Auswaschende Fugen bei Feinsteinzeug: Ursachen, Sofortmaßnahmen & Garantieansprüche?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um auswaschende Fugen bei Feinsteinzeug, wobei die Ursachenforschung und geeignete Reinigungsverfahren im Vordergrund stehen. Zementmörtel als Bindemittel wird ebenso thematisiert wie die Rolle von Feuchtigkeit und Reinigern. Abschließend werden Empfehlungen zur korrekten Reinigung und Pflege gegeben, um weitere Schäden zu vermeiden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Auswaschende Fugen bei Feinsteinzeug: Ursachen, Sofortmaßnahmen & Garantieansprüche?

wir haben vor 7 Monaten neu gebaut, im wohn Essbereich und Küche wurden wurden fliesen (Feinsteinzeug, Gruppe B1 a) verlegt und verfugt wurde mit Zementmörtel (Wasser und schmutzabweisende feinfuge steht auf den Tüten drauf indem das Fugenpulver drin ist). unser Problem ist nun, dass sich mit jedem Fußbodenwischen die Fugen auswaschen und wir mittlerweile einen starken grauschleier auf den fliesen haben. Wir haben die fliesen schon 2x mit einem speziellen fliesengrundreiniger aus dem Fachhandel gereinigt, dadurch bekommen wir den grauschleier auch zunächst weg, aber mit dem alltäglichen wischen (das genaue putzmittel darf ich glaube ich nicht nennen) waschen sich die Fugen immer weiter aus. wir können uns nicht erklären warum das geschieht und wie wir hier Abhilfe schaffen können oder ob sogar ein anzeigepflichtiger Baumangel vorliegt den wir im Rahmen der Garantie rügen können.
vielen Dank im Voraus
  • Name:
  • candy
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Unterbrechung aller Nassreinigung – Auswaschende Zementfugen führen zu Feuchtigkeitseintrag unter die Fliesen und erhöhtem Risiko für Schimmel, Estrichschäden und Fliesenlockerung.

    🔴 KRITISCH: Verwendung von Standard-Zementfugenmörtel auf dichtem Feinsteinzeug (Gruppe B1a) ist grundsätzlich ungeeignet – nur speziell zugelassene reaktionsharzbasierte Fugen (Epoxid oder PU) oder hochflexible Zementmörtel mit Haftzusätzen sind zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Dokumentation des Mangels mit zeitlich gestaffelten Fotos (Fugen, Grauschleier, Reinigungssituation) ist zwingend zur Sicherung von Gewährleistungsansprüchen innerhalb der 5-Jahres-Frist.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Nachbehandlung mit Versiegelungsmitteln oder Silikon – dies verstärkt die Feuchtigkeitsperre und begünstigt Schimmelbildung im Fugeninneren.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit auswaschenden Fugen bei Ihren Feinsteinzeugfliesen haben. Da die Fugen erst vor 7 Monaten mit Zementmörtel verfugt wurden, ist es wichtig, die Ursache schnell zu finden.

    Mögliche Ursachen für das Auswaschen der Fugen sind:

    • Falsche Verarbeitung des Fugenmörtels: Mischungsverhältnis, Aushärtezeit nicht beachtet.
    • Mangelhafte Qualität des Fugenmörtels: Trotz "wasser- und schmutzabweisend" kann es Qualitätsprobleme geben.
    • Übermäßige Reinigung: Aggressive Reiniger oder zu häufiges Wischen können die Fugen angreifen.
    • Feuchtigkeit: Eindringende Feuchtigkeit unter den Fliesen kann den Mörtel lösen. 🔴

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Schaden (Fotos), kontaktieren Sie den Fachhandel und den Verleger, um die Ursache zu klären und Gewährleistungsansprüche zu prüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem bei der Verwendung von Zementfugenmörtel auf Feinsteinzeugfliesen der Gruppe B1a. Diese Fliesenart ist extrem dicht und saugt kaum Wasser, wodurch der Zementmörtel nicht richtig abbinden und aushärten kann. Die Folge ist eine mangelhafte Festigkeit der Fugen, die sich bei jeder Reinigung auswaschen.

