Waagerechte Risse im Haus: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten?
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Waagerechte Risse im Haus: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten?

Unser Einfamilienhaus wurde im Jahr 2000/2001 aus Porotonsteinen (Land Bayern) errichtet. Langsam hat es begonnen und jetzt sind immer mehr waagerechte Risse im ganzen Haus festzustellen (am Außenputz sind keine zu finden). Diese verlaufen meist entlang der Mörtelfuge der Steinreihe, die genau unter der Decke im KB und EGAbk. liegt. Auffällig ist, dass besonders eine Ecke des Hauses betroffen ist. Hier sind die Risse auch dicker und setzen sich teilweise schräg (sägezahn-förmig) fort.
Wurde eventuell die Bodenplatte zu schwach ausgelegt und kippt das Haus nun talwärts (Hanglage)? Unser Haus ist fast 5 Jahre alt, die Rissbildung müsste doch nun ein Ende nehmen?
Sowohl Maurer also auch Deckenhersteller meinten, die Risse wären schon extrem aber dennoch wären dies normale Schwundrisse.
Nur der Maurer sprach davon, dass die Decke "schwimmt". Was hat er damit gemeint?
Reicht es, wenn ich die Risse übermale oder würden Sie davon abraten? Falls der Putz teilweise abgeklopft werden muss, wer trägt dann die Kosten?
Vielen Dank im Voraus.
MfG Huthöfer
  • Name:
  • Volker Huthöfer
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    🔴 Kritisch: Statische Probleme nicht ausschließen. Umgehende Prüfung durch einen Statiker erforderlich.

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    Waagerechte Risse in einer Hausecke, besonders bei einem Haus aus Porotonsteinen, sollten ernst genommen werden. Da die Risse entlang der Mörtelfugen verlaufen, könnte es sich um Setzungsrisse, Schwindrisse oder Spannungsrisse handeln.

