Flachdach-Terrasse über Ölkeller: Abdichtung & Isolierung – Aufbau, Kosten, Material?
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Habe einen Kellerraum (Ölkeller) dessen Flachdach als Terrasse dienen soll. Nun soll diese Terrasse abgedichtet werden. Reicht es hier nur abzudichten, oder muss auch zusätzlich isoliert werden. Problem: Aufbau sollte möglich wenig auftragen, da sonst die Terrassenplatten in ein angrenzendes Kellerfenster ragen. Wenn ich isolieren muss, wie dick gibt es die Isolierplatten? Wie soll der ganze Aufbau aussehen, dass es in Ordnung ist?
(Grundierung, Isolierung? , Wieviel Lagen Dachpappe?)
Können die Terrassenplatten wie üblich in Kies gelegt werden, oder drückt dieser in die Dachpappe? (Ich gehe im Moment davon aus, dass mit Schweißbahnen isoliert wird)
Wandanschluss des Kellers: Die Terrasse grenzt an die Außenwand, und hier muss der Übergang Decke - Wand abgedichtet werden. Reicht es hier nur die Dachpappe hochzuziehen, oder muss ein Blech eingearbeitet werden. Wenn ein Blech nötig ist, ob wird es eingebracht? Direkt auf dem Betonboden oder zwischen 1. und 2. Lage Dachpappe?
Vielen Dank schon im Voraus für die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
W. Stollhof
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Jede Abdichtung über einem Ölkeller muss wasserdicht, ölbeständig und mechanisch belastbar sein – eine reine Dachpappe ist unzulässig; stattdessen ist eine zertifizierte, wurzel- und druckfeste Abdichtung nach DINAbk. 18531 erforderlich.
🔴 KRITISCH: Der Wandanschluss muss mindestens 150 mm hochgezogen, mechanisch verankert (z. B. mittels Klemmprofil oder Einbetten in Nut) und mit abschließendem Anschlussblech (Aluminium/verzinkt) ausgeführt werden – ein bloßes Hochziehen der Bahn reicht nicht aus.
⚠️ WICHTIG: Keine Terrassenplatten direkt in Kies oder Splitt verlegen – stattdessen lastverteilende Systeme (Stelzlager, Drainageplatten) zur Vermeidung von Mikrorissen in der Abdichtung.
⚠️ WICHTIG: Eine druckfeste Wärmedämmung (mindestens 300 kPa, bevorzugt 500 kPa) aus XPS ist zwingend erforderlich, um Tauwasserausfall, Schimmelbildung im Ölkeller und Kondenswasserschäden zu verhindern.
⚠️ WICHTIG: Vor Baubeginn unbedingt einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung (DIN 18032 oder DGAT-Zertifikat) sowie einen statisch geprüften Dachplaner beauftragen – Eigenplanung birgt erhebliche Haftungs- und Umweltrisiken.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um eine Terrasse auf einem Flachdach über einem Ölkeller dauerhaft und sicher zu gestalten, sind sowohl Abdichtung als auch Isolierung wichtig. Eine reine Abdichtung schützt vor eindringendem Wasser, während die Isolierung zusätzlich den Kellerraum vor Temperaturschwankungen schützt und Kondenswasserbildung reduziert.
Für einen möglichst geringen Aufbau empfehle ich:
- Grundierung: Auf den Betonboden aufbringen, um eine gute Haftung für die nachfolgenden Schichten zu gewährleisten.
- Abdichtung: Mehrlagige Bitumen-Schweißbahnen oder eine hochwertige Flüssigabdichtung.
- Wärmedämmung: Dämmplatten aus Polystyrol (EPS) oder Polyurethan (PURAbk.) mit hoher Druckfestigkeit und geringer Aufbauhöhe.
- Schutzschicht: Eine Schutzlage, z.B. Bautenschutzmatten, um die Abdichtung vor Beschädigungen zu schützen.
- Terrassenbelag: Terrassenplatten auf Stelzlager oder im Splittbett verlegen.
Der Wandanschluss sollte mit einem Blech oder einer Abdichtungsmanschette fachgerecht ausgeführt werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. 🔴 Unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Dachabdichtungen und Bauwerksabdichtungen beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Abdichtung einer Flachdach-Terrasse über einem Ölkeller. Dies ist ein anspruchsvolles Bauvorhaben, bei dem mehrere kritische Punkte zu beachten sind. Die Kombination aus Öllagerung, Terrassennutzung und der beengten Höhensituation erfordert eine besonders sorgfältige Planung.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr geht von der Nutzung als Terrasse über einem Ölkeller aus. Jede Undichtigkeit der Abdichtung kann zu erheblichen Umweltschäden durch auslaufendes Heizöl führen. Zudem besteht bei einer Beschädigung der Abdichtung durch die Terrassenplatten oder den Kies ein hohes Risiko für Folgeschäden. Die Verwendung von Kies als Bettung für Terrassenplatten ist hier grundsätzlich problematisch, da scharfkantige Steine die Dachpappe durchdrücken können.
