Passivhaus: Haustechnik, Restheizung, Lüftung & Warmwasser - Fragen zu Planung & Technik?
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Passivhaus: Haustechnik, Restheizung, Lüftung & Warmwasser - Fragen zu Planung & Technik?

Hallo,
bzgl. einige offener Fragen bzgl. Haustechnik und Restheizung in einem Passivhaus habe ich einige Fragen, die meine Frau und mich derzeit beschäftigen.
Ausgangslage:
Wir planen derzeit den Bau eines Passivhauses zusammen mit unserem Architekten. Das Haus wird in Holzständerbauweise inkl. kaltem gemauerten Keller geplant.
Derzeit sind einige Fragen bzgl. Haustechnik und Restheizung offen.
Geplant ist eine Lüftungsanlage + EWT; Solarthermie + Kombispeicher.
Die Restheizung solle über eine Wärmepumpe erfolgen.
Alle dieses Technik befindet sich im Keller.
Folgende Fragen:
  • sind Kompaktgeräte (Lüftung + Wärmepumpe) zu empfehlen?
  • welche Produkte sind zu empfehlen?
  • welche Leistung ist empfehlenswert?
  • brauchen wir Heizkörper (z.B. in den Bädern). Bisher dachten wir an Heizstrahler, die nur kurz eingeschaltet werden. Nur für zwei Heizkörper erscheint mir ein kompletter Wasserkreislauf inkl. Pumpe nicht sinnvoll zu sein  -  oder gar direktelektrisch?
  • ist eine zusätzliche Aufheizung des Warmwasserspeichers direktelektrisch nötig, oder schafft das die Wärmepumpe?
  • oder ist eher ein Durchlauferhitzer hinter dem Warmwasserspeicher sinnvoll?
  • Flach- oder Röhrenkollektoren (Flachkollektoren, Röhrenkollektoren)?

Besten Dank im Voraus für die Beantwortung dieser Fragen.
Viele Grüße,
Matthias

  • Name:
  • Matthias D.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich verstehe, dass Sie Fragen zur Haustechnik und Restheizung in Ihrem geplanten Passivhaus haben. Hier sind einige Überlegungen und Empfehlungen:

    Lüftungsanlage: Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist im Passivhaus Standard. Sie sorgt für Frischluft und minimiert Wärmeverluste. Achten Sie auf einen hohen Wärmebereitstellungsgrad der Anlage.

    Restheizung: Im Passivhaus ist der Heizwärmebedarf sehr gering. Eine zusätzliche Heizung kann dennoch sinnvoll sein, z.B. für sehr kalte Tage oder zur schnellen Aufheizung von Bädern. In Frage kommen:

    • Kompaktgeräte: Diese integrieren Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät.
    • Wärmepumpe: Eine kleine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann die Restheizung übernehmen.
    • Heizkörper/Flächenheizung: Einzelne Heizkörper oder eine Fußbodenheizung in den Bädern können für zusätzlichen Komfort sorgen.

    Warmwasserbereitung: Hier gibt es mehrere Optionen:

    • Solarthermie: Eine Solarthermieanlage auf dem Dach kann einen Teil des Warmwasserbedarfs decken.
    • Warmwasserspeicher: Ein zentraler Warmwasserspeicher kann mit Solarthermie und/oder Wärmepumpe beheizt werden.
    • Durchlauferhitzer: Elektrische Durchlauferhitzer sind nur für geringe Warmwassermengen (z.B. Handwaschbecken) geeignet.

    👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die verschiedenen Optionen mit Ihrem Architekten und einem Fachplaner für Haustechnik, um die optimale Lösung für Ihr Passivhaus zu finden. Berücksichtigen Sie dabei Ihre individuellen Bedürfnisse und den zu erwartenden Energieverbrauch.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Passivhaus
    Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne aktives Heizsystem auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Dämmung, eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine hohe Luftdichtheit aus.
    Verwandte Begriffe: Niedrigenergiehaus, Nullenergiehaus, Plusenergiehaus
    Wärmepumpe
    Eine Wärmepumpe ist eine Heizung, die Umweltwärme (z.B. aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser) nutzt, um ein Gebäude zu beheizen. Sie benötigt nur einen geringen Anteil an elektrischer Energie.
    Verwandte Begriffe: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe, Wasser-Wasser-Wärmepumpe
    Solarthermie
    Solarthermie ist die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Eine Solarthermieanlage besteht aus Kollektoren, die Sonnenlicht absorbieren und in Wärme umwandeln. Diese Wärme kann zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung genutzt werden.
    Verwandte Begriffe: Solarkollektor, Flachkollektor, Röhrenkollektor
    Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
    Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für einen kontrollierten Luftaustausch in einem Gebäude. Dabei wird die Wärme der Abluft genutzt, um die Zuluft vorzuwärmen. Dies reduziert Wärmeverluste und spart Energie.
    Verwandte Begriffe: Kontrollierte Wohnraumlüftung, Wärmebereitstellungsgrad, Enthalpie-Wärmetauscher
    Warmwasserspeicher
    Ein Warmwasserspeicher ist ein Behälter, in dem Warmwasser bevorratet wird. Er kann mit verschiedenen Energiequellen beheizt werden, z.B. mit Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einem Heizkessel.
    Verwandte Begriffe: Boiler, Pufferspeicher, Durchlauferhitzer
    Heizkörper
    Ein Heizkörper ist ein Bauteil, das Wärme an den Raum abgibt. Es gibt verschiedene Arten von Heizkörpern, z.B. Radiatoren, Konvektoren oder Flächenheizungen.
    Verwandte Begriffe: Radiator, Konvektor, Fußbodenheizung
    Holzständerbauweise
    Die Holzständerbauweise ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur des Gebäudes aus Holzständern besteht. Die Zwischenräume werden mit Dämmmaterial ausgefüllt.
    Verwandte Begriffe: Holzrahmenbau, Massivholzbau, Fertighaus

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile bietet eine zentrale Lüftungsanlage im Passivhaus?
      Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch, filtert Pollen und Staub und minimiert Wärmeverluste. Dies führt zu einem gesunden Raumklima und reduziert den Heizwärmebedarf.
    2. Ist eine zusätzliche Heizung im Passivhaus überhaupt notwendig?
      Im Prinzip ist der Heizwärmebedarf im Passivhaus so gering, dass keine konventionelle Heizung benötigt wird. Eine kleine Restheizung kann jedoch für zusätzlichen Komfort sorgen, insbesondere in den Bädern oder an sehr kalten Tagen.
    3. Welche Arten von Heizkörpern eignen sich für ein Passivhaus?
      Für ein Passivhaus eignen sich Niedertemperaturheizkörper oder Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen. Diese Systeme arbeiten mit geringen Vorlauftemperaturen und sind daher effizienter.
    4. Wie kann ich Warmwasser im Passivhaus energiesparend bereiten?
      Eine Solarthermieanlage in Kombination mit einem Warmwasserspeicher ist eine gute Möglichkeit, Warmwasser im Passivhaus energiesparend zu bereiten. Alternativ kann auch eine Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden.
    5. Was ist ein Kompaktgerät für Haustechnik?
      Ein Kompaktgerät integriert mehrere Funktionen wie Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät. Dies spart Platz und Installationsaufwand.
    6. Welche Rolle spielt die Dämmung im Passivhaus?
      Die Dämmung spielt eine entscheidende Rolle im Passivhaus. Eine sehr gute Dämmung der Gebäudehülle reduziert Wärmeverluste und sorgt für einen geringen Heizwärmebedarf.
    7. Wie finde ich den richtigen Fachplaner für Haustechnik im Passivhaus?
      Achten Sie bei der Auswahl eines Fachplaners auf Erfahrung im Bereich Passivhausbau und auf Referenzen. Fragen Sie nach, welche Systeme der Planer bereits erfolgreich eingesetzt hat.
    8. Kann ich ein Passivhaus auch nachträglich mit einer Solarthermieanlage ausstatten?
      Ja, eine Solarthermieanlage kann auch nachträglich auf einem Passivhaus installiert werden. Es ist jedoch wichtig, die Statik des Daches zu prüfen und die Anlage fachgerecht zu installieren.