    🔴 Gefahr: Die ständige Auswaschung der Fugen ist ein ernstzunehmender Mangel, der auf einen Verarbeitungsfehler hindeutet. Zementmörtel ist für dichte Feinsteinzeugfliesen oft ungeeignet, da er nicht ausreichend haftet und wasserlöslich bleibt. Dies führt zu einem fortschreitenden Substanzverlust der Fugen und zur dauerhaften Verschmutzung der Fliesenoberfläche durch den ausgeschwemmten Zementschlamm.

    ✅ Zustimmung: Ihre Beobachtung, dass sich die Fugen mit jedem Wischen weiter auswaschen, ist korrekt und typisch für diesen Mangel. Der Grauschleier entsteht durch den feinen Zementstaub, der sich auf der Fliesenoberfläche absetzt und dort festbrennt oder einzieht.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Frage, ob der Fugenmörtel für die Fliesenart und die Nutzungsklasse (Wohnbereich) geeignet war. Für Feinsteinzeug der Gruppe B1a werden in der Regel zementfreie Reaktionsharzfugen (Epoxidharz- oder PU-Fugen) oder spezielle hochflexible Zementmörtel mit Haftzusätzen empfohlen. Die Verwendung eines Standard-Zementmörtels ohne entsprechende Eignung stellt einen klassischen Planungs- oder Ausführungsfehler dar.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen Bausachverständigen oder Fliesenleger-Meister mit der Begutachtung beauftragen. Lassen Sie schriftlich feststellen, dass der verwendete Fugenmörtel nicht für Feinsteinzeug der Gruppe B1a geeignet ist. Dokumentieren Sie den Zustand der Fugen und den Grauschleier mit Fotos. Reichen Sie diese Unterlagen zusammen mit einer Mängelrüge beim Bauunternehmer ein. Da der Mangel innerhalb der ersten 5 Jahre nach Abnahme auftritt, besteht in der Regel ein Anspruch auf Nachbesserung oder Ersatzvornahme im Rahmen der Gewährleistung. Eine Sanierung wird nur durch vollständiges Entfernen der alten Fugen und Neufugung mit einem geeigneten, für Feinsteinzeug zugelassenen Fugenmörtel (vorzugsweise Reaktionsharzfuge) möglich sein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein typisches, aber gravierendes Verlege- und Fugensystemversagen bei Feinsteinzeug: Trotz Verwendung von Zementfuge kommt es innerhalb von nur sieben Monaten zu massivem Auswaschen der Fugen und Grauschleierbildung auf den Fliesenoberflächen — ein klares Indiz für mangelhafte Fugenfestigkeit und unzureichende Verarbeitung.

    🔴 Gefahr: Auswaschende Fugen sind kein rein optisches Problem — sie führen zu Feuchtigkeitseintrag in den Untergrund, erhöhtem Rutschrisiko, Schimmelbildung im Fugenbereich und langfristig zu Lockerung der Fliesen sowie Schäden am Estrich oder der Dämmung.

    ⚠️ Korrektur: Die verwendete "feinfuge" ist kein geeignetes Produkt für Feinsteinzeug in Wohn- und Küchenbereichen — Feinsteinzeug (Gruppe B1a) erfordert grundsätzlich eine hochwertige, flexible, wasserabweisende Epoxid- oder reaktionsharzbasierte Fuge, nicht eine rein zementgebundene Fuge, die bei unzureichender Aushärtung oder falscher Verdünnung extrem wasserempfindlich bleibt.

    ➕ Ergänzung: Die Ursachen liegen wahrscheinlich in einer Kombination aus: unzureichender Fugenabstand (zu eng für Feinsteinzeug), fehlender Fugenausgleich bei unebenen Fliesen, zu hoher Wasseranteil beim Anrühren, ungenügende Trockenzeit vor Erstbelastung, fehlende Fugenversiegelung oder unverträgliche Reinigungsmittel (z. B. säurehaltige oder stark alkalische Putzmittel).

