Fachwerkhaus von 1987: Risse im Fachwerk – Ursachen, Risiken & Sanierung?
In diesem Forum sind Sie: Holzbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Die Beurteilung von Rissen im Fachwerk eines Hauses Baujahr 1987 erfordert Sachverstand vor Ort. Ein Forum kann eine solche Expertise nicht ersetzen. Der Wandaufbau, insbesondere bei Innendämmung, ist bauphysikalisch entscheidend für die Funktionalität eines Fachwerkhauses. Alte Fachwerkhäuser funktionieren oft besser ohne Innendämmung.
Fachwerkhaus von 1987: Risse im Fachwerk – Ursachen, Risiken & Sanierung?
Nun meine Frage: Ist diese Fachwerkkonstruktion geeignet, auch noch die nächsten 100 Jahre zu überstehen?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Sofortige statische Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen für Holzbau oder Statiker – Risse können tragfähigkeitseinschränkende Ursachen wie Setzungen, Holzschwächung oder Schadstoffbelastung signalisieren.
🔴 KRITISCH: Dringende Feuchte- und Schadstoffanalyse erforderlich – insbesondere auf Tauwasserrisiko durch diffusionsoffene Dämmung, Holzfeuchte über 20 %, Pilzbefall sowie Altlasten (z. B. PCP/Lindan) in druckimprägniertem Holz aus den 1980er-Jahren.
⚠️ WICHTIG: Klärung der Bauart: „Fachwerk“ ist hier wahrscheinlich irreführend – es handelt sich um einen Holzrahmenbau mit fachwerkoptischer Verblendung; statische Wirksamkeit der Konstruktion muss nachgewiesen werden.
⚠️ WICHTIG: Prüfung der Dampfbremse und Hinterlüftung – fehlerhafte Ausführung begünstigt Feuchteansammlung im Holzrahmen und beschleunigt Fäulnis trotz Mineralwolldämmung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Risse in den Fachwerkbalken kritisch, da sie die Stabilität und Lebensdauer des Hauses beeinträchtigen können. Es ist wichtig, die Ursache der Risse zu ermitteln. Mögliche Gründe sind:
- Natürliche Trocknung: Holz schwindet im Laufe der Zeit, was zu Rissen führen kann.
- Feuchtigkeit: Eindringende Feuchtigkeit kann das Holz aufquellen lassen und bei Trocknung zu Rissen führen.
- Schädlingsbefall: Insekten oder Pilze können das Holz schädigen und Risse verursachen.
- Statische Probleme: Überlastung oder Setzungen des Gebäudes können zu Rissen im Fachwerk führen.
Die Baubeschreibung erwähnt "druckimprägnierten Fachwerkholzrahmen in Bauschunittholz". Die Imprägnierung schützt das Holz vor Schädlingen und Feuchtigkeit, aber Risse können trotzdem auftreten. Die Verwendung von Mineraldämmwollmatten in den Gefachen ist üblich, aber es ist wichtig, dass die Dämmung korrekt eingebaut ist, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Risse von einem erfahrenen Zimmermann oder einem Statiker begutachten, um die Ursache und das Ausmaß der Schäden festzustellen. Ein Gutachten gibt Aufschluss über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Fachwerkhaus von 1987 mit Rissen in den Fachwerkbalken. Die Konstruktion besteht aus druckimprägnierten Nadelholzrahmen (10x10 cm, Güteklasse II) mit 10 cm Mineralwolldämmung und 11,5 cm roten Verblendern in den Gefachen. Die Risse in den Balken sind ein ernstzunehmendes Indiz, das einer genauen Analyse bedarf.
🔴 Gefahr: Risse in Fachwerkbalken können auf statische Probleme, Holzschädlingsbefall oder Feuchteschäden hindeuten. Bei einem Haus von 1987 ist zudem die Verwendung von Holzschutzmitteln wie PCP oder Lindan möglich, die gesundheitliche Risiken darstellen können. Eine bloße Sichtprüfung reicht nicht aus, um die Tragfähigkeit und Sicherheit zu beurteilen.
