Fenstereinbau mangelhaft: Falsche Fugen, Geruch & Hohlräume? Ursachen & Lösungen
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ich wohne in einer Mietwohnung, Baujahr ca. 1965 und habe von Bautechnik leider überhaupt keine Ahnung. Im Nov. 2008 wurde das einfachverglaste Fenster und die ebenfalls einfachverglaste Balkontür (schließen direkt aneinander an) gegen doppelverglaste mit Kunststoffrahmen ausgetauscht. Nach dem Ausbau der alten Fenster blieben aufgrudnd es größeren Rahmens der alten Fenster zwei Fugen, eine senkrecht neben der Balkontür bis Höhe Fensterbank und eine zwischen Fenster und Fensterbank. Die Fugen haben einen Durchmesser von ca. 2 - 3 cm und eine Länge von ca. 60 bzw. 160 cm. Beim Einbau wurden diese Fugen schlicht komplett mit Silikon aufgefüllt. Das Silikon ist aber nie wirklich durchgehärtet, sodass es zu wochenlangen starken Geruchsbelästigungen kam. Nachdem keine Besserung eintrat, wurde das Silikon entfernt und durch Schaumstoff ersetzt. Leider konnte das Silikon nicht restlos entfernt werden (weil teilweise unzugänglich). Eine Besserung der Geruchsbelästigung trat deshalb nicht ein. Dann wurde auch der Schaumstoff wieder entfernt und die Fensterbank an das Fenster herangesetzt. Die Fuge neben der Balkontür wurde komplett mit Acryl-Dichtstoff aufgefüllt. Auch der Acryl-Dichtstoff ist nach über 14-Tagen stellenweise weich wie Butter und es riecht nach wie vor in der Wohnung.
Nun meine Fragen:
1. Unter dem Fenster zwischen dem Rahmen außen und der Fensterbank innen war mal Bauschaum. Der ist durch die Silikonentfernung aber teilweise mit herausgerissen worden. Dort befindet sich auf der gesamten Länge nun ein Hohlraum von ca. 2 cm Durchmesser. Der schmale Spalt zwischen Fensterrahmen innen und Fensterbank wurde mit Acryl abgedichtet. Ohne diese dünne Acrylfuge zog es zwischen Fenster und Fensterbank stark durch. Ist das normal? Sollte der Hohlraum nicht auch gefüllt werden? Darf es überhaupt durch ein Fenster in den Rahmen oder darunter hindurch deutlich spürbar ziehen?
2. Womit lässt sich die Fuge zwischen Balkontür (2x3x60 cm) und Wand wirksam und vor allem geruchsneutral abdichten? Wäre es nicht sinnvoll, dass nach wie vor vorhandene (und stinkende) Silikon restlos zu entfernen und die Fuge schlicht mit Schaumstoff oder einem Dichtband o.ä. zu verschließen?
Vielen Dank schon mal für die Antwort.
MfG
R. Schnelle
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Fensterbauer oder Bausachverständigen – unverhärteter Dichtstoff und Hohlräume unter der Fensterbank bergen Risiken für Schimmelbildung, Wärmebrücken und gesundheitsschädliche VOC-Emissionen.
🔴 KRITISCH: Keine eigenständige Entfernung alter Dichtstoffe – bei Gebäuden aus dem Baujahr 1965 besteht Asbestverdacht in alten Dichtungen; nur zertifizierte Fachkräfte dürfen prüfen und sanieren.
⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich neutralvernetzender, geruchsneutraler Dichtstoffe im Innenbereich; Silikon ist nur für Außenbewegungsfugen zugelassen, niemals als Füllmaterial für Hohlräume.
⚠️ WICHTIG: Ein fachgerechter Fensteranschluss erfordert drei funktionale Schichten: luftdichte Dampfbremse innen, druckstabiler Montageschaum mittig, witterungsbeständige elastische Dichtung außen – Mischverwendung ist unzulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Probleme mit neu eingebauten Fenstern in Ihrer Mietwohnung haben. Geruchsbelästigung und Zweifel an der fachgerechten Ausführung sind berechtigte Anliegen.
Mögliche Ursachen für die Geruchsbelästigung:
- Ungeeigneter Bauschaum: Einige Schäume können unangenehme Gerüche absondern, besonders wenn sie nicht vollständig aushärten oder Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
- Silikon: Falsch verarbeitetes oder minderwertiges Silikon kann ebenfalls Gerüche verursachen.
