Fenstersturz vs. Türsturz: Materialunterschiede, Tragfähigkeit & Risiken bei Poroton?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung von Fenster- und Türstürzen bei Verwendung von Poroton-Ziegeln, insbesondere im Hinblick auf Tragfähigkeit, Wärmedämmung und die Vermeidung von Wärmebrücken. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, von der Verwendung spezieller Wärmedämmstürze bis hin zur nachträglichen Dämmung bestehender Stürze. Die Wichtigkeit der Statik und des Wärmeschutznachweises wird betont, ebenso wie die Notwendigkeit, Fachleute zu konsultieren. Ein zentraler Punkt ist die Vermeidung von Murks und Bauschäden durch unsachgemäße Ausführung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Fenstersturz vs. Türsturz: Materialunterschiede, Tragfähigkeit & Risiken bei Poroton?
bei unserer gestrigen Baustellenbesichtigung ist uns folgendes aufgefallen:
Die Fensterstürze in der Außenwand sind aus dem gleichen Material wie die Türstürze in der Innenwand. Lediglich die Breite unterscheidet sich. In den Innenänden ist ein ca. 17 cm breiter Sturz verwendet, in den 30er Außenwänden ist ein ca. 17 cm breiter Sturz innen und außen ein ca. 11 cm breiter Sturz eingebaut. zwischen beiden ist ein ca. 2 cm breiter Luftspalt.
Die Stürze bestehen aus Ziegelmaterial (Poroton) und sind mit einem Betonkern gefüllt.
Ist die Verwendung dieser Stürze in einer Außenwand OK oder müssten diese nicht auf der Außenseite gedämmt sein?
Auskunft der Maurer vor Ort "das machen wir immer so"
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unzureichender Wärmeschutz durch 2 cm Luftspalt am Sturz führt zu massiver Wärmebrücke, Tauwasserausfall und Schimmelrisiko – unverzügliche bauphysikalische Prüfung erforderlich.
🔴 KRITISCH: Fehlende statische Bemessung der zweiteiligen Poroton-Stürze mit Betonkern – die Tragfähigkeit ist nicht gesichert, solange keine aktuelle Berechnung durch einen Tragwerksplaner vorliegt.
🔴 KRITISCH: Der Luftspalt ist nicht dauerhaft hinterlüftet oder gedämmt – dies begünstigt Feuchteeintrag in den Betonkern und damit Korrosion der Bewehrung mit langfristigem statischem Versagen.
⚠️ WICHTIG: Die Aussage "das machen wir immer so" ersetzt keine fachliche Nachweisführung – statischer Nachweis, Wärmeschutznachweis nach GEG und Feuchteschutznachweis nach DINAbk. 4108-3 müssen vollständig vorliegen.
⚠️ WICHTIG: Poroton-Stürze in Außenwänden dürfen nicht ohne integrierte Dämmung oder konstruktive Entkopplung eingesetzt werden – eine reine Luftspaltlösung entspricht nicht dem Stand der Technik.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Bedenken bezüglich der Materialgleichheit von Fenster- und Türstürzen haben. Grundsätzlich ist es nicht unüblich, dass für Innen- und Außenwände ähnliche Materialien verwendet werden, jedoch müssen die statischen Anforderungen berücksichtigt werden.
🔴 Gefahr: Ein Sturz trägt die Last des darüberliegenden Mauerwerks ab. Wenn der Sturz nicht ausreichend dimensioniert oder aus dem falschen Material ist, kann es zu Rissen im Mauerwerk oder sogar zum Einsturz kommen.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Statische Berechnung: Liegt eine statische Berechnung vor, die die Tragfähigkeit der Stürze für die jeweilige Belastung (Innenwand vs. Außenwand) nachweist?
- Materialgutachten: Entspricht das verwendete Material den Anforderungen der statischen Berechnung?
- Luftspalt: Ein Luftspalt über dem Sturz kann problematisch sein, da er die Lastverteilung beeinträchtigen kann. Dies sollte von einem Fachmann beurteilt werden.
