Diese Suchbegriffe sind im Text markiert: Dränagewasser

Keller trockenlegen: Drainage sinnvoll? Kosten, Risiken & Alternativen für Altbau
BAU-Forum: Keller

Keller trockenlegen: Drainage sinnvoll? Kosten, Risiken & Alternativen für Altbau

Hallo, ich weiß zum Thema ist schon viel geschrieben wurden, trotzdem habe ich eine Frage zur Trockenlegung meines Hauses. Es ist ein Altbau 1965 und ist unterkellert. Die Wände sind aus Ziegeln. Da der Putz an einigen Stellen der Außenwände abgeplatzt und versalzt ist, möchte ich den Keller vertikal abdichten (horizontale Sperren sind vorhanden und funktionieren). Es ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung vorgesehen, mit einer Noppenbahn als Schutzschicht und eigentlich eine Dränage. In meinem Wohngebiet ist der Anschluss von Dränagen an die öffentliche Kanalisation aber grundsätzlich untersagt, eine Vorflut, Sickermulde o.ä. gibt es nicht bzw. ist auf Grund der Grundstückslage auch nicht herzustellen. Der anstehende Boden ist bindig (Lehm und Ton), der Grundwasserstand liegt weit unter Kellersohle (direkt neben dem Haus ist ein Abwasserschacht, der ist 4,60 m tief und komplett trocken, keine Feuchtigkeit an Fugen o.ä.). Das eindringende Wasser an den Außenwänden ist auch m.E. kein drückendes Wasser, es läuft also nicht aus den Wänden. Es ist vielmehr durchdringende Bodenfeuchtigkeit, da keine vertikale Abdichtung vorhanden ist. Ich weiß nun nicht, ob ich überhaupt eine Dränage verlegen sollte, da ich nicht weiß wohin mit dem Wasser. Ich könnte höchstens eine mit Kies verfüllte Sickergrube herstellen und das Dränagewasser dort einleiten, aber bringt das was? Die läuft doch bei Regen voll und wohin soll das Wasser versickern, bei den anstehenden, bindigen Böden? Vielen Dank schon mal im Voraus für die Antworten.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Bei Arbeiten im Erdreich können Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser) beschädigt werden. Vor Beginn der Arbeiten Leitungspläne einholen.

    🔴 Gefahr: Bei älteren Bitumenabdichtungen kann Asbest enthalten sein. Vor Beginn der Arbeiten eine Materialprobe untersuchen lassen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Frage zur Drainage für einen Altbaukeller als relevant, da Feuchtigkeitsschäden in Altbauten häufig vorkommen. Eine Drainage kann eine sinnvolle Maßnahme sein, um den Keller langfristig trocken zu halten. Allerdings sollte vorab eine gründliche Analyse der Ursachen für die Feuchtigkeit durchgeführt werden.

    Mögliche Ursachen für Feuchtigkeit im Keller:

    • Bodenfeuchtigkeit: Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich.
    • Seitlich eindringendes Wasser: Aufgrund mangelnder oder beschädigter Abdichtung.
    • Kondensation: Durch unzureichende Belüftung.

    Vorgehensweise zur Trockenlegung:

    1. Analyse: Ursachenforschung durch einen Fachmann (Baugutachter, Architekt).
    2. Abdichtung: Außenabdichtung mit Bitumendickbeschichtung und Noppenbahn.
    3. Drainage: Verlegung einer Drainageleitung zur Ableitung des Wassers.
    4. Innenabdichtung: Bei Bedarf Innensanierung mit Sanierputz.

