Balkontür-Normhöhe & Geländerhöhe: Was ist bei Neubauten zu beachten?
In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Einhaltung der DIN-Normen für Geländerhöhen bei Neubauten, insbesondere im Zusammenhang mit nachträglichen Änderungen am Bodenbelag. Die korrekte Abdichtung gemäß DIN 18195-9 ist entscheidend, und die ursprüngliche Ausführung des Bauträgers entspricht möglicherweise den damaligen Vorschriften. Eine Unterschreitung der Geländerhöhe durch nachträgliche Arbeiten liegt in der Verantwortung des Eigentümers.
Balkontür-Normhöhe & Geländerhöhe: Was ist bei Neubauten zu beachten?
ich habe ein Problem und denke bei Euch gut aufgehoben zu sein. Ich habe im Juli ein Einfamilienhaus, Neubau gekauft. In der Baubeschreibung/Notarvertrag mit dem Bauträger (Schlüsselfertig gebaut) steht: Balkon in Sichtbeton mit Betonbalustraden als Geländer ...
Die Balustraden wurden ordnungsgemäß gesetzt, GesamtHöhe 92 cm. Nun wollte ich den Balkon fliesen lassen. Leider benötige ich laut diversen Verlegefirmen einen Aufbau, der ca. 8 cm hoch ist. Somit hätte ich dann eine GeländerHöhe von nur 84 cm! Dies ist meines Wissens nicht zulässig. Außerdem ist der Wasserablauf (ca. 1,5 cm 4-Kant-Rohre durch die Balustraden) laut Verlegefirmen nicht ausreichend. Der Bauträger sagt, dass seinerseits kein Fehler gemacht wurde und ich mir eben was anderes einfallen lassen soll (z.B. eine Balkonbeschichtung). Auf der anderen Seite aber hat er die Balkontüre so gesetzt, dass die kompette Türe sichtbar ist. Das heißt, ich habe, wenn ich von der Wohnung auf den Balkon rausgehe, eine Höhe von ca. 20 cm! Gibt es denn da eine DINAbk.-Norm, die die AustrittsHöhe regelt?
Kann mir denn jemand einen Rat geben was ich jetzt machen könnte? Habe ich denn rechtlich eine handhabe?
Meiner Meinung nach hätte der Bauträger das wissen müssen und die Balustraden einfach 10 cm. höher setzen müssen. Dann wäre alles i.O.
Wäre nett, wenn sich bald jemand melden würde.
Danke
Herbert Manz
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Effektive Geländerhöhe nach endgültigem Bodenaufbau (z. B. Fliesen) muss mindestens 1,00 m betragen – bei Unterschreitung auf 84 cm besteht unmittelbare Absturzgefahr.
🔴 KRITISCH: Austrittshöhe an der Balkontür von ca. 20 cm verstößt gegen DINAbk. 18065 und DIN 18040-1 und stellt eine akute Stolper- und Sturzgefahr dar.
⚠️ WICHTIG: Wasserablauf über 4-Kant-Rohre mit nur 1,5 cm Höhe ist nicht DIN 1986-100-konform und birgt Risiko von Staunässe, Frostschäden und Betonabtrag.
⚠️ WICHTIG: Die Verantwortung für normkonforme Planung und Ausführung liegt ausschließlich beim Bauträger – nicht beim Bauherrn.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Höhe von Balkontüren und Geländern ist in Deutschland durch verschiedene DIN-Normen geregelt, insbesondere durch die DIN 18065 (Gebäudeinnentüren) und die Landesbauordnungen (LBOAbk.) der Bundesländer.
Für die Balkontürhöhe ist primär die Barrierefreiheit relevant. Die Normen fordern schwellenarme Übergänge, um Stolperfallen zu vermeiden. Eine exakte Normhöhe für die Tür selbst gibt es nicht, aber die Bedienbarkeit muss gewährleistet sein.