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    • Passivhaus Planung
      Grundlagen und Anforderungen für die Planung eines Passivhauses.
    • Lüftungssysteme im Passivhaus
      Verschiedene Lüftungssysteme und ihre Vor- und Nachteile.
    • Heiztechnik für Passivhäuser
      Geeignete Heizsysteme und ihre Effizienz im Passivhaus.
    • Solarthermie im Passivhaus
      Integration von Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.
    • Förderprogramme für Passivhäuser
      Überblick über aktuelle Förderprogramme für den Bau oder die Sanierung zum Passivhaus.
  2. Passivhaus: Heizbedarf – Realistische Einschätzung

    Begriffe wie Not- oder Restheizung ...
    sind nach meiner Meinung sehr unglücklich gewählt. Auch ein Passivhaus benötigt vier Monate im Jahr eine Heizung. Das Haus ist halt bezüglich Heizenergie "nur" extrem genügsam. Ein sparsames Auto benötigt ja auch keinen Nottank.
    Wenn Sie im Bad keine Heizkörper planen, dann wollen Sie wahrscheinlich mit einer Luftheizung heizen. Ich kann Ihnen hiervon nur dringendst abraten. Die notwendigen Temperaturen für eine Luftheizung werden stark unterschätzt. Nur um die Wohntemperatur konstant zu halten, ist schon eine Lufttemperatur von über 50 Grad notwendig. Zum Aufheizen eines nur leicht abgekühlten Hauses benötigen Sie noch höhere Temperturen. Das schafft keine moderne Heizung!
    Im besonderen Maße gilt das für Wärmepumpen (und damit auch für Kombigeräte). Wärmepumpen sind dann gut, wenn sehr niedrige Vorlauftemperaturen (25-35 Grad) eingesetzt werden können. Optimal passt daher eine Wärmepumpe zur Fußbodenheizung.
    Ich rate Ihnen je nach dann gewähltem Heizsystem zu Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung. Das ist, auch wenn das fast immer anders dargestellt wird, Aufgrund der geringen Heizlast kaum teurer als eine Lüftungsheizung.
    Ich wohne im Passivhaus und habe die Lüftungsheizung entnervt demontiert. Hier im Forum (Beitrag 665) steht ein Beitrag von mir, den ich demnächst mit der Erfahrung des ersten Winters updaten werde. Weitere Leseempfehlung der Punkt Passivhauskritik im unten angegebenen Link.
    Eine Lüftungsanlage mit EWT ist einer der großen Pluspunkte im Passivhaus. Sie erreichen ganz nebenbei eine Luftqualität, die Sie mit Fensterlüftung kaum hinbekommen.
    Sofern Sie auf die Lüftungsheizung verzichten, benötigen Sie keinerlei elektrische Zusatzheizung. Diese Teile sind nur die Übertünchen von schlecht arbeitenden Heizsystemen. Wenn eine Heizung noch nicht einmal ein Passivhaus warm bekommt, dann taugt sie nichts.
    Flachkollektoren sind insbesondere bei Südausrichtung die eindeutig bessere Wahl. Bei leicht vergrößerter Fläche sparen Sie im Vergleich viel Geld.
    Die notwenige Heizlast liegt unfähr bei 1,5 kWh. Hinzu kommt etwa 0,5 kWh fürs Brauchwasser. Damit ist praktisch jede Heizung überdimensioniert. Das ist aber nicht von Bedeutung. Ihr Auto steht vermutlich auch die meiste Zeit in der Garage oder auf dem Parkplatz.
    Zur Wärmepumpe im Passivhaus gibt es auf der Seite Bauweise.net viele Tipps.
    Mit freundlichem Gruß
    Ralf Kremer
  3. Passivhaus: Heizleistung – Kompaktaggregate & Wärmepumpe