    ❌ Widerspruch: Ein "normaler" Grauschleier nach Reinigung ist kein Zeichen für "Verschmutzung", sondern für aufgelöste Zementbestandteile — dies ist ein eindeutiger Hinweis auf Fugenzerfall, nicht auf mangelnde Sauberkeit.

    ✅ Zustimmung: Der Verdacht auf einen baurechtlich relevanten Mangel ist berechtigt — die Fuge erfüllt nicht die funktionalen Anforderungen an Dauerhaftigkeit, Wasserbeständigkeit und Reinigungsfähigkeit gemäß DINAbk. 18157 und VOBAbk. Teil C, Abschnitt 337.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwesen (z. B. nach DIN 18008 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) zur Dokumentation des Mangels, Ermittlung der Ursache und Erstellung eines Gutachtens — dies ist zwingend erforderlich, um Ihre Gewährleistungs- und Garantieansprüche gegenüber Verleger und Hersteller rechtssicher durchzusetzen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den Mangel als baurechtlich relevanten Verarbeitungsfehler, nicht als normale Verschleißerscheinung.
    • Alle bestätigen: Zementfugenmörtel ist für Feinsteinzeug B1a grundsätzlich ungeeignet, da mangelhafte Haftung und unzureichende Aushärtung auftreten.
    • Alle warnen vor Feuchtigkeitseintrag unter die Fliesen mit Risiko für Schimmel, Estrichschäden und Fliesenlockerung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „mangelhafte Qualität des Mörtels“ als mögliche Ursache – DeepSeek und Qwen widersprechen indirekt: Die Ursache ist primär die falsche Materialwahl, nicht die Produktqualität.
    • GoogleAI sieht „Übermäßige Reinigung“ als potenzielle Ursache – Qwen korrigiert dies explizit: Der Grauschleier ist kein Reinigungsproblem, sondern ein Zeichen für Fugenzerfall.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek konkretisiert die Anforderung an die Fuge: Reaktionsharzfugen (Epoxid/PU) oder spezielle hochflexible Zementmörtel mit Haftzusätzen – nicht „wasserabweisend“-gekennzeichnete Standardprodukte.
    • Qwen ergänzt technische Ursachen: zu enge Fugenbreite, unebene Verlegung, zu hoher Wasseranteil beim Anrühren, fehlende Trockenzeit vor Belastung – und verweist explizit auf DIN 18157 und VOB Teil C, Abschnitt 337.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: Der Grauschleier ist kein Verschmutzungsphänomen, sondern aufgelöste Zementbestandteile → GoogleAI spricht hier allgemein von „Verschmutzung“ ohne diese physikalische Ursache zu benennen → sicherere Einschätzung von Qwen priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die von DeepSeek und Qwen genannte Forderung nach zertifiziertem Bausachverständigen oder Fliesenleger-Meister zur Begutachtung ist einheitlich und bindend – GoogleAI bleibt hier zu vage mit „Fachhandel und Verleger kontaktieren“.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Fachliche Eignung des Fugenmörtels ❌ Widerspruch GoogleAI erwägt Qualitätsmangel – DeepSeek & Qwen einigen sich: Grundsätzliche Ungeeignetheit von Standard-Zementmörtel für B1a-Feinsteinzeug – Konsens zugunsten der sichereren Einschätzung.
    Ursache des Grauschleiers ❌ Widerspruch GoogleAI deutet als „Verschmutzung“ – Qwen & DeepSeek einigen sich: Physischer Zementzerfall durch unzureichende Aushärtung → Konsens: Grauschleier = Mangelindikator.
    Sicherheitsrisiken ✅ Konsens Alle drei Modelle stimmen überein: Feuchtigkeitseintrag, Schimmel, Estrichschäden, Rutschgefahr, langfristige Fliesenlockerung.
    Verfahrensrechtliche Einordnung ✅ Konsens Alle bestätigen: baurechtlich relevanter Mangel, der innerhalb von 5 Jahren nach Abnahme gewährleistungsrechtlich geltend gemacht werden kann.
    Sanierungslösung ⚠️ Abwägung DeepSeek & Qwen fordern vollständiges Entfernen und Neufugung mit Reaktionsharz; GoogleAI bleibt bei allgemeiner „Klärung der Ursache“. Konsens: Nur Neufugung mit zertifiziert geeignetem Produkt (Epoxid/PU) ist dauerhaft tragfähig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bausachverständigen zur Mängeldokumentation und Ursachenanalyse – die Sanierung erfordert in jedem Fall vollständiges Entfernen der alten Fugen und Neufugung mit reaktionsharzbasiertem Fugenmaterial gemäß Herstellerzulassung für Feinsteinzeug B1a.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Feuchtigkeitseintrag unter Fliesen durch poröse Fugen Langfristiger Schaden am Estrich, Schimmelbildung im Fugen- und Untergrundbereich, mögliche gesundheitliche Belastung.
    🔴 Risiko Unzureichende Haftung der Fliesen infolge fehlender Fugenstabilität Lockerung einzelner Fliesen, erhöhte Verletzungsgefahr durch Stolperstellen oder abgebrochene Kanten.
    🔴 Risiko Fehlende Gewährleistungsansprüche durch unzureichende Dokumentation Finanzielle Belastung für komplette Sanierung ohne Anspruch gegenüber Verleger oder Hersteller.
    🔴 Risiko Verwendung ungeeigneter Reinigungsmittel (sauer/alkalisch) Beschleunigter Zementabbau, Grauschleierfestigung, irreversibler Oberflächenschaden an Fliesen und Fugen.
    🔴 Risiko Unzureichende Fugenbreite oder unebene Verlegung Mechanische Überlastung der Fugen bei Belastung, erhöhte Rissbildung, verstärktes Auswaschen.
    ✅ Chance Nachweis eines Planungs- oder Ausführungsfehlers Rechtliche Durchsetzung von Nachbesserung oder Kostenerstattung durch Verleger/Bauunternehmer.
    ✅ Chance Einsatz moderner Reaktionsharzfugen (Epoxid/PU) Dauerhafte, wasser- und schmutzabweisende Fugen mit deutlich verbesserter Lebensdauer und einfacher Reinigung.
    ✅ Chance Zertifizierte Sachverständigenbegutachtung Objektive Grundlage für Schlichtungsverfahren, Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche.
    ✅ Chance Auswahl geeigneter Fliesenleger mit Zertifizierung nach DIN 18157 Vermeidung künftiger Mängel bei Sanierung oder Folgeverlegungen, Vertrauen in fachgerechte Ausführung.
    ✅ Chance Modernisierung der Bodenfläche durch zeitgemäße Fugentechnik Optische Aufwertung, hygienisch einwandfreie Oberfläche, langfristige Wertsteigerung des Objekts.

