MFH Sanierung Altbau: Kosten, Fassade, Kellerabdichtung & Förderung im Überblick
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Dieser Thread behandelt die Sanierung eines 90 Jahre alten Mehrfamilienhauses (MFH) mit Fokus auf Fassadensanierung, Kellerabdichtung (Horizontalsperre und Vertikalsperre) und die damit verbundenen Kosten. Es werden verschiedene Produkte und Verfahren, wie z.B. Remmers Produkte und das Dryzone-Verfahren, diskutiert. Der Thread bietet einen Überblick über die notwendigen Maßnahmen und potenzielle Kosteneinsparungen bei der Altbau Sanierung.
MFH Sanierung Altbau: Kosten, Fassade, Kellerabdichtung & Förderung im Überblick
ich bin Besitzer eines 90 Jahre alten mehrfamilienhauses welches in den neuen Bundesländern steht ...! mittlerweile
sind hier einige sanierurngsmaßnahmen zwingend notwendig (Fassade kaputt, Keller feucht). habe mir einen Kostenvoranschlag für eine Sanierung machen lassen mit folgenden Leistungen:
Horinzontale und Vertikale sperre, Fassade runterhauen und neu verputzen ges. 220 m², Keller komplett neu verputzen (200 m², Behandlung bauschädlicher salze 90 m², Sanierputz 20 mm für 110 m² aufbringen) und trockenlegen anschließend Anstrich des Kellers (Decke und Kellerputz ges. 300 m²) und eine 6 briefkastenanlage.
Produkte für die Sperre sind mir von der Firma Remmers angeboten worden.
Gesamtkosten 73. ooo €!
da ich soeine Sanierung noch nie durchgeführt habe wollte ich mal fragen ob der Preis grobgeschätzt so OK ist?
Sollte man noch eine Wärmedämmung anbringen lassen. Bauherr hat mir davon abgeraten, da altes Haus ...!?
MERCI
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Sanierungsmaßnahme ist eine fachgerechte Schadstoffanalyse (Asbest, PAK, PCB) sowie eine bauphysikalische Ursachenanalyse für die Feuchtigkeit (z. B. mit Carbidschläuchen, Salzanalysen, TDR-Messungen) durch einen zertifizierten Sachverständigen (DINAbk. 18069 oder DGfM) zwingend erforderlich.
🔴 KRITISCH: Eine horizontale oder vertikale Sperrschicht darf nur nach vollständiger Klärung der Feuchteursache (kapillare Aufstiegsfeuchte, Druckwasser, Leckagen, fehlende Außenabdichtung) und fachgerechter Vorbehandlung des Mauerwerks (z. B. Entfernung bauschädlicher Salze) eingebracht werden – andernfalls droht Sanierungsversagen mit Putzabplatzung und erneutem Ausblühen.
⚠️ WICHTIG: Der Kostenvoranschlag von 73.000 € ist unvollständig – Gerüst, Entsorgung, Schadstoffentsorgung, Wärmedämmung und Energieberatung fehlen; ohne diese Positionen ist eine realistische Kostenschätzung nicht möglich.
⚠️ WICHTIG: Wärmedämmung ist bei diesem Altbau nicht optional, sondern bauphysikalisch und energetisch zwingend erforderlich – sie muss jedoch bauphysikalisch abgestimmt (z. B. diffusionsoffen, innen oder außen) und mit Fördermittelvorgaben (KfW 261, BAFA) abgestimmt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, dass Sie ein Mehrfamilienhaus (MFH) aus den neuen Bundesländern sanieren müssen. Die Fassade und der feuchte Keller sind die Hauptprobleme. Ein Kostenvoranschlag liegt Ihnen bereits vor.
🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung und Schädigung der Bausubstanz führen. Eine Sanierung ist dringend erforderlich.
Ich empfehle Ihnen folgende Maßnahmen:
- Fassadensanierung: Prüfen Sie verschiedene Angebote und Materialien (z.B. Wärmedämmverbundsystem, Putzsysteme). Achten Sie auf die Energieeffizienz.
- Kellerabdichtung: Horizontalsperre und Vertikalsperre sind gängige Methoden. Sanierputz kann helfen, die Feuchtigkeit zu regulieren.