- Poroton: Bei Stürzen aus Poroton ist besonders auf die Tragfähigkeit zu achten, da dieses Material weniger belastbar sein kann als beispielsweise Stahlbeton.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem Statiker oder einem erfahrenen Maurer begutachten. Dieser kann die Tragfähigkeit der Stürze beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verstärkung empfehlen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Einbau von zweiteiligen Poroton-Ziegelstürzen mit Betonkern in einer 30 cm dicken Außenwand. Die Konstruktion besteht aus einem inneren 17 cm Sturz, einem äußeren 11 cm Sturz und einem 2 cm Luftspalt dazwischen. Diese Bauweise entspricht grundsätzlich dem Stand der Technik für monolithische Außenwände aus Poroton, wobei der Luftspalt als thermische Trennung dient.
✅ Zustimmung: Die Verwendung von Poroton-Stürzen mit Betonkern ist für Außenwände grundsätzlich geeignet. Die zweiteilige Ausführung mit Luftspalt ist eine übliche Konstruktion zur Reduzierung von Wärmebrücken im Sturzbereich.
⚠️ Korrektur: Die Aussage der Maurer "das machen wir immer so" ist fachlich unzureichend. Entscheidend ist nicht die Gewohnheit, sondern die Einhaltung der statischen Erfordernisse und der Wärmeschutznachweis gemäß GEG. Ein 2 cm Luftspalt allein gewährleistet noch keinen ausreichenden Wärmeschutz.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte statische Bemessung. Die Tragfähigkeit des zweiteiligen Sturzes hängt von der lastabtragenden Verbindung der beiden Einzelteile ab. Zudem muss der Luftspalt dauerhaft hinterlüftet oder mit einem geeigneten Dämmmaterial gefüllt sein, um Tauwasserbildung zu vermeiden. Ohne Dämmung im Spalt kann es zu erhöhten Wärmeverlusten und potenziell zu Schimmelbildung im Bereich der Laibung kommen.
🔴 Gefahr: Ein unzureichender Wärmeschutz im Sturzbereich führt zu erhöhten Heizkosten und birgt das Risiko von Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung an der Rauminnenseite. Dies ist besonders kritisch, da der Sturzbereich eine typische Wärmebrücke darstellt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder Energieberater mit der Überprüfung des Wärmeschutznachweises für die Sturzbereiche. Lassen Sie zudem die statische Berechnung der zweiteiligen Stürze durch einen Tragwerksplaner prüfen. Nur so kann die dauerhafte Sicherheit und Energieeffizienz der Konstruktion gewährleistet werden.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der beschriebenen Konstruktion handelt es sich um eine nicht normkonforme Ausführung von Fensterstürzen in einer 30 cm starken Außenwand mit Poroton-Ziegeln und einem zweiteiligen Sturzsystem mit Luftspalt – dies stellt ein erhebliches Risiko für Wärmebrücken, Feuchteschäden und langfristige statische Schwächen dar.
🔴 Gefahr: Der 2 cm breite Luftspalt zwischen innen- und außenseitigem Sturzteil wirkt als thermische und feuchtetechnische Schwachstelle: Er begünstigt Kondensatbildung, Tauwasseranfall und potenziell Schimmelbildung im Bereich des Sturzes – besonders bei unzureichender Luftdichtheit oder fehlender Dampfbremse.
🔴 Gefahr: Die fehlende Wärmedämmung an der Außenseite des Sturzes führt zu einer massiven Wärmebrücke gemäß DIN 4108-2 und VDIAbk. 4100 – die Oberflächentemperatur im Sturzbereich kann unter die Taupunkttemperatur der Raumluft fallen, was zu Bauschäden und gesundheitlichen Risiken führt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "das machen wir immer so" ist keine fachliche Rechtfertigung – die Ausführung widerspricht den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. / GEG), der DIN 4108 (Wärmeschutz) sowie der DIN 1053-1 (Ziegelfestigkeit) und darf nicht als Standard akzeptiert werden.
