Fundamenterder in Bodenplatte: Bewehrung korrekt? Regeln, Probleme & Folie vor Beton?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die korrekte Ausführung des Fundamenterders in der Bodenplatte ist entscheidend für die Erdung des Gebäudes. Die Bewehrung muss fachgerecht verlegt sein, wobei die Betondeckung und die Einhaltung der DIN-Normen (insbesondere DIN 18014 und DIN 18015) von großer Bedeutung sind. Eine Folie unter der Bewehrung kann die Wirkung des Fundamenterders beeinträchtigen. Es wird empfohlen, einen Statiker oder Bausachverständigen zur Überprüfung hinzuzuziehen, um Baumängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung · 🔧 Handlungsempfehlung
Fundamenterder in Bodenplatte: Bewehrung korrekt? Regeln, Probleme & Folie vor Beton?
nachdem ich lange hier im Forum in den Beiträgen gestöbert habe bin ich etwas misstrauisch geworden was die Ausführung unserer Bodenplatte betrifft. Der Aufbau ist wie folgt. Kiesschicht - Folie - Fundamenterder in Bewehrung der Bodenplatte. Ich habe bereits versucht dem Bauleiter zu erklären dass die Folie die Wirkung des Fundamenterders aufhebt leider konnte ich ihn nicht überzeugen (machen wir immer so, gab noch nie Probleme ;-()
Ja, ich weiß, man kann immer etwas besser oder genauer machen darum geht es mir nicht. Aber ist es nach den anerkannten Regeln der Technik so o. k, oder muss ich die Betonlieferung morgen stoppen und einen Sachverständigen hinzuziehen?
Bitte schaut es euch auf den Bildern an.
Und danke für die Antworten, auch wenn es schon spät ist.
Marcus
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Die Folie unterhalb des Fundamenterders isoliert diesen vom Erdreich – dies macht die Erdungsanlage funktionslos und führt bei Blitzschlag oder Kurzschluss zu lebensbedrohlichen Schritt- und Berührungsspannungen.
🔴 KRITISCH: Der Fundamenterder muss allseitig von Beton umschlossen sein und darf nicht direkt auf der Folie aufliegen; fehlende Betonummantelung führt zu Korrosion und langfristigem Versagen der Erdungsfunktion.
🔴 KRITISCH: Eine spätere Korrektur nach Betonierung ist technisch unmöglich – die Prüfung und ggf. Korrektur muss erfolgen, bevor die Bodenplatte betoniert wird.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe Ihre Unsicherheit bezüglich der Ausführung der Bodenplatte. Es ist wichtig, dass der Fundamenterder korrekt in der Bewehrung der Bodenplatte integriert ist, bevor der Beton gegossen wird.
🔴 Gefahr: Ein fehlerhaft verlegter Fundamenterder kann die Schutzfunktion der Erdungsanlage beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu gefährlichen Situationen führen.
Ich empfehle, folgende Punkte zu überprüfen:
- Lage des Fundamenterders: Der Fundamenterder muss vollständig von Beton umschlossen sein, um Korrosion zu vermeiden.
- Verbindung zur Bewehrung: Die Verbindung zwischen Fundamenterder und Bewehrung muss fachgerecht (z.B. durch Klemmen oder Schweißen) hergestellt sein, um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu gewährleisten.
- Folie: Die Folie sollte unterhalb der Bewehrung und des Fundamenterders liegen, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich in den Beton zu verhindern.
- Dokumentation: Lassen Sie sich die korrekte Ausführung des Fundamenterders vom ausführenden Unternehmen schriftlich bestätigen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Elektrofachbetrieb oder einen Sachverständigen für Erdungsanlagen hinzu, um die Ausführung zu überprüfen, bevor der Beton gegossen wird.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Bodenplatte mit einer Kiesschicht, einer Folie und einem Fundamenterder, der in der Bewehrung verlegt ist. Der Bauherr befürchtet, dass die Folie die Wirkung des Fundamenterders aufhebt, während der Bauleiter die Ausführung als Standard bezeichnet.