- Wärmedämmung: Eine zusätzliche Wärmedämmung kann die Heizkosten senken und den Wohnkomfort erhöhen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Angebote von einem unabhängigen Energieberater prüfen und holen Sie ggf. weitere Angebote ein. Klären Sie Fördermöglichkeiten ab.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die geplante Sanierung eines 90 Jahre alten Mehrfamilienhauses in den neuen Bundesländern mit einem Kostenvoranschlag von 73.000 €. Die Maßnahmen umfassen eine horizontale und vertikale Sperre, Fassadensanierung, Kellerabdichtung und die Installation einer Briefkastenanlage. Die fachliche Beurteilung erfordert eine kritische Prüfung der angebotenen Leistungen und Preise.
🔴 Gefahr: Bei einem Gebäude aus den 1930er Jahren besteht ein hohes Risiko, dass bauschädliche Salze und Feuchteschäden tiefer in der Bausubstanz sitzen als angenommen. Eine reine Horizontalsperre ohne fachgerechte Sanierung des Mauerwerks kann zu Folgeschäden führen. Zudem ist bei Altbauten in den neuen Bundesländern mit asbesthaltigen Baustoffen oder anderen Schadstoffen zu rechnen, die vor Abbrucharbeiten geprüft werden müssen.
➕ Ergänzung: Der Kostenvoranschlag von 73.000 € erscheint für die genannten Leistungen (220 m² Fassade, 200 m² Kellerputz, 300 m² Anstrich) als realistisch, jedoch fehlen wichtige Positionen wie Gerüstbau, Entsorgungskosten, eventuelle Schadstoffsanierung und die Wärmedämmung. Der Bauherr rät von einer Wärmedämmung ab, was fachlich fragwürdig ist: Eine nachträgliche Dämmung der Fassade (z.B. WDVSAbk.) wäre bei einer ohnehin anstehenden Putzsanierung wirtschaftlich sinnvoll und energetisch notwendig, um die Heizkosten zu senken und Fördermittel zu erhalten.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauherrn, dass eine Wärmedämmung bei einem alten Haus nicht sinnvoll sei, ist fachlich falsch. Auch Altbauten profitieren von einer Dämmung, sofern die bauphysikalischen Gegebenheiten (z.B. diffusionsoffene Konstruktion) beachtet werden. Eine fehlende Dämmung führt zu Wärmebrücken und erhöhtem Energieverbrauch.
✅ Zustimmung: Die Wahl von Remmers-Produkten für die Sperre ist grundsätzlich positiv zu bewerten, da der Hersteller für hochwertige Abdichtungssysteme bekannt ist. Die geplante Behandlung bauschädlicher Salze mit Sanierputz ist fachgerecht, sofern die Ausführung nach Herstellervorgaben erfolgt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen oder Energieberater mit der Prüfung des Kostenvoranschlags und der Erstellung eines Gesamtkonzepts. Lassen Sie vor Beginn der Arbeiten eine Schadstoffuntersuchung (Asbest, PAK) durchführen. Holen Sie mindestens zwei weitere Vergleichsangebote von Fachfirmen ein. Prüfen Sie die Möglichkeit einer KfW-Förderung für die energetische Sanierung (z.B. KfW 261) und integrieren Sie eine Wärmedämmung in das Sanierungskonzept. Verlangen Sie vom Anbieter eine detaillierte Aufschlüsselung der Einzelpositionen und eine Gewährleistungsbürgschaft.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine umfassende Sanierung eines 90-jährigen Mehrfamilienhauses mit akuten bauphysikalischen Schäden: feuchtem Keller und beschädigter Fassade – beides Indikatoren für tiefergreifende Feuchte- und Materialprobleme, die nicht isoliert behandelt werden dürfen.
🔴 Gefahr: Die alleinige Anwendung von horizontaler und vertikaler Sperrschicht ohne vorherige Klärung der Feuchteursache (z. B. fehlende oder defekte Außenabdichtung, kapillare Aufstiegsfeuchte, Druckwasser, oder Leckagen) birgt das Risiko einer unzureichenden Sanierung – insbesondere bei Salzausblühungen, die auf langjährigen Feuchteeintrag hindeuten und bei unzureichender Vorbehandlung zu erneutem Ausblühen und Putzabplatzung führen.
