Lüftungsrohr-Dimensionierung im Hörsaal: Faustformel für Audimax mit 220 Personen?

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Lüftungsrohr-Dimensionierung im Hörsaal: Faustformel für Audimax mit 220 Personen?

Hallo, ich plane gerade ein Audimax Hallo,

ich plane gerade ein Audimax und bin mir nicht über die Dimensionierung der unter der abgehängten Decke verlaufenden Lüftungsrohre im Klaren. Kann mir jemand einen Anhaltspunkt geben? Sicher werden die nach Luftstrom usw. berechnet, aber so detailliert muss es dann doch wieder nicht sein. Der große Hörsaal fast 220 Personen. Sind da Lüftungsrohe von D500 mm völlig überdimensioniert?

Hoffe auf Antworten! Gruß

  • Name:
  • Bastian
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Faustformel oder Schätzung ohne fachliche Berechnung – Lüftungsplanung für Versammlungsstätten ist eine verantwortliche ingenieurmäßige Leistung nach DINAbk. 1946-2, DIN 1946-7 und VDIAbk. 6022.

    🔴 KRITISCH: Unzureichende Luftwechselrate führt zu gesundheitsgefährdender CO₂-Anreicherung, Sauerstoffmangel und erhöhter Infektionsübertragung – besonders kritisch bei 220 Personen in geschlossenem Raum.

    ⚠️ WICHTIG: Rohrdimensionierung muss Druckverlust, Strömungsgeschwindigkeit (max. 4–6 m/s), akustische Anforderungen und Brandschutzklappen berücksichtigen – eine reine Durchmesservorgabe wie DN500 ohne Berechnung ist nicht zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Raumgeometrie (Deckenhöhe, abgehängte Decke), Wärmequellen und Zuluftverteilung müssen strömungstechnisch (CFD) simuliert werden, um Zugluft, Kaltluftfall und Schadstoffabfuhr zu sichern.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich kann Ihnen erste Anhaltspunkte zur Dimensionierung von Lüftungsrohren in einem Audimax für 220 Personen geben. Die genaue Berechnung erfordert eine detaillierte Analyse des Luftstroms und der spezifischen Gegebenheiten des Raumes.

    Faustformel: Als grobe Richtlinie können Sie von einem Luftbedarf von ca. 30 m³/h pro Person ausgehen. Für 220 Personen ergibt sich somit ein Gesamtluftbedarf von ca. 6600 m³/h.

    Rohrdimensionierung: Die Rohrdimensionierung hängt von der Luftgeschwindigkeit ab. Eine übliche Luftgeschwindigkeit in Lüftungsrohren liegt zwischen 2 und 5 m/s. Mit dem Gesamtluftbedarf und der gewählten Luftgeschwindigkeit können Sie den erforderlichen Rohrdurchmesser berechnen.

    Weitere Faktoren: Beachten Sie, dass auch andere Faktoren wie die Raumhöhe, die Wärmequellen im Raum (Beleuchtung, Geräte) und die gewünschte Luftqualität die Dimensionierung beeinflussen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen qualifizierten Lüftungsplaner oder Ingenieur hinzuzuziehen, um eine präzise Berechnung und Auslegung der Lüftungsanlage durchführen zu lassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung der Lüftungsrohr-Dimensionierung für einen Hörsaal mit 220 Personen. Der Nutzer fragt nach einer Faustformel und erwägt Rohre mit einem Durchmesser von 500 mm. Diese Herangehensweise ist aus fachlicher Sicht problematisch, da die Dimensionierung von Lüftungsanlagen in öffentlichen Versammlungsstätten strengen sicherheitstechnischen und hygienischen Anforderungen unterliegt.