    Orientierungshilfen

    1. Feuchtigkeitsbelastung sofort stoppen: Verzichten Sie ab sofort auf jegliche Nassreinigung – verwenden Sie nur trockene oder leicht feuchte Mikrofasertücher ohne Reinigungsmittel.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 3 Werktagen einen zertifizierten Bausachverständigen (nach DIN 18008 oder mit Zertifikat „Bausachverständiger für Fliesen“) zur schriftlichen Mängelbegutachtung.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen (Rechnung, Verlegeplan, Herstellerangaben zu Fliesen und Fugenmörtel, Fotos mit Zeitstempel vor und nach Wischen).
    4. Mängelrüge versenden: Formulieren Sie eine schriftliche, datierte Mängelrüge mit Fotobelegen an Verleger und Bauunternehmer – verweisen Sie explizit auf § 13 VOB/B und die 5-Jahres-Gewährleistungsfrist.
    5. Sanierungsvorbereitung: Fordern Sie vom Verleger schriftlich die Zulassung des vorgeschlagenen Fugenmaterials für Feinsteinzeug B1a (z. B. Epoxidfuge nach EN 13888) ein – keine Annahme von „wasserabweisend“-gekennzeichneten Zementmörteln.
    6. Reinigungsprotokoll führen: Notieren Sie bei jeder Reinigung Art, Menge und pH-Wert des Reinigungsmittels – dies dient später als Nachweis, dass die Reinigung nicht Ursache, sondern Symptom des Mangels war.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fugenmörtel
    Fugenmörtel ist eine spezielle Mischung aus Zement, Sand, Wasser und Zusätzen, die verwendet wird, um die Zwischenräume zwischen Fliesen, Platten oder anderen Bauelementen zu füllen. Er dient dazu, die Elemente miteinander zu verbinden, die Stabilität zu erhöhen und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Fugenpulver, Zementmörtel, Epoxidharzmörtel
    Feinsteinzeug
    Feinsteinzeug ist eine keramische Fliese, die bei sehr hohen Temperaturen gebrannt wird und dadurch eine sehr geringe Wasseraufnahme aufweist. Es ist besonders widerstandsfähig gegen Abrieb, Frost und Chemikalien und eignet sich daher für stark beanspruchte Bereiche im Innen- und Außenbereich.
    Verwandte Begriffe: Keramikfliesen, Fliesen, Steingut
    Zementmörtel
    Zementmörtel ist eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser, die als Bindemittel im Bauwesen verwendet wird. Er dient dazu, Steine, Ziegel oder andere Bauelemente miteinander zu verbinden und eine feste, dauerhafte Verbindung herzustellen.
    Verwandte Begriffe: Mörtel, Beton, Estrich
    Baumangel
    Ein Baumangel ist ein Fehler oder eine Abweichung von den vertraglich vereinbarten Leistungen bei der Errichtung oder Instandhaltung eines Bauwerks. Er kann sich auf die Qualität, Funktionalität oder Sicherheit des Gebäudes auswirken und zu Mängelbeseitigungsansprüchen führen.
    Verwandte Begriffe: Sachmangel, Gewährleistung, Bauschaden
    Gewährleistung
    Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung eines Verkäufers oder Handwerkers, für Mängel an einer Ware oder Leistung einzustehen, die bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorhanden waren. Sie gibt dem Käufer oder Auftraggeber das Recht, Nacherfüllung, Minderung oder Schadensersatz zu verlangen.
    Verwandte Begriffe: Garantie, Sachmangel, Mängelbeseitigung
    Wasserabweisend
    Wasserabweisend bedeutet, dass ein Material oder eine Oberfläche die Eigenschaft besitzt, Wasser abzuweisen und das Eindringen von Wasser zu verhindern. Dies wird oft durch spezielle Beschichtungen oder Imprägnierungen erreicht.
