Aushubkosten beim Hausbau: Zusätzliche Ausgrabungstiefe, Baggerarbeiten & Kostenfaktoren?
BAU-Forum: Tiefbau und Spezialtiefbau

Aushubkosten beim Hausbau: Zusätzliche Ausgrabungstiefe, Baggerarbeiten & Kostenfaktoren?

Hallo, wir haben gerade angefangen mit dem Bau unseres Hauses in Wiesbaden und schon sind unsere Reserven aufgebraucht. Unser Aushub soll uns nun über 17.000 € kosten. Die Abführgebühren sind 17,17 € zzgl. all die Baggerarbeiten, Planum erstellen usw. Mit soviel haben wir nicht gerechnet, da wir davon ausgingen, dass nur ein Meter zusätzlich rund ums Haus (9 x 12 m  -  Doppelhaushälfte!) ausgebaggert wird. Nun hat der Baggerfahrer 3 m überall weiter ausgegraben bei 3 m Tiefe. Er sagt, das wäre in irgendeiner Verordnung so beschrieben. Stimmt das und was ist hier üblich?
  • Name:
  • J. Hermann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Die Aushubkosten beim Hausbau können stark variieren. Ich empfehle, folgende Aspekte zu prüfen:

    • Bodenbeschaffenheit: Unterschiedliche Böden (z.B. Lehm, Sand, Fels) erfordern unterschiedliche Baggerarbeiten und beeinflussen die Aushubtiefe.
    • Aushubtiefe: Die erforderliche Tiefe hängt von der Gründung des Hauses ab (z.B. Keller, Bodenplatte). Eine Doppelhaushälfte kann andere Anforderungen haben als ein freistehendes Haus.
    • Entsorgungskosten: Die Kosten für die Entsorgung des Aushubs variieren je nach Deponie und Art des Materials.
    • Baggerarbeiten: Die Kosten für den Baggerfahrer und die Geräte sind ein wesentlicher Faktor.
    • Planum erstellen: Das Planum muss fachgerecht erstellt werden, um eine stabile Grundlage für das Haus zu gewährleisten.

