Kellerabdichtung mangelhaft? Ursachen, Folgen & Sanierung bei fehlerhafter Ausführung
BAU-Forum: Keller
Kellerabdichtung mangelhaft? Ursachen, Folgen & Sanierung bei fehlerhafter Ausführung
Bodenplatte WU-Beton (B25 0.. 16) 15 cm stark auf Streifenfundamenten, Keller aus Doppelwandelementen (außen Betonfertigteile, innen Spanplatten) Außenelement 6,5 cm stark, Betonkern 11 cm WU-Beton B25 (0.. 16) mit Fugenblech und Anschlussbewehrung. KEINE weiße Wanne, sondern nur WU-Beton.
Aufstauendes Sickerwasser kann Aufgrund der örtl. Gegebenheiten ausgeschlossen werden.
Abdichtung erfolgte auf 80 cm (von OK-Bodenplatte) mit Dickbeschichtung von Remmers 5 mm Trockenschichtdicke (ist denke ich OK). Der restliche erdberührende Bereich wurde mit Remmers Sulfiton Spritzabdichtung durch zweimaligen Anstrich isoliert (Trockenschichtdicke max. 1 mm). Remmers schreibt allerdings bei diesem Produkt eine Mindest-Trockenschichtdicke von 3 mm bei Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser vor. Die verantwortliche Firma verweist auf die Leistungsbeschreibung (".. Der restliche Erdberührende Bereich erhält einen mehrfachen feutigkeitsabweisenden Schutzanstrich auf Bitumenbasis. "). Daher würden die 1 mm ausreichen. Nur wozu gibt es dann Verarbeitungsrichtlinien? Vom Haushersteller kam die Aussage, das die Wand ja aus einer hochverdichteten Betonschale besteht und daher eigentlich überhaupt keine Abdichtung erforderlich ist. (?)
Ich denke, das nach Stand der Technik alles, was in der Erde ist, auch gegen Erdfeuchtigkeit abgedichtet sein muss. Das ist doch richtig oder (noch mal KEINE weiße Wanne)? Oder ist das Argument mit der hochverdichteten Betonschale doch nicht so weit hergeholt (dafür denke ich, ist der Beton aber zu schwach)?
Danke schon mal für alle Antworten.
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Sicherheitshinweise
🔴 Gefahr: Eindringende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Schädigung der Bausubstanz führen.
🔴 Gefahr: Bei Verwendung von Bitumenprodukten sind die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu beachten (z.B. hinsichtlich Brandgefahr und Dämpfe).
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Ich beurteile die Situation als potenziell kritisch, da eine nicht fachgerecht ausgeführte Kellerabdichtung schwerwiegende Folgen haben kann. Die Verwendung von WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) und Doppelwandelementen mit Fugenblech deutet auf eine Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser hin.
🔴 Gefahr: Wenn die Herstellerangaben der Dickbeschichtung (z.B. Remmers) und des Schutzanstrichs auf Bitumenbasis nicht beachtet wurden, kann die Abdichtung mangelhaft sein. Dies kann zu Feuchtigkeitseintritt und Schäden an der Bausubstanz führen.
Ich empfehle, die Trockenschichtdicke der Dickbeschichtung zu überprüfen und mit den Herstellerangaben zu vergleichen. Auch die Verarbeitung der Spritzabdichtung (z.B. Sulfiton) sollte gemäß den Richtlinien erfolgt sein.
Die Aussage des Hausherstellers, dass die Abdichtung dem Stand der Technik entspricht, sollte kritisch hinterfragt werden, insbesondere wenn Abweichungen von den Verarbeitungsrichtlinien vorliegen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich rate dringend dazu, einen Bausachverständigen oder eine Fachfirma für Kellerabdichtungen zu beauftragen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und ein Sanierungskonzept zu erstellen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- WU-Beton
- WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) ist ein Beton, der so hergestellt wird, dass er das Eindringen von Wasser verhindert oder stark reduziert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung erreicht. Er wird oft im Kellerbau eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Beton, Wasserdichtigkeit, Kellerabdichtung - Dickbeschichtung
- Eine Dickbeschichtung ist eine Abdichtungsschicht, die in dickerer Form aufgetragen wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie wird oft im Kellerbereich eingesetzt, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die korrekte Verarbeitung ist entscheidend für die Wirksamkeit.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Kellerabdichtung, Bitumen - Aufstauendes Sickerwasser
- Aufstauendes Sickerwasser entsteht, wenn versickerndes Niederschlagswasser nicht schnell genug abfließen kann und sich am Gebäude staut. Dies kann durch undurchlässige Bodenschichten oder mangelhafte Drainage verursacht werden. Es stellt eine hohe Belastung für die Kellerabdichtung dar.