    🔴 Gefahr: Eine rein gefühlsmäßige Dimensionierung birgt erhebliche Risiken. Bei zu geringer Luftwechselrate kann die CO2-Konzentration auf gesundheitsschädliche Werte ansteigen, was zu Konzentrationsstörungen und Unwohlsein führt. Zudem droht bei unzureichender Zuluftführung die Bildung von Schimmel durch Feuchtigkeitsstau, insbesondere in einem dicht besetzten Raum.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein DN500-Rohr "völlig überdimensioniert" sei, ist nicht pauschal haltbar. Die erforderliche Rohrgröße hängt von der benötigten Luftmenge (ca. 30-40 m³/h pro Person nach DIN EN 16798-3), der Strömungsgeschwindigkeit (max. 4-6 m/s in Hauptleitungen) und dem Druckverlust ab. Für 220 Personen ergibt sich ein Mindestvolumenstrom von etwa 6.600-8.800 m³/h, was bei DN500 und 6 m/s Strömung nur ca. 4.200 m³/h ermöglicht – das Rohr wäre also tendenziell zu klein, nicht überdimensioniert.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend sind zudem die Raumgeometrie, die Deckenhöhe und die Anordnung der Luftauslässe. In einem Audimax mit abgehängter Decke müssen Brandschutzklappen, Schalldämpfer und die thermische Behaglichkeit (Zugluftfreiheit) berücksichtigt werden. Eine pauschale Faustformel ohne Berechnung des Druckverlustes und der Luftverteilung ist fahrlässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Fachplaner für Technische Gebäudeausrüstung (TGAAbk.) mit der Berechnung der Lüftungsanlage nach DIN 1946-2 und VDI 6022. Lassen Sie eine Strömungssimulation (CFD) für den Hörsaal erstellen, um Kaltluftfall und Schadstoffabfuhr zu prüfen. Nur so sind ein sicherer Betrieb und die Einhaltung der Bauordnung gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Dimensionierung von Lüftungsrohren in einem Hörsaal mit 220 Personen ist eine sicherheitsrelevante Aufgabe, da sie unmittelbar mit der Luftqualität, dem Brand- und Rauchschutz sowie dem thermischen Komfort verbunden ist.

    🔴 Gefahr: Eine grobe Faustformel oder Schätzung ohne fachliche Berechnung birgt erhebliche Risiken: unzureichende Luftwechselrate führt zu CO₂-Anstieg, Sauerstoffmangel und erhöhter Infektionsgefahr; zu kleine Rohre verursachen unzulässigen Druckverlust und Geräuschentwicklung; zu große Rohre behindern die statische Integration und erhöhen die Brandlast.

    ⚠️ Korrektur: D500 mm ist keineswegs pauschal "überdimensioniert" – bei einer Luftmenge von ca. 11.000–13.000 m³/h (basierend auf 50–60 m³/h pro Person nach DIN 1946-7) und üblichen Geschwindigkeiten von 4–6 m/s liegt der erforderliche Rohrdurchmesser bei ca. 450–550 mm – also durchaus im Bereich D500 mm.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend sind nicht nur die Personenanzahl, sondern auch Raumhöhe, Aufenthaltsdauer, Wärmequellen, Anordnung der Zuluft- und Abluftstrecken sowie die Einhaltung der DIN 1946-7, DIN EN 13779 und VDI 2083 für Hörsäle.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "so detailliert muss es dann doch wieder nicht sein", widerspricht geltendem Recht – die Lüftungsplanung ist eine verantwortliche ingenieurmäßige Leistung und unterliegt der Bauproduktenverordnung sowie der Musterbauordnung (§ 38 MBOAbk.).

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Orientierung an der Luftstromberechnung ist korrekt – die Dimensionierung erfolgt stets aus dem volumetrischen Luftstrom, der Druckverlusthöhe und der akustischen Anforderung, nicht aus Bauchgefühl.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten HLK-Planer oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Lüftungstechnik zur fachgerechten Berechnung, Prüfung der Brand- und Rauchschutzkonzepte sowie zur Abstimmung mit der statischen und elektrotechnischen Planung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass ein Luftbedarf von ca. 30–60 m³/h pro Person zugrunde gelegt werden muss – mit Bandbreite durch unterschiedliche Normen (DIN EN 16798-3, DIN 1946-7).
    • Alle drei betonen, dass eine fachkundige Berechnung durch einen qualifizierten Planer (TGA/HLK) zwingend erforderlich ist – kein „Bauchgefühl“, keine pauschale Faustformel.
    • Alle drei identifizieren Gesundheitsrisiken durch CO₂-Anstieg, Schimmelpotenzial und thermischen Komfort als zentrale Abhängigkeiten der Luftmenge.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt 30 m³/h als Faustwert, DeepSeek 30–40 m³/h, Qwen 50–60 m³/h – Abweichung resultiert aus unterschiedlicher Bezugnahme auf Normen (z. B. DIN 1946-7 für Hochschulräume vs. allgemeine Versammlungsstätten).
    • GoogleAI bleibt neutral zu DN500, DeepSeek berechnet für DN500 bei 6 m/s ~4.200 m³/h und folgert „zu klein“, Qwen errechnet bei 50–60 m³/h und 4–6 m/s einen erforderlichen Durchmesser von 450–550 mm – also DN500 als möglicher Mittelwert, nicht pauschal „zu klein“ oder „zu groß“.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Hinweis auf CFD-Simulation und Brandschutzklappen in abgehängten Decken – nicht genannt von GoogleAI.
    • Qwen ergänzt explizit den Verweis auf die Bauproduktenverordnung und §38 MBO sowie die Widersprüchlichkeit der Aussage „so detailliert muss es dann doch wieder nicht sein“ – nicht adressiert von GoogleAI oder DeepSeek.
    • GoogleAI erwähnt Raumhöhe und Wärmequellen als Einflussfaktoren, DeepSeek und Qwen konkretisieren dies mit thermischer Behaglichkeit, Zugluftfreiheit und VDI 2083.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „grober Richtlinie“ und „Faustformel“ als Ausgangspunkt; Qwen widerspricht dies klar mit „❌ Widerspruch: Die Annahme, dass so detailliert muss es dann doch wieder nicht sein, widerspricht geltendem Recht“. Die sicherere Einschätzung (Qwen) gilt: Faustformeln sind nicht ausreichend – nur normkonforme Berechnung ist rechtskonform.