    Verwandte Begriffe: Hydrophob, Imprägnierung, Versiegelung
    Schmutzabweisend
    Schmutzabweisend bedeutet, dass eine Oberfläche oder ein Material die Eigenschaft besitzt, Schmutzpartikel weniger stark anzuziehen und leichter zu reinigen zu sein. Dies wird oft durch glatte Oberflächen oder spezielle Beschichtungen erreicht.
    Verwandte Begriffe: Antistatisch, Selbstreinigend, Beschichtung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet "auswaschende Fugen"?
      Auswaschende Fugen bedeuten, dass sich der Fugenmörtel zwischen den Fliesen nach und nach auflöst und herauswäscht. Dies führt zu einer Schwächung der Fugen und kann die Stabilität des Fliesenbelags beeinträchtigen. Zudem können sich Schmutz und Feuchtigkeit leichter ansammeln.
    2. Welche Arten von Fugenmörtel gibt es?
      Es gibt verschiedene Arten von Fugenmörtel, darunter Zementmörtel, Epoxidharzmörtel und Kunstharzmörtel. Zementmörtel ist der am häufigsten verwendete Mörtel für Fliesenarbeiten im Innenbereich. Epoxidharzmörtel ist wasserdicht und chemikalienbeständig und wird oft in Nassbereichen oder in der Industrie eingesetzt.
    3. Wie kann ich die Fugen reinigen, ohne sie zu beschädigen?
      Verwenden Sie milde, pH-neutrale Reiniger und vermeiden Sie aggressive Chemikalien oder Scheuermittel. Wischen Sie die Fugen regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab und verwenden Sie bei Bedarf eine weiche Bürste, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Achten Sie darauf, nicht zu viel Wasser zu verwenden, um ein Eindringen in den Untergrund zu vermeiden.
    4. Was ist der Unterschied zwischen Fugenpulver und Fugenmörtel?
      Fugenpulver ist ein Bestandteil von Fugenmörtel, der mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit angerührt wird, um den gebrauchsfertigen Fugenmörtel zu erhalten. Das Fugenpulver enthält in der Regel Zement, Sand, Farbpigmente und Zusätze, die die Eigenschaften des Mörtels beeinflussen.
    5. Wie lange dauert es, bis Fugenmörtel vollständig ausgehärtet ist?
      Die Aushärtezeit von Fugenmörtel variiert je nach Art des Mörtels und den Umgebungsbedingungen. In der Regel dauert es jedoch 24 bis 72 Stunden, bis der Mörtel ausreichend ausgehärtet ist, um normal belastet zu werden. Die vollständige Aushärtung kann bis zu mehreren Wochen dauern.
    6. Was bedeutet die Bezeichnung "Feinsteinzeug, Gruppe B1 a"?
      Feinsteinzeug ist eine keramische Fliese mit sehr geringer Wasseraufnahme. Die Gruppe B1 a bezieht sich auf die Wasseraufnahme nach EN ISO 10545-3, wobei a für geringe Wasseraufnahme steht.
    7. Was kann ich tun, wenn sich bereits Schimmel auf den Fugen gebildet hat?
      🔴 Bei Schimmelbefall sollten Sie umgehend einen Fachmann hinzuziehen. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und sollte professionell entfernt werden. Vermeiden Sie es, den Schimmel selbst zu entfernen, da dies die Sporen verteilen kann.
    8. Habe ich Gewährleistungsansprüche bei auswaschenden Fugen?
      Ja, wenn die Fugen innerhalb der Gewährleistungsfrist (in der Regel 2 Jahre bei Neubauten) auswaschen und die Ursache auf mangelhafte Materialien oder Verarbeitung zurückzuführen ist, haben Sie Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Handwerker oder Bauträger. Dokumentieren Sie den Schaden und setzen Sie sich umgehend mit den Verantwortlichen in Verbindung.