    Wichtige Aspekte bei der Drainage:

    • Grundstückslage: Berücksichtigung der Hanglage und des Grundwasserstandes.
    • Bodenbeschaffenheit: Lehm- oder Tonböden erfordern besondere Maßnahmen.
    • Anschluss: Korrekter Anschluss der Drainage an die Kanalisation, Vorflut oder Sickermulde.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung der Drainage kann zu Schäden am Gebäude führen, z.B. durch Absenkung des Grundwasserspiegels oder Verstopfung der Drainageleitung.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, vor der Durchführung von Maßnahmen zur Trockenlegung einen Fachmann (Baugutachter, Architekt) zu konsultieren, um die Ursachen der Feuchtigkeit zu ermitteln und ein geeignetes Sanierungskonzept zu erstellen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht aus Drainagerohren, die in einem Kiesbett verlegt werden. Das Wasser wird über die Rohre abgeleitet, um zu verhindern, dass es in den Keller eindringt.
    Verwandte Begriffe: Sickermulde, Vorflut, Dränagewasser
    Bitumendickbeschichtung
    Eine Bitumendickbeschichtung ist eine wasserdichte Schicht, die auf die Kellerwand aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Bitumen und verschiedenen Zusätzen, die sie widerstandsfähiger machen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Noppenbahn, Horizontalsperre
    Noppenbahn
    Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn, die zum Schutz der Abdichtung an der Kellerwand angebracht wird. Sie dient dazu, das Wasser abzuleiten und die Abdichtung vor Beschädigungen zu schützen. Die Noppen bilden einen Zwischenraum, der die Belüftung der Wand ermöglicht.
    Verwandte Begriffe: Schutzschicht, Abdichtung, Drainage
    Bodenfeuchtigkeit
    Bodenfeuchtigkeit ist die Feuchtigkeit, die im Erdreich vorhanden ist. Sie kann durch kapillar aufsteigendes Wasser in den Keller gelangen. Die Menge der Bodenfeuchtigkeit hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem Grundwasserstand ab.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Kapillarwirkung, Feuchtigkeit
    Grundwasser
    Grundwasser ist das Wasser, das sich im Erdreich unterhalb der Erdoberfläche befindet. Der Grundwasserstand kann je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge variieren. Ein hoher Grundwasserstand kann zu Feuchtigkeitsproblemen im Keller führen.
    Verwandte Begriffe: Bodenfeuchtigkeit, Dränagewasser, Vorflut
    Lehmboden
    Lehmboden ist eine Bodenart, die aus Ton, Schluff und Sand besteht. Er ist wenig durchlässig für Wasser und kann daher zu Staunässe führen. Bei Lehmböden ist eine Drainage besonders wichtig.
    Verwandte Begriffe: Tonboden, Bodenbeschaffenheit, Drainage
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Wasser, in engen Spalten und Poren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Durch die Kapillarwirkung kann Bodenfeuchtigkeit in die Kellerwände eindringen.
    Verwandte Begriffe: Bodenfeuchtigkeit, Feuchtigkeit, Horizontalsperre

