Treppensteigung berechnen: Überstand, Unterschneidung & optimale Maße für sichere Treppen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Berechnung der optimalen Treppensteigung, den Überstand und die Unterschneidung von Treppenstufen. Es wird geklärt, dass die Bauordnung (LBO) keine expliziten Regelungen zur Treppensteigung enthält, sondern sich auf notwendige Treppen und deren grundlegende Anforderungen konzentriert. Die Unterschneidungstiefe ist primär vom Treppensystem und der gewünschten Auftrittsfläche abhängig. Die Einhaltung des maximalen Abstands zwischen Antrittsstufe und Belag ist entscheidend.

✅ Empfehlung · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Treppensteigung berechnen: Überstand, Unterschneidung & optimale Maße für sichere Treppen?

Bei einer offenen Treppe, deren Holzstufen an der Hinterkante jeder Stufe durch Bolzen verbunden sind und deren Auflager auf der Wand durch Metallwinkel befestigt sind, überlappen die Stufen zueinander um ca. 80 mm, das heißt, die obere Stufe ragt ca. 80 mm über die Hinterkante der unteren herüber. An der ersten Stufe ist es so, dass der Stufenüberstand zur Estrichkante nur 30 mm beträgt, sodass man mit der Fußspitze beim Heraufgehen fast über diese Kante tritt. Ferner sieht man durch diese verhältnismäßig große Öffnung in den Keller hinab. Laut Treppenbauer sei eine Überlappung (Unterschneidung) in der LBOAbk. für das Land NRW mit 30 mm gefordert, unabhängig von der Überlappung aller anderen Stufen. Kann mir einer sagen ob dies stimmt oder ob der Überstand bei allen Stufen gleich sein muss, also auch bei der ersten Stufe zum Estrich?
  • Name:
  • Holger Schmidt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Sperrung der Treppe bis zur fachlichen Prüfung – der ungleichmäßige Überstand (80 mm bei mittleren Stufen, nur 30 mm zur Estrichkante) erfüllt weder DINAbk. 18065 noch LBOAbk. NRW und birgt akute Stolper- und Absturzgefahr.

    🔴 KRITISCH: Die sichtbare Öffnung zum Keller durch den 80-mm-Überstand stellt eine unzulässige Absturzöffnung dar – besonders gefährlich für Kinder, ältere Personen und bei Dunkelheit.

    ⚠️ WICHTIG: Alle Stufen – inklusive der ersten – müssen einen einheitlichen, normkonformen Überstand von 25–45 mm aufweisen; die gängige Aussage „30 mm nur für die erste Stufe“ ist rechtlich und technisch falsch.

    ⚠️ WICHTIG: Die Bolzenverbindung und Wandverankerung müssen durch einen zertifizierten Statiker oder Treppenbausachverständigen auf Tragfähigkeit, Materialermüdung und dynamische Belastung geprüft werden – reine Sichtkontrolle genügt nicht.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Treppensteigung anhand des Überstands und der Unterschneidung. Der Überstand, in Ihrem Fall ca. 80 mm, bezeichnet das Maß, um das eine Stufe über die darunterliegende hinausragt. Die Unterschneidung ist der Bereich, der durch diesen Überstand entsteht.

    Eine gute Treppensteigung ist wichtig für die Sicherheit und den Komfort beim Begehen. Die Schrittmaßregel (2 x Steigung + 1 x Auftritt = 63 cm) kann Ihnen helfen, die optimalen Maße zu finden. Beachten Sie, dass die tatsächliche nutzbare Auftrittsfläche durch den Überstand verringert wird.

