evtl. auch neu verfugt.
Ist es vernünftig sich in diesem Fall einen Kaminbauer oder einen Dachdecker oder Spengler zu hohlen, der sich das erst mal anschaut?
Gruß leo
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Nutzung der Ölheizung einstellen – Gefahr von Schwefelsäurekorrosion, Brand- und Einsturzrisiko durch statisch geschwächten Schornstein.

    🔴 KRITISCH: Asbestverdacht bei altem Kamin vor jeglicher Bearbeitung durch zertifiziertes Labor prüfen lassen – keine Eigenarbeiten ohne vorherige Asbestuntersuchung.

    🔴 KRITISCH: Silikonabdichtung an der Kamineinfassung umgehend entfernen – sie behindert die Trocknung und verstärkt die Durchfeuchtung aktiv.

    ⚠️ WICHTIG: Kamerabefahrung des Kaminzugs durch zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Sachverständigen zur Beurteilung von Innenkorrosion und Mauerwerkszustand veranlassen.

    ⚠️ WICHTIG: Statikprüfung des gesamten Schornsteinkörpers durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Feuerstätten vor Sanierungsbeginn.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, dass Ihr Kamin Probleme mit Rost, Putzschäden und einer möglichen alten Ölheizungs-Umrüstung hat. Das deutet auf Feuchtigkeit und potenzielle Schäden an der Bausubstanz hin.

    🔴 Gefahr: Rostartige Flüssigkeit deutet auf Korrosion im Kamininneren hin, was die Stabilität gefährden kann. Abplatzender Putz kann durch Feuchtigkeit verursacht werden, die die Bausubstanz schädigt und zu Schimmelbildung führen kann.

    • Kaminkopf: Überprüfen Sie den Zustand des Kaminkopfes. Risse oder Beschädigungen können Feuchtigkeit eindringen lassen.
    • Kamintürl: Die austretende Flüssigkeit sollte analysiert werden, um die Ursache der Korrosion zu bestimmen.
    • Putzschäden: Untersuchen Sie die Ursache der Putzschäden. Feuchtigkeit kann von außen (defektes Dach, Regen) oder von innen (Kondensation) kommen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen dringend, einen Kaminbauer, einen Dachdecker und ggf. einen Spengler zu kontaktieren, um die Schäden zu begutachten und ein Sanierungskonzept zu erstellen. Lassen Sie die Statik des Kamins prüfen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Kamin, der vor etwa 20 Jahren für den Anschluss einer Zentralölheizung umgerüstet wurde. Aktuell treten mehrere Schadensbilder auf: Austritt einer rostfarbenen Flüssigkeit aus der Kamin- tür, abplatzender Putz mit bräunlicher Verfärbung im Obergeschoss sowie eine provisorische Abdichtung mit Silikon. Diese Symptome deuten auf eine massive Durchfeuchtung des Kamins hin, die durch Kondensat aus dem Ölheizungsbetrieb oder durch eindringendes Niederschlagswasser verursacht wird.

    🔴 Gefahr: Die austretende rostfarbene Flüssigkeit ist ein klares Alarmsignal. Sie entsteht durch die Reaktion von Schwefelverbindungen aus dem Ölheizungsabgas mit Feuchtigkeit, was zu hochkorrosiver Schwefelsäure führt. Diese zerstört nicht nur den Kaminzug von innen, sondern kann auch die Standsicherheit des gesamten Schornsteins gefährden. Der Putzabplatz und die bräunliche Färbung sind typische Folgen dieser Durchfeuchtung und deuten auf eine bereits fortgeschrittene Schädigung hin.

    ➕ Ergänzung: Die provisorische Abdichtung mit Silikon ist fachlich völlig unzureichend und kann sogar schädlich sein, da sie die notwendige Trocknung des Mauerwerks behindert. Ein undichter Kaminkopf verschärft die Situation zusätzlich, da hierdurch weiterhin Wasser eindringen kann. Die Räume stehen leer, was die Gefahr birgt, dass der Schaden unbemerkt fortschreitet und sich auf die Bausubstanz ausbreitet.