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was kostet eine Drainage für einen Altbaukeller?
      Die Kosten für eine Drainage hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, der Grundstückslage und der Bodenbeschaffenheit. Eine grobe Schätzung liegt zwischen 150 und 300 Euro pro laufendem Meter. Hinzu kommen Kosten für die Abdichtung und eventuelle Innensanierung.
    2. Ist eine Drainage immer notwendig, um einen Keller trocken zu legen?
      Nein, eine Drainage ist nicht immer notwendig. In manchen Fällen reicht eine Abdichtung der Außenwände aus. Ob eine Drainage erforderlich ist, hängt von der Ursache der Feuchtigkeit und der Grundstückslage ab. Ein Fachmann kann dies beurteilen.
    3. Kann ich eine Drainage selbst verlegen?
      Ich rate davon ab, eine Drainage selbst zu verlegen, da dies Fachkenntnisse erfordert. Fehler bei der Verlegung können zu Schäden am Gebäude führen. Es ist ratsam, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
    4. Welche Alternativen gibt es zur Drainage?
      Alternativen zur Drainage sind z.B. die Injektion von Dichtungsmitteln in die Wände, die Installation einer Horizontalsperre oder die Verwendung von Sanierputz. Welche Alternative geeignet ist, hängt von der Ursache der Feuchtigkeit ab.
    5. Wie lange dauert die Trockenlegung eines Kellers?
      Die Dauer der Trockenlegung hängt von der Art der Maßnahmen ab. Eine Abdichtung der Außenwände kann mehrere Wochen dauern, während eine Drainage mehrere Tage in Anspruch nimmt. Eine Innensanierung kann zusätzlich Zeit beanspruchen.
    6. Was ist eine Noppenbahn?
      Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn, die zum Schutz der Abdichtung an der Kellerwand angebracht wird. Sie dient dazu, das Wasser abzuleiten und die Abdichtung vor Beschädigungen zu schützen.
    7. Was ist eine Bitumendickbeschichtung?
      Eine Bitumendickbeschichtung ist eine wasserdichte Schicht, die auf die Kellerwand aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Bitumen und verschiedenen Zusätzen.
    8. Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Trockenlegung meines Kellers?
      Ich empfehle, mehrere Angebote von verschiedenen Fachbetrieben einzuholen und die Referenzen zu prüfen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Qualifikationen der Mitarbeiter. Ein Baugutachter kann Ihnen ebenfalls bei der Auswahl eines geeigneten Fachbetriebs helfen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Keller abdichten: Anleitung und Kosten
      Informationen zur Abdichtung von Kellern gegen Feuchtigkeit, inklusive verschiedener Abdichtungsmethoden und Kostenübersicht.
    • Feuchtigkeit im Keller: Ursachen und Lösungen
      Eine Übersicht über die häufigsten Ursachen von Feuchtigkeit im Keller und die verschiedenen Möglichkeiten zur Behebung des Problems.
    • Schimmel im Keller: Ursachen, Gefahren und Beseitigung
      Informationen über die Ursachen von Schimmelbildung im Keller, die gesundheitlichen Gefahren und die verschiedenen Methoden zur Schimmelbeseitigung.
    • Kellerlüftung: So vermeiden Sie Feuchtigkeit und Schimmel
      Tipps und Tricks zur richtigen Kellerlüftung, um Feuchtigkeit und Schimmelbildung vorzubeugen.
    • Horizontalsperre: Funktion, Einbau und Kosten
      Informationen über die Funktion einer Horizontalsperre, die verschiedenen Einbaumethoden und die damit verbundenen Kosten.
  2. Drainage Altbau: Anschluss fehlt – Abdichtung als Alternative

    Dränage
    Damit die Ableitung des angesammelten Wassers funktioniert, muss logischerweise die Dränage angeschlossen werden. Da bei Ihnen keine Anschlussmöglichkeit vorhanden ist, können Sie m.E. keine Dränage ausführen.
    "Ich weiß nun nicht, ob ich überhaupt eine Dränage verlegen sollte, da ich nicht weiß wohin mit dem Wasser. Ich könnte höchstens eine mit Kies verfüllte Sickergrube herstellen und das Dränagewasser dort einleiten, aber bringt das was". Das kann Ihnen niemand beantworten.
    Aus Sicherheitsgründen und um eine sichere Methode zu wählen, würde ich keine Dränage verlegen, sondern das gesparte Geld lieber in eine sichere vertikale Abdichtung investieren. Somit empfehle ich bei dem von Ihnen beschriebenen Boden von LF 6, aufstauendes Sicherwasser, auszugehen.
    "Es ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung vorgesehen, mit einer Noppenbahn als Schutzschicht. " Diese kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung sollten Sie demzufolge 2-lagig, Schichtdicke gemäß Herstellervorschrift, mit eingebettetem Gewebe ausführen. Die Noppenbahn als Schutzschicht muss eine Gleitschicht besitzen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
  3. Sickerwasserableitung: Sickerschacht prüfen – Abdichtungsempfehlung

    Möglich wäre
    die Ableitung in einen Sickerschacht, aber dafür braucht es eine Überprüfung des Baugrundes. Vor allem um zu prüfen ab welcher Schicht ausreichend kiesiger/durchlässiger Boden vorliegt.
    Eine äußere vertikale Abdichtung gegen den Lastfall aufstauendes Sickerwasser würde jedoch die Gefahr haben das unter der Bodenplatte Wasser aufstauen könnte.
    Eine richtige Abdichtung gegen den Lastfall aufstauendes Sickerwasser braucht auch eine Abdichtung der Bodenplatte und zwar außen.
  4. Abdichtung Bodenplatte: DIN 18195 für Altbau ungeeignet?