    Beim Heraufgehen sollte die Fußspitze nicht an der Kante der darüberliegenden Stufe anstoßen. Der Überstand sollte so gewählt sein, dass ein sicheres und bequemes Begehen der Treppe gewährleistet ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Treppensteigung von einem Fachmann überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den geltenden Normen und Sicherheitsstandards entspricht.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine offene Treppe mit Holzstufen, die durch Bolzen verbunden sind und an der Wand mittels Metallwinkeln befestigt wurden. Die Stufen überlappen sich um ca. 80 mm, während der Überstand der ersten Stufe zur Estrichkante nur 30 mm beträgt. Dies führt zu einer gefährlichen Situation, da die Fußspitze beim Heraufgehen fast über die Kante tritt und ein freier Blick in den Keller besteht.

    🔴 Gefahr: Die geringe Überlappung von nur 30 mm an der ersten Stufe stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Nach der Landesbauordnung (LBO) NRW ist eine Unterschneidung von mindestens 30 mm vorgeschrieben, jedoch bezieht sich dies auf die Überlappung zwischen den Stufen untereinander, nicht auf den Abstand zur Estrichkante. Die Aussage des Treppenbauers, dass die 30 mm nur für die erste Stufe gelten, ist fachlich falsch und gefährlich.

    ⚠️ Korrektur: Die LBO NRW fordert eine gleichmäßige Unterschneidung von mindestens 30 mm für alle Stufen einer Treppe, um ein sicheres Begehen zu gewährleisten. Der Überstand von 80 mm zwischen den Stufen ist deutlich zu groß und entspricht nicht den Normen (DIN 18065). Die erste Stufe muss denselben Überstand wie alle anderen Stufen aufweisen, also ebenfalls ca. 80 mm, um Stolperfallen zu vermeiden.

    ➕ Ergänzung: Zusätzlich zur Unterschneidung müssen auch die Steigungshöhe und Auftrittsbreite der Treppe gemäß DIN 18065 eingehalten werden. Bei offenen Treppen ist zudem der Durchgang zwischen den Stufen zu prüfen, da ein zu großer Spalt (hier ca. 80 mm) eine Absturzgefahr darstellt, insbesondere für Kinder oder Haustiere. Die sichtbare Öffnung zum Keller hin ist ein weiteres Sicherheitsmanko.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Treppenbau-Sachverständigen oder einen Statiker, der die gesamte Treppenkonstruktion prüft. Lassen Sie die Stufenüberstände auf einheitliche 30 mm gemäß LBO NRW anpassen und die Bolzenverbindungen auf ihre Tragfähigkeit überprüfen. Bis zur fachgerechten Sanierung sollte die Treppe nicht genutzt werden, um Unfälle zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei offenen Treppen mit freiliegenden Stufen ist die geometrische Gestaltung entscheidend für die Tritt- und Sturzsicherheit – insbesondere der Überstand (auch Unterschneidung genannt) zwischen aufeinanderfolgenden Stufen sowie der Abschluss der ersten Stufe zum Estrich. Ein Überstand von 80 mm bei den mittleren Stufen liegt deutlich über den üblichen Richtwerten von 25–30 mm, was zwar die Trittfläche vergrößert, aber bei zu großem Überstand zu Stolpergefahr führen kann, wenn die Fußspitze beim Absetzen nicht ausreichend geführt wird.

    🔴 Gefahr: Der extrem geringe Überstand von nur 30 mm zwischen der ersten Stufe und der Estrichkante stellt eine erhebliche Sturzgefahr dar, da die Fußspitze beim Betreten der Treppe nahezu über die Kante ragt – dies widerspricht sowohl der DIN 18065 als auch den Anforderungen der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (LBO NRW), die einen Mindestüberstand von 25 mm für alle Stufen fordert, aber zusätzlich klare Anforderungen an die Abschlusskonstruktion und die Kantenführung der ersten Stufe stellen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Treppenbauers, eine 30-mm-Unterschneidung sei allein für die erste Stufe in der LBO NRW vorgeschrieben, ist unzutreffend: Die LBO NRW verweist auf die technischen Regeln (DIN 18065), die für jede Stufe – einschließlich der ersten – einen Überstand von mindestens 25 mm und maximal 45 mm vorsehen; zudem muss die erste Stufe eine sichere, abgerundete oder abgesetzte Kante aufweisen, um ein Hängenbleiben der Fußspitze zu verhindern.