🔴 Gefahr: Die Anordnung einer Folie unterhalb des Fundamenterders in der Bodenplatte ist tatsächlich problematisch. Eine Folie (insbesondere eine PE-Folie) wirkt als elektrische Isolierschicht. Der Fundamenterder, der als Teil der Blitzschutz- und Erdungsanlage fungiert, benötigt einen direkten, niederohmigen Kontakt zum umgebenden Erdreich, um Überspannungen und Fehlerströme sicher abzuleiten. Wird der Erder durch eine Folie vom Erdreich getrennt, kann seine Ableitfähigkeit drastisch reduziert werden, was im Fehlerfall (z.B. Blitzeinschlag, Kurzschluss) zu gefährlichen Schritt- und Berührungsspannungen führen kann.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauleiters, dass dies "immer so gemacht" wurde und es "nie Probleme gab", ist fachlich nicht haltbar. Ein fehlender oder unwirksamer Fundamenterder zeigt seine Gefahr oft erst im Schadensfall. Die bloße Abwesenheit von bisherigen Problemen ist kein Beleg für eine korrekte Ausführung nach den anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Nach den gängigen Normen (z.B. DINAbk. 18014, VDE 0100) muss der Fundamenterder in der Bodenplatte so verlegt werden, dass er allseitig von Beton umschlossen ist und einen ausreichenden Kontakt zum Erdreich hat. Eine Folie unter der Bodenplatte ist zwar als Feuchtigkeitssperre üblich, darf aber den Erder nicht vom Erdreich isolieren. In der Regel wird der Erder oberhalb der Folie in der unteren Bewehrungslage verlegt, wobei die Folie dann unterhalb der gesamten Platte liegt. Entscheidend ist, dass der Erder selbst nicht auf der Folie aufliegt, sondern in den Beton eingebettet ist. Die Bilder (die hier nicht vorliegen) müssten zeigen, ob der Erder direkt auf der Folie aufliegt oder ob eine Betonüberdeckung vorhanden ist.
👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie die Betonlieferung umgehend, wenn noch nicht betoniert wurde. Ziehen Sie einen unabhängigen Sachverständigen für Erdungs- und Blitzschutztechnik hinzu, der die Situation vor Ort beurteilen kann. Lassen Sie sich die normgerechte Ausführung schriftlich vom Bauleiter bestätigen oder fordern Sie eine Korrektur der Verlegeart an. Dokumentieren Sie den aktuellen Zustand mit Fotos für Ihre Unterlagen. Eine spätere Nachbesserung ist extrem aufwändig und teuer.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Integration eines Fundamenterders in eine Bodenplatte, wobei eine isolierende Folie zwischen Kiesschicht und Bewehrung angeordnet ist – ein gravierender Konstruktionsfehler gemäß DIN EN 62305-3 und VDE 0185-305.
🔴 Gefahr: Die Folie verhindert jeglichen galvanischen Kontakt zwischen der Bewehrung und dem Erdreich, wodurch der Fundamenterder funktionslos wird – kein Ableiten von Blitzströmen oder Fehlströmen ist möglich, was zu erheblichen Schäden an Elektroinstallationen, Brandrisiko und Lebensgefahr führen kann.
🔴 Gefahr: Die Anordnung verstößt gegen die grundlegende Anforderung der DIN VDE 0100-540, wonach Erdungsleiter unmittelbar mit dem Erdreich oder einem leitfähigen Erdungselement verbunden sein müssen – eine Folie stellt eine elektrische Isolation dar und macht die gesamte Erdungsanlage unwirksam.
⚠️ Korrektur: Ein Fundamenterder in der Bodenplatte darf niemals durch eine isolierende Folie vom Erdreich getrennt sein; die Bewehrung muss direkt mit dem Erdreich in Kontakt stehen oder über leitfähige Verbindungen (z. B. Erdungsstifte in den Kies) elektrisch erschlossen werden.
➕ Ergänzung: Selbst bei Verwendung einer Folie als Feuchtigkeitssperre ist diese im Bereich des Fundamenterders zu unterbrechen oder durch leitfähige Durchführungen (z. B. Kupferstifte mit Erdkontakt zum Kies) zu ergänzen – eine pauschale Folienabdeckung ist unzulässig.