    Ich würde die Verordnung prüfen, um sicherzustellen, dass die Aushubtiefe korrekt berechnet wurde. Eine Abweichung von 9 auf 12 Meter Tiefe ist erheblich und sollte hinterfragt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Vergleichsangebote von mehreren Baggerfirmen ein und lassen Sie die Aushubtiefe von einem unabhängigen Gutachter überprüfen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Aushub
    Der Aushub bezeichnet das Ausheben von Erdreich für den Bau einer Baugrube oder eines Kellers. Er ist ein wichtiger Bestandteil der vorbereitenden Baumaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Baugrube, Erdreich, Baggerarbeiten
    Planum
    Das Planum ist die ebene Fläche, die nach dem Aushub erstellt wird und als Grundlage für die weiteren Bauarbeiten dient. Es muss verdichtet und eben sein.
    Verwandte Begriffe: Baugrubensohle, Verdichtung, Nivellierung
    Baggerarbeiten
    Baggerarbeiten umfassen alle Tätigkeiten, die mit dem Einsatz eines Baggers zur Bewegung von Erdreich verbunden sind, wie z.B. das Ausheben der Baugrube oder das Verfüllen von Gräben.
    Verwandte Begriffe: Aushub, Erdbau, Tiefbau
    Baugrube
    Die Baugrube ist die ausgehobene Fläche im Erdreich, in der das Gebäude errichtet wird. Ihre Größe und Tiefe hängen von den Abmessungen des Gebäudes und der Art der Gründung ab.
    Verwandte Begriffe: Aushub, Fundament, Keller
    Erdreich
    Erdreich bezeichnet die natürliche Bodenschicht, die aus verschiedenen Materialien wie Sand, Lehm, Kies und Humus besteht. Seine Beschaffenheit beeinflusst die Stabilität des Baugrunds.
    Verwandte Begriffe: Boden, Untergrund, Baugrund
    Abfuhrgebühren
    Abfuhrgebühren sind die Kosten, die für den Transport und die Entsorgung von Aushubmaterial auf einer Deponie anfallen. Sie variieren je nach Deponie und Art des Materials.
    Verwandte Begriffe: Entsorgungskosten, Deponiegebühren, Transportkosten
    Doppelhaushälfte
    Eine Doppelhaushälfte ist ein Haus, das mit einem anderen Haus direkt an einer gemeinsamen Wand verbunden ist. Dies kann Auswirkungen auf die Bauweise und die Gründung haben.
    Verwandte Begriffe: Reihenhaus, Einfamilienhaus, Bebauung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum sind die Aushubkosten so hoch?
      Die Aushubkosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, wie z.B. der Bodenbeschaffenheit, der Aushubtiefe, den Entsorgungskosten und den Baggerarbeiten. Unerwartete Schwierigkeiten im Untergrund können die Kosten zusätzlich erhöhen.
    2. Wie kann ich die Aushubkosten senken?
      Sie können die Aushubkosten senken, indem Sie Vergleichsangebote einholen, die Aushubtiefe optimieren und die Entsorgungskosten durch eine geeignete Deponieauswahl reduzieren. Eine genaue Planung und Vorbereitung sind ebenfalls wichtig.
    3. Was ist ein Planum?
      Ein Planum ist eine ebene Fläche, die als Grundlage für den Bau dient. Es wird durch das Abtragen und Verdichten des Bodens erstellt und muss fachgerecht ausgeführt werden, um die Stabilität des Gebäudes zu gewährleisten.
    4. Welche Rolle spielt die Bodenbeschaffenheit bei den Aushubkosten?
      Die Bodenbeschaffenheit hat einen großen Einfluss auf die Aushubkosten. Unterschiedliche Böden erfordern unterschiedliche Techniken und Geräte, was sich in den Kosten niederschlägt. Felsiger oder lehmiger Boden ist beispielsweise schwieriger zu bearbeiten als sandiger Boden.
    5. Was sind Abfuhrgebühren?
      Abfuhrgebühren sind die Kosten, die für den Transport und die Entsorgung des Aushubmaterials auf einer Deponie anfallen. Diese Gebühren können je nach Deponie und Art des Materials variieren.
    6. Wie finde ich einen zuverlässigen Baggerfahrer?
      Sie können einen zuverlässigen Baggerfahrer finden, indem Sie Empfehlungen von anderen Bauherren einholen, Referenzen prüfen und sich von der Qualifikation und Erfahrung des Baggerfahrers überzeugen.
    7. Was bedeutet "Planum erstellen"?
      Planum erstellen bedeutet, eine ebene und verdichtete Fläche zu schaffen, die als Grundlage für den Bau dient. Dies umfasst das Abtragen von überschüssigem Material, das Auffüllen von Unebenheiten und das Verdichten des Bodens.
    8. Wie tief muss der Aushub sein?
      Die Aushubtiefe hängt von der Art der Gründung (z.B. Keller oder Bodenplatte) und den örtlichen Bauvorschriften ab. Es ist wichtig, die genaue Tiefe im Vorfeld mit einem Architekten oder Statiker zu klären.

    🔗 Verwandte Themen

    • Bodengutachten vor Baubeginn
      Die Bedeutung eines Bodengutachtens für die Planung und Kostenkontrolle beim Hausbau.
    • Kostenfaktoren beim Kellerbau
      Welche Faktoren die Kosten für den Bau eines Kellers beeinflussen können.
    • Gründungsvarianten für Wohnhäuser
      Die verschiedenen Möglichkeiten der Gründung eines Hauses und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
    • Entsorgung von Aushubmaterial
      Die korrekte Entsorgung von Aushubmaterial und die damit verbundenen Kosten.
    • Bauplanung und Kostenkontrolle
      Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bauplanung und Kostenkontrolle.
  2. Aushub: VOB-Vorschriften zu Baugrubenmaßen & Arbeitsraum

