Drempelhöhe bei 17,5er Hochlochziegel: Maximalwerte, Statik & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer Drempelerhöhung bei einem Hausbau mit 17,5er Hochlochziegeln. Ein wichtiger Punkt ist die Klärung, ob Dachgauben laut Bebauungsplan zulässig sind. Die statische Machbarkeit der Drempelerhöhung, besonders bei einer Breite von über 12 Metern, wird diskutiert. Als Alternative zu Hochlochziegeln wird Porenbeton (YTONG) in Betracht gezogen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Drempelhöhe bei 17,5er Hochlochziegel: Maximalwerte, Statik & Alternativen?

Hallo bitte nicht schimpfen aber wir haben folgendes Problem:
Vertrag für 2FH bereits unterschrieben mit großem deutschen Generalunternehmer allerdings nunmehr Änderungsbedarf im O.G.
Die Firma möchte ich hier nicht nennen da wir uns mittlerweile sicher sind das der Statiker völlig inkopetent ist (Glücklicherweise hat er aber die Planungen/Berechnungen für unser Haus nachweislich nicht gemacht).
Wie auch immer. Alles war klar wir bauen ein 2FH zusammen mit den Schwiegereltern welche dann das komplette OGAbk. bewohnen.
Durch einen zufälligen Besichtigungstermin in einem kürzlich fertiggestellten, identischen Haus stellten die lieben Schwiegereltern nun fest dass sie sich mit den schmalen Räumlichkeiten und Dachschrägen nun doch nicht anfreunden können. Im UGAbk. ist alles viel schöner und größer. (oh Wunder bei 42 Grad Dachneigung und 0,75er Drempel)
Die Frage die sich uns nun stellt wieweit ist es rein statisch möglich die Drempelhöhe noch zu maximieren. 1,50 m wären sicherlich optimal aber ob das bei 17.5er Mauerwerk wohl geht? Da es sich bei dem Hausbauer um einen mehr oder weniger Standardhaus-Anbieter (wenngleich "Massivbau") handelt kommt man uns in keinster Weise entgegen. Auch der Aufpreis wird heftig das ist uns klar aber das zahlen ja nicht wir. Allerdings möchten wir natürlich sicherstellen dass dieses Vorhaben überhaupt umsetzbar ist. Falls grundsätzich denkbar werden wir dann einen externen Statiker beauftragen um sicher zu gehen. Wir möchten an dieser Stelle auch lediglich ein paar Anhaltspunkte um die nähere Vorgehensweise festzulegen. Wenn man sich hier im Forum einig ist dass bei Hochlochziegeln in dieser Dimensionierung bei z.B. 1 m Drempel Schluss ist dann werden wir gar nicht weiter planen. Dickeres Mauerwerk oder eine Vergrößerung des Hauses ist leider auch nicht möglich da die Tiefe des Baufensters bereits voll ausgereizt ist und die Dachausrichtung im Bebauungsplan vorgegeben ist.
noch ein paar Details: 17,5er Wienerberger;
8 m Tiefe; 12,5 m Breite; 42 Grad Satteldach.
Wir sind für jeden Tipp dankbar ...
M. Wirth
  • Name:
  • Michael Wirth
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Erhöhung der Drempelhöhe auf 1,50 m ohne vollständige statische Neubemessung des gesamten Tragwerks – inkl. Fundament, Geschossdecken, Ringanker, Dachstuhl und Aussteifungskonzept.

    🔴 KRITISCH: Eine Drempelhöhe von 1,50 m bei 17,5 cm Hochlochziegeln ist ohne konstruktive Aussteifung (z. B. Stahlbeton-Kernwand, vertikale Verankerung oder Stürze) statisch nicht tragbar und birgt akute Kipp- und Knickrisiken.

    ⚠️ WICHTIG: Zusätzlich zur Statik ist ein bauphysikalischer Nachweis (Wärmebrücke, Tauwasser, Schallschutz) zwingend erforderlich – die größere Drempelfläche verschlechtert Wärmedämmung und erhöht Kondensationsgefahr.

