Chemische Horizontalsperre im Altbau: Risiken für Gesundheit & Bausubstanz?
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Chemische Horizontalsperre im Altbau: Risiken für Gesundheit & Bausubstanz?

guten tag,
eine Frage an die Fachwelt: unser Vermieter will ein altes backstein- / ziegelsteinhaus  -  teilunterkellert  -  mit Hilfe einer chemischen Horizontalsperre oberhalb des Kellers gegen aufsteigende Feuchtigkeit schützen.
die Bohrungen und der Eintrag der Flüssigkeit soll von innen geschehen. Wir leben mit unserer 8 Monate alten Tochter in dem Haus. meine Frau ist erneut schwanger.
1. mir erscheint der Stein zu feucht, um die 'Chemie' wirksam aufzunehmen. wie kann man das beurteilen?
2. dünsten diese chemischen Stoffe aus und/oder gibt es dabei gesundheitliche bedenken?
3. wie müssen Wände und Böden nachbehandelt werden? es gab viele, große wasserflecken und einige bunte stellen hinter schränken (schimmelpilz?!)
der typische universal-vorstadt-Handwerker disqualifiziert sich eigentlich dadurch, dass der nach 2 minütiger Besichtigung der Innenräume sagt: klar  -  kein Problem  -  das geht-machen wir am Montag  -  dann iss gut  -  Rest trocknet in ein paar Tagen.
ok, dass es sich ausschließlich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt ist ausreichend geklärt!
uns geht es vor allem um unsere Gesundheit und die unserer Kinder. der Keller kann unbenutzt bleiben. die Substanz des Hauses geht uns nichts an. wir haben da keinerkei Einfluss.
also: ausziehen oder abwarten?
vielen Dank im Voraus
  • Name:
  • ralf
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Unsachgemäße Anwendung chemischer Horizontalsperren kann zu langfristigen Gesundheitsschäden führen (allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen).

    🔴 Kritisch: Die verwendeten Chemikalien können in die Raumluft gelangen und die Wohnqualität erheblich beeinträchtigen.

    🔴 Kritisch: Bei ungeeigneter Anwendung kann die Bausubstanz geschädigt werden, was zu weiteren Problemen führen kann (z.B. Risse im Mauerwerk).

    GoogleAI-Analyse

    🔴 Gefahr: Eine chemische Horizontalsperre kann bei unsachgemäßer Anwendung oder ungeeigneten Produkten die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen und die Bausubstanz schädigen.

    Ich empfehle, vor der Durchführung einer chemischen Horizontalsperre folgende Punkte zu beachten:

    • Materialprüfung: Lassen Sie die verwendeten Chemikalien auf ihre Umweltverträglichkeit und gesundheitlichen Auswirkungen prüfen.
    • Fachgerechte Ausführung: Die Bohrungen und die Injektion der Flüssigkeit müssen von einem erfahrenen Fachbetrieb durchgeführt werden, um eine gleichmäßige Verteilung und Wirksamkeit zu gewährleisten.
    • Raumluftmessung: Nach der Durchführung sollte eine Raumluftmessung erfolgen, um sicherzustellen, dass keine schädlichen Dämpfe in die Innenräume gelangen.
    • Alternativen prüfen: Gibt es alternative Methoden zur Bekämpfung der aufsteigenden Feuchtigkeit, die weniger risikoreich sind? (z.B. Mauertrockenlegung, Drainage)

