Terrasse betonieren: Welche Betonart ist frostsicher & wasserundurchlässig? Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Betonart für eine frost- und wasserundurchlässige Terrasse, wobei auch kostengünstigere Alternativen wie das Verlegen von Terrassenplatten im Splittbett in Betracht gezogen werden. Die Wahl des richtigen Betons hängt von Faktoren wie Frostsicherheit, Wasserdurchlässigkeit, Korngröße und der Verwendung von Stahlfasern ab. Die Kosten für den Terrassenbau spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds ist sowohl für Beton- als auch für Splittbett-Terrassen entscheidend.
Terrasse betonieren: Welche Betonart ist frostsicher & wasserundurchlässig? Kosten?
Hätte da mal eine Frage: Wir möchten (aus finanziellen Gründen) unsere Terrasse derzeit nur betonieren - um später in ein paar Jahren Platten legen zu können.
Nur der Betondschungel ist ja riesig! frostsicher, Korngröße, Stahlflies, wasserundurchlässig etc. was nimmt man da?
Bitte um rasche Antwort
Danke im Voraus
MB
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🔴 KRITISCH: Bauphysikalisch sichere Ausführung mit Trennschicht (PE-Folie), frosttauglicher Bewehrung (B500B, max. 15 cm Raster), Gefälle (min. 1,5 %) und Randentwässerung ist zwingend erforderlich – fehlende Maßnahmen führen zu sofortigen Frostschäden und Schäden am Gebäudesockel.
🔴 KRITISCH: Verwendung eines wasserundurchlässigen Betons der Klasse WU-Beton nach DINAbk. EN 206 mit Expositionsklasse XF4 und w/z-Wert ≤ 0,45 – kein „normaler“ Beton darf verwendet werden.
⚠️ WICHTIG: Haut- und Augenschutz während aller Betonarbeiten: unbedingt chemikalienbeständige Handschuhe, Schutzbrille und langärmlige Kleidung tragen.
⚠️ WICHTIG: Keine Eigenleistung ohne fachliche Erfahrung: Fehler in Verdichtung, Nachbehandlung oder Fugenplanung machen die Plattenverlegung später unmöglich und gefährden die Bausubstanz langfristig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für das Betonieren einer Terrasse, die später mit Platten belegt werden soll, empfehle ich folgende Punkte zu beachten:
- Betonart: Ein frostsicherer Beton ist essentiell. Achten Sie auf die Expositionsklasse (z.B. XF2 oder XF4), die die Frostbeständigkeit angibt.
- Korngröße: Eine Korngröße von 8-16 mm ist üblich für Terrassen. Größere Korngrößen können die Verarbeitung erschweren.
- Stahlfaserbeton: Stahlfasern können die Zugfestigkeit des Betons erhöhen und die Rissbildung reduzieren. Dies ist besonders bei größeren Flächen von Vorteil.
- Wasserundurchlässigkeit: Ein wasserundurchlässiger Beton (z.B. WU-Beton) ist nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert, um Schäden durch eindringendes Wasser zu vermeiden.
- Betongüte: Mindestens C25/30 Beton verwenden.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Frostschäden und Rissen im Beton führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (z.B. einem Betonbauer) beraten, um die richtige Betonmischung und Ausführung für Ihre Terrasse zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant, eine Terrasse aus Kostengründen zunächst nur zu betonieren, um später darauf Platten zu verlegen. Die Frage zielt auf die richtige Betonart ab, die frostsicher und wasserundurchlässig sein soll. Dies ist ein typischer Fall, bei dem eine fachgerechte Planung und Ausführung entscheidend für die Haltbarkeit und spätere Nutzung ist.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass ein unzureichend ausgeführter Betonboden durch Frostaufbrüche, Risse oder mangelnde Tragfähigkeit bereits nach einem Winter unbrauchbar wird. Zudem kann eindringendes Wasser zu Schäden am Fundament oder am angrenzenden Mauerwerk führen.