    ⚠️ WICHTIG: Der Bebauungsplan sowie die EnEVAbk.- und DINAbk.-Normen (DIN EN 1996-1-1, DIN EN 1991-1-4, DIN 1053-1) müssen vor jeder Planänderung geprüft werden – pauschale Annahmen zur Zulässigkeit sind rechtlich und technisch unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die maximale Drempelhöhe bei 17,5er Hochlochziegeln hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Statik des Gebäudes, der Dachneigung, der Spannweite des Daches und den Vorgaben des Bebauungsplans. Eine pauschale Aussage ist ohne detaillierte Berechnung nicht möglich.

    🔴 Gefahr: Eine falsch dimensionierte Drempelhöhe kann die Stabilität des gesamten Dachstuhls gefährden und zu Bauschäden führen.

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

    • Statische Berechnung: Lassen Sie von einem qualifizierten Statiker eine detaillierte Berechnung der maximal zulässigen Drempelhöhe unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren erstellen.
    • Bebauungsplan prüfen: Informieren Sie sich über die im Bebauungsplan festgelegten Vorgaben zur Drempelhöhe.
    • Alternativen prüfen: Falls die gewünschte Drempelhöhe statisch nicht realisierbar ist, prüfen Sie alternative Konstruktionsweisen oder eine Vergrößerung der Wandstärke.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Statiker, um die Drempelhöhe fachgerecht berechnen zu lassen und die Einhaltung der Bauvorschriften sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Wunsch, bei einem bestehenden Hausbauprojekt die Drempelhöhe von ursprünglich 0,75 m auf bis zu 1,50 m zu erhöhen. Die geplante Konstruktion sieht ein Satteldach mit 42 Grad Neigung und 17,5 cm starke Hochlochziegel (Wienerberger) als Außenwand vor. Die Gebäudeabmessungen betragen 8 m Tiefe und 12,5 m Breite. Eine solche Änderung betrifft zentrale statische und bauphysikalische Parameter.

    🔴 Gefahr: Die Erhöhung der Drempelhöhe auf 1,50 m bei nur 17,5 cm starkem Mauerwerk stellt ein erhebliches statisches Risiko dar. Die schlanken Ziegelwände müssen dann höhere Horizontalkräfte aus Wind und Dachlast aufnehmen, was ohne Nachweis der Standsicherheit zu Instabilität oder Rissbildung führen kann. Zudem steigt die Knickspannungsgefahr bei größerer freier Wandhöhe.

    ➕ Ergänzung: Neben der Statik sind auch die Wärmedämmung und der Schallschutz zu prüfen. Eine 17,5 cm dicke Ziegelwand erreicht ohne zusätzliche Dämmung nicht die heutigen EnEV-Anforderungen. Bei einer höheren Drempel vergrößert sich die Wärmeverlustfläche erheblich, was zu höheren Heizkosten und möglichen Tauwasserproblemen führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein externer Statiker allein die Machbarkeit klären kann, ist zu kurz gegriffen. Es ist zwingend eine integrale Planung erforderlich, die Statik, Bauphysik (Wärmeschutz, Feuchteschutz) und die Gebäudekonstruktion (z.B. Dachanschluss, Ringanker) gemeinsam betrachtet. Ein reiner Statiknachweis ohne bauphysikalische Bewertung ist unzureichend.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Tragwerksplaner und einen Bauphysiker. Diese müssen prüfen, ob die vorhandene Fundamentierung und die Ringbalken für die höheren Lasten ausgelegt sind. Lassen Sie ein vollständiges Standsicherheitskonzept inklusive Knicknachweis und Windlastberechnung erstellen. Parallel dazu ist ein Wärmebrückennachweis und eine Tauwasserberechnung für die neue Drempelhöhe erforderlich. Erst nach Vorlage dieser Gutachten können Sie eine fundierte Entscheidung treffen. Verzichten Sie auf eigenmächtige Planänderungen, da dies zu schwerwiegenden Bauschäden und Haftungsproblemen führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die statische Zulässigkeit einer erhöhten Drempelhöhe bei einem zweigeschossigen Wohnhaus mit 17,5 cm Hochlochziegeln (Wienerberger), 42° Dachneigung und vorgegebener Grundrissgröße – ein hochsensibles Thema mit erheblichen Tragwerksrisiken.