➕ Ergänzung: Ein normgerechter Poroton-Sturz in Außenwänden erfordert entweder einen durchgehenden, wärmeoptimierten Sturz mit integrierter Dämmung (z. B. Poroton-T 12 oder vergleichbar) oder eine konstruktive Entkopplung mit vollflächiger Außendämmung, die den Sturz thermisch umschließt.
➕ Ergänzung: Die Tragfähigkeit des Sturzes ist zwar durch den Betonkern grundsätzlich gegeben, doch die thermische Schwachstelle beeinträchtigt indirekt die Dauerhaftigkeit: Feuchteeintrag in den Betonkern kann zu Korrosion der Bewehrung und damit zu statischen Risiken führen.
✅ Zustimmung: Die Verwendung von Poroton mit Betonkern als Sturzmaterial ist grundsätzlich zulässig – jedoch nur bei vollständiger Einhaltung der Wärme- und Feuchteschutzanforderungen für Außenbauteile.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Bauingenieur für Bauphysik, um eine bauphysikalische Bewertung und ggf. eine Nachbesserungskonzeption (z. B. nachträgliche Dämmung oder Sturztausch) zu erstellen – eine bloße Abnahme durch den Bauherrn ist hier nicht ausreichend.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die KRITISCHE Gefährdung durch den 2 cm Luftspalt – hinsichtlich Wärmebrücke, Tauwasser, Schimmel und langfristiger statischer Risiken.
- Alle drei Modelle fordern dringend die Prüfung durch einen Fachmann: Statiker/Tragwerksplaner (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) und Bauphysiker/Energieberater (DeepSeek, Qwen).
- Alle drei Modelle lehnen die Aussage "das machen wir immer so" als fachliche Rechtfertigung strikt ab.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht Poroton-Stürze grundsätzlich als möglich an, betont aber die Materialbelastbarkeit – DeepSeek und Qwen heben zusätzlich die bauphysikalische Normkonformität (GEG, DIN 4108-2) als zwingende Voraussetzung hervor.
- DeepSeek bewertet den Luftspalt als "übliche Konstruktion zur Reduzierung von Wärmebrücken", während Qwen diese Ausführung ausdrücklich als "nicht normkonform" und "erhebliches Risiko" einstuft – hier gilt das strengere Urteil von Qwen als sicherere Einschätzung im Sinne des Vorsichtsprinzips.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt den Hinweis auf Korrosionsrisiko im Betonkern durch Feuchteeintrag, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen – entscheidende langfristige Stabilitätsgefahr.
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer dauerhaften Hinterlüftung oder Dämmung des Luftspalts, um Tauwasserbildung zu verhindern – Qwen konkretisiert dies mit dem Hinweis auf fehlende Dampfbremse und Luftdichtheit.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek bezeichnet die zweiteilige Poroton-Sturzkonstruktion mit Luftspalt als "grundsätzlich dem Stand der Technik entsprechend", während Qwen sie als "nicht normkonform" und "erhebliches Risiko" einstuft. Aufgrund der klaren Verletzung der Wärmebrücken-Anforderungen nach DIN 4108-2 und GEG sowie des Schimmelrisikos wird hier die sicherere Einschätzung von Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung: Die Ausführung ist nur dann zulässig, wenn alle drei Nachweise vorliegen: (1) statische Berechnung durch Tragwerksplaner, (2) Wärmeschutznachweis inkl. Wärmebrückenbewertung durch Bauphysiker, (3) Feuchteschutznachweis nach DIN 4108-3 mit detaillierter Tauwasseranalyse – andernfalls ist eine Nachbesserung zwingend erforderlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Tragfähigkeit des zweiteiligen Poroton-Sturzes ⚠️ Abwägung Grundsätzlich möglich mit Betonkern – aber nur bei vorliegender, aktuellen statischer Berechnung durch Tragwerksplaner; ohne Berechnung ist die