an unserem jetzt 20 Jahre alten geerbten Haus sind die Balkone offenbar nicht ganz dicht. Derzweitoberste ist natürlicherweise der Schlimmste. Von oben tropft es besonders an den Rändern herunter und bildet Stalaktiten und auf dem Boden mit der Zeit einen richtigen Hubbel, der sich nur mit Mühe weg flexen ließ und dazu wirft die Dichtschicht Blasen. Der Aufbau ist sehr einfach: Betonplatte, Estrich, 10 cm hochgeklebte Dichtschicht (Kemperol). Rundherum ist eine Brüstung aus Betonplatten mit jeweils Abstand zueiander an den Ecken angebracht. Auf dem obersten Balkon wurden noch Fliesen in Mörtel verlegt vor ca. 10 Jahren und mit einem transparenten Abndichter (Coelan o.ä.) gestrichen. Unterschiedliche befragte Dachdecker raten von der totalen Sanierung, d.h. Abriss des gesamten Aufbaus bis zur Betonplatte und Neuaufbau bis hin zur Überklebung des vorhandenen und Einbau von Blechabdeckungen zum Abtropfen des Wassers. Vermutung ist, dass das Wasser an der Brüstung herunterrinnt und hinter die Abdichtung läuft. Dafür spricht die Nässe in den Randbereichen. Zudem Ist es die Wetterseite und die seitlichen Abnschlüsse werden durch Wände mit holländischen Klinker gebildet. Der saugt sich angeblich voll und kann, wenn keine Sperrschicht im Mauerwerk ist bis auf die Betonplatte sickern.
Meine Fragen:
1) Sind die Vermutungen berechtigt, dass das Wasser trotz Anpressschienen usw. hinter die Dichtung läuft? Kann so wenig Wasser so viel anrichten?
2) Ist auf Dauer durch Nässe die Betonplatte gefährdet?
3) Ist ein neuer Aufbau anzuraten, wenn Nässe vorhanden ist oder reichen Maßnahmen wie Blechabdeckungen, damit dfas Wasser nicht mehr die Brüstung herunterrinnt aus?
4) Wie sähe ein vernünftiger neuer Aufbau aus? Bis zur Balkontür sind im Moment etwa 15 cm ab Oberkante Fliese Platz.
Danke für das Lesen dieser langen Umstands-Beschreibung und schon mal Danke für Eure Profi-Tipps!