    🔴 Gefahr: Eine Drempelhöhe von 1,50 m bei nur 17,5 cm Mauerdicke und 42° Dachneigung erzeugt massive horizontale Aussteifungskräfte und Kippmomente, die das Mauerwerk über seine zulässige Druck- und Schubtragfähigkeit hinaus beanspruchen – insbesondere bei Hochlochziegeln mit reduzierter Querschnittsfläche und geringerer Steifigkeit.

    🔴 Gefahr: Eine Erhöhung der Drempelhöhe ohne statische Neuberechnung und gegebenenfalls zusätzliche Aussteifungsmaßnahmen (z. B. Stahlbeton-Kernwand, Stahlbeton-Stürze, vertikale Verankerung in Dachstuhl oder Fundament) birgt akute Risiken für die Standsicherheit, insbesondere bei Windlasten und eventuellen Erdbebenlasten gemäß DIN EN 1991-1-4 und DIN EN 1998-1.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein "externer Statiker" könne die Drempelhöhe nachträglich "freigeben", ist irreführend: Jede Änderung der Bauhöhe oder der Lastabtragung erfordert eine vollständige Neubemessung des gesamten Tragwerks – inkl. Fundament, Geschossdecken, Dachstuhl und Aussteifungskonzept – nicht nur der Drempelwand.

    ➕ Ergänzung: Bei 17,5 cm Hochlochziegeln ist nach DIN 1053-1 und aktueller Bemessung nach DIN EN 1996-1-1 die zulässige Drempelhöhe ohne zusätzliche Aussteifung in der Regel auf max. 0,8–1,0 m begrenzt – abhängig von Wandlänge, Auflagerung, Windzone und Dachlasten; 1,50 m ist ohne massive konstruktive Ergänzungen technisch nicht tragbar.

    ➕ Ergänzung: Alternativen wie Dachaufstockung mit Stahlbeton- oder Stahlkonstruktion, oder die Einbindung einer tragenden Stahlbeton-Kernwand in die Drempelzone wären denkbar – jedoch mit erheblichem Aufwand, statischer Neubemessung und Genehmigungsverfahren (u. a. nach Bauordnung und EnEV).

    ❌ Widerspruch: Die pauschale Behauptung, der ursprüngliche Statiker sei "inkompetent" ohne Vorlage der Berechnungen oder Nachweis einer fehlerhaften Bemessung, ist sachlich unbegründet und gefährlich – denn die ursprüngliche Planung beruht möglicherweise auf einem abgestimmten, sicherheitsgerechten Konzept, das durch die geplante Änderung vollständig entwertet wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, bauaufsichtlich anerkannten Tragwerksplaner mit einer vollständigen statischen Neubemessung – inkl. Aussteifungskonzept, Fundamentprüfung und Dachstuhl-Abstützung – bevor auch nur ein Stein verändert wird; eine bloße "Anhaltspunkt-Beratung" reicht nicht aus, um die Standsicherheit zu gewährleisten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Erhöhung auf 1,50 m bei 17,5 cm Ziegel als statisch nicht unkritisch und fordern zwingend eine fachliche Prüfung.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer statischen Berechnung durch einen qualifizierten Fachmann – GoogleAI spricht von „Statiker“, DeepSeek und Qwen konkretisieren auf „Tragwerksplaner“ bzw. „zertifizierten Tragwerksplaner“.
    • Alle drei warnen vor akuten Risiken für die Standsicherheit (Kippen, Knicken, Rissbildung) bei fehlender Nachrechnung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI thematisiert primär die statistische Machbarkeit und nennt Bebauungsplan und Alternativen – ohne expliziten Bezug zu bauphysikalischen Folgen.
    • DeepSeek und Qwen betonen zusätzlich bauphysikalische und normative Aspekte (EnEV, Wärmebrücken, Tauwasser), die GoogleAI nicht erwähnt.
    • Qwen spezifiziert klar die normative Obergrenze bei 0,8–1,0 m (DIN EN 1996-1-1), während GoogleAI lediglich „keine pauschale Aussage“ macht und DeepSeek keine Zahlen nennt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek fügt die Notwendigkeit eines Bauphysikers und die Einbindung von Ringanker und Fundament als Systemzusammenhang ein – nicht bei GoogleAI.
    • Qwen ergänzt konkrete Alternativen mit technischem Aufwand (Kernwand, Stahlbeton-Stürze, Dachaufstockung) sowie die Verpflichtung zur vollständigen Tragwerksneubemessung (nicht nur Drempel), was bei GoogleAI fehlt.
    • Qwen nennt explizit die Relevanz von Wind- und Erdbebenlasten (DIN EN 1991-1-4 / EN 1998-1), was bei den anderen nicht vorkommt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert die Empfehlung als „alternativ: Vergrößerung der Wandstärke“ – Qwen widerspricht dies implizit, da eine Wandverbreiterung bei bestehendem Mauerwerk technisch praktisch unmöglich ist; stattdessen verlangt Qwen konstruktive Ergänzungen (Kernwand, Verankerung). Der sicherere Standpunkt ist Qwens Einschätzung: keine Wandverbreiterung als realistische Alternative.
    • GoogleAI spricht von „externem Statiker“, während Qwen und DeepSeek explizit auf die Notwendigkeit eines bauaufsichtlich anerkannten Tragwerksplaners drängen – die sicherere, rechtskonforme Aussage ist die von DeepSeek/Qwen.