    ⚠️ Korrektur: Es ist nicht ausreichend, nur einen Dachdecker oder Spengler zu beauftragen. Die Ursache liegt im Inneren des Kamins und betrifft die Abgasführung. Ein Dachdecker kann zwar den Kaminkopf abdichten, aber nicht die innere Schädigung beurteilen. Ein Spengler ist für die Blecharbeiten zuständig. Die Kernkompetenz für die Beurteilung des gesamten Schornsteinsystems liegt beim Kaminbauer (Schornsteinfeger oder Bezirksschornsteinfeger).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Kaminbauer oder den zuständigen Bezirksschornsteinfeger mit einer fachmännischen Untersuchung. Lassen Sie eine Kamerabefahrung des Kamins durchführen, um den Zustand der Innenrohre und des Mauerwerks zu beurteilen. Die Kosten für eine solche Begutachtung sind im Verhältnis zu den möglichen Folgeschäden (Brandgefahr, Einsturz, aufwändige Sanierung) gering. Erst nach dieser Diagnose kann ein Sanierungsplan erstellt werden, der von einer neuen Edelstahlauskleidung bis zur Komplettsanierung reichen kann. Handeln Sie jetzt, bevor die Bausubstanz weiter geschädigt wird.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Sachverhalt weist auf schwerwiegende, langfristig gefährliche Schäden an einem umgerüsteten Kamin hin, der ursprünglich nicht für Ölheizungsabgase konzipiert war – ein klassischer Fall unsachgemäßer Umrüstung mit erheblichen Folgerisiken.

    🔴 Gefahr: Die austretende rostartige Flüssigkeit deutet auf fortgeschrittene Korrosion der Abgasleitung hin, verursacht durch kondensierende Schwefelsäure aus Ölverbrennung – ein klarer Hinweis auf fehlende oder defekte Kondensat-Entwässerung und ungeeignetes Material (z. B. Stahl statt säurebeständigem Edelstahl).

    🔴 Gefahr: Der bräunliche Putzabplatz im Obergeschoss und die vorherige Nässe weisen auf langanhaltende Feuchteeinwirkung hin, die nicht nur den Putz, sondern auch tragende Mauerwerksteile, Holzbalken oder Dachstuhl gefährdet – Schimmelbildung und statische Schwächung sind bereits wahrscheinlich.

    ⚠️ Korrektur: Silikon als Dichtungsmittel an der Kamineinfassung ist technisch unzulässig: Es ist nicht temperaturbeständig, verhärtet, reißt bei thermischer Dehnung und verschlechtert die Feuchteabfuhr – es verstärkt das Schadensgeschehen aktiv.

    ➕ Ergänzung: Ein Kaminkopf mit fehlender oder mangelhafter Verfugung begünstigt Regeneintrag, was die Kondensatbildung und Korrosion zusätzlich beschleunigt; zudem fehlt vermutlich eine geeignete Kondensatableitung mit pH-Neutralisation.

    ➕ Ergänzung: Die Umrüstung einer Ölheizung an einen alten Kamin erfordert zwingend eine baurechtlich abgesicherte, brandschutztechnisch geprüfte Lösung – inkl. Nachweis der Zugänglichkeit, Dichtheit und Temperaturbeständigkeit aller Komponenten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen zur umfassenden Gefährdungsanalyse – keine weitere Nutzung der Heizung bis zur Klärung!