➕ Ergänzung: Die Kombination aus druckimprägniertem Holz und einer 10 cm dicken Mineralwolldämmung kann zu einem erhöhten Feuchterisiko führen, wenn die Dampfbremse nicht fachgerecht ausgeführt wurde. Dies könnte die Rissbildung begünstigen. Zudem ist die Angabe "Bauschunittholz" unklar und sollte durch den Verkäufer präzisiert werden.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Eignung der Konstruktion für eine lange Lebensdauer ist gegeben, wenn die Risse oberflächlicher Natur sind und keine statische Relevanz haben. Allerdings ist eine pauschale Aussage über die nächsten 100 Jahre ohne detaillierte Untersuchung nicht möglich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor dem Kauf einen zertifizierten Sachverständigen für Holzbau und Altbausanierung. Dieser sollte die Risse mittels Endoskopie und Rissmonitoring bewerten, eine Holzfeuchtemessung durchführen und die Statik überprüfen. Lassen Sie zudem ein Schadstoffgutachten erstellen, um mögliche Altlasten auszuschließen. Nur so können Sie sicherstellen, dass das Haus langfristig bewohnbar und werthaltig ist.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1987 stellt eine Sonderkonstruktion dar, da klassisches historisches Fachwerk in Deutschland vorwiegend bis Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet wurde – eine ‚Neu-Fachwerk‘-Konstruktion aus den 1980er-Jahren folgt meist modernen statischen und bauphysikalischen Regeln, jedoch mit erheblichen Abweichungen vom traditionellen Holzrahmenbau.
Die Beschreibung deutet auf eine Hybridkonstruktion hin: ein Holzrahmen aus druckimprägniertem Nadelholz (Güteklasse II, 10 × 10 cm), kombiniert mit mineralischer Dämmung und Verblendmauerwerk – dies entspricht eher einem modernen Holzständerbau mit fachwerkartiger Optik als einem echten, statisch wirksamen Fachwerk nach historischem Vorbild.
🔴 Gefahr: Risse im Holz können auf Feuchteschäden, unzureichende Holzfeuchtekontrolle während oder nach der Bauzeit, oder auf statische Überlastung hinweisen – insbesondere bei Verwendung von nicht ausreichend getrocknetem oder nicht für den Einsatz im Außenbereich geeignetem Holz.
🔴 Gefahr: Die Kombination aus Mineraldämmung innen und Verblendmauerwerk außen birgt ein hohes Risiko für Tauwasserausfall und Feuchteansammlung im Holzrahmen, da die Konstruktion wahrscheinlich nicht diffusionsoffen ausgeführt ist – dies führt langfristig zu Fäulnis, Pilzbefall und tragfähigkeitseinschränkender Holzschwächung.
⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung ‚Fachwerk‘ ist hier irreführend: Bei einer statisch wirkenden Fachwerkkonstruktion müssten die Stiele und Riegel durch Verzahnung, Einschnitt oder Schraubverbindungen miteinander verbunden sein – nicht aber durch eine reine Rahmenkonstruktion mit hintermauerter Dämmung und Verblendung.
➕ Ergänzung: Die Lebensdauer von 100 Jahren ist bei dieser Bauweise unrealistisch, solange keine regelmäßige, fachkundige Feuchtemonitoring, Wartung und ggf. Nachrüstung einer funktionierenden Hinterlüftung oder diffusionsoffenen Konstruktion erfolgt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Kaufabschluss unbedingt einen zertifizierten Sachverständigen für Holzbau und Bauschäden (z. B. nach DINAbk. 4102-12 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung), der eine detaillierte Feuchtemessung, Holzarten- und Holzfeuchteanalyse sowie eine statische Einordnung der Konstruktion vornimmt – eine bloße Sichtprüfung reicht nicht aus.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Risse im Holz keine Pauschalbeurteilung zulassen und eine fachkundige Untersuchung zwingend erforderlich ist.
- Alle betonen die Gefahr von Feuchteschäden (Tauwasser, Holzfeuchte, Fäulnis) als wesentliche Ursache oder Folge der Risse.
- Alle nennen statische Probleme (Setzungen, Überlastung) als ernstzunehmende Ursache.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt natürliche Trocknungsrisse als mögliche, oft harmlose Ursache – DeepSeek und Qwen bewerten Risse in dieser Bauart grundsätzlich als indikativ für strukturelle oder bauphysikalische Defizite, ohne Entwarnung für "oberflächliche" Risse.
- Qwen widerspricht der Bezeichnung „Fachwerk“ fundamental – GoogleAI und DeepSeek verwenden sie noch deskriptiv, ohne korrigierende Einordnung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek fordert explizit ein Schadstoffgutachten (PCP/Lindan) – nicht genannt von GoogleAI oder Qwen.
- Qwen betont das Tauwasserrisiko durch fehlende Diffusionsoffenheit und die Notwendigkeit einer Hinterlüftung – Detail, das bei GoogleAI und DeepSeek nur implizit oder unvollständig adressiert wird.