    Die Abrechnungsvorschriften ...
    Werter Fragesteller
    die in der VOBAbk. stehen, gehen von einem Baugrubenmaß auf dem Boden der Baugrube von Außenabmessung Bodenplatte zzgl. 50 cm Arbeitsraum je Gebäudeseite aus. Platz für Gerüste, Maschinen usw. wäre besonders zu berücksichtigen.
    Nach oben hin muss die Baugrube größer werden. Der vorgeschriebene Böschungswinkel hängt von der Art (Standfestigkeit) des Bodens ab. Massiver Fels senkrecht, loser Sand 45 °, alles andere dazwischen.
    Abgerechnet wird dann obere Fläche + untere Fläche / 2 * Grubentiefe.
    Fragt sich nur, was im Auftrag vereinbart war.
  3. Baugrube: Wenn der Spaß aufhört – Anekdote

    Hoit, do ist ein Spoit
    ...
    Auf amoi sech i der sticht scho
    des zweite Mal mit'n gleichn As,
    der wü mi do net linkn heast,
    doch do kenn i kann Spaß.

    (W. Ambros)
    Bei so einer Baugrube hört der Spaß wirklich auf.

  4. Bau-Forum: Übersetzung für 'Saupreißen' erwünscht?

    Könnt' man das ...
    für die Saupreißen auch übersetzen;-).
  5. Baugrube: Grafische Umsetzung der Arbeitsraum-Berechnung

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    nicht die Übersetzung
    aber eine grafische Umsetzung. Die 50 cm Arbeitsraum werden von Hinterkante Schalungsträger o.ä. gemessen.
  6. Aushub: Böschungswinkel bei 3m Tiefe & sandigem Boden

    grundsätzlich richtig ...
    mit den arbeitsräumen , aber wenn ich bei 3,00 m Tiefe der Baugrube und sandigem bzw. nichtbindigem Boden ohne verbau ausschachte , muss ich schon einen 1zu1 , sprich 45 Grad Böschungswinkel schaffen wie erwähnt , und dann habe ich eben oben 3,00 m breiter ausgeschachtet , unter Berücksichtigung der arbeitsräume dann 3,50 m . also Ausführungsmäßig richtig. frage ist , was im Auftrag steht bzw. wovon sie ausgegangen sind . rein rechnerisch ist das alles OK :
    (9,00 m+15,00 m) * (12,00 m+18,00 m) *0,5*3,00 m =1080,00 m³ , ergo: Böschungswinkel gemäß Vorschrift.
  7. Aushubkosten: Knackpunkt ist der hohe Preis für Abfuhr!

    Knackpunkt
    ist wohl mehr der hohe Preis (oder ist der je m³?) für die reine Abfuhr. Vorausgesetzt, dass es sich um unbelasteten Boden handelt. In Wiesbaden gibt es allerdings auch verbreitet leichte geogene Arsenbelastungen.
  8. Hausbau Wiesbaden: Aushub-Infos zu Doppelhaushälfte & Grundstück

    noch ein paar Infos zu unserem Projekt
    Die Doppelhaushälfte hat 106,5 m² Grundfläche plus angebaute Garage noch einmal 17,5 m², d.h. 124 m². Das Grundstück liegt 1,2 m-1,4 m über Straßenniveau (steigt leicht an), der Keller- / Garagenboden wird dann 1,06 m unter Straßenniveau liegen. Mit Gesamtaufbau der Bodenplatte haben wir also so Pi x Daumen ein Delta von ca. 2,8  -  3,0 m abzugraben. Mit der Einfahrt (6 m x 4 m, bei ca. 20 % Steigung) kommen also so ca. 640 m³ zusammen. Es sind aber bei beiden Haushälften (andere Haushälfte ist etwas größer) angeblich 1754 m³ weggefahren worden! Der Boden ist laut Bodengutachten ca. 0,3 m Muttererde und dann recht fester Schluff/Lehm. Wir fragen uns natürlich, woher die wundersame Vermehrung kommt. Aber hier in Wiesbaden vermehren sich ja alle Kosten wundersam. Noch ein paar Beispiele gefällig? Anschluss Wasser und Strom beim örtlichen Monopolisten ESWE 11.000,- € (€! , nicht DM, für 5-6 m Rohr ), Abwasser über 5.000,- € für 5 m usw ... Es war schon immer etwas teurer ...
    Nach 1 Tag ausheben wurde uns auch schon mit Stopp seitens des "Aushebers" gedroht (wegen "Baubehinderung", wenn wir nicht pronto bis Mittag einen Nachtrag von 600,- € je Haushälfte für Anschüttungen für die Lkws unterschreiben, was wir notgedrungen unterschrieben haben, da der Betonbauer sich in 3 Tagen angekündigt hatte). Wohlgemerkt: Wir hatten ein Bodengutachten, der AN hatte eine Ortsbegehung und da geht man davon aus, dass er weis, von was er spricht.
    Jetzt geht es wohl um den Umrechnungsfaktor m³ (Aushub) in Tonne (Messung der Deponie). Was ist hier "normal" (wenn es sowas in der Branche gibt..).
    Am Montag Abend ist Showdown. Guter Rat ist teuer.
    Der "Mo" von der J. Hermann
  9. Aushub: Lehmboden – Kubikmeter in Tonnen umrechnen?