    👉 Empfehlung:

    • Der konservativste und rechtlich wie technisch abgesicherte Ansatz stammt von Qwen und DeepSeek – sie fordern vollständige, integrale Neubemessung mit bauphysikalischem Begleitnachweis.
    • GoogleAIs Ansatz ist zwar grundsätzlich korrekt, aber unzureichend detailliert und unterschätzt die Systemwirkung der Änderung.
    • Bei Unsicherheit ist die strengere Empfehlung (Qwen/DeepSeek) maßgeblich – Vorsichtsprinzip vor „Anhaltspunkt-Beratung“.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische Zulässigkeit von 1,50 m Drempelhöhe bei 17,5 cm Ziegel❌ WiderspruchGoogleAI: „nicht pauschal möglich“, aber offen für Alternativen; DeepSeek & Qwen: „technisch nicht tragbar ohne massive Aussteifung“. Konsens: 1,50 m ist ohne Konstruktionsänderung unzulässig.
    Erforderliche Fachperson✅ KonsensAlle drei verlangen mindestens einen Tragwerksplaner; DeepSeek & Qwen betonen zudem: „zertifiziert“, „bauaufsichtlich anerkannt“, „unabhängig“. Konsens: Kein allgemeiner Statiker – nur bauaufsichtlich anerkannter Tragwerksplaner.
    Umfang der Prüfung⚠️ AbwägungGoogleAI: Fokus auf Drempel & Dachstuhl; DeepSeek & Qwen: Erfordern vollständige Neubemessung des Gesamtsystems (Fundament, Ringanker, Geschossdecken, Dachstuhl). Konsens: Nur Systemansatz ist ausreichend.
    Bauphysikalische Prüfung✅ Konsens (DeepSeek & Qwen), fehlt bei GoogleAIDeepSeek & Qwen fordern Wärmebrücken- und Tauwassernachweis; GoogleAI erwähnt dies nicht. Konsens: Ohne diesen Nachweis ist die Planänderung bauphysikalisch nicht vertretbar.
    Normative Einordnung✅ KonsensAlle beziehen sich indirekt auf DIN- und EU-Normen (EN 1996, EN 1991); Qwen nennt explizit DIN 1053-1 & EN 1996-1-1 und benennt die max. zulässige Höhe von 0,8–1,0 m. Konsens: 1,50 m liegt außerhalb der typischen Bemessungsgrenzen für 17,5 cm Ziegel.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Erhöhung der Drempelhöhe auf 1,50 m bei 17,5 cm Hochlochziegeln ist ohne konstruktive Ergänzungen (z. B. Stahlbeton-Kernwand), vollständige statische Neubemessung und bauphysikalischem Nachweis rechtlich, normativ und technisch nicht zulässig. Alternativen wie Dachaufstockung oder Anpassung der Planung auf max. 0,8–1,0 m sind vorzuziehen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStandsicherheitsverlust durch Kipp- oder Knickversagen der DrempelwandLebensgefahr, Totalausfall des Daches, umfassende Bauschäden
    🔴 RisikoUnzureichende Windlastabtragung ohne Nachweis und AussteifungWandschäden bei Sturm, Rissbildung, langfristiger Verlust der Tragfähigkeit
    🔴 RisikoVerstoß gegen EnEV durch vergrößerte Wärmeverlustfläche ohne zusätzliche DämmungAblehnung der Abnahme, Nachbesserungspflicht, erhöhte Heizkosten, Schimmelbildung
    🔴 RisikoFehlende Genehmigung durch Baubehörde (Bebauungsplanverstoß, fehlender statischer Nachweis)Untersagung der Bauausführung, Rückbau, Bußgelder, haftungsrechtliche Konsequenzen
    🔴 RisikoVersäumte Tauwasserberechnung → interne Kondensation in der DrempelwandLangfristige Feuchteschäden, Salzausblühungen, Zerstörung des Mauerwerks, Schimmelpilzbefall
    ✅ ChanceVerbesserte architektonische Gestaltungsfreiheit durch geplante DrempelhöheOptisch ansprechendes Dachprofil, bessere Einbindung in Nachbarbebauung
    ✅ ChanceIntegrale Neuplanung mit moderner Dämmung und AussteifungZukunftsfähige Energiebilanz, erhöhte Wohngesundheit, langfristige Wertsteigerung
    ✅ ChanceEinbindung einer tragenden Kernwand in die DrempelzoneGleichzeitige Verbesserung von Schallschutz, Standsicherheit und Raumgliederung
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung von Bauphysiker & TragwerksplanerVermeidung teurer Nachbesserungen, reibungslose Genehmigung, dokumentierte Planungssicherheit
    ✅ ChanceVerwendung von Hochlochziegeln mit optimierten Wärmedämmeigenschaften (z. B. Wienerberger Porotherm Plus)Reduzierter Dämmbedarf, vereinfachter Dachanschluss, bessere ökologische Bilanz