🔴 Gefahr: Der Einsatz von Remmers-Produkten allein garantiert keine fachgerechte Ausführung; die Wirksamkeit hängt entscheidend von der korrekten Substratvorbereitung, Schichtdickenkontrolle, Trocknungszeiten und Klimabedingungen ab – bei unsachgemäßer Anwendung drohen Haftungsverluste, Rissbildung und Sanierungsversagen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauherrn, Wärmedämmung sei bei alten Häusern generell abzulehnen, ist fachlich unzulässig pauschal – vielmehr ist eine bauphysikalisch abgestimmte Dämmstrategie (z. B. innen mit diffusionsoffenen Systemen oder außen mit fassadenverträglichen WDVS) zwingend erforderlich, um Tauwasserrisiken und Energieverluste zu minimieren.
➕ Ergänzung: Die genannte "Kellerabdichtung" ist nicht klar definiert – es fehlt die Unterscheidung zwischen konstruktiver Abdichtung (z. B. Bitumen- oder Kunststoffbahnen), injizierter Sperrschicht oder Sanierputzsystem; jede Variante erfordert eine andere Ursachenanalyse und Dokumentation.
➕ Ergänzung: Fördermittel (z. B. BAFA oder KfW) setzen zwingend eine vorherige Energieberatung durch einen zertifizierten Sachverständigen sowie die Einhaltung bauphysikalischer Mindestanforderungen voraus – eine reine Trockenlegung ohne energetische Gesamtbetrachtung ist förderrechtlich nicht absicherbar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18069 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk) zur Ursachenanalyse, Feuchtemessung (z. B. mit Carbidschläuchen oder TDR), Salzanalyse und bauphysikalischer Sanierungskonzeption – erst danach darf mit der Planung und Vergabe begonnen werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die feuchte Kellerproblematik als dringend sanierungsbedürftig und warnen vor Folgeschäden wie Schimmel, Salzausblühungen und Bausubstanzschäden.
- Alle drei KI-Modelle fordern vor Beginn der Arbeiten eine Schadstoffprüfung (insb. Asbest), insbesondere bei Gebäuden aus den 1930er Jahren in den neuen Bundesländern.
- Alle drei KI-Modelle lehnen die pauschale Aussage des Bauherrn ab, Wärmedämmung sei bei diesem Altbau nicht sinnvoll, und betonen stattdessen deren energetische Notwendigkeit – sofern bauphysikalisch abgestimmt.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Sanierputz als allgemeine Empfehlung für Kellerabdichtung, ohne Differenzierung zur Feuchteursache.
DeepSeek & Qwen betonen dagegen, dass Sanierputz nur bei kapillarer Aufstiegsfeuchte wirkt – bei Druckwasser oder Leckagen ist eine konstruktive Abdichtung erforderlich.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die fehlenden Kostenpositionen (Gerüst, Entsorgung, Schadstoffentsorgung) und weist auf die fehlende Wärmedämmung im Voranschlag hin.
Qwen ergänzt die konkrete Forderung nach einem zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18069 oder DGfM sowie die Notwendigkeit von Feuchtemessmethoden (Carbidschläuche, TDR) und Salzanalysen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI schlägt horizontale/vertikale Sperre als Standardmaßnahme vor, ohne Vorbedingungen zu nennen.