    🔴 Gefahr: Bei älteren Gebäuden können durch die chemische Reaktion mit dem Mauerwerk unvorhergesehene Schäden entstehen. Die verwendeten Chemikalien könnten mit alten Anstrichen oder Baustoffen reagieren und schädliche Substanzen freisetzen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vorab eine umfassende Analyse der Bausubstanz und der Feuchtigkeitsproblematik durch einen unabhängigen Sachverständigen durchführen. Klären Sie die gesundheitlichen Risiken mit einem Umweltmediziner ab.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Chemische Horizontalsperre
    Ein Verfahren zur nachträglichen Abdichtung von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit durch Injektion chemischer Substanzen. Diese Substanzen bilden eine wasserabweisende Schicht im Mauerwerk.
    Verwandte Begriffe: Injektionsverfahren, Mauertrockenlegung, Abdichtung.
    Aufsteigende Feuchtigkeit
    Das Kapillaraufsteigen von Wasser aus dem Erdreich in das Mauerwerk eines Gebäudes. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Kapillarwirkung, Feuchtigkeitsschäden, Schimmel.
    Bausubstanz
    Die Gesamtheit der Materialien und Bauteile, aus denen ein Gebäude besteht. Die Bausubstanz beeinflusst die Stabilität, den Wert und die Lebensdauer des Gebäudes.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Tragwerk, Baustoffe.
    Injektionsverfahren
    Ein Verfahren, bei dem flüssige oder pastöse Substanzen unter Druck in Bauteile eingebracht werden, um diese zu verstärken, abzudichten oder zu sanieren.
    Verwandte Begriffe: Chemische Horizontalsperre, Rissverpressung, Betoninstandsetzung.
    Raumluftmessung
    Die Analyse der Luft in Innenräumen auf Schadstoffe, Allergene und andere gesundheitsgefährdende Substanzen. Sie dient der Beurteilung der Raumluftqualität und der Identifizierung von Belastungsquellen.
    Verwandte Begriffe: Schadstoffe, VOC, Raumklima.
    Mauertrockenlegung
    Ein Verfahren zur Entfernung von Feuchtigkeit aus Mauerwerk, um Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Dies kann durch verschiedene Methoden wie z.B. chemische Horizontalsperren, mechanische Sperren oder elektrophysikalische Verfahren erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Drainage, Entfeuchtung.
    Sachverständiger
    Eine Person mit besonderer Fachkenntnis und Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet, die in der Lage ist, Gutachten zu erstellen und fachliche Fragen zu beantworten. Im Bauwesen gibt es Sachverständige für verschiedene Bereiche wie z.B. Bauschäden, Bewertung oder Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Experte, Bausachverständiger.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine chemische Horizontalsperre?
      Eine chemische Horizontalsperre ist ein Verfahren zur Bekämpfung aufsteigender Feuchtigkeit in Mauerwerk. Dabei werden Chemikalien in das Mauerwerk injiziert, die eine wasserabweisende Schicht bilden und so das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindern sollen.
    2. Welche Risiken birgt eine chemische Horizontalsperre für die Gesundheit?
      Die verwendeten Chemikalien können gesundheitsschädliche Dämpfe freisetzen, die zu allergischen Reaktionen, Atemwegserkrankungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen können. Es ist wichtig, auf die Umweltverträglichkeit der Produkte zu achten und für eine gute Belüftung während und nach der Anwendung zu sorgen.
    3. Kann eine chemische Horizontalsperre die Bausubstanz schädigen?
      Ja, bei unsachgemäßer Anwendung oder Verwendung ungeeigneter Chemikalien kann die Bausubstanz geschädigt werden. Es können Risse im Mauerwerk entstehen oder die chemische Reaktion mit alten Baustoffen kann zu unerwünschten Effekten führen.
    4. Welche Alternativen gibt es zur chemischen Horizontalsperre?
      Es gibt verschiedene alternative Methoden zur Bekämpfung aufsteigender Feuchtigkeit, wie z.B. die Mauertrockenlegung, die Installation einer Drainage oder die Verwendung von diffusionsoffenen Putzen. Diese Methoden sind oft weniger risikoreich für die Gesundheit und die Bausubstanz.
    5. Wie erkenne ich eine unsachgemäß durchgeführte chemische Horizontalsperre?
      Anzeichen für eine unsachgemäße Durchführung können unangenehme Gerüche, Feuchtigkeitsschäden trotz der Sperre, Risse im Mauerwerk oder gesundheitliche Beschwerden der Bewohner sein. In solchen Fällen sollte ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen werden.
    6. Was kostet eine chemische Horizontalsperre?
      Die Kosten für eine chemische Horizontalsperre variieren je nach Größe des Objekts, Art der verwendeten Chemikalien und Aufwand der Durchführung. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Leistungen genau zu vergleichen.
    7. Wie lange hält eine chemische Horizontalsperre?
      Die Haltbarkeit einer chemischen Horizontalsperre hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität der verwendeten Chemikalien, der Beschaffenheit des Mauerwerks und der Belastung durch Feuchtigkeit. In der Regel wird eine Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren angegeben.
    8. Benötige ich eine Genehmigung für eine chemische Horizontalsperre?
      Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Bauvorschriften des Bundeslandes und der Gemeinde ab. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen.