- Feuchtigkeit: Eingeschlossene Feuchtigkeit im Bereich der Fugen kann zu Schimmelbildung führen, was ebenfalls geruchsintensiv sein kann. 🔴
Mögliche Mängel bei der Ausführung:
- Hohlräume: Hohlräume zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk können zu Zugluft und Wärmeverlusten führen.
- Falsche Dichtstoffe: Die Verwendung von ungeeigneten Dichtstoffen (z.B. Acryl statt Silikon im Außenbereich) kann zu Undichtigkeiten führen.
- Mangelhafte Abdichtung: Eine unsaubere oder unvollständige Abdichtung kann das Eindringen von Feuchtigkeit ermöglichen. 🔴
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie die Mängel (Fotos, Protokoll) und informieren Sie umgehend Ihren Vermieter schriftlich. Fordern Sie eine fachgerechte Überprüfung und Behebung der Mängel durch einen Fensterbaubetrieb an. Bestehen Sie auf die Verwendung geeigneter, geruchsneutraler Materialien.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen mangelhaften Fenstereinbau in einem Altbau von 1965, bei dem nach dem Austausch von einfachverglasten gegen doppelverglaste Kunststofffenster erhebliche Fugenprobleme und anhaltende Geruchsbelästigungen aufgetreten sind. Die ursprüngliche Verwendung von nicht durchhärtendem Silikon in großen Fugen (2-3 cm Durchmesser) war fachlich falsch, da Silikon als elastischer Dichtstoff für Bewegungsfugen, nicht aber als Füllmaterial für Hohlräume geeignet ist. Die unvollständige Entfernung des alten Silikons und der teilweise Verlust des Bauschaums unter der Fensterbank haben zu Hohlräumen geführt, die nun Durchzug und weitere Geruchsprobleme verursachen.
🔴 Gefahr: Die anhaltende Geruchsbelästigung durch nicht ausgehärtete Dichtstoffe kann auf chemische Ausdünstungen (z.B. Essigsäure bei säurevernetzendem Silikon) hinweisen, die bei längerer Exposition gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Atemwegsreizungen verursachen können. Zudem stellen die Hohlräume unter der Fensterbank ein Risiko für Wärmebrücken und Schimmelbildung dar, da hier Feuchtigkeit eindringen und kondensieren kann.
➕ Ergänzung: Bei einem Baujahr 1965 ist zudem zu beachten, dass die Bausubstanz möglicherweise asbesthaltige Materialien (z.B. in Fensterkitten oder Dichtungen) enthalten könnte. Ohne eine fachgerechte Prüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen sollte von eigenständigen Sanierungsarbeiten abgesehen werden, um eine Freisetzung von Schadstoffen zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fensterbauer oder Bausachverständigen mit der vollständigen Begutachtung der Fensteranschlüsse. Lassen Sie das alte, nicht ausgehärtete Silikon fachgerecht und restlos entfernen. Die Fugen sollten nach den Regeln der Technik mit geeigneten Materialien verfüllt werden: Hohlräume mit komprimierbarem Dichtband oder Bauschaum (geruchsneutral), Bewegungsfugen mit Acryl oder neutralvernetzendem Silikon. Fordern Sie vom Vermieter eine fachgerechte Nachbesserung gemäß Mietrecht, da der Mangel die Wohnqualität erheblich beeinträchtigt. Bis zur Sanierung sorgen Sie für intensive Lüftung, um die Geruchsbelastung zu reduzieren.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen gravierend mangelhaften Fenstereinbau mit mehrfachen Verstößen gegen die geltenden technischen Regeln (DINAbk. 18022, DIN 4108-7, VDIAbk. 4700) sowie bauphysikalische und gesundheitliche Risiken.
🔴 Gefahr: Der unverhärtete Silikondichtstoff und der weiche Acryldichtstoff weisen auf ungeeignete Materialien hin, die entweder falsch verarbeitet oder für den Einsatz im Fensteranschluss nicht zugelassen sind – dies birgt ein Risiko für Schimmelbildung, Feuchteschäden und langfristige VOC-Emissionen (flüchtige organische Verbindungen), die Atemwegsreizungen und Kopfschmerzen auslösen können.
🔴 Gefahr: Der offene Hohlraum von ca. 2 cm Durchmesser unter der Fensterbank stellt eine massive Wärmebrücke dar und ermöglicht unkontrollierte Luftströmungen – dies führt nicht nur zu Zugerscheinungen, sondern begünstigt Kondensatbildung, Tauwasser und damit Schimmelbildung im Bereich der Fensterlaibung und der angrenzenden Wandkonstruktion.
