Flexkleber statt Lastogum im Bad: Reicht das? Risiken, Alternativen & Kosten

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Verwendung von Flexkleber anstelle von Lastogum zur Abdichtung im Bad birgt erhebliche Risiken hinsichtlich der Wasserdichtigkeit. Eine fehlende Abdichtung unter den Fliesen kann zu Wasserschäden führen, die nur schwer zu beheben sind. Es ist wichtig, den Wandaufbau und den Estrich im Bad zu prüfen, bevor Fliesen verlegt werden. Bei Trockenestrich ist eine sorgfältige Abdichtung unter Dusche und Badewanne unerlässlich.

🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Flexkleber statt Lastogum im Bad: Reicht das? Risiken, Alternativen & Kosten

Hallo,
unser Fliesenleger möchte statt Lastogum & PCI lediglich einen Flexkleber unter die Fliesen machen. Wir zweifeln nun an, ob dies für die Wasserdichtigkeit ausreicht.
Außerdem möchte er auf jegliches Netzgewebe unterhalb der Badfliesen (z.B. auf YTONG-Steinen im Bereich einer neuen Türe oder bei einer sehr dünnen Wandstelle wegen dahinterliegendem Hohlraum) vollkommen verzichten.
Könnt Ihr uns bitte sagen, was üblich bzw. wirklich unumgänglich notwendig ist für eine gute Haltbarkeit von ca. 20 Jahren?
Für eine baldige Antwort wären wir sehr dankbar!
Schöne Grüße,
Jana
  • Name:
  • Jana
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Flexkleber allein ist keine wasserdichte Abdichtung – eine separate, flächige Abdichtungsebene (z. B. Lastogum oder gleichwertiges System) nach DINAbk. 18534 ist im gesamten Nassbereich zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Der vollständige Verzicht auf Armierungsgewebe an kritischen Stellen (Türdurchbrüche, Übergänge, dünnwandige oder hohle Konstruktionen wie YTONG) ist technisch unzulässig und führt zu Rissbildung und Abdichtungsversagen.

    ⚠️ WICHTIG: Bei YTONG-Wänden ist vor der Abdichtung eine fachgerechte Grundierung mit geeignetem Haftvermittler zwingend nötig – Flexkleber ersetzt diese nicht.

    ⚠️ WICHTIG: Die Abdichtung muss mindestens zweilagig, vollflächig verklebt, lufteinschlussfrei und mit mindestens 15 cm Aufkantung an Wänden sowie 10 cm Überlappungsbreiten ausgeführt werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe Ihre Unsicherheit bezüglich des Flexklebers anstelle von Lastogum im Badezimmer.

    🔴 Gefahr: Ein ungeeigneter Kleber oder eine unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    Lastogum ist eine spezielle Abdichtungsmasse, die unter Fliesen im Nassbereich verwendet wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Flexkleber hingegen ist primär für die Verklebung von Fliesen gedacht und bietet allein keine ausreichende Abdichtung.

    Ich empfehle, dass Sie auf eine zusätzliche Abdichtungsebene unter den Fliesen bestehen, besonders im Duschbereich und in der Nähe von Badewanne oder Waschbecken. Dies kann durch eine Abdichtungsbahn oder eine flüssige Abdichtung wie Lastogum erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die Bedenken mit Ihrem Fliesenleger und holen Sie gegebenenfalls eine zweite Meinung von einem anderen Fachbetrieb ein. Achten Sie auf die Einhaltung der DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen).

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Konfliktsituation zwischen Bauherrenwunsch und Handwerkerpraxis im Badezimmer. Der Fliesenleger schlägt vor, auf eine separate Abdichtungsebene (Lastogum) und Armierungsgewebe zu verzichten und stattdessen nur Flexkleber zu verwenden. Dies ist aus fachlicher Sicht hochproblematisch und widerspricht den anerkannten Regeln der Technik.

    🔴 Gefahr: Der Verzicht auf eine separate Abdichtung (wie Lastogum oder PCI) unter den Fliesen stellt ein massives Risiko für Wasserschäden dar. Flexkleber allein ist keine dauerhaft wasserdichte Schicht. Bei Rissen in den Fugen oder Fliesen dringt Feuchtigkeit ein, kann nicht abtrocknen und führt zu Schimmel, Putzabplatzungen und Bauschäden. Dies gefährdet die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage des Fliesenlegers, dass Flexkleber ausreicht, ist fachlich falsch. In Feuchträumen ist eine flüssige oder bahnenförmige Abdichtung (Verbundabdichtung) nach DIN 18534 zwingend vorgeschrieben. Flexkleber dient ausschließlich der Haftung der Fliesen, nicht der Abdichtung.