✅ Zustimmung: Die Sorge des Anfragenden ist vollständig berechtigt und entspricht der fachlichen Bewertung durch zertifizierte Blitzschutz- und Erdungsfachleute – der Bauleiter irrt mit der Aussage "gab noch nie Probleme", da Funktionsprüfungen der Erdungsanlage vor Inbetriebnahme zwingend vorgeschrieben sind.
👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie unverzüglich die Betonlieferung und beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Blitzschutz und Erdung (z. B. nach VDE 0185-305 oder ZVEH-Richtlinien), um eine korrekte Erdungsanlage zu planen und zu begutachten – eine Nachbesserung nach Betonierung ist technisch nicht mehr möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die lebensbedrohliche Gefahr durch eine Folie unter dem Fundamenterder – Isolation vom Erdreich führt zu Funktionsverlust der Erdungsanlage.
- Alle drei fordern die unverzügliche Prüfung vor Betonierung und warnen, dass eine Nachbesserung nach Betonierung nicht möglich ist.
- Alle drei verweisen auf die Normverstöße (DIN 18014, VDE 0100-540, DIN EN 62305-3) und lehnen die Aussage „gab noch nie Probleme“ als fachlich unzulässig ab.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont die Notwendigkeit einer schweiß- oder klemmtechnisch sicheren Verbindung zur Bewehrung, während DeepSeek und Qwen diesen Aspekt nicht explizit nennen – jedoch implizit voraussetzen (da nur so eine niederohmige Leitung entsteht).
- Qwen geht detaillierter auf leitfähige Durchführungen (z. B. Kupferstifte) als mögliche Korrektur bei Folienverwendung ein; DeepSeek erwähnt Unterbrechung der Folie, GoogleAI nicht.
➕ Ergänzung:
- Qwen nennt explizit die Brandgefahr und Schäden an Elektroinstallationen als konkrete Folgen – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht gesondert benennen.
- DeepSeek betont die notwendige Betonüberdeckung über dem Erder zur Korrosionsvermeidung – Qwen und GoogleAI nennen dies nur indirekt („Betonummantelung“ bzw. „vollständig von Beton umschlossen“).
❌ Widerspruch:
- Der Bauleiter behauptet, die Ausführung sei „Standard“ – alle drei KIs widersprechen dies einhellig und klar. Qwen spricht von „gravierendem Konstruktionsfehler“, DeepSeek von „fachlich nicht haltbar“, GoogleAI von „Gefahr für die Schutzfunktion“. Die sicherere Einschätzung ist eindeutig: Es handelt sich um einen Normverstoß mit unmittelbarer Gefährdung.
👉 Empfehlung:
- Die Empfehlung von DeepSeek und Qwen, die Betonlieferung umgehend zu stoppen, ist konsistent und prioritär – GoogleAI spricht von „vor dem Betonguss“, aber nicht von sofortigem Stopp. Nach dem Vorsichtsprinzip gilt: Keine Betonierung, ohne vorherige schriftliche Bestätigung eines Sachverständigen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Folie unter Fundamenterder ❌ Widerspruch Alle drei Modelle sehen darin eine elektrische Isolation, die den Erder funktionslos macht – normwidrig und lebensgefährlich. Zeitpunkt der Prüfung ✅ Konsens Prüfung und ggf. Korrektur MUSS vor Betonierung erfolgen – Nachbesserung ist unmöglich. Korrosionsschutz durch Betonummantelung ✅ Konsens Der Fundamenterder muss allseitig von Beton umschlossen sein; direktes Aufliegen auf Folie oder Kiesschicht ist nicht zulässig. Normative Einordnung ✅ Konsens Verstoß gegen DIN 18014, VDE 0100-540 und DIN EN 62305-3 – keine „übliche Praxis“ rechtfertigt dies. Verantwortliche Fachkraft ⚠️ Abwägung Alle fordern einen Fachmann: GoogleAI nennt „Elektrofachbetrieb oder Sachverständigen“, DeepSeek und Qwen spezifizieren „Sachverständigen für Erdungs- und Blitzschutztechnik nach VDE 0185-305“ – letztere Spezifizierung ist sicherer und daher maßgeblich. 