⚠️ Korrektur: Die Verwendung von Silikon zur Abdichtung von Fugen im Fensteranschluss ist grundsätzlich unzulässig – Silikon ist kein Dämm- oder Füllmaterial und darf nicht als Ersatz für den erforderlichen, druckfesten, diffusionsoffenen und wärmedämmenden Anschlussfugenaufbau eingesetzt werden.
➕ Ergänzung: Ein fachgerechter Fensteranschluss erfordert drei Schichten: innen eine luftdichte, aber diffusionsoffene Dampfbremse (z. B. Anschlussband), mittig eine wärmedämmende Füllung (z. B. hochwertiger, druckstabiler Montageschaum), und außen eine witterungs- und UV-beständige, elastische Dichtung (z. B. Silikon nur im Außenbereich, aber nicht als Füllmaterial).
➕ Ergänzung: Der Geruch nach über 14 Tagen weist auf eine chemische Fehlreaktion oder Verunreinigung hin – mögliche Ursachen sind Silikonkontamination mit Fett, Feuchtigkeit oder ungeeignetem Untergrund, was die Haftung und Aushärtung verhindert und langfristig Schadstoffemissionen begünstigt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach Energie-Effizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur) oder einen unabhängigen Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz (z. B. mit Zertifizierung nach DIN 4108-10), um eine bauphysikalische Vor-Ort-Begutachtung durchzuführen – eine Sanierung ohne fachliche Begleitung birgt erhebliche Risiken für Gesundheit, Energieeffizienz und Bausubstanz.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren unverhärtetes Silikon und Hohlräume als krankheits- und schadensrelevant (Schimmel, Geruch, Wärmebrücken).
- Alle fordern eine sofortige fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Fachmann – kein Eigenversuch.
- Alle lehnen die Verwendung von Silikon als Füllmaterial für große Fugen ab – es ist ausschließlich für elastische Bewegungsfugen vorgesehen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „ungeeigneten Bauschaum“ als mögliche Geruchsquelle, aber nicht als klinisch relevante Gefahr; DeepSeek und Qwen heben stattdessen den gesundheitlichen Risikofaktor von VOC-Emissionen mit konkreten Symptomen (Kopfschmerzen, Atemwegsreizungen) hervor – diese sicherere Einordnung wird priorisiert.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Asbestverdacht im Altbau (1965) – nicht erwähnt von GoogleAI oder Qwen, aber kritisch für Sicherheit und Recht.
- Qwen benennt explizit die relevanten Normen (DIN 18022, DIN 4108-7, VDI 4700) und beschreibt den dreischichtigen Anschlussaufbau (Dampfbremse – Schaum – Außenabdichtung), was GoogleAI und DeepSeek nicht detailliert tun.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „Acryl statt Silikon im Außenbereich“ als Mangel dar; Qwen erklärt hingegen: Acryl ist im Außenbereich unzulässig – nur neutralvernetzendes Silikon oder spezielle Außen-Abdichtungssysteme sind zulässig. Qwens Einschätzung folgt den DIN-Normen und wird daher als sicherere, verbindliche Regelung priorisiert.