DeepSeek & Qwen warnen explizit: Eine Sperrschicht ist keine Allzwecklösung – bei falscher Ursachenanalyse und fehlender Substratvorbereitung führt sie zum Sanierungsversagen. Hier gilt das Vorsichtsprinzip: Die sicherere Einschätzung (DeepSeek & Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle drei KI-Modelle stimmen darin überein, dass ein unabhängiger Fachexperte (Energieberater oder Bausachverständiger) vor Auftragsvergabe einzuschalten ist – DeepSeek und Qwen präzisieren dies mit konkreten Zertifizierungsanforderungen und Prüfmethoden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Feuchte im Keller ✅ Ursachen müssen vor Sanierung eindeutig geklärt sein (Aufstiegsfeuchte, Druckwasser, Leckagen). Ohne Ursachenanalyse ist jede Maßnahme risikoreich. Schadstoffe (Asbest, PAK) ✅ Schadstoffanalyse vor Beginn aller Arbeiten zwingend – besonders bei Altbauten in den neuen Bundesländern vor 1990. Wärmedämmung ✅ Nicht optional: Energetisch und bauphysikalisch erforderlich – muss aber fachgerecht geplant (z. B. diffusionsoffen) und mit Fördermittelvorgaben abgestimmt werden. Kostenvoranschlag (73.000 €) ⚠️ Unvollständig: Fehlende Positionen (Gerüst, Entsorgung, Schadstoffentsorgung, Wärmedämmung, Energieberatung) machen die Aussage über Realismus nicht tragfähig. Remmers-Produkte ⚠️ Qualitativ grundsätzlich geeignet – aber Erfolg hängt vollständig von korrekter Ausführung (Substratvorbereitung, Trocknungszeiten, Klima) ab; keine Garantie für Sanierungserfolg. Fördermittel ⚠️ KfW/BAFA-Förderung ist nur mit vorheriger zertifizierter Energieberatung und umfassender Sanierungskonzeption (inkl. Dämmung) möglich – reine Trockenlegung reicht nicht aus. Fassadensanierung ❌ GoogleAI sieht Dämmung als optionalen Zusatz, DeepSeek & Qwen als zwingenden Teil der energetischen Sanierung – KI-Konsens folgt der sichereren Einschätzung: Dämmung ist notwendig. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Vergabe ohne vorherige Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18069 zur Ursachenanalyse, Feuchtemessung und Schadstoffprüfung – erst danach darf ein vollständiger, detaillierter Kostenvoranschlag erstellt werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Schadstoffanalyse vor Sanierung Gesundheitsgefahr für Handwerker und Mieter; hohe Nachsorgekosten; strafrechtliche Konsequenzen bei Verstoß gegen TRGS 519. 🔴 Risiko Sanierung ohne klare Feuchteursachenanalyse Sanierungsversagen – erneute Feuchteschäden, Putzabplatzung, Salzausblühung, Schimmel, Mauerwerkszerstörung. 🔴 Risiko Unvollständiger Kostenvoranschlag (ohne Gerüst, Entsorgung, Dämmung) Kostenexplosion um bis zu 30–50 %; Verzögerungen durch Nachträge; Rechtsstreit mit Auftragnehmer. 🔴 Risiko Verzicht auf Wärmedämmung trotz energetischer Sanierung Dauerhaft hohe Heizkosten; Nicht-Eligibilität für KfW-Förderung; Wärmebrücken; erhöhte Tauwasserrisiken im Mauerwerk. 🔴 Risiko Fehlende Bauphysik-Abstimmung bei Sanierputz oder Dämmung Kondensatbildung hinter Dämmung oder im Mauerwerk; Schimmel, Frostschäden, frühzeitiger Verschleiß der Sanierung. ✅ Chance Integrierte energetische Sanierung (Fassade + Dämmung + Keller) Heizkostenersparnis bis zu 40 %; Wertsteigerung des Objekts; KfW-Förderung bis zu 30 % Zuschuss; Mieterzufriedenheit. ✅ Chance Fachgerechte Schadstoffsanierung im Zuge der Sanierung Langfristige Gesundheits- und Haftungsabsicherung; Vermeidung von Nachsanierungen; höhere Verkaufs- oder Vermietbarkeit. ✅ Chance Optimierte Gerüst- und Leistungsabfolge (z. B. Fassade → Gerüst → Keller) Kosteneinsparung durch Synergieeffekte (einmaliges Gerüst); Zeitersparnis; Minimierung von Mieterbeeinträchtigung. ✅ Chance Nutzung aktueller Förderprogramme (KfW 261, BAFA) Finanzierungshilfe bis zu 30 % der förderfähigen Kosten; zinsgünstige Darlehen; Förderung auch für Schadstoffsanierung (BAFA). ✅ Chance Professionelle Ursachenanalyse mit modernen Messmethoden Langfristige Sanierungssicherheit; gezielte Maßnahmen statt „Versuch und Irrtum“; dokumentierbare Qualität für Versicherung & Behörden. Orientierungshilfen
- Sofortige Schadstoff- und Feuchteanalyse beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18069 oder DGfM – nicht einen ausführenden Handwerker – zur umfassenden Ursachenanalyse (Carbidschläuche, TDR, Salzanalysen) und Asbest-PAK-Prüfung.