Tragfähigkeit nicht gesichert. Wärmebrückenrisiko durch 2 cm Luftspalt ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen eine massive Wärmebrücke mit hohem Risiko für Tauwasser, Schimmel und erhöhte Heizkosten – keine Übereinstimmung mit DIN 4108-2 und GEG. Normkonformität der Luftspalt-Lösung ❌ Widerspruch DeepSeek akzeptiert sie als "üblich", GoogleAI bleibt neutral, Qwen lehnt sie als "nicht normkonform" ab – KI-Konsens folgt dem strengeren, sichereren Urteil: ❌ nicht normkonform. Risiko für Betonkern durch Feuchte ✅ Konsens Qwen nennt es explizit, GoogleAI erwähnt Poroton-Materialbelastbarkeit, DeepSeek spricht von Tauwasservermeidung – alle weisen indirekt oder direkt auf Feuchteschäden am Betonkern hin. Fachliche Rechtfertigung "das machen wir immer so" ✅ Konsens Alle drei Modelle verwerfen diese Aussage eindeutig als fachlich unzulässige Begründung – es fehlt jeder normative und berechnete Nachweis. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Abnahme der Stürze vor Vorlage eines vollständigen Nachweis-Pakets: statische Berechnung (Tragwerksplaner), Wärmeschutznachweis inkl. Wärmebrückenbewertung (Bauphysiker) und Feuchteschutznachweis (DIN 4108-3). Bei fehlenden Nachweisen ist eine konstruktive Nachbesserung verpflichtend.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Massive Wärmebrücke durch 2 cm Luftspalt im Sturz Erhebliche Energieverluste, Oberflächentemperaturabsenkung unter Taupunkt → Tauwasserausfall, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung 🔴 Risiko Fehlende statische Bemessung der zweiteiligen Stürze Unbekannte Tragfähigkeit → Rissbildung im Mauerwerk, langfristig Einsturzgefahr, Haftungsrisiko für Bauherrn und Ausführende 🔴 Risiko Feuchteeintrag in Betonkern ohne Dampfbremse oder Dämmung Korrosion der Bewehrung → Verlust der statischen Sicherheit im Laufe der Zeit, schwer nachweisbar, teure Sanierung 🔴 Risiko Fehlender Wärmeschutznachweis nach GEG Verstoß gegen Rechtsvorschrift → Bußgeld, Ablehnung der Bauabnahme, späteres Rückbaugebot bei Sanierung 🔴 Risiko Keine bauphysikalische Planung im Vorfeld Fehlende Koordination zwischen Statik, Wärme- und Feuchteschutz → Kompromisslösungen mit systemischen Schwächen, spätere Sanierungskosten bis zu 5× höher ✅ Chance Nachträgliche Dämmung des Luftspalts mit kapillaraktiven Materialien Kostengünstige, minimalinvasive Sanierungsmöglichkeit mit sofortiger Reduktion der Wärmebrücke und Tauwasserrisiko ✅ Chance Einsatz wärmeoptimierter Sturzsysteme (z. B. Poroton-T 12 mit integrierter Dämmung) Langfristige Energieeinsparung, zukunftssichere GEG-Konformität, höhere Wertbeständigkeit der Immobilie ✅ Chance Interdisziplinäre Abstimmung zwischen Statiker, Bauphysiker und Maurer vor Ausführung Vermeidung von Schnittstellenfehlern, transparente Verantwortung, nachweisbare Qualitätssicherung ✅ Chance Nachweisführung als Nachweis für Fördermittel (z. B. BAFA, KfW) Finanzierungshilfen für energetische Sanierung, ggf. Zuschüsse bis zu 20 % der Kosten ✅ Chance Qualitätsnachweis als Vermarktungsvorteil (Energieeffizienzlabel, Schimmelgarantie) Erhöhte Kauf-/Mietpreise, schnellerer Verkauf, positive Referenz für zukünftige Projekte Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Tragwerksplaner und einen Bauphysiker – beide müssen unabhängig voneinander die Stürze prüfen und schriftliche Nachweise (stat. Berechnung, Wärmeschutznachweis, Tauwasseranalyse) erstellen.
- Messung des Luftspalts dokumentieren: Fotografieren und vermessen Sie den 2 cm Luftspalt an mindestens 5 Stellen (Fenster- und Türstürze) – diese Dokumentation ist Grundlage für die bauphysikalische Bewertung.