    Heizung im PH
    Die Kompaktaggregate (Lüftung+WP) haben eine begrenzte Heizleistung (ca. 1,5 kW) alles was darüber ist, muss direktelektrisch gemacht werden. Es kommt also auf die tatsächliche Heizlast Deines Hauses an, plus Bedarf für WW. Funktionieren tut die Sache, Du musst Dir halt bewusst sein, dass die WP nicht die gesamte Energie liefern kann (für Heizung und WW).
    Bzgl. Badheizung kommt es drauf an, ob Du Fliesen hast und warme Füße haben willst. Wenn Du auf konstant hohe Temperaturen im Bad und warmen Boden stehst, dann kommst Du um eine Fußbodenheizung nicht herum. Sonst reicht ein elektrischer Heizkörper/-Lüfter/-strahler.
    Ob Du in den anderen Räumen auch Heizflächen brauchst, hängt von der Heizlast ab (das sollten Experten berechnen). Grundsätzlich solltest Du ohne Fußbodenheizung auf warme Fußbodenbeläge achten (Kork, Holz evtl. Natur).
    Flachkollektoren reichen, meiner Meinung nach rechnen sich die Mehrkosten für Röhrenkollektoren nicht, es sei denn, Du hast nicht genug Platz für Flachkollektoren.
    Meine Konfiguration (PH): Lüftung mit EWT, Pelletskaminofen, Puffer 1000 l, Solar 10 m², Heizlüfter im Bad, keine zus. Heizflächen.
    Ich brauche im Bad keine 26 °C und wir haben einen Laminatboden, mit Fliesen wäre es ohne Fußbodenheizung nicht so angenehm. Der Heizlüfter läuft nur, wenn die Kleinen baden gehen.
  4. Passivhaus: Kompaktgeräte – Empfehlungen & Leistung

    so:
    • sind Kompaktgeräte (Lüftung + Wärmepumpe) zu empfehlen?

    gute schon ..

    • welche Produkte sind zu empfehlen?

    bei ph'n tauchen eigentlich nur 3 Hersteller immer wieder auf 😉

    • welche Leistung ist empfehlenswert?

    in's phpp gucken!

    • brauchen wir Heizkörper (z.B. in den Bädern)..

    ja. alternativ flächenhzg. (fb/Wand). Wand ist flinker.

    • ist eine zusätzliche Aufheizung des Warmwasserspeichers direktelektrisch nötig, oder schafft das die Wärmepumpe?

    es kann durchaus einen "restdirektelektrisch" geben. der sollte aber
    minimiert sein. bitte *sorgfältig* rechnen lassen und auch rechnerische
    "Unsicherheiten" im phpp für die Auslegung berücksichtigen.

    • oder ist eher ein Durchlauferhitzer hinter dem Warmwasserspeicher sinnvoll?

    s.o.  -  Strom, mehr oder weniger direkt: so wenig wie möglich

    • Flach- oder Röhrenkollektoren (Flachkollektoren, Röhrenkollektoren)?

    Glaubensfrage. die mir begegneten ph-ht-Planer entscheiden das allerdings
    absolut eindeutig. aber wenn ihr das Geld habt ... 😉

  5. Bad: Alternative – Infrarot-Downlights statt Heizstrahler

    mögliche Alternative für's Bad
    ist zwar auch direktelektrisch, aber dafür auf jeden Fall flinker als eine el. Fußbodenheizung und bietet mehr als ein reiner Heizstrahler:
    wir haben uns 6 Einbaudownlights zu je 250 W in die Decke montiert. Die Halogenleuctmittel liefern nicht nur einen sanfte, verteilte Wärmestrahlung von oben, sondern auch eine insbesondere in den dunklen Wintermonaten belebende Lichtflut.
    Für dem Fußboden gibt's auch eine Alternative zu Fliesen, auf denen der mehr oder wenig ganzflächig mit dem Material in Verbindung stehende Plattfuß eine etwas ungemütliche Kühle spürt. Kunstharzgebundener Marmorsplitt (z.B.