Verwandte Begriffe: Sickerwasser, Drainage, Kellerabdichtung - Fugenblech
- Ein Fugenblech ist ein Blechstreifen, der in Betonfugen eingelegt wird, um diese wasserdicht zu verschließen. Es wird häufig bei der Herstellung von wasserdichten Betonkonstruktionen eingesetzt. Die korrekte Anordnung und Abdichtung der Fugenbleche ist entscheidend.
Verwandte Begriffe: Fuge, Abdichtung, Beton - Trockenschichtdicke
- Die Trockenschichtdicke bezeichnet die Dicke der aufgetragenen Abdichtungsschicht, nachdem diese vollständig getrocknet ist. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Wirksamkeit der Abdichtung. Die Einhaltung der vom Hersteller angegebenen Trockenschichtdicke ist essentiell.
Verwandte Begriffe: Schichtdicke, Abdichtung, Beschichtung - Spritzabdichtung
- Eine Spritzabdichtung ist eine Abdichtungsmethode, bei der ein flüssiges Abdichtungsmittel auf die zu schützende Oberfläche gespritzt wird. Sie wird häufig bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt. Die Vorbereitung des Untergrunds ist entscheidend für die Haftung der Spritzabdichtung.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Sanierung, Beschichtung - Erdberührende Abdichtung
- Eine erdberührende Abdichtung ist eine Abdichtung, die im Erdreich eingesetzt wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie muss besonders widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen und chemische Einflüsse sein. Die Auswahl des richtigen Abdichtungssystems ist entscheidend.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Kellerabdichtung, Bitumen
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet WU-Beton?
WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Er wird so hergestellt, dass er das Eindringen von Wasser verhindert oder zumindest stark reduziert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung erreicht. - Was ist eine Dickbeschichtung?
Eine Dickbeschichtung ist eine Abdichtungsschicht, die in dickerer Form aufgetragen wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie wird oft im Kellerbereich eingesetzt, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. - Was ist aufstauendes Sickerwasser?
Aufstauendes Sickerwasser entsteht, wenn das versickernde Niederschlagswasser nicht schnell genug abfließen kann und sich am Gebäude staut. Dies kann insbesondere bei undurchlässigen Bodenschichten oder mangelhafter Drainage der Fall sein. - Warum ist die Einhaltung der Herstellerangaben bei Abdichtungen so wichtig?
Die Herstellerangaben basieren auf umfangreichen Tests und Erfahrungen. Sie gewährleisten, dass das Produkt seine Funktion erfüllt und die gewünschte Abdichtungswirkung erzielt wird. Abweichungen können zu einer mangelhaften Abdichtung führen. - Was sind Doppelwandelemente?
Doppelwandelemente sind vorgefertigte Betonelemente, die aus zwei Betonschalen bestehen, die durch einen Betonkern verbunden sind. Sie werden häufig im Kellerbau eingesetzt, um eine schnelle und effiziente Bauweise zu ermöglichen. - Was ist ein Fugenblech?
Ein Fugenblech ist ein Blechstreifen, der in Betonfugen eingelegt wird, um diese wasserdicht zu verschließen. Es wird häufig bei der Herstellung von wasserdichten Betonkonstruktionen eingesetzt. - Was bedeutet Trockenschichtdicke?
Die Trockenschichtdicke bezeichnet die Dicke der aufgetragenen Abdichtungsschicht, nachdem diese vollständig getrocknet ist. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Wirksamkeit der Abdichtung. - Was ist eine Spritzabdichtung?
Eine Spritzabdichtung ist eine Abdichtungsmethode, bei der ein flüssiges Abdichtungsmittel auf die zu schützende Oberfläche gespritzt wird. Sie wird häufig bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt.