    🔴 Gefahr: Waagerechte Risse können auf strukturelle Probleme hindeuten, die die Stabilität des Hauses gefährden. Eine genaue Untersuchung ist unerlässlich.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Dokumentation: Fotografieren Sie die Risse und notieren Sie deren Verlauf und Breite.
    • Ursachenforschung: Lassen Sie einen Statiker oder Bausachverständigen die Ursache der Risse untersuchen. Mögliche Ursachen sind Setzungen des Baugrunds, thermische Spannungen oder Materialfehler.
    • Beobachtung: Überwachen Sie die Risse regelmäßig, um festzustellen, ob sie sich verändern.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Statiker mit einer umfassenden Analyse, um die Ursache der Risse zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen festzulegen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Setzungsrisse
    Risse, die durch das Setzen des Baugrunds entstehen. Sie verlaufen oft diagonal oder treppenförmig.
    Verwandte Begriffe: Baugrund, Bodenverdichtung, Fundament.
    Schwindrisse
    Risse, die durch das Schwinden von Baumaterialien entstehen, insbesondere bei Beton oder Putz. Sie sind oft fein und unregelmäßig.
    Verwandte Begriffe: Austrocknung, Materialspannung, Volumenänderung.
    Spannungsrisse
    Risse, die durch innere Spannungen im Mauerwerk entstehen, beispielsweise durch thermische Ausdehnung oder Belastung.
    Verwandte Begriffe: Thermische Spannung, Lastverteilung, Materialermüdung.
    Porotonsteine
    Ziegelsteine mit hoher Wärmedämmung, hergestellt aus Ton. Sie sind leicht und verfügen über eine gute Festigkeit.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Wärmedämmung.
    Mörtelfuge
    Die Verbindung zwischen einzelnen Mauersteinen, hergestellt aus Mörtel. Sie dient zur Kraftübertragung und zum Ausgleich von Unebenheiten.
    Verwandte Begriffe: Mörtel, Mauerwerk, Verbund.
    Statiker
    Ein Ingenieur, der die Standsicherheit von Bauwerken berechnet und überprüft. Er beurteilt die Tragfähigkeit und Stabilität von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Standsicherheit.
    Bausachverständiger
    Ein Experte, der Schäden an Gebäuden beurteilt und Gutachten erstellt. Er kann die Ursachen von Schäden identifizieren und Sanierungsempfehlungen geben.
    Verwandte Begriffe: Schadensanalyse, Gutachten, Bauwesen.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind typische Ursachen für waagerechte Risse im Mauerwerk?
      Waagerechte Risse können durch Setzungen des Baugrunds, thermische Spannungen, Materialschwindung oder auch durch Fehler in der Bauausführung entstehen. Eine genaue Analyse ist notwendig, um die genaue Ursache zu identifizieren.
    2. Wie gefährlich sind waagerechte Risse im Mauerwerk?
      Die Gefährlichkeit hängt von der Ursache, der Größe und dem Verlauf der Risse ab. Sie können ein rein optisches Problem darstellen, aber auch auf strukturelle Schäden hinweisen, die die Stabilität des Gebäudes beeinträchtigen.
    3. Was kostet die Sanierung von waagerechten Rissen?
      Die Kosten für die Sanierung variieren stark, abhängig von der Ursache und dem Umfang der Schäden. Einfache Risse können mit geringem Aufwand geschlossen werden, während strukturelle Schäden umfangreichere und teurere Maßnahmen erfordern.
    4. Kann ich die Risse selbst reparieren?
      Oberflächliche, unbedenkliche Risse können unter Umständen selbst repariert werden. Bei größeren oder strukturell relevanten Rissen sollte jedoch unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden.
    5. Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Rissbeurteilung?
      Suchen Sie nach einem erfahrenen Statiker oder Bausachverständigen mit Expertise in der Beurteilung von Mauerwerksschäden. Referenzen und Qualifikationen sind wichtige Kriterien.
    6. Welche Rolle spielt das Baumaterial (Poroton) bei der Rissbildung?
      Porotonsteine sind grundsätzlich robust, können aber bei unsachgemäßer Verarbeitung oder bei ungünstigen Umgebungsbedingungen (z.B. hohe Feuchtigkeit) anfälliger für Risse sein.
    7. Wie oft sollte ich die Risse kontrollieren?
      Kontrollieren Sie die Risse regelmäßig, idealerweise alle paar Monate, um Veränderungen festzustellen. Dokumentieren Sie jede Veränderung mit Fotos und Notizen.
    8. Was bedeutet es, wenn die Risse sich verändern?
      Wenn sich die Risse vergrößern oder neue Risse entstehen, deutet dies auf eine fortschreitende Schädigung hin. In diesem Fall ist eine sofortige Untersuchung durch einen Fachmann erforderlich.

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  2. Baugrundgutachten entscheidend? Rissursachen prüfen!

    Wurde denn ...
    die Gründung gemäß des Baugrundgutachtens gemacht?
    Wenn sich nach 5 Jahren immer noch Risse neu auftun, ist die Wahrscheinlichkeit von Schwinden als Ursachen nur sehr gering.
    Bilder würden sehr helfen.
  3. Ursache: Deckenschwinden! Lösung: Thalhammer-System

    Gründung-Nein!
    Hat mit der Gründung nichts zu tun.
    Schwinden der Decke ist das Problem.
    Thalhammer hat das mit seinem Deckenauflager und Zugstäben aus Stahl in den Ecken gelöst.
    Gruß Jupp
  4. Schwindrisse möglich: Trennlage zwischen Mauerwerk & Decke

    Schwindrisse sind schon möglich.
    Das hört sich für mich so an, als hätte jemand die nötige Trennlage zwischen oberer Mauerwerksschicht und Stahlbetondecke vergessen. Mit der "schwimmenden Decke" und den "Schwundrissen" hat es folgendes auf sich: Der Beton Ihrer Stahlbetondecke (?) schwindet mit der Zeit, d.h. er verkürzt sich. Das macht jedes Betonbauteil und über ~15 Jahre  -  dansch ist kaum mehr etwas festzustellen. Wichtig zu wissen ist, dass dieses Schwinden nicht gleichmäßig abläuft, sondern am Anfang schnell und dann immer langsamer. I.d.R. ist 50 % des Schwindens nach 4-6 Monaten abgeschlossen.
    Wieviel das Betonbauteil schwindet ist hauptsächlich von zwei Werten abhängig: 1. Dem Wasserzementwert des Beton's beim Einbau (Verhlätnis von Wasser (kg) zu Zement (kg) ) und 2. der Nachbehandlung des jungen Beton's (Abdecken, befeuchten im Sommer, Beheizen im Winter ...).
    Vielleicht können Sie die Unterlagen ja noch vom Bauunternehmer bekommen und den Verantwortlichen feststellen (lassen) ob sich das allerdings überhaupt für Sie lohnen kann ist von Ihrer Vertragssituation abhängig.
  5. Deckenecken-Stabilisierung: Zugstäbe vs. Schwindrisse