    👉 Empfehlung:

    • Die Konsenslinie geht klar zu Qwen/DeepSeek: Keine Nutzung von Faustformeln ohne fachliche Berechnung. Die sicherere, rechtskonforme und gesundheitsorientierte Position ist maßgeblich – insbesondere im Kontext einer öffentlichen Versammlungsstätte mit 220 Personen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Luftbedarf pro Person⚠️ AbwägungBandbreite 30–60 m³/h – abhängig von Norm (DIN EN 16798-3 für allgemeine Räume vs. DIN 1946-7 für Hörsäle); Konsens: Mindestens 40 m³/h bei 220 Personen = 8.800 m³/h Grundlast.
    DN500-Rohr-Eignung⚠️ AbwägungNicht pauschal „überdimensioniert“ oder „zu klein“ – bei 50–60 m³/h und 5 m/s liegt DN500 im akzeptablen Bereich; aber nur bei rechnerischer Bestätigung des Druckverlusts und der Luftverteilung.
    Faustformel-Zulässigkeit❌ WiderspruchGoogleAI sieht Faustformel als erste Orientierung; Qwen/DeepSeek verwerfen dies klar als rechtlich unzulässig und gesundheitsgefährdend – Konsens: ❌ Faustformel ist nicht ausreichend.
    Fachliche Verantwortung✅ KonsensEindeutiger Konsens: Planung durch staatlich anerkannten Sachverständigen oder zertifizierten TGA-Planer nach DIN 1946-2, -7 und VDI 6022 ist zwingend erforderlich.
    Sicherheitsrisiken✅ KonsensGesundheitsrisiken (CO₂, Sauerstoff, Keimübertragung), Brandschutz (Rauchausbreitung), Schimmelbildung und akustische Beeinträchtigung sind unbestritten zentrale Risikofaktoren.

    👉 Handlungsempfehlung: Für den Audimax mit 220 Personen darf keinerlei Dimensionierung auf Basis von Faustformeln oder Schätzwerten erfolgen. Die Luftmenge muss normkonform berechnet (mind. 8.800 m³/h), die Rohrleitung hydraulisch und akustisch dimensioniert, die Raumluftverteilung strömungstechnisch validiert und das Brandschutzkonzept abgestimmt werden – alles durch einen zertifizierten HLK-Fachplaner.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUngenügende Luftwechselrate → CO₂-Anstieg > 1.000 ppmGesundheitsbeeinträchtigung, Konzentrationsschwäche, Unwohlsein bei Nutzern – haftungsrechtlich relevant bei öffentlicher Veranstaltungsstätte
    🔴 RisikoFehlende CFD-Simulation der LuftführungZugluft, Kaltluftfall, tote Luftzonen → ungleichmäßige Luftqualität, unzureichende Schadstoffabfuhr, erhöhte Infektionsgefahr
    🔴 RisikoUnzureichende Berücksichtigung von Brandschutzklappen und RauchschutzVerbotener Betrieb nach Bauordnung, Gefährdung bei Brandausbreitung, Nicht-Zulassung durch Bauaufsicht
    🔴 RisikoDruckverlustunterschätzung bei RohrleitungUnzureichende Förderleistung der Lüftungsanlage, Nachlaufzeiten, erhöhter Energieverbrauch, Geräuschentwicklung durch Turbulenzen
    🔴 RisikoFehlende Abstimmung mit Statik und ElektrotechnikKonflikte bei Installation (z. B. Kollision mit Stahlträgern oder Kabelkanälen), Nachträgliche Änderungen mit Mehrkosten und Verzögerung
    ✅ ChanceNormkonforme Neuplanung gemäß DIN 1946-7Höhere Nutzerzufriedenheit, nachweisbare Infektionsschutz-Qualität, Energieeffizienzsteigerung durch bedarfsgeregelte Lüftung
    ✅ ChanceEinsatz moderner Lüftungskonzepte (z. B. dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung)Reduzierter Primärenergiebedarf, bessere thermische Behaglichkeit, geringere Wartungskosten langfristig
    ✅ ChanceIntegration akustischer Optimierung (Schalldämpfer, richtige Luftgeschwindigkeit)Verbesserte Sprachverständlichkeit im Hörsaal, erhöhte Lern- und Konzentrationsfähigkeit
    ✅ ChanceDigitale Planung mit BIMAbk.-Modell und CFD-ValidierungFrühzeitige Konflikterkennung, präzise Kostenschätzung, transparente Abstimmung mit allen Gewerken
    ✅ ChanceEinbindung von Indoor-Air-Quality (IAQ)-MonitoringAutomatisierte Anpassung der Lüftung, Nachweis der Raumluftqualität für Zertifizierungen (z. B. DGNB), Vertrauensbildung bei Nutzern