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Kellerabdichtung: Nutzung, Dämmung & Übergang Bodenplatte-Wand
halbe Hosenträger und halber Gürtel
für welche Nutzung ist denn der Keller gebaut, ist er (wo) wärmegedämmt, wie trocken sind bzw. bleiben die Spanplatten, wie sieht der Übergang der Bodenplatte zur Wand im Bereich der Abdichtung aus aus?
Herstellerangaben sind erst einmal gegenüber den DINAbk. Normen etc. ziemlich unverbindlich, aber die beschribene Gesamtkonstruktion lässt kein durchgehendes Konzept erkennen, da wurde viel gemacht, aber nichts richtig.
Um mehr sagen zu können, müsste man den Vertrag, die Ausführung die vorgeshene Nutzung kennen. -
Kellerdämmung mit Styrodur: Details zum Wand-Bodenplatten-Anschluss
Zusatzangaben
Der Keller ist nicht als Wohnkeller geplant, ich will diesen jedoch vorsorglich mit Styrodur 8 cm (mehr ging nicht ohne erhöhten Konstruktionsaufwand) WLG 035 dämmen. Er wurde vorletzte Woche gestellt. Die Spanplatten sind also noch relativ feucht. Der Anschluss Wand-Bodenplatte sieht folgendermaßen aus:
Doppelwandelement auf WU-Bodenplatte, Fugenblech 10 cm in Bodenplatte und 10 cm in Wand in ca. Mitte des Betonkerns. Bodenplatte und Wand außen bündig, keine Hohlkehle (war mein Wunsch), Abdichtung von Außen mit Dickbeschichtung gegen nichtdrückendes Wasser (incl. der Streifenfundamente).
Ich hoffe, das diese Angaben ausreichend sind. Das größte Problem ist, das ich die Dämmung anbringen will (der Keller müsste eigentlich bis nächsten Di. verfüllt sein). Nur das währe Quatsch, wenn die Abdichtung nicht den Regeln der Technik entspricht. -
Kellerabdichtung: Bauleiter-Aussage zur Anstrich-Ausführung einholen!
Komme gerade von Baubesprechung.
Also laut Aussage unseres Bauleiters ist die Beschichtung durch zweifachen Anstrich nach den Regeln der Technik ausreichend. Es gab noch nie Probleme damit (die übliche Antwort). Diese Aussage (also das Isolation nach Regeln der Technik, trotz anderslautender Herstellerangaben ausreichend ist) bekomme ich noch schriftlich (ohne diese werde ich jedenfalls keine Abnahme durchführen).
Mich würde allerdings interessieren, was der Rest der Forumsgemeinde davon hält. -
Kellerabdichtung: KMB-Schichtdicke (3mm) messen und protokollieren!
Und die Bodenplatte?
Wie ist die denn gegen Bodenfeuchte abgedichtet. Beschichtung stimmt so wie beschrieben nicht. Es muss KMB (kunststoffmodifiziertes Bitumen) in einer Mindestschichtdicke von 3 mm sein. Genau diese Schichtdicke ist aber auch der häufigste Fehler. Die Schichtdicke muss gemessen und protokolliert werden. Richtig ist, dass mind. zwei Arbeitsgämnge erforderlich sind.
Wie schon in der ersten Antwort: hier ist wohl einiges durcheinander. Wozu Fugenbleche, wenn es keine Weiße Wanne ist? -
Kellerabdichtung: Fugenbleche, Beschichtung & Anforderungen
Die Fugenbleche waren eingeplant.
Warum und weshalb, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Es ist eigentlich auch ausgeschlossen, das sich Wasser bis auf Höhe OK Bodenplatte anstaut. Aufbau und Abdichtung Bodenplatte wie in der "unvollständigen" Homepage, mit der ich dem Bauherren Mut zur Eigenleistung machen wollte. Aber eine weiße Wanne ist das Ganze trotzdem nicht.
Nochmal zur Beschichtung: Die Aussage ist also falsch. Was mach ich nun? Die schritliche Bestätigung, das ich dies als Mangel gerügt und meine Bedenken angemeldet habe, die bekomme ich. Außerdem wird dies mit ins Abnahmeprotokoll aufgenommen. Blöde Zwickmühle.