👉 Handlungsempfehlung: Bevor der erste Beton in die Bodenplatte fließt, muss ein zertifizierter Sachverständiger für Erdungs- und Blitzschutztechnik (nach VDE 0185-305) die Verlegeart vor Ort begutachten, die Konformität mit den Normen schriftlich bestätigen und ggf. eine sofortige Korrektur anordnen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Isolation des Fundamenterders durch Folie Erder funktionslos → keine Ableitung von Blitz- oder Fehlerströmen → lebensbedrohliche Berührungs- und Schrittspannungen 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Betonummantelung Korrosion des Erdermaterials → langfristiger Ausfall der Erdungsfunktion → plötzlicher Schadensfall ohne Vorankündigung 🔴 Risiko Betonierung ohne vorherige Prüfung Technisch nicht mehr korrigierbarer Fehler → teure Kernbohrungen oder komplette Plattenentfernung bei späterem Nachweis 🔴 Risiko Fehlende Verbindung zur Bewehrung Unterbrechung des Erdungsweges → keine Potentialausgleichsfunktion → Schäden an Haustechnik und Elektrogeräten 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation und Normbestätigung Kein Nachweis für Versicherung, Behörden oder Käufer → Haftungsrisiko für Bauherr, Ablehnung der Abnahme durch Bauaufsicht ✅ Chance Frühzeitige Prüfung vor Betonierung Kostengünstige, rein mechanische Korrektur möglich – z. B. Folienunterbrechung oder Einbau leitfähiger Stifte ✅ Chance Nutzung der Bodenplatte als natürliche Erdungsanlage Höchste Wirksamkeit bei korrekter Ausführung – geringerer Aufwand als zusätzliche Erdungsanlagen ✅ Chance Schriftliche Bestätigung durch Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation für Versicherung, späteren Verkauf und behördliche Abnahme ✅ Chance Integration von Blitzschutzpotentialausgleich Eine korrekte Bodenplatten-Erdung ist Grundlage für einen wirksamen inneren Blitzschutz (Potentialausgleich nach DIN EN 62305-4) ✅ Chance Langfristige Werterhaltung durch normgerechte Ausführung Vermeidung von Folgeschäden (z. B. Elektroschäden nach Gewitter), höhere Verkaufsattraktivität Orientierungshilfen
- Sofortiger Baustopp: Veranlassen Sie umgehend den Stopp der Betonlieferung und der Betonarbeiten – keinerlei Beton darf vor einer fachlichen Prüfung in die Bodenplatte eingebaut werden.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Erdungs- und Blitzschutztechnik (nach VDE 0185-305 oder ZVEH-Richtlinien) – keine „Elektrofachkraft“ ohne spezifische Zertifizierung ist hier ausreichend.
- Foto-Dokumentation: Machen Sie umfangreiche Fotos des aktuellen Zustands: Folie, Lage des Fundamenterders zur Folie und zur Bewehrung, Verbindungspunkte, Kiesschicht – mit Zeitstempel und Maßstab.
- Folienanordnung prüfen lassen: Fordern Sie schriftlich vom Sachverständigen die Klärung, ob die Folie im Erderbereich zu unterbrechen oder durch leitfähige Erdungsstifte (Kupferstifte mit Kontakt zum Kies) zu ergänzen ist.
- Betonüberdeckung sicherstellen: Lassen Sie vom Sachverständigen die Mindestüberdeckung des Fundamenterders durch Beton (gem. DIN 18014) überprüfen – mindestens 5 cm, ideal 7–10 cm, nicht auf Folie aufliegend.
- Verbindung zur Bewehrung dokumentieren: Die elektrische Verbindung zwischen Fundamenterder und Bewehrung muss als Schweißverbindung oder durch zertifizierte Klemmen erfolgen – diese Stelle muss vom Sachverständigen vor Ort geprüft und schriftlich bestätigt werden.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fundamenterder
- Ein Fundamenterder ist ein in das Fundament eines Gebäudes eingebetteter Leiter, der zur Erdung elektrischer Anlagen dient. Er schützt vor gefährlichen Berührungsspannungen und leitet Fehlerströme ab.