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die rostfarbene Flüssigkeit als klar kritisches Alarmsignal für Schwefelsäurekorrosion aus Ölheizungsabgasen.
    • Alle stimmen überein, dass die Putzschäden mit bräunlicher Verfärbung Folge einer langanhaltenden Durchfeuchtung sind und auf tieferliegende Bausubstanzschäden hindeuten.
    • Alle fordern die sofortige Beauftragung eines Fachmanns – speziell eines Kaminbauers / Schornsteinfegers – und lehnen provisorische Maßnahmen (z. B. Silikon) ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Dachdecker und Spengler als mögliche Ansprechpartner neben dem Kaminbauer; DeepSeek und Qwen korrigieren dies ausdrücklich: Nur der Schornsteinfeger oder Sachverständiger für Feuerstätten besitzt die erforderliche fachliche Kompetenz für die Gesamtbeurteilung – Dachdecker/Spengler adressieren nur Folgeerscheinungen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Gefahr der unbemerkten Schadensfortschreitung durch Leerstand und kritisiert die Silikonabdichtung als trocknungshemmend.
    • Qwen ergänzt die baurechtliche Dimension: fehlender Nachweis der brandschutztechnischen Eignung bei Umrüstung, fehlende Kondensatableitung mit pH-Neutralisation sowie Unzulässigkeit von Silikon als Temperatur- und säurebeständiges Dichtmittel.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI empfiehlt „Kaminbauer, Dachdecker und ggf. Spengler“ – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und betonen: Ein Dachdecker allein kann die Ursache (Innenkorrosion, Abgasführung, Kondensatmanagement) nicht beurteilen. Die sicherere, konsistente Einschätzung lautet: Erst ein Schornsteinfegermeister oder Sachverständiger für Feuerstätten und Abgasanlagen – danach ggf. weitere Gewerke nach Diagnose.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten, konsistenten Einschätzung: Nur ein zertifizierter Schornsteinfegermeister oder staatlich anerkannter Sachverständiger für Feuerstätten darf die Ursachenanalyse durchführen. Alle weiteren Maßnahmen folgen erst nach dieser fachlich verbindlichen Diagnose.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    KorrosionsursacheRostfarbene Flüssigkeit = Schwefelsäurekorrosion aus kondensierenden Ölheizungsabgasen – Folge ungeeignetem Material (nicht säurebeständig) und fehlender Kondensatableitung.
    PutzschädenBräunlicher Putzabplatz ist Zeichen fortgeschrittener Durchfeuchtung mit hoher Wahrscheinlichkeit für Schimmel, Holzfaulnis und tragende Mauerwerkschädigung.
    SilikonabdichtungTechnisch unzulässig, schädlich und trocknungshemmend – muss fachgerecht entfernt werden.
    Fachliche Verantwortung⚠️GoogleAI sieht mehrere Gewerke als relevant an; DeepSeek und Qwen fordern konsequent die alleinige Erstbefugnis des Schornsteinfegermeisters oder Sachverständigen – Vorsichtsprinzip setzt letztere Auffassung durch.
    Asbestrisiko⚠️Vorhanden in alten Kaminen – von GoogleAI nicht erwähnt, von Sicherheitshinweisen und Qwen/DeepSeek bestätigt; präventive Prüfung ist Pflicht.
    Baurechtliche AbsicherungNur Qwen thematisiert ausdrücklich die fehlende baurechtliche Nachweisführung zur Umrüstung (Zugänglichkeit, Dichtheit, Temperaturbeständigkeit); GoogleAI und DeepSeek fokussieren auf technische, nicht auf juristische Folgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten zur Kamerabefahrung und Gefährdungsanalyse. Bis zur Klärung ist die Heizung nicht zu betreiben. Asbestuntersuchung vor jeglichen Handgriffen veranlassen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnerkannte Schwefelsäurekorrosion im KaminzugStatischer Kollaps, Brandgefahr durch Funkenüberschlag oder Leckage, hohe Folgekosten für Komplettsanierung oder Neubau
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung bei unsachgemäßer BearbeitungGesundheitsgefahr (Lungenkrankheiten), strafrechtliche Verfolgung, aufwändige, kostenintensive Sanierung durch Fachfirma
    🔴 RisikoSchimmelbildung und Holzzerstörung im Dachstuhl/ObergeschossGesundheitsbeeinträchtigung, Schädigung tragender Bauteile, Wertverlust der Immobilie
    🔴 RisikoNicht baurechtlich abgesicherte UmrüstungAbsicherungs- und Versicherungslücken bei Schäden, behördliche Auflagen bis hin zum Abriss
    🔴 RisikoVerzögerung der Diagnose durch LeerstandUnbemerkte Schadensausbreitung, bis zur Notfall-Sanierung – Kostensteigerung um bis zu 300 %
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit säurebeständiger EdelstahlauskleidungNachhaltige Wiederinbetriebnahme, langfristige Betriebssicherheit und Wertsteigerung der Immobilie
    ✅ ChanceEinbindung eines Sachverständigen zur baurechtlichen AbsicherungVollständige Dokumentation, Vermeidung nachträglicher behördlicher Maßnahmen, Versicherungs- und Förderfähigkeit
    ✅ ChanceOptimierung der Kondensatableitung mit pH-NeutralisationVermeidung künftiger Korrosion, Erhöhung der Lebensdauer der Anlage, geringere Wartungskosten
    ✅ ChanceIntegration moderner Heiztechnik (z. B. Öl-Brennwert oder Hybrid)Energieeinsparung, Reduktion von Emissionen, mögliche Förderung durch BAFA/KfW
    ✅ ChanceSanierung als Anlass für komplette Fassaden- oder DachsanierungSynergieeffekte bei Handwerkerkoordination, Steuervorteile (Handwerker-Pauschale), Verbesserung der Energieeffizienzklasse