    ... morgens aus dem Bett in eine helle Strandlandschaft tapsen ... (träum) ...

  6. Haustechnik: Speichermasse – Einfluss auf Heizungsauslegung

    Foto von Stephan Langbein

    Deutlicher als Herr Kremer hätte ich es auch nicht sagen können
    bei der ganzen Diskussion sollte Sie sich immer bewusst sein, dass ein genereller Rat nie gegeben werden kann, ohne Ihre Bauweise, Ihren Bauort, Ihren Bauplan und die Hausgröße zu kennen. Wenn Sie wenig Speichermasse haben, brauchen Sie eine flinkere Heizung als, wenn Sie im Haus viel Speichermasse haben, das kann ich aus Erfahrung unterstreichen. Zudem sollten Sie aufpassen, wer Ihnen was erzählt, ob Ihnen Theorien vermittelt werden oder aus praktischer Erfahrung geraten wird. Ein errechneter Energiebedarf ist ein Anhaltspunkt zur Auslegung der Haustechnik  -  aber nicht mehr. Planen Sie Ihre Heizung nie zu knapp. Komfort heißt, wenn es nötig ist, auch mal warme Füße oder einen warmen Raum zu haben. Denken Sie an die Bedürfnisse von Kindern, die wollen es auch mal etwas wärmer haben und  -  dann sollte dies schnell erreicht werden, nicht erst nach einem oder zwei Tagen Anheizzeit mit einer 1.5 kW-Wärmepumpe.
    Rechnen Sie bereits jetzt mal nach, was eine WP mit 1.5 oder 2.5 kW im Vergleich zu einer 5 kW-Anlage kostet, rechen Sie auch mal nach, was der Strom bei unterschiedlichen Tarifen kostet, ob sich ein WP-Tarif (mit 3 h Abschaltzeit aber 21 h Laufzeit) mit Grundgebühr für den separaten Zähler eher rechnet, als ein Zweitarifzähler mit Tag und Nachtstrom, wobei sie dabei nur im kurzen Taktbereich Ihre WP betreiben, dafür aber mit mehr Leistung arbeiten.
    Für uns (Erfahrung ein Winter ohne WP, ein Winter mit WP) ist es billiger, mit einer 5 kW WP nur zw. 21.30 und 4.30 Uhr zu heizen, dabei einen Zweitarifzähler zu haben, der dann auch im Sommer bei allen anderen Haushaltsgeräten eine finanzielle Ersparnis bringt  -  und auch die Lüftung läuft nachts auf Nachtstrom, während dies bei einem WP-Tarif nicht möglich ist.
    Werden diese Überlegungen berücksichtigt, erübrigt sich die Frage nach Kombigeräten, die man sich wie bei der Frage nach Küchenkombigeräten selber schnell beantworten kann. Was will man haben? Will man einen guten Mixer, eine hervorragende Knetmaschine, ein Gerät, das gut zerkleinert und was zum Sahneschlagen oder nimmt man ein Kombigerät. Die Kombimaschine taugt für den Einsteiger, der fortgeschrittene Koch greift dann als erstes zu einem ESGE Zauberstab, 6 Monate später kauft man sich für Sahne und Eischnee noch einen Mixer bei Aldi, für den Brotteig wird mit dem Weihnachtsgeld dann eine Kitchen-Aid gekauft und die Bosch-Kombi wird verschenkt. Da aber trotzdem viele mit der Kombimaschine voll zufrieden sind, passt der Vergleich leider nicht zu jedem.
    Mehr Grundlageninfos finden Sie auf
  7. Passivhaus: Heizenergiebedarf – Realistische Werte

