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Estrich und Bodenbeläge

Estrich in einem Ferienhaus mit oder ohne Dämmung

Sehr geehrte Leute im Forum, ich habe eine Frage an Sie bezüglich meines Ferienhauses: Ich habe das Haus (in Hanglage) diesen Frühling übernommen und nun mittlerweile den gesamten Innenausbau und Aufbau aus DDR Zeiten und Frühen 90ern rausgerissen ... Es steht nun der Rohbau (Aussenwände die geputzt werden, Installation und Kiesuntergrund) auf dem Hang. Bis Dato war ein Estrich im Haus - an einigen Stellen gerissen - dieser war auf dem Sanduntergrund ausgebracht. Nun meine Frage: Ist es für die Nutzung als Ferienhaus (auch Nutzung im Winter) angebracht den Aufbau des neuen Bodens mit Folie, Unterbeton, Bitumenlage, Dämmung und Estrich angebracht? Oder reicht Ihrer Erfahrung nach ein Einfacher Aufbau mit Folie und Estrich?
Ich würde den Estrich dann gerne Schleifen und versiegeln - evtl. in einem Raum Holzboden. Nach meiner Logik wäre ein kompletter Aufbau mit Unterbeton, Dämmung etc. im Winter nach einer Woche nicht Heizen genau so fußkalt, wie der komplette Aufbau mit Dämmung - denn irgendwann ist selbst die gigantischste Dämmung einfach ausgekühlt - ist diese Annahme richtig oder Blödsinn? Wozu raten Sie mir, wenn ich den Gästen im Haus Erfrierungen an den Füßen :) ersparen möchte und mich auch selbst im Winter dort wohlfühlen möchte. Bedanke mich schon im Vorhinein für alle Hinweise, Meinungen und Tipps (bitte nenne Sie mir auch gerne sinnvolle Alternativaufbauten)
Mit freundlichen Grüßen Michael.

Anhang:

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Name:

  • Michael Nager
  1. Wieviel Aufbauhöhe...

    ... steht denn zur Verfügung?

    Nächste Frage, was ist mit der Abdichtung?

  2. Guten Tag Hr. Berg, wir haben ...

    ... zur Zeit etwa 15 cm Aufbauhöhe - ich hätte aber die Möglichkeit je nach Bedarf Erdreich/ Sandschüttung abzutragen - daher wäre die Aufbauhöhe frei ... Abdichtung gab es wohl die letzten 40 Jahre keine - bloß die Außenmauern stehen zum Boden hin auf einer Bitumenbahn. Das Erdreich und auch der alte Estrich waren aber definitiv frei von Feuchtigkeit -
    Mit freundlichen Grüßen Michael Nager

  3. Ist Blödsinn

    ihre Annahme
    -
    Als Vergleich
    Eine Daunenjacke, wäre ja auch ausgekühlt....
    die hält sie aber wärmer, als ein T - Shirt
    ;-)
    -
    Im Winter geheizt, dann kann es sein, das sie eh die EnEVA einhalten müssen, Somit würde sich die Frage erübrigen ;-)

  4. Kalter Fußboden

    • das ist sowas von 70er Jahre DDR.

    Das können Sie bei den heutigen Preisen und Erwartungen einem Gast nicht mehr antun. Der Boden gehört gedämmt, damit er bei der Beheizung dann auch Zimmertemperatur annimmt und nicht ständig gegen das darunter liegende Erdreich auskühlt.

    Und da die Hütte sicher kein WDVSA bekommt, aber offensichtlich dichte Fenster (vermutlich mit Wärmeschutzverglasung) aufweist, würde ich dringend die Umsetzung eines Lüftungskonzeptes nach DINA 1946-6 empfehlen - wenigstens: Einbau von Falzlüfterelementen zur Sicherstellung einer entsprechenden nutzerunabhängigen Grundlüftung zum Feuchteschutz (Schimmelpilzvermeidung).

  5. Guten Tag, vielen Dank für die ...

    ... Antworten - Ja - das leuchtet mir beides ein ... also wäre die Dämmung angesagt - nun taucht bei mir die Frage auf - ist es technisch sinnvoll, eine abgespeckte Version des Bodenaufbaus zu wählen - sprich - Untergrund der Hütte (Sandschüttung), Dämmung, Folie Estrich - oder MUSS es einen Unterbeton mit Bitumen geben, damit dieses System überhaupt funktioniert bzw. Sinn macht?
    Ich möchte es mir , wenn möglich sparen - 4-5 m3 Erdreich über den Hang nach unten zu schaffen ... ohne die Aktion wäre ein Aufbau mit Unterbeton nicht möglich, da das Niveau in der Hütte zu hoch ist ...

    Mit freundlichen Grüßen Michael Nager


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