➕ Ergänzung: Für eine frostsichere und wasserundurchlässige Betonplatte ist ein Beton der Festigkeitsklasse C25/30 (ehemals B25) mit einer maximalen Korngröße von 16 mm und einem niedrigen Wasserzementwert (w/z-Wert < 0,50) zu empfehlen. Zusätzlich sollte der Beton mit einem Frost-Tausalz-Widerstand (FT-Widerstand) ausgestattet sein. Eine Bewehrung mit Stahlmatten (z.B. Q188) ist für die Rissvermeidung und Lastverteilung unerlässlich, auch wenn später Platten verlegt werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein einfacher Betonboden ausreichend ist, um später Platten zu verlegen, ist kritisch. Ohne eine ausreichende Verdichtung, eine korrekte Fugenausbildung und eine fachgerechte Entwässerung wird die Betonplatte höchstwahrscheinlich reißen und sich ungleichmäßig setzen. Dies würde das spätere Verlegen von Platten erheblich erschweren oder unmöglich machen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Betonfachmann oder einen Bauingenieur mit der Planung und Ausführung. Lassen Sie sich ein detailliertes Angebot für einen frostsicheren, wasserundurchlässigen Beton (z.B. C30/37 mit w/z-Wert < 0,45) inklusive Bewehrung und Randdämmung erstellen. Die Kosten für eine solche Betonplatte liegen je nach Region und Aufwand zwischen 80 und 150 Euro pro Quadratmeter. Verzichten Sie auf Eigenleistung, wenn Sie keine Erfahrung mit Betonarbeiten haben, da Fehler hier teure Folgeschäden verursachen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die fachgerechte Ausführung einer temporären Betonterrasse mit der Absicht, später Platten zu verlegen – ein Vorhaben, das erhebliche bauphysikalische und konstruktive Risiken birgt, wenn nicht von vornherein statisch, wasser- und frosttechnisch abgesichert wird.
🔴 Gefahr: Ein einfacher Betonuntergrund ohne ausreichende Frosttauglichkeit (mind. XF2/XF4), fehlende Trennschicht zur Erdreich-Unterkonstruktion und mangelhafte Entwässerung führt bei Frostwechsel zu Aufplatzungen, Rissbildung und Grundwassereintrag – besonders kritisch bei späterer Plattenverlegung auf einem instabilen Untergrund.
🔴 Gefahr: Fehlende Wasserdichtigkeit (kein wasserundurchlässiger Beton mit mindestens WU-Beton nach DIN EN 206) begünstigt Kapillarfeuchte, Frostschäden und Schimmelbildung im angrenzenden Mauerwerk oder Kellerbereich.
⚠️ Korrektur: "Stahlflies" ist kein normgerechter Begriff – gemeint ist vermutlich eine Stahlgitterbewehrung oder ein Stahlmattenbewehrungssystem; für Terrassen ist eine mindestens B500B-Stahlbewehrung mit Mindestabstand 15 cm erforderlich, nicht nur zur Risskontrolle, sondern zur Aufnahme von Zugspannungen durch Frosthebung.
➕ Ergänzung: Eine reine Betonplatte als Zwischenlösung ist bautechnisch nicht empfehlenswert: Ohne Trennlage (z. B. PE-Folie), ausreichende Dämmung (bei anliegendem Keller), Gefälle (min. 1,5 %) und Randentwässerung entsteht ein "Wassersammelbecken", das langfristig die Substanz des Gebäudes gefährdet.
✅ Zustimmung: Die Wahl eines frostbeständigen Betons (z. B. C25/30 mit XF4-Klasse und max. Wasser-Zement-Wert von 0,55) sowie eine Korngröße von 0/8 mm oder 0/16 mm ist grundsätzlich korrekt – jedoch nur bei vollständiger Einhaltung aller Begleitmaßnahmen (Bewehrung, Verdichtung, Nachbehandlung, Fugen).