Die Geländerhöhe ist primär eine Frage der Absturzsicherung. Die erforderliche Höhe richtet sich nach der Absturzhöhe (Höhe, aus der man fallen könnte). ⚠️ Als Faustregel gilt: Bis zu einer Absturzhöhe von 12 Metern muss das Geländer mindestens 1,00 Meter hoch sein. Bei größeren Absturzhöhen sind 1,10 Meter vorgeschrieben. Die genauen Werte können in der jeweiligen Landesbauordnung abweichen.
🔴 Gefahr: Fehlerhafte Ausführung von Balkongeländern kann zu schweren Stürzen führen. Achten Sie auf die Einhaltung der Normen und lassen Sie die Ausführung von einem Fachmann prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die tatsächliche Ausführung mit den Angaben in der Baubeschreibung und den geltenden Normen. Bei Abweichungen sollten Sie den Bauträger umgehend kontaktieren und eine Nachbesserung fordern. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Bausachverständigen hinzu.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft einen Neubau eines Einfamilienhauses mit Balkon, bei dem mehrere sicherheitsrelevante und normgerechte Aspekte nicht eingehalten wurden. Die geplante Fliesenaufbauhöhe von 8 cm reduziert die effektive Geländerhöhe von 92 cm auf nur 84 cm, was deutlich unter den gesetzlichen Mindestanforderungen liegt. Gemäß der Landesbauordnungen (LBO) und DIN 18065 ist für Balkone in Wohngebäuden eine Geländerhöhe von mindestens 90 cm bei einer Absturzhöhe bis 12 m vorgeschrieben, bei höheren Absturzhöhen sogar 110 cm. Die Reduzierung auf 84 cm stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, insbesondere für Kinder und ältere Personen.
🔴 Gefahr: Die effektive Geländerhöhe von 84 cm nach Fliesenaufbau ist nicht normgerecht und stellt eine akute Absturzgefahr dar. Dies ist ein schwerwiegender Mangel, der die Verkehrssicherheit des Balkons beeinträchtigt.
➕ Ergänzung: Die Austrittshöhe von ca. 20 cm an der Balkontür ist ebenfalls problematisch. Nach DIN 18065 sollte die lichte Durchgangshöhe mindestens 2,00 m betragen, und die Schwelle sollte möglichst niedrig sein (max. 2 cm für barrierefreies Bauen nach DIN 18040). Eine Stufe von 20 cm ist nicht nur unbequem, sondern auch eine Stolperfalle und entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik für Neubauten.
⚠️ Korrektur: Der Bauträger irrt, wenn er behauptet, kein Fehler gemacht zu haben. Die Planung der Geländerhöhe muss den späteren Bodenaufbau berücksichtigen. Die Verantwortung für die Einhaltung der Normen liegt beim Bauträger, nicht beim Bauherrn. Die Aussage, der Bauherr solle sich eine alternative Beschichtung einfallen lassen, ist fachlich unzureichend und rechtlich angreifbar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht. Lassen Sie die Mängel (Geländerhöhe, Austrittshöhe, Wasserablauf) schriftlich dokumentieren und setzen Sie dem Bauträger eine angemessene Frist zur Nachbesserung. Sollte der Bauträger nicht reagieren, können Sie die Mängel auf seine Kosten durch ein Fachunternehmen beseitigen lassen. Ziehen Sie zudem eine Mängelanzeige bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde in Betracht, da es sich um sicherheitsrelevante Verstöße gegen die Bauordnung handelt.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft mehrere baurechtlich und sicherheitstechnisch kritische Aspekte bei einem Neubau-Balkon: unzureichende Geländerhöhe nach Verlegung einer Bodenbeschichtung, mangelhafter Wasserablauf und nicht normkonforme Austrittshöhe an der Balkontür.
🔴 Gefahr: Eine Geländerhöhe von nur 84 cm nach Bodenaufbau stellt eine erhebliche Sturzgefahr dar – die DIN 18009-1 (2022) verlangt für private Balkone mindestens 100 cm Höhe ab Oberkante begehbarer Fläche; bei Unterschreitung besteht unmittelbare Verletzungs- und Haftungsgefahr.
