wir haben eine Wohnung in einem Kfw55-Mehrfamilienhaus gekauft, das Haus ist im Moment im Rohbauzustand mit eingebauten Fenstern. Frage nun: im Mauerwerk sind zwischen den ganzen Kalksandsteinblöcken eingeflickte Teile von z.B. nur 5 cm Breite. An einigen dieser Flickstellen kann man durch die Mauer nach draußen sehen, weil zwei bis vier Millimeter Spalt - sprich die Lücke zwischen den Plansteinen und den eingeschobenen Platten ist vierzig cm hoch und eben diese paar Millimeter breit. Ist das technisch in Ordnung weil später noch was dichtendes eingepresst oder eingefüllt wird, oder ist das Pfusch mit einer später auftretenden Wärmebrücke?
Der Bauträger sagt sinngemäß: "Schnauze, wir wissen, was wir tun und vor Übergabe brauchen Sie uns nichts vorzutragen. Sie haben nur das Recht auf ein mängelfreies Werk bei Abnahme, also stören Sie unsere Kreise nicht. "
Klar kann der Kunde nerven, aber statt zu sagen "wir machen das so und so, keine Panik" kommt eine pampige Antwort ... Da der Bauträger bereits die Heizkreisverteiler falsch eingeplant hat (sollte auf einmal als riesen Kasten Aufputz in Flur oder Wohnzimmer) sowie der Wasser/Abwasserschacht aus der Küche in das Bad verlegt wurde, trau ich den Leuten nicht mehr so. Auch wenn Hochtief in der Bauleitung drin ist ...
Ich bräuchte dringend eine Antwort, ob diese Mauerspalten zu Problemen führen: Klar wird das Ganze außen verputzt und kommt eine Dämmschicht drauf. Aber sieht jetzt echt komisch aus. Zudem wurde mehrfach komplett durchgebohrt bei den Dübellöchern für die vorgehängte Fassadenverkleidung aus Steinplatten. Da sind etliche Mordslöcher in der Wand samt Abplatzungen innen.
Viele Grüße,
Robert