- Bestehende Unterlagen anfordern: Sammeln Sie alle verfügbaren Unterlagen: Bauzeichnungen, statische Berechnungen, Lieferantenangaben zu den Poroton-Stürzen, GEG-Nachweis – fehlende Dokumente müssen nachgeliefert werden.
- Dämmung des Luftspalts prüfen lassen: Beauftragen Sie den Bauphysiker mit der Bewertung, ob der Luftspalt nachträglich mit kapillaraktivem, diffusionsoffenem Dämmstoff (z. B. Hanf, Holzfasern) verschlossen werden kann – ohne Luftdichtheitsverletzung.
- Alternativlösung einholen: Fordern Sie beim Poroton-Hersteller oder einem Sturzspezialisten ein Angebot für den Austausch gegen normkonforme, wärmeoptimierte Sturzsysteme (z. B. Poroton-T 12) mit vollständiger CEAbk.-Dokumentation und GEG-Konformitätserklärung an.
- Keine Abnahme vor Vorlage aller Nachweise: Verweigern Sie die Bauabnahme bis alle drei Nachweise (Statik, Wärme, Feuchte) vollständig und unterschrieben vorliegen – dokumentieren Sie dies schriftlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Sturz
- Ein Sturz ist ein Bauelement, das eine Öffnung in einer Wand überspannt und die darüberliegende Last abträgt. Er verhindert das Einstürzen des Mauerwerks über der Öffnung.
Verwandte Begriffe: Fenstersturz, Türsturz, Überlager, Träger. - Poroton
- Poroton ist ein Ziegelmaterial mit hoher Wärmedämmung, das durch das Einbringen von Luftporen in den Ziegelkörper erreicht wird. Es wird häufig für den Bau von Außenwänden verwendet.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Wärmedämmung. - Statik
- Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Kräften und Spannungen in Bauwerken befasst. Ziel ist es, die Standsicherheit und Tragfähigkeit der Bauwerke zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Tragfähigkeit, Lasten, Spannungen. - Luftspalt
- Ein Luftspalt ist ein Hohlraum zwischen zwei Bauteilen. Im Zusammenhang mit Stürzen kann ein Luftspalt die Lastverteilung beeinträchtigen und die Tragfähigkeit des Sturzes verringern.
Verwandte Begriffe: Hohlraum, Hinterlüftung, Wärmebrücke. - Tragfähigkeit
- Die Tragfähigkeit ist die Fähigkeit eines Bauteils, Lasten aufzunehmen und abzutragen, ohne zu versagen. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Bauwerken.
Verwandte Begriffe: Belastung, Festigkeit, Stabilität. - Mauerwerk
- Mauerwerk ist eine Konstruktion aus Steinen, Ziegeln oder anderen Bauelementen, die durch Mörtel miteinander verbunden sind. Es dient zur Errichtung von Wänden und anderen Bauteilen.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Mörtel, Wand. - Außenwand
- Eine Außenwand ist eine Wand, die das Innere eines Gebäudes von der Außenumgebung trennt. Sie muss sowohl statische als auch wärmedämmende Anforderungen erfüllen.
Verwandte Begriffe: Innenwand, Fassade, Dämmung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Sturz?
Ein Sturz ist ein Bauelement, das Öffnungen in Wänden (z.B. für Fenster oder Türen) überspannt und die darüberliegende Last abträgt. Er verhindert, dass das Mauerwerk über der Öffnung einstürzt. - Welche Materialien werden für Stürze verwendet?
Häufig verwendete Materialien sind Stahlbeton, Stahl, Holz oder Ziegel. Die Wahl des Materials hängt von den statischen Anforderungen und der Art des Mauerwerks ab. - Was ist der Unterschied zwischen Fenster- und Türstürzen?
Fensterstürze tragen in der Regel eine geringere Last als Türstürze, da Fensteröffnungen oft kleiner sind und weniger Gewicht auf den Sturz wirkt. Allerdings können Fensterstürze in Außenwänden höheren Belastungen durch Wind und Wetter ausgesetzt sein. - Was bedeutet ein Luftspalt über dem Sturz?