    Aushub: wie viele Kubikmeter ergeben eine Tonne?
    Hallo nochmals, also ich hätte gleich erwähnen sollen, dass es sich um Lehmboden handelt. Ein Bodengutachten hat uns ein unbelasteter Boden bescheinigt. Die Deponie- und Abfuhrgebühren (Deponiegebühren, Abfuhrgebühren) waren uns schon vorher bekannt  -  die tatsächliche Menge der Kubikmeter allerdings nicht. Auch war nichts vorher vertraglich geregelt, bis wohin die Bagger ausgraben. Man hat geschätzt, dass ca. 500 Kubikmeter zusammenkommen (nun sollen es 900 sein). Es kommt auch noch ein weiteres Problem dazu:  -  die Deponiegebühren basieren auf Tonnengewicht, die Baggerfirma rechnet aber in Kubikmeter ab. Sie behauptet, unser Boden wäre besonders schwer und sie berechnen mit einem Faktor von 1,8. Das haben wir bisher nur telefonisch besprochen, die Hammerrechnung kommt am Montag. Also Frage: wie viele Kubikmeter in eine Tonne?
    • Name:
    • J. Hermann
  10. Hausbau Wiesbaden: Aushub-Infos zu Doppelhaushälfte & Grundstück

    noch ein paar Infos zu unserem Projekt
    Die Doppelhaushälfte hat 106,5 m² Grundfläche plus angebaute Garage noch einmal 17,5 m², d.h. 124 m². Das Grundstück liegt 1,2 m-1,4 m über Straßenniveau (steigt leicht an), der Keller- / Garagenboden wird dann 1,06 m unter Straßenniveau liegen. Mit Gesamtaufbau der Bodenplatte haben wir also so Pi x Daumen ein Delta von ca. 2,8  -  3,0 m abzugraben. Mit der Einfahrt (6 m x 4 m, bei ca. 20 % Steigung) kommen also so ca. 640 m³ zusammen. Es sind aber bei beiden Haushälften (andere Haushälfte ist etwas größer) angeblich 1754 m³ weggefahren worden! Der Boden ist laut Bodengutachten ca. 0,3 m Muttererde und dann recht fester Schluff/Lehm. Wir fragen uns natürlich, woher die wundersame Vermehrung kommt. Aber hier in Wiesbaden vermehren sich ja alle Kosten wundersam. Noch ein paar Beispiele gefällig? Anschluss Wasser und Strom beim örtlichen Monopolisten ESWE 11.000,- € (€! , nicht DM, für 5-6 m Rohr ), Abwasser über 5.000,- € für 5 m usw ... Es war schon immer etwas teurer ...
    Nach 1 Tag ausheben wurde uns auch schon mit Stopp seitens des "Aushebers" gedroht (wegen "Baubehinderung", wenn wir nicht pronto bis Mittag einen Nachtrag von 600,- € je Haushälfte für Anschüttungen für die Lkws unterschreiben, was wir notgedrungen unterschrieben haben, da der Betonbauer sich in 3 Tagen angekündigt hatte). Wohlgemerkt: Wir hatten ein Bodengutachten, der AN hatte eine Ortsbegehung und da geht man davon aus, dass er weis, von was er spricht.
    Jetzt geht es wohl um den Umrechnungsfaktor m³ (Aushub) in Tonne (Messung der Deponie). Was ist hier "normal" (wenn es sowas in der Branche gibt..).
    Am Montag Abend ist Showdown. Guter Rat ist teuer.
    Der "Mo" von der J. Hermann
  11. Aushub: Lehm-Gewicht, Wiegescheine & Volumenberechnung