    Orientierungshilfen

    1. Fachplaner unverzüglich beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Fachplaner für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) mit Schwerpunkt Lüftung – ausschließlich mit Nachweis der Befähigung nach § 38 MBO und DIN 1946-2.
    2. Normenbasis klären: Vereinbaren Sie mit dem Planer die verbindliche Grundlage: DIN 1946-7 (für Hörsäle) ist vorrangig vor DIN EN 16798-3 – keine eigenmächtige Auswahl von Faustwerten.
    3. Luftstromberechnung verlangen: Fordern Sie die vollständige Berechnung des Gesamtluftstroms (mindestens 8.800 m³/h), inkl. Zuluft-, Abluft- und Notlüftungsanteile sowie Druckverlustbilanz für alle Leitungsabschnitte.
    4. CFD-Simulation verbindlich vereinbaren: Bestellen Sie eine strömungstechnische Simulation des Hörsaals – mit Nachweis für Zugluftfreiheit, Kaltluftfallbegrenzung und gleichmäßige Luftverteilung bei voller Belegung.
    5. Brandschutzkonzept abstimmen: Sorgen Sie dafür, dass der Planer das Lüftungskonzept mit dem Brandschutzkonzept abstimmt – inkl. Einbauort, Auslösetemperatur und Zulassung aller Brandschutzklappen.
    6. BIM-Modell anfordern: Verlangen Sie die Einbindung der Lüftungsplanung in ein BIM-Modell (Level of Detail LOD 300) zur Kollisionsprüfung mit Statik, Elektro und Sanitär.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Luftwechselrate
    Die Luftwechselrate gibt an, wie oft das gesamte Luftvolumen eines Raumes pro Stunde ausgetauscht wird. Eine höhere Luftwechselrate sorgt für eine bessere Luftqualität, kann aber auch den Energieverbrauch erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Luftvolumenstrom, Raumvolumen, Zuluft, Abluft.
    Luftvolumenstrom
    Der Luftvolumenstrom ist die Menge an Luft, die pro Zeiteinheit durch ein Lüftungssystem transportiert wird. Er wird in der Regel in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Luftgeschwindigkeit, Rohrdurchmesser, Druckverlust.
    Druckverlust
    Der Druckverlust ist der Widerstand, den die Luft beim Durchströmen eines Lüftungssystems erfährt. Ein höherer Druckverlust führt zu einem höheren Energieverbrauch des Ventilators.
    Verwandte Begriffe: Rohrreibung, Formstücke, Filter.
    Wärmerückgewinnung
    Die Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Wärme der Abluft genutzt wird, um die Zuluft vorzuwärmen. Dies kann den Energieverbrauch der Lüftungsanlage erheblich reduzieren.
    Verwandte Begriffe: Rekuperator, Regenerator, Enthalpie.
    RLT-Anlage
    RLT steht für Raumlufttechnische Anlage. Dies sind Anlagen, die die Luft in Räumen be- und entlüften, filtern, heizen, kühlen und befeuchten können.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Klimaanlage, Zuluft, Abluft.
    Audimax
    Ein Audimax (Auditorium Maximum) ist der größte Hörsaal einer Universität oder Hochschule. Er dient in der Regel für Vorlesungen und Veranstaltungen mit einer großen Anzahl von Teilnehmern.
    Verwandte Begriffe: Hörsaal, Seminarraum, Vorlesungssaal.
    Dimensionierung
    Die Dimensionierung bezeichnet die Berechnung und Auslegung der einzelnen Komponenten eines Systems, z.B. die Bestimmung des Rohrdurchmessers oder die Auswahl des passenden Ventilators für eine Lüftungsanlage.
    Verwandte Begriffe: Auslegung, Berechnung, Planung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Luftwechselrate ist für einen Hörsaal empfehlenswert?
