meine Frage ist etwas komplexer:
Vor eingier Zeit habe ich die Sanierung meines Balkons in Auftrag gegeben. Der Balkon ist wannenförmig und durch eine Betonmauer umrandet. Da ich bisher gutes über eine Sanierung in Kiesbett gelesen hatte, habe ich mich dafür entschieden.
Mittlerweile ist der Balkon imemr noch nicht zur Abnahme fertig und weist für mich einige merkwürdige Merkmale auf:
- Die Dämmung ist aus dem Material Polystyrol PS30
- Der Kies war sehr grob, etwa 5-10 mm Durchmesser und nicht homogen
- Das Dämmmaterial ist mit Alwitra Evalon 1,5 mm bedeckt; jedoch nicht mit Dachpappe darüber wie zunächst angeboten
- Die Platten 40x40x4 wurden ohne Kreuze verlegt
Bei den Arbeiten habe ich schon mehrfach andere Mängel ansprechen und korrigieren lassen müssen. Als ich nun die Abnahme vollziehen wollte, merkte man, dass die Platen doch sehr stark wackeln, vor allem am höchsten Punkt des Gefälles, was vom ausführenden Bauunternehmer auch eingesehen wurde.
Als ich später die Platten am höcshten Punkt hochhob, war überhaupt kein Kies darunter. Die Platten waren sogar zur Hälfte in der Stärke um 2 mm gekürzt, damit sie überhaupt eben liegen konnten an dieser Stelle. Zudem federt die Dämmungsschicht und an der Wand steht ein Blech unter der Folie von der Wand ab. Das ganze hat einen Trampolin Effekt.
Am tiefsten Punkt der der Dämmung wackeln die Platen auch etwas aber weitaus nicht so stark, was ich mir Aufgrund des zu groben Kies und fehlender Kreuze noch erklären kann.
Vorschlag vom Unternehmer waren nun Fugenkreuze und feineren Kies.
Mir kommt es jedoch so vor, als ob durch diese Maßnahmen lediglich über einen evtl. Fusch hinweggetäuscht werden soll. Mir erscheint die Dämmung eindeutig zu hoch, da am höchsten Punkt im Grunde weder Platz für Kies, noch die Die Platetn ist, die in der Stärke um 2 mm gekürzt wurden.
Meine Frage ist jetzt, ob die von mir geschilderten Materialien und die Ausführung "normal" ist und ob durch eine Nachbesserung mit Fugenkreuzen und feinerem Kies überhaupt das Problem am höchsten Punkt behoben werden kann, sodass die Platten minimal wackeln und fest aufliegen.
Für mich wäre auch wichtig, was ich dem Bauunterunternehmer nun anweisen sollte und welche Rechte ich überhaupt habe bezüglich einer Nachbesserung, bis der Balkon endlich ohne "Fusch und Mängel" ist.
Gruß
Andreas Scholz