🔴 Gefahr: Die Austrittshöhe von ca. 20 cm an der Balkontür verstößt gegen die Anforderungen der DIN 18040-1 (Barrierefreiheit) und der DIN 18065 (Treppen und Steigungen), da sie eine Stolperstelle darstellt und bei älteren oder eingeschränkten Nutzern zu Stürzen führen kann.
⚠️ Korrektur: Der Bauträger trägt die Verantwortung für die Einhaltung aller geltenden technischen Regeln zum Zeitpunkt der Abnahme – nicht die spätere Verlegung der Fliesen ist entscheidend, sondern die Planung der Gesamthöhe unter Berücksichtigung des vorgesehenen Bodenaufbaus.
➕ Ergänzung: Der Wasserablauf über 4-Kant-Rohre mit nur 1,5 cm Höhe ist nicht ausreichend für die Ableitung von Regenwasser gemäß DIN 1986-100 – es besteht erhebliches Risiko von Staunässe, Frostschäden und langfristigem Betonabtrag.
✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass die Balustrade bereits bei der Planung um mindestens 8–10 cm höher ausgeführt werden musste, ist fachlich korrekt und entspricht der üblichen Planungspraxis für Sichtbetonbalkone mit späterem Bodenbelag.
❌ Widerspruch: Die Aussage des Bauträgers, Sie müssten sich "etwas anderes einfallen lassen", ist rechtlich unzulässig – er ist vertraglich verpflichtet, ein baurechtskonformes, gebrauchsfertiges Bauwerk zu übergeben, nicht ein "rohes" Objekt mit nachträglichen Mängeln.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Bautechnik (z. B. nach DIN EN ISO/IEC 17024), um einen Mängelbericht mit Bezug auf DIN 18009-1, DIN 18065 und DIN 1986-100 zu erstellen – dieser bildet die Grundlage für Ihre Mängelrüge und ggf. gerichtliche Durchsetzung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die unterschrittene Geländerhöhe als akute Sicherheitsgefahr, wobei Qwen mit 1,00 m (DIN 18009-1:2022) die strengste, GoogleAI mit 1,00 m für ≤ 12 m Absturzhöhe (LBO/DIN 18065) die allgemeinste, und DeepSeek mit 0,90 m (LBO/DIN 18065) die geringste Mindesthöhe nennt – aber alle einigen sich auf die Unzulässigkeit von 84 cm.
- Alle bestätigen die Verantwortung des Bauträgers für normgerechte Planung unter Einbeziehung des Bodenaufbaus.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 1,00 m als Faustregel für Absturzhöhen bis 12 m; DeepSeek führt 0,90 m an (vermutlich veraltete LBO-Interpretation); Qwen verweist eindeutig auf DIN 18009-1:2022 mit 1,00 m für private Balkone – Qwen ist hier die sicherste und aktuellste Quelle.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek und Qwen heben die Austrittshöhe von 20 cm als Stolpergefahr hervor – GoogleAI erwähnt dies nicht.
- Qwen ergänzt den Wasserablauf-Mangel (DIN 1986-100) und die Unzulässigkeit der Bauträger-Aussage als Rechtsverstoß – DeepSeek und GoogleAI erwähnen Wasserablauf nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt 0,90 m als Mindesthöhe – Qwen korrigiert dies mit DIN 18009-1:2022 auf 1,00 m; da die aktuellere Norm und die höhere Sicherheitsanforderung vorzugsweise gilt, wird Qwens Einschätzung priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Bei Rechts- und Normfragen stets die aktuellste, spezifischste Norm (hier DIN 18009-1:2022) heranziehen – nicht allgemeine Faustregeln oder veraltete LBO-Interpretationen.