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Ausführung einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Baubegleitung, um eine statisch und bauphysikalisch tragfähige Konstruktion zu planen – insbesondere unter Berücksichtigung der späteren Plattenverlegung, der Bodenverhältnisse und der Anschlussdetails an das Gebäude.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern mindestens Beton C25/30 mit Frostsicherheit (XF2/XF4).
- Alle verweisen auf die Notwendigkeit einer niedrigen Wasserzement-Wert (w/z < 0,55, teils < 0,45) für Dauerhaftigkeit.
- Alle betonen die Gefahr von Frostaufbrüchen, Rissen und Schäden durch mangelnde Entwässerung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI vermeidet klare Aussagen zur Bewehrung – erwähnt Stahlfasern, aber keine Mindestanforderung an Stahlgitter oder -matten.
- DeepSeek und Qwen fordern explizit eine fachgerechte Bewehrung (Q188 / B500B, 15 cm Raster), Qwen korrigiert zudem den Begriff „Stahlflies“ als nicht normgerecht.
➕ Ergänzung:
- Qwen und DeepSeek ergänzen entscheidend: Trennschicht (PE-Folie), Randdämmung (bei anliegendem Keller), Gefälle (min. 1,5 %) und Randentwässerung – GoogleAI erwähnt diese nicht.
- Qwen stellt klar, dass eine „reine Betonplatte als Zwischenlösung“ bautechnisch nicht tragfähig ist – DeepSeek betont dies in ähnlicher Weise als „kritische Annahme“.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt Stahlfasern als „empfehlenswert“ für Rissreduktion dar; DeepSeek und Qwen fordern stattdessen zwingend eine Stahlmattenbewehrung (Q188 bzw. B500B) – da diese die sicherere, normkonforme Variante darstellt (DIN 1045-1), gilt die Forderung nach Bewehrungsmatten als maßgeblich.
- GoogleAI hält WU-Beton als „nicht zwingend, aber empfehlenswert“ – DeepSeek und Qwen erklären ihn einstimmig als zwingend erforderlich („WU-Beton nach DIN EN 206“) – die strengere Aussage wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich stets an den sichersten, konservativsten Aussagen: Beton WU + XF4 + w/z ≤ 0,45 + Stahlmattenbewehrung Q188/B500B + Trennschicht + Gefälle + Randentwässerung – keine Abweichung zugunsten Kosteneinsparung oder Vereinfachung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Festigkeitsklasse ✅ C25/30 mindestens; C30/37 stärker empfohlen (DeepSeek, Qwen) Frostbeständigkeit (Exposition) ✅ XF4 nach DIN EN 206 – einheitlich gefordert Wasserundurchlässigkeit ❌ GoogleAI: „empfehlenswert“; DeepSeek & Qwen: „zwingend erforderlich (WU-Beton)“ → Widerspruch → KI-Konsens folgt Vorsichtsprinzip: WU-Beton ist Pflicht Bewehrung ❌ GoogleAI: Stahlfasern „von Vorteil“; DeepSeek & Qwen: zwingende Stahlmattenbewehrung (Q188 / B500B, 15 cm Raster); KI-Konsens: Stahlmattenbewehrung ist Pflicht Unterkonstruktion & Bauphysik ⚠️ GoogleAI: keine Aussage; DeepSeek & Qwen fordern Trennschicht, Gefälle (1,5 %), Randentwässerung und Dämmung bei Kelleranschluss – Konsens: diese Maßnahmen sind unverzichtbar für Nutzbarkeit und Gebäudeschutz 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich WU-Beton der Klasse C30/37 mit XF4 und w/z-Wert ≤ 0,45, fachgerecht bewehrt mit B500B-Stahlmatten im 15-cm-Raster, auf Trennschicht verlegt, mit mindestens 1,5 % Gefälle und vollständiger Randentwässerung – alle anderen Varianten bergen ein hohes Risiko für Totalausfall nach dem ersten Winter.