Verwandte Begriffe: Erdung, Potentialausgleich, Erdungswiderstand. - Bewehrung
- Die Bewehrung ist eine Verstärkung des Betons durch eingelegte Stahlstäbe oder -matten. Sie dient dazu, die Zugkräfte im Beton aufzunehmen und Risse zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Armierung, Betonstahl. - Erdung
- Die Erdung ist die Verbindung von elektrischen Anlagen und Geräten mit der Erde. Sie dient dazu, Fehlerströme sicher abzuleiten und Personen vor Stromschlägen zu schützen.
Verwandte Begriffe: Potentialausgleich, Fundamenterder, Schutzleiter. - Potentialausgleich
- Der Potentialausgleich ist die Verbindung von leitfähigen Teilen, um Potentialunterschiede zu vermeiden. Er dient dazu, die Gefahr von Stromschlägen zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: Erdung, Fundamenterder, Schutzleiter. - Beton
- Beton ist ein Baustoff, der aus Zement, Wasser und Gesteinskörnung hergestellt wird. Er ist druckfest und wird häufig in Kombination mit Stahl als Stahlbeton verwendet.
Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Zement, Gesteinskörnung. - DIN 18014
- DIN 18014 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Fundamenterder festlegt. Sie regelt unter anderem das Material, die Dimensionierung und die Verlegung des Erders.
Verwandte Begriffe: Norm, Erdung, Fundamenterder. - Erdungswiderstand
- Der Erdungswiderstand ist der Widerstand, den der Strom bei der Ableitung in die Erde überwinden muss. Ein niedriger Erdungswiderstand ist wichtig für eine effektive Erdung.
Verwandte Begriffe: Erdung, Fundamenterder, Potentialausgleich.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Fundamenterder?
Ein Fundamenterder ist ein elektrischer Leiter, der in das Fundament eines Gebäudes eingebettet wird. Er dient dazu, elektrische Anlagen und Geräte mit der Erde zu verbinden und so vor gefährlichen Berührungsspannungen zu schützen. - Warum ist ein Fundamenterder wichtig?
Ein Fundamenterder sorgt für einenPotentialausgleich und leitet Fehlerströme sicher in die Erde ab. Dies schützt Personen vor Stromschlägen und verhindert Schäden an elektrischen Geräten. - Welche Regeln gelten für die Ausführung eines Fundamenterders?
Die Ausführung eines Fundamenterders ist in der DIN 18014 geregelt. Diese Norm legt unter anderem die Anforderungen an das Material, die Dimensionierung und die Verlegung des Erders fest. - Was ist bei der Verlegung des Fundamenterders zu beachten?
Der Fundamenterder muss vollständig von Beton umschlossen sein und eine gute elektrische Verbindung zur Bewehrung haben. Die Folie sollte unterhalb des Erders liegen, um ihn vor Feuchtigkeit zu schützen. - Was passiert, wenn der Fundamenterder nicht korrekt ausgeführt ist?
Ein fehlerhaft ausgeführter Fundamenterder kann seine Schutzfunktion nicht erfüllen und im schlimmsten Fall zu gefährlichen Situationen führen. Es besteht die Gefahr von Stromschlägen und Schäden an elektrischen Geräten. - Kann man einen Fundamenterder nachträglich einbauen?
Ein nachträglicher Einbau eines Fundamenterders ist aufwendig und teuer. In der Regel muss das Fundament freigelegt und der Erder nachträglich eingebettet werden. - Wer darf einen Fundamenterder installieren?
Die Installation eines Fundamenterders darf nur von einem Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Dieser verfügt über das notwendige Fachwissen und die erforderlichen Werkzeuge, um den Erder fachgerecht zu verlegen und anzuschließen. - Wie wird die Wirksamkeit eines Fundamenterders geprüft?
Die Wirksamkeit eines Fundamenterders wird durch eine Messung des Erdungswiderstandes geprüft. Dieser Wert muss unter einem bestimmten Grenzwert liegen, um die Schutzfunktion des Erders zu gewährleisten.
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Ursachen und Maßnahmen zur Vermeidung von Korrosion an Erdungsleitern. - Nachträglicher Einbau eines Fundamenterders
Möglichkeiten und Herausforderungen bei der nachträglichen Installation. - Prüfung von Erdungsanlagen
Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit von Erdungsanlagen.
