In unserem Einfamilienhaus beabsichtigen wir in allen Räumen (außer Bäder) geschliffene OSBAbk.-Platten als Fertigfußboden schwimmend zu verlegen.
Der Fußbodenaufbau ist wie folgt:
- Stahlbetondecke (leider unsauber abgezogen mit bis zu 8 mm tiefen Riefen)
Ebene 1: Feuchtigkeitssperrfolie mit ca. 2 mm PE-Schaum (Gefitas 300, nur im EGAbk.)
Ebene 2: evtl. Ausgleichschüttung
Ebene 3:50 mm Wärmedämmplatten DEO (nur im EG)
Ebene 4:50 mm
- Trittschalldämmplatten DES sm 50-3 mm unterbrochen (!) von
- Lüftungskanälen aus PE von Pluggit ebenfalls 50 mm dick und Druckfestigkeit vergleichbar mit Trittschalldämmplatten und
- Elektroleerrohre mit Ausgleichsschüttung
Ebene 5:25 mm Styroporplatten (DEO), die später evtl. gegen Trockensystem-Fußbodenheizungselemente ausgetauscht werden können
Ebene 6: OSB3-Platten als Lastverteilschicht und Fertigfußboden (bevorzugt geölt/gewachst, daher geschliffen)
Fragen:
Bestehen prinzipiell Bedenken gegen diesen - unseres Erachtens - sehr wirtschaftlichen Fußbodenaufbau?
Dürfen die OSB-Platten auch nur 15 mm dünn sein bzw. ist der Unterbau inkl. Trittschalldämmung ausreichend druckfest (1,5 KN/m²) für diese OSB-Plattendicke?
Können auf die OSB-Platten leichte Trockenbauwände gestellt werden?
In welcher Ebene sollte die Trittschalldämmung liegen?
Welche Arbeitsschritte sind für die Endbehandlung der OSB-Platten in geölter (Hartwachsöl) oder alternativer Beschichtung erforderlich?
Für Ihre Anregungen schon einmal unseren besten Dank im Voraus!
Burnett