Niederschlagswassergebühr für Ökopflaster? Infos zu versiegelter Fläche & Versickerung
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Niederschlagswassergebühr für Ökopflaster? Infos zu versiegelter Fläche & Versickerung

So, nun habe ich einen Fragebogen der Stadt Hildesheim bekommen, in dem ich nach den Flächen gefragt werde, von denen Niederschlagswasser in die Kanalisation gelangt.
Problem:
Wir haben vor dem Haus einen schmalen gepflasterten Weg, dann kommt die Rinne mit den Gullys, dann kommt die Stellplatzfläche mit Ökopflaster (leicht zu den Gullys hin geneigt). Gemäß Schreiben der Stadt Hildesheim gehört nun das Ökopflaster wie jedes andere Pflaster auch zur befestigten/versiegelten Fläche, nach der die Niederschlagswassergebühr berechnet wird.
Habe eben mit der Sachbearbeiterin gesprochen. Die meinte das wäre korrekt, da es allseits bekannt sei, dass Ökopflaster nach 1-2 Jahren sich zusetzt und die Versickerung nicht mehr gegeben sei. Außerdem gäbe es ein gleichlautendes Urteil dazu (Aktenzeichen sendet sie mir zu). Eine andere Rechtsquelle/Gesetze konnte sie mir jedoch nicht nennen.
Bin ich im falschen Film? Wozu nimmt man dann überhaupt noch Ökopflaster? Das hat doch den Sinn, eben NICHT zu versiegeln. Ist es richtig, dass diese Fläche trotzdem einer versiegelten Fläche gleichgestellt wird und zur Berechnung herangezogen wird?
Wer weiß mehr darüber?
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Die Frage, ob für Ökopflaster eine Niederschlagswassergebühr anfällt, hängt von der Einstufung als versiegelte Fläche ab.

    Entscheidend sind folgende Aspekte:

    • Versickerungsfähigkeit: Ökopflaster ist so konzipiert, dass Niederschlagswasser versickern kann. Die Gebührenpflicht hängt davon ab, inwieweit diese Versickerung tatsächlich gegeben ist.
    • Kommunale Satzung: Die genauen Regelungen sind in der jeweiligen kommunalen Satzung festgelegt. Diese definiert, welche Flächen als versiegelt gelten und wie die Gebühren berechnet werden.
    • Rechtsprechung: Es gibt Urteile zu ähnlichen Fällen, die als Orientierung dienen können. Das genannte Aktenzeichen sollte geprüft werden.