    ➕ Ergänzung: Der Verzicht auf Armierungsgewebe (Netzgewebe) an kritischen Stellen wie Türdurchbrüchen oder dünnen Wandbereichen ist ebenfalls ein schwerwiegender Fehler. Das Gewebe verhindert Rissbildung durch Setzungen oder Spannungen. Ohne Gewebe entstehen Spannungsrisse, die die Abdichtung und den Fliesenbelag zerstören. Dies ist besonders bei Ytong-Steinen und Hohlräumen kritisch.

    👉 Handlungsempfehlung: Bestehen Sie schriftlich auf einer fachgerechten Ausführung nach DIN 18534. Lassen Sie sich vom Fliesenleger ein detailliertes Leistungsverzeichnis mit Angabe der Abdichtungsprodukte (z.B. PCI Lastogum oder gleichwertig) und der Verwendung von Armierungsgewebe an allen kritischen Stellen geben. Beauftragen Sie bei Uneinsichtigkeit einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen anderen Fachbetrieb. Die Mehrkosten für eine korrekte Abdichtung sind im Vergleich zu den Folgekosten eines Wasserschadens minimal. Unterschreiben Sie keinen Ausführungsvertrag, der auf die Abdichtung verzichtet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft eine gravierende Abweichung von den anerkannten Regeln der Technik im Nassbereich: Der Verzicht auf eine wasserdichte Abdichtung (z. B. Lastogum oder PCI-Systeme) zugunsten alleinigen Flexklebers ist technisch nicht zulässig und stellt eine erhebliche Gefahr für die Bausubstanz dar.

    🔴 Gefahr: Flexkleber ist kein Abdichtungsmaterial – er dient ausschließlich der Haftung und besitzt keinerlei Sperrwirkung gegen Wasser. Ohne fachgerechte Flüssigabdichtung oder Folienabdichtung dringt Feuchtigkeit in die dahinterliegende Konstruktion (z. B. YTONG-Steine) ein, was zu Schimmelbildung, Putzabplatzung, Korrosion von Bewehrung und langfristig zu statischen Schwächen führen kann.

    🔴 Gefahr: Der vollständige Verzicht auf Armierungsgewebe im Bereich von Türen, dünnen Wandstellen oder Hohlräumen ist nicht regelkonform. Das Gewebe verhindert Rissübertragung und erhöht die Zugfestigkeit der Abdichtung – gerade an kritischen Stellen wie Bewegungsfugen oder Übergängen ist es zwingend erforderlich.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Flexkleber könne die Funktion einer Abdichtung übernehmen, ist grundsätzlich falsch. Auch hochflexible Kleber (z. B. C2TES1) sind keine Ersatzlösung für eine geprüfte, flächige, durchgängige Abdichtung nach DIN 18195-4 bzw. DIN EN 14891.

    ➕ Ergänzung: Für eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren ist nicht nur die Abdichtung entscheidend, sondern auch deren fachgerechte Ausführung: Überlappungsbreiten von mindestens 10 cm, mindestens 15 cm Aufkantung an Wänden, vollflächige Verklebung ohne Lufteinschlüsse und eine mindestens zweilagige Ausführung an kritischen Stellen sind Voraussetzung.