    Dränage
    "Eine richtige Abdichtung gegen den Lastfall aufstauendes Sickerwasser braucht auch eine Abdichtung der Bodenplatte und zwar außen. " Die DINAbk. 18195-6, auf die Sie sich hier wohl beziehen, gilt ausschließlich und nur für Neubauobjekte. Für nachträgliche Abdichtungen an bestehenden Objekten gibt es Broschüren, Schriften etc, aber keine Vorschrift. Selbst das zutreffende WTAAbk.-Merkblatt bezieht sich m.E. nicht auf die Abdichtung des Kellerfußbodens. Denn wie soll praktisch bei einem bestehenden Objekt unterhalb des Kellerfußbodens abgedichtet werden, zumal diese, wie auch hier, meist aus Ziegelpflaster bestehen.
    Natürlich sollte bei aufstauenden Sickerwasser die Bodenplatte auch abgedichtet werden, aber raumseitig, z.B. im Zuge eines neuen Kellerfußbodens.
  5. DIN 18195: Anwendungsbereich bei Altbau-Abdichtung prüfen!

    DIN 18195 gilt nicht nur für Neubauten
    denn
    • nachträgliche Abdichtungen in der Bauwerkserhaltung oder in der Baudenkmalpflege, es sei denn, es können

    hierfür Verfahren angewendet werden, die in dieser Norm beschrieben werden.
    Dies ist hier nicht der Fall, denn es kann keine (oder nur mit enormen Aufwand) außenseitige umschließende Wanne gebildet werden.
    Bei einer Abdichtung auf der Bodenplatte muss diese auch dem hyraulischen Druck von außen standhalten und entsprechende Auflast aufweisen oder negative Drücke vertragen.
    Bei Ziegelboden aber auszuschließen.
    Vorgehen wäre sinnvoller: Prüfen (lassen) welche Feuchte kommt woher. Welche Nutzung sollen die Räume bekommen und wie ist sinnvoll entsprechend Nutzung und Feuchtelast zu sanieren.
    Interessenhalber habe ich meine Kellersanierungsempfehlungen der letzten Monate mal "durchgezählt"
    Es gab bei keinem eine Notwendigkeit einer Dränanlage
    80 % der Keller brauchten keine Außen- und keine Innenabdichtung und waren mit anderen Maßnahmen einer nutzungsentsprechenden Verwendung zuzuführen.

  6. Kellerabdichtung ohne Drainage: Maßnahmen & Empfehlungen

    Vielen Dank, aber ...
    Ich werde wohl auf die Dränage verzichten können. Der Keller bleibt auch nach der vertikalen Abdichtung ein Keller. Es soll nur ein "ordentlicher" Zustand hergestellt werden, also kein rieselnder Putz und nicht gleich rostende Sägeblätter usw. Die Feuchte kommt wie schon geschrieben als aufsteigende bzw. seitliche eindringende Bodenfeuchte, aber nicht drückend, sondern über Kapillarwirkung. Was ich mich aber noch frage: Wohin "verschwindet" das Sickerwasser von oben?
    Interessant ist die Aufstellung der notwendigen Maßnahmen der letzten Bauvorhaben. Keine einzige Drainageanlage?! Nach welchen Gesichtspunkten wurden diese denn weggelassen? Meine Bekannten "schwören" auf Dränrohre. Eine Abdichtung ohne Dränage geht nach deren Meinung überhaupt nicht. Meine Überlegung, diese aus o.g. Gründen evtl. wegzulassen, wurde als ein bisschen riskant eingeschätzt ...
  7. Innenabdichtung Altbau: Anbindung & Wasserdruck – Herausforderungen

    Woher ...
    Herr Schwabe, bekommen Sie die Grundlage für Ihre Aussage, die 18195 gelte NUR für Neubauten?
    Und wie lösen Sie bei einer Innenabdichtung das Problem der Anbindung an die Außenabdichtung und das Problem des abhebenden Wasserdrucks?
  8. Kellerabdichtung: Bodenfeuchte vs. aufstauendes Sickerwasser