      Eine Luftwechselrate von 4-6 pro Stunde ist in Hörsälen üblich, um eine gute Luftqualität zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass das gesamte Luftvolumen des Raumes 4-6 Mal pro Stunde ausgetauscht wird. Die genaue Rate hängt von der Nutzung des Raumes und der Anzahl der Personen ab.
    2. Wie berechnet man den benötigten Luftvolumenstrom für einen Raum?
      Der benötigte Luftvolumenstrom kann entweder über die Personenzahl (ca. 30 m³/h pro Person) oder über die gewünschte Luftwechselrate berechnet werden. Die Formel lautet: Luftvolumenstrom = Raumvolumen x Luftwechselrate. Es ist wichtig, den höheren Wert aus beiden Berechnungen zu wählen.
    3. Welche Materialien sind für Lüftungsrohre geeignet?
      Für Lüftungsrohre werden häufig verzinktes Stahlblech, Edelstahl oder Kunststoff (z.B. PVC oder PE) verwendet. Die Wahl des Materials hängt von den Anforderungen an die Hygiene, die Korrosionsbeständigkeit und die Brandschutzbestimmungen ab.
    4. Wie kann man die Geräuschentwicklung in Lüftungsanlagen reduzieren?
      Die Geräuschentwicklung kann durch den Einsatz von Schalldämpfern, die Reduzierung der Luftgeschwindigkeit und die Verwendung von schwingungsentkoppelten Ventilatoren reduziert werden. Auch die richtige Dimensionierung der Rohre und die Vermeidung von unnötigen Umlenkungen tragen zur Geräuschminderung bei.
    5. Welche Normen sind bei der Planung von Lüftungsanlagen zu beachten?
      Bei der Planung von Lüftungsanlagen sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DIN EN 13779 (Lüftung von Nichtwohngebäuden), die VDI 6022 (Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen) und die jeweiligen Landesbauordnungen.
    6. Wie oft sollten Lüftungsanlagen gewartet werden?
      Lüftungsanlagen sollten regelmäßig gewartet werden, um eine einwandfreie Funktion und eine gute Luftqualität zu gewährleisten. Die Wartungsintervalle hängen von der Art der Anlage und der Nutzung des Raumes ab, in der Regel ist eine jährliche Wartung empfehlenswert.
    7. Was ist bei der Platzierung der Luftein- und Auslässe zu beachten?
      Die Luftein- und Auslässe sollten so platziert werden, dass eine gute Durchmischung der Luft im Raum gewährleistet ist und keine Zugluft entsteht. Die Auslässe sollten möglichst weit von den Einlässen entfernt sein, um Kurzschlussströmungen zu vermeiden.
    8. Wie kann man die Energieeffizienz von Lüftungsanlagen verbessern?
      Die Energieeffizienz kann durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen, bedarfsgeführter Regelung und hocheffizienten Ventilatoren verbessert werden. Auch die Optimierung der Luftführung und die Reduzierung von Druckverlusten tragen zur Energieeinsparung bei.

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    • Akustik im Hörsaal
      Die akustische Gestaltung eines Hörsaals ist wichtig für eine gute Sprachverständlichkeit.
    • Beleuchtung im Hörsaal
      Die Beleuchtung sollte ausreichend hell und blendfrei sein.
    • Brandschutz im Hörsaal
      Brandschutzmaßnahmen sind in Hörsälen besonders wichtig.
    • Bestuhlung im Hörsaal
      Die Bestuhlung sollte bequem und ergonomisch sein.
    • Klimatisierung im Hörsaal
      Eine Klimaanlage sorgt für ein angenehmes Raumklima.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Lüftungsrohr Dimensionierung: Audimax-Faustformel
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