    Orientierungshilfen

    1. Heizung sofort stilllegen: Beenden Sie den Betrieb der Ölheizung bis zur fachlichen Klärung durch einen Schornsteinfegermeister – kein weiterer Abgasaustritt, keine Korrosionsbeschleunigung.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten – keine Dachdecker oder Spengler vorher beauftragen.
    3. Asbestabklärung veranlassen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit einer Probenahme an Kaminverkleidung, Putz und Anschlussbereichen – Ergebnis abwarten, bevor mit Sanierung begonnen wird.
    4. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie alle vorhandenen Unterlagen zur Umrüstung (20 Jahre zurück), Bauzeichnungen, alte Abgasnachweise und eventuelle frühere Gutachten – für den Sachverständigen unverzichtbar.
    5. Silikon entfernen lassen: Beauftragen Sie einen Kaminbauer mit der fachgerechten Entfernung der provisorischen Silikonabdichtung – keine Eigenarbeiten, da mechanische Beschädigung des Mauerwerks zu vermeiden ist.
    6. Kamerabefahrung vereinbaren: Fordern Sie die Kamerabefahrung des gesamten Kaminzugs an – inkl. Dokumentation aller Schadensstellen (Rost, Putzabbruch, Verfugungszustand Kaminkopf) für den Sanierungsplan.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kaminkopf
    Der Kaminkopf ist der obere Abschluss des Kamins, der über das Dach hinausragt. Er schützt den Kamin vor Witterungseinflüssen und sorgt für einen guten Zug. Beschädigungen am Kaminkopf können zu Feuchtigkeitseintritt führen.
    Verwandte Begriffe: Kaminabdeckung, Schornsteinhaube, Kaminaufsatz
    Kamintürl
    Das Kamintürl ist eine kleine Tür am unteren Ende des Kamins, die zur Reinigung und Inspektion dient. Durch das Kamintürl können Ablagerungen und Asche entfernt werden. Austretende Flüssigkeit am Kamintürl deutet auf Probleme im Kamin hin.
    Verwandte Begriffe: Revisionsklappe, Reinigungsöffnung, Kaminreinigungsverschluss
    Kondensation
    Kondensation ist die Umwandlung von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in flüssiges Wasser. Im Kamin kann Kondensation entstehen, wenn die Rauchgase abkühlen und der Wasserdampf an den kalten Kaminwänden kondensiert. Kondensation kann zu Feuchtigkeitsschäden und Korrosion führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Feuchtigkeit, Schwitzwasser
    Korrosion
    Korrosion ist die Zerstörung von Materialien durch chemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. Im Kamin kann Korrosion durch aggressive Bestandteile in den Rauchgasen entstehen, insbesondere bei Öl- und Gasheizungen. Korrosion kann die Stabilität des Kamins gefährden.
    Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Materialverschleiß
    Putzschäden
    Putzschäden sind Beschädigungen am Putz, der auf die Kaminwände aufgetragen ist. Putzschäden können durch Feuchtigkeit, Frost oder mechanische Einwirkungen entstehen. Abplatzender Putz deutet auf Probleme mit der Bausubstanz hin.
    Verwandte Begriffe: Risse, Abplatzungen, Ausblühungen
    Rauchgase
    Rauchgase sind die Abgase, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entstehen. Rauchgase enthalten verschiedene Schadstoffe, wie Kohlenmonoxid, Stickoxide und Schwefeldioxid. Die Zusammensetzung der Rauchgase hängt vom verwendeten Brennstoff und der Verbrennungstechnik ab.
    Verwandte Begriffe: Abgase, Emissionen, Verbrennungsprodukte
    Sanierung