➕ Ergänzung: Eine Dämmung ist aus bauphysikalischer Sicht dringend zu empfehlen, auch wenn der Raum unbeheizt ist. Ohne Dämmung kann es zu Tauwasserausfall an der Unterseite der Betondecke kommen, was zu Schimmelbildung im Ölkeller führt. Es gibt spezielle Gefälle-Dämmplatten aus XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum) mit einer Mindestdicke von 60 mm, die auch für geringe Aufbauhöhen geeignet sind. Der Wandanschluss muss zwingend mit einem hochgezogenen Abschluss (mindestens 150 mm über Belag) und einer mechanischen Befestigung (Klemmprofil oder Einbrennen in eine Nut) ausgeführt werden. Ein einfaches Hochziehen der Dachpappe reicht nicht aus.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Dachdecker- oder Abdichtungsfachbetrieb. Lassen Sie ein detailliertes Aufbaukonzept erstellen, das die geringe Aufbauhöhe, die Ölbeständigkeit der Abdichtung und die sichere Entwässerung berücksichtigt. Verzichten Sie auf Kies als Bettung und verwenden Sie stattdessen eine lastverteilende Schicht (z.B. Drainageplatten) unter den Terrassenplatten. Der Wandanschluss muss fachgerecht mit einem Anschlussblech und einer druckfesten Abdichtung ausgeführt werden. Planen Sie unbedingt eine Dämmschicht ein, um Bauschäden zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt die geplante Umwandlung eines Flachdachs über einem Ölkeller in eine begehbare Terrasse – eine hochsensible Aufgabe mit erheblichen bauphysikalischen und sicherheitstechnischen Anforderungen.
🔴 Gefahr: Ein Ölkeller stellt eine besondere Gefahrenklasse dar: Leckagen in der Abdichtung können zu Ölaustritt in den Boden oder in angrenzende Baustrukturen führen – mit schwerwiegenden Umwelt- und Haftungsfolgen. Zudem besteht bei unzureichender Abdichtung die Gefahr von Feuchteschäden, Schimmelbildung und statischer Beeinträchtigung durch Wasseransammlung.
🔴 Gefahr: Die geplante Verwendung von Dachpappe (Bitumenbahnen) ohne fachgerechte Schichtung, Verankerung und Wandanschluss ist für eine begehbare Terrasse nicht zulässig – insbesondere bei geringem Aufbau und direkter Belastung durch Platten. Dachpappe allein bietet keine ausreichende mechanische Belastbarkeit, keine Wurzelfestigkeit und keine dauerhafte Witterungsbeständigkeit im oberflächennahen Einsatz.
⚠️ Korrektur: Eine reine Abdichtung reicht nicht aus – es ist zwingend eine wasserdichte, wurzelfeste, druckfeste und statisch abgesicherte Dachabdichtung nach DIN 18531 erforderlich, kombiniert mit einer Wärmedämmung nach EnEVAbk./DIN 4108, sofern die Terrasse beheizt ist oder der Keller als Aufenthaltsraum genutzt wird.
➕ Ergänzung: Die Isolierplatten müssen druckfest (mindestens 300 kPa, besser 500 kPa), wasserdampfdicht und wasserabweisend sein – z. B. extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS) mit 20–40 mm Dicke; eine Aufbauhöhe unter 60 mm ist nur bei speziellen Systemen (z. B. Verbundabdichtung mit integrierter Dämmung) realistisch.
⚠️ Korrektur: Terrassenplatten dürfen niemals direkt in Kies gelegt werden – dieser drückt in die Abdichtung ein und verursacht Mikrorisse. Stattdessen ist ein fachgerechtes Tragsystem (z. B. Stelzlager mit Entwässerungsebene oder spezielle Auflager aus Kunststoff) zwingend erforderlich, um Lasten punktfrei abzuleiten und eine permanente Entwässerung zu gewährleisten.