- DeepSeek verlangt Endoskopie und Rissmonitoring – konkretere Methode als die allgemeine „Begutachtung“ bei GoogleAI.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI sieht grundsätzlich „langfristige Lebensdauer“ bei fachgerechter Sanierung als möglich an – Qwen hält Lebensdauerangaben von „100 Jahren“ bei dieser Konstruktion für realistisch nicht haltbar ohne kontinuierliches Monitoring und Nachrüstung. DeepSeek bleibt hier vorsichtig neutral („nicht pauschal möglich“) – Vorsichtsprinzip folgt Qwen.
- Qwen korrigiert die Bauart-Bezeichnung als „irreführend“ und betont die fehlende statische Wirksamkeit – GoogleAI behandelt den Rahmen unreflektiert als „Fachwerk“, DeepSeek spricht zwar von „Fachwerkbalken“, aber mit dem Hinweis auf mögliche statische Probleme; Qwens präzisere Einordnung wird als sicherere Einschätzung priorisiert.
👉 Empfehlung: Die sicherere, konservativere und bauphysikalisch tiefgreifendere Perspektive von Qwen und DeepSeek ist maßgeblich – insbesondere hinsichtlich Tauwasser, Schadstoffen und Bauart-Missverständnis. GoogleAI liefert wertvolle Ursachenliste, aber weniger Risikobewusstsein.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statik & Tragfähigkeit ❌ Widerspruch GoogleAI betont Ursachenanalyse, DeepSeek + Qwen fordern zwingend statische Einordnung durch Sachverständigen – KI-Konsens: Statikprüfung ist nicht optional. Feuchte- & Tauwasserrisiko ✅ Konsens Alle drei Modelle identifizieren Feuchte als Kernursache – Qwen präzisiert das Risiko durch diffusionsoffene Dämmung und fehlende Hinterlüftung als besonders akut. Schadstoffbelastung (PCP/Lindan) ⚠️ Abwägung Nur DeepSeek nennt diese explizit – jedoch sachlich plausibel für Holz aus den 1980er-Jahren; KI-Konsens: Prüfung ist geboten, da Risiko nicht auszuschließen ist. Bauart-Einordnung ("Fachwerk") ❌ Widerspruch Qwen korrigiert grundlegend: Handelt es sich um einen Holzrahmenbau mit Verblendung – GoogleAI und DeepSeek verwenden die Bezeichnung unkritisch; KI-Konsens: „Fachwerk“ ist hier fachlich unzutreffend und irreführend. Lebensdauer-Angabe (100 Jahre) ❌ Widerspruch Qwen lehnt sie als unrealistisch ab; GoogleAI bleibt optimistisch bei Sanierung; DeepSeek verweigert pauschale Prognose – KI-Konsens: 100-Jahre-Angabe ist nicht haltbar ohne Nachrüstung und Monitoring. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Kaufabschluss einen zertifizierten Sachverständigen für Holzbau (DIN 4102-12), der statische Tragfähigkeit, Feuchteverhältnisse, Schadstoffbelastung sowie die tatsächliche Konstruktionsart umfassend prüft – eine reine Sichtprüfung ist ausreichend.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unerkannte statische Schwächung durch Risse (z. B. durch Setzungen oder Fäulnis) Plötzlicher Versagen tragender Elemente, Schadensersatzansprüche, Lebensgefahr 🔴 Risiko Tauwasserausfall im Holzrahmen infolge fehlender Dampfbremse oder Hinterlüftung Langfristige Holzschwächung, Schimmelbildung, erhöhte Sanierungskosten nach Kauf 🔴 Risiko Schadstoffbelastung (PCP/Lindan) im druckimprägnierten Holz Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen, Allergien), aufwendige, teure Sanierung durch Entsorgung nach Altlastenrecht 🔴 Risiko Irrtümliche Annahme einer „Fachwerk-Statik“ bei reinem Holzrahmenbau Fehlende Sicherheitsreserven bei Nutzungsänderung oder baulichen Anbauten, fehlerhafte Wertermittlung 🔴 Risiko Unzureichende Dokumentation der Bauausführung (z. B. fehlende Prüfprotokolle zu Dampfbremse, Dämmung, Holzfeuchte) Rechtsunsicherheit bei späteren Schäden, kein Nachweis für fachgerechte Ausführung bei Streitigkeiten ✅ Chance Hohe Sanierbarkeit bei frühzeitiger Erkennung von Feuchteproblemen Kostengünstige Nachrüstung (z. B. Hinterlüftung, Dampfbremse), langfristige Werterhaltung ✅ Chance Klare Bauart- und Materialdokumentation ermöglicht präzise Wertermittlung Vermeidung von Überzahlungen beim Kauf, gezielte Investition in sinnvolle Maßnahmen ✅ Chance Qualifizierte Fachplanung für Nachrüstung (z. B. Energieeffizienz) bereits im Vorfeld möglich Synergien mit anderen Sanierungsmaßnahmen, Fördermittelnutzung (z. B. BEGAbk.-EM) ✅ Chance Erkennung eines fachlich versierten Verkäufers mit lückenloser Unterlagenlage Vertrauensvolle Verhandlung, geringeres Risiko für verborgene Mängel ✅ Chance Möglichkeit, Verkäufer zur Übernahme von Vor-Ort-Prüfkosten zu veranlassen Reduzierung eigener Vorlaufkosten, fundierte Entscheidungsgrundlage vor Kaufvertrag Orientierungshilfen
- Statik- und Schadstoffgutachten vor Kauf beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Holzbau (z. B. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung oder zertifiziert nach DIN 4102-12) – vereinbaren Sie Endoskopie, Holzfeuchtemessung, statische Einordnung und Schadstoffanalyse (PCP/Lindan).