Ein Luftspalt über dem Sturz kann entstehen, wenn der Sturz nicht direkt mit dem darüberliegenden Mauerwerk verbunden ist. Dies kann die Lastverteilung beeinträchtigen und die Tragfähigkeit des Sturzes verringern. - Was ist Poroton?
Poroton ist ein Ziegelmaterial mit hoher Wärmedämmung. Es wird häufig für den Bau von Außenwänden verwendet. Allerdings ist Poroton weniger belastbar als Stahlbeton. - Wie erkenne ich einen mangelhaften Sturz?
Anzeichen für einen mangelhaften Sturz können Risse im Mauerwerk über der Öffnung, Absenkungen oder Verformungen des Sturzes sein. - Was ist eine statische Berechnung?
Eine statische Berechnung ist ein rechnerischer Nachweis, der die Tragfähigkeit eines Bauteils (z.B. eines Sturzes) unter Berücksichtigung der zu erwartenden Lasten belegt. - Wann muss ein Sturz ausgetauscht werden?
Ein Sturz muss ausgetauscht werden, wenn er beschädigt ist, seine Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist oder wenn sich die statischen Anforderungen geändert haben (z.B. durch eine Nutzungsänderung des Gebäudes).
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Informationen zur Beauftragung einer statischen Berechnung. - Poroton-Mauerwerk verstärken
Methoden zur Verstärkung von Poroton-Mauerwerk.
-
Poroton Sturz: Dämmung nachträglich – So geht's richtig!
ganz einfach ...
dann macht der das immer so ... falsch.
andererseits stellt sich die Frage: was ist mit 30 cm? kommt da noch Dämmung drauf?
dann nämlich macht der das immer so ... richtig 🙂 -
Poroton T14: Keine Dämmung nötig? – Expertenmeinungen!
soll so richtig sein?
Hallo,
es werden Poroton T14 Blockziegel mit einem Wärmeleitwert 0,14 verwendet. Diese sind laut Wärmebedarfsnachweis richtig. Eine separate Dämmung ist nicht vorgesehen.
Sollte etwa das ganze Haus zusätzlich gedämmt werden? Was kann ich jetzt am besten noch machen, solange die Decke noch nicht drauf ist -
Statik & Wärmeschutz: Nachweise prüfen – Details im Blick!
das bekommen wir schon ...
lassen sie sich vom Bauunternehmer, Architekten, gu oder wem auch immer Statik und
Wärmeschutznachweis zeigen, da sollte auch was zu den Details drinstehen.
diese Sachen müssten - afaik in jedem Bundesland - vor Baubeginn vorliegen.
wer ihr Vertragspartner dafür is, weiß ich natürlich nicht ... -
Wärmebrücke vermeiden: Sturz-Einbau – Ingenieur befragen!
ich frag nach
OK, dann frag ich nochmals beim Ing. Büro nach die den Wärmeschutznachweis erstellt haben ...
Ich wollt mir hier im Forum "Rückendeckung" holen falls die mir das "Blaue vom Himmel" erzählen. Deswegen meine Frage ob der Einbau der Stürze so möglich ist oder ob man mir da eine Wärmebrücke einbaut. -
🔴 Wärmebrücke: Ziegelsturz vs. T14 – Feuchteproblem droht!
-
Lösung: Sturz dämmen – Styropor-Einbau akzeptabel?
Lösungsvorschlag seitens Bau - akzeptabel?
Habe gerade die Info erhalten das die Innenseite zwischen beiden Stürzen aufgestemmt werden soll um so Dämmung dazwischen zu bringen (Styropor) Das Ganze soll dann so ähnlich aussehen wie "originale" Wärmedämmstürze.
Das heißt von dem 11 und 17 cm breiten Stürzen werden jeweils 2 cm Ziegelmaterial weggenommen und dann durch insgesamt 6 cm Dämmung ersetzt.
Statisch soll es OK sein da die Stürze nur sich selbst und eine Steinreihe tragen müssen, die Last des OGAbk. übernimmt ein "deckengleicher Sturz".