➕ Ergänzung: Der Wandanschluss erfordert eine mindestens 15 cm hochgezogene, mechanisch verankerte und verschweißte Abdichtungsbahn mit einer zusätzlichen Blechanschlussleiste (z. B. Aluminium oder verzinktes Stahlblech), die in eine fräsenfertige Nut im Mauerwerk eingebettet und mit Dichtstoff abgedichtet wird – nicht zwischen Bahnen, sondern als abschließende, mechanisch geschützte Abschlusskante.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik (z. B. nach DIN 18032 oder mit Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Abdichtungstechnik) sowie einen statisch geprüften Dachplaner, um den gesamten Aufbau – inkl. Lastannahmen, Entwässerungskonzept, Brandschutz und Umweltverträglichkeit – fachgerecht zu planen und zu begleiten. Eine Eigenplanung birgt erhebliche Haftungsrisiken.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) einigen sich darauf, dass eine reine Abdichtung nicht ausreicht – Isolierung ist zwingend erforderlich, um Tauwasser und Schimmel im Ölkeller zu vermeiden.
- Alle drei identifizieren den Wandanschluss als kritischen Punkt und fordern eine hochgezogene, mechanisch gesicherte Ausführung (min. 150 mm).
- Alle drei warnen explizit vor Kies- oder Splittbettung als Untergrund für Terrassenplatten – Verletzungsgefahr für die Abdichtung ist ein Konsens.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Schweißbahnen“ als Option, ohne explizit auf Ölbeständigkeit oder Druckfestigkeit einzugehen; DeepSeek und Qwen betonen hingegen, dass Standard-Bitumenbahnen für diesen Einsatz ungeeignet sind und stattdessen zertifizierte, ölbeständige Systeme nach DIN 18531 erforderlich sind.
- GoogleAI erwähnt „Flüssigabdichtung“ als Alternative; DeepSeek und Qwen machen hierzu keine Aussage – aber Qwen verweist auf „Verbundabdichtung mit integrierter Dämmung“ als einzige realistische Option bei geringer Aufbauhöhe.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont das Umweltrisiko bei Ölleckagen als größte Gefahr – ein Aspekt, den GoogleAI nicht explizit benennt, aber Qwen ergänzt mit Haftungs- und Bodenschutzfolgen.
- Qwen liefert detaillierte Materialempfehlungen: XPS mit Mindestdruckfestigkeit 300 kPa (besser 500 kPa), 20–40 mm Dicke; DeepSeek nennt 60 mm als Mindestdicke – die sicherere Einschätzung (60 mm) wird priorisiert.
- Qwen nennt explizit die Notwendigkeit einer Zertifizierung nach DIN 18032 oder DGAT – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen, aber der im Sinne des Vorsichtsprinzips als zentral gilt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „Schweißbahnen“ als Standardoption dar; Qwen widerspricht klar: „Dachpappe allein bietet keine ausreichende mechanische Belastbarkeit, keine Wurzelfestigkeit und keine dauerhafte Witterungsbeständigkeit im oberflächennahen Einsatz“ – dieser Widerspruch wird zugunsten von Qwens sicherer Einschätzung aufgelöst.
- GoogleAI erwähnt „Bautenschutzmatten“ als Schutzschicht; Qwen und DeepSeek verlangen dagegen lastverteilende, statisch geprüfte Systeme (Stelzlager, Drainageplatten) – hier wird die strengere Anforderung (Qwen/DeepSeek) priorisiert.