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Bewehrungsabnahme: Statiker-Pflicht & Bild-Komprimierung
Hallo Markus
(1) bedenken Sie bitte, dass viele hier im Forum noch mit Dampfmodem mit 33 KByte/s durchs Internet zuckeln - ich auch ☹
Ihre Bilder mit 500 bis 700 KByte lade ich nicht. Bitte stark komprimieren. Danke
(2) Zur Abnahme der Bewehrung IMMER den Statiker hinzuziehen, der die Berechnung bzw. die Schal- und Bewehrungspläne (Schalpläne, Bewehrungspläne) erstellt hat. Gönnen Sie sich die 1-2 Stunden a 50-100 €. Das Geld ist gut angelegt. -
Fundamenterder: Stehend statt liegend einbauen!
also ich glaube mich zu erinnern, dass
der Fundamenterder stehend eingebaut werden sollte (nicht liegend, wie auf den Bildern) (aber nur Bauherrenwissen) -
Bodenplatte: Bilder komprimiert & Statiker-Info folgt
Sorry! Bilder sind jetzt nur noch 60 K
hatte das Komprimieren vergessen. Statiker einfliegen ist leider nicht. Ich glaube unser Generalunternehmer hat nur 2 oder 3 von der Sorte. Und davon einen quer durch Deutschland zu unserer Baustelle transportieren? Werden dem Statiker auf jeden Fall die Bilder per email schicken. Ist wohl leider zu spät morgen früh kommt der Beton.
Marcus -
🔴 Bodenplatte: Bewehrung liegt auf Folie auf!
Für sowas bedarf es "KEINEN" Statiker ...
denn der würde euch "nur" auslachen ... die Bewehrung liegt ja jetzt bereits schon auf der Folie auf (Bild 4)
30er Brücken mit den Füßen nach unten wie war das mit der neuen Betondin und deren Betondeckung? ... wie stark wir diese Bodenplatte? 15/ 16 cm "super" und dann auch vermutlich noch statisch tragend 🙂 ... und dann noch die Absta's auf der Folie ... stellen Sie da mal eine 85 kg Mann drauf und da sehn Sie schon wie das Zeug im Dreck versinkt (!)
Fazit:
"haben wir immer schon so gemacht" ... haben wir immer schon verkehrt gemacht (!) -
Fundamenterder: Betondeckung & Folien-Isolation mangelhaft
ahja
auch die gefoderten 5 cm Betondeckung beim Fundamenterder können Sie bei der Ausführung getrost vergessen ... von der Isolation durch die Folie gar ned erst zu sprechen : ( -
Bodenplatte: Was dem Polier zur Bewehrung sagen?
@Thalhammer Bodenplatte soll min. 20 cm aber ...
was soll ich jetzt dem Polier morgen früh auf der Baustelle sagen? Klar wo die Bewehrung auf der Folie aufliegt kann er nachbessern. An die Abstandshalter habe ich auch gedacht. Aber da liegen doch noch diese Lochstahlbänder drunter. Reichen die nicht um das Zerreisen der Folie beim einbringen des Betons zu verhindern?
Was sollte ich unbedingt verlangen? Muss der Fundamenterder oben und unten von 5 cm dickem Beton umgeben sein?
Marcus -
Bodenplatte: Statische Höhe & Betondeckung prüfen!
aha 20 cm also
"aber" auf Bild 2 (!) sieht man eine Gerüstbohle die in der Regel 28 cm breit sind ... die Obere Bewehrung liegt ca. auf Mitte der Gerüstbohle ... sprich ca. bei 14 cm plus Betondeckung dürfte bei der Ausführung die statische Gesamthöhe bei ca. 16 cm zu suchen sein ... falls die wirklich 20 cm stark wird gibt eine satte Betondeckung die zusammen mit den in Erwartung absaufenden Absta's voll daneben liegt.
Lochstahlbänder? ... ich vermute Sie meinen die Brücken ... die sind aus PVD und haben unten schöne Füße die's unter Druck dann schön durch die Folie stanzt.