    Auch wenn ich im Kern mit Stephan Langbein übereinstimme, ...
    möchte ich einen Punkt noch stärker herausstellen.
    Der Heizenergiebedarf in einem Passivhaus beträgt bei normaler Größe etwa 1,5 kWh. Hinzu kommt die Energie für das Brauchwasser sowie kleinere Verluste in Speicher und Leitungssystem. Eine Heizung mit 1,5 kWh ist daher, außer bei Leuten mit dauerhaft weit unterdurchschnittlichen Ansprüchen (da sollte die Familienplanung abgeschlossen sein und späteres Altern ausgeschlossen werden), schlichtweg zu klein.
    Zudem wird die Heizlast unter Passivhausnormbedingungen bestimmt. Hiermit ist gemeint, dass man eine erreichte Normtemperatur von 20 Grad konstant hält. Das wäre in etwa so, als ob ein Auto immer nur mit konstant 90 km/h auf flacher Straße fahren würde. Auch bei einem gemächlichem und defensivem Fahrstil wäre so etwas lebensfern.
    Zum Heizen im Badezimmer und anderen Räumen: Die Mehrkosten für eine gute und ausreichende Ausstattung werden weit überschätzt.
    Beispiel Badezimmer und Heizkörper: 5 bis 10 m Kupferrohr sowie ein Standardbadheizkörper. Dafür spare einen Heizlüfter (oder ein anderes Produkt), eine Steckdose und einen Handtuchhalter. Wenn überhaupt Mehrkosten entstehen, dann bewegen sich diese im zweistelligen Eurobereich. Auch bei einer Fußbodenheizung sähe die Rechnung kaum schlechter aus.
    Mit freundlichem Gruß
    Ralf Kremer
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    Passivhaus: Optimale Haustechnik für Heizung & Warmwasser

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Haustechnik in einem Passivhaus, insbesondere die Wahl der Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung. Kompaktgeräte (Lüftung + Wärmepumpe) werden diskutiert, ebenso wie alternative Heizsysteme für das Bad. Die Bedeutung der Heizlastberechnung und der individuellen Bedürfnisse der Bewohner wird hervorgehoben. Es wird betont, dass eine pauschale Empfehlung ohne Kenntnis der spezifischen Bauweise und des Standorts nicht möglich ist.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Luftheizungen im Passivhaus sind nicht empfehlenswert, da sie zu ungleichmäßigen Temperaturen führen können, wie im Beitrag Passivhaus: Heizbedarf – Realistische Einschätzung erläutert wird. Stattdessen sollten Heizkörper oder Flächenheizungen (Fußboden-/Wandheizung) bevorzugt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Bei der Auswahl von Kompaktgeräten sollte die Heizleistung beachtet werden, da diese begrenzt sein kann. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche direktelektrische Heizung erforderlich, um den gesamten Energiebedarf für Heizung und Warmwasser zu decken. Details dazu finden sich im Beitrag Passivhaus: Heizleistung – Kompaktaggregate & Wärmepumpe.

    💰 Zusatzinfo: Die Installation von Infrarot-Downlights im Bad kann eine flinkere und angenehmere Alternative zu elektrischen Fußbodenheizungen oder Heizstrahlern darstellen, wie im Beitrag Bad: Alternative – Infrarot-Downlights statt Heizstrahler beschrieben wird. Dies kann besonders in den dunklen Wintermonaten von Vorteil sein.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Heizenergiebedarf in einem Passivhaus beträgt bei normaler Größe etwa 1,5 kWh. Dies sollte bei der Auslegung der Heizungsanlage berücksichtigt werden, wie im Beitrag Passivhaus: Heizenergiebedarf – Realistische Werte betont wird. Die tatsächliche Heizlast hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Speichermasse des Hauses.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Planung der Haustechnik sollte eine detaillierte Heizlastberechnung durchgeführt werden, um die optimale Leistung der Heizungsanlage zu ermitteln. Es ist ratsam, sich von einem Fachplaner beraten zu lassen, der die spezifischen Gegebenheiten des Passivhauses berücksichtigt. Beachten Sie auch die Hinweise zur Speichermasse im Beitrag Haustechnik: Speichermasse – Einfluss auf Heizungsauslegung.

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