    Herrn Welschbillig
    Die Zugstäbe in den Ecken sind gegen das Aufdrillen (sprich Abheben) der Deckenecken sinnvoll, wenn es dort nicht genügend Auflast gibt (z.B. Dachdecken). Im hiesigen Fall scheint es sich jedoch um durch Schwinden verursachte Risse zu handeln, da die Risse auch unter der Decke über KG auftauchen.
  6. Deckenschubrisse: Betonbrühe als Ursache identifiziert

    Foto von Martin Kempf

    würde Herrn Stahr zustimmen
    hört sich nach Deckenschubrissen an. Die kommen dann vor, wenn beim Betonieren die Brühe in die oberste Steinreihe läuft und damit eine feste Verbindung zwischen Decke und oberster Steinreihe entsteht.
  7. Bestätigung: Drillproblem & Zugstäbe bei Deckenecken

    Antwort an Herrn Stahr,
    Danke für die Bestätigung meiner Ansicht.
    Drillproblem ist richtig erkannt deshalb die Zugstäbe.
    Drillen der Decken bedeutet "Abheben der Ecken der Decken", somit hochziehen der Ecksteine und zusätzlich Kräfteumlagerung innerhalb der Decke.
    Gruß Jupp
  8. Deckengleitung mangelhaft? Kellenschnitt prüfen!

    "mmmh"
    jede Wette große Zimmer ... Deckengleitung ned möglich da Auflagerbereich dafür nicht hergerichtet wurden (!) ... Kellenschnitt in diesen Bereich dürfte auch unbekannt gewesen sein und dass mit der Ecke da möchte ich meine Hand ohne Augenscheinnahme ned in's Feuer legen ob da der Jupp ned doch Recht hat (!)
  9. Sanierung: Putz erneuern mit Kellenschnitt & Ayrlfuge!

    "ahja"
    Sanierung:
    Lockeren Putz runterklopfen & Grundieren & neu Verputzen & diesmal gleich mit Kellenschnitt und abschließender Ayrlfuge = so wie man sowas gleich machen sollte (!)
    Ausbessern & Übermaler hält max. 1 Jahr dann kommen sie wieder die Risse🙂
  10. Skeptisch: Schräger Riss – Setzriss statt Deckenbewegung?

    Auch auf die Gefahr hin ...
    dass Ihr mich für "bockig" haltet😉, was mich an der "Deckentheorie" stört, ist der schräge Riss in der Ecke. Risse aus Deckenbewegungen nehmen nur äußert selten mehr als 2  -  3 Reihen Steine mit: Und das meist mit weiten Abständen der Versätze.
    Schräger Riss mit Sägezahn klingt für mich eher nach Setzriss  -  im weitesten Sinne. Und dann noch Rissbewegungen nach 5 Jahren.
    Da bin ich skeptisch.
  11. Rissverlauf: Mörtelfuge unter Decke – Ecke betroffen

    "mmmh"
    bin auch bockig🙂
    Zitat:

    =>"Diese verlaufen meist entlang der Mörtelfuge der Steinreihe, die genau unter der Decke im KB und EGAbk. liegt. Auffällig ist, dass besonders eine Ecke des Hauses betroffen ist. Hier sind die Risse auch dicker und setzen sich teilweise schräg (sägezahn-förmig) fort. "<=
    ich lese:
    a.) Teil 1 ... die Risse sind unmittelbar "UNTER" der Decke (!)
    b.) Teil 2 die Ecke ... die Risse sind ebenfalls unmittelbar "unter" der Decke schauen sägezahnförmig aus und verlaufen noch etwas schräg (!)
    @Fragesteller habe ich des richtig verstanden (!)
    Fazit:

    Deckenschwund & Deckendurchbiegung treffen auf ein Auflager dass "nicht" geschaffen wurde dieses aufzunehmen (!)
    @ nochmal Fragesteller die sägezahnförmigen Risse hat's etwas nach innen gezogen ... sprich es hat den Anschein als ob der ausgebrochene Putz sich nach innen zieht ... "richtig"?