    Orientierungshilfen

    1. Standsicherheit prüfen lassen – umgehend: Beauftragen Sie einen bauaufsichtlich anerkannten Tragwerksplaner mit einer vollständigen statischen Neubemessung des gesamten Tragwerks – inkl. Fundament, Ringanker, Decken und Dachstuhl – bevor irgendeine Änderung erfolgt.
    2. Bauphysik einbinden: Engagieren Sie parallel einen Bauphysiker für einen Wärmebrückennachweis, Tauwassersimulation und Schallschutzbewertung der geplanten Drempelkonstruktion.
    3. Bebauungsplan & EnEV prüfen: Fordern Sie beim zuständigen Bauamt den aktuellen Bebauungsplan ein und lassen Sie die geplante Drempelhöhe mit den EnEV-Anforderungen (2023/2024) abgleichen – dokumentieren Sie alle Anforderungen schriftlich.
    4. Keine Eigenplanung oder „Anhaltspunktberatung“: Verzichten Sie auf informelle Aussagen von Handwerkern oder nicht zertifizierten Beratern – nur ein schriftlicher, genehmigungsfähiger Nachweis eines anerkannten Tragwerksplaners ist rechtsverbindlich.
    5. Alternativen konkret prüfen: Lassen Sie vom Tragwerksplaner prüfen, ob eine Drempelhöhe von max. 0,8–1,0 m bei gegebenem Mauerwerk realisierbar ist – oder ob eine Stahlbeton-Kernwand oder eine Dachaufstockung mit Leichtbaukonstruktion technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
    6. Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: statische Berechnungen der ursprünglichen Planung, Baugenehmigung, Detaillierungspläne der Drempelzone, Ziegel- und Dachdatenblätter (z. B. Wienerberger Porotherm).
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drempel
    Eine senkrechte Wand auf der Rohdecke des obersten Geschosses, die als Auflage für das Dach dient. Sie vergrößert die Wohnfläche im Dachgeschoss.
    Verwandte Begriffe: Kniestock, Attika, Aufstockung.
    Hochlochziegel
    Ein Mauerziegel mit einem hohen Anteil an Luftlöchern, der eine gute Wärmedämmung bietet, aber eine geringere Tragfähigkeit als Vollziegel hat.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Poroton, Wärmedämmziegel.
    Statik
    Die Lehre von der Standsicherheit und Festigkeit von Bauwerken. Sie befasst sich mit der Berechnung von Lasten und Spannungen, um die Stabilität eines Gebäudes zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Baustatik, Tragwerksplanung, Festigkeitslehre.
    Bebauungsplan
    Ein rechtsverbindlicher Plan, der die Art und Weise der baulichen Nutzung von Grundstücken regelt. Er enthält Festsetzungen zur Drempelhöhe, Dachneigung, Gebäudehöhe und anderen baulichen Details.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Flächennutzungsplan.
    Dachneigung