    @Fragesteller
    Ich hefte das mal unter "Stammtischparolen" ab was die Bekannten gesagt haben.
    Drainageanlagen mindern nur den Lastfall des aufstauenden Wassers. Sollte das Problem hier begründet sein müsste es tropfbares Wasser also Rinnsale geben.
    Bodenfeuchte = Feucht schön ... gibt es Wasser dringt in den Baustoff und kommt nach innen, das ist unstreitig möglich, aber selbst unsere älteren Gebäude haben meist eine Besichtigung oder ähnliches wie Sperrputze oder Anstriche die zwar nicht ganz dicht sind, jedoch nur eine gewisse Menge Feuchte durchlassen, die früher keinen gestört hat weil nur Kartoffeln und Kohlen im Keller lagen. Diese Feuchte löst beim Durchwandern nach innen aus dem Baustoff Minerale also Salze. An der Oberfläche verdunstet die Feuchte (wenn das Raumklima es zulässt) wobei die Salze sich an der Oberfläche ablagern und durch Volumenvergrößerung Farben und Mörtel absprengen und Zermürben. Dieses Salz nimmt wiederum begierig Feuchte aus der Umgebung auf und es gibt noch mehr hygroskopische Feuchte.
    Dazu kommt noch die Möglichkeit der Kondensfeuchte welche sich auf den Bauteilen niederschlägt und wiederum Salze im Oberflächennahen Bereich lösen kann, wenn dieser Prozess über Jahre dauert.
    Ohne Untersuchung ist vieles Augenwischerei und dazu braucht es mehr als Geräte piepen zu lassen welche u.U. noch hygroskopische Feuchte messen.
    zur Voruntersuchung mit Erfahrung geeignet zur Instandsetzung sollten schon Bohrkerne gezogen werden.
  9. DIN 18195: Nachträgliche Abdichtung – WTA-Merkblätter beachten!

    VETO  -  Herr Bachmann
    DINAbk. 18195  -  Anwendungsbereich: Diese Norm gilt u.a. nicht für Nachträgliche Bauwerksabdichtungen im Rahmen der Bauwerkserhaltung oder in der Denkmalpflege, es sei denn, es können hier Verfahren verwendet werden, die in dieser Norm beschrieben sind.
    Ansonsten sind alternative allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) anzuwenden, wie z.B. die WTAAbk.-Merkblätter für nachträgliche Bauwerksabdichtung.
    Das nur der Vollständigkeit halber mit freundlichen Grüßen aus Berlin.
  10. Altbau Abdichtung: DIN 18195 – Passende Maßnahmen wählen

    Bitte hinter dem
    Es sei denn lesen ...
    Denn nur das es ein Altbau ist kann doch eine entsprechende Maßnahme passen ...
    z.B. 18195  -  4 / 5 / 7
    Da ist das mehr als üblich und auch bei dem Teil 6 möglich.
  11. Horizontale Abdichtung: Bodenplatte ohne Wandanschluss – Problem?

    PS
    Es geht sich eigentlich eher um Beispiele wie "Eine Wand hat keine horizontale Abdichtung, dann kann ich (natürlich) auch nicht die auf der Bodenplatte mit der nicht vorhandenen in den Wänden verbinden.
    Gleiches im Vertikalen Bereich ...
  12. Altbau Abdichtung: DIN 18195 – Halbwissen vermeiden!

    Dränage
    "DIN 18195  -  Anwendungsbereich: Diese Norm gilt u.a. nicht für Nachträgliche Bauwerksabdichtungen im Rahmen der Bauwerkserhaltung oder in der Denkmalpflege, es sei denn, es können hier Verfahren verwendet werden, die in dieser Norm beschrieben sind.
    Ansonsten sind alternative allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) anzuwenden, wie z.B. die WTAAbk.-Merkblätter für nachträgliche Bauwerksabdichtung. "
    Herr Dühlmeier, haben Sie es jetzt verstanden? Warum verunsichern Sie immer mit Ihren Halbwissen die Fragesteller?
  13. Altbau Sanierung: Anwendbarkeit DIN 18195 – Diskussion

    Ah ja ...
    Herr Schwabe hat mal wieder die Glaskugel in Betrieb und kann sehen, dass bei einem Bau von 1965 diese Norm nicht anwendbar ist.
    Grööööööhhhhhhhllllllll
    Herr Schwabe, jemand, der schon so oft wie Sie des Schreibens völligen Unfugs (und der damit einhergehenden Irreführung von Lesern) überführt worden ist, sollte sich besser kein Urteil über das (Fach) Wissen anderer Menschen erlauben.
  14. Sickerwasser Keller: Wohin damit ohne Drainage?