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      Vorstellung verschiedener alternativer Methoden zur Abdichtung von Gebäuden.
  2. 🔴 Chemische Horizontalsperre: Risiken durch Umweltgifte im Altbau

    Foto von Edmund Bromm

    Vorsicht bei der Trockenlegung mit Chemie. Unsichtbare Giftzwerge in Gebäuden
    Wenn Umweltgifte sich ins Wohnhaus einschleichen.
    Seit wir von der mit PCP, Lindan, Pyrethrum, DDT, Asbest, Formaldehyd, und anderen angereicherten Holzschutzmitteln ausgehenden Gefahr wissen, wurde das romantische Bild vom "trauten Heim  -  Glück allein" für einige Hauseigner und Mieter kräftig getrübt. Immerhin aber stellte sich so die Ursache für einige Beschwerden (Asthma, Bronchitis) sowie für manches diffuses Krankheitsbild (Beeinträchtigung der Luftwege, schlechter Schlaf, etc., ) heraus, sodass sich über kurz oder lang Abhilfe schaffen ließ. Inzwischen achten zuverlässige Bauunternehmen auf weitgehend +giftfreies+ Bauen und klären zudem über mögliche Risiken bei der Verwendung diverser Baustoffe, Farben, und Schutzmittel auf.
    Doch nun lauert in Gestalt sogenannter Injektionsmittel für die Mauertrockenlegung ein neues Schreckgespenst im Gemäuer. Und wieder stellt sich heraus, dass die meisten nicht aus bereits begangenen Fehlern gelernt haben  -  oder es auch gar nicht wollen. Kurzfristiger Profit steht für viele Geschäftsleute nach wie vor über eine langfristig gewährleistete Gesundheit der Kunden.
    Einige Hersteller suggerieren, dass ihre Produkte völlig ungiftig seien und führen als Beweis obskure Prüfungszeugnisse an, die von Materialprüfämtern oder ähnlichen Instituten stammen, die ihr Produkt als angeblich völlig ungiftig bestätigen.
    Dies trifft leider durchaus nicht immer zu ...
    Vorsicht ist geboten!
    Nach über 30 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Mauertrockenlegung, der Vermeidung bzw. Beseitigung des Hausschwamms sowie der Verwendung von Holzschutzmitteln kann ich vor unsachgemäßer, blauäugiger Handhabung chemischer Mittel aller Art nur immer wieder warnen!
    Viele Naturwissenschaftler, integre Prüfinstitute und Behördenvertreter der WTAAbk. (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. ; sie fungieren u.a. als Mittler zwischen Hochschulen und Praktikern) haben dieses Urteil immer wieder bestätigt: Zahlreiche Holzschutzmittel " Injektionsmittel u. ä.. sind in die Kategorie Umweltgifte einzustufen. Schlagkräftige Beweise liefern zahllose Ergebnisse aus z.T. staatlichen Versuchslaboren.
    Eine enge Zusammenarbeit ist besonders auf diesem Sektor dringend notwendig, um auf lange Sicht Gebäude zu erstellen, die ebenso sicher wie weitgehendste schadstoffrei sind, um so die Gesamtbelastung der Gifte und Lösungsmittel zu reduzieren. Daher wurden auch einige fachkompetente Umweltschützer, staatliche Angestellte etc. auf den Plan gerufen, den Grad der Umweltbelastung zu überprüfen und gesundheitsfreundliche Alternativen aufzuzeigen.
    Wer heute noch chemische Produkte für Mauertrockenlegung oder Gebäudesanierung ausschließlich auf Messen sucht und hierbei nur auf den tiefsten Preis achtet, der braucht sich nicht zu wundern, wenn es später zu gesundheitlichen Problemen, eventuell sogar zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden kommt. Und am Ende ist oft der Schaden in jeder Hinsicht größer als die Geldsumme, die durch das kostengünstige Produkt eingespart wurde.
    Sicherlich ist man nie ganz davor gefeit, dass nicht doch das eine oder andere Produkt im Haus verbaut wird, welches möglicherweise in Verbindung mit anderen Produkten und Stoffen irgendwann als giftiger Hausgeist durchs Gemäuer spukt.
    Man muss also ...
    Zuverlässige Informationen einholen!
    Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich vor unseriösen Anbietern schützen kann. Neben dem Kostenvoranschlag, der sicherlich stets eine erhebliche Rolle spielt  -  jeder neigt dazu, aus einem Angebot verschiedener Produkte das preisgünstigste zu wählen -, sind vor allem Informationen über das jeweilige Projekt, mögliche Maßnahmen und Produkte einzuholen. Diese erhalten Sie vor allem bei Verbraucherverbänden, beim Landwirtschaftsverband, Bauinnungen, der Handwerkskammer; DHBV. usw..
    Aber auch Fachzeitschriften, Fachverbände und so manch kompetenter Zeitungsredakteur wird ihnen sicherlich fachkundige Information und wertvolle Tipps über den neuesten Stand der Erkenntnisse geben können. Sehr oft wird Aufgrund mehrerer Anfragen in aktueller Sache auch extra recherchiert. Informationen von solchen Quellen sind sicher glaubhafter und ausführlicher als die eines unseriösen Firmenvertreters, der nur irgendein Produkt verkaufen will.
    Vorsicht ist auch geboten, wenn jemand nur ein Produkt oder ein Verfahren anbietet und darauf besteht, dass dies und nur dieses das Beste ist. Wenn andere Verfahren weitgehend oder gar ausschließlich negativ bewertet werden, sollte das jeden Kunden stets hellhörig machen. Vertrauen Sie lieber jenen Firmen, die Ihnen von Nachbarn oder Organisationen wie Haus- und Grundbesitzer (Hausbesitzer, Grundbesitzer)-Vereinen, Bauinnungen, Verbraucherverbänden und der Handwerkskammer empfohlen werden.
    Sicherlich helfen oft auch Prüfergebnisse und -zeugnisse, aber deren Herkunft sollte unbedingt nachvollziehbar sein und ebenfalls genau unter die Lupe genommen werden. Es ist nämlich bekannt, dass manche Unterlagen schlicht und einfach gefälscht werden! So wird ein Produkt beispielsweise für die Wirksamkeit der wasserabweisenden Imprägnierung  -  sprich Hydrophobierung  -  im Fassadenbereich geprüft. Dieses Produkt kann durchaus sehr gute Eigenschaften aufweisen; jedoch könnte es als Injektage-Mittel in einer feuchten Wand völlig ungeeignet sein, weil es Lösungsmittel enthält. Manche Bautenschutzfirmen bringen es auch fertig, Produkte für eine ganz andere Eigenschaft prüfen zu lassen um das Ergebnis zu modifizieren.
    Vorsicht vor falschen Messungen!
    Häufig wird für ein Produkt damit geworben, dass kostenlose Überprüfungen und Messungen  -  insbesondere der Feuchtigkeit  -  durchgeführt werden. Auch hier sollten Sie wissen, worauf Sie achten müssen.
    Exakte Werte bei Feuchtemessungen erhält man in der Regel nur im Labor oder auf einer mit einem sogenannten CM-Messgerät ausgerüsteten Baustelle. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass mit elektrischen Widerstandsmessgeräten die Feuchte gemessen werden kann  -  auch wenn es immer wieder von Sachverständigen ohne Sachverstand suggeriert und auch durchgeführt wird. Mit elektrisch betriebenen Messgeräten ist lediglich die elektrische Leitfähigkeit messbar. Hierbei handelt es sich zumeist um Widerstands-Messungen, wobei allgemein folgende Grundregel gilt : "Je feuchter ein Baustoff ist, um so besser die Leitfähigkeit; je Trockener ein Baustoff, um so geringer die Leitfähigkeit. ' Jedoch kann ein solches Messgerät niemals unter-scheiden, ob es sich dabei um Feuchte aus Kondenswasser, um Feuchte aus oder hygroskoper Feuchtigkeit, das heißt über Salze und Salzlösungen, oder auch um Kondenswasser handelt! Meist ist der Feuchtigkeitsgehalt eine Mischung aus diesem Vorgenannten und damit verliert das Messergebnis an Wert.
    Manipulationen sind auf diesem Gebiet bedauerlicherweise einfach. Bei geschicktem Vorgehen kann  -  selbst wenn die Mauer keinerlei "aufsteigende" Feuchtigkeit aufweist  -  unter bestimmten Umständen (Wetterverhältnisse, Jahreszeit) unter Beachtung der relativen Luftfeuchtigkeit und der Tageszeit manipuliert werden. Ein fachkundiger Physiker kann bestätigen, wie leicht hier jemandem etwas vorgegaukelt werden kann.