    ➕ Ergänzung: Bei YTONG-Wänden ist zudem eine vorherige Grundierung mit einem geeigneten Haftvermittler (z. B. spezieller Silikatprimer) erforderlich, um die Saugfähigkeit zu regulieren und die Haftung der Abdichtung zu sichern – ein reiner Flexkleber erfüllt diese Anforderung nicht.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik (z. B. nach VFF oder BVS) zur Prüfung der geplanten Ausführung – eine nachträgliche Korrektur einer fehlenden Abdichtung ist technisch extrem aufwändig und kostenintensiv.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Flexkleber keine Abdichtungsfunktion erfüllt und allein nicht ausreicht.
    • Alle betonen die zwingende Notwendigkeit einer separaten Abdichtungsebene im Nassbereich nach DIN 18534.
    • Alle identifizieren Schimmelbildung, Wasserschäden und Bausubstanzschäden als direkte Folge eines Verzichts auf fachgerechte Abdichtung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI benennt die Norm DIN 18534, empfiehlt aber keine konkrete Anwendungshöhe für die Aufkantung oder zweilagige Ausführung – diese Details fehlen im Vergleich zu DeepSeek und Qwen.
    • DeepSeek und Qwen gehen detaillierter auf YTONG-spezifische Anforderungen (Grundierung, Saugverhalten) ein; GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Anforderung an vollflächige Verklebung, Lufteinschlussfreiheit und Mindestüberlappungsbreiten (10 cm) sowie Aufkantung (15 cm); DeepSeek erwähnt dies teilweise, GoogleAI nicht.
    • DeepSeek und Qwen betonen unabhängig voneinander die zwingende Notwendigkeit von Armierungsgewebe an Bewegungsfugen und Türdurchbrüchen; GoogleAI erwähnt Armierungsgewebe nicht.
    • Qwen führt spezifisch die Norm DIN EN 14891 und DIN 18195-4 neben DIN 18534 an; DeepSeek und GoogleAI nennen nur DIN 18534.

    ❌ Widerspruch:

    • Der Fliesenleger behauptet, Flexkleber sei ausreichend – alle drei KI-Modelle widersprechen dies einhellig und nennen diese Aussage fachlich falsch (DeepSeek: „❌ Widerspruch“, Qwen: „grundsätzlich falsch“). Die sicherere Einschätzung (fachlicher Zwang zur Abdichtung) wird durch alle Modelle geteilt und priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • DeepSeek und Qwen formulieren klarer und konkreter als GoogleAI die notwendigen Vertrags- und Dokumentationsmaßnahmen (schriftliche Festlegung, Leistungsverzeichnis, Produktangaben). Diese präventiv-rechtliche Empfehlung ist bei Unsicherheit gegenüber dem Handwerker besonders relevant und wird als sicherere Vorgehensweise konsensuell priorisiert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Flexkleber als Ersatz für Abdichtung❌ WiderspruchAlle drei Modelle bestätigen einhellig: Flexkleber dient ausschließlich der Fliesenverklebung und besitzt keinerlei Sperrwirkung gegen Wasser – er ist nicht als Abdichtung geeignet.
    Erfordernis einer separaten Abdichtung✅ KonsensVolle Übereinstimmung: Flüssig- oder Bahnenabdichtung (z. B. Lastogum) nach DIN 18534 ist im gesamten Nassbereich zwingend vorgeschrieben.
    Armierungsgewebe an kritischen Stellen✅ KonsensDeepSeek und Qwen betonen es ausdrücklich; GoogleAI erwähnt es nicht – aber da beide fachlich detaillierter und normkonformer argumentieren, gilt der Konsens aus der sichereren Lage als gegeben.
    YTONG-spezifische Vorbehandlung⚠️ AbwägungQwen und DeepSeek nennen die Notwendigkeit einer speziellen Grundierung, GoogleAI nicht – die fachliche Tiefe der beiden ersten Modelle macht diese Anforderung plausibel und praxisrelevant.
    Dokumentation & vertragliche Absicherung✅ KonsensAlle Modelle implizieren oder explizit fordern eine klare, schriftliche Festlegung der Abdichtungstechnik – Qwen und DeepSeek benennen dies explizit als Handlungsempfehlung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Abdichtung muss fachgerecht nach DIN 18534 ausgeführt werden – mit geprüftem Produkt, zweilagiger Auftragung an kritischen Stellen, 15 cm Aufkantung, 10 cm Überlappung, Armierungsgewebe an Türdurchbrüchen und einer vorherigen Grundierung bei saugfähigen Untergründen wie YTONG. Flexkleber wird ausschließlich zur Fliesenverlegung genutzt – niemals als Ersatz für die Abdichtung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKeine separate Abdichtungsebene (z. B. Lastogum)Langfristige Wassereinwirkung → Schimmel, Putzabplatzung, Korrosion, statische Schwächen an tragenden Bauteilen.
    🔴 RisikoFehlende Armierung an Türdurchbrüchen oder HohlräumenRissbildung in der Abdichtung → lokale Wassereindringstelle → schwer lokalisierbarer, nachträglich nicht sanierbarer Schaden.
    🔴 RisikoFehlende Grundierung bei YTONG-WändenUngleichmäßige Saugfähigkeit → Blasenbildung, Haftungsverlust der Abdichtung → sofortiges oder zeitverzögertes Versagen.
    🔴 RisikoNicht normkonforme Aufkantung (unter 15 cm) oder Überlappung (unter 10 cm)Lückenhafte Wassersperre → Feuchtigkeit dringt an Kanten oder Nahtstellen ein → konzentrierte Schäden an Übergängen.
    🔴 RisikoVerzicht auf zweilagige Abdichtung an kritischen StellenGeringere Defektresistenz → ein einzelner Pinch oder Lufteinschluss führt zum Durchbruch → erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Leckstelle.
    ✅ ChanceFachgerechte, normkonforme Abdichtung nach DIN 18534Langfristige Schadensfreiheit (20+ Jahre), Schutz der Bausubstanz, Vermeidung nachträglicher Sanierungskosten bis zu 10.000 € und mehr.
    ✅ ChanceVertragliche Fixierung der Abdichtungsdetails (Produkt, Auftrag, Gewebe, Grundierung)Rechtssichere Grundlage für Mängelansprüche, Vermeidung von Streitigkeiten und Aufwand für Nachbesserung.
    ✅ ChanceFachliche Begutachtung durch zertifizierten Abdichtungssachverständigen vor AusführungFrühzeitige Fehlererkennung, Kosteneinsparung bei Korrektur vor Fliesenverlegung, Sicherstellung der Planungskonformität.
    ✅ ChanceEinsatz hochwertiger, nach DIN EN 14891 geprüfter Systeme (z. B. PCI, Sopro, Lastogum)Überprüfte Langzeitstabilität, ggf. Herstellergarantie bis zu 10 Jahren, höhere Planungssicherheit für Bauherren.
    ✅ ChanceDokumentation aller Abdichtungsschritte mit Fotos und ProtokollEinwandfreie Nachweisbarkeit bei späteren Schadensfällen oder Wertminderung, entscheidend für Versicherungs- und Gutachterverfahren.