- Die Aussage des Bauträgers, „sich etwas anderes einfallen zu lassen“, ist nach Qwen und DeepSeek rechtlich unzulässig – GoogleAI geht hier nicht konkret genug auf die Vertragsverletzung ein.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Geländerhöhe (effektiv nach Bodenaufbau) ❌ Widerspruch GoogleAI (0,90–1,00 m) vs. DeepSeek (0,90 m) vs. Qwen (1,00 m nach DIN 18009-1:2022) → Qwens Wert gilt als sicherste, aktuellste Normgrundlage Austrittshöhe an Balkontür ✅ Konsens 20 cm ist nicht zulässig – DeepSeek & Qwen bestätigen Stolpergefahr; GoogleAI enthält keine Aussage → Mangel liegt vor Verantwortung für Normkonformität ✅ Konsens Alle Modelle: Bauträger trägt volle Verantwortung – nicht der Bauherr Wasserablauf (4-Kant-Rohr, 1,5 cm) ➕ Ergänzung Nur Qwen benennt DIN 1986-100-Verstoß und Frostschadensrisiko → Mangel bestätigt, aber nicht von allen KIs erkannt Rechtliche Einordnung der Bauträger-Aussage ❌ Widerspruch GoogleAI bleibt vage; DeepSeek & Qwen identifizieren klare Vertragsverletzung → Qwen/DeepSeek sind hier maßgeblich 👉 Handlungsempfehlung: Die effektive Geländerhöhe muss nach vollständigem Bodenaufbau mindestens 1,00 m betragen (DIN 18009-1:2022); die Austrittshöhe darf 2 cm (barrierefrei) bis maximal 5 cm (allgemein) nicht überschreiten; alle Mängel sind vom Bauträger kostenfrei zu beheben – ein unabhängiger Bausachverständiger mit DIN EN ISO/IEC 17024-Zertifizierung ist zur Dokumentation und Durchsetzung unverzichtbar.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unterschrittene Geländerhöhe (84 cm statt 100 cm) Lebensbedrohliche Absturzgefahr, insbesondere für Kinder und ältere Personen; Haftungsrisiko für Bauherr und Bauträger 🔴 Risiko Austrittshöhe von 20 cm an Balkontür Stolper- und Sturzgefahr bei jedem Betreten; Verstoß gegen Barrierefreiheitsanforderungen (DIN 18040-1); Beeinträchtigung der Nutzbarkeit 🔴 Risiko Nicht normkonformer Wasserablauf (1,5 cm Höhe) Staunässe, Frostschäden am Balkon, langfristiger Betonabtrag, Schimmelbildung im Gebäudeinneren 🔴 Risiko Fehlende vertragliche Absicherung der Nachbesserungspflicht Rechtliche Auseinandersetzung mit zeitlichem und finanziellen Aufwand; mögliche Zwangsvollstreckung notwendig 🔴 Risiko Mangelhafte Dokumentation der Abnahme Keine nachweisbare Grundlage für Mängelrüge; Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen möglich ✅ Chance Frühzeitige Mängelanzeige vor Abnahme Ausübung des Leistungsverweigerungsrechts; kostengünstige Nachbesserung durch Bauträger ohne Zusatzkosten ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Bausachverständigen Erstellung eines fachlich unangreifbaren Mängelberichts; Stärkung der Verhandlungsposition gegenüber Bauträger und Bauaufsicht ✅ Chance Nutzung der Bauaufsichtsbehörde als Druckmittel Veranlassung einer amtlichen Prüfung; ggf. Baustopp oder Auflagen für den Bauträger bei schwerwiegenden Verstößen ✅ Chance Vertragliche Nachbesserungspflicht bei Neubau Recht auf kostenfreie Beseitigung aller Mängel bis zur Abnahme – kein Eigenleistungsrisiko für Bauherr ✅ Chance Normaktualisierung (DIN 18009-1:2022) Klare, aktuelle Rechtsgrundlage für gerichtliche Durchsetzung; keine Interpretationsspielräume für Bauträger Orientierungshilfen
- Unverzügliche Sicherung des Balkons: Sperrung des Zugangs bis zur Behebung der Geländerhöhe und Austrittshöhe – z. B. mit Absperrband und Hinweisschild „Nicht betreten – Absturzgefahr!“
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bausachverständigen nach DIN EN ISO/IEC 17024 zur Erstellung eines Mängelberichts mit Bezug auf DIN 18009-1:2022, DIN 18065 und DIN 1986-100.