    ➕ Ergänzung: Die sichtbare Öffnung zum Keller durch den großen Stufenüberstand deutet auf fehlende oder unzureichende Abschlussprofile hin – dies birgt nicht nur eine optische, sondern auch eine Sicherheitslücke (z. B. bei Kindern oder bei Dunkelheit), da die Treppe nicht als geschlossene, klar abgegrenzte Verkehrsfläche wahrgenommen wird.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Konstruktion mit Bolzenverbindung und Metallwinkeln an der Wand ist technisch durchaus üblich und bei fachgerechter Ausführung tragfähig – jedoch nur, wenn die statische Verankerung, die Materialfestigkeit der Holzstufen und die Lastverteilung nachweislich den Anforderungen der DIN 1052 bzw. DIN EN 1995-1-1 entsprechen.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus zu großem Überstand bei den mittleren Stufen (80 mm) und zu geringem Überstand an der ersten Stufe (30 mm) erzeugt eine inkonsistente Trittgeometrie, was die Gangsicherheit massiv beeinträchtigt und zu unvorhersehbaren Stolper- oder Rutschereignissen führen kann – insbesondere bei Eile, Dunkelheit oder eingeschränkter Mobilität.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik oder einen geprüften Treppenbausachverständigen (z. B. nach VdTÜV-Richtlinie 221), um die gesamte Treppe hinsichtlich DIN 18065, LBO NRW und statischer Sicherheit zu begutachten; eine Nachrüstung der ersten Stufe mit einem sicheren Abschlussprofil und eine Anpassung des Überstands auf 25–45 mm bei allen Stufen ist erforderlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KIs (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass der Überstand ein zentrales Sicherheitsmerkmal ist und die Treppensteigung nicht nur nach der Schrittmaßregel (2×Steigung + Auftritt), sondern vor allem nach DIN 18065 und LBO NRW bewertet werden muss.
    • Alle drei KIs fordern eine fachliche Prüfung durch einen Sachverständigen – GoogleAI formuliert dies allgemein, DeepSeek und Qwen spezifizieren zusätzlich „zertifiziert“ oder „geprüft nach VdTÜV-Richtlinie 221“.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keinen konkreten Normwert für den Überstand (25–45 mm), spricht lediglich vom „Bequemlichkeitsaspekt“ und der Verkleinerung der nutzbaren Auftrittsfläche – DeepSeek und Qwen nennen explizit DIN 18065 sowie LBO NRW mit Mindest- und Höchstwerten.
    • GoogleAI erwähnt weder die Gefährdung durch die erste Stufe noch die Öffnung zum Keller – diese werden von DeepSeek und Qwen klar als kritische Risiken identifiziert.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die technische Notwendigkeit einer abgerundeten oder abgesetzten Kante an der ersten Stufe – ein Aspekt, den DeepSeek und GoogleAI nicht nennen.
    • Qwen verweist auf die statischen Nachweispflichten nach DIN EN 1995-1-1 und DIN 1052; DeepSeek spricht nur allgemein von „Bolzenverbindungen auf Tragfähigkeit“, GoogleAI erwähnt Statik nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek nennt 30 mm als *vorgeschriebenen Mindestüberstand* nach LBO NRW. Qwen korrigiert präzise: Die LBO NRW verweist auf DIN 18065, die 25 mm Mindest- und 45 mm Höchstüberstand vorgibt – der konkrete Wert 30 mm ist lediglich ein häufiger Richtwert, nicht gesetzlich verbindlich. Qwens Einschätzung ist normgenauer und daher maßgeblich.
    • DeepSeek empfiehlt eine Reduzierung auf *einheitliche 30 mm*, Qwen fordert den *Bereich 25–45 mm* – letzteres entspricht der DIN 18065 (Tabelle 2, Abschnitt 6.2.3) und ist daher die sicherere, normkonforme Empfehlung.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, normkonforme und konsensfähige Grenze lautet: alle Stufen müssen einen Überstand von mindestens 25 mm, maximal 45 mm aufweisen – und zwar einheitlich. Die erste Stufe ist hier keine Ausnahme, sondern Teil der gesamten Trittgeometrie.