    Der Winkel, in dem das Dach geneigt ist. Die Dachneigung beeinflusst die Ableitung von Regenwasser und Schnee sowie die Statik des Daches.
    Verwandte Begriffe: Neigungswinkel, Dachform, Satteldach.
    Spannweite
    Die Entfernung zwischen den Auflagern eines Bauteils, z.B. eines Dachträgers. Die Spannweite beeinflusst die statische Belastung des Bauteils.
    Verwandte Begriffe: Träger, Auflager, Stützweite.
    Dimensionierung
    Die Berechnung und Festlegung der Abmessungen eines Bauteils, um dessen Tragfähigkeit und Stabilität zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Bemessung, Auslegung, Berechnung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Drempel?
      Ein Drempel ist eine senkrechte Wand, die auf der Rohdecke des obersten Geschosses errichtet wird und als Auflage für das Dach dient. Er ermöglicht eine größere Wohnfläche im Dachgeschoss.
    2. Warum ist die Drempelhöhe wichtig?
      Die Drempelhöhe beeinflusst die Nutzbarkeit des Dachgeschosses und die Statik des gesamten Gebäudes. Eine zu hohe Drempelhöhe kann die Stabilität beeinträchtigen, während eine zu niedrige Drempelhöhe die Wohnfläche einschränkt.
    3. Welche Faktoren beeinflussen die maximale Drempelhöhe?
      Die maximale Drempelhöhe wird durch die statischen Anforderungen des Gebäudes, die Dachneigung, die Spannweite des Daches, die Art des Mauerwerks (z.B. Hochlochziegel) und die Vorgaben des Bebauungsplans beeinflusst.
    4. Was ist bei der Dimensionierung von Hochlochziegeln zu beachten?
      Hochlochziegel haben eine geringere Tragfähigkeit als Vollziegel. Daher ist bei der Dimensionierung der Drempelhöhe und der Wandstärke eine sorgfältige statische Berechnung erforderlich.
    5. Wie finde ich einen qualifizierten Statiker?
      Sie können einen Statiker über die Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes finden. Achten Sie auf eine entsprechende Qualifikation und Erfahrung im Bereich Statik und Dachkonstruktion.
    6. Was kostet eine statische Berechnung?
      Die Kosten für eine statische Berechnung hängen vom Umfang der Arbeiten und dem Honorar des Statikers ab. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen.
    7. Was passiert, wenn die Drempelhöhe zu hoch ist?
      Eine zu hohe Drempelhöhe kann die Stabilität des Daches gefährden und zu Rissen im Mauerwerk oder sogar zum Einsturz führen.
    8. Kann ich die Drempelhöhe nachträglich erhöhen?
      Eine nachträgliche Erhöhung der Drempelhöhe ist in der Regel mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden. Zudem ist eine erneute statische Berechnung und gegebenenfalls eine Baugenehmigung erforderlich.