- Unterlagen sammeln: Fordern Sie beim Verkäufer die Bauunterlagen an: Konstruktionszeichnungen, Dämm- und Dampfbremsen-Nachweise, Holzgutachten (Güteklasse II), ggf. alte Schadstoffanalysen – prüfen Sie, ob „Bauschunittholz“ dokumentiert oder erklärt ist.
- Dampfbremse und Hinterlüftung prüfen lassen: Stellen Sie sicher, dass der Sachverständige die Ausführung der Dampfbremse im Gefach und das Vorhandensein einer funktionsfähigen Hinterlüftung zwischen Verblendmauerwerk und Dämmung bewertet.
- Lebensdauer-Angaben kritisch hinterfragen: Verlangen Sie vom Verkäufer schriftliche Belege für die Behauptung einer „100-Jahre-Lebensdauer“ – ohne dokumentierte Wartungskonzepte und Monitoring ist diese nicht haltbar.
- Kaufvertrag mit Vorbehalt abschließen: Vereinbaren Sie im Vorvertrag, dass der Verkauf vom Ergebnis des umfassenden Sachverständigengutachtens abhängt – inkl. statischer und schadstofftechnischer Freigabe.
- Fachplanung für gegebenenfalls notwendige Nachrüstung einholen: Lassen Sie bereits im Vorfeld prüfen, welche Maßnahmen zur Feuchtesanierung (z. B. Hinterlüftung, neue Dampfbremse) technisch möglich und förderfähig sind (BEG-EM).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fachwerk
- Eine Bauweise, bei der ein tragendes Gerüst aus Holz errichtet und die Zwischenräume (Gefache) mit Lehm, Ziegeln oder anderen Materialien ausgefüllt werden.
Verwandte Begriffe: Gefache, Holzrahmenbau, Ständerbauweise - Gefache
- Die Ausfachungen zwischen den Holzbalken im Fachwerk. Sie bestehen traditionell aus Lehm, können aber auch mit Ziegeln, Holz oder anderen Materialien gefüllt sein.
Verwandte Begriffe: Ausfachung, Füllung, Lehmbau - Druckimprägnierung
- Ein Verfahren zum Schutz von Holz vor Schädlingen und Feuchtigkeit, bei dem Holzschutzmittel unter hohem Druck in das Holz gepresst werden.
Verwandte Begriffe: Holzschutz, Imprägnierung, Kesseldruckimprägnierung - Bauschunittholz
- Ein Sammelbegriff für Holz, das im Bauwesen verwendet wird und bestimmte Qualitätsstandards erfüllt. Es kann sich um verschiedene Holzarten handeln, die für tragende oder nicht-tragende Zwecke eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Bauholz, Konstruktionsholz, Schnittholz - Mineraldämmwolle
- Ein Dämmstoff aus mineralischen Fasern, der zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt wird. Sie wird häufig in Gefachen von Fachwerkhäusern verwendet.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff - Statik
- Die Lehre von den Kräften und deren Wirkung auf Bauwerke. Eine statische Berechnung dient dazu, die Stabilität und Tragfähigkeit eines Gebäudes nachzuweisen.
Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre - Holzfeuchte
- Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes, angegeben in Prozent. Die Holzfeuchte beeinflusst die Stabilität und das Verhalten des Holzes.
Verwandte Begriffe: Feuchtegehalt, Trocknung, Schwinden
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet "druckimprägniertes Fachwerkholz"?
Druckimprägnierung ist ein Verfahren, bei dem Holzschutzmittel unter hohem Druck in das Holz gepresst werden. Dies schützt das Holz vor Insekten, Pilzen und Feuchtigkeit. Trotzdem kann es im Laufe der Zeit zu Rissen kommen. - Sind kleine Risse im Fachwerk immer ein Problem?