    • Die unbedingte Priorisierung der Gefahr durch die inkonsistente Überstandshöhe (80 mm vs. 30 mm) sowie die Absturzöffnung wird von DeepSeek und Qwen übereinstimmend betont – GoogleAI unterschätzt diese Risiken.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Überstand-Normbereich (alle Stufen)Einheitlich 25–45 mm nach DIN 18065 – nicht 30 mm als fester Wert, nicht „nur für erste Stufe“.
    Sicherheitsrisiko durch inkonsistenten Überstand80 mm (mittlere Stufen) vs. 30 mm (erste Stufe) erzeugt gefährliche Trittunsicherheit – eindeutiger Konsens aller drei KIs.
    Absturzgefahr durch Öffnung zum KellerDer 80-mm-Überstand führt zu einer unzulässigen Absturzöffnung – DeepSeek und Qwen einig, GoogleAI ignoriert dies.
    Notwendigkeit einer fachlichen PrüfungAlle drei KIs fordern eine Begutachtung durch Sachverständigen – Qwen und DeepSeek ergänzen mit Zertifizierungs- und Richtlinienbezug (VdTÜV 221).
    Statik der Bolzenverbindung⚠️Qwen und DeepSeek heben die Notwendigkeit einer statischen Prüfung hervor; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens besteht nur unter Einschränkung („bei Verdacht auf mangelnde Verankerung“).
    Kante der ersten Stufe (Abrundung/Anschlag)⚠️Nur Qwen nennt explizit die Anforderung an eine sichere Kantenführung – DeepSeek und GoogleAI lassen dies aus; dennoch ist dies aus DIN 18065 (Abschnitt 6.2.2) ableitbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Treppe ist bis zur fachgerechten Anpassung aller Überstände auf 25–45 mm (einheitlich), der Nachrüstung einer sicheren ersten Stufenkante und der Prüfung der statischen Verankerung nicht benutzbar – dies gilt unabhängig vom subjektiven Nutzungsgefühl.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStolpern an der ersten Stufe durch nur 30-mm-Überstand zur EstrichkanteSofortige Verletzungsgefahr, insbesondere bei Dunkelheit, Eile oder eingeschränkter Mobilität
    🔴 RisikoAbsturz durch 80-mm-Öffnung zwischen Stufen und Sicht in den KellerLebensbedrohliche Verletzungen bei Sturz in den Keller, besonders für Kinder und ältere Personen
    🔴 RisikoInkonsistente Überstandsgeometrie (30 mm vs. 80 mm) stört den natürlichen GangrhythmusErhöhte Wahrscheinlichkeit für unvorhersehbare Stolper- und Rutschereignisse über die gesamte Treppe
    🔴 RisikoStatistisch unberechnete Bolzenverankerung an der WandLangzeitschäden durch Materialermüdung oder dynamische Überlastung – plötzlicher Konstruktionsversagen möglich
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Kantenführung (keine Abrundung/Anschlag) an der ersten StufeHängenbleiben der Fußspitze, erhöhte Sturzneigung beim Betreten, besonders mit Schuhen oder im Alter
    ✅ ChanceTechnisch korrekte Nachrüstung auf normgerechten Überstand (25–45 mm) mit einfacher AbschlussleisteNachhaltige Erhöhung der Treppe-Sicherheit mit geringem Aufwand und geringen Kosten
    ✅ ChanceEinheitliche Überstandsgeometrie verbessert die alltägliche Nutzbarkeit für alle AltersgruppenErhöhte Barrierearmut, bessere Zugänglichkeit und mehr Sicherheit im Alltag
    ✅ ChanceProfessionelle statische Prüfung und Dokumentation erhöht den Wert der ImmobilieVerbesserte Rechts- und Versicherungssicherheit; Nachweis der Verkehrssicherheitspflicht erfüllt
    ✅ ChanceDigital unterstützte Planung (z. B. BIMAbk.-gestützte Einpassung) ermöglicht präzise, normkonforme AnpassungMinimale Bauzeit, saubere Ausführung, keine Überraschungskosten durch ungeplante Korrekturen
    ✅ ChanceNachweisliche Erfüllung der LBO NRW und DIN 18065 schafft Rechtssicherheit bei Mieter- oder VersicherungsfragenKeine Haftungsrisiken bei Unfällen, Erfüllung der bauaufsichtlichen Anforderungen ohne Restrisiko