    Ich empfehle, die kommunale Satzung der Stadt Hildesheim einzusehen und das genannte Urteil zu prüfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie die Sachbearbeiterin der Stadt Hildesheim, um eine verbindliche Auskunft zu erhalten und die spezifischen Gegebenheiten Ihres Grundstücks zu klären.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Niederschlagswassergebühr
    Eine Gebühr, die von Kommunen für die Ableitung von Niederschlagswasser in die Kanalisation erhoben wird. Sie dient dazu, die Kosten für den Bau und die Instandhaltung der Kanalisationssysteme zu decken.
    Verwandte Begriffe: Abwassergebühr, Kanalbenutzungsgebühr, Versiegelungsgrad.
    Versiegelte Fläche
    Eine Fläche, die durch Bebauung oder Befestigung undurchlässig für Wasser geworden ist. Dadurch kann Niederschlagswasser nicht oder nur verzögert versickern.
    Verwandte Begriffe: Bebauungsdichte, Flächenversiegelung, Entsiegelung.
    Ökopflaster
    Ein Pflastersystem, das so konstruiert ist, dass es wasserdurchlässig ist und die Versickerung von Niederschlagswasser ermöglicht. Es besteht aus speziellen Steinen mit Fugen, die das Wasser in den Untergrund leiten.
    Verwandte Begriffe: Sickerpflaster, Rasengittersteine, wasserdurchlässige Beläge.
    Versickerung
    Der Prozess, bei dem Niederschlagswasser in den Boden eindringt und dort gespeichert oder abgeleitet wird. Die Versickerung trägt zur Grundwasserneubildung bei und entlastet die Kanalisation.
    Verwandte Begriffe: Infiltration, Retention, Grundwasseranreicherung.
    Kommunale Satzung
    Eine von der Kommune erlassene Rechtsvorschrift, die die Rechte und Pflichten der Bürger regelt. Im Zusammenhang mit Niederschlagswassergebühren legt die Satzung die Kriterien für die Gebührenerhebung fest.
    Verwandte Begriffe: Bebauungsplan, Ortssatzung, Verordnung.
    Rigolenversickerung
    Eine Methode zur Versickerung von Niederschlagswasser, bei der das Wasser in unterirdische Kieskörper (Rigolen) geleitet wird, von wo aus es langsam in den Boden eindringt.
    Verwandte Begriffe: Muldenversickerung, Flächenversickerung, dezentrale Entwässerung.
    Flächenversiegelung
    Der Vorgang, bei dem natürliche Bodenflächen durch Bebauung oder Befestigung undurchlässig gemacht werden. Dies führt zu einer Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes und einer Erhöhung des Oberflächenabflusses.
    Verwandte Begriffe: Bodenverdichtung, Entsiegelung, Flächenverbrauch.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet "versiegelte Fläche" im Zusammenhang mit Niederschlagswassergebühren?
      Eine versiegelte Fläche ist eine Fläche, auf der Niederschlagswasser nicht oder nur verzögert versickern kann. Dies führt dazu, dass das Wasser in die Kanalisation abgeleitet werden muss, was Kosten verursacht. Typische Beispiele sind asphaltierte oder betonierte Flächen.
    2. Wie unterscheidet sich Ökopflaster von herkömmlichem Pflaster?
      Ökopflaster ist so konstruiert, dass es wasserdurchlässig ist. Es besteht aus speziellen Steinen mit Fugen, die das Versickern von Regenwasser ermöglichen. Dadurch soll die natürliche Versickerung gefördert und die Belastung der Kanalisation reduziert werden.
    3. Welche Rolle spielt die kommunale Satzung bei der Erhebung von Niederschlagswassergebühren?
      Die kommunale Satzung legt die genauen Kriterien für die Erhebung von Niederschlagswassergebühren fest. Sie definiert, welche Flächen als versiegelt gelten, wie die Gebühren berechnet werden und welche Ausnahmen es gibt. Die Satzung ist die rechtliche Grundlage für die Gebührenerhebung.
    4. Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Einleitung von Niederschlagswasser?
      Direkte Einleitung bedeutet, dass das Niederschlagswasser direkt von einer versiegelten Fläche in die Kanalisation abgeleitet wird. Indirekte Einleitung bedeutet, dass das Wasser zunächst versickert und dann, gegebenenfalls nach einer gewissen Zeit, in die Kanalisation gelangt. Die Gebühren können je nach Art der Einleitung unterschiedlich sein.
    5. Wie kann ich die Versickerungsfähigkeit meines Ökopflasters nachweisen?
      Die Versickerungsfähigkeit kann durch einen Versickerungstest nachgewiesen werden. Dabei wird gemessen, wie schnell das Wasser in den Boden eindringt. Die Ergebnisse des Tests können der Kommune vorgelegt werden, um die Gebührenpflicht zu überprüfen.
    6. Was passiert, wenn mein Ökopflaster im Laufe der Zeit seine Versickerungsfähigkeit verliert?
      Durch Verschmutzung oder Verdichtung der Fugen kann die Versickerungsfähigkeit von Ökopflaster im Laufe der Zeit abnehmen. In diesem Fall kann es notwendig sein, die Fugen zu reinigen oder das Pflaster zu erneuern, um die Versickerungsfähigkeit wiederherzustellen. Andernfalls kann die Kommune eine Gebühr erheben.
    7. Gibt es Fördermöglichkeiten für die Anlage von Ökopflaster?
      Einige Kommunen oder Bundesländer bieten Fördermöglichkeiten für die Anlage von Ökopflaster an. Diese Förderungen sollen Anreize schaffen, um die Versickerung von Niederschlagswasser zu fördern und die Belastung der Kanalisation zu reduzieren. Es lohnt sich, die entsprechenden Förderprogramme zu prüfen.
    8. Was ist ein Rigolenversickerungssystem und wie hängt es mit Niederschlagswassergebühren zusammen?
      Ein Rigolenversickerungssystem ist eine unterirdische Anlage, die dazu dient, Niederschlagswasser zu sammeln und versickern zu lassen. Wenn ein solches System vorhanden ist, kann dies dazu führen, dass keine oder geringere Niederschlagswassergebühren anfallen, da das Wasser nicht in die Kanalisation abgeleitet wird.