    Also ...
    in meinen Tabellenbüchern steht kein "Normgewicht" für Lehm. Aber bei Sand/Kies ist 1,8 t/m³ angegeben.
    Aber das ist doch ganz einfach zu lösen. Der Tiefbuddler gibt Ihnen die Wiegesheine der Deponie und dann ist gut.
    Und zum Volumen: Bei einem Haus von 9*12,60 ° Böschungswinkel und 3 m Grubentiefe komme ich auf 540 m³ ausgehobenen Boden.
    Bliebe die Frage zu klären, wer hat was wem gesagt, gezeigt oder aufgeschnürt? Sprich, wer ist Schuld, dass das Loch so groß ist. Da hängt ja noch was dran. Nämlich, dass Sie 360 m³ Füllgut mehr brauchen, also 250 % des eigentlich benötigten.
  12. Aushub: Differenz zwischen Boden in situ & LKW-Messung

    Boden in situ
    oder auf dem Lkw gemessen gibt schon mal eine Differenz von 30  -  40 % (Auflockerungsfaktor). Dann kann man aber nicht nochmal 1,8 t/m³ ansetzen, das wäre doppelt gemoppelt.
    Also Baugrube ausgemessen x 1,8 x Tonnenpreis ist grundsätzlich OK
  13. Aushub: Abrechnung nach fester Masse laut VOB

    Abrechnung immer feste Masse
    Wenn der Unternehmer die Abfuhr anbietet, so ist eigentlich laut VOBAbk. immer der Preis von nicht aufgelockerten Boden gemeint. Ich denke der Unternehmer hat m³ angeboten und will auf Tonnen-Basis abrechnen. Wenn die Rechnung da ist können Sie ja die grobe Formulierung mal hier einstellen. Bzw was wurde im Angebot für eine Zusatz reingeschrieben (lose Masse zu feste Masse 1:1,3 oder ähnlich). Normaler Auflockerungsfaktor bei Lehm ca. 25 %
    • Name:
    • Herr Jen-476-Ham
  14. Aushub Doppelhaushälfte: 550 m³ sind fair – nicht mehr!

    Bezahlen Sie 550 m³ und keinen Cent mehr.
    Ich habe auch mal die Massen überschlagen und komme mit unten 50 cm Arbeitsraum und einer Böschungsneigung von 1:2 (was ca. 60 ° entspricht) auch auf etwa 600 m³ Aushub für ihre Doppelhaushälfte. Das ist konsercvativ gerechnet und beinhaltet auch den Garagenaushub. Von diesen 600 m³ gehen dann noch mal 50 m³ Mutterboden weg, der ja immer seitlich gelagert wird, den entsorgt man nicht!
    Bleiben also 550 m³ an abrechenbarer Kippgebühr übrig, das entspricht so in etwa den Forschungen des Kollegen Dühlmeyer. Wenn der Erdbauer die Grube größer gemacht hat oder flacher geböscht hat, so ist das sein Problem.
    An ihrer Stelle würde ich also 600 m³ Aushub bezahlen und 550 m³ Kippgebühr.
    17.17 € hierfür ist nach meinem Empfinden ganz schön happig, selbst pro Kubikmeter. Pro Tonne wäre nach meinen Vorstellungen extrem hypergalaktisch und mehr als unverschämt, allerdings kenn ich die bei euch üblichen Preise nicht.
    Aber die bei Ihnen vorherrschenden, regionalen, marktüblichen Preise können Sie ja selbst bei einer Deponie oder Sandgrube oder einem anderen Erdbeweger telefonisch selbst erfragen. Dann erfahren Sie auch, ob Sie beschissen werden oder nicht.
    Ja, ich fürchte, man will euch über den Tisch ziehen, und zwar ganz schön gewaltig.
    Die Welt ist schlecht ...
    Trotzdem schöne Grüße und ein angenehmes WEAbk. wünscht Ortwin
  15. Aushubkosten: Einheitspreise, Vertrag & Abrechnungseinheiten?