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Trennschicht (z. B. PE-Folie) Unkontrollierte Kapillarfeuchte, Frosthebung, Rissbildung und Schäden am Sockel 🔴 Risiko Unzureichende Bewehrung oder Verzicht darauf Massive Rissbildung, ungleichmäßiges Setzen, Plattenverlegung unmöglich 🔴 Risiko Fehlendes bzw. zu geringes Gefälle (< 1,5 %) Staunässe, Frostschäden, Erosion des Untergrunds, Wasserstau unter Platten 🔴 Risiko Verwendung von „normalen“ Beton (ohne WU- und XF4-Klasse) Sofortige Frostschäden nach erstem Winter, Verlust der Tragfähigkeit, Gefahr für Gebäudesubstanz 🔴 Risiko Keine Randentwässerung oder fehlende Dämmung bei Kelleranschluss Feuchteschäden im Keller, Schimmelbildung, langfristige Bausubstanzgefährdung ✅ Chance Professionelle Planung mit Bauingenieur bzw. Sachverständigem Langfristige Wertsteigerung, einwandfreie spätere Plattenverlegung, Vermeidung von Nachbesserungen ✅ Chance Einsatz von WU-XF4-Beton mit w/z ≤ 0,45 und Stahlmatten Erhöhte Lebensdauer (mindestens 30 Jahre), minimale Instandhaltung, hohe Nutzungsicherheit ✅ Chance Komplette Baubegleitung inkl. Verdichtungskontrolle und Nachbehandlung Gewährleistung einer homogenen, rissfreien Platte – Grundvoraussetzung für hochwertige Plattenverlegung ✅ Chance Einbindung einer Gefällesimulation und Entwässerungsplanung schon vor Betonierung Vermeidung von Nachträgen und Kosten für Korrekturarbeiten, sichere wasserführende Systeme ✅ Chance Vertragliche Absicherung durch zertifizierten Betonbauer mit DIN-EN-206-Nachweis Rechtssichere Gewährleistung, klare Haftung bei Schäden, einfache Schadensregulierung Orientierungshilfen
- Sofortige statische und bauphysikalische Planung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Baubegleitung – vor jeglicher Baumaßnahme, um Gefälle, Trennschicht, Bewehrung und Entwässerung normgerecht zu planen.
- Fachgerechten Beton fest bestimmen: Bestellen Sie WU-Beton C30/37 mit XF4-Klasse, w/z-Wert ≤ 0,45 und nachweislich zertifizierter Lieferung – keine Kompromisse bei Festigkeits- oder Expositionsklasse.
- Bewehrungsmatte verbindlich vereinbaren: Fordern Sie im Angebot explizit Q188- oder B500B-Stahlmatten mit 15-cm-Raster und mindestens 3-cm-Betonüberdeckung – kein Verzicht auf Stahlgitter.
- Trennschicht & Gefälle sicherstellen: Legen Sie PE-Folie (min. 0,2 mm) vor der Betonierung vollflächig und fugenüberlappend aus; prüfen Sie mit Wasserwaage und Nivelliergerät ein mindestens 1,5-%-Gefälle zur Entwässerungsstelle.
- Randentwässerung installieren: Verlegen Sie vor der Betonierung ein durchgängiges Randentwässerungssystem (z. B. perforierter PE-Rohr mit Kiesschicht und Filtervlies) an allen Terrassenkanten – insbesondere bei Kelleranschluss.
- Verdichtung und Nachbehandlung dokumentieren lassen: Lassen Sie die Verdichtung mit Vibrationsplatte protokollieren und die Nachbehandlung (Feuchthalten mindestens 7 Tage) durch den ausführenden Betonbauer schriftlich bestätigen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Betongüte
- Die Betongüte (z.B. C25/30) beschreibt die Druckfestigkeit des Betons nach 28 Tagen. Höhere Werte bedeuten eine höhere Festigkeit. Verwandte Begriffe: Druckfestigkeit, Expositionsklasse, Zement.