  12. Diskussion: Interpretation des Rissverlaufs im Detail

    OT..
    Einspruch, Euer Ehren. Suggestivfrage😉 )
    Wenn Du's so liest (und damit recht hättest) würde ich mich Deiner Meinung anschließen  -  ohne Bocken.
    ;-)
  13. Rissbildungen: Kombination aus Deckenschwund & Drill-Problem?

    Vielen Dank für die Antworten
    Zunächst vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten. Ich versuche hier nochmal die Schäden zu beschreiben:
    Die Schäden waren zuerst im Erdgeschoss in der besagten einen Hausecke zu sehen. Hier ist ein stärkere Riss ca. 25 cm unterhalb der Stahlbetondecke zu erkennen. Dieser hat sich beginnend in der Ecke weiter über ca. 2 bis 3 Meter ausgedehnt. Eine Steinreihe weiter unten ist ein weiterer Riss aufgetreten. Dieser ist aber wesentlich dünner und auch nicht so lange. Ich vermute daher, es handelt sich um das genannte "Drill-Problem" in Kombination mit "Deckenschwund".
    Sehr unschöne Rissbildungen haben wir außerdem im Treppenhaus. An den Übergängen von Mauerwerk zu Betondecke und dann wieder Mauerwerk bröckelt der Putz sägezahnförig ab. Hier hatte der Verputzer mit Gewebe gearbeitet, was anscheinend aber die Probleme nicht verhindern konnte. Klopt man an den schadhaften Stellen, so klingt das nach Hohlräumen.
    Alles nicht schön, aber was ich v.a. noch wissen möchte ist, wer trägt die Kosten?! (der Maurer, der Verputzer oder wir selbst.
    MfG Huthöfer
  14. Deckenzug bestätigt: Kosten für Sanierung & Gleitlager

    Ich geb mich geschlagen ...
    ;-)) ) ).
    Klingt wirklich nach Deckenzug.
    Kosten Tja, von hier schwer zu sagen, denn wenn das Auflager richtig gemacht worden wäre wäre es auch teurer gewesen. Diese SOWIESO-Kosten muss der Bauherr in jedem Falle tragen. Beim Rest hängt es auch an der geplanten/durchgeführten "Sanierung".
    Und daran, wer da evtl. nicht ans Gleitlager gedacht hat. Oder es nicht zulassen wollte.
  15. Rissursache: Unverschlossene Ziegelkammern mit Beton?

    "mmmh"
    Hallo,
    ich kann's ned lassen🙂
    ca. 25 cm unter der Decke ist der Riss ... wer schrieb dass die Ziegelkammern unverschlossen mit Beton verfüllt wurden? ... "derjenige" dürfte hier Recht haben (!)
    "jede" Decke verkürzt sich man nennt das auch Schwinden ... dieses verkürzen wird verstärkt bei großen Decken infolge Deckendurchbiegung ... "WENN" jetzt das Deckenauflager mangelhaft ausgebildet wurde z.B. Vermutung hier anbetoniert dann kommt es zu den gesagten Abriss direkt unter der Decke oder wie hier 1 Steinschicht drunter ... was ich gar ned verstehen mag warum "außen" nichts zu erkennen ist?
    Ich würde das ganze wie folgt angehen:
    =>"ein Stückchen Deckenauflager ca. 15 cm breit öffnen und schauen ob die Ziegelsteine anbetoniert worden sind ... bzw. ob und wie dass Deckenauflager ausgebildet worden ist (! <="
    da hier Risse in mehrzähliger Anzahl vorhanden sind bewerte ich dies persönlich als "Mangel" ... für den eine Ursachenforschung betrieben werden sollte (s.o.) ... im Zuge der Ursachenforschung wird m.e. nach der Schuldige dafür schnell ausgemacht sein ... und jener hat dann diesen Mangel zu vertreten (!)
    "ahja" wenn nach mir ging dann wär eine gleitende Deckenauflager samt Kellenschnitt schon lange Stand der Technik🙂
  16. Trennlage Pflicht: Deckenschubrisse vermeiden!