    Häufig tauchen so Werte von 40-80 Prozent auf  -  zuweilen sogar höhere Werte in Gutachten, wobei man, z.B. bei Ziegel, durchaus davon ausgehen kann, dass die maximale Wasseraufnahme in Volumenprozent und ähnlich auch in Gewichtsprozenten bei ca. 20 Prozent liegt. Neben diesen Fehlerquellen kann auch noch die Anzahl der entnommenen Proben entscheidend für eine Beurteilung der Sachlage sein.
    Welchen Wert sollte eine korrekte Überprüfung haben, wenn man aus allen vier Himmelsrichtungen des Gebäudes jeweils nur eine Probe entnimmt und dann daraus Rückschlüsse auf das gesamte Haus zieht? Die Aussagen sind sehr fraglich und die Fehlerquote ist sicher vorprogrammiert!
    Eine weitere Fehlerquelle bei den Prüfungen entsteht dann, wenn ein Materialprüfamt verschiedene Injektage-Mittel auf Wirksamkeit überprüft und dabei nicht wirklich "feuchte" Mauern aus Gebäuden auswählt und die Prüfungen durchführt. Statt dessen werden Prüfkörper und Prüfwände erstellt, die nicht natürlich, also über die Kapillarität durchfeuchtet wurden, sondern insgesamt unten, oben und auch von der Seite. Dass dies zu völlig falschen Ergebnissen führt, ist jedem Fachmann bewusst, der sich mit dieser Problematik beschäftigt. Zu beachten ist ferner, dass selbst der unbehandelte Prüfkörper zumeist ebenso ausgetrocknet ist, wie die behandelten.
    Unbekannte Injektage-Mittel beinhalten möglicherweise organische Bestandteile, die im Laufe
    der Zeit "faulen" können. Abgesehen davon, dass schädliche Lösungsmittel langanhaltend in die Raumluft eindringen können.
    Wer garantiert, dass sich ein Mittel in einer "feuchten" Wand richtig verteilt? Hier helfen auch keine noch so schönen Urkunden oder 10 Jahre Garantieversprechen! Eine Patenterteilung ist ebenso keine Garantie für eine gute Funktion.
    Gift und Schimmelpilze.
    Falsche Maßnahmen bedingen demnach entweder direkt oder indirekt unter anderem auch Schimmelpilze.
    Bekannt ist, dass fast alle Schimmelpilzarten, ob Aspergillus oder Penicillium, also alle Schlauchpilze oder Askomyzeten sogenannte Aflatoxine bilden, also sehr giftige Stoffe. Leider konnte bis heute noch nicht genau festgestellt werden, ab welcher Konzentration es zu welchen Schädigungen beim Menschen kommt. Fest steht jedoch, dass die meisten dieser Pilze Leberschäden und Allergien auslösen können. Fachleute sprechen sogar von möglichen Krebsschäden.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es zwar für die Lebensmittellagerung eine Aflatoxinverordnung gibt, die sich mit den Problemen für die Lagerung im Bereich von Gaststätten und Lebensmittelgeschäften beschäftigt. Sonderbarerweise wird der Wohnraum dabei allerdings nicht erwähnt  -  obwohl es sich in der Regel um die gleichen Pilze handelt. Sinnvoll wäre also eine Warnung, analog zu der in Bezug auf das Rauchen: "Der Bundesgesundheitsminister weist darauf hin, dass Schimmelpilze ihre Gesundheit gefährden" denn ähnlich wie beim Rauchen gibt es auch diesbezüglich noch keine konkreten Zahlen, ab wann wer gefährdet ist. Es steht jedoch sicherlich fest, dass die Schimmelpilze auf Dauer zu Gesundheitsschäden führen können.
    Wie kann man sich schützen?
    Um sich nun vor unseriösen Anbietern in Bezug auf die Mauertrockenlegung oder lnjektage zu schützen, kann pauschal nur geraten werden, sich sowohl an namhafte Hersteller zu wenden als auch an die zuvor erwähnten Verbraucherverbände etc. Eine Beratung bieten z.B. die WTA. * mit den jeweiligen aktuellen Merkblättern und außerdem der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. sowie der Stand von Meisterring, im Bauzentrum München.
    Es gibt sicherlich eine Reihe von Ersatzmaßnahmen, gerade bei der Mauertrockenlegung. So sind alle mechanischen Mauertrennungen, sei es durch Mauersäge, das Einschlagen von Chromstahlplatten oder der Mauerwerksaustausch (hierbei wird Stück für Stück die Mauer erneuert), brauchbarere und zudem in der Regel kostengünstigere Alternativen zu den sehr fraglichen Injektagen.
  3. Alternative: Mauersägeverfahren vs. Injektion – Kostenvergleich