👉 Empfehlung: Alle Modelle stimmen in der Dringlichkeit der fachlichen Intervention überein – die Empfehlung von DeepSeek und Qwen, einen zertifizierten Sachverständigen mit bauphysikalischer und schadstoffrechtlicher Kompetenz einzuschalten, wird als verbindlich übernommen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Gesundheitsrisiko durch Geruch ✅ Langanhaltender Geruch weist auf unverhärtete Dichtstoffe oder Kontamination hin – mit nachweisbaren VOC-Emissionen, die Kopfschmerzen und Atemwegsreizungen auslösen können. Technische Zulässigkeit von Silikon ✅ Silikon ist ausschließlich für elastische Außenbewegungsfugen zugelassen – niemals als Füllmaterial für Hohlräume oder im Innenbereich. Anschlussaufbau nach Norm ✅ Ein fachgerechter Fensteranschluss erfordert drei Schichten: innen luftdichte Dampfbremse, mittig druckstabiler Montageschaum, außen witterungsbeständige Dichtung – gemischte oder reduzierte Ausführung ist nicht regelkonform. Asbestrisiko im Altbau ⚠️ DeepSeek benennt den Asbestverdacht im Baujahr 1965 explizit; GoogleAI und Qwen erwähnen es nicht – trotzdem wird dieses Risiko als hoch einzustufen, da es gesetzliche Sanierungspflichten und Schutzmaßnahmen auslöst. Verantwortung und Mietrecht ✅ Der Vermieter ist zur fachgerechten Nachbesserung verpflichtet, da der Mangel die Wohnqualität erheblich beeinträchtigt – schriftliche Dokumentation (Fotos, Lüftungsprotokoll, Beschwerde) ist unverzichtbar. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen mit bauphysikalischer und schadstoffrechtlicher Zertifizierung (z. B. nach DIN 4108-10 oder mit Asbest-Kompetenznachweis), um Mangel und Risiken vor Ort eindeutig zu bewerten – bis dahin intensive Querlüftung, keinerlei Eigenarbeiten.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unverhärtete Dichtstoffe mit VOC-Emissionen Langfristige Atemwegsreizungen, Kopfschmerzen, Allergieverschärfung – besonders bei Kindern und älteren Menschen. 🔴 Risiko Hohlräume unter Fensterbank (ca. 2 cm) Massive Wärmebrücke mit Kondensatbildung → Schimmel in Laibung und angrenzender Wand; Gefahr für Bausubstanz und Gesundheit. 🔴 Risiko Asbesthaltige Altmaterialien bei unsachgemäßer Bearbeitung Freisetzung krebserregender Fasern bei Eigenentfernung oder grober Bearbeitung – gesundheitliche Langzeitfolgen. 🔴 Risiko Fehlende luftdichte Dampfbremse im Innenanschluss Feuchte wandert in Konstruktion → Bauteilzerstörung, Schimmel, Verschlechterung der Energieeffizienz um bis zu 30 %. 🔴 Risiko Falsche Materialkombination (z. B. Acryl außen) Vorstzeitiger Verschleiß, Rissbildung, Eindringen von Regenwasser → strukturelle Schäden am Fenster und Mauerwerk. ✅ Chance Fachgerechte Sanierung mit normkonformem Anschluss Steigerung der Energieeffizienz um bis zu 25 %, deutliche Reduktion von Heizkosten, nachhaltige Wertsteigerung der Immobilie. ✅ Chance Nachweis und Dokumentation der Mängel Stärkung der Mietrechtlichen Position: Mietminderung, Kostenersatz für Gutachten, Rechtsanspruch auf fachgerechte Nachbesserung. ✅ Chance Einbau einer modernen Dampfbremse mit Diffusionssteuerung Langfristige Vermeidung von Tauwasserbildung, optimale Feuchteregulierung im Raumklima – verbesserte Wohnqualität. ✅ Chance Kooperation mit zertifiziertem Energie-Effizienz-Experten Möglichkeit einer Förderung durch BAFA oder KfW (z. B. für energetische Sanierung im Rahmen von Fensterersatz). ✅ Chance Professionelle Schadstoffanalyse im Altbau Vorbeugende Identifikation weiterer Gefahrenstoffe (Asbest, PCB, Holzschutzmittel) – langfristige Sicherstellung der Gesundheit und rechtliche Absicherung. Orientierungshilfen
- Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen mit Schwerpunkt Bauphysik und Schadstoffprüfung (z. B. nach DIN 4108-10 oder mit Asbest-Kompetenznachweis) – nicht einfach „einen Fensterbauer“.
- Unterlagen sammeln: Fotografieren Sie alle Fugen (innen/außen), dokumentieren Sie Geruchswahrnehmung (Zeitpunkt, Intensität, Begleitsymptome), erstellen Sie ein Lüftungsprotokoll und archivieren Sie alle schriftlichen Kommunikationen mit dem Vermieter.
- Keine Eigenarbeiten: Verzichten Sie strikt auf eigenständiges Entfernen von Silikon, Acryl oder Schaum – bei Verdacht auf Asbest droht bei unsachgemäßer Bearbeitung eine gesundheitsgefährdende Freisetzung.
- Mietrechtliche Dokumentation vorbereiten: Erstellen Sie eine formlose, aber vollständige Schriftform-Beschwerde an Ihren Vermieter mit Anhang (Fotos, Zeitstempel, Forderung nach fachgerechter Nachbesserung binnen 14 Tagen) – per Einschreiben mit Rückschein.
- Förderung prüfen: Informieren Sie sich bei BAFA oder KfW über Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung – bei Vorlage eines Gutachtens kann die fachgerechte Nachbesserung ggf. gefördert werden.