    Von Gleitlager
    sollten wir hier lieber nicht sprechen, denn wäre nämlich ein Ringbalken unter der Decke fällig gewesen😉.
    Aber eine Trennlage, welche einen Verbund zwischen der Mauerkrone und der Betondecke verhindert ist anerkannten Regeln der Technik und somit Pflicht.
    Das der Fragesteller aus Bayern kommt, lässt ein monolithisches Mauerwerk erahnen, daher wären die Deckenschubrisse auch im Außenbereich zu erwarten. Falsch ist, dass diese Risse immer in der ersten oder 2. Steinreihe unter der Decke entstehen müssen. Durch die nach innen entstehenden Zugwirkung der Decke auf das Mauerwerk (schwinden, Deckendurchbiegung) kommt es auch zu einer Verwölbung der Wand nach außen. Diese Verwölbung ist idR. im Mittleren drittel der in Anspruch genommen Wandhöhe am stärksten. Auch hier kann es dadurch bedingt zum Riss kommen. Ist halt auch eine Frage des Stein / Mörtel Haftverbunds. Bei Ihnen scheint der obere Stein nachgegeben zu haben  -  aber warum sieht man draußen nichts? Wie ist der weitere Aufbau draußen? Was für ein Putz? Mal die Leiter gegen stellen und klopfen.
    Ansonsten wie Josef schreibt Verfahren.
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    Waagerechte Risse im Haus: Ursachen, Sanierung & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen waagerechter Risse in einem Einfamilienhaus aus Porotonsteinen. Hauptverdächtige sind Deckenschwinden, fehlende Trennlagen und daraus resultierende Deckenschubrisse. Die korrekte Ausführung des Deckenauflagers und die Berücksichtigung von Gleitlagern spielen eine entscheidende Rolle. Die Sanierung erfordert eine fachgerechte Analyse und Ausführung, um dauerhafte Lösungen zu gewährleisten.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Schwindrisse möglich: Trennlage zwischen Mauerwerk & Decke ist eine fehlende Trennlage zwischen Mauerwerk und Stahlbetondecke eine häufige Ursache für Rissbildung durch Deckenschwinden. Dies sollte bei der Analyse unbedingt berücksichtigt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Das Thalhammer-System, erwähnt im Beitrag Ursache: Deckenschwinden! Lösung: Thalhammer-System, bietet eine mögliche Lösung zur Vermeidung von Problemen mit dem Deckenauflager durch den Einsatz von Zugstäben in den Ecken.

    🔴 Kritisch/Risiko: Im Beitrag Deckenschubrisse: Betonbrühe als Ursache identifiziert wird darauf hingewiesen, dass beim Betonieren eingedrungene Betonbrühe in die oberste Steinreihe eine feste Verbindung erzeugen und so Deckenschubrisse verursachen kann. Dies stellt ein erhebliches Risiko dar.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Sanierung sollte gemäß dem Beitrag Sanierung: Putz erneuern mit Kellenschnitt & Ayrlfuge! das Entfernen von lockerem Putz, Grundieren und Neuverputzen mit Kellenschnitt und Ayrlfuge umfassen, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine umfassende Analyse der Bausubstanz, insbesondere des Deckenauflagers und der Trennlage, ist unerlässlich. Es wird empfohlen, einen Statiker hinzuzuziehen, um die genauen Ursachen der waagerechten Risse zu ermitteln und ein geeignetes Sanierungskonzept zu entwickeln. Beachten Sie auch den Beitrag Trennlage Pflicht: Deckenschubrisse vermeiden! bezüglich der anerkannten Regeln der Technik.

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