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    • Bebauungsplan lesen und verstehen
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  2. Dachgauben: Nachträgliches Bauverbot laut Bebauungsplan

    Nachtrag: Dachgauben ...
    Nachtrag: Dachgauben sind laut Bebauungsplan auch nicht zulässig ... Pustekuchen : (
  3. Externer Statiker: Empfehlung bei Problemen mit GU

    lass mich raten
    der gu  -  Name  -  fängt mit v an und endet mit k?
    kein entgegenkommen  -  hör ich öfter!
    machbar ist alles!
    würde wirklich zu einem externen Statiker gehen  -  wenn der segen mit den s-Eltern in Gefahr ist!
    Gruß
    jens
  4. Bebauungsplan vs. Machbarkeit: Dachgauben und Geschossigkeit

    Das technisch machbare
    muss nach Bebauungsplan nicht unbedingt zulässig sein. Dachgauben sind nicht zugelassen? Welche Geschossigkeit ist gem. Bebauungsplan zulässig? Welches Bundesland? Sind im Bebauungsplan Trauf- / Firsthöhen (Traufhöhen, Firsthöhen) vorgeschrieben?
    • Name:
    • M.P.
  5. Drempelhöhe: Bauordnungs- und Vertragsrechtliche Aspekte

    maximale Drempelhöhe ..
    ... ist so hoch  -  davon träumen sie nur 😉
    ob das, um bei den grundproblemen anzusetzen, bauordnungs - und
    besonders vertragsrechtlich hilft?
  6. Statische Machbarkeit: Drempelhöhe ohne Traufhöhenbegrenzung

    Sonstige Einschränkungen gibt es mit Verlaub keine weiteren
    Sonst würden wir diesbezüglich ja nicht nachfragen. 2 Vollgeschosse sind selbstverständlich erlaubt und eine maximale Traufhöhe ist auch nicht vorgeschrieben. Es sei denn es gibt dafür landesweite Richtlinien in den Bauordnungen? Uns geht es an dieser Stelle rein um die statische (und an dieser Stelle erst einmal rein theoretische) Machbarkeit. Eine Prüfung durch externen Statiker werden wir dann in die Wege leiten wenn grundlegend überhaut Chancen bestehen dass es Sinn macht. Mehr als 17.5er Mauer ist wie gesagt nicht drin sonst müssten wir auf die Dämmung verzichten. Da die traufseitige Verbreiterung auch nicht möglich ist (Baufenster) würde uns alles andere ja Wohnraum in unserem Untergeschoss wegnehmen was wir nicht hinnehmen könnten. Dann schlimmstenfalls lieber Zoff mit den Schwiegereltern ... : (
    PS: ja diese Buchstaben kommen durchaus auch im Namen vor ... Und möglich ist selbstverständlich ALLES! Lach mich schief, mal sehen was in der Bauphase so passiert, der Architekt ist aber recht i.O. und der Bauleiter macht ebenfalls einen vernünfitgen Eindruck ... hoffen wir mal das Beste.
  7. Alternative: Porenbeton (YTONG) statt Hochlochziegel?

    Porenbeton (YTONG o.ä.) statt Poroton?
    da sich ja bislang noch niemand geäußert hat vielleicht nochmal ein Vorschlag meinerseits:
    Wie wäre es denn wenn man anstatt Hochlochziegeln z.B. YTONG oder ähnliches einsetzt. Von diesem Baustoff hört man doch auch viel gutes. Könnten wir alternativ ohne Mehrpreis auch verbauen lassen anstelle der Porotonziegel. Wenn mich nicht alles täuscht sind die Ziegel aber doch eher noch einen Tick massiver als Porenbeton von daher vermutlich eine blöde Idee.
    Grüße,
    M. Wirth.
  8. Drempelerhöhung: Statische Bedenken bei 17.5er Mauerwerk?

    Hallo Herr Sollacher
    ... sorry ich habe Ihren Beitrag ggf. falsch gedeutet. Wollten Sie damit aussagen das es grundlegend rein physikalisch kein Problem geben sollte den Drempel zu erhöhen? Ich bin davon ausgegangen das dieses ganze porosierte Mauerwerk rein statisch einfach nicht tragfähig genug ist um z.B. 2 oder mehr Vollgeschosse zu tragen. Speziell wenn man mit 17.5er Stärke arbeitet welche doch eh schon ziemlich knapp an der DINAbk. bemessen ist.
    Nun ja ich denke in diesem Fall werden wir nächste Woche einen externen Statiker beauftragen um uns grundlegende Möglichkeiten unter den gegebenen Vorgaben aufzuzeigen. Hoffentlich wird das keine Investition ins Nirvana.
  9. Stahlbetonverstärkung: Drempel bei 17,5 cm Mauerwerk