- Luftqualität überwachen: Nutzen Sie ein VOC-Messgerät (z. B. mit MOS-Sensor) für kurzfristige Geruchskontrolle – bei Werten über 500 µg/m³ bei Raumtemperatur unverzüglich lüften und die Fachbegutachtung beschleunigen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fuge
- Eine Fuge ist ein Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen, der mit einem Dichtstoff verschlossen wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit, Luft oder Schmutz zu verhindern. Bei Fenstern werden Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk abgedichtet.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Silikon, Acryl, Bauschaum - Silikon
- Silikon ist ein dauerelastischer Dichtstoff, der häufig für die Abdichtung von Fugen im Außenbereich verwendet wird. Es ist wasserabweisend und beständig gegen Witterungseinflüsse.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Acryl, Fugendichtmasse - Acryl
- Acryl ist ein Dichtstoff, der hauptsächlich im Innenbereich verwendet wird. Es ist überstreichbar, aber nicht so elastisch wie Silikon. Daher ist es für den Außenbereich weniger geeignet.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Silikon, Fugendichtmasse - Bauschaum
- Bauschaum ist ein Montageschaum, der zum Ausfüllen von Hohlräumen verwendet wird. Er dient zur Wärme- und Schalldämmung. Es ist wichtig, dass der Bauschaum vollständig aushärtet.
Verwandte Begriffe: Montageschaum, Dämmstoff, Füllmaterial - Dichtstoff
- Ein Dichtstoff ist ein Material, das zum Abdichten von Fugen und Spalten verwendet wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit, Luft oder Schmutz zu verhindern. Es gibt verschiedene Arten von Dichtstoffen, wie Silikon, Acryl oder Fugendichtmassen.
Verwandte Begriffe: Silikon, Acryl, Fugendichtmasse, Dichtung - Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
- Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Energieeffizienz - Fensterbank
- Die Fensterbank ist eine horizontale Platte, die unterhalb des Fensters angebracht ist. Sie dient dazu, Wasser abzuleiten und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Verwandte Begriffe: Fenster, Fassade, Mauerwerk
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was tun, wenn die Fenster nach dem Einbau riechen?
Antwort: Überprüfen Sie zuerst, ob der Geruch vom Bauschaum oder Silikon stammt. Lüften Sie regelmäßig und informieren Sie Ihren Vermieter, wenn der Geruch anhält. Eine professionelle Überprüfung kann die Ursache identifizieren und geeignete Maßnahmen einleiten. - Frage: Welche Dichtstoffe sind für Fenster geeignet?
Antwort: Für den Außenbereich sind dauerelastische Dichtstoffe wie Silikon oder spezielle Fugendichtmassen geeignet. Im Innenbereich kann Acryl verwendet werden, da es überstreichbar ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben und die Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich. - Frage: Wie erkenne ich eine mangelhafte Fensterabdichtung?
Antwort: Anzeichen für eine mangelhafte Abdichtung sind Zugluft, Feuchtigkeit an den Fensterrahmen, Schimmelbildung oder erhöhte Heizkosten. Eine Sichtprüfung der Fugen kann ebenfalls Aufschluss geben. - Frage: Was ist Bauschaum und wofür wird er verwendet?
Antwort: Bauschaum ist ein Montageschaum, der zum Ausfüllen von Hohlräumen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk verwendet wird. Er dient zur Wärme- und Schalldämmung. Es ist wichtig, dass der Bauschaum vollständig aushärtet und keine Feuchtigkeit zieht. - Frage: Darf Acryl im Außenbereich verwendet werden?
Antwort: Acryl ist im Außenbereich nur bedingt geeignet, da es nicht dauerelastisch ist und bei Witterungseinflüssen reißen kann. Für den Außenbereich sollten Sie Silikon oder spezielle Fugendichtmassen verwenden. - Frage: Was bedeutet der Begriff "Wärmedurchgangskoeffizient" bei Fenstern?
Antwort: Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Frage: Was kann ich tun, wenn ich Zugluft an den Fenstern spüre?
Antwort: Überprüfen Sie die Dichtungen der Fensterrahmen und die Fugen. Beschädigte Dichtungen sollten ausgetauscht werden. Undichte Fugen können mit geeignetem Dichtstoff abgedichtet werden. - Frage: Wer ist für die Reparatur von Fenstern in einer Mietwohnung zuständig?
Antwort: Grundsätzlich ist der Vermieter für die Instandhaltung der Mietwohnung verantwortlich. Kleinere Reparaturen können jedoch im Mietvertrag auf den Mieter übertragen werden.
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