Sage wir mal, selbst wenn die Beschichtung so wasserdicht sein sollte, welche Anforderungen werden dann an die Dampfdurchlässigkeit gestellt? Wasserdampfdurchlässigkeit der Beschichtung ist nach DINAbk. 53 122 (Mittelwert): 0,63 g/m² * d.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse komme ich eh nicht vor der Aufstellung des Hauses dazu, die komplette Dämmung anzubringen. Damit ist wenigstens der Zeitdruck weg (sonst hätte ich die Dämmung heute ankleben müssen). -
Kellerabdichtung entspricht nicht DIN: Projektverantwortlicher bestätigt!
Hatte gerade Anruf vom Projektverantwortlichen
Nach dessen Aussage hat er heute festgestellt, das ich recht habe und die Abdichtung nicht der DINAbk. entspricht. Was nun passieren soll, wusste er nicht nicht, da er den Verantwortlichen noch nicht gefunden/erreicht hat.
Nach seiner Aussage wurde die DIN erst vor kurzem geändert (Bodenfeuchte = nichtdrückendes Wasser) und deshalb wusste er nichts davon. Ist das richtig oder nur eine Aussage, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen (das technische Datenblatt der Spritzbeschichtung ist ja auch schon vom 14.01.2000)? -
DIN-Normen im Bauwesen: Bezugsquellen und Aktualität
einfach herauszufinden
Suchen Sie einfach einmal beidie entsprechende DINAbk.-Norm. Dabei sollten Sie "neu" nicht zu wörtlich nehmen. Im Stahlbau wird die DIN 18800 (November 1990) immer noch als "neue" Norm bezeichnet. Aber Spaß beiseite die brandwarmen Normen sind tatsächlich nicht immer sofort zu greifen (oder wer hat hat schon die DIN 1045-1/Juli 2001 auf dem Tisch?). Vielleicht kann man da doch ein Äugelein zudrücken.
Gruß -
DIN 18195: Technische Merkblätter zur Kellerabdichtung
Bloß welche?
Ich kenne mich da doch überhaupt nicht aus. Das Technische Merkblatt der Beschichtung verweist auf die DINAbk. 18195. Nur was da drin steht weiß ich doch nicht. Die Aussage war, das irgendwann die Abdichtung gegen "Bodenfeuchte" und die "gegen nichtdrückendes Wasser" gleich gesetzt wurde. Im technischen Merkblatt der Beschichtung vom 14.01.2000 ist diese Gleichsetzung allerdings schon enthalten. Aloso kann diese Gleichsetzung schon lange existieren. Die Frage ist nun wie lange. -
Kellerabdichtung: DIN 18195 (August 2000) und erforderliche Maßnahmen
Steht doch oben
DINAbk. 18195 in der Fassung von August 2000, sooo neu nun auch wieder nicht. Abdichtung gegen Bodenfeuchte ist unabhängig von der Beanspruchung durch Wasser erforderlich. Welche Maßnahmen zu treffen sind, steht auch in der DIN. Sind aber zu viele Möglichkeiten, um alle hier aufzuführen.
Als Beispiel eben die oben aufgeführte KMB oder Schweißbahn, Kalstelsbtklebebahn, Kunststofffolie etc. -
KMB-Schichtstärke: Anforderungen der DIN bei Kellerabdichtung
in der Norm
wird eine Schichtstärke von 3 mm bei KMB gefordert, die alte Norm war noch nicht so KMB freundlich, allerdings forderte sie bei Bodenfeuchte weniger, da war der feuchte Keller zur Kartoffellagerung noch mehr im Blick. Was jetzt anerkannte RdT sind, ist nicht so schnell zu sagen, aber die Holzwerkstoffplatte innen spricht ja wohl dafür, dass es wirklich trocken sein muss, Feuchte mag die nicht so gerne.
Würd mich eh mal interessieren, wie weit verbreitet diese Konstruktion ist und welche Erfahrungen existieren, Holz und Feuchte und Keller finde ich auch in Hinblick auf mögliche Schimmelbildung nicht so optimal ☹, und im (dazu noch unbeheiztem) Keller kann man Kondensation nicht so einfach ausschalten. -
Kellerabdichtung: Hersteller garantiert 3 mm Abdichtung im Erdreich!