    Ball flach halten ...
    und nicht gleich den Unternehmer als Verbrecher darstellen Herr Duddeck.
    Der Fragesteller soll mal bekannt geben: welche Einheitspreise wurden vereinbart, welche Abrechnungseinheiten Tonnen / m ³, wurde überhaupt ein Vertrag geschlossen, gab es eine Ausschreibung oder ging es nach dem Motto  -  mach mal ein Loch.
    Stellen Sie sich vor, Deponieraum kostet tatsächlich Geld und der Lkw zur Abfuhr schreit auch nach Treibstoff. Normaler Bodenaushub kostet in unserem Raum ca. 8 €/tonne + 16 % MwSt nur Kippgebühr. Das Thema hypergalaktisch.
    Bzgl. Massen komme ich auf die gleichen Ergebnisse, ca. 550  -  600 m ³ Aushub, Deponiegebühr und Abfuhr nach Wiegescheine der Deponie, Umrechnungsfaktor 1,8  -  2 t/m³ als überschlägige Kontrolle.
  16. Aushub: Problem fehlendes Angebot – Kostenfrage ungeklärt?

    Ich fürchte ...
    das Problem liegt darin, dass es kein Angebot im klassischen Sinne gab. Sondern Frage kostet? Antwort x! , na dann mal los.
    Oder irre ich?
  17. Aushub: Auszug aus Ausschreibung – VOB & Bodengutachten

    Ja, Sie irren..
    Auszug aus Ausschreibung:
    Erdarbeiten nach VOBAbk., Teil C, Kalkulationsgrundlage Bodenklasse 3-5, laut Bodengutachten LAGA Klasse Z0, Höhenknoten aus beiliegenden Plänen zu entnehmen ... Für evtl. Überschreitungen sind Genehmigungen einzuholen, die rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten einzuholen sind.
    Leistungen: 200 m³ Bodenaushub seitlich lagern, 700 m³ Bodenaushub.. abfahren, 240 m² Bodenplanum herstellen und nachverdichten.
    Und nun die Auftragsbestätigung in Auszügen: "200 m² Oberboden abheben und abfahren a 6 €; 800 m³ Erdaushub lösen, laden oder lagern a 2,5 €; 1000 m³ Erdaushub abfahren.. inkl. Kippgebühr a 14,80 €; 300 m² Bodenplanum herstellen a 0,95 € usw., (... plus MwsT) ... Die in dieser Auftragsbestätigung enth. Mengen sind überschlägig ermittelt. Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand. Sollten weitere Leistungen nötig sein, werden diese gesondert angesprochen und in Rechnung gestellt". Soweit die Auftragsbestätigung.
    Ich habe heute mal mein Vorkriegsmaßband rausgeholt und habe alles noch einmal nachgemessen.
    Baufläche inkl. Garage = 129 m², durchschnittliche (auszuhebende) Tiefe 3,2 m (steigt von links nach rechts auf einer Breite von 12 m von 2,6 m Tiefe auf 3,3 m Tiefe, und zusätzlich von vorne nach hinten auf einer Länge von 13 m von 2,6 m auf 3,8 Tiefe). Nehme ich nun die nötigen 0,5 m Abstand plus 60 Grad Steigung bei durchschnittlich 3,2 m Tiefe, somit so ca. 1 m durchs. Zusatzbreite, dann komme ich inkl. der Zufahrt (6 m breit, Gefälle ca. 22 % auf 4 m) auf ca. 500 m³ Aushub, der weggefahren werden mussten (Doppelhaushälfte wohlgemerkt). Die Doppelhaushälfte des Baupartners benötigte einen etwas größeren Aushub, ich schätze aber höchstens 50-70 m³ mehr, womit wir summa summarum auf max. gerundet 1.100 m³ kommen. Weggefahren wurden angeblich 1.754 m³. Die Differenz scheint uns doch etwas sehr groß zu sein, oder haben wir einen Denkfehler? In der o.g. hatte der AN doch keine Auflockerung kalkuliert, oder täusche ich mich? Wieviel dürfte der AN nun realistischer Weise abrechnen?
    Danke für weitere Infos und Meinungen.
    Hermann²
    Ja ja, Nutzungsbedingungen akzeptieren, OK, aber jetzt geht es ab!
  18. Aushub: Auftragsbestätigung vs. Rechnung – Aufmaß prüfen!