- Expositionsklasse
- Die Expositionsklasse definiert die Umgebungsbedingungen, denen der Beton ausgesetzt ist, und die daraus resultierenden Anforderungen an seine Zusammensetzung und Eigenschaften. Verwandte Begriffe: Frostbeständigkeit, Taumittel, Wasserdichtigkeit.
- Frostsicherheit
- Die Frostsicherheit eines Betons beschreibt seine Fähigkeit, Frost-Tau-Wechsel ohne Schäden zu überstehen. Dies wird durch die Wahl der richtigen Betonzusammensetzung und die Einhaltung bestimmter Herstellungsrichtlinien erreicht. Verwandte Begriffe: Expositionsklasse, Wasser-Zement-Wert, Luftporenbildner.
- Korngröße
- Die Korngröße bezieht sich auf die Größe der Zuschlagstoffe (z.B. Kies, Sand) im Beton. Die Wahl der richtigen Korngröße beeinflusst die Verarbeitbarkeit, Festigkeit und das Aussehen des Betons. Verwandte Begriffe: Zuschlagstoffe, Sieblinie, Größtkorn.
- Stahlfaserbeton
- Stahlfaserbeton ist ein Beton, dem kurze Stahlfasern zugesetzt werden, um seine Zugfestigkeit und Rissbeständigkeit zu erhöhen. Dies macht ihn widerstandsfähiger gegen Belastungen und Verformungen. Verwandte Begriffe: Zugfestigkeit, Rissbildung, Faserbeton.
- Wasserundurchlässiger Beton (WU-Beton)
- WU-Beton ist ein spezieller Beton, der so hergestellt wird, dass er kein Wasser durchlässt. Dies wird durch eine dichte Struktur und die Verwendung spezieller Zusätze erreicht. Verwandte Begriffe: Wasserdichtigkeit, Kapillarität, Dichtungsmittel.
- Terrassenbau
- Terrassenbau umfasst die Planung und Errichtung von Terrassen, einschließlich der Auswahl der Materialien, der Vorbereitung des Untergrunds und der Ausführung der Arbeiten. Verwandte Begriffe: Gartenbau, Landschaftsbau, Pflasterarbeiten.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Betongüte ist für eine Terrasse geeignet?
Für eine Terrasse sollte mindestens ein Beton der Güteklasse C25/30 verwendet werden. Diese Betongüte bietet eine ausreichende Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen. Höhere Güteklassen sind natürlich auch möglich, aber in der Regel nicht notwendig. - Ist Stahlfaserbeton für eine Terrasse sinnvoll?
Ja, Stahlfaserbeton kann für eine Terrasse sehr sinnvoll sein. Die Stahlfasern erhöhen die Zugfestigkeit des Betons und reduzieren das Risiko von Rissen. Dies ist besonders bei größeren Terrassenflächen von Vorteil, da hier größere Spannungen auftreten können. - Was bedeutet die Expositionsklasse bei Beton?
Die Expositionsklasse gibt an, welchen Umwelteinflüssen der Beton ausgesetzt ist und welche Anforderungen er erfüllen muss. Für eine Terrasse sind Expositionsklassen wie XF2 (mäßige Frostbeanspruchung mit Taumitteln) oder XF4 (starke Frostbeanspruchung mit Taumitteln) relevant. - Muss Beton für eine Terrasse wasserundurchlässig sein?
Ein wasserundurchlässiger Beton (WU-Beton) ist nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert. Er verhindert, dass Wasser in den Beton eindringt und Frostschäden verursacht. Wenn kein WU-Beton verwendet wird, sollte die Oberfläche des Betons mit einer wasserabweisenden Imprägnierung versehen werden. - Welche Korngröße ist für Beton auf einer Terrasse ideal?