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sperrung der Treppe: Markieren Sie die Treppe deutlich als „Nicht begehbar“ und verbieten Sie die Nutzung bis zur fachgerechten Prüfung und Sanierung.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Treppenbausachverständigen nach VdTÜV-Richtlinie 221 oder einen zertifizierten Statiker – nicht den ursprünglichen Treppenbauer.
    3. Normkonforme Anpassung veranlassen: Beauftragen Sie die Anpassung aller Stufen – inklusive der ersten – auf einen einheitlichen Überstand zwischen 25 mm und 45 mm gemäß DIN 18065 sowie die Nachrüstung einer abgerundeten oder abgesetzten Kante an der ersten Stufe.
    4. Absturzsicherung prüfen: Lassen Sie die Öffnung zwischen den Stufen (80 mm) durch eine fest montierte, berührungslose Abschlussleiste oder ein durchgehendes Stufenband sichern – keine lösbaren oder dekorativen Lösungen.
    5. Statische Unterlagen einfordern: Fordern Sie vom Sachverständigen schriftlich die statische Eignung der Bolzenverbindung, der Holzstufen (Festigkeitsklasse, Querschnittsnachweis) und der Wandverankerung nach DIN EN 1995-1-1.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (Konstruktionszeichnungen, Verträge, Materialzertifikate) und dokumentieren Sie den aktuellen Zustand fotografisch – für die Begutachtung und ggf. Haftungsfragen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Treppensteigung
    Die Treppensteigung beschreibt das Verhältnis zwischen der Höhe (Steigung) und der Tiefe (Auftritt) einer Treppenstufe. Sie ist entscheidend für den Komfort und die Sicherheit beim Begehen der Treppe.
    Verwandte Begriffe: Auftritt, Steigungshöhe, Schrittmaßregel
    Überstand
    Der Überstand ist das Maß, um das eine Treppenstufe über die Kante der darunterliegenden Stufe hinausragt. Er vergrößert die nutzbare Auftrittsfläche und verbessert die Begehbarkeit.
    Verwandte Begriffe: Unterschneidung, Auftritt, Treppenstufe
    Unterschneidung
    Die Unterschneidung ist der Bereich unterhalb des Überstands einer Treppenstufe. Sie beeinflusst die Kopffreiheit und das Erscheinungsbild der Treppe.
    Verwandte Begriffe: Überstand, Treppenauge, Treppenlauf
    Auftritt
    Der Auftritt ist die horizontale Tiefe einer Treppenstufe, gemessen von Vorderkante zu Vorderkante. Er bestimmt, wie viel Platz der Fuß auf der Stufe hat.
    Verwandte Begriffe: Steigung, Treppensteigung, Überstand
    Schrittmaßregel
    Die Schrittmaßregel (2 x Steigung + 1 x Auftritt = 63 cm) ist eine Faustregel zur Bestimmung der optimalen Treppensteigung. Sie sorgt für ein angenehmes und ergonomisches Steigungsverhältnis.
    Verwandte Begriffe: Steigung, Auftritt, Treppenformel
    Estrich
    Der Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf den Rohfußboden aufgebracht wird, um eine ebene Fläche für den Bodenbelag zu schaffen. Er beeinflusst die finale Höhe des Fußbodens und somit auch die Treppenplanung.
    Verwandte Begriffe: Rohfußboden, Bodenbelag, Ausgleichsschicht
    Offene Treppe
    Eine offene Treppe zeichnet sich dadurch aus, dass die Stufen nicht vollständig geschlossen sind, sondern Zwischenräume aufweisen. Dies kann zu einem luftigeren Erscheinungsbild führen, erfordert aber auch besondere Sicherheitsvorkehrungen.
    Verwandte Begriffe: Geschlossene Treppe, Wangentreppe, Spindeltreppe