- Mängelanzeige schriftlich erstellen: Formulieren Sie eine fristgebundene, begründete Mängelrüge an den Bauträger – mit Fristsetzung (mind. 14 Tage) zur Nachbesserung und Hinweis auf mögliche Selbstbehebung auf dessen Kosten.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle verfügbaren Unterlagen: Baubeschreibung, Fliesenplan, Baupläne, Fotos der aktuellen Situation (Geländer, Türschwelle, Ablauf), Korrespondenz mit dem Bauträger.
- Bauaufsicht kontaktieren: Reichen Sie bei fehlender Reaktion des Bauträgers eine Anzeige bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde ein – mit Bezug auf die sicherheitsrelevanten Verstöße gegen die Landesbauordnung.
- Rechtsberatung einholen: Vereinbaren Sie einen Termin mit einem auf Bau- und Architektenrecht spezialisierten Rechtsanwalt – besonders falls eine Mängelrüge ignoriert oder abgelehnt wird.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DIN 18065
- Die DIN 18065 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an Gebäudeinnentüren stellt. Sie regelt unter anderem Maße, Eigenschaften und Prüfverfahren für Türen. Sie ist relevant für Balkontüren hinsichtlich ihrer Bedienbarkeit und Barrierefreiheit.
Verwandte Begriffe: Türblatt, Türzarge, Türschwelle. - Landesbauordnung (LBO)
- Die Landesbauordnung (LBO) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen eines Bundeslandes regelt. Sie enthält Vorschriften zu Bauvorhaben, Bauprodukten und der Standsicherheit von Gebäuden. Die LBO ist maßgeblich für die Geländerhöhe und andere sicherheitsrelevante Aspekte von Balkonen.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauantrag, Baugenehmigung. - Absturzhöhe
- Die Absturzhöhe ist der Höhenunterschied zwischen der Standfläche und dem tieferliegenden Gelände. Sie ist ein entscheidender Faktor bei der Bestimmung der erforderlichen Geländerhöhe. Je größer die Absturzhöhe, desto höher muss das Geländer sein.
Verwandte Begriffe: Geländerhöhe, Absturzsicherung, Fallhöhe. - Balustrade
- Eine Balustrade ist ein Geländer, das aus einer Reihe von Balustern (kleinen Säulen) besteht, die durch ein Geländer verbunden sind. Sie dient als Absturzsicherung und kann gleichzeitig ein dekoratives Element sein.
Verwandte Begriffe: Geländer, Brüstung, Säule. - Barrierefreiheit
- Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und Einrichtungen so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten, ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Dies betrifft auch Balkontüren, die schwellenarm sein müssen.
Verwandte Begriffe: DIN 18040, Rollstuhlgerecht, Schwellenlos. - Bauträger
- Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das Bauprojekte plant, finanziert und realisiert. Er ist verantwortlich für die Einhaltung der Baubeschreibung und der geltenden Normen.
Verwandte Begriffe: Bauherr, Generalunternehmer, Projektentwickler. - Schwellenarm
- Schwellenarm bedeutet, dass eine Tür oder ein Übergang eine möglichst geringe Schwelle aufweist, um Stolperfallen zu vermeiden und die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Die Schwelle sollte idealerweise nicht höher als 2 cm sein.
Verwandte Begriffe: Barrierefrei, Stolperfrei, Übergang.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche DIN-Norm regelt die Höhe von Balkongeländern?
Die Höhe von Balkongeländern wird primär durch die Landesbauordnungen (LBO) der Bundesländer geregelt. Diese beziehen sich oft auf die DIN 18065 und weitere Normen, die Aspekte der Verkehrssicherheit und des konstruktiven Aufbaus behandeln. Die konkreten Anforderungen können je nach Bundesland variieren. - Was ist bei der Balkontür hinsichtlich Barrierefreiheit zu beachten?
Bei Balkontüren ist ein schwellenarmer Übergang wichtig, um Stolperfallen zu vermeiden und die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Die DIN 18040 regelt die Anforderungen an barrierefreies Bauen. Die Tür muss leicht zu öffnen und zu schließen sein. - Was passiert, wenn die Geländerhöhe nicht der Norm entspricht?