    Orientierungshilfen

    1. Sofort Abdichtung vertraglich sichern: Fordern Sie vom Fliesenleger ein schriftliches Leistungsverzeichnis mit genauer Nennung des Abdichtungsprodukts (z. B. „Lastogum 2K“), Anwendungsbereichen, Aufkantungshöhe (min. 15 cm), Überlappungsbreite (min. 10 cm), Verwendung von Armierungsgewebe an Türdurchbrüchen und Grundierung bei YTONG.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor Baubeginn einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik (z. B. über VFF oder BVS) zur Prüfung des Verlegeplans und zur Vor-Ort-Begutachtung der Untergründe.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Produkt-Datenblätter, Zulassungsnachweise (z. B. Ü-Zertifikat nach DIN 18534), Grundierungs- und Armierungshinweise des Herstellers – nicht nur die Verpackungsnamen.
    4. Abdichtung dokumentieren: Fotografieren Sie alle Schritte: Grundierung, erste Abdichtungslage, Armierungsgewebe-Einlage, zweite Lage, Aufkantung – und erstellen Sie ein handschriftliches Protokoll mit Datum und unterschriebenem Namen des ausführenden Handwerkers.
    5. YTONG speziell prüfen: Stellen Sie sicher, dass vor der Abdichtung eine auf YTONG abgestimmte Grundierung (z. B. Silikat- oder Spezialprimer) aufgetragen wird – kein reiner Flexkleber oder Verdünnungsmittel.
    6. Vertrag vor Unterzeichnung prüfen: Unterschreiben Sie keinerlei Bauvertrag oder Leistungsbeschreibung, solange darin keine ausreichenden Angaben zur Abdichtung enthalten sind – ggf. mit Rechtsberatung oder Bauberater abstimmen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Flexkleber
    Ein Klebemörtel, der speziell für die Verklebung von Fliesen entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seine Flexibilität aus und kann Spannungen zwischen Fliese und Untergrund ausgleichen.
    Verwandte Begriffe: Fliesenkleber, Mörtel, Klebemörtel
    Lastogum
    Eine flüssige Abdichtungsmasse, die unter Fliesen im Nassbereich verwendet wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Sie bildet eine wasserundurchlässige Schicht und schützt den Untergrund vor Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtschlämme, Flüssigfolie
    DIN 18534
    Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Innenräumen regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungsarten für die Abdichtung von Bädern und anderen Nassräumen geeignet sind.
    Verwandte Begriffe: Norm, Abdichtung, Bauwesen
    Ytong
    Ein Porenbetonstein, der häufig im Bauwesen verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine gute Wärmedämmung und sein geringes Gewicht aus, ist aber auch sehr saugfähig und benötigt daher eine spezielle Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Porenbeton, Baustoff, Mauerwerk
    Abdichtung
    Maßnahmen, die ergriffen werden, um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit in ein Gebäude oder Bauteil zu verhindern. Sie ist besonders wichtig in Nassräumen wie Bädern, um Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdichtigkeit, Dichtung, Feuchtigkeitsschutz
    Flüssigfolie
    Eine flüssige Abdichtung, die auf den Untergrund aufgetragen wird und nach dem Trocknen eine wasserdichte Schicht bildet. Sie wird häufig als Alternative zu Abdichtungsbahnen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtschlämme, Lastogum
    Dichtschlämme
    Eine pulverförmige Abdichtung, die mit Wasser angerührt und auf den Untergrund aufgetragen wird. Sie bildet eine wasserdichte Schicht und wird häufig in Bädern und anderen Nassräumen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Flüssigfolie, Lastogum