    Warum ...
    schweifen denn die Autoren jetzt so ab und beschimpfen sich gegenseitig ☹ Das hilft mir nicht weiter. Meine Frage war doch, ob ich nun eine Drainage brauche oder nicht. Das wurde m.E. kompetent mit NEIN beantwortet und hilft mir weiter. Meine Gegenfrage war aber: Was passiert mit dem Sickerwasser, wohin verschwindet das? . Da hat sich bisher keiner darauf eingelassen. Vielmehr wird sich gestritten, welche Norm nun zutreffend ist oder nicht. Das interessiert mich als Laien aber ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich will nur meinem Keller etwas Gutes tun. Die entsprechende Norm bräuchte ich allenthalben, wenn ich irgendeinem Bauunternehmer etwas nachweisen möchte. Im Übrigen hat Herr Schwabe recht, der Keller hat Ziegelfußboden.
  15. Kellerabdichtung: Fokus auf Fragestellung statt Beschimpfungen!

    Dränage
    Herr Dühlmeier,
    ehe Sie weiter schreiben, gehen Sie doch endlich auf die Fragestellung ein. Das habe ich Ihnen schon zig - mal geschrieben.
    Sie leisten außer wüsten Beschimpfungen, die auch noch falsch sind, keinen Beitrag.
  16. Sickerwasser im Lehmboden: Abdichtung statt Drainage empfohlen

    Dränage
    "Meine Gegenfrage war aber: Was passiert mit dem Sickerwasser, wohin verschwindet das? "
    Der von Ihnen beschriebene Boden bedeutet ja nicht, dass er völlig undurchlässig ist, sondern eben nur wenig durchlässig. Das Wasser versickert ganz langsam. Deswegen entsteht ja aufstauendes Sickerwasser.
    Sie können also, da Dränage nicht geht, nichts weiter machen als eine von mir beschrieben Abdichtung. Dadurch verhindern Sie das Eindringen des Wassers. Und das, siehe oben, versickert dann langsam, und ist weg.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
  17. KMB Abdichtung: Gewebeeinlage – Kosten & Nutzen?

    Na dann vielen Dank ...
    Na dann vielen Dank und ein schönes Wochenende. Ich werde das eingesparte Geld wie empfohlen in eine hochwertige Abdichtung investieren. Wieviel mehr kostest ungefähr die empfohlene Gewebeeinlage/m² gegenüber einer "normalen", 1-komp., 2-lagigen KMB und was macht die überhaupt? Ich nehme an vor Rissen schützen?
  18. KMB Abdichtung: Gewebeeinlage – Kosten & Nutzen?

    Na dann vielen Dank ...
    Na dann vielen Dank und ein schönes Wochenende. Ich werde das eingesparte Geld wie empfohlen in eine hochwertige Abdichtung investieren. Wieviel mehr kostest ungefähr die empfohlene Gewebeeinlage/m² gegenüber einer "normalen", 1-komp., 2-lagigen KMB und was macht die überhaupt? Ich nehme an vor Rissen schützen?
  19. KMB Abdichtung: Gewebeeinlage verstärkt die Schicht!

    Dränage
    " Wieviel mehr kostest ungefähr die empfohlene Gewebeeinlage/m² gegenüber einer "normalen", 1-komp., 2-lagigen KMB und was macht die überhaupt? "
    Nicht durcheinander bringen. Es gibt 1-komponentige und es gibt 2-komponentige KMB. Bei beiden, wie dargelegt, empfehle ich Gewebeeinlage.
    " Ich nehme an vor Rissen schützen? " Kann man so nicht sagen. Die Gewebeeinlage verstärkt die Schicht und erhöht damit die Zugfestigkeit, aber nicht unendlich.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
  20. Kellerabdichtung Altbau: Wasserdruck & Ausführung prüfen!