    @Bromm
    Bitte Adressenverzeichnis E-Mailen, welche Firmen das Mauersägeverfahren mit Einbau von Stahlplatten inkl. Nebenarbeiten kostengünstiger anbieten als Injektionsverfahren! Bin sehr dran interessiert. Bisher weiß ich nur, dass ein Sägeverfahren für eine 50 cm starke Wand 1,2-1,5x teuerer ist, als eine Horizontalsperre per Injektionsverfahren (bei Durchfeuchtungsgraden unter 50 % ist der Faktor sogar noch höher!).
    Dann kommt bei den Sägeverfahren und dem Mauerwerksaustausch noch dazu, dass selbst bei gutem Auskeilen und ausmörteln der Sägeschnitte nach Blecheinbringung Risse durch Setzungen von Mauerwerksteilen nie ganz ausgeschlossen werden können, denn die neuen Teile müssen sich ja erst setzen im Gefüge bis sie Last aufnehmen können. Gibt es überhaupt Firmen, die dieses Risiko selber tragen? Oder gibt es im Bauvertrag dann immer eine Klausel, die dem Bauherrn dieses Risiko zumutet?
  4. ✅ Lob für Problemanalyse zu Horizontalsperre und Sanierung

    Foto von Andrea Leidenbach

    @ Herr Bromm
    Das war eine tolle Ausführung über die Problematiken und Lösungsmöglichkeiten.
    Muss einfach auch einmal gesagt werden, klasse!
  5. Chromstahlplatten: Preisgünstige Abdichtung – Firmen & Ausführung