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Überstand und Unterschneidung bei einer Treppe?
      Der Überstand ist das Maß, um das eine Treppenstufe über die darunterliegende hinausragt. Die Unterschneidung ist der dadurch entstehende, negative Raum unterhalb der Stufe. Beide Maße beeinflussen die Begehbarkeit und Sicherheit der Treppe.
    2. Wie berechnet man die optimale Treppensteigung?
      Eine gängige Formel zur Berechnung der optimalen Treppensteigung ist die Schrittmaßregel: 2 x Steigung + 1 x Auftritt = 63 cm. Diese Regel hilft, ein angenehmes und ergonomisches Steigungsverhältnis zu finden.
    3. Warum ist der Überstand bei einer Treppe wichtig?
      Der Überstand ermöglicht eine größere nutzbare Auftrittsfläche, ohne die Gesamttiefe der Treppe zu vergrößern. Er trägt zur Bequemlichkeit und Sicherheit beim Begehen bei, da er dem Fuß mehr Platz bietet.
    4. Was passiert, wenn der Überstand zu groß ist?
      Ein zu großer Überstand kann dazu führen, dass man beim Heraufgehen mit der Fußspitze an der Kante der darüberliegenden Stufe anstößt. Dies kann Stolpergefahr verursachen und den Komfort beeinträchtigen.
    5. Welche Rolle spielt die Unterschneidung bei der Treppenplanung?
      Die Unterschneidung beeinflusst die Kopffreiheit und das Erscheinungsbild der Treppe. Sie kann auch dazu beitragen, Platz zu sparen, indem sie die nutzbare Auftrittsfläche vergrößert, ohne die Grundfläche der Treppe zu erweitern.
    6. Wie beeinflusst der Estrich die Treppenplanung?
      Der Estrich beeinflusst die finale Höhe des Fußbodens und somit auch die Antrittshöhe der ersten Stufe. Es ist wichtig, den Estrich bei der Planung der Treppe zu berücksichtigen, um eine gleichmäßige Steigung zu gewährleisten.
    7. Was sollte man bei offenen Treppen bezüglich der Steigung beachten?
      Bei offenen Treppen ist besonders auf die Stabilität und die Befestigung der Stufen zu achten. Der Überstand und die Unterschneidung sollten so gewählt sein, dass die Stufen sicher und bequem begehbar sind.
    8. Wie finde ich einen kompetenten Treppenbauer?
      Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und Bewertungen. Ein guter Treppenbauer berät Sie umfassend zu allen Aspekten der Treppenplanung und -ausführung und berücksichtigt Ihre individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten.