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  2. Ursache Grauschleier – Zementmörtel oder übermäßige Feuchtigkeit?

    Hallo candy, Zementmörtel ist ein hydraulisch erhärtendes Bindemittel ...
    Hallo candy,
    Zementmörtel ist ein hydraulisch erhärtendes Bindemittel. Das bedeutet z.B. , hat es abgebunden ist es nicht mehr in Wasser löslich. Somit kann der Grauschleier nicht vom Bindemittel Zement herrühren. Sie schreiben aber " ... mit dem alltäglichen wischen ... ". D.h., Sie führen eventuell übermäßig viel Wasser der Fuge zu. Wenn in dem Fugenmörtel Trassmörtel vorhanden ist, wird das im Fugenmörtel gebildete Kalziumhydroxid gebunden. Fehlt dieser Trassmörtel, kann bei "täglichen wischen" infolge dieser Feuchtigkeitszufuhr das Kalziumhydroxid gebunden an die Oberfläche wandern  -  und ist dann sichtbar. Vielleicht handelt es sich bei dem Grauschleier um dieses Kalziumhydroxid und dann könnte fehlender Trassmörtel im Fugenmörtel eine Erklärung sein. Wenn dem so ist hilft wohl nur der Austausch des Fugenmörtels.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
  3. Fugenmörtel – Zementgebunden mit Kunststoffanteilen: Empfehlungen