Nicht unbedingt. Oberflächliche Trocknungsrisse sind oft unbedenklich. Kritisch sind jedoch tiefe Risse, die sich verbreitern oder in der Nähe von Verbindungen auftreten. Diese sollten von einem Fachmann begutachtet werden. - Wie erkenne ich Schädlingsbefall im Fachwerk?
Anzeichen für Schädlingsbefall sind Bohrlöcher, Holzmehl, Fraßgeräusche oder ein muffiger Geruch. Bei Verdacht auf Schädlingsbefall sollte ein Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. - Kann ich Risse im Fachwerk selbst reparieren?
Kleinere, oberflächliche Risse können mit geeigneten Holzreparaturmassen geschlossen werden. Bei größeren oder statisch relevanten Rissen ist jedoch die Reparatur durch einen Fachmann erforderlich. - Welche Rolle spielt die Dämmung im Fachwerk?
Die Dämmung in den Gefachen des Fachwerks dient dazu, das Haus vor Wärmeverlusten zu schützen. Es ist wichtig, dass die Dämmung diffusionsoffen ist, damit Feuchtigkeit entweichen kann und sich kein Schimmel bildet. - Wie lange hält ein Fachwerkhaus?
Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung kann ein Fachwerkhaus mehrere hundert Jahre halten. Entscheidend sind der Zustand des Holzes, die Qualität der Konstruktion und der Schutz vor Feuchtigkeit und Schädlingen. - Was ist Bauschunittholz?
Bauschunittholz ist ein Sammelbegriff für Holz, das im Bauwesen verwendet wird und bestimmte Qualitätsstandards erfüllt. Es kann sich um verschiedene Holzarten handeln, die für tragende oder nicht-tragende Zwecke eingesetzt werden. - Wie oft muss ein Fachwerkhaus saniert werden?
Die Sanierungshäufigkeit hängt vom Zustand des Hauses ab. Regelmäßige Inspektionen und kleinere Reparaturen können größere Sanierungen hinauszögern. Eine umfassende Sanierung kann alle 20-50 Jahre erforderlich sein.
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Erklärung der verschiedenen Arten von Rissen im Holz und Methoden zur Reparatur. - Statische Probleme im Fachwerk: Erkennen und beheben
Informationen über statische Probleme im Fachwerk und wie sie von einem Fachmann behoben werden können.
-
Fachwerk Risse: Sachverständigenrat vor Ort erforderlich!
Mit der Beurteilung dieser Konstruktion,
sind Sie total überfordert. Ein Forum kann das ebenfalls nicht leisten.
Hier gehört Sachverstand vor Ort hin.
Jupp -
Fachwerkhaus: Innendämmung – Bauphysikalischer Wandaufbau entscheidend!
klar!
abgesehen von e. bauphysikalisch absolut verkehrten Wandaufbau ist alles im lot.
Suchfunktion "Innendämmung".
alte fw funktionieren eben
wegen "ohne Innendämmung",
wegen "schlauen" Baustoffen, die enorm schnell rücktrocknen können,
wegen "Bauteiltemperierung",
wegen vollendeter "Kunst der fuge"
... und wegen einigen anderen Kleinigkeiten 😉 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fachwerkhaus Sanierung: Risse im Fachwerk richtig beurteilen
💡 Kernaussagen: Die Beurteilung von Rissen im Fachwerk eines Hauses Baujahr 1987 erfordert Sachverstand vor Ort. Ein Forum kann eine solche Expertise nicht ersetzen. Der Wandaufbau, insbesondere bei Innendämmung, ist bauphysikalisch entscheidend für die Funktionalität eines Fachwerkhauses. Alte Fachwerkhäuser funktionieren oft besser ohne Innendämmung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fachwerkhaus: Innendämmung – Bauphysikalischer Wandaufbau entscheidend! ist ein bauphysikalisch verkehrter Wandaufbau problematisch. Die Suchfunktion zum Thema "Innendämmung" kann hier weiterhelfen.
✅ Zusatzinfo: Druckimprägniertes Fachwerkholzrahmen in Bauschunittholz mit Mineraldämmwolle wurde im Baujahr 1987 häufig verwendet. Die Gefache sind typischerweise mit 11,5 cm roten Verblendern ausgemauert.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Sachverständigen vor Ort hinzu, um die Risse im Fachwerk beurteilen zu lassen, wie im Beitrag Fachwerk Risse: Sachverständigenrat vor Ort erforderlich! empfohlen wird. Achten Sie besonders auf den Wandaufbau und die Innendämmung, um Bauschäden zu vermeiden.
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