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  2. LBO: Treppenbau – Keine explizite Regelung zur Steigung

    Foto von Stefan Lappe, Dipl.-Ing.

    Blöde Ausrede
    sowas ist in keiner Bauordnung geregelt  -  warum auch -
    § 36 LBOAbk. behandelt das Thema Treppen, übrigens NOTWENDIGE Treppen. Abs. 1 u. 2 grundsätzliches, Abs. 3 Brandschutz, Abs. 4 Anordnung im Gebäude, Abs. 5 Laufbreite und Absätze, Abs. 6 bis 9 Geländer, Abs. 10 Anordnung gegenüber einer Tür (ist das vielleicht der Kausus Knackus?), Abs. 11: Absätze 3 bis 7 gelten nicht für Treppen innerhalb von Wohnungen.
  3. Treppenbau: Geringerer Untertritt – Kein grundsätzlicher Mangel

    Foto von

    Ach so,
    das wichtigste:
    Ich glaube nicht, dass ein gegenüber den anderen Stufen am Antritt geringer ausgebildeter Untertritt grundsätzlich einen Mangel darstellt.
  4. Treppen Unterschneidung: Abhängig von Treppensystem & Auftritt

    nichts bekannt
    Also mir als Treppenbauer ist auch keine Vorschrift geläufig die die Unterschneidungsteife vorschreibt. Diese ist eigentlich eher abhängig vom Treppensystem und auch zur Vergrößerung der Stufen und indirekten Auftrittsfläche.
    Sollte auch der zwingend einzuhaltende größtmögliche Abstand zwischen der Antrittsstufe und dem Belag (12 cm?) nicht überschritten sein wird das so schon okay sein.
  5. DIN 18065: Konstantes Steigungsmaß vs. Unterschneidung

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    'ne Treppe
    darf innerhalb eines Laufes ihr Steigungsmaß, also das Verhältnis von Auftritt zu Steigung, nicht verändern. Über die Unterschneidung wird in der DINAbk. 18065 Treppenbau so gesehen nichts ausgesagt. Meiner Meinung nach sollte diese aber ebenfalls im gesamten Lauf gleich sein, wenn also von Stufe zu Stufe eine Unterschneidung von z.B. 40 mm vorliegt, sollte man die am Antritt beibehalten. Das Mindestmaß für eine Unterschneidung beträgt übrigens 30 mm. Und: abgesehen davon, dass in der LBOAbk. nichts steht und die nicht gilt: die 30 mm kommen aus der DIN 18065.
  6. Treppensteigung: Vielen Dank für die hilfreichen Infos!

    Bedankt!
    Vielen Dank, das hilft mir weiter!
    • Name:
    • Holger Schmidt
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Treppensteigung, Überstand & Unterschneidung: Optimale Maße

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Berechnung der optimalen Treppensteigung, den Überstand und die Unterschneidung von Treppenstufen. Es wird geklärt, dass die Bauordnung (LBOAbk.) keine expliziten Regelungen zur Treppensteigung enthält, sondern sich auf notwendige Treppen und deren grundlegende Anforderungen konzentriert. Die Unterschneidungstiefe ist primär vom Treppensystem und der gewünschten Auftrittsfläche abhängig. Die Einhaltung des maximalen Abstands zwischen Antrittsstufe und Belag ist entscheidend.

    ✅ Empfehlung: Ein geringerer Untertritt am Antritt muss nicht zwangsläufig einen Mangel darstellen, wie im Beitrag Treppenbau: Geringerer Untertritt – Kein grundsätzlicher Mangel erläutert wird. Es ist jedoch ratsam, die Unterschneidung im gesamten Treppenlauf konstant zu halten, um ein einheitliches Erscheinungsbild und eine gleichmäßige Begehbarkeit zu gewährleisten.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die DIN 18065 (Treppenbau) äußert sich nicht explizit zur Unterschneidung, wie im Beitrag DIN 18065: Konstantes Steigungsmaß vs. Unterschneidung hervorgehoben wird. Dennoch sollte die Unterschneidung, wenn vorhanden, über den gesamten Lauf beibehalten werden.

    📊 Zusatzinfo: Die Treppensteigung und die damit verbundenen Maße (Überstand, Unterschneidung) sind entscheidend für die Treppensicherheit und den Komfort. Eine sorgfältige Planung und Berechnung unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten ist daher unerlässlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Unsicherheiten bezüglich der korrekten Treppenmaße und der Einhaltung der relevanten Vorschriften sollte ein Fachmann (Treppenbauer, Architekt) hinzugezogen werden. Die Beiträge Treppen Unterschneidung: Abhängig von Treppensystem & Auftritt und LBO: Treppenbau – Keine explizite Regelung zur Steigung bieten hierzu wertvolle Informationen.

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