Problem hat sich erledigt.
Dem Hersteller war die Sache mit der schriftlichen Garantie trotz meiner Bedenken wohl doch zu heis. Der Keller wird im erdberührenden Bereich nun doch mit 3 mm abgedichtet.
Wenn die Norm erst gut ein Jahr gültig ist, dann kann ich mir schon vorstellen, das sie bis jetzt noch nicht angekommen ist. Die meisten Bauherren gehen ja auch davon aus, das alles richtig gemacht wird und suchen nicht wie ich im Internet die Verarbeitungsrichtlinien.
Also nochmals Danke für alle Antworten. -
Kellerabdichtung: Aktuelle DIN 18195 muss bekannt sein!
Oweis, soviel Verständnis?
Das bringe ich aber nicht auf. Seit Jahren ist die DINAbk. 18195 in der Diskussion. Wer die nicht in der neusten Fassung kennt, sollte auch nicht bauen.
Ansonsten: viel Erfolg. -
Kellerabdichtung: Sub-Unternehmen muss auf DIN-Mängel hinweisen!
Verständnis hin, Verständnis her
Hallo MB,
da stimme ich ja absolut zu. Die Abdichtung wird jedoch von einem Sub-Unternehmen durchgeführt. Die behaupten, das Sie nach Ausschreibung gearbeitet haben. Sie hätten allerdings ihren Auftraggeber darauf hinweisen müssen, das die Beschichtung nicht DINAbk. gerecht ist.
Fakt ist, das man beim Bau wirklich alles kontrollieren muss um nicht "baden zu gehen". Ich habe das mit der Beschichtungsdicke ja auch nur durch Zufall gefunden, da ich mir nicht sicher war, ob die Wand ausreichend grundiert war.
Unserer Fertighausfirma kann ich allerdings zugute halten, das es keine Probleme gab, die DIN gerechte Beschichtung aufzubringen (kann evtl. daran liegen, das ich mich jetzt mit vollem Namen hier beteilige). -
Anerkennung von Fehlern bei der Kellerabdichtung: Lob für Mängelbeseitigung
schön ...
dass jetzt alles zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt wird! Aber Herr Beisse, was ich nicht verstehe, ist Ihr letzter Beitrag. Denn was für eine Rolle spielt es jetzt noch, ob die Norm hätte bekannt sein müssen oder nicht? Natürlich ist es so, dass jeder der etwas baut den Stand der Technik und den Stand der Normung kennen MUSS. Nur jeder der etwas plant oder etwas ausführt macht mal einen Fehler, über den er selbst denkt: So ein Mist, das hätte ich merken müssen. Und wer etwas anderes behauptet, der plant nicht und führt nicht aus. Wozu also jetzt triumphierend rufen "er hätte aber ... " wenn das Kind a) in den Brunnen gefallen und b) bei Anerkennung des Fehlers wieder raus gezogen wird. Hinter her treten hat noch nie was gebracht. Deshalb mein Lob an Herrn Taubmann, der den Fehler erkannt und die Mängelbeseitigung durchgesetzt hat und so ich hoffe jetzt nicht über seine Baustelle rennt und ruft "Versagen, Nichtkönner, Dilettanten" 😉.
MfG E. Brunn -
🔴 Kellerabdichtung: Bauherr muss Mängel erkennen – inakzeptabel!
Nein, das ist ja gerade das Problem
Nämlich das der Bauherr erst merken muss, dass was verkehrt ist. Das kann es doch nicht sein. -
Zustimmung: Bauherr sollte Mängel bei Kellerabdichtung nicht selbst finden!
Das ist allerdings richtig
MB, das sollte wirklich nicht so sein!
Gruß -
Forum bestätigt: Notwendigkeit der Diskussion um Kellerabdichtung
Na dann sind wir uns ja wieder einig 🙂
Ich bin natürlich durch meinen Beruf etwas empfindlich geworden. Sollte auch kein Nachtreten sein. Immerhin wird hier der Sinn und die Notwendigkeit dieses Forums bestätigt. -
Erfahrungen mit Kellerabdichtung: Firmennamen nach Bauabschluss
Deswegen nenne ich ja auch (vorerst) keine Firmennamen.