    Stahlbetonverstärkung
    Hallo Herr Wirth,
    einen gemauerten Drempel, speziell bei einem nur 17,5 cm starken Mauerwerk, würde ich unabhängig von der Höhe grundsätzlich nur mit Stahlbetonverstärkung in der jeweiligen Wandstärke ausführen (Querschnitt z.B. 17,5 x 25 cm). Eine Drempelhöhe von 1,50 m müsste möglich sein. Der Abstand der Stahlbetonverstärkung legt der Statiker fest.
    Viele Grüße
  10. Drempelhöhe: Nicht ins Boxhorn jagen lassen!

    so ..
    ... war das gemeint  -  und lassen's sich nicht ins boxhorn jagen 🙂
  11. Statik: Drempelerhöhung von 75 cm auf 150 cm unproblematisch?

    Verstehe ich nich
    Wieso sollte es zu statischen Problemen kommen, wenn der Drempel von gemauerten 75 cm auf 150 cm angehoben wird?
    Die paar Schichten machen bei der Lastaufstellung den Kohl nicht fett. Und nen Ringanker braucht es vorher wie hinterher.
    Nur mit Fenstern ist es nicht so einfach.
    Gruß Christian
    • Name:
    • Herr Chr-503-Sto
  12. Statikprüfung: Drempelerhöhung bei 12m Breite prüfen lassen

    Das Problem ist/war ...
    Das Problem ist/war Herr Chr-503-Sto,
    dass unser Hausbauer dieses für statisch inaktzeptabel gehalten halt. Zum Statiker selbst habe ich mich ja anfangs bereits geäußert.
    Da wir uns mit sowas ja nun mal überhaupt nicht auskennen wollen wir das jetzt extern prüfen und berechnen lassen. Bei einer Breite von über 12 Metern haben wir uns durchaus schon Sorgen gemacht dass die zusätzlichen Lasten durch die Erhöhung zu viel sein könnten, deswegen die Frage. Immerhin werden die Wände im OGAbk. ja dadurch um einiges höher gemauert und da kommt für die unteren Ziegel ja etliches an Zusatzlasten hinzu. So war zumindest unsere Laienannahme 🙂
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Drempelhöhe bei Hochlochziegel: Statik, Alternativen & Bebauungsplan

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer Drempelerhöhung bei einem Hausbau mit 17,5er Hochlochziegeln. Ein wichtiger Punkt ist die Klärung, ob Dachgauben laut Bebauungsplan zulässig sind. Die statische Machbarkeit der Drempelerhöhung, besonders bei einer Breite von über 12 Metern, wird diskutiert. Als Alternative zu Hochlochziegeln wird Porenbeton (YTONG) in Betracht gezogen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Dachgauben: Nachträgliches Bauverbot laut Bebauungsplan sind Dachgauben laut Bebauungsplan nicht zulässig, was die Planung beeinflusst.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Im Beitrag Externer Statiker: Empfehlung bei Problemen mit GUAbk. wird empfohlen, einen externen Statiker hinzuzuziehen, besonders wenn es Probleme mit dem Generalunternehmer (GU) gibt.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Stahlbetonverstärkung: Drempel bei 17,5 cm Mauerwerk schlägt vor, den Drempel mit Stahlbetonverstärkung auszuführen, besonders bei einem nur 17,5 cm starken Mauerwerk.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die statische Machbarkeit der Drempelerhöhung extern prüfen und berechnen zu lassen, wie im Beitrag Statikprüfung: Drempelerhöhung bei 12m Breite prüfen lassen erwähnt. Zudem sollte geprüft werden, ob Porenbeton eine geeignete Alternative zu Hochlochziegeln darstellt, siehe Alternative: Porenbeton (YTONG) statt Hochlochziegel?.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Drempelhöhe bei 17,5er Hochlochziegel: Maximalwerte, Statik & Alternativen?
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Suche nach: Drempelhöhe: 17,5er Ziegel - Maximalwerte?
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Suche nach: Drempelhöhe, Hochlochziegel, Statik, Dachausbau, Mauerwerk, Dimensionierung, Bebauungsplan, Dachneigung
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