Der k-Wert soll gleich dem eines Fensterrahmens sein, die Zahl habe ich mir leider nicht gemerkt.
Reicht die 6 cm Schicht Styropor aus um die Tauwasserbildung zu verhindern? -
Materialtipp: Wärmedämmstürze – Alternative zum Eigenbau!
Man nehme
die Original Wärmedämmstürze aus der Porotonpalette ... ODER
wenn man das Bestellen verschlafen hat setzt man einen 11,5 cm
Ziegelsturz Außen und einen 11,5 cm Starken Ziegelsturz Innen ... in der Mitte bleibt nun ein Spalt ca. 6-7 cm breit ... SO nun
nimmt man etwas Perimeterdämmung und schneidet diese auf gewünschte Breite/Höhe zurecht und die Länge? na genausolang
wie die Ziegelstürze ... die Dämmung dazwischenlegen drübermauern und fertig!
Die Experten möchte ich sehn die einen Ziegelsturz nachträglich
um 5 cm schmälern ... das kann nur ein Murks werden ich Tipp mal, dass das eine Nacht und Nebel Aktion werden dürfte ... DENN zuschaun darf man da keinen lassen 🙂 -
Sturz verschmälern: Dämmung einsetzen – Machbarkeit prüfen!
Sturz verschmälern
Danke erst einmal für die Informationen!
Ich habe mir die Stürze nochmals angeschaut, es sind innen 17 cm und außen 11 cm, dazwischen sind 2 cm Luft. Nun sollen von den beiden Stürzen ca. 2 cm weggenommen werden, sodass dann 6 cm Luft sind. Diese werden dann mit Dämmung ausgefüllt.
Wenn ich mir die Stürze im Querschnitt anschaue, dann kann ich mir vorstellen das man bis zur ersten Kammer Material weg nimmt, das dürften dann ca. 2 cm sein.
Hauptsache die gehen mit der Flex o.ä. ran und nicht mit einem Meißel! Falls doch dann reicht es mir und ich lass die Stürze gegen die orig. Dämmstürze tauschen! -
🔴 Achtung: Flex am Sturz – Murks und Bruchgefahr!
Ihnen ist auch nicht zu helfen Herr Matthes
Jetzt haben Sie einen konstruktiven Vorschlag von Herrn Thalhammer und Sie wollen immer noch mit der Flex dran. Hören Sie auf mit dem Scheiß. Alles Murks und Bruch.
Schönen Abend
Jupp -
Diskussions-Hinweis: Baulaie verstehen – Antwort verständlich?
Jupp, vielleicht machen wir den Fehler?
Der Fragesteller als Baulaie hat vielleicht die richtige Antwort gar nicht verstanden?
Ich erwische mich selbst oft genug dabei, dass ich Dinge voraussetze, die ein Baulaie gar nicht wissen kann. -
Alternative: Sturz dämmen mit PU – Normgerecht genug?
Lösungsvorschlag: (Falls Stürze nicht mehr einfach austauschbar / Decke bereits drauf)
Sie dämmen die vorhandenen 2 cm mit PU 025.
Ist noch nicht ganz normgerecht, aber allemal ausreichend.
Bauunternehmer gibt ihnen morgen 264,80 € bar auf die Tatze.
(Strafe muss sein)
Sie sind zu zufrieden.
Die Bauphysik ist zufrieden.
Der Bauunternehmer hat für die Zukunft gelernt. -
Mörtel oder Kleber: Wie sind die Steine befestigt?
Jetzt mal eine dumme Frage
sind die Steine gemörtelt oder geklebt? -
Strafarbeit: Flexen vermeiden – Rückbau prüfen!
strafe muss sein ...
und flexen ist e. strafarbeit ... 😉
vermutlich ist ein kompletter Rückbau nicht möglich? -
Lösungssuche: Rückbau schwierig – Akzeptable Dämm-Lösung?
Rückbau + Mörtel
Hallo zusammen,
jetzt wird es ja recht kontrovers!