Wie schon geschrieben, wird es nie einen Bau geben, wo alles so läuft, wie es soll. Wenn unser Bau fertiggestellt ist, dann werde ich meine Erfahrungen mit Nennung der Firmen hier (oder auf einer eigenen Homepage) für alle Interessenten weitergeben.
Meine Meinung ist, Mängel lassen sich nicht 100 %ig vermeiden aber zu 100 % bereinigen. Wenn das zu unserer Zufriedenheit erfolgt, dann kann ich das Unternehmen weiterempfehlen, wenn nicht nur davor warnen.
Empfehlen kann ich nur jedem, dieses Forum zu nutzen. -
Kellerabdichtung: Fehler erkennen und beseitigen – wichtig!
Den Kopf auf den Nagel getroffen 🙂
So ist es. Natürlich passieren Fehler. Gerade eben komme ich von einer Baustelle, wo ein blöder Fehler passiert ist. Zwei Dinge sind dann wichtig:
1. Fehler erkennen
2. Fehler beseitigen
Ich bin der letzte, der einen Handwerker wegen eines Fehlers pauschal verurteilt. Nur darf eben derselbe Fehler nicht zweimal vorkommen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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💡 Kernaussagen: Dieser Thread diskutiert die Herausforderungen und potenziellen Mängel bei der Kellerabdichtung, insbesondere im Kontext von WU-Beton und Dickbeschichtung. Es wird die Bedeutung der Einhaltung der DINAbk.-Normen, insbesondere der DIN 18195, hervorgehoben. Die korrekte Ausführung der Abdichtung, insbesondere die Schichtdicke von KMB (kunststoffmodifiziertes Bitumen), wird als kritisch identifiziert. Die Kommunikation und Verantwortlichkeit zwischen Bauherr, Bauleiter und Subunternehmen spielen eine wesentliche Rolle.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Kellerabdichtung: Bauherr muss Mängel erkennen – inakzeptabel! sollte der Bauherr nicht selbst Mängel bei der Kellerabdichtung feststellen müssen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer fachgerechten Ausführung und Überwachung durch die beteiligten Unternehmen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kellerabdichtung: Hersteller garantiert 3 mm Abdichtung im Erdreich! zeigt, dass die Kommunikation und das Bestehen auf die Einhaltung der Normen zu einer korrekten Ausführung der Kellerabdichtung führen können. Es ist ratsam, sich nicht auf mündliche Zusagen zu verlassen, sondern auf eine schriftliche Garantie zu bestehen.
Die Diskussionsteilnehmer betonen die Wichtigkeit der korrekten Ausführung der Kellerabdichtung gemäß den aktuellen DIN-Normen, insbesondere der DIN 18195. Die korrekte Schichtdicke von KMB (kunststoffmodifiziertes Bitumen) wird als kritischer Faktor identifiziert, wie im Beitrag Kellerabdichtung: KMB-Schichtdicke (3mm) messen und protokollieren! hervorgehoben wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Subunternehmen ihren Auftraggeber auf Mängel hinweisen müssen, wie im Beitrag Kellerabdichtung: Sub-Unternehmen muss auf DIN-Mängel hinweisen! diskutiert wird.
Die Kommunikation zwischen Bauherr, Bauleiter und ausführenden Unternehmen ist entscheidend für eine erfolgreiche Kellerabdichtung. Es wird empfohlen, sich nicht auf mündliche Zusagen zu verlassen, sondern auf eine schriftliche Bestätigung der Einhaltung der Normen zu bestehen. Die Diskussionsteilnehmer betonen auch die Bedeutung der Eigenverantwortung des Bauherrn, der sich aktiv über die geltenden Normen und Ausführungsstandards informieren sollte. Die Wichtigkeit der Fehlererkennung und -beseitigung wird im Beitrag Kellerabdichtung: Fehler erkennen und beseitigen – wichtig! hervorgehoben.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Kellerabdichtung auf Einhaltung der DIN 18195 und die korrekte Schichtdicke der KMB. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung der Ausführung gemäß den aktuellen Normen an. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Ausführung im Beitrag Kellerabdichtung: KMB-Schichtdicke (3mm) messen und protokollieren!. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Kellerabdichtung, WU-Beton". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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