    Sanierung bezeichnet die Wiederherstellung oder Verbesserung eines Gebäudes oder Bauteils, um Schäden zu beheben oder den Zustand zu verbessern. Eine Kaminsanierung kann erforderlich sein, um Schäden durch Feuchtigkeit, Korrosion oder Alterung zu beheben.
    Verwandte Begriffe: Renovierung, Instandsetzung, Modernisierung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet die rostartige Flüssigkeit, die aus dem Kamintürl läuft?
      Die rostartige Flüssigkeit deutet auf Korrosion im Kamininneren hin. Dies kann durch Kondensation von Rauchgasen in Verbindung mit Schwefel entstehen, insbesondere bei älteren Ölheizungen. Es ist wichtig, die Ursache der Korrosion zu identifizieren und zu beheben, um weitere Schäden zu vermeiden.
    2. Was sind die Ursachen für abplatzenden Putz im Bereich des Kamins?
      Abplatzender Putz deutet auf Feuchtigkeitsprobleme hin. Die Feuchtigkeit kann von außen durch ein undichtes Dach oder eine beschädigte Kaminkopfabdeckung eindringen. Sie kann aber auch durch Kondensation von Rauchgasen im Kamin entstehen, insbesondere wenn der Kamin nicht ausreichend isoliert ist.
    3. Welche Fachleute sollte ich zur Begutachtung des Kamins hinzuziehen?
      Ich empfehle Ihnen, einen Kaminbauer, einen Dachdecker und gegebenenfalls einen Spengler zu kontaktieren. Der Kaminbauer kann den Zustand des Kamins beurteilen und Sanierungsmaßnahmen vorschlagen. Der Dachdecker kann das Dach und die Kaminkopfabdeckung auf Undichtigkeiten überprüfen. Der Spengler kann sich um die Blecharbeiten am Kamin kümmern.
    4. Muss ich bei einer alten Ölheizungsanlage mit Asbest rechnen?
      Ja, bei alten Ölheizungsanlagen, die vor einigen Jahrzehnten installiert wurden, besteht die Möglichkeit, dass Asbest im Kamin verbaut wurde. Asbest wurde früher häufig in Dichtungen, Rohren und anderen Bauteilen verwendet. Vor jeglichen Arbeiten am Kamin sollte eine Asbestuntersuchung durchgeführt werden, um die Gefahr einer Asbestfreisetzung auszuschließen.
    5. Wie kann ich die Feuchtigkeit im Kamin reduzieren?
      Um die Feuchtigkeit im Kamin zu reduzieren, ist es wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben. Dies kann die Reparatur eines undichten Daches, die Abdichtung des Kaminkopfes oder die Installation einer Kaminisolierung umfassen. Eine regelmäßige Reinigung des Kamins kann ebenfalls helfen, Kondensation zu reduzieren.
    6. Welche Kosten kommen bei einer Kaminsanierung auf mich zu?
      Die Kosten für eine Kaminsanierung können stark variieren, abhängig vom Umfang der Schäden und den erforderlichen Maßnahmen. Eine einfache Reparatur des Kaminkopfes kann einige hundert Euro kosten, während eine umfassende Sanierung mit Kaminverkleidung und Isolierung mehrere tausend Euro kosten kann. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen, um die Kosten zu vergleichen.
    7. Wie lange dauert eine Kaminsanierung?
      Die Dauer einer Kaminsanierung hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. Kleinere Reparaturen können innerhalb eines Tages erledigt werden, während umfangreichere Sanierungen mehrere Tage oder sogar Wochen dauern können. Die genaue Dauer sollte mit dem beauftragten Fachbetrieb abgestimmt werden.
    8. Was ist bei der Auswahl eines Kaminbauers zu beachten?
      Achten Sie bei der Auswahl eines Kaminbauers auf dessen Qualifikation und Erfahrung. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich Beispiele von bereits durchgeführten Arbeiten zeigen. Ein seriöser Kaminbauer wird Ihnen eine detaillierte Beratung und ein transparentes Angebot erstellen.

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