Was Sie Ihrem Polier draußen sagen können liegt in Ihrem Ermessen ... wenn's mein Polier wär würd ich schon wissen was
ich zu tun hätte. -
PVC statt PVD: Korrektur zur Folien-Diskussion
Sorry
ned PVD, sondern PVC ... im übrigens glaube ich das ich heid des Schreibens ned mächtig bin 🙂 -
Fundamenterder: DIN 18014 & DIN 18015 – Vorschriften
DIN 18014 + DINAbk. 18015 + TAB 2000 (Fundamenterder)
Einige Zitate:DIN 18015-1, Punkt 8: "Bei jedem Neubau ist ein Fundamenterder für diese Gebäude und seine Installationen vorzusehen; er ist an die Potentialausgleichsschiene (Haupterdungsschiene) anzuschließen. Für die Planung und Ausführung von Fundamenterdern gilt die DIN 18014. "
DIN 18014, Punkt 2.1: "Der Fundamenterder ist ein Leiter, der in Beton eingebettet ist, der mit der Erde großflächig in Berührung steht (aus: DIN VDE 0100 Teil 200/11.93). "
DIN 18014, Punkt 4.1.2: " Der Fundamenterder ist so anzuordnen, dass er allseitig von Beton umschlossen ist. Wird Bandstahl verwendet, ist er hochkant zu verlegen. "
Das ist alles klar und eindeutig. Es geht bei diesen Vorschriften um Ihre Sicherheit. Voriges Jahr (oder vor 2 Jahren) hat einen Toten gegeben, weil kein Fundamenterder vorhanden war (wegen des Alters des Baus bestand allerdings keine Nachrüstpflicht.).
Eine Betonplatte, die durch eine Folie von der Erde isoliert ist, steht eben nicht großflächig mit der Erde in Berührung und ein liegender Fundamenterder ist eben nicht hochkant.
Beim Betonieren bleibt nichts anderes übrig, als mit Stiefeln durch den Betonbrei zu waten - und da kann man nicht hinsehen, wohin man tritt. Folge: Die PVC-Abstandshlter verlieren ihre Funktion, weil sie in den Untergrund eingetreten werden. Die Aufgabe der Abstandshalter wäre es, eine ausreichende Beton Überdeckung (ca. 3 cm) zu gewährleisten. Erst bei einer solchen Betonüberdeckung ist die Lebensdauer der Bewehrung genügend groß. In Berlin in der schwangeren Auster war die Bewehrung im Dach und die Betonüberdeckung war nicht ausreichend. Folge: die schwangere Auster ist niedergekommen. Gottseidank hat es keine Toten gegeben, weil gerade keine Veranstaltung war.
Wenn der Bauleiter sagt, "das haben wir schon immer so gemacht" sollten Sie ergänzen "immer so falsch gemacht". Sie wollen ein sicheres dauerhaftes Haus haben, nicht der Bauleiter, der in 2,4 oder 5 Jahren aus der Gewährleistung heraus ist.
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Fundamenterder: Ringform, Querverbindungen & Betonnachbehandlung
weitere Punkte
Da heute Ihr Beton kommt, habe ich geschrieben, ohne Ihre Bilder anzusehen.Deshalb erst jetzt nächstes Zitat. DINAbk. 18014, Punkt 4.1.1: "Der Fundamenterder ist als geschlossener Ring auszuführen und in den Fundamenten der Außenwände des Gebäudes oder in der Fundamentplatte entsprechend anzuordnen (siehe Bilder 1 und 2). Bei Gebäuden mit größeren Umfang sollte die vom Fundamenterder umspannte Fläche durch Querverbindungen in Felder von etwa 20 m x 20 m aufgeteilt werden (siehe Bild 3). "
Ihr Flachband (Fundamenterder kann ich gar nicht dazu sagen) läuft im Bereich des Erkers mitten durch die Bodenplatte und folgt nicht den Außenwänden.
Ich glaube Ihr Bauleiter fällt auch in Ohnmacht, wenn Sie ihn fragen, wer denn die Betonnachbehandlung macht, die nach der DIN 1045 Vorschrift ist.