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Flexkleber und Lastogum?
      Flexkleber ist ein Klebemörtel für Fliesen, während Lastogum eine Abdichtungsmasse ist, die vor dem Verfliesen aufgetragen wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Lastogum bildet eine wasserundurchlässige Schicht, während Flexkleber primär für die Haftung der Fliesen sorgt.
    2. Reicht Flexkleber allein als Abdichtung im Bad aus?
      Nein, Flexkleber allein ist in der Regel nicht ausreichend, um eine vollständige Abdichtung im Bad zu gewährleisten. Insbesondere in Bereichen, die direkt mit Wasser in Berührung kommen (Dusche, Badewanne), ist eine zusätzliche Abdichtungsebene erforderlich.
    3. Welche Alternativen gibt es zu Lastogum?
      Es gibt verschiedene Alternativen zu Lastogum, wie z.B. flüssige Abdichtungsbahnen oder spezielle Dichtschlämmen. Diese Produkte werden ebenfalls vor dem Verfliesen aufgetragen und bilden eine wasserdichte Schicht.
    4. Was ist bei der Abdichtung von Ytong-Steinen zu beachten?
      Ytong-Steine sind sehr saugfähig und benötigen daher eine spezielle Vorbehandlung und Abdichtung. Es ist wichtig, eine geeignete Grundierung aufzutragen und anschließend eine wasserdichte Abdichtungsschicht anzubringen.
    5. Welche Normen sind bei der Abdichtung im Bad zu beachten?
      Die Abdichtung von Innenräumen wird in der DIN 18534 geregelt. Diese Norm legt die Anforderungen an die Abdichtung von Bädern und anderen Nassräumen fest und sollte bei der Planung und Ausführung berücksichtigt werden.
    6. Kann ich die Abdichtung selbst durchführen?
      Die Abdichtung im Bad erfordert Fachkenntnisse und sorgfältige Ausführung. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen lassen, um spätere Schäden zu vermeiden.
    7. Was kostet eine professionelle Abdichtung im Bad?
      Die Kosten für eine professionelle Abdichtung im Bad hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Badezimmers, dem gewählten Abdichtungssystem und dem Arbeitsaufwand. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Preise zu vergleichen.
    8. Wie lange hält eine Abdichtung im Bad?
      Die Lebensdauer einer Abdichtung im Bad hängt von der Qualität der Ausführung und den verwendeten Materialien ab. Bei fachgerechter Ausführung und Verwendung hochwertiger Produkte kann eine Abdichtung viele Jahre halten.

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  2. Bad-Sanierung: Wandaufbau prüfen – Putz & Ytong?

    Fliesenuntergrund?
    Servus,
    wie sieht der Wandaufbau aus?
    Putz?
    welcher Putz?
    Hab ich das richtig gelesen? wollen Sie direkt auf YTONG die Fliesen kleben?
    Wo wir gerade dabei sind, was für ein Estrich ist im Bad?
  3. 🔴 Abdichtung im Bad: Nur Flexkleber ist Murks!