- Vollständigen Kostenvoranschlag anfordern: Verlangen Sie vom Anbieter eine detaillierte, positionsgenaue Aufstellung mit allen Kosten: Gerüst, Entsorgung, Schadstoffentsorgung, Wärmedämmung (WDVS oder Innendämmung), Energieberatung und Gewährleistungsbürgschaft.
- Fördermittel vorab klären: Kontaktieren Sie die KfW (Programm 261) oder BAFA, um die Voraussetzungen für Förderung zu prüfen – und beauftragen Sie vorab einen zertifizierten Energie-Effizienz-Experten (z. B. Energieberater nach §82 GEG).
- Mindestens zwei weitere Angebote einholen: Vergleichen Sie nicht nur Preise, sondern auch Leistungsumfang (z. B. Art der Kellerabdichtung, verwendete Dämmstoffe, Trocknungszeiten, Garantiebedingungen) – unter Einschluss eines unabhängigen Prüfers.
- Wärmedämmung in die Planung integrieren: Entscheiden Sie sich für ein bauphysikalisch abgestimmtes System (z. B. diffusionsoffenes WDVS oder Innendämmung mit Mineralfaser), das mit den Messergebnissen und der bestehenden Baukonstruktion kompatibel ist.
- Dokumentation aller Maßnahmen anlegen: Sammeln Sie sämtliche Gutachten, Messprotokolle, Herstellerdatenblätter, Verträge und Gewährleistungsunterlagen in einer digitalen Baustellendatei – diese ist bei Streitigkeiten, Fördermittelabrechnung und späteren Verkäufen zwingend erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einer wasserundurchlässigen Schicht, die horizontal in die Wand eingebracht wird.
Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Kellerabdichtung, Mauerwerkssanierung - Vertikalsperre
- Eine Vertikalsperre ist eine Abdichtung, die an der Außenseite der Kellerwand angebracht wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus einer wasserundurchlässigen Beschichtung oder einer Drainage.
Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Kellerabdichtung, Perimeterdämmung - Sanierputz
- Sanierputz ist ein spezieller Putz, der für die Sanierung von feuchten Wänden entwickelt wurde. Er ist in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, wodurch das Raumklima verbessert wird.
Verwandte Begriffe: Entfeuchtungsputz, Klimaplatten, Schimmelpilzsanierung - Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
- Ein Wärmedämmverbundsystem ist eine Fassadenverkleidung, die aus einer Dämmschicht und einer Putzschicht besteht. Es dient dazu, den Wärmeverlust des Gebäudes zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Kerndämmung, Energieeffizienz - Kellerabdichtung
- Die Kellerabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Keller vor Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören die Horizontalsperre, die Vertikalsperre und die Drainage.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschäden, Schimmelpilzbefall - Fassadensanierung
- Die Fassadensanierung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Fassade eines Gebäudes zu renovieren und zu schützen. Dazu gehören die Reinigung, die Reparatur von Schäden und die Anbringung einer neuen Beschichtung.
Verwandte Begriffe: Fassadenrenovierung, Fassadenverkleidung, Wärmedämmung - Energieberater
- Ein Energieberater ist ein Fachmann, der Sie bei der Planung und Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen berät. Er kann Ihnen helfen, die richtigen Maßnahmen auszuwählen und Fördermittel zu beantragen.
Verwandte Begriffe: Energieausweis, Thermografie, KfW-Förderung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine MFH-Sanierung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Diese können zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse umfassen. Informieren Sie sich bei der KfW, der BAFA oder Ihrem zuständigen Bauamt. - Was ist der Unterschied zwischen Horizontal- und Vertikalsperre?
Eine Horizontalsperre verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Eine Vertikalsperre schützt die Kellerwände vor seitlich eindringender Feuchtigkeit. Beide sind wichtig für eine umfassende Kellerabdichtung. - Welche Arten von Sanierputz gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Sanierputz, die sich in ihrer Zusammensetzung und ihren Eigenschaften unterscheiden. Sie sind in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, wodurch das Raumklima verbessert wird. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, welcher Putz für Ihre Situation am besten geeignet ist. - Wie finde ich eine seriöse Sanierungsfirma?
Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. Achten Sie auf Referenzen und Zertifizierungen. Fragen Sie nach, welche Produkte und Verfahren verwendet werden. Ein persönliches Gespräch ist wichtig, um Vertrauen aufzubauen. - Was kostet eine Fassadensanierung?
Die Kosten für eine Fassadensanierung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe der Fassade, dem Zustand der Bausubstanz und den gewählten Materialien. Holen Sie mehrere Angebote ein, um einen Überblick über die Kosten zu erhalten. - Wie lange dauert eine Kellersanierung?
Die Dauer einer Kellersanierung hängt von der Art und dem Umfang der Maßnahmen ab. Eine einfache Abdichtung kann wenige Tage dauern, während eine umfassende Sanierung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. - Was ist bei der Auswahl von Produkten für die Kellersanierung zu beachten?
Achten Sie auf die Qualität und die Eignung der Produkte für den jeweiligen Anwendungsbereich. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und verwenden Sie Produkte, die aufeinander abgestimmt sind. - Sollte ich bei der Sanierung auch an eine energetische Verbesserung denken?
Ja, eine energetische Sanierung kann langfristig Kosten sparen und den Wohnkomfort erhöhen. Dämmen Sie die Fassade, das Dach und die Kellerdecke. Erneuern Sie die Fenster und die Heizungsanlage.
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Gefahren, Erkennung und Sanierung von Asbest in Altbauten.
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Horizontalsperre: Dryzone Creme – Alternative für Altbau-Sanierung
DRYZONE - alternative Horizontalsperre
Als Alternative zu herkömmlichen Verfahren bietet sich technisch und preislich das DRYZONE-Verfahren an. Dryzone wird als Creme in 600 ml Schlauchbeuteln geliefert und mit einer Handpistole in 12 mm Löcher mit ca. 12,5 cm Abstand eingebracht. Die hochkonzentrierten Wirkstoffe Silan und Siloxan werden durch Feuchtigkeit und sogar normale Luftfeuchtigkeit im Stein in ca. 25 cm Umkreis verteilt. Der poröse Baustoff wird von innen imprägniert. Nach einiger Zeit bildet sich eine wasserabweisende Schicht. Man braucht nur einmal verfüllen, Nachfüllen ist nicht erforderlich. Die Verbrauchsmenge ist auch bei Bruchsteinen, Lochsteinen, zweischaligem Mauerwerk oder rissigem Mauerwerk gut kalkulierbar. Der Sättigungsgrad des Mauerwerks erhöht im Gegensatz zu anderen Systemen die Wirkungsweise von DRYZONE. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Sanierung eines 90 Jahre alten Mehrfamilienhauses (MFH) mit Fokus auf Fassadensanierung, Kellerabdichtung (Horizontalsperre und Vertikalsperre) und die damit verbundenen Kosten. Es werden verschiedene Produkte und Verfahren, wie z.B. Remmers Produkte und das Dryzone-Verfahren, diskutiert. Der Thread bietet einen Überblick über die notwendigen Maßnahmen und potenzielle Kosteneinsparungen bei der Altbau Sanierung.
✅ Empfehlung: Als Alternative zur herkömmlichen Horizontalsperre wird im Beitrag Horizontalsperre: Dryzone Creme – Alternative für Altbau-Sanierung das Dryzone-Verfahren vorgestellt, welches eine kostengünstigere und technisch interessante Option darstellen kann.
💰 Kosten: Die Sanierungskosten für ein Mehrfamilienhaus im Altbau können stark variieren, abhängig von den gewählten Maßnahmen (Fassadensanierung, Kellerabdichtung, Dämmung) und den verwendeten Materialien (z.B. Remmers Produkte, Sanierputz). Ein detaillierter Kostenvoranschlag ist unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie verschiedene Angebote für Fassadensanierung und Kellerabdichtung, um die optimalen Sanierungskosten zu erzielen. Berücksichtigen Sie alternative Verfahren wie Dryzone für die Horizontalsperre, um potenziell Kosten zu sparen. Eine professionelle Beratung ist ratsam, um die richtigen Maßnahmen für Ihr Mehrfamilienhaus zu bestimmen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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