    Foto von Edmund Bromm

    Und was, wenn eine Abdichtung von unten nicht möglich ist?
    Ich denke ein Gebäude von 1965 (auch aus Ziegel) steht doch auf Beton.
    Wobei ich nicht glauben kann, dass keine Abdichtung aufgebracht wurde.
    Aber wie hoch steht denn das Wasser im Keller?
    Denn wenn ich abdichte, soll doch klar sein  -  gegen welchen Wasserdruck!
  21. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Keller trockenlegen im Altbau: Drainage, Abdichtung & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Drainage beim Altbaukeller sinnvoll ist. Da kein direkter Abfluss vorhanden ist, wird die Abdichtung des Kellers als primäre Lösung diskutiert. Die Anwendbarkeit der DINAbk. 18195 auf Altbauten wird kontrovers diskutiert, wobei WTAAbk.-Merkblätter als Alternative genannt werden. Die korrekte Ausführung der Abdichtung, insbesondere im Hinblick auf Sickerwasser und Lastfall, ist entscheidend.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Die DIN 18195 ist nicht uneingeschränkt auf nachträgliche Abdichtungen im Altbau anwendbar. Beachten Sie DIN 18195: Nachträgliche Abdichtung – WTA-Merkblätter beachten!.

    ✅ Empfehlung: Da eine Drainage aufgrund fehlender Anschlussmöglichkeit ausscheidet, wird eine hochwertige Abdichtung empfohlen. Siehe Sickerwasser im Lehmboden: Abdichtung statt Drainage empfohlen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Abdichtung sollte auf eine Gewebeeinlage in der KMB geachtet werden, um die Zugfestigkeit zu erhöhen (siehe KMB Abdichtung: Gewebeeinlage verstärkt die Schicht!). Vor der Abdichtung ist der Wasserdruck zu prüfen, um die richtige Ausführung zu gewährleisten (Kellerabdichtung Altbau: Wasserdruck & Ausführung prüfen!).

    👉 Handlungsempfehlung: Investieren Sie das gesparte Geld für die Drainage in eine hochwertige Abdichtung. Klären Sie vorab die Notwendigkeit einer Gewebeeinlage mit einem Fachmann ab (siehe KMB Abdichtung: Gewebeeinlage – Kosten & Nutzen?).

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Keller, Drainage". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Grundwasserabsenkung beim Neubau: Risiken, Folgen & Schutzmaßnahmen für Ihr Haus?
  2. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Erdwärmepumpe im EFH: Lohnt sich das bei U-Wert 0,3? Kosten, Effizienz & Alternativen
  3. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Gisoton Kellerbau: Erfahrungen, Vor- und Nachteile, Dämmung notwendig?
  4. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pelletslager abdichten mit Innenanstrich? Feuchtigkeitsschutz für Betonwände im Keller
  5. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Wasserdichte Wanddurchführung für Soleleitungen DN32: Kernbohrung, Abdichtung & Kosten?
  6. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pelletsraum: Sperrender Anstrich auf Estrich sinnvoll? Feuchtigkeitsschutz & Alternativen
  7. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Bodenplatte Keller: Kosten für Dämmung, Abdichtung & Anschlüsse (Gas, Wasser, Strom)?
  8. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Lichtschacht Abdichtungsprobleme: Ursachen, Risiken & Lösungen für korrekten Einbau?
  9. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Fertighaus-Bau verzögert: Finanzierungslücke, Bodengutachten & Architekten-Fehler?
  10. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Mini-Pyramide & Obstkeller mauern: Bauplan prüfen – Kosten, Materialien & Statik?

Interne Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Keller, Drainage" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Keller, Drainage" oder verwandten Themen zu finden.

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Keller, Drainage" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Keller, Drainage" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Keller trockenlegen: Drainage sinnvoll? Kosten, Risiken & Alternativen für Altbau
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Keller trockenlegen: Drainage ja/nein?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Keller trockenlegen, Drainage, Altbau, Feuchtigkeit, Abdichtung, Bitumendickbeschichtung, Noppenbahn, Grundwasser, Lehmboden
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