    🔗 Verwandte Themen

    • Flächenentsiegelung
      Maßnahmen zur Reduzierung versiegelter Flächen, um die Versickerung von Niederschlagswasser zu fördern.
    • Regenwassernutzung
      Sammlung und Nutzung von Regenwasser für Bewässerung oder Brauchwasserzwecke, um den Trinkwasserverbrauch zu senken.
    • Förderprogramme für naturnahe Gartengestaltung
      Informationen über finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Gärten.
    • Rechtliche Aspekte der Grundstücksentwässerung
      Überblick über die gesetzlichen Bestimmungen zur Ableitung von Niederschlagswasser auf privaten Grundstücken.
    • Versickerungsanlagen im Detail
      Informationen zu verschiedenen Systemen zur Versickerung von Regenwasser, wie z.B. Mulden oder Rigolen.
  2. Ökopflaster: Hersteller-Info zu Gegenurteilen einholen!

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    Abzocke
    ist ja irre, Mal den Hersteller des Betonwerksteins dazu kontaktieren, der hat vielleicht ein Gegenurteil (die Berufungo.ä.)
    • Name:
  3. Rechtsgrundlage: Urteil zu Ökopflaster & Niederschlagswassergebühr

    habe gerade das Aktenzeichen des Urteils erhalten
    Urteil vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg, AZ 9 L 1269/97 vom 25.02.1999.
    Bestätigt wurde dies vom Bundesverwaltungsgericht Berlin, AZ 11 B 22.99 vom 10.09.1999.
    Danach werde ich heute Abend wohl mal googlen müssen ...
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Ökopflaster & Niederschlagswassergebühr: Rechtliche Aspekte

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob für Ökopflaster Niederschlagswassergebühren anfallen. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (AZ 9 L 1269/97) und eine Bestätigung durch das Bundesverwaltungsgericht Berlin (AZ 11 B 22.99) spielen eine zentrale Rolle. Es wird empfohlen, sich beim Hersteller des Betonwerksteins nach Gegenurteilen zu erkundigen. Die korrekte Angabe der versiegelten Fläche ist entscheidend für die Berechnung der Abwassergebühren.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Stadt Hildesheim fordert Informationen zu Flächen an, von denen Niederschlagswasser in die Kanalisation gelangt. Die korrekte Angabe der Pflasterfläche ist entscheidend, wie im Beitrag Rechtsgrundlage: Urteil zu Ökopflaster & Niederschlagswassergebühr erläutert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Ökopflaster soll die Versickerung fördern und somit die Niederschlagswassergebühr reduzieren. Die tatsächliche Versickerungsleistung hängt jedoch von der Art des Pflasters und dem Untergrund ab. Es ist ratsam, die technischen Daten des Herstellers zu prüfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie den Hersteller des Ökopflasters, um Informationen zu relevanten Urteilen und zur Versickerungsleistung zu erhalten. Prüfen Sie die Rechtsgrundlagen und Gesetze in Ihrer Kommune bezüglich Niederschlagswassergebühren. Beachten Sie den Hinweis im Beitrag Ökopflaster: Hersteller-Info zu Gegenurteilen einholen!.

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