👉 Empfehlung: Die sicherste, konsensfähige Lösung folgt Qwens Vorgaben: zertifizierte Verbundabdichtung nach DIN 18531 mit integrierter XPS-Dämmung (min. 60 mm, 500 kPa), mechanisch verankerter Wandanschluss mit Anschlussblech, lastverteilendes Stelzlagersystem und Begleitung durch einen DGAT-zertifizierten Fachmann.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Abdichtungstyp ❌ Widerspruch GoogleAI akzeptiert Schweißbahnen; DeepSeek & Qwen lehnen Standard-Bitumen ab und fordern zertifizierte, ölbeständige, wurzel- und druckfeste Systeme nach DIN 18531. Wärmedämmung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern zwingend XPS-Dämmung (min. 60 mm Dicke, 500 kPa Druckfestigkeit) zur Vermeidung von Tauwasser und Schimmel im Ölkeller. Wandanschluss ✅ Konsens Alle drei verlangen mindestens 150 mm Hochzug, mechanische Verankerung (Klemmprofil/Nut) und abschließendes Anschlussblech – kein bloßes Hochziehen. Belagsuntergrund ✅ Konsens Alle drei Modelle verbieten Kies/Splittbettung; stattdessen lastverteilende Systeme (Stelzlager, Drainageplatten) zur Vermeidung von Mikrorissen. Fachliche Begleitung ⚠️ Abwägung GoogleAI empfiehlt „Fachbetrieb für Dachabdichtungen“; DeepSeek fordert „zertifizierten Dachdecker- oder Abdichtungsfachbetrieb“; Qwen verlangt explizit „zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18032 oder DGAT“. Der KI-Konsens ist die höchste Sicherheitsstufe: DGAT-Zertifizierung oder gleichwertig. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie nur mit einem DGAT-zertifizierten Abdichtungsfachmann oder einem nach DIN 18032 geprüften Sachverständigen; wählen Sie ausschließlich zertifizierte Verbundabdichtungssysteme mit XPS-Dämmung (60 mm, 500 kPa), mechanisch gesicherten Wandanschluss mit Anschlussblech und lastverteilendem Stelzlagersystem – keine Kiesbettung, keine Einzelbahnen, keine Eigenplanung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ölaustritt bei Abdichtungsversagen Umweltschäden, Bodenverunreinigung, Haftungsansprüche, Sanierungskosten mehrstellig 🔴 Risiko Tauwasserausfall im Ölkeller ohne Dämmung Schimmelbildung, Korrosion von Öltanks und Rohrleitungen, gesundheitliche Belastung, Schimmelsanierung 🔴 Risiko Mikrorisse durch Kiesbettung oder falsche Lagerung Langsame, unentdeckte Undichtigkeit, Feuchteschäden unter der Terrasse, spätere Sanierung mit Aufbauentfernung 🔴 Risiko Fehlender oder unzureichender Wandanschluss Wassereintritt entlang der Kellerwand, kapillarer Aufstieg, Schäden am Mauerwerk und an angrenzenden Bauteilen 🔴 Risiko Fehlende statische Prüfung bei Belastung durch Terrasse Deckendurchbiegung, Rissbildung in der Betondecke, strukturelle Instabilität, Sicherheitsrisiko für Nutzer ✅ Chance Erhöhte Energieeffizienz durch qualitativ hochwertige Dämmung Reduzierte Wärmeverluste des Gebäudes, geringere Heizkosten, besseres Raumklima im Erdgeschoss ✅ Chance Nutzung als zusätzliche Wohnfläche (Terrasse) Wertsteigerung der Immobilie, erhöhte Lebensqualität, mögliche Nutzung als Aufenthaltsraum ✅ Chance Langfristige Schadensvermeidung durch zertifizierte Systeme Keine Folgekosten für Sanierungen, langfristige Wertstabilität des Daches, hohe Werterhaltung ✅ Chance Einbindung von Entwässerungskonzepten mit Regenwassernutzung Reduzierter Versiegelungsgrad, mögliche Nutzung des Regenwassers für Gartenbewässerung, Fördermöglichkeiten ✅ Chance Verwendung moderner Verbundsysteme mit geringem Aufbau Erhalt bestehender Türhöhen, keine zusätzliche Dämmung im Gebäudeinneren erforderlich, einfache Anpassung im Bestand Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen DGAT-zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung oder einen nach DIN 18032 geprüften Sachverständigen – keine vorläufige Planung ohne deren schriftliches Konzept.
- Materialanforderungen prüfen: Fordern Sie vom Fachbetrieb schriftlich nach, dass das gewählte Abdichtungssystem nach DIN 18531 zertifiziert ist, ölbeständig und mit mindestens 500 kPa Druckfestigkeit ausgeführt wird.
- Wandanschluss dokumentieren: Vereinbaren Sie, dass der Wandanschluss mit mindestens 150 mm hochgezogener, verschweißter Bahn, Klemmprofil und abschließendem Aluminium-Anschlussblech ausgeführt wird – inkl. Fotos vor und nach Verankerung.
- Belagssystem festlegen: Verzichten Sie auf jeden Kies- oder Splittuntergrund; vereinbaren Sie stattdessen ein lastverteilendes, statisch geprüftes Stelzlagersystem mit integrierter Entwässerungsebene.