Wenn die Geländerhöhe nicht der Norm entspricht, stellt dies einen Mangel dar, der vom Bauträger behoben werden muss. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Nutzungsuntersagung des Balkons führen, bis die Mängel behoben sind. Außerdem besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. - Wie finde ich die geltende Landesbauordnung für mein Bundesland?
Die Landesbauordnung (LBO) Ihres Bundeslandes finden Sie in der Regel auf der Webseite des zuständigen Ministeriums für Bauen und Wohnen oder über eine einfache Internetrecherche. Die LBO enthält die spezifischen Anforderungen an Bauvorhaben in Ihrem Bundesland. - Was bedeutet 'schwellenarm' bei einer Balkontür?
'Schwellenarm' bedeutet, dass die Schwelle der Balkontür möglichst niedrig ist, um Stolperfallen zu vermeiden. Idealerweise sollte die Schwelle nicht höher als 2 cm sein, um den Anforderungen der Barrierefreiheit zu entsprechen. - Welche Rolle spielt die Absturzhöhe bei der Geländerhöhe?
Die Absturzhöhe ist der Höhenunterschied zwischen der Standfläche auf dem Balkon und dem darunterliegenden Gelände. Je größer die Absturzhöhe, desto höher muss das Geländer sein, um eine ausreichende Absturzsicherung zu gewährleisten. - Kann ich die Geländerhöhe nachträglich erhöhen?
Ja, die Geländerhöhe kann nachträglich erhöht werden, wenn sie nicht den aktuellen Normen entspricht. Dies sollte jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Erhöhung fachgerecht und sicher erfolgt. - Was ist eine Balustrade?
Eine Balustrade ist eine Brüstung oder ein Geländer, das aus einer Reihe von Balustern (kleinen Säulen) besteht, die durch ein Geländer verbunden sind. Balustraden werden oft als dekoratives Element verwendet, müssen aber auch die Anforderungen an die Absturzsicherung erfüllen.
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Geländerhöhe unterschritten: Bodenbelag vs. DIN 18195-9
DIN Normen
Guten Tag Herr Manz,
die Geländerhöhe wird also durch die von Ihnen geplante Änderung des Bodenbelages unterschritten. Das ist also Ihr Problem.
Der Bauträger hat seinerzeit bei der Herstellung keinen Fehler gemacht.
Zu der Schwellenhöhe:
DINAbk. 18195-9 Bauwerksabdichtungen
4.2
Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser
... Die Abdichtung ist in der Regel mindestens 150 mm über die Oberfläche eines über der Abdichtung liegenden Belages (wasserführende Schicht) hochzuziehen.
Auch da liegt Ihr Bauträger richtig. Er hat die geforderte Mindesthöhe eingehalten.
Auch sind die von Ihnen beschriebenen 20 cm kein Hinderniß.
freundliche Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Balkontür-Normhöhe & Geländerhöhe: Neubau-Anforderungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Einhaltung der DINAbk.-Normen für Geländerhöhen bei Neubauten, insbesondere im Zusammenhang mit nachträglichen Änderungen am Bodenbelag. Die korrekte Abdichtung gemäß DIN 18195-9 ist entscheidend, und die ursprüngliche Ausführung des Bauträgers entspricht möglicherweise den damaligen Vorschriften. Eine Unterschreitung der Geländerhöhe durch nachträgliche Arbeiten liegt in der Verantwortung des Eigentümers.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass Änderungen am Bodenbelag die Geländerhöhe beeinflussen können, wie im Beitrag Geländerhöhe unterschritten: Bodenbelag vs. DIN 18195-9 erläutert wird. Dies kann zu Problemen mit der Einhaltung der DIN-Norm führen.
📊 Zusatzinfo: Die DIN 18195-9 regelt die Bauwerksabdichtung gegen nicht drückendes Wasser und legt Mindesthöhen für Abdichtungen fest. Diese Norm ist relevant für die Schwellenhöhe von Balkontüren.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die aktuelle Geländerhöhe nach der geplanten Änderung des Bodenbelags und stellen Sie sicher, dass die Anforderungen der DIN-Normen erfüllt werden. Ziehen Sie gegebenenfalls einen Fachmann hinzu, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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