    Moment mal ...
    Sie haben eine Auftragsbestätigung über ca. 18000 € + MwSt vom Tiefbauer, jetzt ist die Arbeit gemacht, die Rechnung ist da  -  etwa in Höhe der AB -, Fragen die zur AB gestellt hätten werden müssen tauchen erst jetzt auf und das Wehklagen beginnt. Bei solchen Aufträgen wird dann eh nach Aufmaß abgerechnet, also wo ist Ihr Problem? Aufmaß anfordern, Deponiescheine anfordern, überprüfen, nach Erfordernis korrigieren, Rechnung bezahlen. Seien Sie froh, dass jemand so blöd war und für 2,50 € / m ³ ausgeschachtet hat, dann können Sie auch die 14,80 € für Abfuhr bezahlen, selbst wenn der Boden irgendwo für eine Anschüttung weiter genutzt wurde.
    Der Nachtrag für die Lkw Aufschüttung ist nicht in Ordnung, aber dazu ist es jetzt zu spät.
    Warum wurde der Oberboden abgefahren  -  brauchen Sie später keinen Mutterboden?
    Haben Sie die Ausschreibung selbst gemacht oder ein Architekt?
  19. Aushub: Abrechnungs-Differenz – 1100 m³ vs. 1750 m³!

    nein, anders
    Sehr geehrter Herr Bültemeier,
    Sie haben's, glaube ich, nicht ganz verstanden  -  die Auftragsbestätigung beinhaltete beide Häuser (ca. 18000 €), die Rechnung soll nun das doppelte ausweisen. Wir haben die Grube ausgemessen  -  kommen auf 1.100 Kubikmeter (inklusive 20 % "Auflockerung")  -  angeblich weggefahren wurden aber 1750 Kubikmeter. Da würden Sie als Bauherr sicherlich auch in Staunen kommen oder nicht? Zumal uns noch keine Lieferscheine vorgelegt wurden.
    Ach, übrigens, wir hatten ca. 10 Angebote für unserem Aushub erhalten  -  alle waren scheinbar "so blöd" für ca. 2,50 pro Kubikmeter ihren Bagger in Bewegung zu setzen. Bei den Preisen die Sie auf Ihrem Homepage genannt haben, wundert mich Ihre Haltung hierzu aber nicht mehr.
    • Name:
    • J. Hermann
  20. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Aushubkosten beim Hausbau: Kostenfallen & Abrechnung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um unerwartet hohe Aushubkosten beim Hausbau einer Doppelhaushälfte in Wiesbaden. Hauptprobleme sind unklare Vereinbarungen, Differenzen zwischen angefallenen und abgerechneten Mengen (Kubikmeter), sowie die korrekte Berücksichtigung von Auflockerungsfaktoren und Deponiegebühren. Die VOBAbk.-Vorschriften zur Abrechnung von Erdarbeiten werden ebenso thematisiert wie die Bedeutung eines detaillierten Bodengutachtens.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Unklare Vereinbarungen bezüglich der Aushubtiefe und Abrechnungseinheiten (m³ vs. Tonnen) können zu erheblichen Kostensteigerungen führen, wie im Beitrag Aushub: Lehmboden – Kubikmeter in Tonnen umrechnen? diskutiert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Die korrekte Berechnung des Aushubvolumens unter Berücksichtigung des Böschungswinkels und des Arbeitsraums ist entscheidend für eine realistische Kostenschätzung. Im Beitrag Baugrube: Grafische Umsetzung der Arbeitsraum-Berechnung wird eine hilfreiche grafische Darstellung verlinkt.