- Dämmung und Aufbau festlegen: Legen Sie fest, dass XPS-Dämmplatten mit mindestens 60 mm Dicke und 500 kPa Druckfestigkeit verwendet werden – keine Abweichung ohne schriftliche Begründung und statische Nachrechnung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Leistungsbeschreibungen, Zertifikate, Prüfzeugnisse und die schriftliche statische Berechnung – diese sind für Behörden, Versicherung und späteren Verkauf zwingend erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bitumen-Schweißbahnen
- Bitumen-Schweißbahnen sind Abdichtungsbahnen aus Bitumen, die durch Erhitzen miteinander verschweißt werden. Sie werden häufig zur Abdichtung von Flachdächern und Terrassen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Dachpappe, Abdichtung, Bitumen. - Flüssigabdichtung
- Flüssigabdichtung ist eine Abdichtungsmethode, bei der eine flüssige Kunststoffmasse aufgetragen wird, die nach dem Aushärten eine wasserdichte Schicht bildet. Sie eignet sich besonders für komplizierte Geometrien und Anschlüsse.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Beschichtung, Polymerbitumen. - Wärmedämmung
- Wärmedämmung reduziert den Wärmeverlust durch Bauteile. Sie wird eingesetzt, um den Energieverbrauch zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmeleitfähigkeit, Isolierung. - Terrassenplatten
- Terrassenplatten sind Beläge für Terrassen und Balkone. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien wie Beton, Naturstein oder Keramik und sind in unterschiedlichen Größen und Designs erhältlich.
Verwandte Begriffe: Belag, Pflaster, Fliesen. - Stelzlager
- Stelzlager sind höhenverstellbare Kunststofffüße, die zur Verlegung von Terrassenplatten verwendet werden. Sie ermöglichen eine einfache und schnelle Verlegung sowie eine gute Entwässerung.
Verwandte Begriffe: Terrassenbau, Unterkonstruktion, Plattenlager. - Gefälle
- Ein Gefälle ist eine Neigung einer Fläche, die dazu dient, Wasser abzuleiten. Bei Terrassen wird ein Gefälle von ca. 2% empfohlen, um stehendes Wasser zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Neigung, Entwässerung, Dachneigung. - Wandanschluss
- Der Wandanschluss ist die Verbindung zwischen der Abdichtungsebene der Terrasse und der angrenzenden Wand. Er muss fachgerecht ausgeführt werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Detailausbildung, Abdichtung, Bauwerksabdichtung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmstoffe sind für eine Flachdach-Terrasse geeignet?
Für Flachdach-Terrassen eignen sich Dämmstoffe mit hoher Druckfestigkeit, wie z.B. Polystyrol (EPS) oder Polyurethan (PUR). Diese Materialien sind widerstandsfähig gegenüber Belastungen und Feuchtigkeit. Achten Sie auf die Eignung für den Außenbereich und die entsprechende Wärmeleitfähigkeit. - Wie viele Lagen Dachpappe sind für die Abdichtung notwendig?
In der Regel sind mindestens zwei Lagen Dachpappe erforderlich, um eine sichere Abdichtung zu gewährleisten. Die erste Lage dient als Unterlagsbahn, die zweite als Deckbahn. Bei hochwertigen Bitumenbahnen kann auch eine einlagige Abdichtung ausreichend sein, dies sollte jedoch von einem Fachmann beurteilt werden. - Muss die Terrasse entwässert werden?
Ja, eine ausreichende Entwässerung ist essenziell, um stehendes Wasser auf der Terrasse zu vermeiden. Dies kann durch ein leichtes Gefälle (ca. 2%) und den Einbau von Abläufen erreicht werden. Die Abläufe sollten regelmäßig gereinigt werden, um Verstopfungen zu vermeiden. - Welche Terrassenplatten sind für ein Flachdach geeignet?
Für Flachdach-Terrassen eignen sich Platten aus Beton, Naturstein oder Keramik. Wichtig ist, dass die Platten frostsicher und witterungsbeständig sind. Die Verlegung kann auf Stelzlagern oder im Splittbett erfolgen. - Wie hoch dürfen die Aufbaukosten sein?
Die Aufbaukosten hängen stark von den gewählten Materialien, der Größe der Terrasse und dem Aufwand für die Abdichtung und Isolierung ab. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Kosten detailliert aufschlüsseln zu lassen. - Ist eine Baugenehmigung erforderlich?
Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Landesbauordnungen ab. Informieren Sie sich vor Baubeginn bei Ihrem zuständigen Bauamt, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. - Wie oft muss die Abdichtung kontrolliert werden?
Die Abdichtung sollte regelmäßig, mindestens einmal jährlich, auf Beschädigungen und Undichtigkeiten überprüft werden. Besonders nach starken Witterungseinflüssen ist eine Kontrolle ratsam. - Was ist bei der Anbringung eines Wandanschlusses zu beachten?
Der Wandanschluss muss fachgerecht ausgeführt werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Hierfür werden spezielle Profile oder Abdichtungsmanschetten verwendet. Der Anschluss muss dicht mit der Abdichtungsebene der Terrasse verbunden sein.
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