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    Kurze Antwort
    Murks vorprogrammiert. Keine Abdichtung unter Fliesen (nur Kleber) heißt immer wasserdurchlässig. Fehler, die dort gemacht werden bekommt man nie mehr in den Griff, ohne alles rauszuhauen.
    Fragen Sie mal den Fliesenleger nach dem "Handbuch für das Fliesengewerbe" vom Fachverband Deutsches Fliesengewerbe. Da steht fast alles drin, was er braucht um ordentlich zu abeiten.
    MfG
  4. Abdichtung: Schwedische Erfahrung zu Fehlern im Bad

    Herbert, darf ich es ums schwedische ergänzen? ...
    Herbert, darf ich es ums schwedische ergänzen? dort hat man die Fehler der vergangenen Jahrzehnte nämlich schon erkannt. Nur mal so by the way
  5. Fliesenleger im Bad: Offizieller Auftrag vs. "Schwarz"?

    Fliesenleger
    Servus,
    noch mal kurz zum Fliesenleger.
    Ist das ein offiziell beauftragter?
    Dem Statement nach gehört eventuell zur größten deutschen Baufirma: "Schwarz und Samstag"?
  6. Handbuch Fliesengewerbe: Gibt's das auf Schwedisch?

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    @Alter Schwede
    Gibt es das Buch in schwedischer Übersetzung (lach).
  7. Bad-Sanierung: Haftputzgips als Fliesen-Untergrund?

    Pfuscher ...?
    Hallo,
    danke schon mal für Euer Feedback!
    Wenn ich mich nicht irre, ist auf der Wand teilweise Haftputzgips. Beim Rest handelt es sich um "alte Wand".
    Gerade reingekommen: Trockenestrich (Schüttestrich)
    Das werde ich allerdings tun! ... bin gerade stinkesauer ...
    Ist es!
    Eure Antworten bis hier her reichen auf jeden Fall, um schleunigst tätig zu werden.
    Danke schon mal und einen schönen Tag,
    Jana
  8. Trockenestrich im Bad: Abdichtung unter Dusche/Wanne!

    Trockenestrich
    Servus,
    beim Trockenestrich (Fermacell oder ähnlich) unterhalb von Duschtasse und Badewanne die Abdichtung mit Wandanschlüssen (eingeklebte Dichtbänder) nicht vergessen.
    Wehret den Anfängen!
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Flexkleber statt Lastogum im Bad: Risiken und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Verwendung von Flexkleber anstelle von Lastogum zur Abdichtung im Bad birgt erhebliche Risiken hinsichtlich der Wasserdichtigkeit. Eine fehlende Abdichtung unter den Fliesen kann zu Wasserschäden führen, die nur schwer zu beheben sind. Es ist wichtig, den Wandaufbau und den Estrich im Bad zu prüfen, bevor Fliesen verlegt werden. Bei Trockenestrich ist eine sorgfältige Abdichtung unter Dusche und Badewanne unerlässlich.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Abdichtung im Bad: Nur Flexkleber ist Murks! ist die ausschließliche Verwendung von Flexkleber ohne zusätzliche Abdichtung als "Murks vorprogrammiert" zu betrachten, da dies zu Wasserdurchlässigkeit führt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei Verwendung von Haftputzgips als Untergrund für Fliesen ist Vorsicht geboten, wie in Bad-Sanierung: Haftputzgips als Fliesen-Untergrund? thematisiert wird. Es sollte geprüft werden, ob dieser für Feuchträume geeignet ist und ob eine zusätzliche Abdichtung erforderlich ist.

    🔧 Zusatzinfo: Der Beitrag Trockenestrich im Bad: Abdichtung unter Dusche/Wanne! betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Abdichtung mit Wandanschlüssen und Dichtbändern bei Trockenestrich unterhalb von Duschtasse und Badewanne, um Wasserschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, sich an das "Handbuch für das Fliesengewerbe" des Fachverbands Deutsches Fliesengewerbe zu halten, um eine fachgerechte Ausführung der Abdichtungsarbeiten sicherzustellen. Klären Sie mit dem Fliesenleger die Details zum Wandaufbau (siehe Bad-Sanierung: Wandaufbau prüfen – Putz & Ytong?) und bestehen Sie auf einer Abdichtung gemäß den geltenden Normen und Richtlinien.

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