Mein Rat: Stoppen Sie den Murks! Und wenn er schon gemacht ist - ich würde den Murks abreißen lassen und eine mangelfreie Fertigung verlangen. Schriftlich machen und evtl. eine gerichtliche Beweissicherung verlangen.
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✅ Bodenplatte: Beton gestoppt & Mängelrüge versendet!
Danke Ich galubs ja nicht
soviel Pfusch am Bau und das schon bei der Bodenplatte.
Die Betonlieferung wurde gestoppt. Ich habe eine Mängelrüge an die Baufirma geschickt. Jetzt such ich mir einen "unabhängigen" Gutachter. Vielen Dank allen die auch am späten Abend und frühen morgen hier geantwortet haben.
Marcus Elwert -
Statik-Check: Interessenkonflikte mit GU vermeiden!
nebenbei ...
was kommt eigentlich als Haus obendrauf?
massiv? fertig? leicht? leicht fertig? leichtfertig? 😉
vielleicht lassen sie sicherheitshalber die Statik checken - die wurde nämlich
nicht für sie, sondern für den Generalunternehmer gemacht. da lauern genug interessenkonflikte. -
Massivhaus: YTONG, Supraplan-Decken & Bausachverständiger
es wird ein Massivhaus
gebaut mit YTONG. Im Kellerbereich 36er Steine ab EGAbk. geht es dann mit 30er weiter. Als Decken werden Supraplan Vollmontage Decken von Röckelein eingebaut. Die Statik prüfen, hmm wer macht so was => Bausachverständiger? -
EnEV-Nachweis: Unabhängige Ingenieure & Prüfingenieure
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fundamenterder & Bodenplatte: Bewehrung, Regeln & Probleme
💡 Kernaussagen: Die korrekte Ausführung des Fundamenterders in der Bodenplatte ist entscheidend für die Erdung des Gebäudes. Die Bewehrung muss fachgerecht verlegt sein, wobei die Betondeckung und die Einhaltung der DINAbk.-Normen (insbesondere DIN 18014 und DIN 18015) von großer Bedeutung sind. Eine Folie unter der Bewehrung kann die Wirkung des Fundamenterders beeinträchtigen. Es wird empfohlen, einen Statiker oder Bausachverständigen zur Überprüfung hinzuzuziehen, um Baumängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
🔴 Wichtiger Hinweis: Die Bewehrung darf nicht direkt auf der Folie aufliegen, da dies die Betondeckung reduziert und die Gefahr von Korrosion erhöht. Siehe dazu 🔴 Bodenplatte: Bewehrung liegt auf Folie auf!.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Betondeckung des Fundamenterders (mindestens 5 cm) muss gewährleistet sein, um die Funktion und Lebensdauer sicherzustellen. Beachten Sie hierzu Fundamenterder: Betondeckung & Folien-Isolation mangelhaft.
✅ Zusatzinfo: Die Ausführung des Fundamenterders sollte als geschlossener Ring erfolgen, entweder in den Fundamenten der Außenwände oder in der Fundamentplatte. Querverbindungen sind bei größeren Flächen erforderlich. Details dazu in Fundamenterder: Ringform, Querverbindungen & Betonnachbehandlung.
👉 Handlungsempfehlung: Bei Unsicherheiten oder Bedenken bezüglich der Ausführung sollte die Betonlieferung gestoppt und eine Mängelrüge an die Baufirma geschickt werden. Ein unabhängiger Gutachter kann hinzugezogen werden, um die Situation zu beurteilen. Siehe ✅ Bodenplatte: Beton gestoppt & Mängelrüge versendet!.
🔧 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Statik des Hauses unabhängig prüfen, um Interessenkonflikte mit dem Generalunternehmer auszuschließen. Informationen dazu finden Sie in Statik-Check: Interessenkonflikte mit GU vermeiden! und EnEV-Nachweis: Unabhängige Ingenieure & Prüfingenieure.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Fundamenterder, Bodenplatte, Bewehrung, Erdung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … die Estrichdicke bei einem Neubau mit Fußbodenheizung und Dämmung unter der Bodenplatte. Der Bauherr beruft sich auf eine Aussage eines Gutachters, der eine …
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