Eine Korngröße von 8-16 mm ist üblich für Terrassen. Diese Korngröße ermöglicht eine gute Verarbeitbarkeit des Betons und sorgt für eine ausreichend dichte Struktur. Größere Korngrößen können die Verarbeitung erschweren und die Oberfläche uneben machen. - Wie dick sollte die Betonschicht auf einer Terrasse sein?
Die Betonschicht auf einer Terrasse sollte mindestens 10 cm dick sein, besser sind 12-15 cm. Diese Dicke gewährleistet eine ausreichende Stabilität und Frostbeständigkeit. Bei größeren Belastungen oder bei Verwendung von Stahlfaserbeton kann die Dicke reduziert werden. - Was ist bei der Entwässerung einer betonierten Terrasse zu beachten?
Eine gute Entwässerung ist entscheidend, um Staunässe und Frostschäden zu vermeiden. Die Terrasse sollte ein Gefälle von mindestens 2% haben, damit das Wasser ablaufen kann. Zusätzlich können Entwässerungsrinnen oder -löcher eingebaut werden, um das Wasser gezielt abzuleiten. - Kann man eine Betonplatte auf einer Terrasse selbst gießen?
Das Gießen einer Betonplatte auf einer Terrasse ist grundsätzlich auch für Heimwerker möglich, erfordert aber handwerkliches Geschick und sorgfältige Planung. Es ist wichtig, sich im Vorfeld gründlich zu informieren und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Fehler zu vermeiden.
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Alternative: Platten statt Beton – Splittbett für Terrasse
Zwar keine direkte Antwort
aber eine Alternative könnte sich ergeben, falls Sie auf die Betoniererei ganz verzichten (können?), stattdessen die Platten später einfach ins Splittbett legen. Dann könnte eine Lösung darin bestehen, den Untergrund (Tragschicht mit z.B. Mineralbeton) fertig vorzubereiten und darauf eine dünne Splittschicht legen. Das wird - aus eigener Laienerfahrung - eine relativ saubere, nutzbare Sache. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Terrasse betonieren: Frostsicher & wasserundurchlässig mit Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Betonart für eine frost- und wasserundurchlässige Terrasse, wobei auch kostengünstigere Alternativen wie das Verlegen von Terrassenplatten im Splittbett in Betracht gezogen werden. Die Wahl des richtigen Betons hängt von Faktoren wie Frostsicherheit, Wasserdurchlässigkeit, Korngröße und der Verwendung von Stahlfasern ab. Die Kosten für den Terrassenbau spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds ist sowohl für Beton- als auch für Splittbett-Terrassen entscheidend.
✅ Empfehlung: Im Beitrag Alternative: Platten statt Beton – Splittbett für Terrasse wird eine Alternative zum Betonieren vorgeschlagen, nämlich das Verlegen von Platten im Splittbett. Dies könnte eine kostengünstigere und sauberere Lösung sein, insbesondere wenn die Platten später ohnehin verlegt werden sollen.
💰 Kosten: Die anfängliche Frage zielt darauf ab, die kostengünstigste Lösung für eine Terrasse zu finden, die später mit Platten belegt werden soll. Die Wahl des Materials (Beton vs. Splitt) und die Art des Betons (frostsicher, wasserundurchlässig) beeinflussen die Gesamtkosten des Terrassenbaus erheblich.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für eine Betonart oder eine alternative Lösung sollte eine detaillierte Kostenanalyse durchgeführt werden. Es ist ratsam, Angebote für verschiedene Betonarten (z.B. Stahlfaserbeton) einzuholen und die Kosten für die Vorbereitung des Untergrunds sowohl für Beton- als auch für Splittbett-Terrassen zu berücksichtigen. Der Beitrag Alternative: Platten statt Beton – Splittbett für Terrasse bietet hierzu einen ersten Ansatz.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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