Also die Stürze sind bekanntermaßen schon drin, und die Decke ist drauf, ein Rückbau wäre für die Baufirma recht schwierig. Nun habe ich hier im Forum nach einer akzeptablen Lösungsmöglichkeit gesucht die bauphysikalisch OK ist und mit vertretbarem Aufwand machbar ist. Die Firma arbeitet ansonsten sehr gut, die Arbeiter sind freundlich und bislang kosteten nachträgliche Änderungswünsche meinerseits nicht den üblichen Aufpreis. Das heißt ich wollte das gute Klima nicht mit zu hohen Forderungen "vermiesen" wenn es auch einfachere Möglichkeiten gibt ...
Das mit dem PU-Schaum klingt doch auch ganz gut!
Die Steine wurden nicht geklebt, sondern konventionell in Mörtel gesetzt.
Übrigens Herr Welschbillig, ist einem denn nicht mehr zu helfen weil man auf Hinweise antwortet und nochmals nachhakt? Soll man denn nur vor lauter Ehrfurcht ja und Amen sagen? Das wäre ja reine Oberlehrermanier ...
Allen anderen DANKE ich recht herzlich -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen IMMER eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fenstersturz & Türsturz: Tragfähigkeit, Dämmung & Risiken bei Poroton
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung von Fenster- und Türstürzen bei Verwendung von Poroton-Ziegeln, insbesondere im Hinblick auf Tragfähigkeit, Wärmedämmung und die Vermeidung von Wärmebrücken. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, von der Verwendung spezieller Wärmedämmstürze bis hin zur nachträglichen Dämmung bestehender Stürze. Die Wichtigkeit der Statik und des Wärmeschutznachweises wird betont, ebenso wie die Notwendigkeit, Fachleute zu konsultieren. Ein zentraler Punkt ist die Vermeidung von Murks und Bauschäden durch unsachgemäße Ausführung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Wärmebrücke: Ziegelsturz vs. T14 – Feuchteproblem droht! wird auf das Risiko von Wärmebrücken bei Verwendung normaler Ziegelstürze in Kombination mit T14 Poroton-Ziegeln hingewiesen, was zu Tauwasserbildung und Feuchtigkeitsproblemen führen kann.
✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Lösung, wenn der Austausch der Stürze nicht mehr möglich ist, wird im Beitrag Alternative: Sturz dämmen mit PU – Normgerecht genug? diskutiert. Hier wird die Dämmung der vorhandenen 2 cm mit PU-Schaum vorgeschlagen, was zwar nicht ganz normgerecht ist, aber dennoch eine Verbesserung darstellen kann.
🔧 Praktische Umsetzung: Im Beitrag Lösung: Sturz dämmen – Styropor-Einbau akzeptabel? wird ein konkreter Lösungsvorschlag präsentiert, bei dem die Innenseite zwischen den Stürzen aufgestemmt und mit Styropor gedämmt wird, um so eine ähnliche Wirkung wie bei originalen Wärmedämmstürzen zu erzielen. Es ist jedoch wichtig, die statische Unbedenklichkeit dieser Maßnahme zu prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich vom Bauunternehmer, Architekten oder einem Statiker die entsprechenden Nachweise (Statik, Wärmeschutz) vorlegen zu lassen, um sicherzustellen, dass die Ausführung den geltenden Normen entspricht. Bei Unsicherheiten sollte man sich nicht scheuen, Fachleute zu konsultieren und alternative Lösungen zu prüfen, wie im Beitrag Wärmebrücke vermeiden: Sturz-Einbau – Ingenieur befragen! empfohlen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Fenstersturz, Türsturz, Poroton, Ziegelsturz". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … Klinkerriemchen, Fassade, Fugen, Wasser, Feuchtigkeit, Sanierung, Bauschaden, Frostschaden, Mörtel, Türsturz …
- … durch die Fugen auch unterhalb des Vordaches durch und tritt am Türsturz aus, tropft herunter (rechts und links von der Tür sieht man, …
- … Fehlende oder mangelhafte Abdichtung: Im Bereich des Türsturzes könnte eine Abdichtung fehlen oder beschädigt sein. …
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