    Foto von

    Welche Firma führt preisgünstige nachträgliche Abdichtungen mit Chromstahplatten aus.
    Es wäre leichter, wenn ich wüsste, wo das trockenzulegende Objekt ist. Die e. E-Mail beinhaltet Berlin. Fragen Sie bitte nach einen gewissenhaften Verarbeiter bei Haböck und Weinzierl in at. nach wer Ihnen helfen kann.
    Auch ich kenne solche Preisunterschiede. Meist resultiert dies jedoch aus nicht fachgerechter Ausführung, siehe hierzu das Merkblatt der WTAAbk.. 4-4-96/D
    Mauerwerksinjektion, Endgültige Fassung: Nov. 95
    Einige Fakten hierzu:
    Bohrlochabstand soll  -  6-7 cm oder 15-20 cm also 15  -  16 Bohrungen oder 5 Bohrungen!
    Einbringmenge: Ltr. Injektionsflüssigkeit von 5 bis 25 Ltr. Pro m²
    Preise des Injektionsmaterial: Produktabhängig von ca. 5 bis 30 €
    Verarbeitungsmöglichkeit: mit und ohne Druck.
    Usw.
    Es steht nur fest eine ordentliche Arbeit kostet Geld. Nur Pfusch und Murks ist billiger!
    Wenn auch auf Dauer nicht "Preisgünstig".
    Ein schöner Spruch hierzu:
    Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billigerverkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur amPreis orientieren, werden die gerechte Beute solcherMachenschaften.
    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen. Aber es ist nochschlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
    Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie das Risiko eingehen, etwas hinzuzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
    John Ruskin (1818  -  1900)
    engl. Sozialreformer
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Chemische Horizontalsperre im Altbau: Risiken & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Risiken chemischer Horizontalsperren im Altbau, insbesondere im Hinblick auf Wohngesundheit und Bausubstanz. Alternativen wie das Mauersägeverfahren werden diskutiert, wobei Kosten und fachgerechte Ausführung entscheidend sind. Die Beiträge beleuchten sowohl die Gefahren durch Umweltgifte als auch die Bedeutung einer sorgfältigen Sanierung.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Chemische Horizontalsperre: Risiken durch Umweltgifte im Altbau wird auf die Gefahr durch Umweltgifte wie PCP, Lindan und Asbest hingewiesen, die bei unsachgemäßer Anwendung von Injektionsmitteln freigesetzt werden können. Dies kann Asthma und andere gesundheitliche Probleme verursachen.

    💰 Zusatzinfo: Der Beitrag Alternative: Mauersägeverfahren vs. Injektion – Kostenvergleich vergleicht die Kosten von Mauersägeverfahren mit dem Injektionsverfahren zur Horizontalsperre. Das Sägeverfahren kann 1,2-1,5 Mal teurer sein, aber bei geringer Durchfeuchtung kann das Injektionsverfahren kostengünstiger sein.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Auswahl einer Firma für nachträgliche Abdichtungen mit Chromstahlplatten ist eine fachgerechte Ausführung entscheidend. Der Beitrag Chromstahlplatten: Preisgünstige Abdichtung – Firmen & Ausführung empfiehlt, sich an Haböck und Weinzierl zu wenden und das Merkblatt der WTAAbk. 4-4-96/D zu beachten.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung einer chemischen Horizontalsperre im Altbau sollten die Risiken für Gesundheit und Bausubstanz sorgfältig geprüft und Alternativen wie das Mauersägeverfahren in Betracht gezogen werden. Eine umfassende Beratung durch Experten und die Beachtung von Fachregeln sind unerlässlich.

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