    habe nochmal die Mörtelbeschreibung gelesen
    Hallo Herr Schwabe,
    zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Habe nun nochmal auf der Mörteltüte nachgelesen.
    Es handelt sich um ein zementgebundenes Produkt, Wasser- und schmutzabweisende, zementäre Fugenmasse mit quarzfreien Füllstoffen und flexibel wirkenden Kunststoffteilen.
    auf der Packung steht der Hinweis, dass empfohlen wird nach dem Verfugen mit hochverdünntem säurehaltigen Reinigungsmittel zu reinigen. Ich glaube dass ist nicht geschehen.
    ich meine zudem festgestellt zu haben dass es unter Anwendung eines ganz normalen Marken allzweckreinigers schlimmer und stärker ist als wenn ich einen (umweltschonenden) Reiniger der nicht flüssig sondern eher eine schmierige und feste Konsistenz (wie Flüssigseife z. B) hat, verwende.
    die 2x als wir mit dem grundreiniger saubergemacht haben, haben wir ordentlich nass gemacht und danach sind die fliesen ja erstmal wunderschön sauber also der grundreiniger scheint den Fugen nichts auszumachen obwohl wir da dann richtig kräftig schrubben.
    Bezüglich des Trassmörtels kann ich auf der Verpackung leider nichts finden.
    Danke nochmal
    • Name:
    • Candy
  4. Reinigung Feinsteinzeug: Säure vs. alkalischer Reiniger – Anleitung

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    Putzen kann jeder, reinigen ist eine Kunst
    Also erst einmal mit einem alkalischen Reiniger geht kein Kalk weg. Dazu benötigt man ein saures Produkt. Aber Achtung, wer Salzsäure (Zementschleierentferner) dazu nutzt ist selber schuld. In der Gebäudereinigung wird seit etlichen Jahren Amidosulfonsäure benutzt, da diese Säure nicht ausdampft und Metalle in Ruhe lässt. Produkte sind im Gebäudereingerhandel zu bekommen. Beispiel Into Energy von Ecolab, Milizid von Dr. Schnell, Tasanit von Tana usw.
    Beispiel: Into Energy in 10 % ger Lösung anmischen. Boden mit Wasser vornässen (weger der Fugen). Überschuss absaugen oder mit Mob aufnehmen. Dann Reinigungsflotte auftragen und mit Bürste leicht den Schmutz lösen. Schmutzflotte aufnehmen und mindestens zwei mal mit klarem Wasser nachspülen um die Säure zu verdünnen (nicht chemisch neitralisieren, gibt Salzauflage).
    Unterhaltsreinigung. Statt Seife oder ähnlichen Unsinn zu benutzen wäre es einfacher mit einem Profiprodukt (Magic Max in einer Dosierung von 0,5 %) und Mikrofaserbezügen die Reinigung durchzuführen.
    Einfacher geht nicht.
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Auswaschende Fugen bei Feinsteinzeug: Ursachen und Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um auswaschende Fugen bei Feinsteinzeug, wobei die Ursachenforschung und geeignete Reinigungsverfahren im Vordergrund stehen. Zementmörtel als Bindemittel wird ebenso thematisiert wie die Rolle von Feuchtigkeit und Reinigern. Abschließend werden Empfehlungen zur korrekten Reinigung und Pflege gegeben, um weitere Schäden zu vermeiden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Reinigung Feinsteinzeug: Säure vs. alkalischer Reiniger – Anleitung ist Vorsicht bei der Verwendung von Salzsäure geboten, da diese Schäden verursachen kann. Amidosulfonsäure wird als sicherere Alternative empfohlen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Fugenmörtel – Zementgebunden mit Kunststoffanteilen: Empfehlungen klärt auf, dass moderne Fugenmörtel oft Kunststoffanteile enthalten, was die Eigenschaften beeinflusst. Es wird empfohlen, die Herstellerangaben genau zu beachten.

    🔴 Risiko: Übermäßige Feuchtigkeitszufuhr kann, wie in Ursache Grauschleier – Zementmörtel oder übermäßige Feuchtigkeit? erläutert, zu einem Grauschleier auf den Fliesen führen. Daher sollte beim Wischen auf die richtige Dosierung geachtet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie zunächst den verwendeten Fugenmörtel auf seine Zusammensetzung und Herstellerangaben. Vermeiden Sie aggressive Reiniger und achten Sie auf eine korrekte Dosierung beim Wischen. Bei Unsicherheiten sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

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