    💰 Kosten: Die Abfuhrgebühren und Deponiegebühren machen einen wesentlichen Teil der Aushubkosten aus. Es ist wichtig, im Vorfeld Angebote einzuholen und die Preise pro Kubikmeter oder Tonne zu vergleichen. Der Beitrag Aushubkosten: Knackpunkt ist der hohe Preis für Abfuhr! beleuchtet diesen Aspekt.

    📊 Fakten/Zahlen: Bei der Umrechnung von Kubikmetern in Tonnen muss der Auflockerungsfaktor des Bodens berücksichtigt werden. Lehmboden hat ein anderes Gewicht als Sand oder Kies. Der Beitrag Aushub: Differenz zwischen Boden in situ & LKW-Messung erklärt die Problematik.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten vor Beginn der Erdarbeiten ein detailliertes Angebot einholen, das alle Kostenfaktoren (Aushub, Abfuhr, Deponiegebühren) transparent ausweist. Eine klare Vereinbarung über die Abrechnungseinheiten (m³ vs. Tonnen) und die Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors ist unerlässlich. Im Zweifelsfall sollte ein unabhängiger Experte hinzugezogen werden, um die Abrechnung zu prüfen. Siehe auch Aushub: Auftragsbestätigung vs. Rechnung – Aufmaß prüfen!.

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Aushub, Aushubkosten". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Aushub-Kosten verdoppelt: Ursachen, Kalkulation & Rechte beim schlüsselfertigen Bau?
  2. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Noppenbahn unter WU-Bodenplatte: Funktion, Einbau & Alternativen im Detail?
  3. BAU-Forum - Baufinanzierung - Baunebenkosten Fertighaus mit Keller: Aushub, Abdichtung, Bauschutt – Kostenübersicht?
  4. BAU-Forum - Neubau - Aushubarbeiten: Unerwartete Mehrkosten & Risiken beim Bodenaushub?
  5. BAU-Forum - Neubau - Regenwasser- & Schmutzwasseranschluss Kosten: Preise für Neubau in Schleswig-Holstein?
  6. BAU-Forum - Neubau - Fundamenttiefe Garage in Hessen: Frostschutz, Tiefe & Kosten für Garagenfundament?
  7. BAU-Forum - Normen, Vorschriften, Verordnungen etc. - Grundstückskauf: Erhöhte Gründungskosten durch Altlasten – Anspruch auf Kaufpreisminderung?
  8. BAU-Forum - Bauplanung / Baugenehmigung - Hausbaukosten 210.000 € realistisch? Kostenplanung, Architektenleistungen & Fertighaus-Optionen
  9. BAU-Forum - Modernisierung / Sanierung / Bauschäden - Bauschutt-Aushub bei Pauschalpreis: Zulässige Zusatzkosten & Abrechnung?
  10. BAU-Forum - Tiefbau und Spezialtiefbau - Aushubkosten für Großloch (d>50m, Tiefe>100m): Verfahren, Kostenfaktoren & Empfehlungen?

Interne Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Aushub, Aushubkosten" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Aushub, Aushubkosten" oder verwandten Themen zu finden.

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Aushub, Aushubkosten" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Aushub, Aushubkosten" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Aushubkosten beim Hausbau: Zusätzliche Ausgrabungstiefe, Baggerarbeiten & Kostenfaktoren?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Aushubkosten: Zusätzliche Tiefe & Kosten
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Aushub, Aushubkosten, Baggerarbeiten, Baugrube, Ausgrabungstiefe, Planum, Abfuhrgebühren, Hausbau Kosten, Doppelhaushälfte
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